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Seniorin von Transporter erfasst – Lebensgefahr nach Unfall in Bergisch Gladbach

21 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Bei einem schweren Verkehrsunfall im Stadtteil Hand ist am Freitagmorgen (20. März) eine 92-jährige Frau lebensgefährlich verletzt worden. Ein Rettungshubschrauber brachte die Seniorin nach der Erstversorgung in eine Klinik.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 9:15 Uhr auf der Gustav-Stresemann-Straße. Ein 58-jähriger Fahrer aus Bergisch Gladbach war mit einem Mercedes-Transporter in Richtung Hermann-Löns-Straße unterwegs. In Höhe eines Discounters wollte er nach links auf einen Parkplatz abbiegen. Dabei übersah er offenbar die Seniorin, die sich im Bereich der Einfahrt zu Fuß bewegte.

Der Transporter erfasste die Frau, die stürzte und unter das Fahrzeug geriet. Einsatzkräfte konnten die 92-Jährige aus ihrer Lage befreien. Aufgrund der schweren Verletzungen wurde ein Rettungshubschrauber angefordert. Ob Lebensgefahr besteht, konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden.

Die Polizei stellte sowohl das Fahrzeug als auch das Mobiltelefon des Fahrers zur Beweissicherung sicher. Zur Klärung des Unfallhergangs wurde zudem ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahmeteam aus Wuppertal hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern an.

Während des Einsatzes kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für die Landung des Rettungshubschraubers und die Unfallaufnahme wurde die Gustav-Stresemann-Straße zeitweise gesperrt. Feuerwehr und Polizei waren mit zahlreichen Kräften vor Ort.

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Die Osterferien starten mit großem „Basar rund ums Kind“ in Burscheid-Hilgen

20 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Pünktlich zum Beginn der Osterferien wird es in Burscheid-Hilgen wieder lebhaft: Der Förderverein für die Kinder- und Jugendarbeit lädt am Samstag, den 28. März 2026, zum beliebten „Basar rund ums Kind“ ein. Von 14:00 bis 16:00 Uhr verwandelt sich das Evangelische Gemeindezentrum am Dünweg 11 in ein wahres Einkaufsparadies für Familien.

Rund 150 Familien bieten an diesem Nachmittag gut erhaltene Kleidung, Spielzeug und zahlreiche weitere Artikel für Babys, Kinder und Jugendliche an. Mit etwa 13.000 angebotenen Produkten dürfte für jeden Bedarf etwas dabei sein – vom Fahrradsitz bis zu Fußballschuhen. Damit die Besucher schnell fündig werden, sorgt ein Team aus über 100 ehrenamtlichen Helfern für eine übersichtliche Sortierung nach Größen und Themen.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: In der hauseigenen Cafeteria werden frische Waffeln angeboten – ideal für eine kleine Pause während des Einkaufs.

Der Basar verfolgt dabei auch einen guten Zweck. 30 Prozent der Einnahmen kommen der Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde zugute. Die angebotenen Waren werden im Kommissionsverkauf angeboten, sodass Verkäufer und Veranstalter gleichermaßen profitieren.

Die Organisatoren empfehlen eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Haltestellen „Buchenweg“ und „Dünweg“ befinden sich in unmittelbarer Nähe und werden im 20-Minuten-Takt von der Linie SB24 angefahren.

Bereits im Vorfeld laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren: Der Aufbau beginnt am Donnerstag, 26. März, ab 18 Uhr und wird am Freitag, 27. März, von 9 bis 20 Uhr fortgesetzt. Besonders Frühentschlossene können sich am Veranstaltungstag schon ab 12 Uhr beim „Early-Bird-Einlass“ erste Schnäppchen sichern.

Weitere Informationen gibt es online unter www.rundumskindhilgen.de.

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Ist Ihr E-Scooter versichert? Achtung vor zunehmenden Kontrollen!

19 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Im Rheinisch-Bergischen Kreis geraten E-Scooter-Fahrer zunehmend in den Fokus der Polizei. Eine aktuelle Kontrollaktion zeigt deutlich: Viele Nutzer kennen die gesetzlichen Vorschriften nicht – und machen sich damit schnell strafbar.

