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Pfingstkirmes: Streit um Ponys geht weiter

Pfingstkirmes: Streit um Ponys geht weiter

09 Mai 2015 von Darian Lambert

PonykarussellDie Gladbacher freuen sich schon auf die erste große Kirmes des Jahres in der Stadtmitte mit vielen spektakulären Fahrgeschäften. Neben der Freude gibt es auch im Bergischen einen heftigen Streit um das Ponykarrusell, der nun in die nächste Runde gehen könnte. Heftige Proteste von Tierschützern gab es ebenfalls auf der Euskirchener Donatus-Kirmes, auf der Beecker Kirmes in Duisburg sowie der Maikirmes in Ahlen.

In Bergisch Gladbach haben im vergangen Jahr Linke und Grüne mit einer Mahnwache gegen die „Pony-Schindelei“ protestiert. Dabei kam eigenen Angaben nach zu Handreiflichkeiten und Beleidigungen in der Öffentlichkeit. Für den Betreiber des Karrusells Heinz Deiters geht es dagegen um die Existenz: „Wollen diese Leute mich arbeitslos machen?“ Konflikte könnten hier also auf der Kirmes vorprogrammiert sein.

Neu ist die Kehrtwende von Bürgermeister Urbach. Sprach sich Urbach zunächst gegen das Ponykarrusell aus, machte er einige Wochen später einen Rückzieher mit Verweis auf die Rechtslage. Rechtlich könne man das Karusell von Seiten der Stadt aus nicht verbieten, erkläre Urbach sein Verhalten dem Stadtrat.

Auch am Parkplatz Buchmühle gibt es Neuigkeiten, die mit der Kirmes zu tun haben: Die gesamte Fläche ist zum Abstellen der Schausteller-Wohnwagen ab Sonntag, 17. Mai, 18.00 Uhr bis einschließlich Dienstag, 27. Mai gesperrt. Die neu eröffnete Parkpalette Buchmühle ist von der Sperrung nicht betroffen und kann weiter genutzt werden.

Der Wochenmarkt rückt für die Pfingstkirmes an zwei Terminen von seinem gewohnten Platz fort: Die Marktstände findet man am Samstag, dem 23. und Mittwoch, dem 27. Mai in der Fußgängerzone Hauptstraße.

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Blindenleitweg – bitte stets freihalten! Aktionstag jedes Jahr am 5. Mai

Blindenleitweg – bitte stets freihalten! Aktionstag jedes Jahr am 5. Mai

05 Mai 2015 von Darian Lambert

IMG-20150321-WA0000Hinweisschilder klären auf


Die Regenablaufrinne in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone fällt ins Auge: Breit und dunkelfarbig verläuft sie mitten durch die Hauptstraße, und sie ist mit deutlich spürbaren Längsrillen ausgestattet. Diese Auffälligkeit ist bewusst gewählt, denn sie erfüllt noch eine zweite, wichtige Aufgabe: Sie dient gleichzeitig als Blindenleitweg auf der ganzen Länge der Einkaufsmeile vom Forum-Park bis zum Driescher Kreisel. Lediglich der Konrad-Adenauer-Platz ist nicht mit einbezogen, da er weiterhin sein altes, historisches Porphyrpflaster trägt.

Viele Bürgerinnen und Bürger wissen nicht, welche Bedeutung dieses Leitsystem für blinde und stark sehbehinderte Menschen hat. Deshalb werden oft gedankenlos Lieferfahrzeuge, Mülltonnen, Blumenkübel oder sonstige Hindernisse darauf abgestellt.

Die Arbeitsgruppe „Die Stadt(teil)begeher GL“ – eine Gruppe von interessierten Bürgerinnen und Bürger mit und ohne Behinderung – will nun gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten Hildegard Allelein und den Kollegen aus der städtischen Fachaufgabe „Verkehrsflächen“ am Dienstag, dem 5. Mai 2015 einen Aktionstag durchführen, an dem sie Flyer zum Blindenleitweg verteilen. Außerdem werden Hinweisschilder angebracht: „Blindenleitweg – bitte stets freihalten“. Sogar die Wupsi macht bei der Aktion mit: Die elektronische Anzeigetafel an der Bushaltestelle Markt zeigt an diesem Tag eine Laufschrift, die auf den Blindenleitweg hinweist.

Anlass ist der „Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung“, der jährlich an diesem Datum ausgerufen wird.

