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Member of security guard team working on public event, unrecognizable male person from behind

Sicherheit an Karneval: Polizei zieht überwiegend positive Bilanz

04 März 2025 von Felix Morgenstern

Trotz erhöhter Alarmbereitschaft aufgrund von Terrordrohungen sind die Karnevalsfeierlichkeiten in Nordrhein-Westfalen bislang weitgehend ruhig und ausgelassen verlaufen. Besonders in den Hochburgen Köln und Düsseldorf feierten die Jecken unter strengen Sicherheitsvorkehrungen ohne größere Zwischenfälle.

Großer Polizeieinsatz für ein sicheres Karnevalstreiben

Die Sicherheitsbehörden hatten sich bereits lange im Vorfeld intensiv auf die närrischen Tage vorbereitet. Tausende Polizisten waren landesweit im Einsatz, um die Veranstaltungen abzusichern. NRW-Innenminister Herbert Reul machte im Vorfeld deutlich, dass man sich von Bedrohungen nicht einschüchtern lassen dürfe: „Wir dürfen uns von diesen Typen unsere Art zu leben nicht kaputt machen lassen.“

Trotz der erhöhten Präsenz von Sicherheitskräften war die Stimmung in den Karnevalshochburgen ausgelassen. Bei strahlendem Sonnenschein tanzten und schunkelten kostümierte Jecken auf den Straßen – ein Zeichen dafür, dass der Karneval nicht von Angst, sondern von Lebensfreude geprägt ist.

Bombendrohung in Essen-Kupferdreh – Rosenmontagszug abgesagt

Während in den meisten Städten der Karneval störungsfrei verlief, musste der Rosenmontagszug in Essen-Kupferdreh kurzfristig abgesagt werden. Eine Bombendrohung ging rund 30 Minuten vor Zugbeginn beim Veranstalter ein.

Nach Rücksprache mit der Polizei entschied dieser, die Veranstaltung nicht stattfinden zu lassen. Die bereits versammelten Karnevalisten wurden umgehend per Lautsprecherdurchsagen informiert.

Die Polizei nahm umgehend die Ermittlungen auf und leitete ein Strafverfahren wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten ein.

Karneval bleibt ein Fest der Lebensfreude

Trotz der besonderen Sicherheitslage zeigen die bisherigen Tage, dass sich die Menschen ihre Traditionen nicht nehmen lassen. Die Polizei bleibt weiterhin präsent, um auch die kommenden Veranstaltungen – insbesondere am Veilchendienstag – sicher zu begleiten.

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Einbruch in Firmenfahrzeug in Burscheid – Werkzeuge und Maschinen gestohlen

04 März 2025 von Felix Morgenstern

In Burscheid haben unbekannte Täter während der Karnevalstage ein Firmenfahrzeug aufgebrochen und hochwertige Werkzeuge sowie Maschinen entwendet. Der Diebstahl wurde erst am Montagnachmittag (3. März) bemerkt.

Symbolbild

Gewaltsamer Aufbruch während der Karnevalstage

Die Polizei wurde am Montagnachmittag in die Straße „Straßerhof“ gerufen, nachdem der Diebstahl aus einem Firmenfahrzeug festgestellt worden war. Das betroffene Fahrzeug, ein Mercedes-Benz Sprinter, war zuletzt am Donnerstag (27. Februar) gegen 17:00 Uhr auf dem Firmengelände ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen worden.

Unbekannte Täter hatten offenbar in den darauffolgenden Tagen die Schiebetür gewaltsam aufgebrochen und sich so Zugang zum Inneren verschafft.

Maschinen und Werkzeuge im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen

Aus dem Transporter wurden hochwertige Werkzeuge und Maschinen der Marke Makita entwendet. Der Schaden beläuft sich auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zeugen gesucht – Polizei bittet um Mithilfe

Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nach Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts bemerkt haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Cropped photo of cheerful adult couple in funny accessories spending time together

Friedlicher Karnevalssonntag im Rheinisch-Bergischen Kreis – Tausende feiern ausgelassen

03 März 2025 von Felix Morgenstern

Bei strahlendem Sonnenschein haben zehntausende Jecken am Karnevalssonntag (2. März) im Rheinisch-Bergischen Kreis die Umzüge begleitet. Dank eines umfassenden Sicherheitskonzepts verliefen die Veranstaltungen größtenteils störungsfrei. Polizei, Ordnungsämter und Sicherheitsdienste sorgten für einen reibungslosen Ablauf – mit nur wenigen Zwischenfällen.

