Archiv | Oktober, 2025

ChatGPT Image 16. Okt. 2025, 10_29_26(1)

Einbruch in Handwerkerfahrzeug in Overath – Polizei sucht Zeugen

16 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In Overath-Vilkerath haben bislang unbekannte Täter ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und dabei mehrere hochwertige Maschinen entwendet. Der Schaden liegt laut Polizei im mittleren vierstelligen Bereich.

Symbolbild

Werkzeugdiebstahl über Nacht

Am Montagabend (13. Oktober) stellte der Fahrer seinen Transporter gegen 20 Uhr in der Straße Wiesengrund ab. Als er am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr zurückkehrte, bemerkte er, dass die Seitentür des Fahrzeugs offenstand und zahlreiche Werkzeuge fehlten.

Die alarmierte Polizei fand am Fahrzeug Beschädigungen am hinteren Schloss – ein klarer Hinweis auf einen gewaltsamen Aufbruch. Offenbar hatten die Täter gezielt teures Arbeitsgerät gestohlen und waren anschließend unerkannt geflohen.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls auf und leitete die Ermittlungen ein. Nun hoffen die Beamtinnen und Beamten auf Hinweise aus der Bevölkerung:

Wer in der Nacht zum Dienstag (14. Oktober) verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Straße Wiesengrund beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Gerade Handwerkerfahrzeuge sind nach Polizeiangaben immer wieder Ziel solcher Diebstähle, da in ihnen oft wertvolle Maschinen und Werkzeuge gelagert werden. Die Polizei rät, Fahrzeuge möglichst in gesicherten Bereichen oder gut beleuchteten Straßen abzustellen und Werkzeuge über Nacht nicht im Fahrzeug zu lassen.

Kommentare (0)

Skoda der 43-Jähirgen aus Overath

Vier beschädigte Autos nach Unfall in Overath – Polizei ermittelt gegen alkoholisierte Fahrerin

16 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Mittwoch (15. Oktober) kam es in Overath zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen. Eine 43-jährige Frau aus Overath verlor gegen 00:15 Uhr auf der Breslauer Straße die Kontrolle über ihren Wagen und verursachte dabei erheblichen Sachschaden.

Skoda der 43-Jähirgen aus Overath

Unfallserie in der Breslauer Straße

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war die Frau mit ihrem Skoda stadteinwärts unterwegs, als sie aus ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam. Dort prallte sie zunächst gegen einen am Straßenrand geparkten VW eines 26-jährigen Polen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW auf einen weiteren Wagen gleicher Marke geschoben, der wiederum einen Ford eines 45-jährigen Overathers anstieß.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Verdacht auf Alkoholeinfluss

Als die alarmierten Polizeibeamten am Unfallort eintrafen, fiel ihnen der starke Alkoholgeruch der Unfallverursacherin auf. Zudem zeigte die Frau deutliche Ausfallerscheinungen, wie eine verwaschene Aussprache und einen unsicheren Gang. Einen freiwilligen Atemalkoholtest lehnte sie ab – ebenso wie die Entnahme einer Blutprobe.

Da der Verdacht auf Fahren unter Alkoholeinfluss bestand, ordnete die Polizei die Blutprobenentnahme an. Die 43-Jährige zeigte sich jedoch unkooperativ und wehrte sich gegen die polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten mussten der Frau daraufhin kurzzeitig Handfesseln anlegen, um sie zur Polizeiwache Overath/Rösrath zu bringen.

Führerschein beschlagnahmt

Nach der Blutentnahme wurde der Frau das Führen von Kraftfahrzeugen bis auf Weiteres untersagt. Ihren Führerschein beschlagnahmte die Polizei.

