Ab dem 2. Mai 2023 ändern sich die Öffnungszeiten für den städtischen Wertstoffhof Kippemühle am Refrather Weg. Die Einrichtung öffnet nun montags bis freitags bereits um 8:30 Uhr statt wie bisher um 9:00 Uhr.
Die Schließzeiten variieren je nach Wochentag: Montags und samstags schließt der Wertstoffhof um 13:30 Uhr (zuvor 13:15 Uhr), dienstags, mittwochs und freitags um 16:30 Uhr (zuvor 16:45 Uhr). Am Donnerstag können die Bürgerinnen und Bürger ihre Wertstoffe sogar bis 18:00 Uhr abgeben.
Einlass ist an allen Öffnungstagen bis eine Viertelstunde vor Schließung der Anlage möglich. Wer später kommt, kann leider nicht mehr bedient werden. Dies stellt sicher, dass alle Anliefernden bis zum Betriebsschluss ohne Eile abgefertigt werden können.
Die neuen Betriebszeiten im Überblick:
Montag: 8:30 – 13:30 Uhr
Dienstag: 8:30 – 16:30 Uhr
Mittwoch: 8:30 – 16:30 Uhr
Donnerstag: 8:30 – 18:00 Uhr
Freitag: 8:30 – 16:30 Uhr
Samstag: 8:30 – 13:30 Uhr
Einlass ist jeweils bis 15 Minuten vor Betriebsschluss möglich.
In der Nacht zum 25. April ereignete sich ein kurioser Einbruch in einem Gymnasium in der Straße Kaule. Bislang unbekannte Täter drangen in das Schulgebäude ein, ließen jedoch die Beute zurück.
Am Abend des 24. April um 21:30 Uhr schien noch alles in Ordnung. Doch am nächsten Morgen um 06:30 Uhr bemerkte der Hausmeister der Schule das Blinken der Alarmanlage. Bei der Untersuchung des Tatortes stellte sich heraus, dass eine Eingangstür aufgebrochen worden war. Zudem waren im Gebäude weitere Türen gewaltsam geöffnet worden.
Die Einbrecher hatten es offenbar auf die technische Ausstattung der Schule abgesehen: Sie entwendeten mehrere iPads aus einem Computerraum. Überraschenderweise fanden sich diese Geräte jedoch später im Innenhof der Schule wieder. Es wird vermutet, dass die Täter beim Verlassen des Tatortes gestört wurden oder ihre Beute verloren haben. Als Transportbehältnis diente ihnen ein Mülleimer, der offensichtlich beschädigt war.
Die Polizei Rhein-Berg hat den Erkennungsdienst hinzugezogen, um Spuren zu suchen und zu sichern. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dieser Tat geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.
Lange Gesichter bei der SPD – die nächste Pleite der Stadt könnte kommen
Der jüngst beschlossene Tarifabschluss im öffentlichen Dienst bringt erhebliche Mehrbelastungen für den Haushalt der Stadt Bergisch Gladbach mit sich. Obwohl Bürgermeister Frank Stein den Beschluss grundsätzlich begrüßt, bleibt fraglich, ob die Stadt in der Lage ist, die zusätzlichen Kosten zu bewältigen und gleichzeitig eine solide Haushaltsführung zu gewährleisten.
Stadtkämmerer Thore Eggert betont die Wichtigkeit, weiterhin Anstrengungen zur Haushaltskonsolidierung aufrechtzuerhalten. Doch die eingeplante jährliche Tarifsteigerung von 3% für den Haushalt 2023 und die Mittelfristplanung bis 2026 erweist sich als optimistisch. Im laufenden Haushaltsjahr ergibt sich eine zusätzliche Belastung von rund 480.000 Euro.
Die Stadt hat zwar Instrumente entwickelt, um auf solche Mehrbedarfe zu reagieren, etwa ein optimiertes Personalkosten-Controlling, doch sind diese Maßnahmen ausreichend? Der Personalausfallfaktor, der zur Abfederung der zusätzlichen Ausgaben beitragen soll, scheint vorsichtig kalkuliert und beruht auf der Annahme, dass Planstellen nicht ganzjährig besetzt sind. Doch bei einem stetig wachsenden Fachkräftemangel bleibt fraglich, ob diese Annahme langfristig tragfähig ist.