Bergisch Gladbach: Größter Zug im Kreis bleibt weitgehend ruhig

Der größte Karnevalszug der Region zog durch die Innenstadt von Bergisch Gladbach. Rund 85.000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Straßen, während bunt geschmückte Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen für beste Stimmung sorgten. Trotz der großen Menschenmenge musste die Polizei nur einmal einen Platzverweis aussprechen.

Ermittelt wird jedoch in zwei Fällen: Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen, zudem leitete die Polizei ein Verfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Ein Zuschauer hatte eine kostümierte Person mit einem Helm und aufgemaltem Hakenkreuz gemeldet. Abgesehen davon blieb die Veranstaltung friedlich.

Tausende feierten sicher in Overath, Rösrath und Heiligenhaus

In Overath-Mitte säumten rund 10.000 Menschen die Straßen und verfolgten den bunten Zug. Die Veranstaltung verlief vollkommen störungsfrei.

Auch in Heiligenhaus mit 5.000 Feiernden sowie in Immekeppel mit 3.000 Jecken konnte die Polizei ein positives Fazit ziehen – es gab keine nennenswerten Vorkommnisse.

Ruhiger Verlauf in Forsbach und Hoffnungsthal

Die Karnevalszüge in Rösrath-Forsbach und Rösrath-Hoffnungsthal lockten ebenfalls tausende Zuschauer an. In Forsbach feierten rund 3.000 Jecken, während in Hoffnungsthal etwa 2.000 Menschen an den Straßen standen. Beide Umzüge verliefen friedlich.

Rosenmontag als Höhepunkt der Session

Mit dem Rosenmontag erreicht der Karneval seinen Höhepunkt. Auch in den kommenden Tagen wird die Polizei bei den Zügen, unter anderem in Wermelskirchen-Dabringhausen und Rösrath-Mitte, präsent sein, um für Sicherheit zu sorgen. Die bisherige Bilanz zeigt: Die Jecken feiern fröhlich und ausgelassen – und dabei weitgehend friedlich.

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A frustrated man at his desk discovers an error while trying to pay online with his credit card and smartphone

Betrugsversuch in Burscheid: Falsche Bankmitarbeiter wollten Seniorin täuschen

01 März 2025 von Felix Morgenstern

In Burscheid versuchten Betrüger am Dienstag (27. Februar), eine 86-jährige Frau um ihre Bankkarte zu bringen. Durch eine geschickte Masche gaben sie sich als Bankmitarbeiter aus und forderten sensible Daten ein. Doch die Seniorin durchschaute den Trick rechtzeitig und verhinderte einen Betrug.

Anruf mit Schocknachricht – Betrüger verlangen Geheimzahl

Am Vormittag erhielt die 86-Jährige einen Anruf von einem vermeintlichen Sparkassen-Mitarbeiter. Der Mann am Telefon behauptete, es sei eine unberechtigte Abbuchung von 4.000 Euro von ihrem Konto vorgenommen worden. Um das Problem zu lösen, müsse er die Geheimzahl der Bankkarte erfahren und würde sich anschließend an die Polizei wenden.

Im Vertrauen auf die Echtheit des Anrufs nannte die Seniorin ihre PIN. Kurz darauf folgte jedoch der nächste Schritt des Betrugs.

Plötzlich an der Haustür: Ein zweiter Betrüger fordert die Karte

Fast zeitgleich klingelte es an der Haustür der Frau. Ein weiterer Mann stand vor ihr und gab sich ebenfalls als Sparkassen-Mitarbeiter aus. Er forderte sie auf, ihm ihre Bankkarte auszuhändigen.

Doch diesmal reagierte die Seniorin misstrauisch und verweigerte die Herausgabe. Der Betrüger zog daraufhin unverrichteter Dinge wieder ab.

Seniorin erstattet Anzeige – Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen

Nachdem sich die Seniorin über den Vorfall bewusst wurde, erstattete sie eine Strafanzeige bei der Polizei. Den Mann an ihrer Tür beschrieb sie als 20 bis 30 Jahre alt, mit kurzen braunen Haaren, westeuropäischem Erscheinungsbild, braunem Pullover und schwarzer Hose.

Die Polizei warnt erneut eindringlich vor solchen Betrugsversuchen. Sie rät dringend dazu:

  • Keine sensiblen Daten am Telefon preiszugeben, insbesondere keine Geheimzahlen oder Kontoinformationen.
  • Bankkarten, Bargeld oder Wertsachen niemals an Fremde zu übergeben, selbst wenn diese sich als Bankmitarbeiter, Polizisten oder Behördenvertreter ausgeben.
  • Bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und im Zweifel direkt bei der echten Bank oder Polizei nachzufragen.

