Archiv | Juni 24th, 2025

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Afrikanische Schweinepest erreicht NRW-Grenze – Rheinisch-Bergischer Kreis ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf

24 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem bestätigten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Kreis Olpe ruft das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises Jäger, Schweinehalter und Waldbesucher zur besonderen Aufmerksamkeit auf. Auch wenn im Kreis selbst bisher keine Fälle aufgetreten sind, gilt es nun, vorbereitet zu sein und mögliche Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen.

Symbolbild

Afrikanische Schweinepest erstmals im Kreis Olpe nachgewiesen

Am 14. Juni wurde im südwestfälischen Kreis Olpe der erste ASP-Fall bei einem Wildschwein offiziell bestätigt. Weitere Tiere wurden seither positiv getestet. Der Fundort liegt nur etwa 120 Kilometer von früheren Ausbrüchen in Hessen entfernt – ein Zusammenhang wird geprüft.

Dr. Thomas Mönig, Kreisveterinär des Rheinisch-Bergischen Kreises, warnt: „Der Ausbruch im Kreis Olpe zeigt, wie schnell das Virus auch unsere Wild- und Hausschweine gefährden kann.“ Umso wichtiger sei es nun, alle etablierten Schutzmaßnahmen umzusetzen und die Bevölkerung für das Thema zu sensibilisieren.

Was jetzt wichtig ist – Maßnahmen im Überblick

  • Totfund von Wildschweinen melden: Wer im Wald ein verendetes Wildschwein entdeckt, sollte umgehend das Veterinäramt verständigen.
  • Jägerinnen und Jäger sind weiterhin verpflichtet, Blutproben von erlegten Wildschweinen zu entnehmen und einzusenden. Probenröhrchen können bei der Unteren Jagdbehörde nachbestellt werden.
  • Schweinehalter – egal ob landwirtschaftlich, privat oder mit Minipigs – sollen ihre Haltung beim Veterinäramt melden und auf konsequente Biosicherheitsmaßnahmen achten.
  • Kein Futterkontakt zu Wildschweinen: Zäune müssen wildschweinsicher sein, Futtermittel und Einstreu dürfen nicht frei zugänglich lagern.
  • Wechselkleidung im Stall: Um die Einschleppung des Virus über kontaminierte Kleidung oder Schuhe zu verhindern, sind separate Arbeitskleidung und Schuhwerk erforderlich.
  • Lebensmittel nicht im Wald zurücklassen: Rohwurst, Schinken und andere nicht erhitzte Produkte können das Virus übertragen und sollten nie in der Natur entsorgt werden.

ASP: Gefährlich für Tiere, harmlos für den Menschen

Die Afrikanische Schweinepest ist eine hoch ansteckende, meist tödlich verlaufende Tierseuche, die ausschließlich Wild- und Hausschweine betrifft. Der Mensch selbst kann sich nicht infizieren. Eingeschleppt wurde das Virus ursprünglich aus Afrika – durch achtlos entsorgte Lebensmittel oder Abfälle breitet es sich weiter aus.

Die Krankheit ist anzeigepflichtig. Im Falle eines Verdachts sind Halter und Jäger verpflichtet, dies umgehend dem Veterinäramt zu melden.

Restriktionszonen und Jagdverbote möglich

Im Fall eines Ausbruchs wird um den Fundort eine sogenannte Restriktionszone eingerichtet. Dort gelten dann Maßnahmen wie Jagdverbote, Leinenpflicht für Hunde und Betretungsverbote abseits der Wege – wie aktuell bereits im Kreis Olpe praktiziert.

Kontakt und weitere Informationen

Für Fragen, Hinweise oder Probenmeldungen steht das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises zur Verfügung:

📞 Telefon: 02202 / 13-2815
📧 E-Mail: veterinaer@rbk-online.de

Der Kreis bittet alle Bürgerinnen und Bürger um erhöhte Aufmerksamkeit – denn je schneller eine Ausbreitung erkannt wird, desto größer sind die Chancen, die Seuche einzudämmen.

