Archiv | Wirtschaft

Eigene Firma: Ist das was für mich?

02 September 2013 von Darian Lambert

Anmelden bis 02. Oktober 2013!

Das Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach bietet Frauen ein Orientierungsseminar zur Existenzgründung an. Unter dem Titel  „Existenzgründung – ist das was für mich?“ findet von Dienstag, 08.Oktober, bis Montag, 14. Oktober, jeweils von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, ein kostenloses Schnupperseminar für Existenzgründerinnen im TechnologiePark Bergisch Gladbach, Friedrich-Ebert-Straße, Haus 04, Raum „Event“ statt. (Kostenlose Parkplätze sind vorhanden.)
Während oder nach der Elternzeit, bei Erwerbslosigkeit oder auch durch den Wunsch nach beruflicher Veränderung ist schon so mancher Frau die Idee gekommen, sich selbst-ständig zu machen. Dann stellen sich schnell Fragen wie: „Selbständigkeit und Familie – schaffe ich das?“, „Wie gut ist meine Idee?“, „Gibt es Fördermittel?“ oder „Welche Formalitäten sind zu erledigen?“. Diese und viele weitere Fragen werden in dem Seminar beantwortet. Dabei ist es nicht notwendig, bereits eine konkrete Idee entwickelt zu haben.

Das Seminar wird geleitet von der Diplom-Kauffrau Christa Spengler-Rast, CSR Consulting. Anmeldung und nähere Information erhalten Sie im Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach, Gitta Schablack, Telefon: 02202 / 142647 oder per E-Mail unter: frauenbuero@stadt-gl.de.

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Börse aktuell: Einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt

26 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Der Dax ist stärker als der Dow Jones! Das gilt zumindest für die letzte Woche. Und das obwohl der Euro gegenüber dem Dollar verloren hat. Die Newslage in Europa scheint sich allgemein aufzuhellen. Trotzdem haben Anleger auch wieder in Gold und Silber investiert und diese auf neue Zwischenhochs befördert. Solangsam scheint die Sommerpause zu Ende zu sein.

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Was passiert, wenn alle auf einmal den sicheren Hafen verlassen wollen
Vor fast zwei Jahren hat die Schweizer Nationalbank (SNB) angekündigt, den damals immer stärker werdenden Franken mit einer Untergrenze für den Euro bei 1,20 EUR/CHF in seinem Höhenflug aufzuhalten. Ein Zeugnis, welches man den Währungshütern in Bern jetzt ausstellen kann, rechtfertigt ganz klar die Note Eins, denn bis auf kleine Ausflüge innerhalb eines Handelstages hat der Euro diese Marke zu keinem Zeitpunkt signifikant nach unten durchbrochen.

Selbst als die Euro-Krise im Sommer vergangenen Jahres durch massiv steigende Anleihezinsen für italienische und spanische Staatspapiere, immer weiter fallende Wachstumsraten und mehreren notwendigen Rettungspaketen für Griechenland eskalierte, konnte die SNB den Kampf gegen die Triebkräfte des Devisenmarktes für sich entscheiden.

Zunehmend positive Nachrichten aus der Eurozone
Bis heute, ein Jahr nach dem vermeintlichen Höhepunkt der Euro-Krise, hat sich die Situation, die maßgeblich für die Flucht in den sicheren „Schweizer Hafen“ verantwortlich war, weitestgehend entspannt. Die zu zahlenden Zinsen für die so genannten Peripherie-Staaten liegen zwar noch auf einem, wenn auch berechtigt höherem Niveau, aber von ihren Rekordständen nahe bei sieben Prozent sind sie weit entfernt.