Gegen die Overatherin wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge von Alkoholkonsum sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ermittelt.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 15. Okt. 2025, 10_41_52(1)

Festnahme nach Pflastersteinwurf auf fahrendes Auto in Köln – Tat als versuchter Mord eingestuft

15 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Nach dem gefährlichen Pflastersteinwurf auf ein Auto in der Kölner Innenstadt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Bei dem Mann handelt es sich um einen 37-Jährigen, der bereits polizeibekannt ist. Ermittler nahmen ihn am Dienstagmorgen (gegen 8:30 Uhr) in einer forensischen Klinik in Zülpich fest.

Symbolbild

Pflasterstein verfehlte Autoinsassen nur knapp

Der Vorfall ereignete sich am Samstagvormittag auf der Überführung „Ursulaplatz“ in der Kölner Innenstadt. Der Mann soll von der Brücke aus einen etwa 20 bis 30 Zentimeter großen Pflasterstein auf ein vorbeifahrendes Auto geworfen haben.
Im Fahrzeug saßen ein 68-jähriger Fahrer und seine 60-jährige Ehefrau. Der Stein durchschlug die Heckscheibe und verfehlte die beiden nur knapp. Die Eheleute blieben unverletzt, standen jedoch unter Schock.

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Mordes

Nach Angaben der Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei wird die Tat als versuchtes Tötungsdelikt gewertet – konkret als versuchter Mord mit dem Merkmal der Heimtücke. Der Täter habe bewusst in Kauf genommen, dass die Insassen des Autos durch den Steinwurf tödlich verletzt werden könnten.

Polizei erkennt Tatverdächtigen auf Fahndungsbildern

Bereits am Samstagabend war der Mann in Hürth bei Köln erneut aufgefallen, als er an einer Haltestelle einen Fahrgast anpöbelte und bespuckte. Wegen seines auffälligen psychischen Zustands wurde er noch am selben Abend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen.
Parallel leitete das Landeskriminalamt eine Öffentlichkeitsfahndung mit Fotos aus Überwachungskameras ein. Beamte des Kölner Kommissariats für Taschendiebstahl erkannten den Mann schließlich auf den Bildern und konnten ihn eindeutig identifizieren.

Polizei lobt schnelle Ermittlungsarbeit

Durch den Abgleich der Informationen führten die Spuren nach Zülpich, wo der Mann bereits untergebracht war. Dort wurde er nun im Auftrag der Staatsanwaltschaft festgenommen.
Der 37-Jährige war den Ermittlungsbehörden bereits wegen Diebstahls- und Gewaltdelikten bekannt.

Hintergründe weiter unklar

Warum der Mann den Pflasterstein von der Brücke warf, ist bislang unklar. Die Ermittlungen zu seinem Motiv und psychischen Zustand dauern an. Der Beschuldigte soll in den kommenden Tagen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Kommentare (0)

pm_172_rheinisch_bergischer_kalender(1)

Rheinisch-Bergischer Kalender 2026: Geschichten, Gesichter und Geschichte aus der Region

15 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Seit mehr als einem Jahrhundert ist der Rheinisch-Bergische Kalender fester Bestandteil des kulturellen Lebens im Bergischen Land. Nun ist der 96. Jahrgang für 2026 erschienen – erneut voll mit spannenden Heimatgeschichten, historischen Einblicken und Porträts von Menschen, die die Region prägen.

Herausgegeben wird das traditionsreiche Jahrbuch vom Heider Verlag unter der Redaktion von Kathrin Grunewald. Auf über 200 Seiten versammelt der neue Band 31 Beiträge von 27 Autorinnen und Autoren aus insgesamt zehn Themenrubriken – von „Kunst und Kultur“ über „Historisches“ bis „Natur“ und „Gesellschaft“.

