Archiv | November, 2025

ChatGPT Image 22. Nov. 2025, 10_22_10(1)

Geschäfte am Kölner Hauptbahnhof leiden massiv unter Bauarbeiten

22 November 2025 von Felix Morgenstern

Seit einer Woche sind zahlreiche Gleise am Kölner Hauptbahnhof wegen umfangreicher Bauarbeiten gesperrt – mit deutlichen Folgen für den Bahnverkehr und die Geschäftsleute im und rund um den Bahnhof. Viele von ihnen verzeichnen erhebliche Umsatzeinbußen und kämpfen mit zusätzlichen Belastungen durch den Baustellenbetrieb.

Symbolbild

Spürbar weniger Kundschaft in den Geschäften

Vor allem in den Ladenlokalen innerhalb des Bahnhofs herrscht derzeit ungewohnte Leere. Mitarbeitende berichten von einer Situation, die sie zuletzt während der Pandemie erlebt haben. Statt des üblichen Gedränges zwischen Regalen und Kassen finden sich nun häufig nur vereinzelt Kundinnen und Kunden in den Geschäften ein. Einige Mitarbeitende verbringen ihre Schichten mittlerweile mit internen Aufgaben – der Publikumsverkehr ist dafür schlicht zu gering.

Zusätzlich belastet der Baulärm den Arbeitsalltag. Da viele Arbeiten direkt über den Ladengeschossen stattfinden, dringen die Geräusche der Baustelle nahezu durchgehend in die Geschäfte.

Gastronomie besonders stark betroffen

Auch in der Gastronomie zeigen sich deutliche Auswirkungen. In einem der gut frequentierten Schnellrestaurants im Hauptbahnhof ist die sonst hohe Nachfrage fast vollständig eingebrochen. Üblicherweise sind die Sitzplätze bereits am Vormittag stark belegt, derzeit jedoch bleiben viele Tische leer. Das Unternehmen rechnet mit Umsatzrückgängen von bis zu 60 Prozent – bei unveränderten Miet- und Fixkosten.

Unpassender Zeitpunkt für Bauarbeiten

Auch andere Händler im Bahnhof sehen die aktuelle Situation kritisch. Insbesondere die Vorweihnachtszeit gilt traditionell als umsatzstarke Phase. Die Einschränkungen treffen daher auf einen besonders ungünstigen Zeitpunkt, da gleichzeitig die Weihnachtsmärkte in der Innenstadt zusätzliche Besucherinnen und Besucher anziehen könnten.

Leichte Vorteile am Bahnhofsausgang – dennoch große Verluste

Etwas besser ist die Lage am Ausgang Breslauer Platz. Dort profitieren Geschäfte davon, dass viele Pendlerinnen und Pendler die S-Bahn nutzen, deren Gleise nicht betroffen sind. Dennoch berichten auch diese Läden von deutlichen Einbußen, die teilweise auf rund 50 Prozent geschätzt werden.

Um die eigenen Beschäftigten zu entlasten, setzen manche Betriebe vorübergehend auf Unterstützung aus Filialen in anderen Städten. Zudem wird darauf geachtet, überschüssige Lebensmittel nicht zu entsorgen: Diese werden am Ende des Tages an die Bahnhofsmission oder die Kölner Tafel weitergegeben.

Geduld gefragt – bis zur Normalisierung des Betriebs

Die Bauarbeiten sollen noch bis zum 24. November andauern. Erst dann wird der Zugverkehr am Hauptbahnhof schrittweise wieder wie gewohnt aufgenommen. Für viele Geschäftsleute bleibt die Hoffnung, dass sich die Lage anschließend rasch normalisiert und die Kundschaft zurückkehrt.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 22. Nov. 2025, 10_12_07(1)

Queerer Weihnachtsmarkt „Heavenue“ kehrt nach Köln zurück

22 November 2025 von Felix Morgenstern

Nach drei Jahren Pause ist der queere Weihnachtsmarkt „Heavenue Cologne“ wieder auf dem Kölner Friesenplatz eröffnet worden. Schon am frühen Abend herrscht reger Betrieb rund um die bunt beleuchteten Hütten, aus denen die typischen Düfte von Glühwein, Zimt und gebrannten Mandeln strömen. Die Atmosphäre unterscheidet sich deutlich von klassischen Weihnachtsmärkten: Der Ort soll nicht nur ein Treffpunkt für die queere Community sein, sondern auch Schutz bieten und Raum für Begegnung schaffen.