Die Wirtschaft in der Eurozone ist im zweiten Quartal nach sechs Verlustperioden endlich mal wieder gewachsen. Italien und Spanien befinden sich zwar noch in der Rezession, aber die Talfahrt der Wirtschaften beider Länder hat sich entschleunigt. Fortschritte, was die Wettbewerbsfähigkeit unter anderem durch gesunkene Lohnstückkosten angeht, wurden in nahezu allen Problemländern gemacht. Über neue Pakete oder gar Schuldenschnitte für Griechenland wird zwar wieder diskutiert, aber solche Nachrichten werden allenfalls noch von den Finanzmärkten zur Kenntnis genommen.

Rückschläge in der Eurokrise bleiben der Risikofaktor
Es ist die völlig zu Recht noch angebrachte Skepsis der Marktteilnehmer über ein mögliches Ende der Euro-Krise ohne Gefahr von Rückschlägen. Deshalb sind sie noch nicht gewillt, den sicheren Hafen ohne Wenn und Aber zu verlassen. Aber die Tendenz im Währungskurs EUR/CHF ist auch mit dem Blick auf den Chart der vergangenen Monate klar abzulesen. Der Rückfall des Euro in Richtung Untergrenze endete immer weiter weg von eben dieser Marke. Zuletzt machte die Gemeinschaftswährung bei „nur noch“ 1,2250 EUR/CHF halt. Daraus erwächst in meinen Augen weiteres Potenzial für einen in naher Zukunft wieder schwächeren Franken.

Schweizer Franken könnte bis zum Jahresende auf 1,30 EUR/CHF steigen
Allerdings ist beim Schweizer Franken keine Talfahrt in ähnlichem Ausmaß zu erwarten. Zwei Gründe sprechen dagegen. Zum Einen wird die SNB in die Stärke der Fremdwährungen, auch des Euro hinein, ihre Devisenbestände verringern, was eine schnelle Abwertung des Franken verhindert. Zum anderen – zwar noch nicht heute und auf diesem Niveau – wird die Schweizer Notenbank über mögliche restriktive geldpolitische Maßnahmen bis hin zu Zinserhöhungen nachdenken, um so eine mögliche Blasenbildung bei den Immobilienpreisen zu verhindern.

Die einmalige Gelegenheit am Devisenmarkt
Genug Potenzial also, so dass sich die Geduld derer, die schon seit Monaten in Richtung Abwertung der Schweizer Währung positioniert sind, auszahlt. Diese Geduld wurde und wird im Übrigen mit einem so genannten „Carry“, also Gutschriften aufgrund der Zinsunterschiede während der Haltedauer einer Long-Position im EUR/CHF jeden Tag belohnt.

Langfristig betrachtet – wohlgemerkt nicht in den nächsten zwölf Monaten – ergibt sich mit Blick auf die oben schon erwähnten Kurse von 1,60 EUR/CHF vor dem Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 eine mögliche Renditechance auf rund 40 Rappen mit einem Verlustrisiko von gerade einmal guten drei Rappen, wenn die Untergrenze hält – ein Verhältnis von 13:1. Viel Raum nach unten, um so der vermeintlich sicheren Untergrenze noch näher zu kommen, sehe ich aktuell nicht.

 

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei 62,10 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

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Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Radfahren für das Sportabzeichen

20 August 2013 von Darian Lambert

Am Sonntag, dem 1. September 2013 haben die Sportabzeichen-Fans wieder Gelegenheit, sich aufs Stahlross zu setzen: Der zweite Termin in diesem Jahr für das 20 km-Radfahren steht an.

Treffpunkt und Start ist der Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule Katterbach, Kempener Straße 187 in 51467 Bergisch Gladbach. Pünktlich um 8.00 Uhr geht es los.

Sportabzeichen-Stützpunktleiter Peter Berghaus weist darauf hin, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf eigene Gefahr starten! Es besteht Helmpflicht, und dass die Verkehrsregeln zu beachten sind, versteht sich von selbst. So ist dafür gesorgt, dass alle, die die 20 Kilometer-Distanz erfolgreich und unfallfrei absolviert haben, dem begehrten Abzeichen wieder ein Stück näher gerückt sind.