Ein Stück Identität des Rheinisch-Bergischen Kreises

Für Friedhelm Weiß, stellvertretender Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises, ist der Kalender mehr als nur ein Buch:
„Der Rheinisch-Bergische Kalender ist aus unserem Kreis nicht wegzudenken. Er ist Nachschlagewerk, Chronik und Berichterstatter über Neues und Wichtiges zugleich. Das Werk verbindet Geschichte, Gegenwart und die Menschen unserer Region.“

Er lobte das Engagement der Redaktion und des Verlages: „Was das Team des Heider Verlags jedes Jahr zusammenträgt, ist beeindruckend. Der Kalender bleibt ein identitätsstiftendes Werk, das unsere Heimat lebendig hält.“

Vielfalt der Themen – von Geschichte bis Gegenwart

Der neue Band zeigt die große thematische Bandbreite, für die der Kalender bekannt ist. So erfährt man etwa, dass ein „Kuhhandel“ im 18. Jahrhundert den Bau der evangelischen Gnadenkirche in Bergisch Gladbach ermöglichte – ein Beispiel diplomatischer Klugheit aus der Zeit Friedrichs des Großen.

Ein weiterer Beitrag beleuchtet das Kriegsende 1945 in Burscheid und die Folgen politischer Verantwortungslosigkeit. Auch Geschichten aus dem heutigen Leben fehlen nicht: Eine junge Braumeisterin aus Wermelskirchen steht für Unternehmergeist und Innovation im Bergischen, während Autorin Marie-Luise Mettlach auf ihr bewegtes Leben als Publizistin und Kulturschaffende zurückblickt.

Ein Jahrbuch mit Geschichte

Der Rheinisch-Bergische Kalender wurde erstmals 1920 veröffentlicht und erscheint seit 1926 kontinuierlich im Heider Verlag – mit Ausnahme der Kriegsjahre 1940 bis 1949. Was damals als kleines Heimatjahrbuch begann, hat sich längst zu einem kulturellen Markenzeichen entwickelt.

„Viele Leserinnen und Leser warten jedes Jahr auf die neue Ausgabe“, sagt Verleger Hans-Martin Heider. „Der Kalender ist ein Stück Heimat zum Blättern – mit Geschichte, Menschlichkeit und Charme.“

Ab sofort im Buchhandel erhältlich

Der Rheinisch-Bergische Kalender 2026 ist ab sofort im örtlichen Buchhandel erhältlich. Mit einer Auflage von 3.500 Exemplaren ist er nicht nur eine beliebte Lektüre, sondern auch ein ideales Geschenk – besonders in der bevorstehenden Weihnachtszeit.

Foto: Präsentieren den neuen Kalender: Autorin Hildegard Jurtzig, Verleger Hans-Martin Heider, stellvertretender Landrat Friedhelm Weiß, Chefredakteurin Karin Grunewald, Autorin Marie-Luise Mettlach (v.l.n.r. vorne) sowie Autor Dr. Alexander Kierdorf, Autorin Ute Glaser und Kreiskulturreferentin Anna Bründl (hinten).

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Okt. 2025, 10_52_54(1)

Baustellendiebe schlagen doppelt zu – Rüttelplatten in Rösrath und Odenthal gestohlen

14 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Unbekannte Täter haben in den vergangenen Tagen zwei schwere Rüttelplatten von Baustellen in Rösrath und Odenthal gestohlen. Die Polizei geht von einem gezielten Vorgehen aus und bittet dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.

Symbolbild

Diebstahl in Rösrath entdeckt

Am Montagmorgen (13. Oktober) entdeckte ein Mitarbeiter einer Baustelle an der Freiherr-vom-Stein-Straße in Rösrath den Diebstahl. Die dort abgestellte Rüttelplatte im Wert von rund 8.000 Euro war am Freitagnachmittag zuletzt gesehen worden.
Die Täter müssen das schwere Gerät in der Zwischenzeit mit einem Fahrzeug oder Anhänger abtransportiert haben. Aufgrund des Gewichts ist ein spontaner Diebstahl ohne Vorbereitung nahezu ausgeschlossen.