Symbolbild

Ein Ort des Ankommens

Für viele Besucherinnen und Besucher bedeutet der Markt mehr als ein stimmungsvolles Adventserlebnis. So nutzt eine junge Trans-Frau aus Afghanistan ihren ersten Besuch auf einem deutschen Weihnachtsmarkt, um ein Stück Normalität und Sicherheit zu spüren – etwas, das ihr in ihrer Heimat aufgrund der politischen Lage und strikten gesellschaftlichen Normen lange verwehrt blieb. Der farbenfrohe Markt, die Lichter und die Offenheit der Menschen vermitteln ihr ein starkes Gefühl des Ankommens.

Vertraut – und doch anders

Gleichzeitig fällt langjährigen Besucherinnen und Besuchern auf, dass sich der Markt gegenüber früheren Jahren verändert hat. Während der einstige Standort auf der Schaafenstraße stärker als Schutz- und Gemeinschaftsort wahrgenommen wurde, wirkt der Markt am Friesenplatz offener und durchmischter. Das queere Profil ist vorhanden, jedoch nicht mehr so dominant sichtbar wie früher. Manche empfinden diese Entwicklung als Gewinn an Vielfalt, andere als Verlust eines klar erkennbaren „Safe Spaces“.

Bedeutend in Zeiten wachsender Feindlichkeit

Angesichts zunehmender queerfeindlicher Übergriffe in vielen Städten sehen zahlreiche Menschen die Rückkehr der „Heavenue“ als wichtiges Zeichen. Orte dieser Art machen deutlich, wie notwendig Räume sind, in denen queere Menschen ohne Angst sie selbst sein können – unabhängig davon, ob sie seit Jahren in Köln leben oder gerade erst in Deutschland angekommen sind.

Zwischen Glitzer, Gemeinschaft und neuen Perspektiven

Der Markt präsentiert sich mit farbenfrohen Hütten, Lichtinstallationen, einem Glühweinhaus, vielfältigen Streetfood-Angeboten, veganen Snacks und kreativen Getränken. Auch wenn nicht jedes Detail queere Symbolik trägt, entsteht eine besondere Mischung aus festlicher Atmosphäre, Gemeinschaft und offenen Begegnungen.

Für einige Besucherinnen und Besucher ist der Markt ein Stück wiedergefundene Heimat, für andere ein erster Schritt in eine neue Lebensrealität. Gemeinsam erleben sie einen Ort, an dem Vielfalt sichtbar und Gemeinschaft spürbar wird – ein Zeichen für Zusammenhalt in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen wachsen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 21. Nov. 2025, 10_46_47(1)

Leichlingen – Fußgänger von Pkw erfasst: 34-Jähriger schwer verletzt

21 November 2025 von Felix Morgenstern

In Leichlingen ist es in der Nacht zu Freitag (21. November) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 34-jähriger Fußgänger wurde dabei von einem Auto erfasst und schwer verletzt. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr.

Symbolbild

Unfall kurz nach Mitternacht

Gegen 00:50 Uhr befuhr ein 46-jähriger Leichlinger mit seinem grauen Skoda Kodiaq die Brückenstraße und bog anschließend in die Straße Am Wallgraben ein. Nur wenige Meter hinter der Ampel trat nach Angaben des Fahrers plötzlich ein Fußgänger von rechts auf die Straße. Der Fahrer konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und erfasste den Mann frontal.

