In der Nacht von Montag (14. April) auf Dienstag (15. April) ist im Bergisch Gladbacher Stadtteil Refrath ein Motorrad gestohlen worden. Es befand sich auf einem Mieterparkplatz in der Straße In der Auen.
Foto des gestohlenen Motorrads
Besitzerin meldet Diebstahl am Morgen
Gegen 07:50 Uhr am Dienstagmorgen meldete eine Frau den Diebstahl des Motorrads ihres Mannes. Sie erklärte, dass sie das Fahrzeug am Vorabend gegen 22:00 Uhr noch auf dem Parkplatz gesehen hatte. Am Morgen war es dann spurlos verschwunden.
Auffälliges Motorrad zur Fahndung ausgeschrieben
Bei dem gestohlenen Fahrzeug handelt es sich um eine schwarze Kawasaki mit dem amtlichen Kennzeichen GL-Z900. Auffällig sind der Schriftzug „Meyer“ auf beiden Seiten und einzelne neonfarbene Elemente. Das rund sieben Jahre alte Motorrad hat laut Schätzung einen Wert im mittleren vierstelligen Bereich.
Polizei ermittelt und sucht Zeugen
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und das Fahrzeug zur Fahndung ausgeschrieben. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Verbleib des Motorrads geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Auch in diesem Jahr werden in Bergisch Gladbach wieder zahlreiche Osterfeuer entzündet. Die Feuerwehr warnt jedoch davor, die Gefahren zu unterschätzen: Immer wieder geraten die Feuer außer Kontrolle und führen zu Einsätzen mit hohem Sach- oder sogar Personenschaden. Felix Müller, Abteilungsleiter Gefahrenvorbeugung und Einsatzplanung, mahnt zur Vorsicht.
Sicherheitsregeln für das Osterfeuer
Um Risiken zu minimieren, gibt die Feuerwehr Bergisch Gladbach folgende Hinweise:
Nur trockene Pflanzenreste und unbehandeltes Holz verwenden
Kein Abfall oder Kunststoff ins Feuer geben
Vor dem Anzünden Brennmaterial umschichten – zum Schutz von Tieren
Mindestabstände einhalten: 50 Meter zu Gebäuden/Bäumen, 100 Meter zu Straßen
Kein Einsatz von Brandbeschleunigern wie Benzin
Feuer nie unbeaufsichtigt lassen – Kinder fernhalten
Nicht zu viel Material auf einmal verbrennen
Keine Strohballen als Sitzplätze nutzen
Rauchentwicklung durch feuchtes Material vermeiden
Zufahrten für Rettungsfahrzeuge freihalten
Was tun im Notfall?
Kleinere Verbrennungen sollten sofort mit kaltem Wasser (10–20 Grad Celsius) für maximal zehn Minuten gekühlt werden. Bei größeren Verletzungen sofort den Notruf 112 wählen. Die Feuerwehr ist auch an Ostern rund um die Uhr einsatzbereit.
Beratung zum Brandschutz
Wer mehr über Brandschutz oder Sicherheitsvorkehrungen erfahren möchte, kann sich bei der Feuerwehr oder direkt bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle unter 02202 205-444 oder per Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de melden.
Am Montagabend (14. April) gegen 22:30 Uhr hörte die Bewohnerin eines Einfamilienhauses an der Schillerstraße in Rösrath verdächtige Geräusche an ihrer Terrassentür. Die Rollläden waren bereits heruntergelassen, als sie bemerkte, dass offenbar jemand versuchte, diese von außen nach oben zu drücken.
Täter flüchtet in unbekannte Richtung
Als die Frau sich bemerkbar machte, ließ der Unbekannte vom Rollladen ab und flüchtete in unbekannte Richtung. Der Rollladen wurde durch den Einbruchsversuch beschädigt. Die sofort alarmierte Polizei suchte die Umgebung ab, konnte den Täter jedoch nicht mehr ausfindig machen.
Polizei bittet um Hinweise
Das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach bittet nun um Zeugenhinweise. Wer im Umfeld der Schillerstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Beratung zum Einbruchschutz
Zusätzlich bietet die Polizei kostenlose Beratungen zum Thema Einbruchschutz an. Bürgerinnen und Bürger können sich hierzu bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle melden – telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de.
Zwischen dem 2. und 19. Mai steht Bahnreisenden im Rheinland eine der größten Sperrmaßnahmen bevor: Die Deutsche Bahn legt den Zugverkehr auf der linken Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz komplett lahm. Grund ist die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks „Linker Rhein“.
