Archiv | Aktuelles

Campus.

Einbruch in Volkshochschule Overath – Täter entwenden Bargeld aus Kaffeeautomat

20 März 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht von Montag (17. März) auf Dienstag (18. März) wurde in die Volkshochschule an der Schulstraße in Overath-Untereschbach eingebrochen. Die Täter hinterließen Schäden am Gebäude und entwendeten einen geringen Bargeldbetrag.

Campus.

Fenster aufgebrochen – Bargeld aus Kaffeeautomat gestohlen

Laut Polizei verschafften sich die bislang unbekannten Täter gewaltsam Zugang zur Volkshochschule, indem sie ein Fenster aufbrachen. Im Inneren durchsuchten sie die Räumlichkeiten und nahmen einen niedrigen zweistelligen Betrag aus einem Kaffeeautomaten mit.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Nach der Tat wurde eine Spurensicherung durchgeführt, zudem nahm die Polizei eine Strafanzeige wegen Einbruchs auf.

Das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Volkshochschule beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Radarfalle

Neue Blitzer für die Zoobrücke in Köln geplant – Testphase startet im September

19 März 2025 von Felix Morgenstern

Nach über zehn Jahren ohne funktionierende Blitzer will die Stadt Köln endlich wieder Tempoverstöße auf der Zoobrücke ahnden. Die bisherigen defekten Radaranlagen sollen durch eine neue Technologie ersetzt werden.

Blitzer-Panne mit bundesweiter Aufmerksamkeit

Die nicht funktionierenden Blitzer auf der 600 Meter langen Zoobrücke sorgten in der Vergangenheit für Schlagzeilen – sogar eine Satire-Sendung griff das Thema auf und machte es zum Symbol für bürokratischen Irrsinn.

Dabei hatte die Stadt bereits 2023 ein Tempolimit von 50 km/h auf der Brücke eingeführt. Bis heute gibt es jedoch keine funktionierenden Messgeräte, um die Einhaltung der Vorschrift zu kontrollieren.

Neue Blitzer – ganz ohne Strom

Die Reparatur der alten Blitzer hält die Stadt für unwirtschaftlich, insbesondere wegen der ungeeigneten Stromversorgung auf der Brücke. Stattdessen sollen nun neue Blitzer mit stromunabhängiger Technologie getestet werden.

Laut Stadtverwaltung startet das Pilotprojekt im September und wird sechs Monate dauern. Die genauen Standorte der neuen Anlagen sind noch nicht bekannt. Klar ist jedoch: Geschwindigkeitsverstöße werden ab dem ersten Tag der Testphase geahndet.

Mit den neuen Blitzern soll die Stadt Köln endlich das jahrelange Kontroll-Defizit auf der vielbefahrenen Zoobrücke beenden.

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Bergische Wanderwoche im Frühling: Mehr Touren, neue Highlights und starke Partner

19 März 2025 von Felix Morgenstern

Die Bergische Wanderwoche geht 2025 in eine neue Runde – und das gleich zweimal im Jahr. Nach der erfolgreichen Resonanz im Vorjahr wird das beliebte Wanderformat sowohl im Frühjahr als auch im Herbst stattfinden. Dabei erweitert sich das Angebot um neue Touren und Themen, während mit den Bergischen Genossenschaftsbanken erstmals ein starker Partner an Bord ist.

Noch mehr Vielfalt für Wanderfreunde

Das abwechslungsreiche Tourenprogramm bleibt das Herzstück der Veranstaltung. Themenschwerpunkte wie Kulinarik, Kräuter und Gesundheit haben sich fest etabliert und bieten weiterhin spannende Erlebnisse.