Schwerverletzter kam ins Krankenhaus

Der 34 Jahre alte Leichlinger wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Ein Notarzt bemerkte Alkoholgeruch – ein freiwilliger Atemalkoholtest im Krankenhaus ergab einen Wert von 1 Promille. Der Autofahrer erlitt einen Schock, blieb aber körperlich unverletzt.

Am Skoda entstand erheblicher Sachschaden. Die Straße Am Wallgraben musste für rund drei Stunden vollständig gesperrt werden, um die Unfallaufnahme durchzuführen.

Polizei ermittelt

Die Polizei hat ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Straßenverkehr eingeleitet. Teil der Ermittlungen ist nun auch, wie genau es zu dem plötzlichen Betreten der Fahrbahn kommen konnte und ob weitere Faktoren zum Unfall beitrugen.

Zeugenhinweise nimmt die Polizei Leichlingen jederzeit entgegen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 21. Nov. 2025, 10_18_31(1)

Overath – Betrunkene Autofahrerin ignoriert Anhaltezeichen der Polizei

21 November 2025 von Felix Morgenstern

Eine stark alkoholisierte Pkw-Fahrerin hat am Donnerstagabend in Overath für einen gefährlichen Polizeieinsatz gesorgt. Die 52-jährige Overatherin war gegen 21 Uhr auf der Overather Straße unterwegs, als Beamte der örtlichen Polizeiwache auf ihr auffälliges Fahrverhalten aufmerksam wurden.

Symbolbild

Deutliche Schlangenlinien – Pkw gerät mehrfach auf Gegenfahrbahn

Der Land Rover der Frau fuhr mit ungewöhnlich geringer Geschwindigkeit und in deutlichen Schlangenlinien. Dabei geriet der Wagen wiederholt auf die Gegenfahrbahn, ohne dass jedoch andere Verkehrsteilnehmer gefährdet wurden.

Die Polizisten versuchten daraufhin über mehr als zwei Kilometer hinweg, die Fahrerin mit Licht- und Tonsignalen zum Anhalten zu bewegen – vergeblich. Die Frau reagierte auf keines der Zeichen.

Polizei stoppt Fahrzeug an roter Ampel

Erst an einer roten Ampel an der Olpener Straße in Untereschbach gelang es den Beamten, den Streifenwagen vor den Land Rover zu setzen und so eine Weiterfahrt der Frau zu verhindern.

Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest. Zudem fiel die Fahrerin durch deutliche Verständnisschwierigkeiten bei den Anweisungen der Polizei auf. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Er ergab einen Wert von 1,2 Promille.

Blutprobe und Strafanzeige

Die 52-Jährige wurde zur Polizeiwache Untereschbach gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Anschließend durfte sie die Wache wieder verlassen – allerdings mit einem klaren Verbot, weiterzufahren. Ihr Land Rover wurde von den Beamten ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen.

Die Overatherin erwartet nun eine Strafanzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 20. Nov. 2025, 10_22_03(1)

Vorsorge im Alter: Dezembersprechstunden bieten wichtige Beratung im Rheinisch-Bergischen Kreis

20 November 2025 von Felix Morgenstern

Wer frühzeitig Vorsorge treffen möchte, um im Ernstfall gut abgesichert zu sein, findet im Dezember 2025 wieder ein umfangreiches Beratungsangebot im Rheinisch-Bergischen Kreis. Die Betreuungsbehörden und regionalen Betreuungsvereine unterstützen Bürgerinnen und Bürger dabei, rechtliche Betreuung zu verstehen, Vollmachten zu erstellen oder Verantwortung für Angehörige zu übernehmen.

Symbolbild

Individuelle Beratung vor Ort

In allen Städten und Gemeinden des Kreises stehen Expertinnen und Experten bereit, um Fragen rund um Betreuungsrecht, Vorsorgevollmachten und die organisatorischen Herausforderungen einer übernommenen Betreuung zu klären. Die Beratungen richten sich sowohl an Menschen, die für sich selbst Vorsorge treffen möchten, als auch an bereits bestellte oder angefragte rechtliche Betreuerinnen und Betreuer.