Wird das Leitsystem durch Hindernisse unterbrochen, verliert es seine Wirkung, oder die Wirkung ist zumindest stark eingeschränkt. Denn blinde und sehbehinderte Menschen sind außerhalb ihres gewohnten Umfeldes ohne fremde Hilfe oder geeignete Hilfsmittel nahezu orientierungslos. Das bekannteste Hilfsmittel ist der Blinden-Langstock. Er wird zum Tasten benötigt, um sich sicher fortbewegen, Hindernisse rechtzeitig erkennen und diesen ausweichen zu können. Der Blinden-Langstock ist dabei wie „die Hand auf dem Boden“, die durch die Längsrillen der Regenrinne geführt wird. Die neuen Hinweisschilder „Blindenleitweg – bitte stets freihalten“ helfen künftig, diese wichtige Funktion des dunklen Streifens in der Fußgängerzone nicht zu vergessen.

Jedes Jahr am 5. Mai: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Der Aktionstag wurde 1992 von den „Interessenvertretungen Selbstbestimmt Leben Deutschland“ (ISL) ins Leben gerufen. Angeregt durch Aktivitäten in Zusammenhang mit der Antidiskriminierungsgesetzgebung in den USA bestand Einigkeit, einen ähnlichen Weg in Deutschland zu gehen, um auch hier die rechtliche Grundlage für die Gleichstellung behinderter Menschen zu schaffen. Gleichzeitig wurde die Einführung des Protesttages am 5. Mai beschlossen, weil dies gleichzeitig der Europatag ist und so auf die Notwendigkeit eines Europas für alle hingewiesen wird.

Auf dieser Basis trug die ISL durch Demonstrationen, phantasievolle Aktionen, Diskussionsrunden und Unterschriftensammlungen dazu bei, dass das Benachteiligungsverbot für Behinderte ins Grundgesetz aufgenommen wurde. Die europaweiten Aktionen trugen letztendlich auch zur Aufnahme von Antidiskriminierungsbestimmungen in den Amsterdamer Verträgen bei, und auch national existieren Gleichstellungsgesetze auf allen Ebenen. Mittlerweile beschäftigt die UN Menschenrechtskonvention immer mehr Menschen mit Behinderungen. In ihr sind wichtige Grundsätze und Rechte behinderter Menschen formuliert, die auch hier viele Verbesserungen bringen können.

Viele Ziele der Protestbewegung wurden zwischenzeitlich erreicht, europaweit und national. Die Bewegung tritt nun weiter dafür ein, dass eine umfassende Inklusion von behinderten Menschen von der Wiege bis zur Bahre erreicht wird und Aussonderung der Vergangenheit angehört. Sie sieht sich in der Verantwortung, weiterhin für die Menschenrechte und Würde behinderter Menschen zu kämpfen.

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Schnäppchen aus dem Bergisch Gladbacher Fundbüro werden am 7. Mai versteigert

Schnäppchen aus dem Bergisch Gladbacher Fundbüro werden am 7. Mai versteigert

04 Mai 2015 von Darian Lambert

VersteigerungFundsachen2012Ort:                Garage hinter dem Stadthaus Konrad-Adenauer-Platz
Datum:        7. Mai 2015
Zeit:                16 Uhr (Besichtigung ab 15 Uhr)

Alljährlich versteigert die städtische Ordnungsbehörde alle Fundsachen, die sich innerhalb eines Jahres angesammelt haben und im Stadthaus-Keller eingelagert sind. Grundsätzlich ist die Verwaltung verpflichtet, Gefundenes sechs Monate lang aufzubewahren.

Zur Versteigerung kommt alles, was verloren und nicht abgeholt wurde: Fahrräder, Schmuck, Uhren, Geldbörsen und mehr. Die Objekte können ab 15:00 Uhr besichtigt werden. Die Gewährleistung ist wie immer ausgeschlossen!

Interessierte Bieterinnen und Bieter sind zum Räumungstermin mit Versteigerung am kommenden Donnerstag, 7. Mai 2014, ab 16 Uhr eingeladen, vor die Garage hinter dem Stadthaus Konrad-Adenauer-Platz zu kommen. Man gelangt dorthin über den Fußweg, der zwischen Stadthaus und Bushaltestelle auf die Gebäuderückseite führt.