Für alle Alters- und Leistungsgruppen ist etwas dabei:

  • Familienfreundliche Touren für Groß und Klein
  • Langstreckenwanderungen für ambitionierte Teilnehmer
  • Mehrtagestouren mit Übernachtung
  • Geführte Wanderungen auf dem Bergischen Weg, Deutschlands schönstem Wanderweg
  • Early-Bird- und Feierabendwanderungen für Berufstätige

In diesem Jahr kommen neue Erlebnisse hinzu: Erstmals gibt es eine Wanderung auf dem Bergischen Jakobsweg, eine archäologisch-historische Tour in Bensberg sowie eine Vogelstimmenexkursion in Overath.

„Unsere Gästeführerinnen und Gästeführer lassen sich immer wieder neu von den unzähligen Möglichkeiten im Bergischen inspirieren. Dadurch gelingt es uns, Jahr für Jahr ein vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen“, sagt Mareike Rottmann, Produktmanagerin Aktiv bei „Das Bergische“.

Bergische 50 feiert Jubiläum

Ein besonderes Highlight der Bergischen Wanderwoche ist die Bergische 50, die 2025 ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Die beliebte 50-Kilometer-Wanderung startet am 10. Mai, gefolgt von der Bergischen 25 am 11. Mai in Wipperfürth.

Dank der Zweitagesregelung können in diesem Jahr noch mehr Wanderfreunde teilnehmen. Dennoch sind die Tickets bereits ausverkauft – ein Beweis für die große Beliebtheit des Events.

Neue Partnerschaft stärkt das Wanderangebot

Erstmals wird die Wanderwoche von den Bergischen Genossenschaftsbanken unterstützt. Dazu gehören die Volksbank Berg eG, die Bensberger Bank eG, die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen und die Volksbank Oberberg eG.

„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit den Bergischen Genossenschaftsbanken. Diese Partnerschaft ermöglicht es uns, unser Wanderangebot weiter auszubauen und zeigt zugleich die enge Verbundenheit der Banken mit der Region“, betont Gabi Wilhelm, Geschäftsführerin von Das Bergische.

Programmübersicht und Anmeldung

Das vollständige Programm der Bergischen Wanderwoche im Frühjahr ist unter www.bergische-wanderwochen.de abrufbar. Dort können Interessierte nach Thema, Datum und Ort filtern und gezielt nach passenden Wanderungen suchen.

Die Bergische Wanderwoche im Herbst findet vom 7. bis 28. September 2025 statt, das Programm wird voraussichtlich ab Juli 2025 veröffentlicht.

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Fahrzeugdiebstahl

Handwerkerfahrzeuge in Bergisch Gladbach und Rösrath aufgebrochen – Polizei sucht Zeugen

18 März 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht von Sonntag auf Montag (17. März) wurden in Bergisch Gladbach-Kaule und Rösrath zwei Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen. Die Täter entwendeten hochwertige Werkzeuge und Maschinen im Wert von mehreren tausend Euro.

Symbolbild

Einbruch in Bergisch Gladbach-Kaule: Loch in Tür gebohrt, Scheibe zerstört

Der erste Vorfall ereignete sich in der Henri-Dunant-Straße in Bergisch Gladbach-Kaule. Ein Ford-Kastenwagen, der zwischen Sonntag (16. März, 17:00 Uhr) und Montag (17. März, 06:15 Uhr) geparkt war, wurde Ziel von Einbrechern.

  • Die Täter bohrten ein Loch in die Seitenschiebetür und zerstörten eine Seitenscheibe.
  • Sie entwendeten Werkzeuge und Maschinen im Wert eines unteren vierstelligen Betrags.

Rösrath: Hecktür aufgebrochen – hoher Schaden für Handwerksbetrieb

Der zweite Einbruch wurde in der Straße Weide in Rösrath verübt. Hier brachen die Täter zwischen Samstag (15. März, 08:30 Uhr) und Montag (17. März, 11:00 Uhr) die Hecktür eines Renault-Kastenwagens auf.

  • Auch hier hatten es die Täter auf hochwertige Werkzeuge und Maschinen abgesehen.
  • Der entstandene Schaden liegt im mittleren vierstelligen Bereich.

