Archiv | Stadtmitte

Grüne machen Lutz Urbachs „Baumschwindel“ öffentlich

04 März 2013 von Darian Lambert

Lutz Urbach ärgert sich. Wieder und wieder werden er und sein Vertrauter Stadtbaurat Schmickler von Bergisch Gladbachs Bürgern kritisiert. Dabei bekleckert sich Bürgermeister Urbach nicht mit Ruhm. Die Hintergründe:

Bereits bei der Umgestaltung der Fußgängerzone in Bergisch Gladbach machten sich die Grünen für einen Erhalt der dort gepflanzen Bäume stark und starteten eine Unterschriftenaktion. Angesichts von über 1000 Unterchriften versprach Lutz Urbach schriftlich und auch großmundig: „Kein einziger Baum wird gefällt werden, Jeder Baum, der sich erhalten lässt, wird auch erhalten.“

Das Versprechen erwies sich als falsch, denn es wurden alle Bäume gefällt und dann neue gepflanzt. Die alten Bäume wären bei den Bauarbeiten eingegangen und es hätte sehr viel mehr gekostet – sei die Begründung heisst es aus Kreisen der Gladbacher Politik, die einen ensprechenden Beschluss gefasst hatte. Man fragt sich aber: Warum versprach der Bürgermeister etwas, was er garnicht entscheiden konnte?

Lutz Urbach schiebt den schwarzen Peter jedenfalls weiter zur SPD, welche beantragte die Bäume eben nicht zu erhalten. Im Zuge der der damaligen SPD Gespräche mit der städtischen Abteilung Stadt-grün wurde erklärt, dass der derzeitige Bestand nicht einfach tiefer gesetzt werden könne, was aber für deren erhalt erforderlich sei. Die meisten Bäume seien im Übrigen krank. Dies ist in der Niederschrift der UKV Sitzung nachzulesen. Daher stellte Frau Kreft für die SPD den Antrag alle Bäume, die nicht zu erhalten sind, durch neue und gesunde zu ersetzten.

Der Antrag wurde angenommen. Das Ergebnis sehen Sie in der neuen Fußgängerzone.

Was jedoch geblieben ist, ist der Unmut vieler Bürger über den Umgang mit den Bäumen und den leeren Versprechen.

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Mondscheintarif und virtuelle Welten – Nacht der Bibliotheken am 1. März 2013 in der Stadtbücherei im forum

26 Februar 2013 von Darian Lambert

Anlässlich der „Nacht der Bibliotheken“ laden ca. 200 Bibliotheken in NRW am Freitag, dem 1. März 2013 zu später Stunde zum Ausprobieren, Stöbern und Mitmachen ein. Auch die Stadtbücherei im forum ist dabei: Dort wird mit Öffnungszeiten XXL bis 22.00 Uhr allen Nachtschwärmern Gelegenheit für einen entspannten Besuch geboten. Von 19.00 bis 22.00 Uhr lockt der „Mondscheintarif“: Bestseller, DVDs und Brettspiele können zum halben Preis entliehen werden.

E-Book-Reader wird verlost

Als Schwerpunkt der Bibliotheksnacht wurde in diesem Jahr das Thema „moderne Medien und virtuelle Welten“ ausgewählt.  Dieses Motto greift die Stadtbücherei mit einer Einladung zum Kennenlernen und Ausprobieren von „Wii-Spielen“ und dem Lernsystem „tiptoi“ auf. Ebenfalls getestet werden können ein E-Book-Reader und ein iPad. Hier lohnt sich das Schnuppern besonders: Ab Herbst 2013 wird das Angebot der Stadtbücherei um eine Auswahl an E-Books bereichert.

Mit ein wenig Glück können die jungen Gäste der Bibliotheksnacht am Ende sogar einen E-Book-Reader mit nach Hause nehmen. Der wurde gestiftet vom Landesverband der Sparkassen NRW als Beitrag zur Leseförderung junger Menschen. Teilnehmen kann jede/r zwischen 10 und 24 Jahren. Teilnahmecoupons sind am 01.03.2013 bereits ab 13.00 Uhr in der Stadtbücherei im forum erhältlich. Die Verlosung findet um 21.00 Uhr in der Stadtbücherei im forum statt. Wer gewinnen will, darf nicht früher gehen: Zur Übergabe des E-Book-Readers muss der Gewinner zum Verlosungszeitpunkt persönlich anwesend sein.