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Schuhsohlenabdrücke auf dem Pkw-Dach

Schuhsohlenabdrücke auf dem Pkw-Dach

28 April 2015 von Darian Lambert

polizei-passat-frontDer Pkw eines 65-jährigen Bergisch Gladbachers wurde am Montag, den 27.04.2015, zwischen 13.15 und 15.05 Uhr, beschädigt. Der Mercedes war auf der Jakobstraße abgestellt. Als der Fahrzeugführer nach etwa zwei Stunden zurückkehrte, stellte er auf dem Dach und dem Kofferraum erhebliche Eindellungen fest. Schuhsohlenabdruckspuren weisen daraufhin, dass eine bislang unbekannte Person über das Fahrzeug gelaufen war. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

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Espresso Haus - Gastrocheck

Espresso Haus – Gastrocheck

26 April 2015 von Darian Lambert

Espresso-Haus

Das Espresso Haus

Das Espresso-Haus ist keine Location für viel Laufkundschaft. Unter Insidern ist der gemütliche Laden jedoch mittlerweile bekannt. Ganz am Ende der grünen Ladenstraße auf der rechten Seite findet man das kleine Kaffeehaus. In der vorderen Ecke am Eingang locken gemütliche Sessel ein zum Verweilen.

Leckere Café-Spezialitäten in bester Qualität, eine Frühstückskarte, verschiedene Sorten Kuchen und darüber hinaus aber auch die speziellen italienischen Produkte Cornetti, Panini und frische Salate runden das Programm ab. Wer ganz in Ruhe und ungestört seine Zeitung lesen oder eine kleine Pause machen will ist hier richtig. Bei warmen Temperaturen, läd auch die Terasse vor dem Café zu einer Auszeit ein. Trotz der gemütlichen Atmosphäre bleibt ein kleiner Wehrmutstropfen: Im Umfeld von Bussbahnhof und Bergisch Gladbacher Bausünden aus Stahlbeton vermisst man einen schönen Ausblick von der Terasse oder dem Ladenfenster aus.

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"Augen auf" damit Blindenleitsysteme freigehalten werden

„Augen auf“ damit Blindenleitsysteme freigehalten werden

22 April 2015 von Darian Lambert

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Politik und Verwaltung klären über Blindenleitsystem auf

Die Behindertenbeauftragte Hildegard Allelein ist der Meinung „Inklusion sorgt für Vielfalt in Bergisch Gladbach“. Wir von der Bürger Partei unterstützen den Inklusionsbeirat in seiner Arbeit und fordern „Augen auf“ damit Blindenleitsysteme stets freigehalten werden. Nur wenige der Sehenden wissen, dass die Regenablaufrinne in der Gladbacher Fußgängerzone als Blindenleitsystem von großem Wert für blinde und sehbehinderte Menschen sind, um sich sicher fortzubewegen, Hindernisse rechtzeitig zu erkennen und ausweichen zu können. Und jeder kann helfen. Reagieren Sie sofort, wenn Sie Hindernisse auf dem Blindenleitsystem erkennen und helfen Sie mit umgehend Abhilfe zu schaffen. Wir von der Bürger Partei sind der Meinung: „Ohne Hindernisse in Bergisch Gladbach – eine tolle Sache.

Blindenleitsystem in der Mitte der Fußgängerzone

 

 

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Aktueller Sachstand zum Verwaltungsneubau

21 April 2015 von Darian Lambert

Vor rund zwei Jahren, im Mai 2013, haben Bürgermeister Lutz Urbach und Bernd Martmann, Chef des Stadtentwicklungsbetriebs AöR (SEB), die Idee eines Verwaltungsneubaus für die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach präsentiert.

Auf dem Kopfgrundstück am S-Bahnhof könnte ein Gebäude mit hunderten Arbeitsplätzen, Parkplätzen und Gewerbeflächen entstehen. Das 4.400 Quadratmeter große Grundstück hatte die Stadt schon vor rund sieben Jahren gekauft. Derzeit wird es als Kurzzeitparkplatz genutzt.

Seit Herbst 2013 wird das Projekt von der Firma VBD Beratungsgesellschaft für Behörden mbH extern begleitet. In den letzten Monaten wurde der Raumbedarf analysiert. Zudem wurde die Wirtschaftlichkeit berechnet.

Bürgermeister Lutz Urbach stellte den aktuellen Sachstand am Dienstag (21.04.2015) gemeinsam mit Bernd Martmann vor.