Am Mittwochmorgen (18.03.) führte der Verkehrsdienst der Polizei gezielte Kontrollen im Bereich Ahornweg / Sieglindenweg im Stadtteil Heidkamp durch. Der Schwerpunkt lag dabei auf Elektrokleinstfahrzeugen – insbesondere E-Scootern. Innerhalb weniger Minuten stellten die Beamten gleich mehrere Verstöße fest.

Bereits um 07:40 Uhr wurde eine 15-jährige Bergisch Gladbacherin gestoppt. An ihrem E-Scooter war ein ungültiges grünes Versicherungskennzeichen angebracht. Die Jugendliche erklärte, ein neues Kennzeichen bereits bestellt zu haben – ihr sei jedoch nicht bewusst gewesen, dass sie bis dahin nicht mehr fahren dürfe. Gegen sie wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Auch der Erziehungsberechtigte muss sich verantworten, da er die Fahrt zugelassen hatte.

Nur wenige Minuten später, um 07:45 Uhr, hielten die Beamten einen weiteren Fahrer an – ein 12-jähriges Kind. Damit war der Fahrer deutlich zu jung, denn das Mindestalter für E-Scooter liegt bei 14 Jahren. Zudem fehlte an dem Fahrzeug ein Versicherungskennzeichen. Die Polizei leitete ein Strafverfahren gegen die Mutter als Eigentümerin des Scooters ein und untersagte auch hier die Weiterfahrt.

Um 07:50 Uhr folgte der nächste Verstoß: Ein 15-Jähriger war zwar mit einem Versicherungskennzeichen unterwegs, doch dieses gehörte zu einem anderen E-Scooter desselben Eigentümers. Neben dem Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz besteht hier zusätzlich der Verdacht der Urkundenfälschung. Auch in diesem Fall wurde die Fahrt beendet und weitere Ermittlungen eingeleitet.

Die Kontrollen zeigen deutlich: Unwissenheit schützt nicht vor Strafe. Gerade bei Minderjährigen kommt es immer wieder zu Verstößen – sei es durch fehlenden Versicherungsschutz, falsche Kennzeichen oder die Missachtung des Mindestalters.

Die Polizei kündigt an, auch künftig verstärkt Kontrollen im Kreisgebiet durchzuführen. Für E-Scooter-Nutzer bedeutet das: Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, die eigene Versicherung und die geltenden Vorschriften zu überprüfen – bevor es teuer oder strafbar wird.

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Erfolgreiche Spendensammlung in Bergisch Gladbach: Engagement für den Volksbund gewürdigt

18 März 2026 von Felix Morgenstern

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Bergisch Gladbach – Die diesjährige Sammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge (VDK) in Bergisch Gladbach ist mit einem erfreulichen Ergebnis zu Ende gegangen. Insgesamt kamen 1.200,52 Euro zusammen – ein Erfolg, der vor allem dem großen persönlichen Einsatz zahlreicher ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer zu verdanken ist.

Im Rahmen eines Dankeschön-Kaffees im Rathaus Stadtmitte würdigte die Erste Stellvertretende Bürgermeisterin Brigitta Opiela das Engagement der Beteiligten. Zu diesem Anlass waren unter anderem Anne Linden, Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Kassiererin Jana Lülf sowie Konstanze Bauer als Vertreterin der VDK-Regionalgeschäftsstelle Rheinland anwesend.

Das positive Sammelergebnis ist insbesondere auf die breite Unterstützung durch lokale Vereine zurückzuführen. Beteiligt waren unter anderem das Carnevals-Commitee Fidele Ritter von Sand, der Kegelclub Holzwürmer, mehrere Karnevalsgesellschaften wie die KG Alt-Paffrath, die KG Schlader Botze, die KG Große Gladbacher und die KG Treuer Husar Bergisch Gladbach sowie der MGV Heimatklänge Nußbaum und die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hand.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge, gegründet im Jahr 1919, erfüllt einen wichtigen humanitären Auftrag. Er kümmert sich um die Pflege und den Erhalt von Kriegsgräbern im Ausland, unterstützt Angehörige bei der Suche nach Grabstätten und entwickelt Gedenkorte zu Lernorten der Geschichte weiter. Besonders hervorzuheben sind die internationalen Jugendbegegnungen an vielen dieser Orte, die durch Workcamps den interkulturellen Austausch fördern und einen Beitrag zur Friedenserziehung leisten.