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Börse Aktuell: Korrekturmodus

18 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Wie schon in den vergangenen Wochen beobachtet, zeigte sich ein Muster an den Märkten, das sich sicher noch häufiger zeigen wird. Eine wahre Datenflut aus den USA am Donnerstag und Freitagnachmittag war zu verarbeiten. Die Daten fielen gemischt aus, zogen den Wechselkurs EUR/USD zunächst von 1,3280 auf 1,3206 – bevor eine Gegenbewegung eingeleitet wurde. Diese zog den Kurs auf dasselbe Level, auf dem wir bereits vor einer Woche unterwegs waren. Grund für diese Gegenbewegung war allerdings nicht die Veröffentlichung weiterer Konjunkturzahlen, sondern neue Sorgen um die weitere Fed-Politik. Damit entscheidet sich weiterhin keine große Richtung für den Euro. Auch beim Dax gibt es nicht so viel Bewegung. Es wird auf die Entscheidung der Fed gewartet.

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Hatten die Zahlen – obwohl durchwachsen – den Markt eher vermuten lassen, dass eine Reduktion der Anleihekäufe durch die Fed im September stattfindet, wurde diese Meinung durch die Veröffentlichung einer Rede des Fed-Gouverneurs von Missouri zu Beginn des Abends revidiert. Die Rede zeigte wieder einmal wie uneinig sich das Gremium derzeit ist. Der Tenor der Rede war, dass die Fed in der Vergangenheit häufig zu optimistisch war. Diese Aussage ließ den Kurs zurück über die 1,3300- Schwelle springen. Hier zeigt sich der Euro technisch gut unterstützt und kann das Niveau um 1,3330 in verteidigen. Die Konjunkturdaten werden zur Kenntnis genommen und sorgen durchaus auch für Bewegungen – der Fokus liegt aber bis min. September klar bei der Notenbank, weshalb jede Aussage zur weiteren Politik extrem genau verfolgt und interpretiert wird.

Im Gegensatz zum EUR/USD-Kurs zeigten sich die Aktienmärkte am Freitag wenig nachgefragt und tendierten global schwach. Dazu konnten sich die Edelmetalle (Gold/Silber) erfolgreich behaupten. Gold erkämpfte sich die 1360 $/oz zurück und auch Silber zog kräftig auf 23 $/oz an.

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei 62,10 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

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Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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Bauberatung Bergisch Gladbach – Beratung macht Bauen leichter als gedacht

13 August 2013 von Darian Lambert

bauberatungDie Experten der Stadt Bergisch Gladbach beraten Sie, damit bei Ihrem Baugesuch nichts schief geht.

Um den ratsuchenden Bürgerinnen und Bürgern bei der Verwirklichung ihrer Baugesuche eine zentrale und kompetente Anlaufstelle anzubieten, wurde die Bauberatung eingerichtet. Die Erledigung der notwendigen Formalitäten vor Baubeginn wird erheblich erleichtert und das folgende Genehmigungsverfahren beschleunigt.

Das Aufgabenspektrum der Bauberatung umfasst insbesondere

  • Beratung von Bauherren zur bauplanungs- und bauordnungsrechtlichen Zulässigkeit der gewünschten Bauvorhaben
  • Prüfung und Entscheidung über beantragte planungsrechtliche Vorbescheide
  • Beratung zur Vollständigkeit von Bauanträgen
  • Lotsenfunktion bei der Klärung spezieller Fragestellungen aus Bereichen des öffentlichen Baurechts

Die Bauberatung der Stadt Bergisch Gladbach ist kostenlos.
Die Mitarbeiter/innen stehen Dienstangs und Donnerstags zwischen 8:30 Uhr und 12:30 Uhr in den Zimmern 221+222, Rathaus Bensberg (2. OG) gerne zur Verfügung.