Dank ihres besonnenen Handelns entging die Seniorin in Burscheid einem finanziellen Schaden. Die Ermittlungen der Polizei laufen, um die Betrüger zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.

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Polizei Kontrolle Lkw

42-Jähriger leistet Widerstand bei Polizeikontrolle in Overath

28 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ein nächtlicher Polizeieinsatz in Untereschbach endete mit einer vorläufigen Festnahme: Ein 42-jähriger Mann widersetzte sich der Kontrolle, versuchte zu fliehen und verletzte dabei einen Beamten leicht. Zudem steht der Verdacht im Raum, dass das von ihm genutzte Fahrrad gestohlen sein könnte.

Fluchtversuch trotz mehrfacher Aufforderung

Gegen 4:30 Uhr fiel der Mann einer Streifenwagenbesatzung in der Bahnhofstraße auf. Da er den Beamten bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt war, entschlossen sie sich zu einer Kontrolle. Doch anstatt anzuhalten, versuchte der 42-Jährige mit seinem Fahrrad zu fliehen.

Mehrfache Aufforderungen, stehen zu bleiben, ignorierte er. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Unterstützungskräfte gelang es den Beamten, ihn zu stoppen und in Gewahrsam zu nehmen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand.

Handfesseln angelegt – Polizist verletzt

Während der Festnahme versuchte der Mann, sich loszureißen und gegen die Maßnahmen der Polizei anzukämpfen. Infolge der Rangelei erlitt ein Beamter leichte Verletzungen. Schließlich konnte der 42-Jährige fixiert und vorläufig festgenommen werden.

Unklare Herkunft des Mountainbikes

Bei der Kontrolle des Fahrrads stellte sich ein weiteres Problem heraus: Der Mann konnte keinen Eigentumsnachweis für das hochwertige Mountainbike erbringen. Zudem widersprachen sich seine Angaben zur Herkunft des Fahrrads. Aufgrund dieser Ungereimtheiten wurde das Fahrrad sichergestellt.

Ermittlungen wegen Diebstahls und Widerstands

Der 42-jährige polnische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz wurde für weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen auf die Wache gebracht. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde er zunächst wieder entlassen. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verdachts des Fahrraddiebstahls.

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Verunfallter Opel auf der Berg. Landstraße

Sekundenschlaf führt zu Unfall in Rösrath – Pkw überschlägt sich

27 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ein 21-jähriger Rösrather hat in der Nacht zum Mittwoch (26.02.) einen schweren Verkehrsunfall verursacht, als er während der Fahrt kurzzeitig in einen Sekundenschlaf fiel. Sein Opel überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen.

Verunfallter Opel auf der Berg. Landstraße

Fahrt endet auf dem Dach

Der junge Fahrer war gegen 04:00 Uhr auf der Bergischen Landstraße in Richtung Untereschbach unterwegs, als er nach eigenen Angaben während der Fahrt kurz einschlief. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf eine mittige Verkehrsinsel, prallte gegen ein Verkehrszeichen und überschlug sich. Der Opel kam schließlich halbseitig auf dem Gehweg zum Stillstand.

Glücklicherweise konnte sich der 21-Jährige selbst aus dem Fahrzeug befreien und erlitt nur leichte Verletzungen. Er wurde zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Hoher Sachschaden und sichergestellter Führerschein

Durch den Unfall entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Neben dem erheblich beschädigten Fahrzeug wurden auch ein Verkehrsschild umgeknickt und eine Straßenlaterne verbogen. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Die Polizei stellte den Führerschein des Mannes sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel ein.

Gefahr durch Sekundenschlaf im Straßenverkehr

Der Fall zeigt, wie gefährlich Müdigkeit am Steuer sein kann. Sekundenschlaf ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Experten raten dazu, bei ersten Anzeichen von Erschöpfung eine Pause einzulegen, frische Luft zu schnappen oder – wenn möglich – ein kurzes Nickerchen zu machen, bevor die Fahrt fortgesetzt wird.

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Loudspeakers on pole, alarm siren in city. Two public address system speakers on blue sky background

Landesweiter Warntag am 13. März: Sirenen, Warn-Apps und Cell Broadcast im Test

26 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstag, den 13. März 2025, wird in ganz Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag durchgeführt. Um 11:00 Uhr heulen in zahlreichen Kreisen, Städten und Gemeinden die Sirenen, und auch andere Warnsysteme wie Cell Broadcast, Warn-Apps und Radiodurchsagen werden getestet.