Mit Blick auf die Zukunft setzt Bürgermeister und Vorsitzender des Ortsverbandes, Marcel Kreutz, auch im kommenden Jahr auf breite Unterstützung aus der Bevölkerung. Die nächste Sammlung ist für den 21. Oktober 2026 geplant und soll zur Mittagszeit in der Fußgängerzone nahe des Wochenmarktes starten.

Darüber hinaus sucht der Ortsverband weiterhin engagierte Helferinnen und Helfer. Interessierte können sich direkt an Geschäftsführerin Anne Linden wenden und so aktiv zur wichtigen Arbeit des Volksbundes beitragen.

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Verfolgungsjagd mit gestohlenem Wohnmobil endet in Refrather Sackgasse

11 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bergisch Gladbach. Eine spektakuläre Verfolgungsjagd durch den Bergisch Gladbacher Osten hat am Montagmittag (9. März) mit mehreren Festnahmen geendet. Zwei Männer waren mit einem gestohlenen Wohnmobil vor der Polizei geflüchtet und rasten dabei über mehrere Straßen in Richtung Refrath.

Gegen 12.25 Uhr war einer Streifenwagenbesatzung an einer Kreuzung in Bensberg ein Wohnmobil mit belgischem Kennzeichen aufgefallen. Die Beamten beschlossen, das Fahrzeug zu kontrollieren und folgten ihm. Als sie auf der Saaler Straße Anhaltezeichen gaben, reagierte der Fahrer jedoch nicht – stattdessen beschleunigte das Wohnmobil.

Nach einer Rechtskurve auf Höhe des Mediterana raste das Fahrzeug in Richtung Alt-Refrath weiter. Auf der Golfplatzstraße erreichte es nach Angaben der Polizei etwa 60 km/h, obwohl dort nur Tempo 30 erlaubt ist. Der Streifenwagen nahm mit Blaulicht und Martinshorn die Verfolgung auf.

Während der Flucht missachtete der Fahrer vier rote Ampeln. Laut Polizei kam es dabei glücklicherweise zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Auf der Dolmanstraße fuhr das Wohnmobil zeitweise auf die Gegenfahrbahn, als ein Pkw auf einer Abbiegespur in Richtung Bernard-Eyberg-Straße wartete. Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, setzte die Flucht jedoch fort.

Erst nachdem weitere Polizeikräfte hinzugezogen worden waren und das Wohnmobil mehrfach abbiegen musste, endete die Fahrt schließlich in einer Sackgasse am Kirchplatz in Refrath. Dort stoppten die Beamten das Fahrzeug.

Drei Polizisten öffneten Fahrer- und Beifahrertür, zogen zwei Männer aus dem Wohnmobil und legten ihnen Handfesseln an. Sie wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Bergisch Gladbach gebracht.

Im Wohnmobil befanden sich außerdem ein weiterer Mann sowie eine 17-jährige Jugendliche. Die Jugendliche war nach Angaben der Polizei stark aufgewühlt und erklärte, sie habe den Fahrer während der Flucht mehrfach aufgefordert anzuhalten.

Die weiteren Ermittlungen ergaben, dass das Wohnmobil bereits am Donnerstag (5. März) in Köln gestohlen worden war. Gegen einen der Festgenommenen, einen 24-Jährigen, lag zudem ein offener Haftbefehl vor. Er wurde am Dienstag einer Justizvollzugsanstalt in Köln überstellt.

Der Fahrer, ein 21-Jähriger ohne festen Wohnsitz, besaß keine Fahrerlaubnis und stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. In einem Krankenhaus wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Gegen ihn wird nun unter anderem wegen Teilnahme an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Freiheitsberaubung ermittelt. Ein Haftrichter ordnete Untersuchungshaft an.

