Archiv | Juni 16th, 2026

Tag der Daseinsvorsorge: Wupperverband schont das Wasser der Dhünn-Talsperre

Tag der Daseinsvorsorge: Wupperverband schont das Wasser der Dhünn-Talsperre

16 Juni 2026 von Darian Lambert

Zum Tag der Daseinsvorsorge am 23. Juni verweist der Wupperverband auf seine Rolle in der Wasserversorgung – und reduziert wegen der Trockenheit vorsorglich die Wasserabgabe aus der Großen Dhünn-Talsperre.

Am 23. Juni wird bundesweit der Tag der Daseinsvorsorge begangen – in diesem Jahr zum zehnten Mal unter dem Motto „Füreinander. Für dich. Für uns. Für alle.“ Aus diesem Anlass erinnert der Wupperverband an seine Aufgaben in der Wasserwirtschaft, die auch das Bergische Land betreffen.

Der Verband betreibt 14 Talsperren, darunter drei Trinkwassertalsperren: die Große Dhünn-Talsperre, die Herbringhauser und die Kerspe-Talsperre. Aus ihnen liefert er den Wasserwerken Rohwasser – eine wichtige Säule für die Versorgung von rund 900.000 Menschen im Verbandsgebiet. Weitere Talsperren regulieren die Wasserführung der Wupper, vor allem bei Hochwasser und in Trockenphasen.

Gerade die trockenen Winter- und Frühjahrsmonate machen sich bemerkbar: Seit März hat der Verband die Wasserabgabe aus der Großen Dhünn-Talsperre an die Dhünn nach eigenen Angaben maßvoll reduziert, um den Vorrat zu schonen. Die Trinkwasserversorgung sei weiterhin gesichert; dennoch bittet der Verband um einen sparsamen Umgang – etwa unnötigen Verbrauch zu vermeiden, Wassersparfunktionen zu nutzen und im Garten bewusst zu gießen.

Auch der Hochwasserschutz zählt zu den Aufgaben des Verbands. Mit seinem „Zukunftsprogramm Hochwasserschutz“ will er Menschen und Sachwerte im Einzugsgebiet der Wupper besser schützen. Hinweise, wie sich Bürgerinnen und Bürger selbst vor Hochwasser und Starkregen schützen können, stellt der Wupperverband auf seiner Website bereit.

Kommentare (0)

Villa Zanders feiert 20. KinderKünstlerFest – ein Nachmittag zum Mitmachen

Villa Zanders feiert 20. KinderKünstlerFest – ein Nachmittag zum Mitmachen

16 Juni 2026 von Darian Lambert

Tonen, drucken, malen: Am Sonntag, 28. Juni, lädt das Kunstmuseum Villa Zanders zum 20. KinderKünstlerFest auf die Museumswiese. Der Eintritt ist frei.

Seit zwei Jahrzehnten verwandelt sich die Wiese hinter dem Kunstmuseum Villa Zanders einmal im Jahr in eine große Kreativwerkstatt für Kinder – in diesem Sommer zum runden Jubiläum. Am Sonntag, 28. Juni 2026, steigt von 13 bis 17 Uhr das 20. KinderKünstlerFest. Der Eintritt ist frei.

An zahlreichen Mitmachstationen können die jungen Gäste selbst Hand anlegen: Gearbeitet wird mit Ton, eigene Motive lassen sich drucken, Collagen entstehen, und auch gemalt wird. Erfahrene Künstlerinnen und Künstler begleiten die Stationen und zeigen unterschiedliche Techniken; weitere kreative Aktionen kommen hinzu.

Auch das Museum selbst lädt bei freiem Eintritt ein. Für Familien gibt es zwei jeweils 20-minütige Kurzführungen durch die aktuellen Ausstellungen – die Plätze sind auf je 20 Personen begrenzt. Um 13.30 Uhr geht es durch „James Ensors fantastische Welten“, um 15.30 Uhr durch die Schau „Zeichenräume“. Für Verpflegung ist gesorgt.

Einen Vorbehalt gibt es: Das Fest findet nur bei schönem Wetter statt. Aktuelle Hinweise veröffentlicht das Museum auf seiner Website und auf seinem Instagram-Kanal.

Am Fest beteiligt sind neben dem Kunstmuseum auch der Freundeskreis Kunstmuseum Villa Zanders und der Verein Bürger für uns Pänz.

Kommentare (0)

Radschnellweg nach Köln: Bürger können bei letzter Inforunde mitreden

Radschnellweg nach Köln: Bürger können bei letzter Inforunde mitreden

16 Juni 2026 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach stellt am Dienstag, 23. Juni, im Bergischen Löwen die Planungsvarianten für den ersten Abschnitt der RadPendlerRoute nach Köln vor – und bittet die Bürgerschaft um Rückmeldungen.

Wie sollen Radpendler künftig zwischen Bergisch Gladbach und Köln vorankommen? Über die Planungen für den ersten Abschnitt der geplanten RadPendlerRoute können Bürgerinnen und Bürger an diesem Dienstag noch einmal mitreden. Die Stadt lädt für den 23. Juni um 17.30 Uhr in den Spiegelsaal des Bergischen Löwen – es ist die dritte und vorerst letzte Informationsrunde zur Hauptroute.

Im Mittelpunkt steht der Streckenabschnitt zwischen der Kölner Stadtgrenze und dem Bereich Refrather Weg beziehungsweise Finanzamt. Auf diesem Stück – es führt über Gierather Straße, Rodemich und Am Rodenbach – hat die Verwaltung die Route in fünf Teilabschnitte gegliedert. Für jeden liegen mehrere Planungsvarianten vor, die der Abend mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen zur Diskussion stellt.

Durch die Entwürfe führt Johannes Füg vom Planungsbüro Fischer Teamplan. Im Anschluss können die Gäste Fragen stellen und sich an den einzelnen Abschnitten gezielt informieren. Wer teilnehmen möchte, soll sich vorab unter www.bergischgladbach.de/radpendlerroute anmelden.

Auf die Resonanz aus der Bürgerschaft legt die Stadt nach eigenen Angaben Wert. „Ihre Hinweise und Eingaben helfen, die städtischen Planungen weiter zu verbessern“, wirbt der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda um Beteiligung – Ziel sei eine bestmögliche Lösung für die RadPendlerRoute.

Hinter dem Projekt steht ein interkommunales Vorhaben für das rechtsrheinische Umland: Vier Routen sollen die Region mit Köln verknüpfen. Für Bergisch Gladbach ist eine Hauptroute samt Zubringer nach Bensberg vorgesehen – gedacht als zügige Alltagsverbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer. Den Ausbau des Radverkehrs treibt die Stadt seit einigen Jahren voran; erste Verbesserungen seien bereits sichtbar, heißt es aus dem Rathaus. Zugleich gewinne der Umweltverbund aus Rad, Fuß und Bus und Bahn an Bedeutung.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930