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Betreuungsplatzvergabe für August 2026 startet – Anmeldung ab 1. Februar

12 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In den Städten Burscheid, Kürten und Odenthal beginnt ab dem 1. Februar die Vergabe von Betreuungsplätzen in Kindertageseinrichtungen sowie in der Kindertagespflege. Die Plätze gelten für den Betreuungsstart im August 2026.

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Registrierung im Online-Portal Voraussetzung

Grundlage für die Teilnahme am Vergabeverfahren ist die rechtzeitige Registrierung im Online-Portal Little Bird. Eltern müssen dort spätestens sechs Monate vor dem gewünschten Aufnahmetermin einen persönlichen Account anlegen. Über das Portal werden alle Betreuungswünsche zentral erfasst und das gesamte Vergabeverfahren koordiniert.

Platzangebote ab Februar – schnelle Rückmeldung erforderlich

Ab dem 1. Februar versenden die Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegestellen ihre Platzangebote über das Portal. Familien sind aufgefordert, möglichst innerhalb von zwei Wochen auf die Angebote zu reagieren, um das Verfahren zügig und fair für alle Beteiligten abzuschließen.

Breites Angebot und verbesserte Platzsituation

Insgesamt stehen in den drei Kommunen 35 Kindertageseinrichtungen unterschiedlicher Träger sowie rund 70 Kindertagespflegestellen zur Verfügung. Nach Angaben des Rheinisch-Bergischer Kreis hat sich die Platzsituation im Vergleich zu den Vorjahren spürbar verbessert, insbesondere im Stadtgebiet von Burscheid. Dadurch gestaltet sich die Suche nach einem Betreuungsplatz für viele Familien deutlich entspannter.

Unterstützung bei fehlendem Platzangebot

Eltern, die im Rahmen des regulären Vergabeverfahrens bis Sommer 2026 kein Betreuungsangebot erhalten haben, können sich ab dem 1. Mai direkt an das Kreisjugendamt wenden. Auskünfte zu freien Platzkapazitäten sind dann telefonisch unter 02202 136293 oder per E-Mail an kinderbetreuung@rbk-online.de möglich.

Kreisjugendamt als Ansprechpartner

Für weitere Fragen oder allgemeine Informationen rund um die Betreuungsplatzvergabe steht das Kreisjugendamt des Rheinisch-Bergischen Kreises ebenfalls unter den genannten Kontaktdaten zur Verfügung. Familien wird empfohlen, sich frühzeitig zu informieren und ihre Betreuungswünsche vollständig im Online-Portal zu hinterlegen, um die Chancen auf einen passenden Platz zu erhöhen.

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Prinzenproklamation im Gürzenich eröffnet den Kölner Karnevals-Marathon

10 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Glanzvoller Auftakt im Herzen der Stadt

Mit der traditionellen Prinzenproklamation ist am Freitagabend im Gürzenich offiziell der Karnevals-Marathon in Köln eingeläutet worden. Vor rund 1.400 Gästen wurde das neue Kölner Dreigestirn feierlich in sein Amt eingeführt – ein Höhepunkt der Session und zugleich einer der wichtigsten Termine im kölschen Brauchtum.

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Lebenstraum wird Wirklichkeit

Für Prinz Niklas I. ist die Proklamation ein ganz besonderer Moment. Schon als Jugendlicher hatte er den festen Wunsch, eines Tages an der Spitze des Kölner Karnevals zu stehen. Mit seinem Amtsantritt erfüllt sich für ihn ein lang gehegter Traum, der nun im festlichen Rahmen Wirklichkeit geworden ist.

Das neue Dreigestirn der Session

Gemeinsam mit Bauer Clemens und Jungfrau Aenne bildet Prinz Niklas I. das Dreigestirn der Session 2025/2026. Der festliche Einzug und die Präsentation sorgten für große Begeisterung im Saal. Die drei Tollitäten repräsentieren in den kommenden Wochen den Kölner Karneval bei unzähligen Veranstaltungen in der Stadt und darüber hinaus.