Die Stadtbücherei auf Facebook

Das gefällt! Zum interaktiven Austausch lädt die Stadtbücherei auf Ihrer Seite des sozialen Netzwerkes „facebook“ ein. Neuigkeiten, Medientipps und vieles mehr bieten einen Einblick in Tagesgeschehen und Vielfalt der Stadtbücherei.

Stadtbücherei Bergisch Gladbach, Hauptstr. 250, 51465 Bergisch Gladbach
info@stadtbuecherei-gl.de
www.stadtbuecherei-gl.de
www.nachtderbibliotheken.de

Auskunft: Andrea Görgen, Tel. 02202/142278, E-mail: goergen@stadtbuecherei-gl.de

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Skatturnier für Blinde und Sehende

20 Februar 2013 von Darian Lambert

Sie spielen gerne Skat und suchen noch den besonderen Kick ? Sie wollten schon immer wissen, wie es ist, mit „gezinkten Karten“ zu spielen ? Hier haben Sie die Möglichkeit dazu. Melden Sie gleich Ihre Teilnahme für dieses besondere Integrationsturnier an !

Wann: 25.05.2013

Wo: Rathhaus in Bergisch Gladbach-Bensberg, im Ratssaal
Wilhelm-Wagner-Platz 1
51429 Bergisch Gladbach

Start: 10:00 Uhr

Ende: ca. 17:00 Uhr

Ablauf: Gespielt wird in zwei Durchgängen mit je 36 Spiele. Ein Startgeld wird
nicht erhoben. Für jedes verlorene Spiel werden 50 Cent fällig.
Es wird auf Grundlage der Skatregeln des Deutschen Skatverbandes
e. V. gespielt.
Um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten, bitten wir Sie, sich
auch als Schreiber zur Verfügung zu stellen.

Jeder Teilnehmer wird mit einem Sachpreis belohnt.

Für das leibliche Wohl wird bestens und kostenlos gesorgt.

Wir bitten aber darum, eine Spende zu Gunsten des
Hospizes des Vinzenz-Pallotti-Hospitals in Bensberg zu hinterlassen.
Sowohl die Spenden als auch die Einnahmen aus verlorenen Spielen
gehen in vollem Umfang dorthin.

Anmeldeschluss ist der 30.04.2013

Kontakt: Barbara Weidle-Thal
Tel.: 02204/7039850 oder
0178 4073498
barbaraweidle-thal@web.de

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Riesen Freude über die neue Gesamtschule in Bergisch Gladbach – ein wichtiger Schritt für die Bildungslandschaft

06 Februar 2013 von Darian Lambert

Am Mittwochnachmittag wurde in der Gesamtschule Gronau / Ahornweg bereits das 100. Kind angemeldet. Damit ist die neuralgische Anmeldezahl in kürzester Zeit erreicht worden. Viele Eltern waren dem Rat der Schulverwaltung gefolgt und hatten ihr Kind bereits in der ersten Woche angemeldet. Mit diesen guten Anmeldezahlen kann die Gesamtschule in eine solide Zukunft schauen.

Die Weichen für mehr Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit in Bergisch Gladbach sind also vorerst gestellt. Auf den Wunsch der Eltern nach einer zweiten Gesamtschule wurde nun nach langer Zeit endlich einmal Rücksicht genommen, denn schon seit Jahren wurden hunderte Kinder, die sich an der Gesamtschule in Paffrath angemeldet hatten, abgelehnt. Zudem können sich viele dieser Kinder nun auch über einen weitaus kürzeren Schulweg freuen.

Die guten Anmeldezahlen könnten also ein Beleg dafür sein, dass der Bedarf einer zweiten Gesamtschule in Bergisch Gladbach schon lange überfällig war.