Anschrift:
Rathaus Bensberg
Wilhelm-Wagener-Platz
51429 Bergisch Gladbach

Sie erhalten Rat zu allen Baurechts- und Verfahrensfragen schon im Vorfeld der Antragstellung. In der Bauberatung können Sie sich über alle erforderlichen Formalitäten erkundigen und die Genehmigungsfähigkeit Ihres Vorhabens einschätzen lassen.
Nicht Gegenstand der Bauberatung sind:
Fragen der Wohnungsbauförderung, der Denkmalpflege, der Finanzierung, des Steuerrechts, der technischen Ausführung, dem Grundstückskauf oder -verkauf, der Vermittlung von Entwurfsverfasserinnen/Entwurfsverfassern (Architekt.), usw.; diese Themen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich des Referats Bauordnung.

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Börse Aktuell: Markt im Sommerloch

12 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Der Markt steckt im Sommerloch und es herrscht wenig Gefahr in eine Richtung auszubrechen. Der Dax steht bei sicheren 8350 Punkten und zeigt keine Anzeichen von Schwäche. Auch der Ausbruch des TecDax über die 1000 Punkte Marke zeigt eigentlich mehr Interesse für Aktien. Auch bei den Währungen gibt es nicht viel Bewegung. Ausser im Gbp/Usd:

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Gute Konjunkturdaten und geldpolitische Zurückhaltung sorgen für Pfund-Rally
Das war am Freitag so gar nicht nach dem Geschmack sowohl der liquiditätsverwöhnten Aktienanleger als auch der vielen Devisenmarktteilnehmer, die aufgrund ihrer hohen Erwartungshaltung an weitere expansive geldpolitische Maßnahmen seitens der Bank of England auf ein schwächeres Pfund spekulierten. Kurz nach Beginn der Pressekonferenz des seit Juli im Amt befindlichen Notenbankchefs Mark Carney war die Welt noch völlig in Ordnung. Bei seinem amerikanischen Pendant Ben Bernanke „in die Schule gegangen“, übernahm Carney die Kopplung niedriger Zinsen an konjunkturelle Rahmendaten, um durch diese nach vorn gerichtete Kommunikationspolitik, die so genannte „Forward Guidance“, den Märkten gewisse Sicherheit über die zukünftige geldpolitische Strategie zu geben.

Das Kleingedruckte in den Garantiebedingungen sorgt für Unsicherheit
Danach sollen die Zinsen solange auf dem historisch niedrigen Niveau von 0,5 Prozent bleiben, bis die Arbeitslosenrate auf der Insel unter sieben Prozent fällt. Aktuell liegt diese bei 7,8 Prozent. Soweit, so gut. Mit gleichzeitigem Blick auf die Prognosen der Bank of England zum britischen Arbeitsmarkt wurde daraus geschlussfolgert, dass frühestens 2016 wieder an der Zinsschraube nach oben gedreht würde. Folgerichtig verlor das Britische Pfund gegenüber dem US-Dollar rund ein Prozent, machte aber knapp über der Marke von 1,52 GBP/USD wieder kehrt und beendete den Tag mit der größten Schwankungsbreite seit drei Jahren fast drei US-Cent höher bei knapp 1,55 GBP/USD. Was war passiert? Es war das kleine Wörtchen „aber“, bzw. die berühmten Ausnahmen von der Regel, oder besser das Kleingedruckte in den Garantiebedingungen. Eine Inflation, die auf Sicht von 18 bis 24 Monaten über 2,5 Prozent liegt oder ein Anstieg der mittelfristigen Inflationserwartungen lassen die gegebene Garantie hinfällig werden. Und damit war das vorrangigste Ziel einer „Forward Guidance“ klar verfehlt. Aus der guten Absicht, Klarheit zu schaffen, wurden die Investoren leicht verwirrt und fast ein wenig ratlos wieder an ihre Handelsbildschirme entlassen.

