Archiv | Stadtmitte

Schonfrist für den Stadionrasen – Platz muss vorübergehend gesperrt werden

07 November 2013 von Darian Lambert

Seit September gibt es das neue Grün im Bergisch Gladbacher Stadion. Doch jetzt heißt es besonders für die Fußballer erst einmal: „Spielstopp!“. Denn das junge Gras braucht noch Einiges an Schonung und Pflege, bis es die volle Strapazierfähigkeit erreicht hat, die ein Stadionrasen im Sportalltag aufweisen muss. Das hat ein Gutachter festgestellt, der im Auftrag der Stadt den Rasenplatz auf Grasbestand und möglichen Pilzbefall untersucht hat.

Der Experte hat festgestellt, dass die Bodendeckung noch nicht voll entwickelt ist. Dazu muss auch eine intensive Düngung durchgeführt werden. Dies hat die städtische Sportverwaltung bereits veranlasst. Aufmerksam geworden war man vor kurzem durch braune Stellen an den Grasflächen, zu deren Ursachenerforschung man das Gutachterbüro beauftragt hatte.

Auch die außergewöhnlich regenreiche Witterung macht dem jungen Grün zu schaffen: Die anhaltende Nässe führt dazu, dass das Fußballspiel des SV 09 Bergisch Gladbach gegen den Bonner SC am kommenden Sonntag nicht auf dem Rasen stattfinden kann, um das noch nicht voll ausgebildete Wurzelwerk zu schützen. Für den Verein keine Überraschung, da die „Schonfrist“ von einigen Monaten bereits während der Bauphase kommuniziert wurde. Ob das Sonntagsmatch auf Kunstrasen stattfinden kann oder nachgeholt werden muss, hat der Verein noch nicht entschieden.

Die Vermutung, dass sich auf dem im Oktober eingeweihten Rasenplatz des Bergisch Gladbacher Stadions ein Pilz eingenistet haben könnte, hat sich nicht bestätigt. Auch zu diesem Ergebnis kommt das Fachgutachten.

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Ordnerdienst regelt Zufahrt zum Parkhaus Bergischer Löwe

07 November 2013 von Darian Lambert

Seit dem 26. September 2013 ist das Parkhaus am Bürgerhaus Bergischer Löwe mit einem Schrankensystem versehen. Der Stadtentwicklungsbetrieb (SEB), der die Parkfläche von der Stadt gepachtet hat, hat die Anlage modernisiert und ist nun für den Betrieb verantwortlich.

Das neu gestaltete Angebot wird gut angenommen. Besonders an veranstaltungsreichen Samstagen wird das Parkhaus gut frequentiert.

Um zu verhindern, dass Autofahrer in das Parkhaus einfahren wollen, obwohl alle Parkplätze vergeben sind, wird ab sofort an besonders publikumsstarken Tagen ein Ordnerdienst seitens des Stadtentwicklungsbetriebes eingerichtet. Das Problem ist nämlich, dass Autofahrer erst an der Schranke am Ende der Tiefgarageneinfahrt bemerken, dass das Platzkontingent ausgeschöpft ist. Ein Zurücksetzen ist meist nicht möglich, da weitere Fahrzeuge einfahren.

„Wir hoffen, dass wir zeitnah eine Anzeigetafel installieren können, die die Auslastung der Tiefgarage anzeigt“, erklärt SEB-Chef Bernd Martmann. Diese Anzeige wird das dynamische Parkleitsystem, das im kommenden Jahr kommen soll, ergänzen.

An dem anstehenden Martinsmarkt-Wochenende wird der Ordnerdienst die Autofahrer bei der Parkplatzsuche unterstützen. Die Helfer stehen auch für Fragen rund um die neuen Kassenautomaten und Tarife bereit.

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Spielplatz-Aufräumtag am 9. November: Die Helfer stehen schon in den Startlöchern – weitere Freiwillige herzlich willkommen!

06 November 2013 von Darian Lambert

Der Countdown läuft: Für Samstag, den 9. November hat „Wir für Bergisch Gladbach“ den Spielplatz-Aufräumtag ausgerufen. Die Liste derer, die sich aktiv beteiligen wollen, ist schon beachtlich, aber noch ausbaufähig – alle, die spontan mitmachen wollen, sind herzlich eingeladen, hinzuzukommen und mit anzupacken.

