Archiv | Bensberg

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Scheitert geplantes Einkaufszentrum in Bensberg?

05 Oktober 2012 von Darian Lambert

Die gestrige Bürgerversammlung hat gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der anwesenden Bürger durch ihre Wortbeiträge oder ihren Beifall bekundeten, dass sie gegen das neue Einkaufszentrum in dieser massiven baulichen Form sind, der Bauörper ein zu großes Monstrum sei, dass nicht in das bauliche Umfeld passe und die Chancen einer langfristigen Belebung des oberen Marktplatzes verhindere. Die Eigentümer des Goethehauses kündigten bereits alle denklichen gerichtlichen Schritte gegen einen Bebauungsplan an, der die jetzige Planung legalisiere. Auch wurde die Rentabilität des Projektes in Frage gestellt, weil die erforderlichen Mieten heute am Markt nicht mehr erzielbar und 10-Jahres-Mietverträge nicht mehr durchsetzbar seien. Auch die Gefahr, dass die Fonds-Gesellschaft ebenso wie zuvor künftige erforderliche Investitionen unterlasse und auch dieses Objekt wie das Löwencenter abgewirtschaftet werden könne, wurde hingewiesen. Der Verwaltung und dem Architekturbüro wurde Täuschung durch gefällige perspektivische Visualisierungen vorgeworfen, die den wirklichen realen Eindruck nach Fertigstellung verschleiern sollen. Ich hatte nicht mit so viel Gegenwind aus der Bürgerschaft gerechnet, über die Verwaltung und Politik so ohne weiteres nicht mehr hinweggehen können. Hier treffen freilich Eigentümerrechte der Fondsgesellschaft einerseits wie auch andere Eigentumsverhältnisse im Gebiet des ausgelegten Bebauungsplanes und die Wunschvorstellungen der Bürger über ein schönes Bensberg andererseits diametral aufeinander, denn es ist einer Stadt als Nichteigentümer nicht möglich, die Planung nach städtebaulichen Gesichtspunkten optimiert am Reißbrett zu gestalten Und auch wirtschaftliche Zwänge des Investors bilden einen Zielkonflikt. Es dürfte aber nach der gestrigen Veranstaltung klar sein, dass das Projekt weder von der Verwaltung noch von der Politik so euphorisch wie bisher durchgewunken werden kann und Politik und Verwaltung an einer harten Nuss noch zu knabbern haben. Ich will nicht mehr ausschließen, dass wegen zu viel Widerstand zu vieler Bürger gegen die gegenwärtige Planung der Investor nicht mehr will, wenn das Gebäude um 2 Geschosse reduziert und noch mehr nach hinten versetzt werden soll. Auf die weitere Diskussion bin ich daher gespannt und auch darauf, inwieweit die Fraktionen auf die Bürgereinwendungen reagieren werden.

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Basketball Sportler empört über Stadtverwaltung

23 September 2012 von Darian Lambert

Seit fast zwei Jahren können die Basketball-Spieler nun keinen Sport mehr machen auf den Sportanlagen des Otto Hahn Gymnasiums. Bernd Martmann von der Bergisch Gladbacher Stadtverwaltung sprach von einer Reparatur des wegen Schäden geschlossenen Platzes im ersten Halbjahr 2012. An diesem Vorhaben hielt die Stadtverwaltung nicht fest. Der Basketballplatz ist jetzt nicht nur geschlossen, sondern die gesamte Schule wurde mittlerweile eingezäunt und abgeschlossen. Hier hatten jede Woche viele hundert Bürger in Ihrer Freizeit und die Schüler der Otto Hahn Schulen Basketball gespielt.

Bereits mehrere Bürgeranträge wurden eingereicht von den Sportlern welche sich gegen das Absperren der Sportanlage richteten und gleichzeitig deren Reparatur verlangten. Karsten Knaack, ein junger Bensberger Basketballspieler, ist empört. „Was sollen junge Leute wie ich nach Meinung der Stadtverwaltung in der Freizeit machen? Sollen wir am Kleber schnüffeln oder heimlich fremde Autos anzünden?“ fragt Karsten uns offensiv. Aber nicht nur Karsten ist sauer. Die Basketballspieler kamen aus allen Stadtteilen Bergisch Gladbachs und sogar auch aus Köln mit der Bahn um gemeinsam Sport zu machen. „Wieso lässt man nicht einfach das Tor hinten auf? Warum kündigt man an den Platz zu reparieren und macht das dann nicht? Ich bin stinksauer! Das kann es doch nicht sein.“ meint Karsten Knaack.