Die Beratungsgesellschaft VBD hat die Projektprüfung in drei Phasen unerteilt.
Phase 1: Erarbeitung eines Raumprogramms für einen Stadthausneubau – zukunftsfähig und nachhaltig
Phase 2: Vergleichsrechnung zwischen Sanierungs- und Neubauvarianten – ergebnisoffen
Phase 3: Wirtschaftlichkeitsuntersuchung zur Überprüfung der wirtschaftlichsten Beschaffungsvariante (14 Abs. 1 GemHVO NRW)

Phase 1 wurde von Herbst 2013 bis Herbst 2014 durchgeführt.
Wichtige Schritte waren die Analyse der Ausgangssituation (Begehung der Standorte), die Abfrage des Raumbedarfs. Als Standardbüro wurde das Doppelbüro mit 18 Quadratmeter Größe definiert.

Konkrete Nutzungsmöglichkeiten werden berücksichtigt, beispielsweise büronahe Handaktenlager. büronahe Wartezonen Schaffung zusätzlicher Flächen, modular koppelbarer Besprechungsräume, Kommunikationszonen und Teeküchen, Druckerstützpunkte, größerer Sozialraum mit Einbauküche, Eltern-Kind-Büro sowie ein zentraler Foyer- / Empfangsbereich.
Auf dieser Grundlage wurde ein Raumprogramm erstellt, das dann noch mal verwaltungsintern diskutiert und reduziert wurde.

Phase 2 erfolgte von Herbst 2014 bis März 2015.
Wichtige Faktoren für die Vergleichsrechnung waren die Definition von Varianten A bis D und Ermittlung der Kosten.

Variante A (Bestandslösung Miete): Sanierung der bestehenden Stadthäuser Konrad-Adenauer-Platz (KAP) und An der Gohrsmühle (GM), Anmietung der nicht in den Stadthäusern darstellbaren Verwaltungsflächen.
Kosten: rund 16 Millionen Euro
Nutzfläche der bestehenden Stadthäuser einschließlich Hauptstraße 192 beträgt aktuell rund 7.250 m².
Nachteil derzeit: Energetischer Sanierungsbedarf (berücksichtigt in der Sanierungskostenschätzung vom 30.07.2013), ungünstige Raumgrößen und Raumzuschnitte, Mangel an Besprechungsräumen, Mangel an Sozialräumen, keine Erweiterungsmöglichkeiten bei Personalzuwachs.

Variante B (kleine Neubaulösung): Teilneubau in der Jakobsstraße (Bahnhofskopfbebauung) als Ersatz für die bestehenden Stadthäuser, Anmietung der nicht im Teilneubau dargestellten Verwaltungsflächen.
Kosten: rund 18 Millionen Euro

Variante C (große Neubaulösung): Neubau eines Stadthauses in der Jakobsstraße (Bahnhofskopfbebauung), das alle Bergisch Gladbacher Verwaltungseinheiten (KAP, GM, Bürgermeisterbüro, Hauptstraße 192) aufnimmt.
Kosten: rund 27 Millionen Euro
Nutzungsbereich insgesamt 7.633 m²
Vorteil: Vermietung gewerblicher Flächen und von Parkplätzen

Variante D (Bestandslösung Erweiterungsbau) Sanierung der bestehenden Stadthäuser Konrad-Adenauer-Platz (KAP) und an der Gohrsmühle (GM), Nutzung Lübbegebäude als Interimsgebäude, Erweiterungsbau zur Aufnahme der nicht in den Stadthäusern darstellbaren Verwaltungsflächen in der Jakobsstraße.
Kosten: rund 25 Millionen Euro

Berücksichtigt wurden die einschlägigen Leitfäden für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen des Finanzministeriums NRW, es gibt identische Finanzierungspläne für alle vier Varianten.
Der Betrachtungszeitraum beläuft sich auf 30 Jahre ab Fertigstellung Baumaßnahmen.

Im Ergebnis der Vergleichsrechnung weist die große Neubaulösung (Variante C) sowohl barwertig als auch hinsichtlich der Finanz- und Ergebnisrechnung den größten Vorteil im Vergleich zur Bestandslösung auf.
Unterschiede in der Vergleichsrechnung zwischen den Varianten sind in den variantenspezifischen Nutzungsdauern und Betriebskosten (Sanierung bzw. Neubau), den anzusetzenden Mietkosten (Bestandslösung und kleine Neubaulösung) sowie den kalkulatorischen Verwertungserlösen am Ende des Betrachtungszeitraums zu sehen.