Motto stellt Ehrenamt in den Mittelpunkt

Die aktuelle Session steht unter dem Motto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“. Im Fokus stehen dabei das ehrenamtliche Engagement und die Menschen, die sich in Köln tagtäglich für das Gemeinwohl einsetzen. Dieses Leitmotiv soll während der gesamten Session sichtbar gemacht und gewürdigt werden.

Premiere für den Oberbürgermeister

Die Prinzenproklamation war zugleich eine Premiere für Kölns neuen Oberbürgermeister Torsten Burmester, der erstmals das Dreigestirn proklamierte. Dabei überreichte er traditionsgemäß die Insignien der Stadt: die Pritsche an den Prinzen, den Stadtschlüssel an den Bauern und den Spiegel an die Jungfrau.

Abschied und Neubeginn beim Festkomitee

Für den Präsidenten des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, war es die letzte Prinzenproklamation in seiner Amtszeit. Mit dem Aschermittwoch endet sein Engagement an der Spitze des Festkomitees.

Start in eine intensive Session

Mit der Proklamation beginnt für das Dreigestirn eine intensive Zeit. Bis zum Aschermittwoch am 18. Februar 2026 stehen zahlreiche Auftritte, Empfänge und Veranstaltungen auf dem Programm. Die Prinzenproklamation markiert damit nicht nur den offiziellen Start der Regentschaft der Tollitäten, sondern auch den Auftakt einer Session, die für Köln und seine Karnevalisten von großer Bedeutung ist.

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Aufmerksame Zeugin verhindert mögliche Trunkenheitsfahrt in Bergisch Gladbach

09 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach hat eine aufmerksame Zeugin am Donnerstag (08.01.) möglicherweise Schlimmeres verhindert. Gegen 17.50 Uhr fiel ihr ein Mercedes aufgrund seiner unsicheren Fahrweise auf. Das Fahrzeug fuhr wiederholt in Schlangenlinien, geriet in den Gegenverkehr und kam zeitweise sogar nach rechts auf den Gehweg. Die Zeugin alarmierte daraufhin umgehend die Polizei und blieb hinter dem Wagen.

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Polizei stoppt Fahrzeug im Stadtteil Hebborn

Die Zeugin verfolgte den Pkw über die Handstraße in Richtung Alte Wipperfürther Straße. Wenig später konnten die alarmierten Einsatzkräfte das Fahrzeug an einer Wohnanschrift im Stadtteil Hebborn antreffen. Die 42-jährige Fahrerin reagierte zunächst nicht auf das Klopfen der Beamten an die Fensterscheibe, sodass diese das Fahrzeug öffneten. Dabei nahmen sie sofort starken Alkoholgeruch wahr.

Aggressives Verhalten bei der Kontrolle

Während der anschließenden Kontrolle zeigte sich die 42-jährige Bergisch Gladbacherin unkooperativ. Sie weigerte sich, aus dem Fahrzeug auszusteigen und den Polizisten ihren Führerschein sowie die Fahrzeugpapiere auszuhändigen. Aufgrund ihres zunehmend aggressiven Verhaltens mussten die Beamten sie schließlich aus dem Auto holen und mit Handfesseln fixieren.

Alkoholflasche im Fahrzeug entdeckt

Im Fahrzeug fanden die Einsatzkräfte anschließend die erforderlichen Ausweisdokumente sowie den Fahrzeugschein. Zudem entdeckten sie eine angebrochene Alkoholflasche. Aufgrund des starken Alkoholgeruchs und deutlicher Ausfallerscheinungen boten die Polizisten der Frau einen freiwilligen Atemalkoholtest an, den sie jedoch ablehnte.

Blutprobe und Führerschein sichergestellt

Daraufhin wurde die 42-Jährige zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht, wo eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt wurde. Nach Abschluss der Maßnahmen konnte sie die Wache wieder verlassen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.

Strafanzeige wegen Trunkenheit im Verkehr

Die Fahrerin muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung aufmerksamer Verkehrsteilnehmer hin, die durch rechtzeitiges Handeln dazu beitragen können, Unfälle zu verhindern.