Den guten Glauben an Lutz Urbach’s Stadtverwaltung hat er jedenfalls verloren und stellt einen so genannten Bürgerantrag an den Ausschuss für Anregungen und Beschwerden. „Ich habe reingeschrieben das Lutz Urbach persönlich Stellung nehmen soll in dieser Sache. Die Verwaltungsbeamten arbeiten nicht richtig und halten ihr Wort nicht. Bernd Martmann der Fachbereichsleiter gab an Verständnis für uns junge Sportler zu haben und wollte eine Reparatur in die Wege leiten. Wir haben gesehen, dass eben genau das nicht passiert ist. Ich fordere daher Lutz Urbach auf persönlich Stellung zu nehmen.“

Einen Verstoß gegen einen Ratsbeschluss führen die Sportler ebenfalls ins Feld. Das Verschließen und nicht Reparieren von öffentlichen Sportplätzen verstößt gegen den vom Stadtrat im Jahr 2011 beschlossenen Sportentwicklungsplan. Für den Fall, dass man weiterhin untätig ist kündigen die Sportler eine Beschwerde beim Regierungspräsidenten an. Gute Werbung für Bergisch Gladbach und den in die Verantwortung gerufenen Bürgermeister wäre das sicherlich nicht.

 

Hier der Antrag im Wortlaut:

 

Bürgerantrag und Beschwerde gem. § 24 GO NRW

 

Schließung des Basketballplatzes an den Otto Hahn Schulen

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit lege ich Beschwerde ein gegen die Schließung des Basketballplatzes an den Otto Hahn Schulen nunmehr permanenter Natur ist. Wir können hier seit über 18 Monaten jetzt keinen Sport mehr machen. Was sollen wir junge Leute in unserer Freizeit Ihrer Meinung nach tun? Zuhause sitzen und am Kleber schnüffeln oder gar heimlich Autos auf der Straße anzünden? Die versprochen Reparatur jedenfalls haben Sie nicht durchgeführt!

 

  1. Sachdarstellung

Der vormals von uns, den Bürgern der Stadt Bergisch Gladbach genutzte Basketballplatz am OHG wurde auf Weisung durch Bürgermeister Lutz Urbach (CDU) persönlich geschlossen. Nachdem sich mehrere Sportler aufgrund der Schäden am Platz bereits verletzt hatten war dieser Schritt m.E. angebracht, sogar überfällig. Da die Stadt keinerlei Anstalten machte den Platz zu reparieren legten bereits mehrere Bürger Beschwerde ein gegen die dauerhafte Schließung des Sportplatzes.

In seiner Stellungnahme hierzu sprach Lutz Urbach von Reparaturkosten in Höhe von 25.000 – 30.000 €. Die Verwaltung, es ist die gleiche Verwaltung welche mit falschen Ausschreibungen unlängst Mehrkosten in Höhe von ca. 1,3 MIO Euro für die kommunale Gebäudereinigung verursachte, Umzäunte in bekannter DDR Manie zunächst erstmal die gesamte Schule. Dafür wurden mal wieder 80.000 € aus dem NOTHAUSHALT verbrannt. Ein Spielen am Wochenende oder in den Schulferien auf dem Basketballplatz wird daher aufgrund beamtenmäßiger Schließzeiten wohl kaum möglich sein.