Warnung über verschiedene Kanäle – Cell Broadcast mit lautem Alarm

Neben den klassischen Sirenen erfolgt die Probewarnung auch über digitale Systeme:
Cell Broadcast sendet eine direkte Nachricht mit Alarmton auf Mobiltelefone, die für diese Funktion freigeschaltet sind. Eine Entwarnung gibt es hier nicht.
Warn-Apps wie NINA oder KATWARN informieren ebenfalls über die Testwarnung.
Radio Berg strahlt eine Probewarnung aus, um auch Menschen ohne Smartphone oder App zu erreichen.

Warum gibt es den Warntag?

Das Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung für Notfälle und Katastrophenlagen zu sensibilisieren. Viele Bürgerinnen und Bürger sind nicht mit den verschiedenen Warnsignalen vertraut, daher soll der Warntag helfen, sie besser einzuordnen und zu verstehen.

Die wichtigsten Sirenensignale:
🔴 Auf- und abschwellender Heulton (1 Minute): Warnung vor einer akuten Gefahr
🟢 Dauerton (1 Minute): Entwarnung

Während des Probealarms werden beide Töne kombiniert, um die Wirkung der Warnsignale zu testen.

Erprobung von Technik und Abläufen

Neben der Aufklärung der Bevölkerung dient der Warntag auch dazu, die technischen Warnsysteme und ihre Abläufe zu testen. So wird überprüft, ob die Sirenen einwandfrei funktionieren, Warnmeldungen zuverlässig zugestellt werden und ob im Ernstfall alles reibungslos abläuft.

Weitere Informationen zum Warntag, Warnsystemen und Verhaltenstipps im Ernstfall gibt es auf der Webseite des Rheinisch-Bergischen Kreises unter www.rbk-direkt.de.

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Beteiligte Pkw nach Unfall in Ausfahrt eines Discounters

Unfall in Burscheid: Eine Verletzte und 50.000 Euro Schaden nach Kollision in Discounter-Ausfahrt

26 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Dienstagvormittag (25.02.) auf der Bundesstraße 51 (Dünweg) in Hilgen. Dabei wurde eine Frau verletzt und es entstand ein erheblicher Sachschaden.

Falsch eingeschätzte Vorfahrt führt zur Kollision

Ein 71-jähriger Leichlinger wollte mit seinem Kia aus der Ausfahrt eines Discounters nach links auf die B 51 in Richtung Wermelskirchen abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem Subaru, der von einem 66-jährigen Wermelskirchener gesteuert wurde.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei hatte der Subaru-Fahrer Vorfahrtsrecht, doch der Kia-Fahrer ging offenbar davon aus, dass der andere Wagen nach rechts auf den Parkplatz des Discounters abbiegen würde. Er gab an, dass der Fahrtrichtungsanzeiger des Subaru auf „Rechts“ gesetzt war, was ihn in seiner Annahme bestärkte.

Beifahrerin verletzt – Rettungswagen im Einsatz

Durch den Zusammenstoß wurde die 66-jährige Beifahrerin im Fahrzeug des Unfallverursachers verletzt. Sie erlitt leichte Verletzungen und musste zur weiteren Behandlung mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Beide Fahrzeuge stark beschädigt – Totalschaden möglich

Die Kollision hinterließ massive Schäden:
Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.
✔ Der entstandene Sachschaden wird auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und ermittelt nun weiter zum genauen Hergang. Besonders die Aussage des Unfallverursachers über den blinkenden Fahrtrichtungsanzeiger des Subaru wird dabei eine Rolle spielen.

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Close-up of THC-infused candy for microdosing with calming effects, cannabis, edibles, THC, candy

Erfolgreicher Schlag gegen internationalen Drogenring – Zollfahnder stoppen Cannabis-Süßigkeiten-Produktion

25 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ermittlern des Zollfahndungsamtes Essen ist ein bedeutender Erfolg im Kampf gegen den internationalen Drogenhandel gelungen. In Zusammenarbeit mit der spanischen Guardia Civil wurde ein führendes Mitglied einer Drogengruppierung in Madrid festgenommen. Die Fahnder beschlagnahmten neben Drogen auch mutmaßlich gefälschte Ausweisdokumente sowie Bargeld im Wert von über 17.000 Euro.