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Kölner Karnevalisten bitten im Dom um eine friedvolle Session

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Kurz vor dem offiziellen Start der neuen Karnevalssession haben sich mehr als 1.000 Karnevalistinnen und Karnevalisten im Kölner Dom versammelt, um gemeinsam für eine friedliche und gelungene Session zu beten. Der ökumenische Karnevalsgottesdienst am Mittwoch vor der Proklamation ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des kölschen Brauchtums.

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Trotz Kälte große Beteiligung

Bei eisigen Temperaturen harrten viele Jecke bereits lange vor Beginn des Gottesdienstes auf dem Domplatz aus, um den feierlichen Einzug nicht zu verpassen. Für zahlreiche Teilnehmende stand dabei weniger das Wetter als vielmehr die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Das gemeinsame Innehalten vor der Session gilt für viele als besonders emotionaler Moment im karnevalistischen Jahresablauf.

Besinnung vor den närrischen Tagen

Auch der Präsident des Festkomitee Kölner Karneval, Christoph Kuckelkorn, nutzte den Gottesdienst bewusst zur Besinnung. Vor dem Trubel der kommenden Wochen bietet der Abend im Dom Gelegenheit, innezuhalten und die Verantwortung zu reflektieren, die mit dem Karneval verbunden ist.

Feierlicher Einzug der Karnevalsgesellschaften

Zu den bewegendsten Momenten des Abends zählte der traditionelle Einzug der Standartenträger der dem Festkomitee angeschlossenen Karnevalsgesellschaften. Die feierliche Atmosphäre im Dom, der selbst von der winterlichen Kälte geprägt war, verlieh dem Gottesdienst eine besondere Intensität. Die Andacht und der Stolz der Beteiligten waren den Gesichtern deutlich anzusehen.

Dreigestirne im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit

Besondere Aufmerksamkeit galt auch den beiden noch designierten Kölner Dreigestirn – dem Erwachsenen- und dem Kinderdreigestirn. Für sie markierte der Gottesdienst einen ruhigen Moment, bevor am kommenden Wochenende die ganze Stadt auf sie blicken wird. Im geschützten Rahmen des Doms bot sich die seltene Gelegenheit, noch einmal durchzuatmen, bevor die Session offiziell beginnt.

Friedlicher Auftakt für den Kölner Karneval

Mit dem ökumenischen Gottesdienst setzten die Karnevalisten ein Zeichen für Zusammenhalt, Respekt und Besonnenheit. Der Abend im Kölner Dom unterstrich, dass der Karneval in Köln nicht nur ausgelassenes Feiern bedeutet, sondern auch Raum für Gemeinschaft und nachdenkliche Töne bietet – als bewusster Auftakt in eine hoffentlich friedvolle Session.

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Sternsinger besuchen Kreishaus Heidkamp und sammeln Spenden für Kinder weltweit

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Anfang Januar machten die Sternsinger auf ihrer Reise durch die Kommunen des Rheinisch-Bergischer Kreis auch Station im Kreishaus Heidkamp. Der Besuch gehört seit Jahren zur festen Tradition und markiert einen besonderen Moment im Kreisjahr: Kinder bringen den Segen ins Haus und sammeln Spenden für Gleichaltrige in schwierigen Lebenslagen.

Empfang durch Kreisverwaltung

Empfangen wurden die Mädchen und Jungen von Landrat Arne von Boetticher, der das Engagement der Kinder würdigte. Begleitet wurden die Sternsinger zudem von Kreisdechant Norbert Hörter, der die Bedeutung der Aktion als weltweit größte Hilfsinitiative von Kindern für Kinder hervorhob.

Segen für das Kreishaus

Nach dem Anbringen des traditionellen Segens „Christus mansionem benedicat“ am Verwaltungsgebäude sangen die Sternsinger gemeinsam das Lied „Stern über Bethlehem“. Anschließend zogen sie durch weitere Büros des Kreishauses – darunter auch das Büro des Landrats – und sammelten dabei Spenden für den guten Zweck.

Motto 2026: Einsatz gegen Kinderarbeit

Die Aktion Dreikönigssingen steht 2026 unter dem Leitgedanken „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Im Mittelpunkt der diesjährigen Aktion steht Bangladesch. Dort unterstützen Projekte vor Ort Kinder und Jugendliche dabei, gesundheitsschädlicher Arbeit zu entkommen. Ziel ist es, durch Schulbildung und Ausbildung langfristige Perspektiven zu schaffen und den Kreislauf aus Armut und Kinderarbeit zu durchbrechen.