Die Beschwerden der vielen Bürger schienen zunächst jedoch nicht wirkungslos zu sein. Immerhin versicherte Fachbereichtsleiter Bernd Martmann (Bündnis 90 Grüne) in der Sitzung vom 15.12.2011 eine Reparatur des Spielfeldes im ersten Halbjahr 2012. Zitat aus dem Protokoll der Sitzung: „Fachbereichtsleiter Martmann hat durchaus Verständnis für den Wunsch von Jugendlichen, das Spielfeld zu nutzen. Dies sollte auch künftig nicht gänzlich unterbunden werden. Selbstverständlich werde das Basketballfeld wieder hergerichtet. Dies sei mit einem Betrag von etwa 30.000 € für das erste Halbjahr 2012 geplant. Nach der Wiederherstellung seien dann Schließzeiten zu beachten.“

 

  1. Begründung

Die Sport und Freizeitmöglichkeiten in Bergisch Gladbach sind wichtig für die Gesundheit der Menschen und demnach auch für deren berufliche / geschäftliche Leistungsfähigkeit. Bergisch Gladbach bietet hierzu ausreichend Potentiale um eine gute Work / Life Balance zu ermöglichen.

Aufgrund Herrn Martmanns o.g. Stellungnahme waren wir zunächst erleichtert. Die Erleichterung wich jedoch schnell der Enttäuschung, denn der grüne Fachberichtsleiter hat es wohl offensichtlich nicht so genau genommen mit seinen Versprechen bzw. Reparaturplänen.

Hinsichtlich der Schließzeiten rege ich zudem noch an, das hintere Tor zu den öffentlichen Sportplätzen permanent geöffnet zu lassen. Aus dem Sportentwicklungsplan ergibt sich, dass öffentliche Sportplätze, besonders im Fall der Schulen, für jedermann frei zugänglich sein müssen. Diesen Plan hat der Rat mehrheitlich beschlossen. Insoweit darf ich auch darum bitten, dass man sich daran hält.

Zitat aus dem Sportentwicklungsplan:

  • „Prüfung zur Ausweitung der Nutzungszeiten und zur Öffnung von Sportaußenanlagen für den Freizeitsport“
  • „Prüfung der Ausbaumöglichkeit der Bewegungsangebote an Schulen; u.a. auch die Öffnung der Schulhöfe für den Freizeitsport“

Drucksache – Nr. 0072 / 2011, mehrheitlich vom Rat beschlossen am 31.05.2011

Es kann nicht sein, dass man hier die demokratischen Beschlüsse ad absurdum stellt und nach Gutsherrenart „sich einen verwurstelt“.

Der Argumentation der Stadtverwaltung hinsichtlich potentieller mutwilliger Schäden am Basketballplatz können wir ebenfalls nicht folgen. Der Belag der Platzes, welches beschädigt war, hatte unserer Ansicht altersbedingte Schäden, denn er war schon über 40 Jahre alt! In der Nachbarstadt Köln übrigens, können Jugendliche sogar in Neubrück, einem sozialen Brennpunkt, auf einem sog. NBA Court Basketball spielen. Es kam bisher auch hier in den vergangenen Jahren hier zu keinen mutwilligen Schäden.

Anmerkung: Gegen Schäden kann man sich sogar privat versichern. Gegen die Dummheit von Beamten geht das leider nur teilweise, und dass auch noch auf Kosten der Allgemeinheit in der Gemeindeversicherung.

 

  1. Handlungsempfehlung

Ich bitte daher nochmals nachdrücklich unseren Basketballplatz kurzfristig unter Nennung verbindlicher Termine zu reparieren. Zudem muss der Platz für die Öffentlichkeit zugänglich sein.

Des Weiteren rege ich an rein vorsorglich zu beschließen, dass die öffentlichen Sportanlagen an den Otto Hahn Schulen nicht an das Mediterrana, den Investor Herrn Reddel und schon garnicht zu Dumpingpreisen (2 € / qm) verkauft werden dürfen.

Wir verfolgen Ihr Handeln mit großem Interesse auch wenn das Kunststück seitens der Stadt gelungen ist, wohl ganz unbemerkt untätig zu bleiben. Daher wird ebenfalls angeregt, die Beamten zu Ordnung zu rufen und eine Rüge zu erteilen.