Zweiter Fall in Odenthal

Bereits zwei Tage zuvor, am Samstag (11. Oktober), wurde ein ähnlicher Diebstahl aus Odenthal gemeldet. Auf einer Baustelle an der Bergisch Gladbacher Straße, nahe eines Sportplatzes, verschwand eine weitere Rüttelplatte – diesmal im Wert von 12.000 Euro.
Die Unbekannten hatten ein Zaunelement der Baustellenabsperrung durchbrochen, um an das Baugerät zu gelangen. Auch hier war die Maschine am Freitagnachmittag zuletzt im Einsatz gewesen.

Polizei prüft Zusammenhang

Die Ermittler schließen nicht aus, dass beide Taten von denselben Tätern begangen wurden. Die Vorgehensweise sowie der Tatzeitraum sprechen für einen möglichen Zusammenhang.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

Wer zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der Baustellen beobachtet hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Warnung an Bauunternehmen

Die Polizei rät Bauunternehmen und Handwerksbetrieben, hochwertige Maschinen nach Feierabend gut zu sichern – idealerweise in abgeschlossenen Containern oder Hallen. Auch GPS-Tracker und Videoüberwachung können helfen, Diebstähle dieser Art künftig zu verhindern.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 13. Okt. 2025, 10_14_22(1)

Chaos zum Ferienstart: Gepäckprobleme und Warteschlangen am Flughafen Düsseldorf

13 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Der Start in die Herbstferien hat am Flughafen Düsseldorf für chaotische Szenen gesorgt. Am Sonntagmorgen kam es zu massiven Problemen an der Gepäckförderanlage – mitten im größten Reiseansturm des Jahres. Tausende Passagiere standen in langen Schlangen, während das Gepäckband zeitweise komplett stillstand.

Symbolbild

Nach Angaben des Flughafens waren technische Störungen und neue Sicherheitsvorschriften für das Handgepäck die Hauptursachen. „Die Gepäckförderanlage und die Check-in-Prozesse laufen nach der Störung schrittweise wieder an, aber es dauert, bis sich die Rückstaus vollständig auflösen“, erklärte ein Sprecher. Am Nachmittag entspannte sich die Lage etwas, dennoch mussten Reisende weiter mit Verzögerungen rechnen.

Mit rund 86.000 Passagieren allein am Sonntag war der Tag einer der verkehrsreichsten des Jahres. Für das gesamte erste Ferienwochenende rechnete der Airport mit über 250.000 Fluggästen. Beliebte Reiseziele waren vor allem Griechenland, die Türkei, die Kanaren sowie europäische Metropolen wie Barcelona, Madrid und Wien.

Bereits am Samstag erste Ausfälle

Die Probleme hatten sich schon am Samstag angekündigt: Gegen fünf Uhr morgens fiel die mehr als zehn Kilometer lange Gepäckförderanlage aus. Tausende Reisende konnten ihr Gepäck nicht aufgeben, viele flogen ohne Koffer in den Urlaub. Nach sechs Stunden lief die Anlage wieder, das Gepäck soll nachträglich von den Airlines nachgeliefert werden. Trotz der Panne zeigte sich der Flughafen zufrieden mit der Geduld der Reisenden.

Neues EU-Grenzsystem sorgt für Verzögerungen

Zusätzlich wurde am Wochenende erstmals das neue elektronische Grenzkontrollsystem der EU getestet. Nicht-EU-Reisende müssen seitdem biometrische Daten wie Fingerabdrücke und Gesichtsbilder erfassen lassen – das sorgte ebenfalls für längere Wartezeiten.

Auch andere NRW-Flughäfen mit großem Andrang

Nicht nur in Düsseldorf, auch an den anderen NRW-Airports war der Ferienstart spürbar.