Hilfe mit globaler Wirkung

Mit ihrer Spendensammlung lenken die Sternsinger nicht nur den Blick auf die Situation von Kindern in Bangladesch, sondern auch auf vergleichbare Herausforderungen in anderen Teilen der Welt. Die gesammelten Mittel kommen direkt benachteiligten Kindern zugute und tragen dazu bei, Bildungs- und Zukunftschancen zu eröffnen.

Große Beteiligung in ganz Deutschland

Träger der Aktion sind das Kindermissionswerk Die Sternsinger und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend. Bundesweit beteiligen sich rund eine halbe Million Kinder und Jugendliche an der Sternsinger-Aktion. Mit ihrem Engagement setzen sie jedes Jahr ein starkes Zeichen für Solidarität und Nächstenliebe.

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Verkehrsunfall Rather Weg

Verkehrsunfall an A4-Auffahrt in Bergisch Gladbach – zwei Personen verletzt

08 Januar 2026 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach sind am Mittwochmorgen (07.01.) zwei Menschen bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Der Zusammenstoß ereignete sich gegen 7.10 Uhr im Bereich der Autobahnauffahrt zur Bundesautobahn 4 in Fahrtrichtung Olpe.

Verkehrsunfall Rather Weg

Autofahrer übersieht entgegenkommenden Pkw

Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 42-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach mit seinem Mitsubishi den Rather Weg aus Richtung Bensberg. An der Auffahrt zur A4 wollte er nach links auf die Autobahn in Richtung Olpe auffahren. Dabei übersah er eine 30-jährige Autofahrerin aus Bergisch Gladbach, die mit ihrem VW geradeaus in Richtung Bensberg unterwegs war.

Fahrzeuge stark beschädigt

Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Durch die Wucht des Aufpralls lösten in beiden Pkw die Airbags aus. Der Mitsubishi wurde auf einen Grünstreifen an der Autobahnauffahrt geschoben. Der VW drehte sich und kam quer zur Fahrbahn zum Stillstand.

Verletzte in Krankenhaus gebracht

Beide Fahrzeugführer wurden bei dem Unfall verletzt. Sie erhielten zunächst eine medizinische Erstversorgung am Unfallort und wurden anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht, wo sie stationär aufgenommen wurden. Nach Angaben der Einsatzkräfte bestand bei beiden keine Lebensgefahr.

Sperrung und Abschleppmaßnahmen

Die beteiligten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Für die Dauer der Unfallaufnahme blieb der Rather Weg im Bereich der Autobahnauffahrt rund eine Stunde lang in beide Richtungen gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

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Grundsteuerbescheide 2026 in Bergisch Gladbach werden verschickt

07 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Bergisch Gladbach verschickt am Freitag, den 9. Januar 2026, die Grundsteuerbescheide für das Jahr 2026. In den kommenden Tagen werden die Bescheide bei den Steuerpflichtigen eingehen und sorgen insbesondere bei Eigentümerinnen und Eigentümern von Nichtwohngrundstücken für Fragen.

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Differenzierte Hebesätze rechtlich zulässig

Hintergrund der aktuellen Diskussion ist ein Urteil des Verwaltungsgericht Gelsenkirchen, das Grundsteuerbescheide mit differenzierten Hebesätzen in vier nordrhein-westfälischen Kommunen aufgehoben hat. Für Bergisch Gladbach hat diese Entscheidung jedoch zunächst keine Auswirkungen.

Das Land Nordrhein-Westfalen hatte den Kommunen bereits für das Jahr 2025 die Möglichkeit eröffnet, unterschiedliche Hebesätze festzulegen. Auf Grundlage eines Ratsbeschlusses gelten in Bergisch Gladbach seitdem unterschiedliche Hebesätze:
598 Prozentpunkte für Wohngrundstücke sowie 873 Prozentpunkte für Nichtwohngebäude und unbebaute Grundstücke. Die Stadt betont, dass diese Regelung aufkommensneutral ist und keine Mehreinnahmen für den städtischen Haushalt bedeutet.