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Kanalspülung im April: Stadt Bergisch Gladbach reinigt Leitungsnetz – Anwohner sollen private Anlagen überprüfen

09 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Das Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach kündigt für Mitte April umfangreiche Reinigungsarbeiten im städtischen Kanalnetz an. In der Woche vom 13. bis zum 19. April 2026 sollen in mehreren Straßenzügen sogenannte Impulsspülungen durchgeführt werden. Die Stadt bittet Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Bereiche, ihre privaten Abwasseranlagen vorab zu überprüfen.

Die Arbeiten gehören zu den regelmäßig durchgeführten Wartungsmaßnahmen des Kanalnetzes. Dabei werden Ablagerungen und Partikel entfernt, die sich im Laufe der Zeit in den Rohrleitungen ansammeln und langfristig zu Verstopfungen oder Funktionsstörungen führen können.

Von der Kanalspülung betroffen sind folgende Straßen und Hausnummern:

  • Rotdornbusch 42 – 42 B
  • Voiswinkeler Straße 76 – 80
  • Sonnenweg 2 – 6
  • Obersaal 3 – 12
  • Unterdreispringen 1 – 26
  • Lucie-Kahlenborn-Straße 12 – 28
  • Heimstättenweg 42 – 44 A
  • Handstraße 175 – 177
  • Rottland 1 – 7
  • Brandroster 1 – 2

Bei der sogenannten Impulsspülung werden über Hydranten gezielt Luftstöße in die Entsorgungsleitungen eingebracht. Diese Impulse lösen Ablagerungen in den Rohrleitungen und transportieren sie weiter durch das System, sodass die Leitungen gründlich gereinigt werden.

Das gesamte Druckentwässerungsnetz der Stadt ist laut Entwässerungssatzung auf einen maximalen Druck von 10 bar ausgelegt. Nach Angaben des Abwasserwerks entsteht bei den Spülungen in der Regel jedoch kein Druck in dieser Höhe. Deshalb geht die Stadt davon aus, dass von den Arbeiten grundsätzlich keine Gefahr für private Abwasseranlagen ausgeht.

Trotzdem kann es in Einzelfällen zu Problemen kommen – etwa dann, wenn private Pumpstationen beschädigt, nicht satzungskonform installiert oder unzureichend gewartet sind. In solchen Fällen könnten Störungen oder Undichtigkeiten auftreten. Die Stadt bittet daher insbesondere die Betreiber privater Pumpanlagen – in der Regel die Eigentümerinnen und Eigentümer der Häuser – vor Beginn der Arbeiten zu prüfen, ob sich ihre Anlagen in einwandfreiem Zustand befinden.

Sollten Zweifel an der Funktionsfähigkeit bestehen, empfiehlt das Abwasserwerk, ein Fachunternehmen mit der Kontrolle der Anlage zu beauftragen. So lassen sich mögliche Schäden oder unkontrollierte Abwasseraustritte vermeiden.

Bei Fragen zu den geplanten Arbeiten stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Abwasserwerks unter den Telefonnummern 02204 923419 und 02204 923431 zur Verfügung.

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Drei Einbrüche in Bergisch Gladbach – Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen

09 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

In Bergisch Gladbach ist es in den vergangenen Tagen zu drei Wohnungseinbrüchen gekommen. In einem Fall entwendeten die Täter hochwertigen Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise.

Der erste Einbruch ereignete sich am Sonntagnachmittag (7. März) in der Arnold-von-Lülsdorf-Straße. Eine Hausbewohnerin hatte ihr Haus gegen 13 Uhr verlassen. Als sie etwa eine Stunde später zurückkehrte, bemerkte sie, dass Unbekannte in ihr Haus eingedrungen waren, und verständigte die Polizei.

An der Hauseingangstür sowie an einem Fenster an der Vorderseite des Hauses stellten die Beamten Hebelspuren fest. Offenbar hatten die Täter zunächst versucht, über die Haustür in das Gebäude zu gelangen. Nachdem dies misslang, verschafften sie sich durch ein aufgehebeltes Fenster Zugang zum Haus. Anschließend durchsuchten sie sämtliche Räume und entwendeten Schmuck mit einem Gesamtwert im niedrigen fünfstelligen Bereich. Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und sicherte Spuren.