Drogenboss in Madrid gefasst – Auslieferung nach Deutschland geplant

Gegen den in Spanien festgenommenen Deutschen lag bereits ein internationaler Haftbefehl vor. Nach seiner Vorführung vor dem Haftrichter sitzt er nun in Untersuchungshaft. In Kürze soll er nach Deutschland ausgeliefert werden, wo ihm der Prozess gemacht wird.

Die Ermittlungen laufen bereits seit längerer Zeit. Ende vergangenen Jahres wurde bereits ein anderes Führungsmitglied des Drogenrings, ein Deutsch-Iraker aus Köln, in Georgien festgenommen. Auch er sitzt seitdem in U-Haft.

Drogen, Bargeld, Waffen und Luxusartikel sichergestellt

Die Fahnder hatten bereits im Oktober in einer koordinierten Aktion zehn weitere Beschuldigte festgenommen. Dabei wurde eine enorme Menge an Drogen und Wertgegenständen sichergestellt:

  • Fast 300 Kilogramm Drogen
  • Zwei Cannabis-Plantagen
  • Über 430.000 Euro Bargeld
  • Gold & Luxusuhren
  • Waffen, Munition und Sprengstoff

Die Ermittler konnten damit eine der größten Drogenbanden im Ruhrgebiet massiv schwächen.

Illegale THC-Süßigkeiten: Produktionsanlage entdeckt

Ein besonders brisanter Fund war eine Produktionsanlage für THC-haltige Süßigkeiten. Mit dieser Technik konnten Gummibärchen und andere Süßwaren mit dem Cannabis-Wirkstoff versetzt und anschließend über das Internet verkauft werden.

Für die Ermittler ist dies Neuland, denn während Cannabisprodukte häufiger beschlagnahmt werden, ist eine professionelle Produktion von THC-Süßigkeiten in Deutschland bislang selten aufgedeckt worden.

Drogenhandel im großen Stil – Kuriere brachten wöchentlich Nachschub

Der kriminelle Drogenring schmuggelte über Jahre hinweg tonnenweise illegale Substanzen nach Deutschland. Besonders die Niederlande dienten als Nachschubquelle. Wöchentlich überquerten Kuriere mit den Drogen die Grenze und verteilten die Ware deutschlandweit.

Zu den sichergestellten Substanzen gehören unter anderem:
Amphetaminöl im hohen dreistelligen Literbereich
Mehrere Tonnen Cannabis
Kokain, Crystal Meth & Haschisch in großen Mengen

Mit der Festnahme des führenden Mitglieds in Madrid und den bereits erfolgten Verhaftungen dürfte der Drogenring endgültig zerschlagen sein. Die Ermittlungen laufen jedoch weiter, um auch die letzten Strukturen der Organisation aufzudecken.

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Infomobil RheinBerg-Galerie

Kriminalprävention zum Anfassen: Polizei informiert in der RheinBerg-Galerie

25 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Ab sofort bietet die Polizei Rhein-Berg jeden letzten Mittwoch im Monat eine feste Anlaufstelle für Fragen rund um Sicherheit und Kriminalprävention. Der Infostand der Kriminalprävention ist erstmals am Mittwoch, 26. Februar, von 10:00 bis 15:00 Uhr im Erdgeschoss der RheinBerg-Galerie zu finden.

Beratung zu Einbruchschutz, Betrugsmaschen und Taschendiebstahl

Die Experten der Polizei informieren Bürgerinnen und Bürger über wichtige Themen, die den Alltag sicherer machen. Dazu gehören unter anderem:
✔️ Einbruchschutz: Wie kann ich mein Zuhause effektiv sichern?
✔️ Taschendiebstahl: Welche Tricks nutzen Kriminelle in Geschäften oder auf Veranstaltungen?
✔️ Betrugsmaschen: Wie erkenne ich Betrüger am Telefon oder online und schütze mich sowie meine Angehörigen?

Die Beratung ist kostenlos und richtet sich an alle Altersgruppen – egal ob Senioren, Berufstätige oder Familien.

Jeden Monat in der RheinBerg-Galerie

Der Infostand wird regelmäßig am letzten Mittwoch des Monats in der RheinBerg-Galerie aufgestellt. Interessierte, die an diesem Termin keine Zeit haben, können sich auch telefonisch unter 02202 205-444 beraten lassen oder einen individuellen Termin vereinbaren.

Mit diesem neuen Angebot will die Polizei die Bürgerinnen und Bürger direkt vor Ort erreichen und dazu beitragen, dass sie sich im Alltag sicherer fühlen. Ein Besuch lohnt sich – denn Prävention ist der beste Schutz vor Kriminalität.

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