Polizei bittet um Zeugenhinweise

In beiden Fällen nahm die Polizei eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls auf. Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Taxi

Einbruch in Taxizentrale in Wermelskirchen – Täter entwenden Tresor und Geldkassette

18 März 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht auf Montag (17. März) wurde in Wermelskirchen in eine Taxizentrale an der Oberen Remscheider Straße eingebrochen. Die Täter verschafften sich gewaltsam Zugang zu den Büroräumen und durchsuchten diese gezielt nach Wertgegenständen.

Gewaltsamer Zutritt und durchwühlte Räume

Laut Polizei gelangten die unbekannten Täter über eine Seiteneingangstür in das Gebäude. Anschließend durchsuchten sie einen angrenzenden Büroraum.

Nach Angaben einer Mitarbeiterin war die Taxizentrale zuletzt gegen Mitternacht in einem ordnungsgemäßen Zustand verlassen worden. Gegen 05:30 Uhr wurden dann die Einbruchsspuren entdeckt: Beschädigte Türen und durchwühlte Räumlichkeiten.

Beute: Tresor und Geldkassette gestohlen

Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter einen leeren Schranktresor sowie eine Geldkassette. Ob weitere Gegenstände gestohlen wurden, ist noch unklar.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bereits eine Spurensicherung am Tatort durchgeführt. Das Kriminalkommissariat 2 ermittelt und bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung bemerkt haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Home owner analyzing blueprints with a worker during renovation process.

Kölner Wohnungseigentümer kämpfen gegen 700.000 Euro Schulden durch säumigen Gewerbeeigentümer

17 März 2025 von Felix Morgenstern

Die Wohnungseigentümer im Sommershof in Köln-Rodenkirchen sind verzweifelt: Seit über einem Jahr bleiben sie auf den Nebenkosten für die Gewerbeflächen sitzen, weil der neue Eigentümer der Gewerbeflächen seine Beiträge nicht zahlt. Die Schulden belaufen sich mittlerweile auf 700.000 Euro – mit drastischen Folgen für die Bewohner.

Müllberge, Ratten und ausbleibende Reparaturen

Die Situation im Sommershof spitzt sich immer weiter zu. Unbezahlte Müllabfuhrrechnungen führen dazu, dass sich hinter dem Gebäude riesige Müllberge auftürmen – darunter auch Abfälle aus der Gastronomie.

„Für die Ratten in Rodenkirchen ist das hier ein kleines Paradies“, sagt Wohnungseigentümerin Anja Senff. Hausmeister Bert Kern, der seit knapp 30 Jahren in der Anlage arbeitet, ist schockiert: „So etwas habe ich hier noch nie erlebt.“

Doch die Müllprobleme sind nur die Spitze des Eisbergs. Sämtliche Reparaturen wurden ausgesetzt, weil die Hauskasse leer ist.

Gewerbe-Mieten fließen – aber nicht an die Hausgemeinschaft

Im April 2024 übernahm die neu gegründete Sommershof GmbH die 6.100 Quadratmeter Gewerbefläche des Hauses. Der alleinige Gesellschafter, ein Kölner Unternehmer, kassiert seither die Mieteinnahmen der Gewerbemieter. Doch die fälligen Nebenkosten und das Hausgeld in Höhe von rund 40.000 Euro monatlich überweist er nicht.

Das Problem: Laut Wohnungseigentumsgesetz (WEG) haften alle Eigentümer gemeinsam. Das bedeutet, dass die 97 Wohnungseigentümer die offenen Kosten übernehmen müssen – ob sie wollen oder nicht.