Erreichen des Inflationsniveaus vor 2016 ist mögliches Szenario 

Unwahrscheinlich ist es nicht, dass die Inflation länger auf einem Niveau von 2,5 Prozent verharrt – und dies noch vor einem Rückgang der Arbeitslosenrate auf sieben Prozent. Erstens ist selbst die Bank of England davon überzeugt, dass die Teuerung im Vereinigten Königreich, die im Juni bei 2,9 Prozent lag, kurzfristig weiter bei drei Prozent und in den kommenden zwei Jahren immer noch über zwei Prozent liegen wird. Und zweitens sprechen viele konjunkturelle Indikatoren, die uns in den vergangenen Tagen erreichten, dafür, dass die britische Wirtschaft langsam aber sicher wieder Fahrt aufnimmt. Sollte sich letzteres so fortsetzen und wir in diesen Wochen den Beginn einer stabilen konjunkturellen Erholung Großbritanniens sehen, könnte das sowohl Schwung in den Arbeitsmarkt als auch in die Teuerungsraten bringen. Die Unsicherheit resultiert jetzt genau daraus, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzuschätzen ist, wo das größere Tempo hineinkommt. Klar ist dabei aber auch, dass eine wirtschaftliche Belebung den Bedarf an geldpolitischer Unterstützung durch die Notenbank reduziert. Wie aber die Finanzmärkte damit klarkommen, „allein laufen zu lernen“, was so viel bedeuten soll, sich ausschließlich auf die Gewinnerwartungen der Unternehmen zu konzentrieren, dass diskutieren alle Beteiligten spätestens seit dem verbal begonnen Kurswechsel der US-Notenbank sehr ausführlich. Aber das Ergebnis hierbei ist noch offen und mit hohen Schwankungen sowohl an den Aktien- als auch Devisenmärkten verbunden.

Aktientipp

Weiterhin halten wir an unserem Aktientipp vom 4 Juli 2013 fest. Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Aktuell stehen wir bei etwas 62 CHF. Ab 57 CHF können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

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Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

 

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Börse Aktuell: Bricht der Euro aus?

06 August 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Die Non Farm Payrolls am Freitag haben den US-Dollar-Bullen einen Dämpfer verpasst: zwar hellt sich die Situation am US Arbeitsmarkt weiter in moderatem Maße auf (zwischen 150.000 und 200.000 neu geschaffene Stellen ex Agrar). Doch alleine die Tatsache, dass die NFPs die Erwartung von 185.000 mit 162.000 neu geschaffenen Stellen nicht erfüllen konnten und die Arbeitslosenquote zwar von 7,6% auf 7,4% gefallen ist, verpasst den Spekulationen um einen Taper noch in 2013 einen Dämpfer. Der Dax lässt sich davon bis jetzt nicht abhalten weiter Richtung Jahreshoch zu schauen, aber es fehlen noch knapp 2,5%. Dagegen hat der TecDax die 1000 Punkte Marke wieder deutlich überschritten und damit ein großes Kaufsignal geliefert.

Infolgedessen wäre die Grundlage für eine erneute Attacke auf die 1,34er Region im Eur/Usd, sprich um das Juni-Hoch denkbar und realistisch. Doch die Nachhaltigkeit einer solchen Bewegung bliebe dann meines Erachtens dennoch anzuzweifeln. Grund ist die ebenso stark angeschlagene Lage in der Euro-Zone, welche die EZB über kurz oder lang dazu zwingen könnte quantitativ tätig zu werden. Grund ist, dass Mario Draghi auf der EZB-Sitzung häufiger auf das mangelnde Kreditwachstum verwies.