Im Rahmen der Sitzung des Ältestenrates am Montag (20.04.2015) wurden diese Ergebnisse den Fraktionen des Stadtrates vorgestellt. Es besteht Einvernehmen darüber, dass weitere Schritte veranlasst werden. So soll es einen politischen Lenkungskreis geben. Auch die Aufsichtsbehörden werden nun eingebunden.

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Bargeldloses Bezahlen bei Bürgerbüro und Standesamt jetzt möglich

15 April 2015 von Darian Lambert

Der Service der Stadtverwaltung wurde bei Bürgerbüro und Standesamt um einen wichtigen Punkt erweitert: Seit kurzem ist es den Besucherinnen und Besuchern dieser beiden stark frequentierten Dienststellen möglich, per EC-Karte zu bezahlen. Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach ist somit wieder ein Stück bürgerfreundlicher geworden.

Wenn ein Bürger/in oder eine Einwohnerin kein Bargeld zur Hand hat, können diese ab sofort auch problemlos bargeldlos mit ihrer Scheckkarte zahlen. Die beiden Dienststellen der Stadt wurden mit insgesamt 14 EC-Terminals ausgestattet.

Die Möglichkeit der EC-Zahlung erstreckt sich derzeit noch nicht auf die mobilen Bürgerbüros. Je nach Kundenwunsch und Nachfrage ist es aber möglich, diesen Service später auch dort anzubieten.

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Linken Abgeordneter spricht über Altersarmut

Linken Abgeordneter spricht über Altersarmut

13 April 2015 von Darian Lambert

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Armut in Bergisch Gladbach – Hilflose Person nächtigt betrunken vor dem Rathauseingang

Heute am 14. April spricht Matthias W. Birkwald MdB, Rentenpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, um 19 Uhr im Rathaus in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach über die Solidarische Rentenversicherung.

Etwas überschattet wurde Birkwalds Visite im Vorfeld durch die harte Realität in Bergisch Gladbach. Ein Kandidat der Partei DIE LINKE für den Stadtrat nächtigte betrunken und dadurch hilflos vor dem Rathaus und musste von der Polizei nach Hause gefahren werden.

Mogelpackung Rente – Vortrag von Matthias W. Birkwald MdB

Viele Menschen haben Angst vor Altersarmut. Der im Erwerbsleben erarbeitete Lebensstandard ist im Alter nicht sicher. Immer mehr Rentnerinnen und Rentner jobben, um über die Runden zu kommen. Wenn Sie das nicht mehr können, sind sie auf die sogenannte „Grundsicherung“ angewiesen.

Trotz „Riester“ und „Rürup“ werden immer mehr Menschen mit niedrigen oder mittleren Einkommen im Alter von ihrer Rente nicht mehr leben können. Angesichts von Niedriglöhnen, prekärer Beschäftigung und Hartz IV wird vielen die Chance genommen, sich einen guten Lebensstandard und eine auskömmliche Altersvorsorge zu erarbeiten.

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Ladendiebe waren erst 15 und 16 Jahre alt

Ladendiebe waren erst 15 und 16 Jahre alt

05 April 2015 von Darian Lambert

polizei-passat-frontEin Ladendetektiv eines Geschäftes in der Hauptstraße beobachtete gestern (01.04.2015) gegen 14.30 Uhr zwei Schüler, die Waren aus der Auslage entnahmen und damit durch den Laden liefen. Während dessen riss der 16-Jährige die Verpackung eines PS3 Spieles ab und reichte anschließend seinem Begleiter ein Messer. Der 15-Jährige brach damit die Warensicherungsverpackung einer Alpha Box auf. Da er sie dabei stark beschädigte, versteckte er die Packung unter einer Palette. Beide Schüler wollten dann mit der Beute (ein Handy Samsung Galaxy) und ein Playstationsspiel (PS 3 Max Payne) durch die Kassenzone, ohne die Ware zu bezahlen. Der Ladendetektiv sprach die Jungs an und verständigte die Polizei. Beide mussten zunächst mit zur Wache, wo sie später von Erziehungsberechtigten abgeholt wurden. Das Klappmesser des 16-Jährigen wurde sichergestellt. Die Kreispolizei hat ein Strafverfahren wegen Diebstahls mit Waffen eingeleitet.

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