Für viele Ratsuchende sind diese Gespräche eine wichtige Orientierungshilfe – besonders, wenn es um rechtliche Anforderungen oder die Abstimmung mit sozialen Diensten geht.

Dezembersprechstunden in den Kommunen

Die Beratungstermine finden an folgenden Tagen statt:

  • Burscheid
    Donnerstag, 18. Dezember, 12–14 Uhr, Rathaus (Raum 0.01)
    Terminvereinbarung: 02171/75041-14
    Beraterin: Anne Boddenberg (Diakonisches Werk Leverkusen)
  • Kürten
    Dienstag, 9. Dezember, 9–12 Uhr, Bürgerhaus Kürten
    Terminvereinbarung: 02171/49030
    Beraterin: Marietta Gertig (SkF Leverkusen)
  • Leichlingen
    Donnerstag, 18. Dezember, 14.30–17 Uhr, Quartiersbüro
    Terminvereinbarung: 02171/75041-14
    Beraterin: Anne Boddenberg (Diakonisches Werk Leverkusen)
  • Odenthal
    Donnerstag, 4. Dezember, 14–17 Uhr, Rathaus (Trauzimmer)
    Terminvereinbarung: 02171/49030
    Beraterin: Marietta Gertig (SkF Leverkusen)
  • Overath
    Dienstag, 2. Dezember, 10–13 Uhr, Caritas Rhein-Berg
    Terminvereinbarung: 02205/8950680
    Beraterin: Susanne Haag (Betreuungsverein Lebenshilfe)
  • Rösrath
    Donnerstag, 18. Dezember, 9–12 Uhr, Lebenshilfe Rösrath
    Terminvereinbarung: 02205/8950680
    Beraterin: Birgit Woizenko (Lebenshilfe NRW)
  • Wermelskirchen
    Montag, 15. Dezember, 14.30–17 Uhr, Haus der Begegnung
    Terminvereinbarung: 02171/75041-14
    Beraterin: Anne Boddenberg (Diakonisches Werk Leverkusen)

Für Bergisch Gladbach steht die Betreuungsbehörde der Stadt zur Verfügung:
Telefon: 02202/14-2639

Flexible Unterstützung – auch außerhalb der Sprechstunden

In allen Kommunen außer Bergisch Gladbach sind individuelle Termine außerhalb der Sprechzeiten möglich. Auf Wunsch bieten die Vereine auch Hausbesuche an – ein wichtiges Angebot für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Hintergrund

Rechtliche Betreuung und Vorsorgevollmachten gewinnen in einer älter werdenden Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Frühzeitige Beratung hilft, individuelle Wünsche festzuhalten und Angehörige zu entlasten. Die Betreuungsvereine im Rheinisch-Bergischen Kreis leisten hierzu einen wichtigen Beitrag.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 20. Nov. 2025, 10_16_52(1)

Handwerkerfahrzeug in Lustheide aufgebrochen – Polizei sucht dringend Zeugen

20 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Lustheide haben bislang unbekannte Täter ein Handwerkerfahrzeug aufgebrochen und hochwertiges Werkzeug entwendet. Wie der Geschädigte der Polizei am Dienstag (19.11.) mitteilte, wurde sein weißer Ford Transit im Zeitraum zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen Ziel eines Einbruchs.

Symbolbild

Der Mann hatte sein Firmenfahrzeug gegen 18:00 Uhr im Krebsweg abgestellt. Als er am nächsten Morgen gegen 08:00 Uhr zu dem Transporter zurückkehrte, stellte er den Schaden fest: Eine der Türen war gewaltsam geöffnet worden, aus dem Inneren fehlten mehrere professionelle Werkzeuge. Der Gesamtwert der gestohlenen Geräte wird auf einen mittleren vierstelligen Betrag geschätzt.

Professionelles Vorgehen der Täter

Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass die Täter gezielt nach hochwertigem Werkzeug suchten. In vielen Fällen ähnlicher Taten haben sich Diebe zuvor über den Inhalt der Fahrzeuge informiert oder beobachten gezielt Wohngebiete, in denen häufig Handwerksbetriebe tätig sind.