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Charttechnisch ist zu erkennen, dass der EUR/USD sich in einem spannenden Bereich befindet, im Bereich der Abwärtstrendlinie, die die Hochs von Februar und Juni miteinander verbindet. Die Überlegung, welche für einen Rücksetzer im EUR/USD interessant ist, lautet hierbei wie folgt: derzeit ist die durchschnittliche Schwankungsbreite im EUR/USD der letzten 14 Tage im Bereich seiner 2013 Jahrestiefs. Eine anziehende Volatilität ausgehend von diesen Niveaus tendiert historisch dazu den US-Dollar zu begünstigen. Relevante Level auf der Unterseite finden sich zunächst im Bereich des Vorwochentiefs um 1,3180 und darunter dann in der Region zwischen 1,3050 / 70 (hier verläuft zudem das 50%-Korrekturlevel des Impulses von den Juli-Tiefs zu den Juli-Hochs).

Allerdings: Die vergleichsweise niedrige Volatilität und die Tatsache, dass der EUR/USD in einer engen Trading-Range zwischen grob gefasst 1,3150 und 1,3350 tradet würde das Anziehen der Volatilität auch dann nach sich ziehen, sollte der Break auf der Oberseite erfolgen. Mit dem Überwinden der 1,3350er Marke wäre dann der Weg in Richtung 1,3415 USD.

 

Risiko-Hinweis und Haftung

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Zusammenarbeit der Initiative „Kölner Vorsorge-ZeitBank“ (KVZB) mit den Deutschen Tauschsystemen (BATT) trägt Früchte.

02 August 2013 von Darian Lambert

Die im Sommer 2012 gegründete Initiative „Kölner Vorsorge-ZeitBank“ (KVZB) hatte bereits im Herbst 2012 auf der BundesArbeitsTagung der Tauschsysteme (BATT) in Büdingen (Hessen) die Idee der Vorsorge-ZeitBank (VZB) präsentiert. Die BATT ist zwar keine Dachorganisation der über 300 Tauschringe in Deutsch-land aber ein Forum, auf dem einige der etwa 30.000 Mitglieder offene Fragen und Probleme diskutieren und dann den Tauschsystemen die Ergebnisse unver-bindlich  anbieten. Etliche der Tauschringe arbeiten bereits länger mit Zeitban-ken. Deshalb war das Interesse an Zeitbanken, mit denen auch Vorsorge ohne Geld betrieben werden kann, damals so groß, dass eine Aktivgruppe (AG) „Vorsorge über Zeitbanken“ ins Leben gerufen wurde. Ganz im Sinne der KVZB ist hier mit Vorsorge die Hilfestellungen im Haushalt ohne Bezahlung mit Geld gemeint, die es den Menschen ermöglicht, so lange wie möglich in Ihrem Zuhause zu bleiben.
Ende 2012 bekam die BATT eine Anfrage vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages zur Erstellung einer Übersicht über Zeitbanken in Tausch-ringen. Offenbar erwacht auch bei der Politik in Berlin langsam das Interesse daran, mit Nachbarschaftshilfe über Zeitbanken die sich über die demogra-phische Entwicklung verschärfenden Vorsorgeprobleme abzufedern, ohne den Sozialhaushalt weiter aufzublähen. Dieser Bitte kam die BATT-AG „Vorsorge über Zeitbanken“ sehr gerne nach und mit der aktiven Mitarbeit der Initiative KVZB wurde die Anfrage Anfang 2013 beantwort:
http://www.batt-online.de/data/_uploaded/file/Zeitbanken_aktuell_Januar_2013.pdf
Vom 7. bis 9. Juni tagten einige dieser Aktivgruppen auf der BATT-aktiv 2013 (http://www.batt-aktiv.de) wieder in Büdingen und die Initiative Kölner Vorsor-ge-ZeitBank trug mit einem der drei Impulsvorträge im Workshop der AG „Vor-sorge über ZeitBanken“ dazu bei, dies Thema mit all seinen Facetten zu durch-leuchten.
Unsere KVZB- Initiative ist wegen des großen Interesses wieder von der BATT (www.batt-online.de) nach Kassel eingeladen worden, um auch dort am 7. September 2013 zum Thema Zeitrente in Tauschsystemen mit einem Impulsvor-trag zum Gelingen beizutragen.
Damit ist klar, dass die KVZB-Initiative solange mit der BATT zusammenarbeiten wird, bis gemeinsam ein umfassender Leitfaden erarbeitet worden sein wird, mit dem die Realisierung von Zeitrenten durch Zeitbanken in Tauschsystemen von Vereinen oder Genossenschaften sicher möglich ist.