Bis zu fünf Spielplätze hat sich das Organisationsteam rund um Gabriele Gieraths nach Absprache mit der Stadtverwaltung zur gründlichen Säuberung und Herrichtung vorgenommen:
·        im Stadtteil Hand an der Peter-Walterscheidt-Straße und Mutzer Heide,

·        in Refrath am Kahnweiher und Spielplatz zwischen Alter/Neuer Traßweg,

·        in Bensberg/Bockenberg am Gerberweg und, wenn die Zeit noch reicht, auch an der Rosenhecke.

Hilfe bekommt das Wir-für-Bergisch Gladbach-Team vor allem durch drei Fußballvereine: Statt mit dem runden Leder rücken die Jungs von SV 09 Bergisch Gladbach, FC Bensberg und SV Refrath-Frankenforst mit Harken und Schüppen an, um die Spielflächen für die Kleinen wieder ansehnlich zu gestalten. In Bockenberg erhalten sie Unterstützung durch die Familien-Kontaktstelle „Café Kiwo“, die ebenfalls eine „Jugendmannschaft“ auf den (Spiel-)Platz schickt.

Professionellen Beistand leisten drei Gartenbauunternehmer aus dem Stadtgebiet: In Bensberg hilft die Fa. Bock, in Refrath die Fa. Ramms und in Hand die Fa. Lorenz. Die Herkulesaufgabe heißt – der Jahreszeit entsprechend – erst mal: weg mit dem Laub! Dann wird Unkraut gejätet, das Grün geschnitten und gründlich der Müll weggeräumt. Was hingegen nicht auf den Arbeitsplan der Helfer gehört, ist die Instandsetzung der Spielgeräte oder die Entfernung von Graffitis. Dafür müssen von der Stadt beauftragte Fachleute ran.

Los geht es am Samstag in Refrath und Bockenberg um 10.00 Uhr, in Hand um 11.30 Uhr. Über jede weitere helfende Hand wird sich gefreut! Einfach zum Spielplatz kommen und mitmachen, aber Harke, Schüppe und vor allem festes Schuhwerk nicht vergessen!

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Film über Max Bruch und Maria Zanders in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

06 November 2013 von Darian Lambert

„Harmonie im Geiste“
Der Film über Max Bruch und Maria Zanders läuft in der 7. Bergisch Gladbacher Filmnacht

Meine Sehnsucht nach Gladbach und dem Igeler Hof ist oft geradezu krankhaft, und ich weine innerlich blutige Tränen, dass ich nicht mehr dahin kann“. So drückte der in Berlin lebende Komponist Max Bruch als alter Mann seine Gefühle für Bergisch Gladbach aus.

Der Dokumentarfilm „Harmonie im Geiste“ des Film-Video-Club Bergisch Gladbach (FVC) über Max Bruch und Maria Zanders war zweimal bereits in der Stiftung Zanders im Rahmen des „Max Bruch Musik-Festivals 2013“zu sehen. Er skizziert den Komponisten und seine große Gönnerin Maria Zanders, zwei Menschen, die sich trotz ihrer so unterschiedlichen Herkunft geistig sehr nahe waren.

Nunmehr steht der Film im Mittelpunkt der „Siebten Bergisch Gladbacher Filmnacht“, die am Freitag, den 15. November wieder im Haus Buchmühle in Kooperation mit der Volkshochschule stattfindet.

Selbstverständlich bietet die Filmnacht weitere Höhepunkte. Dazu gehören „Altay – Land unter dem Mond“, eine faszinierende Reisereportage aus der mongolischen Steppe. Die Mönchengladbacherin Michaela Pfeiffer vermittelt darin Eindrücke, die man bisher so noch nicht gesehen hat. Nicht umsonst ist dieser Film beim bundesweiten Filmfestival „Reisefilm“ mit einer Goldmedaille belohnt worden, lief auf den Deutschen Filmfestspielen, erhielt den Dortmunder Filmpreis und weitere Auszeichnungen.

Der Spielfilm „Stillen“ von Marcus Siebler erhielt auf den diesjährigen Weltfilmfestspielen „Unica 2013“ in Österreich eine Goldmedaille und den Ehrenpreis der UNESCO; ausgezeichnet wurden dort weitere fünf deutsche Beiträge, die alle auf dem Programm der diesjährigen Filmnacht stehen.

Kurz: Es wird eine Auswahl der besten nichtkommerziellen Kurzfilme des Jahres 2013 gezeigt, von denen die meisten auf den Deutschen Filmfestspielen 2013 in Jülich liefen. 