Am Montag (8. März) wurde die Polizei zu zwei weiteren Einbrüchen gerufen. Im Stadtteil Heidkamp hatten es Unbekannte auf eine Wohnung im Hexenweg abgesehen. Der Bewohner hatte das Haus gegen 18 Uhr verlassen und kehrte gegen 19.55 Uhr zurück. Auch hier entdeckte er Hebelspuren an der Hauseingangstür und an einem Fenster. Aus der Wohnung wurde ein geringer Geldbetrag gestohlen.

Der Bewohner berichtete zudem, dass im Laufe des Tages ein unbekannter Mann bei ihm geklingelt habe. Dieser habe nach einem Gottesdienst in einer nahegelegenen Kirche gefragt. Der Mann wird als etwa 45 Jahre alt, 170 bis 175 Zentimeter groß und von untersetzter Statur beschrieben. Er habe einen dunkleren Hauttyp, einen Stoppelbart sowie eine dunkelblaue Jacke und eine dunkelblaue Jeans getragen. Außerdem soll er mit osteuropäischem Akzent gesprochen haben. Ob ein Zusammenhang mit dem Einbruch besteht, ist derzeit unklar.

Ein weiterer Einbruch wurde am Montagabend gegen 21.55 Uhr aus der Straße Siebenmorgen im Stadtteil Alt-Refrath gemeldet. Eine Frau hatte ihre Wohnung zuletzt am Donnerstagmorgen (5. März) gegen 9.15 Uhr betreten. Als sie am Montagabend gegen 21.45 Uhr zurückkehrte, stellte sie fest, dass in der Zwischenzeit eingebrochen worden war. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde jedoch nichts gestohlen.

In allen drei Fällen nahm die Polizei Strafanzeigen auf und beauftragte die Spurensicherung mit der Untersuchung der Tatorte.

Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205120 zu melden.

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Schwerer Verkehrsunfall in Odenthal: Kleinkraftradfahrer verletzt

06 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall auf der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal ist am Donnerstagnachmittag (5. März) ein 48-jähriger Mann aus Monheim am Rhein schwer verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 14.40 Uhr im Bereich der Ausfahrt eines Lebensmittelgeschäfts. Ein 83-jähriger Odenthaler wollte mit seinem Ford den Parkplatz verlassen und auf die Altenberger-Dom-Straße abbiegen.

Zunächst ließ der Senior mehrere Fahrzeuge passieren, die in Richtung Burscheid unterwegs waren. Als er anschließend nach links in Richtung Odenthal abbiegen wollte, übersah er nach ersten Erkenntnissen der Polizei den 48-Jährigen, der mit seinem Kleinkraftrad unterwegs war. Es kam zur Kollision.

Der Fahrer des Kleinkraftrads wurde bei dem Zusammenstoß schwer verletzt. Rettungskräfte versorgten ihn zunächst am Unfallort, bevor er zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht wurde. Der Autofahrer blieb unverletzt.

An beiden Fahrzeugen entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Sowohl der Pkw als auch das Kleinkraftrad waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Während der Unfallaufnahme musste die Altenberger-Dom-Straße in Höhe der Unfallstelle zeitweise in Fahrtrichtung Burscheid einseitig gesperrt werden.

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RadPendlerRoute in Bergisch Gladbach: Planung nimmt weiter Fahrt auf

06 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Die Planung der RadPendlerRoute in Bergisch Gladbach schreitet voran. Rund 90 Bürgerinnen und Bürger beteiligten sich an einer Öffentlichkeitsveranstaltung der Stadt, bei der sie Hinweise, Anregungen und auch kritische Fragen zur geplanten Strecke einbringen konnten.

Zu der Veranstaltung am 25. Februar im Bergischen Löwen hatte die Stadtverwaltung gemeinsam mit Fachplanern eingeladen. Im Mittelpunkt stand dabei das Teilstück der künftigen Hauptroute zwischen der Gierather Straße und dem Bereich des Finanzamts.

Bürgermeister Marcel Kreuz begrüßte die Teilnehmenden und unterstrich die Bedeutung des Projekts für eine moderne und nachhaltige Mobilität. Die RadPendlerRoute soll künftig eine direkte und attraktive Verbindung für Radfahrende zwischen Bergisch Gladbach und Köln schaffen.