„Uns bleibt keine andere Wahl“, sagt Eigentümerin Juliane von Nerée Siefer. „Wenn wir nicht zahlen, klemmen die Versorger uns allen Strom, Wasser und Heizung ab.“

Zwangsvollstreckung könnte drohen

Laut Thomas Tewes, Geschäftsführer des Kölner Haus- und Grundbesitzervereins, haben die Eigentümer rechtliche Möglichkeiten:

  • Sie könnten den Gewerbeeigentümer zum Verkauf der Flächen zwingen und so die Schulden begleichen lassen.
  • Sollte keine Zahlung erfolgen, sei eine Zwangsvollstreckung eine sinnvolle nächste Maßnahme.

Bislang blieben alle Mahnungen erfolglos. In Eigentümerversammlungen wird den Bewohnern regelmäßig mitgeteilt, dass die Sommershof GmbH „nicht zahlen könne“.

Strafanzeige gegen Gewerbeeigentümer gestellt

Mehrere Wohnungseigentümer haben inzwischen strafrechtliche Schritte eingeleitet. Sie vermuten, dass der Eigentümer die Mieteinnahmen gezielt in andere Unternehmensbereiche umleitet, anstatt die Nebenkosten zu begleichen.

Das Amtsgericht Köln hat bereits bestätigt, dass die Sommershof GmbH zur Zahlung verpflichtet ist. „Wenn er jetzt nicht zahlt, leiten wir die nächsten Schritte ein“, kündigt von Nerée Siefer an.

Die Lage bleibt angespannt – und die Wohnungseigentümer kämpfen weiter um ihr Zuhause und ihre finanzielle Sicherheit.

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World environment day. Green Business or corporate and community cooperation for Environment conservation sustainable development goal. volunteers help solve environmental problems. global teamwork

Earth Hour 2025: Bergisch Gladbach setzt ein Zeichen für den Klimaschutz

17 März 2025 von Felix Morgenstern

Auch in diesem Jahr beteiligt sich Bergisch Gladbach an der weltweiten Aktion „Earth Hour“ und setzt damit ein Zeichen für den Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Am Samstag, den 22. März 2025, um 20:30 Uhr wird die Beleuchtung des Historischen Rathauses für eine Stunde ausgeschaltet.

Licht aus für den Planeten

Die Earth Hour, eine Initiative des WWF, steht 2025 unter dem Motto:
„Licht aus. Stimme an. Für einen lebendigen Planeten.“

Das Ziel: Ein Zeichen für Umwelt- und Klimaschutz setzen, indem weltweit für eine Stunde das Licht abgeschaltet wird. Millionen Menschen, Unternehmen und Städte machen jährlich mit – und auch Bergisch Gladbach ist wieder dabei.

Bürger sind eingeladen, mitzumachen

Bürgermeister Frank Stein betont die Bedeutung der Aktion:

„Wir tragen Verantwortung für unseren Planeten. Die Earth Hour erinnert uns daran, dass Klimaschutz keine Option, sondern eine Notwendigkeit ist.“

Auch Erster Beigeordneter Ragnar Migenda unterstreicht die langfristige Perspektive:

„Es geht nicht nur um uns, sondern auch um zukünftige Generationen. Wir wollen eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.“

Die Stadt lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, sich zu beteiligen – sei es durch das Ausschalten von Lichtern in der eigenen Wohnung oder durch die Teilnahme an der symbolischen Verdunkelung des Rathauses.

Eine weltweite Bewegung

Seit 2007 ist die Earth Hour zu einer globalen Bewegung geworden. Jedes Jahr schalten Millionen Menschen, Unternehmen und Städte weltweit für eine Stunde das Licht aus. 2024 beteiligten sich allein in Deutschland über 550 Städte und Gemeinden an der Aktion.

Mit der Verdunkelung des Historischen Rathauses reiht sich Bergisch Gladbach erneut in diese Bewegung ein und setzt ein starkes Signal für den Klimaschutz.

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Bundesbahn-Streik

Warnstreiks in NRW: Freitag besonders das Ruhrgebiet betroffen

15 März 2025 von Felix Morgenstern

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst haben am Freitag erneut für massive Einschränkungen in NRW gesorgt – besonders im Ruhrgebiet und in Wuppertal. Während vielerorts die Müllabfuhr ausfiel, blieben Kitas geschlossen, Ordnungsämter unbesetzt und der öffentliche Nahverkehr in Teilen lahmgelegt.