Urteil betrifft nur vier Städte

Das Urteil aus Gelsenkirchen bezieht sich ausschließlich auf die klagenden Städte Bochum, Essen, Gelsenkirchen und Dortmund. Die Situation in Bergisch Gladbach war nicht Gegenstand des Verfahrens. Zudem ist die Entscheidung noch nicht rechtskräftig. Sowohl eine Berufung zum Oberverwaltungsgericht NRW als auch eine Sprungrevision zum Bundesverwaltungsgericht sind zugelassen.

Erst wenn eine höchstrichterliche Entscheidung vorliegt, könnte sich daraus eine landesweite Neubewertung der Praxis ergeben. Bis dahin bleiben die geltenden Regelungen in Bergisch Gladbach bestehen.

Widerspruch derzeit ohne rechtliche Grundlage

Viele Steuerpflichtige fragen sich, ob vorsorglich Widerspruch gegen den Grundsteuerbescheid 2026 eingelegt werden sollte. Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass es aktuell keine rechtliche Grundlage gibt, über solche Widersprüche zu entscheiden.

Sollte der Stadtrat im März 2026 eine Erhöhung der Grundsteuer B mit Wirkung zum 1. Januar 2026 beschließen, würden die neuen Hebesätze durch einen geänderten Bescheid umgesetzt. In diesem Fall verlöre der ursprüngliche Bescheid seine Gültigkeit und laufende Widerspruchsverfahren würden eingestellt.

Zahlungspflicht bleibt bestehen

Die Stadtverwaltung empfiehlt daher, eingelegte Widersprüche im gegenseitigen Einvernehmen ruhend zu stellen, bis eine gerichtliche Klärung auf Landes- oder Bundesebene erfolgt ist. Wichtig für alle Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer: Ein Widerspruch entbindet nicht von der Pflicht, die festgesetzte Grundsteuer fristgerecht zu zahlen.

Mit dem Versand der Bescheide will die Stadt Transparenz schaffen und zugleich über die rechtliche Lage informieren, um unnötige Unsicherheiten zu vermeiden.

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Umfangreiche Straßenerneuerung in Schildgen: Arbeiten an der Altenberger-Dom-Straße starten im Januar

07 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Stadt Bergisch Gladbach beginnt Mitte Januar 2026 mit der umfassenden Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße. Der Baustart ist für Montag, den 19. Januar 2026, vorgesehen, witterungsbedingte Verschiebungen sind möglich. Die Maßnahme erstreckt sich zunächst vom Abschnitt Leverkusener Straße bis Schlebuscher Straße und wird im weiteren Verlauf bis „In den Wiesen“ fortgeführt. Der Abschluss ist für den Herbst 2026 geplant.

Ziel: Moderne, sichere und barrierefreie Verkehrsinfrastruktur

Mit der Baumaßnahme verfolgt die Stadt das Ziel, die Verkehrsinfrastruktur grundlegend zu modernisieren sowie Verkehrssicherheit und Barrierefreiheit deutlich zu verbessern. Die Altenberger-Dom-Straße ist eine wichtige Verkehrsachse für den Stadtteil Schildgen und den überörtlichen Verkehr. Entsprechend umfangreich fallen die geplanten Arbeiten aus.

Geplante Maßnahmen im Überblick

Im Rahmen des Projekts sind mehrere Teilmaßnahmen vorgesehen. Die Fahrbahn erhält eine neue Asphaltdecke; sofern technisch erforderlich, wird auch der komplette Straßenaufbau erneuert. Eine hellere Deckschicht soll künftig die Aufheizung im Sommer reduzieren.
Geh- und Radwege werden neu gebaut oder erweitert und mit Pflasterbelägen sowie einem taktilen Leitsystem ausgestattet, um die Barrierefreiheit zu erhöhen.
Auch die Parkstreifen werden angepasst und erneuert. Moderne Tragschichten und eine optimierte Anordnung sollen unter anderem dazu beitragen, sogenannte Dooring-Unfälle zu vermeiden.
Zusätzlich wird das Straßenbegleitgrün erweitert, um einen Beitrag zur Klimaanpassung und zur Aufwertung des Straßenraums zu leisten.