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„Gladbachs Schönheiten“ sind der Renner auf Facebook

30 Januar 2013 von Darian Lambert

Die Page Gladbachs Schönheiten ist im sozialen Netzwerk Facebook derzeit besonders bei den jungen Leuten in der absolute Renner. Das Erfolgsrezept bei ist denkbar einfach: Teens und Twens posten hier ihre Fotos. Ob vom Profi-Fotografen oder als „Self Shot“ mit der Handykamera – alles ist erlaubt.

Ist dann erstmal ein Schnappschuss hochgeladen, beginnt die Facebook-Community mit der Bewertung. Dies kann sich auf das bekannte „Gefällt mir“ beschränken, gerne und häufig wird aber auch ein Kommentar gepostet. Dies kann für den Betreffenden oder die Betreffende ziemlich schmeichelhaft sein. „Supersüß“, „Dieses Mädchen würde ich gerne kennenlernen“, „Er ist schon ein Hübscher“, „Cooler Typ“ oder „Traumhaft“ ist bei manchen Fotos zu lesen. Allerdings kann es durchaus passieren, dass die Online-Jury den Daumen senkt und die Bilder mit bitterbösen Kommentaren abstraft.

„Hier wirst du Präsentiert :)“ ist das Credo bei „Gladbachs Schönheiten“. Überwiegend junge Menschen laden Bilder von sich hoch, vereinzelt sind auch Straubinger Sehenswürdigkeiten zu sehen. Und auch, wenn das Urteil mitunter gnadenlos ausfällt, ist die Page derzeit ziemlich angesagt. Im Januar 2013 gegründet, hat sie inzwischen bereits fast 1.500 Likes.

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CDU: Bundesumweltminister Peter Altmaier handlungsunfähig

07 Januar 2013 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach. Bei der Energiewende kommt die schwarz-gelbe Bundesregierung einfach nicht voran, denn seit Monaten zanken sich Wirtschaftsminister Rösler und Altmaier um die Kompetenzen. Der grüne Energieexperte Oliver Krischer meint dazu: „Es ist fraglich, ob Altmaier überhaupt noch ein konkretes Projekt gestemmt bekommt.“
Bei seinem Besuch in Bergisch Gladbach schilderte der noch amtierende Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) seinen Ansatz für die Energiewende. „Die Energieproduktion in den Ländern muss koordiniert werden und unter einen Hut passen.“ – meint Altmaier und versuchte so die Reduktion in der Förderung der Solarenergie zu rechtfertigen. Somit sprach er sich dafür aus, auch künftig Subventionen für Solarenergie kontinuierlich zu reduzieren. Trotz der Pleitewelle in der deutschen Solarindustrie hält Altmaier dies für den richtigen Weg. Es solle ein Anreiz sein für die Hersteller, preisgünstiger zu werden. „Ich bin überzeugt davon, dass künftig neue Anlagen ohne Subventionen gebaut werden, weil so billig sind.“ – meint Altmaier. Trotz der kurzweiligen Rede konnte er bei den Besuchern nicht über das konzeptlose Gezerre um den Umgang mit den Wirtschaftsinteressen der heimischen Unternehmen hinwegtäuschen.

Günstige Solaranlagen: Gerne? Aber mit billigen Modulen aus Hong Kong? Der Koalition fehlt es an einem Konzept. Den jüngsten nicht vorhersehbaren Kahlschlag bei der Subvention der Solaranlagen hat man nicht Vergessen. Große Unternehmen in Deutschland sind dadurch in die Pleite geschlittert.
Die Atomenergie in Deutschland ist für Bundesumweltminister Peter Altmaier allerdings keine dauerhafte Option mehr. „Ich sehe unter keiner denkbaren politischen Konstellation die Chance auf eine Renaissance der Kernkraft in Deutschland“, stellte der noch amtierende Bundesumweltminister fest.

Insgesamt war die Resonanz der rund 200 Besucher verhalten. Schade – das Herr Rösler (FDP) jeden guten Ansatz im Keim ersticken konnte.

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Operation Big Brother: Gegen Internet-Überwachung – We are anonymous!