Initiative „Kölner Vorsorge-ZeitBank“
Karl-Heinz Kock
Dierdorfer Weg 16
50767 Köln
0221 / 7902277
KHKock@netcologne.de               www.VorsorgeZeitBank.mynetcologne.de

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Neuer Vertrag zur Außenwerbung – neue Wartehäuschen für die Buskunden

31 Juli 2013 von Darian Lambert

Der Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz und Verkehr hat in seiner Sitzung vom 30. April 2013 den Beschluss gefasst, die Werberechte für die städtischen Buswartehallen und für Großflächenplakatierung neu zu vergeben. Wichtigste Vereinbarung dabei: Der Vertragspartner hat sich verpflichtet, der Stadt Bergisch Gladbach neue „Bushäuschen“ zur Verfügung zu stellen, von denen nun das erste installiert ist und der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll.

Warum werden die Wartehallen ausgetauscht?
Die bisherigen Wartehallen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach gehörten bis auf wenige Ausnahmen nicht der Stadt, sondern wurden vor rund 20 Jahren von der Kölner Außenwerbung GmbH (KAW) im Rahmen eines Vertrages zwischen der Stadt und der KAW errichtet. Gleichzeitig wurde in diesem Vertrag vereinbart, dass die KAW berechtigt war, in den seitlichen Vitrinen der Wartehallen Werbeplakate aufzuhängen.

Im Rahmen der Neuausschreibung der Werberechte (Eine Verlängerung des bisherigen Vertrages war aus vergaberechtlichen Gründen nicht möglich)  hat die Stadt nun ab 2013 für die Laufzeit von 15 Jahren einen Vertrag mit der Fa. Ströer/DSM als neuem Werbepartner abgeschlossen.

In diesem Vertrag wurde u.a. vereinbart, dass die in den 90er Jahren durch die KAW aufgestellten, mittlerweile größtenteils maroden Wartehallen abgebaut und komplett durch die Fa. Ströer/DSM ersetzt werden, wobei der Vertragspartner als Eigentümer der neuen Wartehallen auch für die Wartung, Reinigung und Sicherheit zuständig ist.

Wieviele Wartehallen werden insgesamt ausgetauscht? Bis wann ist der Austausch der Wartehallen voraussichtlich abgeschlossen?
Insgesamt werden 103 Wartehallen im gesamten Stadtgebiet bis Ende des Jahres ausgetauscht.

Was kostet der Austausch der Wartehallen die Stadt?
Die Stadt zahlt der Fa. Ströer/DSM für den Austausch der Wartehallen kein Geld, vielmehr wurde im ab 01.01.2013 gültigen Vertrag dem Werbepartner das Recht eingeräumt, in den seitlichen Vitrinen werben zu dürfen.

Darf die Fa. Ströer/DSM  in den neuen Wartehallen für Alkohol bzw. Zigaretten werben?
Nein! Mit dem neuen Werbepartner konnte eine Vereinbarung dahingehend getroffen werden, dass das seit Jahren in verschiedenen Ausschüssen der Stadt immer wieder geforderte und beschlossene Werbeverbot für Tabak und Alkohol (mit Ausnahme von Bier) nun endlich umgesetzt wird.