Das Genre „nichtkommerzieller Kurzfilm“ hat ein hohes technisches und künstlerisches Niveau. Meist sind diese Arbeiten nur einem Nischenpublikum bekannt, weder im Fernsehen noch in den Kinos sind sie zu finden. Die „Filmnacht“ möchte hierfür werben und wendet sich an Filmliebhaber, Kulturinteressierte oder einfache Nachtbummler.

Die Veranstaltung findet am 15. November ab 19.00 Uhr in der Volkshochschule Bergisch Gladbach (Buchmühlenstr. 12) statt. Der Einlass ist frei und bis 23.30 Uhr jederzeit möglich.

Das Programm findet sich auf der Internetseite des Film-Video-Clubs www.fvc-gl.de

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Dach der Belkaw-Arena muss saniert werden

24 Oktober 2013 von Darian Lambert

Routine-Untersuchung bringt marode Dachkonstruktion zu Tage

Tribüne für das Spiel des SV 09 Bergisch Gladbach gegen Troisdorf heute wahrscheinlich teilweise gesperrt

Die Überdachung der Sitz-Tribüne im Bergisch Gladbacher Stadion muss zum Teil saniert werden. Das hat sich heute (Donnerstag, 24.10.2013) herausgestellt.

Eigentlich sollten nur löchrige Entwässerungskästen am Dach erneuert werden. Ein Dachdecker überprüfte in diesem Zusammenhang die Köpfe der sogenannten Leimholz-Binder. Diese sind generell mit einer Verkleidung gegen Nässe geschützt. Aufgrund der löchrigen Regenwasser-Kästen war die vorhandene Verkleidung aber wohl nicht ausreichend genug. Nässe konnte verstärkt eindringen und die Holzkonstruktion begann zu faulen. Damit ist die Standsicherheit des Daches aktuell (am Donnerstagsnachmittag) nicht gegeben.

Die Stadtverwaltung versucht, kurzfristig eine Fachfirma damit zu beauftragen, noch im Tagesverlauf für einen Teil des Daches über der Tribüne Stützvorrichtungen zu errichten. Sollte dies am späten Nachmittag noch umgesetzt werden, müssten nicht alle Sitzplätze für das Spiel des Mittelrheinligisten SV 09 Bergisch Gladbach gegen die SF Troisdorf 05 gesperrt werden. Anstoß ist heute (24.10.2013) um 20 Uhr in der BELKAW-Arena. Alle Beteiligten geben sich sehr viel Mühe und hoffen, dass die Fußballfans beim Besuch des Spiels nicht zu stark beeinträchtigt werden.

Über die Kosten der Sofortmaßnahme zur Verbesserung der Standsicherheit des Daches sowie für die wohl notwendige Teil-Dach-Sanierung kann die Stadt Bergisch Gladbach aktuell keine Angaben machen. Die Fachleute gehen davon aus, dass Sachverständige und Gutachter eingeschaltet werden müssen, um die Leimbinder-Köpfe fachgerecht zu sanieren.

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Funktionäre der Landesturnverbände zu Gast im Rathaus

22 Oktober 2013 von Darian Lambert

Zum jährlichen Gedankenaustausch in Bergisch Gladbach

Funktionäre der Landesturnverbände zu Gast im Rathaus. Am Freitag, den 18. Oktober, empfing Bergisch Gladbach 20 ehemalige Präsidentinnen und Präsidenten der Landesturnverbände im Rathaus Stadtmitte.

Die ehemaligen Funktionäre aus dem gesamten Bundesgebiet waren anlässlich ihres jährlichen Gedankenaustauschs über das Wochenende vom 18. bis zum 20. Oktober in der Stadt. Das Treffen organisierte Hans-Jürgen Zacharias, der zuletzt ausgeschiedene Verbandspräsident des Rheinischen Turnerbundes. Bergisch Gladbach bot sich als Heimat von Zacharias und als Ort mit idealen Trainingsbedingungen für Turnprofis für das Treffen an.

Beim Empfang wurden die Gäste, die teilweise aus Berlin und dem Freistaat Sachsen anreisten, mit allen wissenswerten Informationen rund um Bergisch Gladbach versorgt.  Das Programm der ehemaligen Amtsträger sah neben dem Gedankenaustausch untereinander auch ein Treffen mit dem aktuellen Verbandspräsidenten Dr. Thomas Bach vor. Natürlich durften bei dem Besuch auch lokale Highlights wie eine Dombesichtigung in Altenberg und die Verköstigung heimischer Spezialitäten bei einer Bergischen Kaffeetafel nicht fehlen.