Müllberge, geschlossene Ämter und stillstehende Schwebebahn

In Dortmund, Hamm und Bochum wurde am Freitag kein Müll abgeholt, während in Hagen zumindest die Restmülltonnen geleert wurden. In Hamm blieben zudem die städtischen Parkhäuser für Tagesgäste geschlossen. Auch in Recklinghausen zeigten die Warnstreiks Auswirkungen – dort legten unter anderem Schulhausmeister ihre Arbeit nieder.

Der ÖPNV im Ruhrgebiet lief bis auf vereinzelte Einschränkungen wieder nach Plan. In Wuppertal herrschte dagegen Stillstand im Nahverkehr: Nachdem am Donnerstag bereits die Schwebebahn bestreikt wurde, fuhren am Freitag weder Busse noch Schwebebahn – einzig die S-Bahnen waren in Betrieb. Auch in Ratingen kam es zu Ausfällen.

Streiks treffen Ordnungsämter und Stadtreinigungen

In der Städteregion Aachen blieben am Freitag Ordnungsämter unbesetzt, die Müllabfuhr in Eschweiler fiel aus, und in den Bauhöfen Alsdorf und Herzogenrath legten Mitarbeiter ihre Arbeit nieder. Auch der Bürgerservice Aachen und die Stadtbücherei waren betroffen.

In Köln blieben wegen des Warnstreiks die Mülltonnen und Papierkörbe ungeleert, viele Straßenreinigungen fielen aus. Zusätzlich bleiben am Samstag die Wertstoffcenter geschlossen.

Höhepunkt der Warnstreiks bereits am Mittwoch

Der bisher größte Streiktag fand am Mittwoch statt, als Verdi Beschäftigte im öffentlichen Dienst landesweit zum Streik aufrief. Neben dem Nahverkehr und der Müllabfuhr waren auch Kliniken, Sparkassen, Schwimmbäder und Jobcenter betroffen. Tausende Menschen beteiligten sich an Kundgebungen.

Tarifverhandlungen in entscheidender Phase

Der Kern der Warnstreiks ist der Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Verdi fordert:

  • 8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro pro Monat
  • Zusätzliche freie Tage
  • Bessere Arbeitsbedingungen und höheren Gesundheitsschutz im Luftsicherheitsbereich

Die Arbeitgeber lehnen die Forderungen als nicht finanzierbar ab. Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge, Verhandlungsführerin der kommunalen Arbeitgeber, bezeichnete die Forderungen als „unrealistisch“.

Am Freitag begann in Potsdam die dritte Tarifverhandlungsrunde, die bis Sonntag andauert. Mit den anhaltenden Streiks will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen.

Weitere Warnstreiks in NRW möglich

Nach Angaben von Verdi NRW sind weitere Warnstreiks bis zum 14. März möglich, auch am Wochenende könnte es zu Arbeitsniederlegungen kommen. Beschäftigte wollen so ihre Forderungen vor den entscheidenden Verhandlungstagen noch einmal unterstreichen.

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Diebstahl in Kürten: Unbekannte stehlen Werkzeuge und Maschinen aus Handwerkerfahrzeugen

14 März 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht von Mittwoch (12. März) auf Donnerstag (13. März) haben unbekannte Täter in Kürten zwei Handwerkerfahrzeuge aufgebrochen und wertvolle Werkzeuge sowie Maschinen entwendet. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Gezielte Einbrüche in zwei Transporter

Die betroffenen Fahrzeuge – ein VW und ein Ford – waren in den Ortsteilen Eisenkaul und Weiden an der Kölner Straße abgestellt. Die Täter gingen offenbar gezielt vor:

  • Sie bohrten ein Loch in die Seitenschiebetüren, um diese zu entriegeln und sich Zugang zum Innenraum zu verschaffen.
  • Anschließend entwendeten sie diverse hochwertige Werkzeuge und Maschinen.

