Tonen, drucken, malen: Am Sonntag, 28. Juni, lädt das Kunstmuseum Villa Zanders zum 20. KinderKünstlerFest auf die Museumswiese. Der Eintritt ist frei.
Seit zwei Jahrzehnten verwandelt sich die Wiese hinter dem Kunstmuseum Villa Zanders einmal im Jahr in eine große Kreativwerkstatt für Kinder – in diesem Sommer zum runden Jubiläum. Am Sonntag, 28. Juni 2026, steigt von 13 bis 17 Uhr das 20. KinderKünstlerFest. Der Eintritt ist frei.
An zahlreichen Mitmachstationen können die jungen Gäste selbst Hand anlegen: Gearbeitet wird mit Ton, eigene Motive lassen sich drucken, Collagen entstehen, und auch gemalt wird. Erfahrene Künstlerinnen und Künstler begleiten die Stationen und zeigen unterschiedliche Techniken; weitere kreative Aktionen kommen hinzu.
Auch das Museum selbst lädt bei freiem Eintritt ein. Für Familien gibt es zwei jeweils 20-minütige Kurzführungen durch die aktuellen Ausstellungen – die Plätze sind auf je 20 Personen begrenzt. Um 13.30 Uhr geht es durch „James Ensors fantastische Welten“, um 15.30 Uhr durch die Schau „Zeichenräume“. Für Verpflegung ist gesorgt.
Einen Vorbehalt gibt es: Das Fest findet nur bei schönem Wetter statt. Aktuelle Hinweise veröffentlicht das Museum auf seiner Website und auf seinem Instagram-Kanal.
Am Fest beteiligt sind neben dem Kunstmuseum auch der Freundeskreis Kunstmuseum Villa Zanders und der Verein Bürger für uns Pänz.
Die Stadt Bergisch Gladbach stellt am Dienstag, 23. Juni, im Bergischen Löwen die Planungsvarianten für den ersten Abschnitt der RadPendlerRoute nach Köln vor – und bittet die Bürgerschaft um Rückmeldungen.
Wie sollen Radpendler künftig zwischen Bergisch Gladbach und Köln vorankommen? Über die Planungen für den ersten Abschnitt der geplanten RadPendlerRoute können Bürgerinnen und Bürger an diesem Dienstag noch einmal mitreden. Die Stadt lädt für den 23. Juni um 17.30 Uhr in den Spiegelsaal des Bergischen Löwen – es ist die dritte und vorerst letzte Informationsrunde zur Hauptroute.
Im Mittelpunkt steht der Streckenabschnitt zwischen der Kölner Stadtgrenze und dem Bereich Refrather Weg beziehungsweise Finanzamt. Auf diesem Stück – es führt über Gierather Straße, Rodemich und Am Rodenbach – hat die Verwaltung die Route in fünf Teilabschnitte gegliedert. Für jeden liegen mehrere Planungsvarianten vor, die der Abend mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen zur Diskussion stellt.
Durch die Entwürfe führt Johannes Füg vom Planungsbüro Fischer Teamplan. Im Anschluss können die Gäste Fragen stellen und sich an den einzelnen Abschnitten gezielt informieren. Wer teilnehmen möchte, soll sich vorab unter www.bergischgladbach.de/radpendlerroute anmelden.
Auf die Resonanz aus der Bürgerschaft legt die Stadt nach eigenen Angaben Wert. „Ihre Hinweise und Eingaben helfen, die städtischen Planungen weiter zu verbessern“, wirbt der Erste Beigeordnete Ragnar Migenda um Beteiligung – Ziel sei eine bestmögliche Lösung für die RadPendlerRoute.
Hinter dem Projekt steht ein interkommunales Vorhaben für das rechtsrheinische Umland: Vier Routen sollen die Region mit Köln verknüpfen. Für Bergisch Gladbach ist eine Hauptroute samt Zubringer nach Bensberg vorgesehen – gedacht als zügige Alltagsverbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer. Den Ausbau des Radverkehrs treibt die Stadt seit einigen Jahren voran; erste Verbesserungen seien bereits sichtbar, heißt es aus dem Rathaus. Zugleich gewinne der Umweltverbund aus Rad, Fuß und Bus und Bahn an Bedeutung.