Die Ermittler prüfen daher auch, ob der aktuelle Fall mit weiteren Werkzeugdiebstählen der vergangenen Wochen in der Region in Zusammenhang stehen könnte.

Belastende Folgen für Betroffene

Für Handwerksbetriebe stellt ein solcher Einbruch nicht nur einen finanziellen Schaden dar. Auch Verzögerungen bei laufenden Arbeiten und Ausfallzeiten können für Kunden und Unternehmen deutliche Folgen nach sich ziehen.

„Für Betroffene ist so ein Diebstahl häufig eine erhebliche Belastung. Neben den hohen Kosten kann auch der Arbeitsalltag schwer beeinträchtigt werden“, erklärt ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Polizei hat Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und sucht nun dringend nach Zeugen. Personen, die im Zeitraum zwischen Dienstag, 18:00 Uhr, und Mittwoch, 08:00 Uhr, verdächtige Bewegungen oder unbekannte Fahrzeuge im Bereich des Krebswegs beobachtet haben, werden gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 19. Nov. 2025, 10_38_35(1)

Neue Transportroboter sorgen für mehr Effizienz im Versorgungstunnel der Uniklinik Köln

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Die Uniklinik Köln hat einen großen Teil ihres automatisierten Transport­systems im unterirdischen Versorgungstunnel modernisiert. Die neuen Roboterfahrzeuge sollen künftig noch zuverlässiger dafür sorgen, dass Essen, Pakete und medizinische Materialien pünktlich auf den Stationen ankommen.

Symbolbild

Ein komplexes System, das täglich im Dauereinsatz ist

„Sie brauchen etwas Liebe“, sagt André Fickert, der leitende Techniker für die Roboterfahrzeuge. Kaum ein Tag vergehe, an dem nicht eine Reparatur anstehe: Mal müsse eine Batterie gewechselt werden, mal falle ein Blinker aus. Damit die Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit sind, verfügt der Tunnel unter dem Klinikgelände über eine eigene Werkstatt.

Das Transportsystem ist seit zwei Jahrzehnten in Betrieb. Mehr als die Hälfte der knapp 100 Fahrzeuge hat die Uniklinik nun ausgetauscht – eine wichtige Investition, denn die Roboter sind unverzichtbar für den internen Warentransport.

Essen, Pakete, Müll: Roboter mit Farbsystem

Die modernen Transportfahrzeuge bewegen Container durch ein verzweigtes Tunnelsystem mit rund sieben Kilometern Länge. Die Container sind farbcodiert – ein System, das den Mitarbeitenden die Zuordnung erleichtert:

  • Grün für Frühstück
  • Rot für Mittagessen
  • Gelb für Abendessen
  • Blau für Pakete
  • Schwarz für Abfall

Eine zentrale Leitstelle steuert alle Fahrzeuge und schickt sie mit ihren Ladungen quer unter dem Klinikgelände zu den jeweiligen Stationen.

Ein System mit Geschichte

Der Versorgungstunnel wurde bereits Anfang der 1970er Jahre beim Bau des Bettenhauses angelegt. Damals bewegten umlaufende Ketten hängende Transportkisten. Erst vor etwa 20 Jahren wurde das System auf fahrerlose Roboter umgestellt – ein großer Fortschritt für den Klinikalltag.

Heute erfolgen rund 3.300 Transportfahrten täglich, darunter mehr als 1.500 Essenslieferungen. Die Speisen werden im Keller des Klinikums zubereitet, in die Container gefüllt und anschließend per Roboter in bis zu den 20. Stock transportiert. Auf den Stationen werden die Mahlzeiten dann erhitzt und ausgegeben.

Ein Schritt in die Zukunft

Mit der Modernisierung hat die Uniklinik einen wichtigen Schritt gemacht, um den logistischen Ablauf in einem der größten Krankenhäuser Deutschlands langfristig zu sichern. Die neuen Roboter sollen die Betriebsabläufe stabilisieren, Ausfälle reduzieren und die Versorgung der Patientinnen und Patienten effizienter gestalten.