  • Köln/Bonn: Mehr als 100.000 Reisende wurden am ersten Ferienwochenende erwartet. Der Flughafen riet dringend zum Online-Check-in und bat, nur wenig Gepäck mitzunehmen. Insgesamt soll der Oktober ein ähnlich starkes Verkehrsaufkommen haben wie die Sommermonate.
  • Dortmund: Etwa 180.000 Passagiere werden für die gesamten Herbstferien erwartet. Aufgrund von Bauarbeiten an der A40 kann es dort derzeit zu erheblichen Verkehrsbehinderungen kommen, die auch die Busverbindungen zum Flughafen betreffen.
  • Weeze: Der Flughafen meldete rund 8.000 Reisende pro Tag, verteilt auf 46 bis 48 Flüge. Besonders stark frequentiert sind die Wochenenden.
  • Paderborn/Lippstadt: Hier rechnet man mit rund 60.000 Fluggästen – etwa zehn Prozent weniger als im Vorjahr, da die Lufthansa-Verbindung nach München eingestellt wurde.
  • Münster/Osnabrück: Rund 92.000 Passagiere werden während der Herbstferien erwartet. Am Samstag fiel ein Mallorca-Flug wegen Unwetters aus, zahlreiche Reisende wurden auf andere Flughäfen umgebucht.

Trotz der teils massiven Störungen und langen Wartezeiten verlief der Ferienstart insgesamt geordnet. Die Flughäfen appellieren jedoch an alle Passagiere, auch in den kommenden Tagen mehr Zeit für Check-in und Sicherheitskontrollen einzuplanen.

Kommentare (0)

Energetische-Sanierung-Altbaufassade-Hannover-Waermedaemmverbundsystem-vorher-2(1)

Rheinisch-Bergischer Kreis startet Plattform „ALTBAUNEU“ für energetische Gebäudesanierung

09 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Mit der neuen Informationsplattform „ALTBAUNEU“ unterstützt der Rheinisch-Bergische Kreis ab sofort Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer bei der energetischen Sanierung ihrer Immobilien. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zu verständlichen Informationen, Fördermöglichkeiten und regionalen Fachbetrieben zu erleichtern – und damit den Klimaschutz im Gebäudebereich voranzubringen.

Symbolbild

Die Plattform bietet eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen rund um Dämmung, Heizungstausch oder den Einsatz erneuerbarer Energien. Neben praktischen Tipps und aktuellen Förderprogrammen finden Interessierte dort auch Kontakte zu qualifizierten Handwerksbetrieben und Energieberaterinnen aus der Region.

„Viele Eigentümer möchten ihr Haus energieeffizienter machen, wissen aber nicht, wo sie anfangen sollen“, erklärt Klimaschutzmanager Martin Beulker. „Mit ALTBAUNEU geben wir Orientierung und bringen Bürgerinnen und Bürger mit den passenden Fachleuten zusammen.“ Seine Kollegin Ann-Kathrin Popp ergänzt: „Gerade ältere Gebäude haben enormes Potenzial. Mit der Plattform machen wir dieses sichtbar und stärken gleichzeitig die regionale Wirtschaft.“

Auch Betriebe, Energieberater und Planungsbüros können sich kostenlos eintragen, um ihre Leistungen zu präsentieren und mit potenziellen Kundinnen und Kunden in Kontakt zu kommen.

Das Projekt ist Teil der Klimaschutzstrategie des Rheinisch-Bergischen Kreises und soll helfen, den Gebäudesektor nachhaltiger zu gestalten. „Jede Sanierung ist ein Beitrag zu einem klimafreundlicheren Kreis“, so Beulker.

Weitere Informationen gibt es unter www.alt-bau-neu.de

Kommentare (0)

Drei gestohlene Pedelecs befinden sich jetzt in der Polizeiwache Bergisch Gladbach

Polizei entdeckt gestohlene Pedelecs – Tatverdächtiger in Bergisch Gladbach gestellt

09 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Gleich mehrere gestohlene E-Bikes hat die Polizei in Bergisch Gladbach in der Nacht zu Mittwoch (9. Oktober) sichergestellt. Ein 35-jähriger Mann steht im Verdacht, die hochwertigen Pedelecs entwendet zu haben – und möglicherweise auch mit Drogen zu handeln.

