Tag Archiv | "Polizei"

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Schwerer Verkehrsunfall in Odenthal: Kleinkraftradfahrer verletzt

06 März 2026 von Felix Morgenstern

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Bei einem Verkehrsunfall auf der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal ist am Donnerstagnachmittag (5. März) ein 48-jähriger Mann aus Monheim am Rhein schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr im Bereich der Ausfahrt eines Lebensmittelgeschäfts. Ein 83-jähriger Odenthaler wollte mit seinem Ford den Parkplatz verlassen und auf die Altenberger-Dom-Straße abbiegen.

Zunächst ließ der Senior mehrere Fahrzeuge passieren, die in Richtung Burscheid unterwegs waren. Als er anschließend nach links in Richtung Odenthal abbiegen wollte, übersah er nach ersten Erkenntnissen der Polizei den 48-Jährigen, der mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war. Es kam zur Kollision.

Der Fahrer des Kleinkraftrads wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst am Unfallort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Sowohl der Pkw als auch das Kleinkraftrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme musste die Altenberger-Dom-Straße in Höhe der Unfallstelle zeitweise in Fahrtrichtung Burscheid einseitig gesperrt werden.

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Schnee und Alkohol, eine miserable Kombination im Straßenverkehr

16 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Mehrere Vorfälle am Wochenende im Rheinisch-Bergischen Kreis und Umgebung zeigen erneut, wie gefährlich winterliche Straßenverhältnisse in Kombination mit Alkohol am Steuer sind. Polizei und Rettungskräfte mussten gleich mehrfach ausrücken – teils wegen Trunkenheitsfahrten, teils aufgrund von Verkehrsunfallfluchten auf schneebedeckten Fahrbahnen.

Unfall mit Fahrerflucht und über 1,5 Promille in Immekeppel

In den frühen Morgenstunden des Montags (16.02.) beobachtete ein Zeuge im Overather Ortsteil Immekeppel, wie ein Audi gegen einen Laternenmast prallte und anschließend einfach weiterfuhr. Eine Streifenwagenbesatzung konnte Fahrzeug und Fahrer kurze Zeit später unweit der Unfallstelle antreffen.

Offenbar hatte der 30-jährige Bergisch Gladbacher nach dem Verlassen des Unfallortes wegen der winterlichen Witterung erneut die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Die Beamten stellten deutliche Hinweise auf Alkoholkonsum fest – ein Atemalkoholvortest ergab über 1,5 Promille.
Der Mann wurde zur Polizeiwache Overath/Rösrath gebracht, wo ein Arzt zwei Blutproben entnahm. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, nun erwartet ihn ein Strafverfahren.

Trunkenheitsfahrt ohne Licht in Bergisch Gladbach

Bereits am Sonntagabend (15.02.) war ein weiterer alkoholisierter Autofahrer unterwegs. Gegen 21:10 Uhr fiel einer Streifenwagenbesatzung auf der Bensberger Straße ein Pkw ohne eingeschaltete Beleuchtung auf.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch und deutliche Ausfallerscheinungen bei dem 62-jährigen Fahrer aus Engelskirchen fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab 0,92 Promille. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.

Mehrere Unfallfluchten auf schneeglatter Fahrbahn

Neben Alkohol spielte am Wochenende auch Schnee eine entscheidende Rolle bei Verkehrsunfällen:

  • Wermelskirchen, Bergisch Born / Neuenhöhe (15.02., 20:10 Uhr):
    Ein schwarzer Pkw rutschte auf schneebedeckter Fahrbahn in den Mercedes eines 42-jährigen Wermelskircheners. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort. Der Schaden liegt im vierstelligen Bereich.
  • Wermelskirchen, Berliner Straße (15.02., 22:55 Uhr):
    Ein silbernes Auto beschädigte einen geparkten Audi sowie einen BMW und flüchtete ebenfalls. Zum Unfallzeitpunkt war die Straße vollständig mit Schnee bedeckt.

Die Polizei bittet in beiden Fällen um Hinweise unter 02202-2050.