10 Dezember 2012 von Darian Lambert

Am Samstag den 8. Dezember 2012 wurde international und auch in der Region Köln / Bergisch Gladbach  gegen Überwachung und Zensur im Rahmen der „Operation Big Brother“ demonstriert. Das Internetkollektiv Anonymous demontriert damit  gegen das EU-Überwachungsprojekt INDECT, CleanIT und die Internet-Kontrollpläne der International Telecommunications Union (ITU) demonstriert werden.

Schon seit Jahren protestiert Anonymous nicht nur durch Hacktivismus, sondern auch mit klassischen aktivistischen Mitteln gegen missliebige Politik. Insbesondere Versuche von Regierungen, das Internet zu überwachen und zu kontrollieren, gaben immer wieder zu Protestaktionen Anlass. In diesen Kontext gehörte auch der geplante Aktionstag am vergangenen Samstag.

In Deutschland wurden insbesondere sogenannte Paperstorms, also massenhaftes Verteilen von Flyern und Info-Material, durchgeführt. Diese fanden in Düsseldorf, Dortmund, Dresden, Erlangen, Karlsruhe, Köln, Mannheim und München statt. In einigen dieser Städte waren zusätzlich Infostände der Aktivisten für mehrere Stunden in den Stadtzentren aufgestllt worden oder auch Protestmärsche druchgeführt worden.

Weitere Informationen: http://www.du-bist-anonymous.de/

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Occupy-Köln demonstriert gegen „Klüngelei“ und „Vetternwirtschaft“

07 Oktober 2012 von Darian Lambert

Am gestrigen Samstagnachmittag versammelten sich über 40 Anhänger der Occupy-Bewegung am S-Bahnhof in Bergisch Gladbach, um bei einem Marsch zum Rathaus gegen Vetternwirtschaft und Korruption zu demonstrieren: „Millionenschulden – bei der Stadt auf Kosten der Allgemeinheit“ prangerten die Teilnehmer bei der bunten Demonstration in der Gladbacher Innenstadt an.

Empört über die deutlichen Missstände, welche in der WDR-Dokumentation „Reiche Bürger – arme Stadt“ bundesweit für Aufsehen gesorgt haben, kritisierte Occupy insbesondere die wachsende Verschuldung in Bergisch Gladbach.

Zudem betonten die Aktivisten, dass es wohl im Herzen des Bergischen Landes eine ganz unverhohlene Günstlingswirtschaft zu geben scheint.

Nach Ansicht der Demonstranten haben Amigo-Mentalität, Karrieresprünge nach Parteibuch und Misswirtschaft durch Beamte haben die ehemals reichste Stadt des Landes in den Nothaushalt gestürzt. Dabei machten die Teilnehmer darauf aufmerksam, dass die Schäden durch die Finanzkrise, welche von Banken verursacht wurden und auch die kommunale Misswirtschaft immer die Allgemeinheit zu tragen hat.
Gleichzeitig würden jedoch öffentliche Güter zu Schleuderpreisen an Investoren verkauft.
Besonders ins Auge stach dabei der Verkauf eines Grundstückes im Frankenforst an den Betreiber des Mediteranas für unter zwei Euro / qm.

Erschüttert zeigte man sich über den Abschiebeskandal um die todkranke 62 jährige „Fikera Kucevic“. Dies sorgte bereits in der ARD-Sendung „Report Mainz“ für Schlagzeilen.

Auch gegen CDU Bürgermeister Lutz Urbach richtete sich massive Kritik. Ein Beratungsauftrag zu Stromnetz – Konzessionsverträgen war unlängst mit einem sechsstelligen Auftragsvolumen „freihändig“  an eine CDU nahe Anwaltskanzlei eilig vergeben worden. Ein Schelm ist wer Böses dabei denkt.

Occupy-Köln fordert von der Stadt Bergisch Gladbach, angesichts der mindestens fragwürdigen Vorgehensweisen, ein System zur Korruptionsbekämpfung einzuführen. Eine  von Korruption betroffene Stadt erreicht nicht das mögliche Wohlstandsniveau, wenn ihr Marktmechanismus durch korrupte Akteure gestört wird.