Die Auswirkungen des Tarifabschlusses auf den Haushalt 2024 sind noch gravierender und werden im unteren siebenstelligen Bereich liegen. In Anbetracht der bereits bestehenden Haushaltsbelastungen muss hinterfragt werden, ob die Stadt diese zusätzlichen Kosten bewältigen kann, ohne ihre nachhaltige Haushaltsführung zu gefährden.
Eggert zeigt sich zwar zuversichtlich, dass die eingeplante jährliche Tarifsteigerung von 3% realistisch ist, doch die aktuellen Entwicklungen könnten diese Annahme in Frage stellen. Die finanzielle Belastung durch den Tarifabschluss und der Druck, den städtischen Haushalt zu sichern, könnten in Zukunft zu einer Zerreißprobe für die Stadt Bergisch Gladbach werden.
Bürgermeister Stein zeigt sich optimistisch, dass die Mehrbelastung für das laufende Jahr bewältigt werden kann. Dennoch sollte die Politik wachsam bleiben und sich auf mögliche Nachtragshaushalte vorbereiten, um eine solide und nachhaltige Haushaltsführung auch in Zukunft zu gewährleisten.
Am Montagnachmittag, den 24.04., ereignete sich gegen 14:20 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Hilgener Straße in Dabringhausen. Ein 20-jähriger Mann aus Wermelskirchen verlor vermutlich das Bewusstsein, während er mit seinem VW die Hilgener Straße in Fahrtrichtung Kreuzung L 101 befuhr.
Unfallstelle Hilgener Str.
Infolgedessen kollidierte das Fahrzeug des jungen Mannes mit einem Verkehrszeichen und kam auf der Verkehrsinsel kurz vor der Kreuzung zum Stehen. Umgehend leisteten andere Verkehrsteilnehmer Erste Hilfe und alarmierten über den Notruf Polizei und Rettungsdienst.
Bei Eintreffen der Polizei wirkte der Fahrer stark benommen und sackte immer wieder in sich zusammen. Aufgrund von Verdachtsmomenten, dass er unter Betäubungsmitteleinfluss stehen könnte, wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet und sein Führerschein sichergestellt.
Der Fahrer wurde zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen. Glücklicherweise entstand bei dem Unfall nur geringer Sachschaden am Verkehrszeichen und am Fahrzeug. Aufgrund des Verdachts auf Rauschmitteleinfluss wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Pkw fährt gegen Baum – Zwei Personen leicht verletzt
In den frühen Morgenstunden des Sonntags (23.04.) ereignete sich auf der Bensberger Straße ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw gegen einen Baum prallte. Der 24-jährige Fahrer aus Bergisch Gladbach war zusammen mit seinem 51-jährigen Beifahrer in Richtung Bergisch Gladbach unterwegs, als das Fahrzeug kurz hinter einer Bankfiliale vermutlich aufgrund von Müdigkeit von der Fahrbahn abkam und frontal mit einem Baum kollidierte.
Das Fahrzeug wurde durch den Unfall schwer beschädigt und musste von einer Fachfirma abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Glücklicherweise erlitten die beiden Insassen nur leichte Verletzungen und wurden zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Die Polizei beschlagnahmte den Führerschein des 24-jährigen Fahrers aufgrund des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung. Während der Unfallaufnahme mussten die beiden Fahrstreifen in Richtung Bergisch Gladbach komplett gesperrt werden.
Dieser Unfall unterstreicht die Bedeutung von ausreichendem Schlaf und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, bei Müdigkeit am Steuer unbedingt eine Pause einzulegen, um Unfälle zu vermeiden.
Am frühen Samstagmorgen ereignete sich in der Nähe der Hans-Zanders-Straße ein bewaffneter Raubüberfall, bei dem ein 21-jähriger Mann Opfer wurde. Der junge Mann wurde von drei unbekannten Tätern unter Vorhalt einer Schusswaffe ausgeraubt.
Laut Aussage des Opfers war er gegen 01:15 Uhr in der Nähe der Hans-Zanders-Straße unterwegs, als die drei Männer ihn einkesselten. Einer der Täter schlug sofort zu und hielt dem 21-Jährigen eine Waffe an die Schläfe. Anschließend zogen die Täter das Opfer in einen nahegelegenen Wald, wo sie ihm eine Geldbörse, eine Bankkarte, ein Sweatshirt und eine hochwertige Armbanduhr entwendeten.