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Weniger Zwischenfälle beim Karnevalszug in Bechen – Polizei zieht positives Fazit

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Kürten-Bechen – Nach dem Karnevalszug an Weiberfastnacht (12. Februar) hat die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis eine überwiegend positive Bilanz gezogen. Im Vergleich zu den Vorjahren registrierten die Einsatzkräfte deutlich weniger Störungen und Straftaten.

Eine Rolle spielte dabei vermutlich auch das schlechte Wetter: Vor Beginn des Zuges versammelten sich weniger Jecken entlang der Strecke. Dennoch kam es insbesondere im Bereich „Esel“ – dem Parkplatz am Kreisverkehr Kölner Straße/Odenthaler Straße – zu einer größeren Ansammlung alkoholisierter Jugendlicher und Heranwachsender.

Gegen 13.40 Uhr meldete das Kürtener Ordnungsamt eine achtköpfige Gruppe, die durch aggressives und provokantes Verhalten auffiel. Die Polizei sprach gezielt mit den Beteiligten (Gefährderansprache). Anschließend trat die Gruppe nicht mehr störend in Erscheinung, blieb aber unter Beobachtung.

Weitere Vorfälle im Tagesverlauf:

  • 14.25 Uhr: Ein Mann wurde beim Zünden von Pyrotechnik beobachtet. Die Beamten fanden weiteres Material und stellten es sicher. Es wurde eine Strafanzeige gefertigt.
  • 15.40 Uhr: Ein 20-Jähriger warf Wurfmaterial gezielt auf Zugteilnehmende und schubste Umstehende in Richtung der Wagen. Er erhielt einen Platzverweis für die Dauer des Zuges.
  • 15.50 Uhr: Eine körperliche Auseinandersetzung sowie Sachbeschädigung an einem Auto auf der Odenthaler Straße wurden gemeldet. Die Beteiligten waren beim Eintreffen der Polizei bereits verschwunden. Nach Zeugenaussagen wurden Anzeigen wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung erstattet.
  • 16.30 Uhr: Eine zuvor des Platzes verwiesene Person wurde erneut angetroffen und kurzzeitig in Gewahrsam genommen.

Trotz dieser einzelnen Einsätze hatte die Polizei insgesamt deutlich weniger zu tun als in den Jahren zuvor. Neben der Witterung habe auch die erhöhte Polizeipräsenz sowie die gute Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und dem Ordnungsamt dazu beigetragen.

Die Polizei kündigte an, auch bei den kommenden Karnevalszügen mit zahlreichen Kräften präsent zu sein, damit die Feierlichkeiten weiterhin fröhlich und friedlich verlaufen.

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Karneval in Bergisch Gladbach: Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr

14 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Freitagnachmittag (13. Februar 2026) ist es in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Fahrradfahrer und einem Pkw gekommen. Nach Angaben der Polizei blieb es bei Sachschaden – verletzt wurde niemand.

Ein 23-jähriger Autofahrer wollte mit seinem Wagen von einem Grundstück auf die Straße fahren, als es zur Kollision mit einem 46-jährigen Radfahrer kam. Beide Beteiligten stammen aus Bergisch Gladbach.

Im Verlauf der Unfallaufnahme stellten die Beamten fest, dass die Bremsen des Fahrrads nicht funktionsfähig waren. Zudem gab der Radfahrer an, Alkohol und Cannabis konsumiert zu haben. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,0 Promille.

Die Polizei ordnete daraufhin eine Blutprobe an und fertigte eine Strafanzeige wegen Fahrens unter Einfluss berauschender Mittel. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

Ein weiterer Unfall bedingt durch Alkoholkonsum fand statt am Freitagvormittag (13. Februar 2026). Es kam in Bergisch Gladbach zu einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht. Ein 65-jähriger Autofahrer war mit seinem Pkw auf ein vorausfahrendes Fahrzeug aufgefahren.

Noch bevor die Polizei den Unfall aufnehmen konnte, verließ der Mann die Unfallstelle zu Fuß und ließ sein Fahrzeug zurück. Der zweite Unfallbeteiligte verfolgte den Verursacher, bis Polizeibeamte ihn schließlich antreffen konnten.