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Einbruch in Arztpraxis in Bergisch Gladbach – Polizei sucht Zeugen

24 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am vergangenen Wochenende kam es in der Fußgängerzone von Bergisch Gladbach zu einem Einbruch in die Kellerräume einer Arztpraxis. Die Täter drangen offenbar durch eine geöffnete Tiefgarage in das Gebäude ein und durchwühlten dort mehrere Spinde. Entwendet wurde nach bisherigen Erkenntnissen nichts – dennoch ermittelt nun die Kriminalpolizei.

Symbolbild

Zugang über Tiefgarage – Büroräume durchsucht

Wie die Polizei am Montagabend (23. Juni) mitteilte, wurde der Einbruch gegen 18:00 Uhr gemeldet. Die Täter verschafften sich unbefugt Zutritt zu einem Gebäudekomplex in der Hauptstraße und gelangten über die geöffnete Tiefgarage in den Keller, wo sich die Praxisräume befinden.

In den Büroräumen der Praxis öffneten sie gewaltsam mehrere Spinde. Die Beamten fanden zahlreiche durchwühlte Unterlagen und Dokumente am Boden verteilt vor. Hinweise auf entwendete Gegenstände gibt es bislang nicht.

Tatzeitraum liegt über das Wochenende

Der Einbruch muss sich nach bisherigen Ermittlungen zwischen Freitag (20. Juni) gegen 16:00 Uhr und Montagabend ereignet haben. In diesem Zeitraum war die Praxis offenbar nicht besetzt, was die Täter ausnutzten.

Polizei bittet um Hinweise

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer im genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen rund um die Fußgängerzone oder die Tiefgarage gemacht hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Sensible Bereiche im Visier

Einbrüche in medizinische Einrichtungen wie Arztpraxen sind besonders sensibel, da häufig persönliche Daten und vertrauliche Dokumente betroffen sein können. Auch wenn in diesem Fall nach aktuellem Stand nichts gestohlen wurde, prüft die Polizei, ob ein gezielter Zugriff auf Informationen beabsichtigt war.

Die Ermittlungen dauern an.

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Van des Unfallbeteiligten

Bergisch Gladbach: Quadfahrer bei Unfall auf Kürtener Straße schwer verletzt

24 Juni 2025 von Felix Morgenstern

Am Dienstagmorgen (24. Juni) kam es auf der Kürtener Straße (L 286) in Bergisch Gladbach zu einem schweren Verkehrsunfall. Dabei wurde ein 38-jähriger Quadfahrer verletzt und musste stationär ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Van des Unfallbeteiligten

Vorfahrt missachtet: Zusammenstoß an Einmündung

Gegen 07:15 Uhr wollte ein 19-jähriger Fahrer eines Toyota-Vans aus dem Hombacher Weg nach links auf die Kürtener Straße einbiegen. Dabei hätte er dem fließenden Verkehr auf der bevorrechtigten Kürtener Straße die Vorfahrt gewähren müssen – so ist es durch entsprechende Beschilderung geregelt.

Beim Einfahren in die Straße kam es zur Kollision mit einem von links kommenden Quadfahrer, der mit seiner Kymco-Maschine in Richtung Herrenstrunden unterwegs war. Der 38-jährige Mann aus Bergisch Gladbach konnte den Zusammenstoß trotz eines eingeleiteten Bremsmanövers nicht verhindern.

Quadfahrer verletzt ins Krankenhaus gebracht

Der Quadfahrer erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen. Nach einer Erstversorgung durch den alarmierten Notarzt wurde er per Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus transportiert, wo er stationär aufgenommen wurde. Der junge Van-Fahrer blieb bei dem Unfall unverletzt.

Sachschaden und Sperrung

An beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe mehrerer tausend Euro. Für die Dauer der Unfallaufnahme wurde die Einmündung an der Kürtener Straße für etwa eine Stunde vollständig gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen.

Polizei mahnt zur Vorsicht an Einmündungen

Gerade an vielbefahrenen Landesstraßen wie der L 286 kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen an Einmündungen. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, insbesondere beim Abbiegen die Vorfahrtregelungen strikt zu beachten und auf herannahende Fahrzeuge – auch kleinere wie Motorräder oder Quads – besonders zu achten.

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