„Ohne dieses System würde der gesamte Klinikbetrieb ins Stocken geraten“, betont Fickert. „Deshalb ist es wichtig, dass die Technik nicht nur läuft, sondern immer weiter verbessert wird.“

Kommentare (0)

üchenbrand im Wohnpark Gronau - Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Küchenbrand im Wohnpark Gronau: Feuerwehr verhindert Schlimmeres

19 November 2025 von Felix Morgenstern

Ein Küchenbrand im 13. Obergeschoss des Wohnparks Gronau hat am Dienstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr Bergisch Gladbach ausgelöst. Gegen 11.33 Uhr ging der Notruf über die Leitstelle der Kreispolizeibehörde ein – wenige Minuten später waren zahlreiche Einsatzkräfte auf dem Weg zur Mülheimer Straße.

Küchenbrand im Wohnpark Gronau – Feuerwehr setzt Löschmaßnahmen ein

Starke Rauchentwicklung im 13. Obergeschoss

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute war im betroffenen Stockwerk bereits eine deutliche Verrauchung feststellbar. Mehrere Trupps drangen unter schwerem Atemschutz in die Wohnung ein und konnten den Brand in der Küche zügig löschen. Die Hitze- und Rauchentwicklung blieb dabei auf den Küchenbereich begrenzt.

Eine Person verletzt – drei weitere untersucht

Ein Bewohner wurde vor Ort medizinisch behandelt und anschließend zur weiteren Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Drei weitere Personen wurden vom Rettungsdienst untersucht; bei ihnen lagen jedoch keine Verletzungen vor.

Umfangreiche Lüftungsarbeiten und Kontrolle der Nachbarwohnungen

Nach den Löscharbeiten kontrollierte die Feuerwehr die umliegenden Wohnungen auf mögliche Rauchausbreitung und führte umfangreiche Lüftungsmaßnahmen durch. Die Mülheimer Straße musste während des Einsatzes zeitweise gesperrt werden.

Großeinsatz mit 40 Kräften

Insgesamt waren rund 40 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Löschzüge Paffrath/Hand und Stadtmitte sowie der Einsatzführungs- und Leitungsdienste vor Ort. Auch zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug waren im Einsatz. Gegen 12.50 Uhr konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Kommentare (0)

Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Infotainmentsystem aus BMW gestohlen – Polizei sucht Zeugen

19 November 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Schildgen ist in der Nacht zu Mittwoch ein fest eingebautes Infotainmentsystem aus einem geparkten BMW entwendet worden. Zwei bislang unbekannte Täter konnten trotz schneller Alarmierung der Polizei unerkannt flüchten. Die Polizei Rhein-Berg sucht nun dringend Zeugen.

Infotainmentsystem aus BMW ausgebaut

Alarmanlage löst aus – Zeugin reagiert schnell

Gegen 01:20 Uhr wurde die Polizei von einer Anwohnerin im Hoppersheider Busch verständigt. Die Zeugin hatte die Alarmanlage eines Fahrzeugs gehört und zwei dunkel gekleidete Männer bemerkt, die sich auffällig im Bereich der Fahrertür eines roten BMW aufhielten. Während sie mit der Leitstelle telefonierte, flüchteten die Täter bereits auf Fahrrädern in ein nahegelegenes Waldgebiet.

Fensterscheibe eingeschlagen und Fahrzeugtechnik ausgebaut

Bei dem betroffenen Fahrzeug handelt es sich um einen roten BMW, der ordnungsgemäß am Straßenrand abgestellt war. Die Täter schlugen laut Polizeiangaben die Fensterscheibe der Fahrertür ein und bauten das hochwertige Infotainmentsystem samt Navigationsgerät aus dem Armaturenbrett aus. Solche gezielten Diebstähle von Fahrzeug-Elektronik beschäftigen seit Jahren Ermittlungsbehörden in vielen Regionen, da die Geräte auf dem Schwarzmarkt hohe Erlöse erzielen.