Stillstand für mehr Effizienz
Die Vollsperrung betrifft die Strecke zwischen Pulheim, Euskirchen und Remagen. In dieser Zeit werden neue Signale montiert und neun bestehende Randstellwerke an die zentrale Steuerung in der Kölner Innenstadt angeschlossen. Laut Bahn ist das nur möglich, wenn der Betrieb vollständig eingestellt wird.
„Das wird die größte Sperrmaßnahme, die es im Bahnverkehr in Köln je gab“, erklärte Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland.
Auswirkungen für Pendler und Reisende
Welche Linien konkret betroffen sind, welche Züge entfallen oder umgeleitet werden und wie der Schienenersatzverkehr organisiert wird, will die Deutsche Bahn etwa zwei Wochen vor dem Start auf der Plattform zuginfo.nrw bekannt geben.
Langfristiger Nutzen für den Bahnverkehr
Trotz der großen Einschränkungen während der Bauzeit sieht die Bahn in der Maßnahme einen unverzichtbaren Schritt für die Zukunft. Jens Schäfer von der DB InfraGo betont: „Uns ist bewusst, dass wir unseren Fahrgästen mit den Bauarbeiten einiges zumuten. Aber die Modernisierung der Infrastruktur ist zwingend notwendig.“
Ziel: Weniger Störungen und mehr Pünktlichkeit
In den vergangenen Jahrzehnten sei zu wenig in die Bahninfrastruktur investiert worden, so die Kritik. Das neue Stellwerk soll helfen, Signalstörungen zu reduzieren und den Bahnverkehr insgesamt zuverlässiger zu machen. Die Hoffnung der Verantwortlichen: Ein großer Eingriff mit großer Wirkung.
Köln/Bonn – Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn schlägt Alarm: Die Zahl der Drogenfunde, insbesondere von Cannabis, ist in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen. Fast jede Nacht stellen Zollbeamte in der Paketfracht mehrere Kilogramm Marihuana sicher – häufig aus den USA, zunehmend aber auch mit Deutschland als Zieladresse.
Kontrolle im Paketzentrum: Spürhund Leika wird fündig
Es ist kurz vor Mitternacht im Paketzentrum eines internationalen Logistikdienstleisters auf dem Flughafengelände. Fließbänder rattern, Pakete aus der ganzen Welt rauschen im Minutentakt durch das Gebäude. Inmitten des hektischen Betriebs: Zollbeamte und Spürhunde. Eine von ihnen ist Leika – und sie schlägt an. In einem Paket aus Kalifornien finden die Beamten fünf verschweißte Plastikbeutel mit Marihuana – rund zwei bis drei Kilogramm Drogen.
Cannabis aus Kalifornien besonders beliebt bei deutschen Konsumenten
„Der Klassiker: Cannabis aus Kalifornien“, erklärt Jens Ahland, Sprecher des Hauptzollamts Köln. „Das ist bei Konsumenten offenbar besonders beliebt. Wir finden davon jede Nacht kiloweise.“ Auffällig: Während die Lieferungen früher meist für andere europäische Länder bestimmt waren, steigen nun die Funde mit deutschen Empfängern. „Immer mehr Päckchen sind für Adressen in Deutschland bestimmt“, so Ahland.
Teillegalisierung sorgt offenbar für veränderte Schmuggelrouten
Ob der gestiegene Zustrom mit der teilweisen Legalisierung von Cannabis in Deutschland zusammenhängt, sei unklar. Spekulieren wolle man beim Zoll nicht. Fakt ist aber: Die Professionalität der Schmuggler schwankt stark. Während einige Sendungen mit Tarnung ankommen – etwa verpackt in Deckenleuchten, wie bei einem Fund aus Thailand – finden Beamte andere Drogenpäckchen ganz offen, ohne jeden Versuch der Verschleierung.
Bis zu 20 Kilogramm pro Paket – Zollfahndung ermittelt
Die Spannbreite reicht von wenigen Hundert Gramm bis zu Paketen mit bis zu 20 Kilogramm Cannabis. Die Zollfahndung übernimmt in solchen Fällen die weiteren Ermittlungen, um Absender und Empfänger ausfindig zu machen. Nicht selten führen solche Funde zu umfangreichen Ermittlungen gegen organisierte, international agierende Drogenbanden.
„Was mit einem kleinen Paket beginnt, kann sich schnell zu einem großen Verfahren entwickeln“, betont Jens Ahland.