Die drei mutmaßlichen Täter werden auf ein Alter von 17 bis 23 Jahren geschätzt und sind etwa 1,80 Meter groß. Sie haben eine schlanke Statur und ein südländisches Aussehen. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen schweren Raubes eingeleitet und bittet mögliche Zeugen der Tat, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.
In der aktuellen Situation ist besondere Vorsicht geboten. Wenn Sie Zeuge oder Opfer einer Straftat werden, zögern Sie nicht, die Polizei zu kontaktieren und alle verfügbaren Informationen bereitzustellen.
Anfang Mai starten die Vorbereitungen für den Neubau des Sportkomplexes Mohnweg in der Nähe der Verbundschule Mitte (ehemals Wilhelm-Wagener-Schule). Geplant sind ein neues Schulbad und eine Sporthalle, wobei die städtische Bädergesellschaft als Bauherrin fungiert.
Bevor der Neubau beginnen kann, muss zunächst der alte Gebäudekomplex abgerissen werden. Die Verantwortung für diese Arbeiten liegt bei der Stadtverwaltung, die den Auftrag bereits vergeben hat und ihn in den kommenden Monaten ausführen wird. Im Vorfeld haben sich die Projektverantwortlichen intensiv damit beschäftigt, wie der benachbarte Schulbetrieb bestmöglich vor Lärm und Staub geschützt werden kann.
Bereits während der Ausschreibung wurden die Pausenzeiten der Schule erfasst und den Bewerberfirmen mitgeteilt, um sie über die standortbedingten Besonderheiten zu informieren. Mit dem beauftragten Unternehmen wurde vereinbart, lärm- und staubintensive Arbeiten nicht während der Pausenzeiten oder anderen Zeiten, in denen der Schulhof genutzt wird, durchzuführen.
Auch während des Unterrichts sollen Lärm und Schmutz möglichst nicht in Richtung Schule gelangen. Hierfür verwendet die Stadt ein Gerüst mit einem schallhemmenden Kassetten-Einhausungssystem, das nicht nur den Lärm reduziert, sondern auch die Ausbreitung von Staub minimiert. Zusätzlich sind Bewässerungssysteme vorgesehen, die direkt an der Staubentstehungsquelle eingesetzt werden.
In den ersten zwei Monaten konzentrieren sich die Arbeiten auf die Entkernung im Inneren der Abbruchgebäude. Während dieser Zeit bleiben Fenster und Außentüren geschlossen, um Lärm- und Staubemissionen zu minimieren. Weitere Auflagen umfassen das Abschalten von Baugeräten bei Nichtnutzung, das Abschalten von Lkw-Motoren während des Beladens, das Vermeiden unnötiger Transportwege und eine zeitliche Begrenzung der Tätigkeiten.
Nach Abschluss der Entkernungsarbeiten wird der Rückbau der alten Gebäude, bestehend aus Turnhalle, Schwimmbad und Umkleidetrakt, in Angriff genommen. Das Ziel ist es, das geräumte Grundstück bis zum Jahreswechsel 2024 an die Bädergesellschaft zu übergeben.
Am gestrigen Sonntag (23. April) ereignete sich gegen 16:30 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Mülheimer Straße im Stadtteil Gronau. Ein Pkw-Fahrer übersah einen entgegen der Fahrtrichtung fahrenden Radfahrer, der in der Folge leicht verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert wurde.
Pkw-Fahrer kollidiert mit Radfahrer.
Der 33-jährige Dortmunder Pkw-Fahrer war mit seinem Mercedes aus einer Grundstücksausfahrt gekommen und wollte auf die Mülheimer Straße einbiegen. Dabei übersah er den von rechts kommenden 32-jährigen Pedelec-Fahrer aus Bergisch Gladbach, der auf dem Geh- und Radweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung unterwegs war. Infolgedessen stürzte der Radfahrer auf die Motorhaube des Mercedes und fiel anschließend zu Boden.