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LED Leuchten in der Fußgängerzone kommen

16 Oktober 2013 von Darian Lambert

Die Stahlseile hängen schon, die Hängeleuchten werden in der nächsten Woche installiert: Mit der Beleuchtung der Fußgängerzone in der Stadtmitte geht es voran. Überall dort, wo die Verankerung der Seile in den Hausfassaden möglich ist, können die Leuchten jetzt installiert werden. Es handelt sich im ersten Durchgang um 11 der insgesamt 37 geplanten Leuchtpunkte. Für die übrigen Stellen sind Sonderkonstruktionen oder Masten nötig, die zu einem späteren Zeitpunkt montiert werden – einige noch in den kommenden Wochen, die restlichen in jedem Falle nach dem Weihnachtsgeschäft, um Störungen für Einzelhändler und Kundschaft während dieser Zeit zu vermeiden.

Um die neue LED-Beleuchtung mit Strom versorgen zu können, muss das unterirdische Versorgungskabel an die Oberfläche geholt werden und entlang der Fassade zur Leuchte verlegt werden. Hier müssen nahe der Fassaden an den Austrittsstellen jeweils Abzweigkästen gesetzt und dafür auch in geringem Umfang Pflastersteine aufgenommen werden. Die beauftragte Firma wird damit voraussichtlich Anfang der kommenden Woche (43. KW) beginnen und ca. zwei Wochen Zeit benötigen. Diese Arbeiten entsprechen dem geplanten Bauablauf; notwendige Vorbereitungen für die Stromführung wurden bereits vor Verlegung der neuen Pflastersteine getroffen.

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Alles dreht sich ums runde Leder: „Kommen, kicken, Tore schießen!“

08 Oktober 2013 von Darian Lambert

Schon im sechsten Jahr freuen sich die Kids von Gronau und Hand aufs Herbstferien-Fußballturnier: Das Netzwerk Gronau-Hand  lädt am 19. und 20. Oktober 2013 wieder zu „Kommen, kicken, Tore schießen!“ ein. Der Erfolg in den vergangenen Jahren war riesig, deshalb freuen sich die Veranstalter auf jede Menge Fußballtalente, die auf dem attraktiven Kunstrasenplatz im Hermann-Löns-Viertel ihr Können zeigen. Im Anschluss winkt noch eine Super-Zugabe, denn in einem Fußballcamp kann eine Ferienwoche lang echte Profi-Technik trainiert werden.

Das Fußballturnier auf der Kunstrasenanlage ist wie immer für alle Jugendlichen offen. Gespielt wird in den Altersklassen bis 13, bis 16 und ab 17 Jahren. Wie das Motto schon sagt: Die Jugendlichen können einfach kommen, kicken und möglichst viele Tore schießen!

Bürgermeister Lutz Urbach weiß das Engagement des Netzwerks sehr zu schätzen: „Den Organisatoren geht es ja um viel mehr als nur ums Bespaßen. Hier wird nicht nur intensiv Dribbeln und Flanken geübt, sondern genau so viel Wert auf Teamfähigkeit, Respekt und Fairness gelegt.“
Veranstalter sind Blau-Weiß Hand, die Sportjugend des Kreises und der Stadtsportverband. Mit im Boot befinden sich die Rheinisch-Bergische Siedlungsgesellschaft (RBS), das Jugendamt der Stadt sowie die Katholischen Jugendwerke mit dem Kinder- und Jugendtreff in der Willy-Brandt-Straße. Die RBS und der Stadtsportverband sorgen als Sponsoren dafür, dass das Turnier mit den nötigen Finanzen ausgestattet ist. Denn die Organisation übernehmen die Veranstalter in eigener Regie, und auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt.

Uwe Tillmann vom städtischen Jugendamt ist als Koordinator für das Netzwerk Gronau-Hand festes Mitglied im Organisationsteam. Auch für ihn zählt nicht nur der Unterhaltungsaspekt: „Wir setzen hier genau das richtige Signal. Den Organisatoren liegt viel daran, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, das Gronau und Hand verbindet und auch das Hermann-Löns-Viertel als feste Größe mit einbezieht. Wir freuen uns, wenn die Jugendlichen nach dem Turnier das Gefühl der Zusammengehörigkeit mit nach Hause nehmen!“ An Zulauf mangelte es bei den vergangenen Veranstaltungen nicht; jeweils fast 200 Teilnehmer zeigen, dass die Veranstalter aufs richtige Pferd gesetzt haben.