Bei der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte deutliche körperliche Auffälligkeiten fest. Ein Atemalkoholtest brachte die Ursache ans Licht: Der Mann stand mit nahezu 2,5 Promille erheblich unter Alkoholeinfluss.

Die Polizei fertigte eine Strafanzeige, stellte den Führerschein sicher und ordnete eine Blutentnahme an. Die Ermittlungen dauern an.

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PKW außer Kontrolle: Zwei Frauen verletzt

11 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Am Dienstagnachmittag (10.02.) hat sich im Stadtteil Bensberg in Bergisch Gladbach ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem zwei Frauen verletzt wurden – eine von ihnen schwer.

Kreislaufprobleme beim Abbiegen

Nach bisherigen Erkenntnissen war eine 86-jährige Bergisch Gladbacherin gegen 14:40 Uhr mit ihrem VW auf der Kölner Straße in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs. Nach eigenen Angaben wollte sie nach rechts in die Straße Kaule abbiegen, als sie plötzlich Kreislaufprobleme bekam.

Dabei erfasste sie zunächst eine Fahrradfahrerin, die auf dem Radweg ebenfalls in Fahrtrichtung Bensberg unterwegs war. Anschließend verwechselte die Seniorin offenbar Gas- und Bremspedal.

Pkw fährt auf Gehweg und kollidiert mit Fußgängerin

In der Folge geriet das Fahrzeug auf einen Gehweg und stieß dort mit einer 72-jährigen Fußgängerin zusammen. Der Pkw riss zudem einen Briefkasten aus dem Boden, prallte gegen einen Mülleimer und kam schließlich an einer Hecke zum Stillstand.

Die 37-jährige Fahrradfahrerin aus Bergisch Gladbach wurde leicht verletzt. Die 72-jährige Fußgängerin erlitt schwere Verletzungen. Beide Frauen wurden zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser gebracht.

Auch die 86-jährige Autofahrerin wurde vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert.

Ermittlungen und Führerschein sichergestellt

Die Polizei hat Ermittlungen gegen die Seniorin aufgenommen. Ihr wird unter anderem Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel sowie fahrlässige Körperverletzung vorgeworfen. Der Führerschein der Frau wurde sichergestellt.

Das beschädigte Fahrzeug wurde abgeschleppt. Während der Unfallaufnahme musste die Kölner Straße in beide Richtungen gesperrt werden.

Rückfragen an:
Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Pressestelle, RBr Wirtz
Telefon: 02202 205 120

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Zwei Einbrüche in Moitzfeld: Polizei bittet um Hinweise

11 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Am Dienstagabend (10.02.) ist es im Stadtteil Moitzfeld in Bergisch Gladbach zu zwei Einbrüchen in Einfamilienhäuser gekommen. Die Polizei wurde in beiden Fällen alarmiert und hat die Ermittlungen aufgenommen.

Einbruch in der Straße Ehrenfeld

Zunächst meldete die Bewohnerin eines Einfamilhauses in der Straße Ehrenfeld einen Einbruch in ihr Eigenheim. Nach eigenen Angaben hatte sie das Haus gegen 16:40 Uhr verlassen. Als sie um 19:45 Uhr zurückkehrte, stellte sie fest, dass mehrere Räume durchwühlt worden waren.

Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die bislang unbekannten Täter einen zweistelligen Bargeldbetrag. Ob weitere Gegenstände gestohlen wurden, konnte zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht abschließend geklärt werden.

Täter durchsuchen Obergeschoss in der Franz-Coenen-Straße

Kurz darauf wurde die Polizei zu einem weiteren Einbruch in die Franz-Coenen-Straße gerufen. Der Bewohner eines dortigen Einfamilienhauses hatte sein Haus gegen 17:30 Uhr verlassen. Bei seiner Rückkehr um 20:45 Uhr bemerkte er, dass Unbekannte in sein Haus eingedrungen waren.

Die Täter durchsuchten sämtliche Räume im Obergeschoss. Polizeibeamte stellten zudem mehrere Hebelmarken an Türen und Fenstern fest, die auf ein gewaltsames Eindringen hindeuten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden zwei Haustürschlüssel entwendet.