Bei Eintreffen der Polizei waren Rettungsdienst und Notarzt bereits vor Ort. Der ansprechbare Fahrradfahrer wurde nach einer ersten Behandlung am Unfallort mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Glücklicherweise konnte er dieses noch am selben Tag wieder verlassen.
Der entstandene Sachschaden an Pkw und Pedelec beläuft sich auf rund 1.500 Euro. Die Polizei ermittelt nun, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären.
Abenteuerliche Woche mit Bewegung, Aktion und Technik – Anmeldung bis zum 28. April
In den Sommerferien können Kinder von zehn bis zwölf Jahren beim MINT-Sommerferiencamp 2023 vom 31. Juli bis zum 4. August in die Welt der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik eintauchen. Das Camp, ausgerichtet vom Rheinisch-Bergischen Kreis, der Stadt Leverkusen, dem Rhein-Sieg-Kreis, dem Oberbergischen Kreis und dem außerschulischen Lernort :metabolon, bietet spannende Exkursionen und Freizeitangebote.
Die Basis des Camps ist die Jugendherberge in Lindlar, von wo aus die Exkursionen starten. Die Teilnehmer übernachten viermal in der Herberge und erkunden tagsüber verschiedene Lernorte und Freizeitangebote der Region. Dazu gehört der Bio-Bauernhof Klefhof in Overath, wo die Kinder ökologische Zusammenhänge kennenlernen und mit Tieren in Kontakt kommen. Auf dem NaturGut Ophoven in Leverkusen können sie zwischen Klimaschutz durch Wasserkraft und einer Mitmach-Baustelle wählen.
Weiterhin besichtigen die Kinder die BayArena, Heimat des Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen, und besuchen anschließend das Leverkusener Spaß- und Freizeitbad CaLevornia. Der außerschulische Lernort :metabolon in Lindlar bietet Experimente zu Erneuerbaren Energien, Klimawandel, Plastik und Mikroplastik. Im LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen und Engels in Engelskirchen nehmen die jungen Teilnehmer an einem Kettenreaktion-Workshop teil. Bei einem Besuch der Burg Wissem in Troisdorf erleben sie Ritterspiele und gestalten in der Druckwerkstatt eigene Druckvorlagen.
Das Sommerferiencamp ist auf 40 Teilnehmer begrenzt, die Teilnahmegebühr beträgt 250 Euro und beinhaltet Übernachtungen, Verpflegung und das abwechslungsreiche Programm. Anmeldungen sind bis zum 28. April 2023 unter www.mint-rhein-berg.de/feriencamp-anmeldung möglich. Bei Fragen kann man sich an das zdi-Netzwerk MINT Rhein-Berg, Katrin Sachs, unter 02202 13-2046 oder mint@rbk-online.de wenden.
Nach einer Jagdwilderei in einem umzäunten Wildgatter mit Rotwild im Januar 2022 in Leichlingen-Altenhof hat die Polizei Rhein-Berg gestern weitere Ermittlungen durchgeführt. Im Laufe der kriminalpolizeilichen Untersuchungen erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 39-jährigen Leichlinger.
Am Morgen des 20. April wurde ein Durchsuchungsbeschluss des Amtsgerichts Köln wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz, Jagdwilderei und Diebstahls umgesetzt. Dabei wurden sowohl die Wohnanschrift des Beschuldigten als auch ein angrenzendes Waldstück mit mehreren Holzhütten durchsucht. Aufgrund der mutmaßlichen Bewaffnung des Beschuldigten kamen auch Spezialeinheiten zum Einsatz.
Bei der Durchsuchung wurden vier Personen, darunter der Beschuldigte, angetroffen. Im Zuge der Maßnahmen konnten verschiedene Beweismittel sichergestellt werden, darunter zwei mutmaßlich baulich veränderte Luftgewehre, zwei PTB-Waffen und mehrere Messer. Die angetroffenen Personen wurden zur Polizeiwache Burscheid gebracht. Drei von ihnen mussten eine erkennungsdienstliche Behandlung über sich ergehen lassen, während eine Person als Zeuge vernommen wurde.
Nach Abschluss der Maßnahmen wurden alle Personen wieder entlassen. Die beschlagnahmten Beweismittel werden nun gesichtet und gegebenenfalls weitere Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Polizei Rhein-Berg setzt ihre Untersuchungen fort, um den Vorfall vollständig aufzuklären.