Und danach geht’s ins Fußballcamp

Nach dem Turnier kann es für alle Fußballbegeisterten so richtig weitergehen: Eine ganze Woche lang  – bis zum 25. Oktober – haben die Nachwuchskicker dann die Möglichkeit, an einem Fußballcamp teilzunehmen. Geleitet wird es von erfahrenen Trainern. Die Kosten werden wiederum von Sponsoren und der Sportjugend des Kreissportbunds  übernommen, so dass keine Teilnahmegebühren anfallen.

Das Netzwerk Gronau-Hand, das als Modellprojekt der Stadt Bergisch Gladbach seit 2008 aktive Stadtteilarbeit macht, dient der Stärkung von bürgerschaftlichem Engagement im Viertel und soll Strukturen für Familien und junge Menschen stärken. Koordiniert wird die Vernetzung von Uwe Tillmann beim städtischen Jugendamt. Weitere Mitstreiterinnen und Mitstreiter für das Projekt sind jederzeit herzlich willkommen.

Kontakt: Uwe Tillmann, Telefon: (02202) 14 2321

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Ehrennadel in Silber an Franz-Josef Basener und Karl-Heinz Dünn

07 Oktober 2013 von Darian Lambert

Flossenschwimmen, Tieftauchen, Menschen-Transport und Langschwimmen in Kleidung – für Franz-Josef Basener gehören diese Disziplinen alljährlich zum Schwimm-Pensum. Der 60-jährige Bergisch Gladbach engagiert sich seit über 40 Jahren ehrenamtlich für die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V., kurz DLRG. Der Ortsgruppenleiter ist gleichzeitig erster Ansprechpartner für Katastropheneinsätze. Jährlich erneuert er sein Rettungsschwimm-Abzeichen, um in Notfall Leben retten zu können.

Ebenfalls mit dem Element Wasser und der DLRG ist Karl-Heinz Dünn verbunden. Wöchentlich zieht der Bergisch Gladbacher seine Bahnen, rund 1000 Meter schafft der 62-Jährige dabei locker. Auch er arbeitet seit Jahrzehnten ehrenamtlich für die DLRG. Als Geschäftsführer der Ortsgruppe leitet er die Geschicke des Vereins.

Grund genug für die Stadt Bergisch Gladbach, die Verdienste von Franz-Josef Basener und Karl-Heinz Dünn zu würdigen. Daher erhalten beide aus den Händen von Bürgermeister Lutz Urbach die Ehrennadel in Silber. Anlässlich der Sportlerehrung im Rahmen der „Tage des Sports“ wird die Auszeichnung am 12. Oktober in der neu gestalteten BELKAW-Arena um 17 Uhr verliehen. Der Rat der Stadt hatte am 18. Juli 2013 die Ehrennadel-Vergabe beschlossen.

Franz-Josef Basener: Drei Rhein-Hochwasser und viel Wassersport

„Wir hoffen mit unserer Arbeit da zu sein, bevor etwas passiert“, dieser Leitspruch prägt das Wirken von Franz-Josef Basener. Und tatsächlich: Seitdem der Bergisch Gladbacher denken kann, wirklich tragische und schreckliche Unglücke hat er in seiner Arbeit für die DLRG nicht erleben müssen.

„Der Ball war nie so mein Ding, daher kam das Schwimmen eher in Frage“, erklärt der aktive Ruheständler den Grund, wieso er zum Schwimmsport und zur DLRG gekommen ist. „Ich war bei allen drei großen Rhein-Hochwassern dabei“, erinnert sich der Familienvater, der mit Ehefrau Anita nahe des Bergisch Gladbacher Zentrums lebt. Die beiden Kinder des 60-Jährigen sind mittlerweile erwachsen, haben sich aber über die Jugendzeit auch für die Lebensrettung engagiert. So war Tochter Verena bis vor kurzen Einsatzleiterin der DLRG-Gruppe im Katastrophenschutz.

Ob der Wachdienst an verschiedenen Gewässern der Region, wie zum Beispiel am Fühlinger See, die Absicherung von Veranstaltungen wie Karnevals- oder St. Martins-Züge oder die Organisation und Betreuung von Jugendfahrten – Franz-Josef Basener ist seit 46 Jahren Mitglied der Ortgruppe und besetzte die verschiedensten Ämter:

– 1980 bis 1988: stellvertretender Ortsgruppenleiter
– 1988 bis heute – Ortsgruppenleiter der DLRG
– stellvertretender Jugendwart
– stellvertretender technischer Leiter
– stellvertretender technischer Leiter auf Bezirksebene
– 1979 bis 1990: Einsatzleiter der Ortsgruppe
– 1979 bis1985 stellvertretender Ausbildungsleiter der Ortsgruppe
– 1979: Amt des Katastrophenschutz-Beauftragten auf Bezirksebene