Warum werden neben den Wartehallen vorerst provisorische Haltestellenschilder aufgestellt?
Nicht Bestandteil der Ausschreibung waren weitere Ausstattungselemente wie Haltestellenschild oder Haltestellenmast. Diese werden durch die beiden Verkehrsunternehmen Kraftverkehr Wupper-Sieg (Wupsi) bzw. Regionalverkehr Köln in einem einheitlichen Design, angepasst an das Design der Wartehallen, ebenfalls an nahezu allen Bushaltestellen im Stadtgebiet Bergisch Gladbach sukzessive erneuert. Da der Ersatz dieser Elemente sinnvollerweise erst nach der Erneuerung der Wartehallen stattfinden wird, ist es erforderlich, während der Übergangsphase das nach der Straßenverkehrsordnung erforderliche Haltestellenschild provisorisch aufzustellen.

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Wenn die Arbeit krank macht

29 Juli 2013 von Darian Lambert

Zeitdruck, neue Technik, ausufernde Wochenendarbeit und Überstunden. Viel Stress – wenig Prävention!
Tagung: 17.–19. September 2013, Leipzig

Ständige Erreichbarkeit, befristete Arbeitsverträge, steigender Leistungs- und Zeitdruck sind einige der Faktoren, die zu Stress und vielfach zu psychischen Erkrankungen führen. Und es betrifft viele: rund 44 Prozent der Beschäftigten fühlen sich häufig oder oft nach der Arbeit leer und ausgebrannt. Bei denen, die häufig unter großem Zeitdruck arbeiten müssen, sind es sogar 75  Prozent. Das ergab eine repräsentative Befragung zum DGB Index Gute Arbeit 2012. 
Zu diesem Ergebnis kommt auch die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAUA), die für ihren Stressreport Deutschland 2012 fast 18.000 Arbeitnehmer bundesweit zu psychischen Anforderungen, Belastungen und Stressfolgen befragt hat. Demnach sind 43 Prozent der Befragten davon überzeugt, dass ihr Arbeitsstress in den vergangenen zwei Jahren zugenommen hat. Und jeder zweite Arbeitnehmer arbeitet unter einem enorm starken Termin- und Leistungsdruck.
Diese Ergebnisse bestätigen, dass der Arbeitsschutz in jeder Hinsicht in den Betrieben stark vernachlässigt wird: Nur insgesamt 9 Prozent der Beschäftigten wurden im Rahmen einer Gefährdungsbeurteilung in ihr gefragt, ob sie sich bei ihrer Arbeit z.B. einem Übermaß an Arbeitsmenge und Arbeitsintensität, Zeitdruck oder problematischem Führungsverhalten ausgesetzt sehen.
Dabei steht fest, dass Stress krank macht: Experten gehen aufgrund von Erhebungen davon aus, dass rund 60 Prozent unter Beschwer den wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Rückenschmerzen leiden. In vielen Betrieben ist der Arbeitsschutz, insbesondere bei psychischen Belastungen, nach wie vor mehr als lückenhaft.

Während der dreitägigen Tagung entwickeln die Teilnehmer und Veranstalter präventive Strategien. Moderiert wird die Veranstaltung von Matthias Wilke (DTB Kassel). Mit von der Partie sind wieder hochkarätige Referenten und Gäste. Ein Auszug: Annelie Buntenbach, Günter Wallraff, Michaela Böhm, Wolfgang Däubler, Antje Ducki. Die Veranstaltung verzeichnet bereits jetzt einen derart großen Anmeldesturm, dass die Teilnehmer in zwei größeren Hotels untergebracht werden – rekordverdächtig.

Der Arbeits- und Gesundheitsschutz ist der entscheidende Faktor für die Gestaltung der Arbeitswelt und muss als solcher auch Anwendung finden. Nötig sind deshalb klare Regeln für Betriebs- und Dienstvereinbarung, die bei der Tagung erarbeitet werden. Wir werden praxisorientierte Lösungen vorgestellt die aufzeigen, wie man arbeitsbedingte Belastungen in den Griff bekommt.

Anmeldung:
 http://www.soliserv.de/seminare/dtb-Forum_Berlin_2013/FAX-Anmeldung-8.dtb-Forum_November_2013.pdf

weitere Infos unter:
http://www.dtb-kassel.de/

arbeit-krank

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