Fazit: Zoll bleibt wachsam – und mahnt zur Vorsicht
Die Beamten am Flughafen Köln/Bonn sehen sich gut gerüstet: mit Hightech, Erfahrung und tierischer Spürnase. Doch die Flut an Drogenpaketen bleibt eine Herausforderung – vor allem, solange Schmuggler auf neue Wege setzen und Nachfrage im Inland besteht.
Am Donnerstagabend (10.04.) wurde der Polizei in Refrath ein ungewöhnlicher Vorfall gemeldet: Gegen 17:45 Uhr beobachteten aufmerksame Zeugen einen Pkw, der am Fahrbahnrand der Wilhelm-Klein-Straße stoppte. Kurz darauf fiel der Fahrer, ein 62-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach, aus der geöffneten Tür auf die Straße.
Symbolbild
Die Zeugen handelten geistesgegenwärtig, leisteten Erste Hilfe und verständigten umgehend den Rettungsdienst sowie die Polizei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich der Verdacht: Der Mann stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,3 Promille. Der Bergisch Gladbacher wurde für eine Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Verletzungen durch den Sturz hatte er glücklicherweise nicht erlitten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, ein Ermittlungbildsverfahren eingeleitet.
Betrunkene Fahrerin gefährdet Verkehr – Polizei bittet um Zeugenhinweise
Wenige Stunden später, gegen 21:55 Uhr, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen auffällig fahrenden Audi auf der Strecke von Kürten-Dürscheid in Richtung Bergisch Gladbach-Herrenstrunden. Die Polizei konnte das Fahrzeug schließlich auf der Kürtener Straße anhalten.
Die 65-jährige Fahrerin aus Kürten stand offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest konnte jedoch nicht durchgeführt werden. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Besorgniserregend: Auf der Wipperfürther Straße musste ein entgegenkommender Lkw dem Audi ausweichen, um eine mögliche Kollision zu verhindern. Die Polizei bittet den betroffenen Lkw-Fahrer sowie weitere mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Polizei warnt: Alkohol am Steuer ist lebensgefährlich
Die Polizei Rhein-Berg weist erneut darauf hin, dass Alkohol am Steuer eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle ist. Durch das umsichtige Verhalten aufmerksamer Bürger konnte in beiden Fällen Schlimmeres verhindert werden.
Bergisch Gladbach – In der Nacht auf Donnerstag (10.04.) kam es im Stadtteil Katterbach zu einem gezielten Pkw-Aufbruch. Unbekannte Täter schlugen an einem Mercedes die hintere Seitenscheibe auf der Beifahrerseite ein und entwendeten gezielt das Lenkrad des Fahrzeugs.
Symbolbild
Fahrzeug stand in Einfahrt – Tatzeitraum eingegrenzt
Der Wagen war laut Angaben von Angehörigen des Fahrzeughalters bereits am Mittwoch (09.04.) gegen 15:45 Uhr in der Einfahrt eines Wohnhauses am Hoppersheider Weg abgestellt worden. Am nächsten Morgen gegen 11:30 Uhr entdeckten sie die Beschädigung und informierten umgehend die Polizei.
Sachschaden im vierstelligen Bereich
Neben dem gestohlenen Lenkrad entstand durch den gewaltsamen Einstieg ein nicht unerheblicher Sachschaden. Der gesamte Schaden wird auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich geschätzt. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug auf und führte eine Spurensicherung am Tatort durch.
Polizei bittet um Hinweise aus der Nachbarschaft
Wer in der fraglichen Zeit auffällige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung des Hoppersheider Wegs bemerkt hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-0 zu melden.
Bergisch Gladbach – Aufmerksames Verhalten hat am Donnerstagnachmittag (10. April) offenbar Schlimmeres verhindert: Gegen 15:25 Uhr bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Mülheimer Straße verdächtige Geräusche – und traf im Treppenhaus auf einen mutmaßlichen Einbrecher.
Symbolbild
Der Zeuge war über den Hintereingang ins Haus gelangt, als er ein lautes Knacken an der Eingangstür hörte. Wie sich schnell herausstellte, war ein bislang unbekannter Mann offenbar gerade dabei, die Tür aufzubrechen. Vermutlich durch die unerwartete Geräuschkulisse aufgeschreckt, ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete.
Täter flieht in Richtung Köln
Der Bewohner beobachtete noch, wie der Mann das Haus verließ und zu Fuß in Richtung Köln ging. Auf Höhe der Kreuzung Mülheimer Straße / Duckterather Weg verlor er ihn aus den Augen. Kurz darauf fuhr ein silberner Kleinwagen mit überhöhter Geschwindigkeit aus derselben Richtung in Richtung Köln-Dellbrück – ob ein Zusammenhang besteht, ist derzeit unklar.