Eine Nachbarin berichtete den Einsatzkräften, sie habe zwischen 18:30 Uhr und 19:00 Uhr verdächtige Geräusche am Haus des Geschädigten wahrgenommen.

Polizei ermittelt und sichert Spuren

In beiden Fällen nahm die Polizei Strafanzeigen auf und veranlasste eine Spurensicherung an den Tatorten. Die Ermittlungen führt das Kriminalkommissariat 2 der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis.

Zeugen, die im Bereich der Straßen Ehrenfeld oder Franz-Coenen-Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Rückfragen an:
Pressestelle der Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Telefon: 02202 205 12

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Räuberischer Diebstahl in Bockenberg – Tatverdächtiger vorläufig festgenommen

03 Februar 2026 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Montagabend (02.02.) wurde die Polizei gegen 19:30 Uhr zu einem Diebstahl aus einem Lebensmittelgeschäft im Sattlerweg im Stadtteil Bockenberg gerufen. Nach ersten Erkenntnissen hatte ein Mann mehrere hochprozentige Alkoholflaschen entwendet und war anschließend in Richtung Bahnhof Bensberg geflüchtet.

Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten Polizeibeamte auf der Overather Straße eine Person antreffen, die der zuvor übermittelten Täterbeschreibung entsprach. Ein Mitarbeiter des betroffenen Geschäfts war dem Tatverdächtigen gefolgt, zeigte den Polizisten die Person und bestätigte, dass es sich um den mutmaßlichen Dieb handele.

Bei der anschließenden Kontrolle fanden die Beamten in dem mitgeführten Rucksack mehrere Alkoholflaschen sowie Betäubungsmittel. Die Gegenstände wurden beschlagnahmt.

Die Auswertung der Videoaufzeichnungen des Lebensmittelgeschäfts ergab, dass der Mann gegen 19:27 Uhr den Laden betreten und gezielt die Alkoholabteilung aufgesucht hatte. Dort steckte er insgesamt sieben hochprozentige Alkoholflaschen in seinen Rucksack und begab sich in Richtung Ausgang. Eine Mitarbeiterin sprach ihn daraufhin an und hielt ihn am Arm fest. Der Mann wehrte sich jedoch, riss sich los und flüchtete.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 32-jährigen Mann pakistanischer Staatsangehörigkeit ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Er ist in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen Diebstahlsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

Die Polizeibeamten nahmen den Mann vorläufig fest und brachten ihn in das Polizeigewahrsam der Polizeiwache Bergisch Gladbach. Gegen ihn wird nun wegen räuberischen Diebstahls ermittelt. Eine Vorführung vor den Haftrichter soll noch am heutigen Tag erfolgen.

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Raubüberfall in Bergisch Gladbach – Seniorin schwer verletzt

05 Juni 2013 von Falco

Am Dienstag den 04.06.2013 gegen 15.30 Uhr wurde in der Fußgängerzone Bergisch Gladbach auf Höhe des Bürgerhauses „Bergischer Löwe“ eine Seniorin (91 Jahre) brutal überfallen.

Bei dieser Laterne kam es zu dem brutalen Überfall.

Bei dieser Laterne kam es zu dem brutalen Überfall.

Der Täter raubte der Dame die Handtasche und flüchtete anschließend in Richtung des Gasthauses „Paas“. Dort flüchtete er dann zusammen mit weiteren Personen, die diese Tat beobachtet hatten, jedoch nicht eingegriffen hatten, in unbekannte Richtung.

Die Seniorin verletzte sich bei dem Sturz schwer. Es besteht laut Polizei Lebensgefahr. Erste Fahndungsmaßnahmen führten nicht zum Erfolg. Es hat sich bisher auch niemand gemeldet, der das Tatgeschehen beobachtet hat. Entwendet wurde eine braune Handtasche in der Form eines kleinen Rucksacks. In der geraubten Tasche befand sich eine rote Geldbörse mit etwas Bargeld.