Verkehrsführung während der Bauzeit

Während der Bauarbeiten ist eine halbseitige Sperrung der Altenberger-Dom-Straße erforderlich. Der Verkehr aus Richtung Odenthal in Richtung Bergisch Gladbach wird einspurig aufrechterhalten. Der Gegenverkehr wird großräumig über das Stadtgebiet Leverkusen umgeleitet. Entsprechende Beschilderungen werden rechtzeitig eingerichtet. Der Busverkehr wird während der Bauphase über den Nittumer Weg geführt.

Information der Anwohner und Gewerbetreibenden

Die ausführende Baufirma wird Anwohnerinnen und Anwohner sowie ansässige Gewerbebetriebe vor Beginn der einzelnen Bauabschnitte gesondert informieren. Dabei geht es um konkrete Starttermine, Sperrbereiche und die jeweiligen Zufahrtsmöglichkeiten.

Mehr Aufenthaltsqualität für Schildgen

Nach Einschätzung des Ersten Beigeordneten Ragnar Migenda wird die Umsetzung der lange geplanten Maßnahme spürbare Verbesserungen für alle Verkehrsteilnehmenden bringen. Die Erneuerung der überregional bedeutsamen Straße soll die Aufenthaltsqualität im Ortskern von Schildgen erhöhen und die Verkehrsinfrastruktur auf ein modernes Niveau heben.

Stadt bittet um Verständnis

Die Stadt Bergisch Gladbach bittet alle Betroffenen um Verständnis für die mit der Baumaßnahme verbundenen Einschränkungen. Die Erneuerung der Altenberger-Dom-Straße wird als wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung der Infrastruktur und zur Aufwertung des Quartiers bewertet.

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Winter bleibt in NRW präsent – Glättegefahr in der Nacht, Schnee am Morgen

07 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Der Winter hält Nordrhein-Westfalen weiterhin fest im Griff. Nach zahlreichen Glätte-Unfällen in den vergangenen Tagen war die Lage zuletzt zwar etwas entspannter, doch Entwarnung gibt es nicht. Auch in den kommenden Nächten und am Mittwochmorgen müssen sich Verkehrsteilnehmende erneut auf winterliche Straßenverhältnisse einstellen.

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Überfrierende Nässe in der Nacht

In der Nacht zum Mittwoch sind zwar kaum neue Niederschläge zu erwarten, dennoch warnt der Deutscher Wetterdienst vor überfrierender Nässe. Feuchte Stellen auf Fahrbahnen können bei anhaltendem Frost erneut gefrieren und für gefährliche Glätte sorgen. Die Temperaturen sinken dabei am Rhein auf etwa minus zwei Grad, im Bergland sind sogar Werte bis zu minus elf Grad möglich.

Vorsicht auf besonders gefährdeten Autobahnabschnitten

Auch am Mittwochmorgen bleibt erhöhte Vorsicht geboten, insbesondere auf bekannten Problemstrecken. Dazu zählen unter anderem die A4 im Bergischen Land, die A3 zwischen Hilden und Breitscheid, die A46 im Raum Wuppertal sowie die A45 im Sauerland. Gerade in den frühen Morgenstunden kann es dort durch Eisreste und Schneematsch rutschig sein.

Neuer Schneefall ab dem Mittag

Im Laufe des Mittwochs zieht von den Niederlanden und Belgien her ein neues Niederschlagsgebiet auf. Ab dem Mittag breiten sich in NRW wieder Schneefälle und Glätte aus. Bis zum Abend werden je nach Region ein bis fünf Zentimeter Neuschnee erwartet, in höheren Lagen lokal sogar bis zu zehn Zentimeter. Die Temperaturen bleiben winterlich mit Werten zwischen minus sieben Grad und plus zwei Grad in den Städten am Rhein.

Aktuelle Schneehöhen in NRW

Bereits jetzt liegen in vielen Regionen nennenswerte Schneemengen. Auf dem Kahler Asten wurden 33 Zentimeter gemessen. In Lüdenscheid liegen rund 14 Zentimeter Schnee, in Bad Lippspringe etwa zehn. Auch im Ruhrgebiet und Münsterland ist noch eine geschlossene Schneedecke vorhanden, während im Raum Köln und Bonn durchschnittlich rund zwei Zentimeter Schnee liegen.