Beschreibung des Täters
Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:
Alter: etwa 40 bis 45 Jahre
Größe: ca. 1,60 bis 1,70 Meter
Erscheinungsbild: asiatisch
Statur: kräftig
Bekleidung: schwarze Jacke, schwarze Hose
Haare: kurze, schwarze Haare
Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte der Mann bislang nicht gefasst werden.
Polizei bittet um Hinweise
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf die Identität oder den Aufenthaltsort des Täters geben kann, wird gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach unter der Rufnummer 02202 205-0 zu wenden.
Jede noch so kleine Beobachtung könnte entscheidend sein, um den Täter zu ermitteln.
Wermelskirchen – Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Dellmannstraße (B 51) hat am Dienstagnachmittag (8. April) vier Verletzte gefordert – darunter ein 41-jähriger Quadfahrer, der lebensgefährlich verletzt wurde. Der Auffahrunfall ereignete sich gegen 14:50 Uhr auf Höhe der Einmündung zur Wolfhagener Straße.
Auffahrunfall mit vier beteiligten Fz.
Quadfahrer wird durch die Luft geschleudert
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei musste ein 54-jähriger Lkw-Fahrer aus Burscheid bei Gelblicht an der Ampel abbremsen. Zwei hinter ihm fahrende Verkehrsteilnehmer – eine 59-jährige Frau in einem Mini und ein 41-jähriger Mann auf einem Quad – verringerten ebenfalls ihre Geschwindigkeit. Der nachfolgende 27-jährige Fahrer eines Ford-Pick-ups aus Wermelskirchen erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit voller Wucht auf das Quad auf.
Der Aufprall hatte dramatische Folgen: Der Quadfahrer wurde in den offen fahrenden Mini geschleudert und blieb schwer verletzt auf dem Beifahrersitz liegen. Der Mini wiederum prallte auf das Heck des stehenden Lkw.
Rettungshubschrauber im Einsatz
Während der Fahrer des Pick-ups, die Fahrerin des Minis und der Lkw-Fahrer mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, musste der Quadfahrer aufgrund seiner lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik geflogen werden. Dort wird er aktuell intensivmedizinisch betreut.
Polizei zieht Unfallaufnahmeteam hinzu
Der Sachschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde das Unfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Düsseldorf hinzugezogen.
Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Abschleppmaßnahmen musste die Dellmannstraße für rund zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde in dieser Zeit weiträumig umgeleitet.
Polizei mahnt zur Vorsicht
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung des Sicherheitsabstandes und der angepassten Geschwindigkeit hin – gerade an Ampelkreuzungen. Schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann schwerwiegende Folgen haben.
Burscheid – Gleich zweimal wurde die Polizei am Dienstag (8. April) in Burscheid fündig: Innerhalb kurzer Zeit stoppte der Verkehrsdienst zwei Pkw-Fahrerinnen, die offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.
Kontrollmaßnahmen mit eindeutigen Ergebnissen
Gegen 10:20 Uhr kontrollierten die Beamten im Akazienweg eine 47-jährige Frau aus Leverkusen. Schon bei der ersten Überprüfung ergaben sich eindeutige Hinweise auf vorangegangenen Drogenkonsum. Ein freiwilliger Vortest bestätigte diesen Verdacht – die Fahrt war damit beendet.
Nur rund eine Stunde später, gegen 11:30 Uhr, fiel den Beamten eine weitere Fahrerin auf: Eine 58-jährige Leverkusenerin, die mit ihrem Pkw auf der Höhestraße unterwegs war, wurde ebenfalls einer Kontrolle unterzogen. Auch bei ihr schlug der Drogenvortest positiv an.
Konsequenzen für die Fahrerinnen
Beiden Frauen wurde eine Blutprobe entnommen, um den Verdacht labortechnisch zu bestätigen. Außerdem wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt. Auf sie kommt nun jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu – verbunden mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und unter Umständen auch einem Fahrverbot.
Polizei warnt: Drogen am Steuer gefährden Leben
Die Polizei Rhein-Berg betont erneut, wie gefährlich das Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ist – nicht nur für die betroffenen Fahrerinnen und Fahrer selbst, sondern auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.
„Wer berauscht fährt, riskiert nicht nur Führerschein und Geldbuße, sondern gefährdet Menschenleben“, warnt der Verkehrsdienst. Kontrollen wie diese werden daher regelmäßig und flächendeckend durchgeführt.