Karl-Heinz Dünn schnupperte erste Rettungsluft im Freibad Herrenstrunden

Karl-Heinz Dünn weiß eigentlich gar nicht mehr so richtig, wie er zu dem Entschluss kam, sich für die DLRG zu engagieren: „Ich war schon als Jugendlicher als Rettungswachdienst im Freibad Herrenstrunden aktiv“, erklärt der 62-Jährige, der in Bergisch Gladbach aufgewachsen ist. Seit 45 Jahren ist er Mitglied im DLRG und übernahm ab 1975 zahlreiche Ämter:

– DLRG-Geschäftsführers (bis heute)
– stellvertretender Ortsgruppenleiters (mit elfjähriger Unterbrechung bis heute)
– 1975 bis 2005: stellvertretender Schatzmeisters auf Bezirksebene
– 1975 bis 1980: Jugendkassenprüfers im Bezirk bis 1980
– 1976 bis 1980 Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Bezirk

Inhaltlich ist DLRG-Geschäftsführer Dünn für die schriftliche Korrespondenz zuständig. Er protokolliert die Vorstandssitzungen, die bei ihm privat stattfinden, und die Jahreshauptversammlungen. Außerdem vertritt er die Ortsgruppe Bergisch Gladbach beim Stadt- und Kreissportbund und bei Behörden. Gemeinsam mit Franz-Josef Basener bildet er ein gutes Team, um die DLRG in allen Belangen auf Kurs zu halten.

Aber das Engagement für die DLRG ist nicht alles: Seit fünf Jahren ist Karl-Heinz Dünn Mitglied im Bürgerverein Rommerscheid. Als Ruheständler hat er genügend Zeit, sich bei der Organisation der Dorffeste, des St. Martinszugs oder der legendären Nikolausfeier einzubringen.

Die DLRG-Ortgruppe Bergisch Gladbach
Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. hat bundesweit über eine Million Mitglieder und Förderer und ist die größte freiwillige Wasserrettungsorganisation der Welt.
In diesem Jahr feiert die DLRG hundertjähriges Bestehen. Gründungsjahr ist 1913.
Als Hauptaufgabe sieht die DLRG, Menschen vor dem Ertrinken zu bewahren sowie die Absicherung und Rettung von Menschenleben.

Die Vorstandsarbeit erfolgt auf Orts- und Bezirksebene: So gibt es die Ortsgruppe Bergisch Gladbach e.V. Sie ist eine von insgesamt sieben Ortsgruppen, die dem Bezirk Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. angehören (Bergisch Gladbach, Burscheid, Kürten, Leichlingen, Overath, Rösrath und Wermelskirchen).

Derzeit zählt die Ortsgruppe 30 Aktive, die regelmäßig an zwei Tagen in der Woche im Hans-Zanders-Bad ihre Trainingsbahnen ziehen. Mitglied im Rettungsteam können Jugendliche ab 14 bzw. 15 Jahren werden, die das Silberne Rettungs-Schwimm-Abzeichen absolviert haben. Leider lassen es die begrenzten Schwimmzeiten nicht immer zu, alle Interessierte ins DLRG-Team aufzunehmen.

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Baukran wird abgebaut: Laurentiusstraße einen Tag lang gesperrt

04 Oktober 2013 von Darian Lambert

Der Rohbau steht, der Baukran wird nicht mehr benötigt: Für den Neubau des Terrassenhauses Ecke Laurentiusstraße/Odenthaler Straße lässt deshalb die dort tätige Baufirma das stählerne Gerüst wieder demontieren und hat zu diesem Zweck bei der städtischen Ordnungsbehörde die Sperrung der Laurentiusstraße für einen Tag beantragt.

Am Dienstag, dem 8. Oktober 2013 ist ab 7.00 Uhr ist  das Befahren der Laurentiusstraße zwischen Hornstraße und Odenthalter Straße nicht möglich. Auch der Verkehr auf der Odenthaler Straße wird beeinträchtigt, da die Lastwagen zum Abtransport der Kranteile dort halten müssen. Die städtische Ordnungsbehörde hat angeordnet, dass die eigentlichen Abbauarbeiten erst nach 9.00 Uhr durchgeführt werden dürfen, um den morgendlichen Berufsverkehr nicht mehr als nötig zu behindern.

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