Niedrigere Steuereinnahmen und weniger Arbeitsplätze sind nämlich in der Regel die Folge von Korruption und Vetternwirtschaft. Aufgrund der massiven medialen Kritik hegt Occupy den Verdacht, dass hochrangige Gladbacher Amtsträger von ihrem Eigeninteresse geleitet sind und damit an ihren eigentlichen Aufgaben scheitern. Sie sind außerdem angreifbar und befinden sich in einer unsicheren Position, die sie verleitet, vor allem im Eigeninteresse zu agieren und die Interessen ihrer Institution, der Stadt sowie ihrer Bürger und der Umwelt nicht mehr angemessen zu berücksichtigen. Der damit ausgelöste wirtschaftliche und gesellschaftliche Werteverfall gefährdet laut Occupy den sozialen Frieden und führt langfristig zum Verfall der Demokratie.

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Protest gegen umstrittenen Mohammed-Film in Bergisch Gladbach

23 September 2012 von Falco

Am heutigen Sonntag hatten sich laut Polizeiangaben ca. 70 bis 80 Muslime auf dem Konrad Adenauer Platz in Bergisch Gladbach versammelt um gegen den umstrittenen Anti-Islam Film zu demonstrieren.

Nach dem Verlesen der Auflagen und einer kleinen Rede setzte sich gegen 15:40 Uhr der Demozug in Bewegung. Die Demonstranten zogen lautstark durch die Fußgängerzone in Richtung Rhein-Berg Galerie und forderten in ihren Parolen mehr Respekt für ihren Propheten, regten aber auch eine bessere Verständigung zwischen Muslimen und Christen an. In der Innenstadt hielt der Zug kurz an und es wurde in einer Megafon-Ansprache in deutscher Sprache damit es auch jeder verstehen sollte,)auf die Vorschriften des deutschen Strafgesetzbuchs hingewiesen. Demnach findet die Meinungsfreiheit ihre Grenze in den Paragrafen, in denen es um die Störung des öffentlichen Friedens durch die Beschimpfung von Glaubensbekenntnissen gehe. Es wurde der Paragraf 166 des Strafgesetzbuches zitiert.

Danach marschierte der Zug weiter an der Rhein-Berg Galerie vorbei, dreht am Ende der Fußgängerzone nach einer kurzen Pause um und es ging zurück zum Konrad Adenauer Platz. Auf dem Weg dorthin stockte der Zug hier und dort kurz. Ohne Zwischenfälle erreichten die Demonstranten dann wieder den Marktplatz. Dort angekommen wurden  lautstark die letzten Parolen gerufen:

„Beleidigt man Schwarze, nennt ihr es Rassismus. Beleidigt man Juden, nennt ihr es Antisemitismus. Beleidigt man Homosexuelle, nennt ihr es Intoleranz. Aber wenn man den Propheten Mohammed beleidigt, dann nennt ihr es Meinungsfreiheit?“

Gegen 16:50 Uhr endete die Demo auf dem Marktplatz. Die Demonstration verlief vollkommen friedlich und war frei von Gegenprotesten durch Rechtspopulisten oder Neonazis.

Ob es weitere Demos geben wird ist zur Zeit nicht bekannt.

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S-Bahn Mörder in der Türkei untergetaucht

23 September 2012 von Darian Lambert

In der Mordsache vom Bergisch Gladbacher S-Bahnhof werden weitere Details bekannt. Der mutmaßliche Täter soll sich unbestätigten Angaben zufolge in der Türkei versteckt halten und auch türkischer Abstammung sein. Die Polizei fahndet bereits seit Wochen nach dem 28 jährigen Tatverdächtigen. Ob im juristischen Sinne ein Mord vorliegt muss jedoch erst das Gericht noch feststellen. Daher lautet der Haftbefehl bis dato auf Totschlag. Dem ermordeten Peter Maurer, ein als äußerst fleißig geltender Bergisch Gladbacher Arbeitnehmer russischer Abstammung, gedachten bei einer Gedenkveranstaltung mehr als 100 Menschen. Immer wieder werden am Tatort Blumen, Kerzen und Kränze zum Gedenken an den Verstorbenen niedergelegt.

 

Foto: Peter Klahm

 

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