Im anschließenden Workshop arbeiteten Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Verwaltung und Planungsbüro an verschiedenen Fragestellungen zur Streckenführung. Dabei wurde engagiert diskutiert, teilweise auch kontrovers. Die eingebrachten Vorschläge und Hinweise werden nun systematisch ausgewertet und in die weiteren Planungsschritte einbezogen.

Die RadPendlerRoute befindet sich derzeit am Übergang von der Grundlagenermittlung zur sogenannten Vorplanung. Der vorherige Beteiligungsprozess ist bereits abgeschlossen. Auf dieser Grundlage erarbeitet die Stadtverwaltung gemeinsam mit einem Planungsbüro nun detailliertere Entwürfe für die einzelnen Streckenabschnitte.

Die Ergebnisse sollen noch im Laufe dieses Jahres im Ausschuss für Mobilität und Verkehrsflächen vorgestellt und anschließend zur Beschlussfassung vorgelegt werden.

Auch weiterhin können sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Die Online-Beteiligung läuft noch bis zum 27. März. Dort eingehende Hinweise werden dokumentiert und fachlich geprüft. Eine weitere öffentliche Veranstaltung ist für Juni geplant. Dann sollen die ausgearbeiteten Vorplanungen vorgestellt werden, bevor sie in die politischen Gremien gehen.

Zusätzlich arbeitet die Verwaltung derzeit an einer provisorischen Beschilderung der bereits bestehenden Wege entlang der künftigen Route. Hintergrund ist die für dieses Jahr angekündigte dreimonatige Sperrung der S-Bahn-Linie S11. Die Beschilderung soll Pendlerinnen und Pendlern frühzeitig eine Orientierung und alternative Verbindung mit dem Fahrrad bieten, auch wenn der endgültige Ausbau der Strecke noch aussteht.

Die RadPendlerRoute ist Teil eines interkommunalen Projekts im Rheinisch-Bergischen Kreis. Insgesamt sind vier Routen geplant, die den rechtsrheinischen Raum mit Köln verbinden. Für Bergisch Gladbach umfasst das Konzept eine Hauptroute sowie eine ergänzende Nebenroute in Richtung Bensberg.

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Zusammenstoß an Kreuzung in Kürten – Van überschlägt sich

04 März 2026 von Felix Morgenstern

(Symbolbild)

Bei einem Verkehrsunfall in Kürten ist am Montagmorgen (3. März) ein 24-jähriger Mann verletzt worden. Der Unfall ereignete sich gegen 7.25 Uhr im Bereich der Straße Offermannsberg (K 30).

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei war ein 19-jähriger Kürtener mit einem Seat von der Straße Petersberg kommend unterwegs. Gemeinsam mit seinem 21-jährigen Beifahrer wollte er eine Kreuzung überqueren und seine Fahrt in Richtung Höhestraße fortsetzen. Zur gleichen Zeit näherte sich ein 24-jähriger Kürtener mit einem Ford-Van aus Richtung Offermannsberg und fuhr in Richtung Hechelkotten über die Kreuzung.

Im Kreuzungsbereich kam es schließlich zur Kollision der beiden Fahrzeuge. Vermutlich habe der 19-jährige Fahrer den herannahenden Van aufgrund der tief stehenden Sonne zu spät erkannt, teilte die Polizei mit. Die Front des Seat prallte gegen die linke Seite des Vans.

Durch den Aufprall geriet der Van von der Fahrbahn. Der Fahrer versuchte noch auszuweichen, fuhr jedoch auf eine angrenzende Wiese, wo er gegen einen Stromkasten prallte. Der Stromkasten wurde dabei stark beschädigt. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und blieb auf der Seite liegen.

Der Unfallverursacher und sein Beifahrer blieben äußerlich unverletzt. Beide wollten sich jedoch vorsorglich selbstständig ärztlich untersuchen lassen. Der 24-jährige Fahrer des Vans erlitt Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde er zur Beobachtung stationär aufgenommen.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 13.000 Euro.

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