Drei gestohlene Pedelecs befinden sich jetzt in der Polizeiwache Bergisch Gladbach

Kontrolle im Wald führt zu überraschendem Fund

Gegen 0:45 Uhr fiel einer Streife in der Straße Quirlsberg ein Mann auf, der mit einem Pedelec aus einem nahegelegenen Waldstück zwischen Quirlsberg und Bensberger Straße fuhr. Die Beamten stoppten den 35-jährigen Bergisch Gladbacher und kontrollierten ihn. Dabei stellten sie fest, dass das Fahrrad, auf dem er unterwegs war, als gestohlen gemeldet war.

Bei der Durchsuchung des Mannes fanden die Polizisten Drogenbesteck in seiner Bauchtasche. Außerdem entdeckten sie auf seinem Mobiltelefon Chats über Betäubungsmittelgeschäfte sowie Fotos von weiteren hochwertigen E-Bikes.

Zwei weitere gestohlene Pedelecs entdeckt

Eine anschließende Nachsuche in der Nähe seiner Wohnung brachte weitere Beweise ans Licht: In unmittelbarer Umgebung entdeckten die Beamten zwei weitere Pedelecs, die ebenfalls als gestohlen gemeldet waren. Alle drei Fahrräder wurden sichergestellt und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht.

Die Polizei prüft derzeit, ob der 35-Jährige für weitere Diebstähle verantwortlich ist. Gegen ihn wird nun wegen Fahrraddiebstahls sowie wegen des Verdachts des Drogenhandels ermittelt.

Weitere Pedelec-Diebstähle in der Cederstraße

Unabhängig von diesem Fall meldete ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses in der Cederstraße am Dienstagmorgen (8. Oktober) den Diebstahl zweier Pedelecs aus dem Fahrradkeller. Er hatte sein E-Bike am Vorabend gegen 19 Uhr abgestellt – am nächsten Morgen waren sowohl sein eigenes als auch das Fahrrad einer Nachbarin verschwunden.

Bei den gestohlenen Rädern handelt es sich um Pedelecs der Marke Carver, beide mit einem Wert im niedrigen vierstelligen Bereich. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Fahrräder zur Fahndung ausgeschrieben.

Polizei bittet um Hinweise

Ob die Fälle in Zusammenhang stehen, ist derzeit noch unklar. Die Ermittler des Kriminalkommissariats 2 der Polizei Rhein-Berg bitten daher um Hinweise:

Wer verdächtige Beobachtungen im Bereich der Cederstraße gemacht hat oder Angaben zu den gestohlenen Pedelecs machen kann, wird gebeten, sich unter Tel. 02202 205-0 zu melden.

Kommentare (0)

Ein Waldrettungspunkt in Bergisch Gladbach

Schnellere Hilfe im Wald: Feuerwehr Bergisch Gladbach installiert 30 neue Rettungspunkte

08 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat einen weiteren wichtigen Schritt für mehr Sicherheit in den heimischen Wäldern getan: Ab sofort stehen im gesamten Stadtgebiet 30 fest installierte Waldrettungspunkte zur Verfügung. Sie sollen im Notfall eine schnellere Ortung und Rettung von verletzten oder vermissten Personen ermöglichen – besonders in schwer zugänglichen Gebieten wie dem Königsforst, der Hardt, dem Gierather Wald und rund um Nußbaum.