Der genaue Wert der gestohlenen Gegenstände konnte während der Anzeigenaufnahme noch nicht beziffert werden, dürfte jedoch erheblich sein.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei hat in beiden Fällen eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen. Das Kriminalkommissariat 3 in Burscheid bittet um Zeugenhinweise:

📞 02202 205-0

Wer in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge in den betroffenen Ortsteilen bemerkt hat, wird gebeten, sich zu melden.

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Transparent zum Streikaufruf bei regnerischem Wetter

Warnstreiks in NRW: ÖPNV, Kitas, Müllabfuhr und Ämter betroffen

13 März 2025 von Felix Morgenstern

In dieser Woche legen Warnstreiks in NRW vielerorts den öffentlichen Dienst lahm. Besonders betroffen sind der Nahverkehr, Kitas, Stadtverwaltungen, Müllabfuhr und Kliniken. Höhepunkt der Proteste war ein landesweiter Streiktag am Mittwoch, doch auch am Donnerstag ging es weiter – mit massiven Auswirkungen auf den Alltag vieler Bürger.

ÖPNV-Streiks: Stillstand in mehreren Städten

Wer auf Busse und Bahnen angewiesen ist, musste sich in vielen Regionen alternative Wege zur Arbeit suchen. Besonders in Düsseldorf herrscht seit Montag ein weitgehender Stillstand im Nahverkehr – keine U-Bahnen, kaum Busse. Erst am Freitagmorgen soll der Betrieb wieder regulär aufgenommen werden.

In Wuppertal wurde am Donnerstag die Schwebebahn bestreikt. Über 80.000 Fahrgäste mussten auf Busse oder S-Bahnen ausweichen. Auch städtische Schwimmbäder in Wuppertal blieben wegen des Arbeitskampfes bis Freitag geschlossen.

Flächendeckende Streiks im öffentlichen Dienst

Am Mittwoch hatte die Gewerkschaft Verdi in ganz NRW zum Streik aufgerufen – mit Auswirkungen auf viele Bereiche:

  • Kitas: In zahlreichen Städten wie Bochum, Bottrop, Gelsenkirchen und Herne blieben viele Einrichtungen geschlossen oder boten nur eine Notbetreuung an.
  • Müllabfuhr: In Wuppertal und Mönchengladbach wurde der Müll nicht abgeholt.
  • Kliniken: In Essen kam es zu Einschränkungen in der Patientenbetreuung.
  • Sparkassen, Schwimmbäder und Jobcenter waren ebenfalls betroffen.

Tausende Beschäftigte demonstrieren in NRW-Städten

In Städten wie Dortmund, Duisburg, Essen, Mülheim, Oberhausen, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Münster, Bielefeld, Hagen, Aachen und Siegen fanden große Demonstrationen und Kundgebungen statt. Die Streikenden forderten höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Tarifstreit: Was fordert Verdi?

Die Warnstreiks stehen im Zusammenhang mit den laufenden Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst. Verdi fordert:

  • 8 Prozent mehr Lohn, mindestens aber 350 Euro pro Monat
  • Zusätzliche freie Tage
  • Bessere Arbeits- und Gesundheitsbedingungen für Sicherheitskräfte an Flughäfen

Die Arbeitgeber lehnen diese Forderungen als nicht finanzierbar ab.

Weitere Streiks geplant – Verhandlungen ab Freitag

Laut Verdi werden die Streikmaßnahmen bis mindestens 14. März fortgesetzt, um den Druck auf die Arbeitgeber zu erhöhen. Ab Freitag gehen die Verhandlungen weiter, doch ein schnelles Ende des Tarifkonflikts ist nicht in Sicht. Bürger müssen sich daher weiterhin auf Ausfälle und Einschränkungen einstellen.

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