Ein massives Polizeiaufgebot sammelte sich am Mittwoch auf dem Konrad-Adenauer Platz

Ein massives Polizeiaufgebot sammelte sich am Mittwoch auf dem Konrad-Adenauer Platz

Nach den vergeblichen Fahndungsmaßnahmen der Polizei am Dienstag durchkämmte am Mittwoch den 05.04.2013 nun eine Bereitschaftspolizei-Hundertschaft die Umgebung des Tatortes, in der Hoffnung, Die geraubte Tasche oder andere Hinweise auf die Täter zu finden.

Die angerückten Beamten  durchkämmten die Umgebung des Tatortes.

Die angerückten Beamten durchkämmten die Umgebung des Tatortes.

 

Der gesamte Park an der Villa Zanders wurde durchkämmt.

Der gesamte Park an der Villa Zanders wurde durchkämmt.

Die Kreispolizei bittet die Bevölkerung um Mithilfe: Wer hat das Tatgeschehen beobachtet und kann Angaben zu den Tätern und deren Fluchtweg machen? Wer weiß etwas über den Verbleib der Tasche oder der Geldbörse?

Die Staatsanwaltschaft Köln hat für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters und/oder zur Auffindung der Beute führen, eine Belohnung von 1500,– Euro ausgelobt.

Alle Hinweise nimmt die Kreispolizei RheinBerg unter ihrer Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Kohlegegner wollen Aufklärungszentrum auf räumungsbedrohter Wiese

11 April 2013 von Darian Lambert

Die Stadt Düren will die besetzte Wiese am Hambacher Forst bei Moschenich räumen lassen, obwohl der Besitzer der Wiese die Besetzung duldet. Die Stadt argumentiert mit dem Baurecht. Die Besetzer_innen streben deshalb die gleiche Lösung an, mit der RWE im Außenbereich feste Bauten errichten konnte. So soll ein Informations- und Aufklärungszentrum entstehen.

Für das Event- und Informationszentrum :terra nova bekam RWE nicht nur eine Duldung oder Ausnahmegenehmigung (die zuständigen Stellen äußern sich dazu nicht), sondern auch finanzielle Unterstützung der Städte Bedburg, Bergheim, Elsdorf, Rhein-Erft-Kreis. „Wenn der Dürener Landrat Spelthahn in der Aachener Zeitung sagt: „Vor dem Gesetz sind alle gleich“, in Bezug darauf, dass im Außenbereich keine Sondergenehmigung oder Duldung möglich wäre, dann ist das eine Lüge, bei der die Vermutung nahe liegt, dass sie in vollem Bewusstsein ausgesprochen wurde. Denn als Aufsichtsrat der RWE Power muss Spelthahn davon wissen, dass RWE ein Informationszentrum im Außenbereich betreibt.“ sagt Susanne von der Wiesenbesetzung.

Die Kohlegegner_innen wollen nun auf der besetzten Wiese am Rande des Hambacher Forstes ein Informations- und Aufklärungszentrum errichten und haben dazu ein Konzept ausgearbeitet. „Jetzt wird sich zeigen wieweit Spelthahns vorschnelle Behauptung, vor dem Gesetz seien alle gleich, standhält. Wenn die Bauämter RWE ein Informationszentrum im Außenbereich durchgehen lassen, uns aber nicht, dann spielen sie sich eindeutig als politische Instanz auf.“ sagt Johannes, der das Aufklärungszentrum mit aufbauen will. Und weiter: „Einseitige Informationen von RWE gibt es in der Region genügend. Was es bräuchte wäre ein Ort an dem Informationen geteilt werden könnten, die nicht aus einem Interesse von RWE verbreitet werden“.

Das Aufklärungszentrum soll allen Anwohner_innen, aber auch allen anderen Interessierten, die Möglichkeit bieten sich über die Auswirkungen des Kohleabbaus und der -verstromung zu informieren und Erfahrungen auszutauschen. „Mit ihren Nachbarschaftszeitungen, Förderungen fast aller Kulturveranstaltungen, Verfilzungen zur Politik und vielen Medien, ist es in der Region sehr schwierig an Informationen zu kommen, die nicht direkt oder indirekt vom RWE ausgehen. Ein von RWE unabhängiges Aufklärungszentrum würde der Region sehr nutzen“ sagt Gerd aus Moschenich.