Flucht ins Waldgebiet – Fahndung ohne Erfolg

Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung im Umfeld der Tatörtlichkeit konnten die flüchtigen Männer nicht mehr gestellt werden. Hinweise auf ihre Identität oder das verwendete Fluchtfahrrad liegen bislang nicht vor. Auch das mögliche Transportmittel oder Komplizen bleiben Gegenstand der Ermittlungen.

Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung

Die Ermittler des Kriminalkommissariats 3 hoffen nun auf Beobachtungen von Anwohnern oder Verkehrsteilnehmern. Wer im Zeitraum um 01:20 Uhr herum verdächtige Personen, Fahrräder, Fahrzeuge oder Geräusche im Bereich Hoppersheider Busch wahrgenommen hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Kommentare (0)

Gemini_Generated_Image_trkyyntrkyyntrky(1)

Großeinsatz der Feuerwehr in Bockenberg: Unklarer Geruch löst umfangreiche Räumung aus

18 November 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach, 18. November 2025 – Ein unklarer, stechender Geruch in einer Wohnung eines Hochhauses im Wohnpark Bockenberg hat am Montagnachmittag (17.11.) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst ausgelöst. Trotz stundenlanger, intensiver Ursachensuche und Messungen konnte kein gefährlicher Stoff identifiziert werden.

Symbolbild

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach wurde um 15:25 Uhr in die Reginharstraße alarmiert. Bereits beim Eintreffen bestätigte sich der unbekannte Geruch in einer Wohnung im 4. Obergeschoss. Drei Bewohner meldeten Reizungen der Augen und Atemwege und mussten vorsorglich zur weiteren medizinischen Abklärung in ein örtliches Krankenhaus transportiert werden.

Umfangreiche Alarmierung und Evakuierung

Da die Ursache des Geruchs zunächst unklar blieb und eine Gefährdung nicht ausgeschlossen werden konnte, weiteten die Einsatzkräfte den Einsatz massiv aus. Neben dem Gerätewagen Gefahrgut wurden unter anderem die Löschzüge Bensberg, Refrath und der auf Dekontamination spezialisierte Löschzug Stadtmitte nachalarmiert. Zudem waren Fachberater, Messfahrzeuge des Rheinisch-Bergischen Kreises sowie die gesamte Führungsstruktur der Feuerwehr und des Rettungsdienstes vor Ort.

Sicherheitshalber wurden die umliegenden Wohnungen im 3., 4. und 5. Obergeschoss geräumt. 22 Personen wurden evakuiert und aufgrund der niedrigen Temperaturen in Feuerwehrfahrzeugen, einem Zelt sowie durch die alarmierte Betreuungseinheit des Malteser Hilfsdienstes versorgt.

Suche nach der Ursache blieb erfolglos

Trotz umfassender Erkundung mit allen verfügbaren Messtechniken konnte von den rund 50 Einsatzkräften der Feuerwehr keine physische Ursache für den Geruch festgestellt werden. Eine Luftprobe aus der betroffenen Wohnung wurde zur weitergehenden Analyse an die Analytische Task Force (ATF) der Feuerwehr Köln übergeben.

Gegen 17:30 Uhr konnten die evakuierten Anwohner der Nachbarwohnungen Entwarnung erhalten und in ihre Wohnungen zurückkehren, nachdem eine Gefährdung in diesen Bereichen ausgeschlossen wurde. Die betroffene Wohnung wurde zunächst durch die Polizei versiegelt.

Das endgültige Ergebnis der Kölner Spezialisten lag gegen 19:00 Uhr vor: Auch die ATF konnte keinerlei gefährliche Stoffe oder Auffälligkeiten in der Luftprobe nachweisen. Daraufhin konnte auch der Bewohner der betroffenen Wohnung wieder zurückkehren.

Insgesamt waren rund 50 Kräfte der Feuerwehr und 16 Kräfte des Rettungsdienstes an dem Großeinsatz beteiligt, der über drei Stunden andauerte.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
November 2025
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930