Wetterumschwung ab Donnerstag erwartet

Ab Donnerstag wird es allmählich milder. In der Nacht kann es westlich des Rheins zu einem Übergang von Schnee in Regen kommen, wodurch erneut Glätte droht. Die Höchstwerte steigen auf ein bis vier Grad. Am Freitag wird es dann zunehmend stürmisch, begleitet von Schnee, Schneeregen und Regen – insbesondere im Bergland bleibt die Glättegefahr hoch.

Winterliche Idylle trifft auf Verkehrsprobleme

Der anhaltende Schneefall hat vielerorts für winterliche Landschaften gesorgt und sogar kleineren Skigebieten in Westfalen den Betrieb ermöglicht. Gleichzeitig zeigte das vergangene Wochenende jedoch, wie stark Schnee und Eis den Verkehr beeinträchtigen können. Zahlreiche Unfälle, Störungen im Bahnverkehr und wetterbedingte Warnungen prägten die Lage. Auch in den kommenden Tagen ist daher Umsicht im Straßenverkehr weiterhin dringend geboten.

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Zehnter Sieg in Serie – Kölner Haie drehen Spiel in Nürnberg

07 Januar 2026 von Felix Morgenstern

Die Kölner Haie bleiben in der Deutsche Eishockey Liga das Maß der Dinge. Beim Auswärtsspiel bei den Nürnberg Ice Tigers setzte sich der Tabellenführer mit 4:2 (0:1, 4:1, 0:0) durch und feierte damit den zehnten Sieg in Folge. Mit nun 83 Punkten behaupten die Haie ihre Spitzenposition auch im zweiten von insgesamt fünf Auswärtsspielen hintereinander.

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Früher Rückstand nach Konter der Ice Tigers

Die Partie begann am Dienstagabend (06.01.2026) mit Vorteilen für die Gastgeber. Nach einer ersten Drangphase der Kölner kamen die Ice Tigers besser ins Spiel und nutzten einen Konter zur Führung. Jakob Ustorf fing den Puck in der neutralen Zone ab und brachte Nürnberg mit einem Rückhandschuss mit 1:0 in Führung. Trotz guter Ansätze gelang es den Haien im ersten Drittel nicht, den Ausgleich zu erzielen.

Starkes Mitteldrittel bringt die Wende

Im zweiten Spielabschnitt präsentierten sich die Kölner deutlich entschlossener. Der verdiente Ausgleich fiel durch Brady Austin, der bei angezeigter Strafe gegen Nürnberg im Sechs-gegen-Fünf aus der Distanz traf. Nur wenig später nutzten die Haie ihre Überlegenheit konsequent aus: Frederik Storm vollendete einen Konter zur Führung, ehe Oliwer Kaski mit einem abgefälschten Schuss auf 3:1 erhöhte.

Ein Treffer der Ice Tigers brachte Nürnberg noch einmal heran, doch Köln blieb spielbestimmend. In Überzahl stellte Maximilian Kammerer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Für Kammerer war es bereits der 14. Saisontreffer und das sechste Spiel in Folge mit einem Punktgewinn.

Defensive Stabilität im Schlussdrittel

Im letzten Drittel konzentrierten sich die Haie auf eine kompakte Defensivarbeit. Eine frühe Unterzahl überstand das Team schadlos. Nürnberg erhöhte zwar den Druck, scheiterte jedoch mehrfach an der stabilen Kölner Abwehr oder am Aluminium. Torhüter Felix Brückmann zeigte eine starke Leistung und parierte 22 Schüsse.

Auch in der Schlussphase, als Nürnberg den Torhüter zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis nahm, behielten die Haie die Kontrolle und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit.

Nächste Station der Auswärtsserie

Die Auswärtsreise der Kölner Haie wird am Freitag (09.01.2026) mit dem Spiel beim ERC Ingolstadt fortgesetzt. Anschließend stehen noch Partien in Augsburg und Bremerhaven an, bevor die Haie in die heimische Arena zurückkehren.

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