Ein Waldrettungspunkt in Bergisch Gladbach

Orientierungshilfe für Einsatzkräfte und Bürger

Bergisch Gladbach zählt mit rund 3.270 Hektar Waldfläche zu den waldreichsten Städten der Region – fast 40 Prozent der Gesamtfläche sind bewaldet. „Gerade hier ist ein verlässliches Orientierungssystem entscheidend“, betont Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Die Waldrettungspunkte helfen uns, im Notfall wertvolle Minuten zu sparen. Sie zeigen den schnellsten befahrbaren Weg zur Einsatzstelle und erleichtern so die Zuführung unserer Fahrzeuge.“

Auch Felix Müller, Abteilungsleiter Gefahrenvorbeugung und Einsatzplanung, sieht darin einen wichtigen Fortschritt: „Die Punkte sind ein zentraler Bestandteil unserer Strategie, Einsätze in Waldgebieten besser zu koordinieren. Sie machen Rettung und Brandbekämpfung effektiver und sicherer.“

So funktioniert das System

Die Waldrettungspunkte sind mit eindeutigen Kennnummern versehen und an befahrbaren Wegen installiert. Wer einen Notfall meldet, kann den nächstgelegenen Punkt angeben – die Leitstelle hat für jeden eine detaillierte Wegbeschreibung hinterlegt. So können Einsatzkräfte sofort die richtige Zufahrt wählen. Innerhalb von zehn Minuten Fußweg ist von jedem Waldweg aus entweder ein Rettungspunkt oder eine Straße erreichbar.

Über die Website map.rettungspunkte-forst.de

Kommentare (0)

ChatGPT Image 8. Okt. 2025, 10_12_10(1)

Verfolgungsjagd in Overath endet im Blumenkübel – Motorradfahrer festgenommen

08 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Ein 27-jähriger Mann hat sich in der Nacht zu Mittwoch (8. Oktober) eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert – und das mit einem gestohlenen Motorrad. Die Flucht endete schließlich unsanft in einem Blumenkübel in einer Sackgasse.

Symbolbild

Flucht vor der Polizei durch mehrere Ortschaften

Gegen 00:35 Uhr bemerkten Polizisten der Wache Overath/Rösrath auf der Bergischen Landstraße in Rösrath einen Motorradfahrer, dessen Kennzeichen nicht lesbar angebracht war. Zudem fuhr der Mann auffällig unsicher. Als die Beamten ihn anhalten wollten, gab der Fahrer Gas und floh in Richtung Untereschbach.

Er missachtete gleich mehrfach rote Ampeln, zunächst an der Kreuzung Hoffnungsthaler Straße/Opladener Straße, dann erneut an der Einmündung Sportplatzstraße. Über die Katzemicher Straße und den Birkenweg setzte der Motorradfahrer seine Flucht fort – stets mit leicht überhöhter Geschwindigkeit. In einer Sackgasse am Sonnenweg verlor er schließlich die Kontrolle, kollidierte mit einem Blumenkübel und stürzte.

Doch damit war die Verfolgung noch nicht vorbei: Der Mann flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Waldstück, wo er wenig später von weiteren Einsatzkräften gestellt und festgenommen wurde.

Gestohlenes Motorrad und Drogen im Spiel

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten fest, dass das Kennzeichen nicht zum Motorrad gehörte – die Maschine war in Köln als gestohlen gemeldet. Der Fahrer, der weder Schlüssel noch Fahrzeugpapiere vorweisen konnte, stand offenbar unter dem Einfluss mehrerer Drogen sowie Alkohol. Ein freiwilliger Test reagierte positiv auf Cannabis, Amphetamine und Alkohol.

Wie die Polizei weiter mitteilte, besitzt der 27-Jährige keinen gültigen Führerschein und hat keinen festen Wohnsitz. Nach seiner Festnahme wurde er wegen der Verletzungen, die er bei dem Sturz erlitten hatte, in ein Krankenhaus gebracht, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde.

Ermittlungen laufen

Das gestohlene Motorrad wurde sichergestellt, ebenso das falsche Kennzeichen. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet – unter anderem wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Fahrens unter Drogen- und Alkoholeinfluss, Urkundenfälschung, Hehlerei und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Die Polizei prüft nun, ob der 27-Jährige für weitere Diebstähle und Verkehrsdelikte in der Region verantwortlich ist.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Oktober 2025
M D M D F S S
 12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031