Die Kohlegegner_innen hoffen auf viel Unterstützung beim Aufbau des Informationszentrums: „Anders als RWE wollen wir uns nicht von den lokalen Kommunen finanzieren lassen. Erstens weil die uns sowieso nicht unterstützen werden und zweitens weil wir unabhängig bleiben wollen. Von daher sind wir auf tatkräftige und auch finanzielle Mithilfe von vielen Menschen angewiesen. Das wichtigste aber ist, dass viele Menschen mithelfen Informationen zusammenzutragen.“ sagt Susanne.

Kontakt:

hambacherforst.blogsport.de

hambacherforst@riseup.net

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Kölner Polizei geht brutal gegen Flüchtlingsprotest vor

11 März 2013 von Falco

Mit einem Großaufgebot ist die Kölner Polizei am Sonntag gegen Demonstranten vor dem Flüchtlingswohnheim Geißelstraße in Ehrenfeld vorgegangen. Die Gruppe hatte zuvor Handzettel für eine Protestkundgebung in dem Wohnheim verteilt.

Die Aktivisten der „Refugees’ Revolution Bus Tour“  sind zurzeit auf Deutschlandreise, um gegen die Abschiebepraxis und die Behandlung von Flüchtlingen in der Bundesrepublik zu protestieren. Am Sonntag machten sie in Köln Station. Für den Abend hatten sie am Hauptbahnhof eine Kundgebung angemeldet. Für diese Kundgebung wollten sie in dem Flüchtlingswohnheim in der Geißlerstraße Flyer verteilen. Der Sicherheitsdienst des Wohnheims untersagte den Aktivisten den Zutritt. Die ca. 15 Aktivisten haben sich, laut Polizeiaussagen, nicht an dieses Verbot gehalten. Daraufhin rief der Sicherheitsdienst die Polizei. Als die Beamten eintrafen, gab es Tumulte vor dem Flüchtlingsheim. Die Polizisten setzten Pfefferspray und Schlagstöcke ein, um die Demonstranten festzunehmen. Laut Polizeiangaben wurden bei der Festnahme ein Protestler und ein Polizist leicht verletzt. Laut unseren Informationen wurden allerdings 3 Aktivisten durch Polizisten verletzt, einer davon schwer! Dieser Aktivist war kurzzeitig nicht ansprechbar und wurde nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt direkt von der Polizei in Gewahrsam genommen.

19 Menschen wurden insgesamt in Gewahrsam genommen und zum Präsidium nach Kalk gebracht. Ermittelt wird wegen Haus- und Landfriedensbruchs sowie wegen Körperverletzung, Widerstand und Gefangenenbefreiung. Die Aktivisten wurden erkennungsdienstlich behandelt, mussten sich ausziehen und wurden, weil sie im Gewahrsam ihre Proteste weiterhin äußerten, in Einzelzellen gebracht. Einem dazugerufenen Anwalt wurde der Zugang zu den Festgenommenen verwehrt.

Vor dem Präsidium in Kalk fanden sich ca. 100 Unterstützer der „Refugees’ Revolution Bus Tour“ ein und Protestierten für die Freilassung der 19 Aktivisten. Diese wurden bis in die frühen Morgenstunden festgehalten. 2 Aktivisten wurden nicht freigelassen, sondern dem Haftrichter vorgeführt. Was genau diesen beiden Aktivisten vorgeworfen wird und warum sie nicht, wie die anderen, freigelassen wurden, wollte der Beamte, der diese Information an die Protestierenden vor dem Präsidium weitergab, nicht sagen.

Gegenüber der Presse sagte der Polizeisprecher, die Beamten seien angegriffen worden.
Der Sprecher der Aktivisten, der 30-jährige Mohamed, stellte es umgekehrt dar: „Die Polizei hat uns angegriffen.“ Das Vorgehen der Polizei wird von Seiten der „Refugees’ Revolution Bus Tour“-Organisatoren scharf Verurteilt.

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