Da nunmehr niemand mehr erwarten kann, dass wir Sportler blauäugig der Dinge harren und tatenlos zusehen, werden wir den Fall über die Medien öffentliche machen. Es versteht sich von selbst, dass mit Ablauf des Jahres 2012, sollte weiter Untätigkeit an den Tag gelegt werden, eine Beschwerde an den Regierungspräsidenten erfolgt. Ich bitte Sie diesen Schritt überflüssig zu machen.

Insoweit bitte ich auch Herrn Bürgermeister, Lutz Urbach (CDU), eine Stellungnahme zu diesem Fall abzugeben. Als Chef der Verwaltung trägt auch Bürgermeister Urbach eine gewisse Mitverantwortung für die Handlungen seiner Verwaltungsbeamten. Seitens der Stadtverwaltung jedenfalls, dürfte man sich angesichts der Millionenschäden, nichteingehaltenen Terminen, leeren Versprechungen etc. jetzt eher in Zurückhaltung üben.

Daher rege ich in diesem besonderen Fall an, dass unser Bürgermeister Lutz Urbach, sollte die Verwaltung Stellung nehmen wollen, diese persönlich zu verfassen. Durch die persönliche Stellungnahme möchten wir eine gewisse Verbindlichkeit erreichen.

In seiner Bürgersprechstunde sicherte Urbach jedenfalls zu, der Bürgermeister aller Bergisch Gladbacher Bürger zu sein. Da hier seine Person gefragt ist bitten wir Sportler dem auch nachzukommen.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Karsten Knaack

 

 

 

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17. Original Bensberg Classic Impressionen

20 September 2012 von Darian Lambert

Heinz Weikert, Präsident der KG Bensberger Garde Schwarz-Weiß und Organisator der Bensberg Classic, ist stolz. Fast hundert Oldtimer-Kostbarkeiten fanden sich zur Show ein und cruisten bei der alljaährlichen Oldtimer-Rallye durch das Bergische Land. Unter dem diesjährigen Motto „Grünes im Bergischen“ fuhren die Klassiker auf einer  rund 100 Kilometerlangen Strecke. Die Tour begann an der Autobahnabfahrt der A 4 und verlief über Spitze, Dürscheid, Hohkeppel, Durbusch, über Lohmar mit Mittagspause in Much, dann weiter nach Marialinden, Overath, Untereschbach, Forsbach, Rösrath und zurück nach Bensberg.

Zum Abschluss fanden auf der Naturbühne Schlossstraße die Siegerehrungen für das erfolgreichste Oldtimer-Team, das beste Damenteam, das älteste Fahrzeug, das schönste Fahrzeug und die weiteste Anreise statt.

 

 

 

 

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CDU Skandal landet vor dem Amtsgericht Bergisch Gladbach

15 September 2012 von Darian Lambert

Die Kölner Staatsanwaltschaft wollte nicht locker lassen. Zu groß erscheint ihr die kriminelle Energie der ehemaligen Bergisch Gladbacher CDU Spitzenpolitiker. Der Vorwurf, Fraktionsgelder seien über Privatkonten gewaschen und für Partei- und Wahlkampfzwecke verwendet worden, ist in der Tat schwerwiegend. Die Staatsanwaltschaft geht von einer vorsätzlichen Tat aus. Jegliche Versuche der Angeklagten sich mit einer Geldstrafe aus der Affäre zu ziehen oder der Unterstellung zwecks Abwehr einer Klage die Staatsanwaltschaft betreibe ein politisches Verfahren blieben erfolglos.

Der CDU kann man zugute halten, dass sie die missbräuchliche Mittelverwendung selbst im Rahmen einer Kassenprüfung aufgedeckt hat. In die Öffentlichkeit gelangt war dieser Vorfall jedoch dann nur durch eine Indiskretion. Die damalige Fraktionsspitze wurde in Folge dessen abgesetzt. Ein von der Fraktion eingeschalteter Wirtschaftsprüfer bezifferte Fehlabrechnungen allein für das Jahr 2005 mit 18 000 Euro. Dieser Betrag wurde der Stadt zurückerstattet.

Die Anklageschrift richtet sich konkret gegen die beiden Vorgänger des jetzigen CDU-Fraktionschefs Peter Mömkes sowie gegen die damalige Schatzmeisterin und den Geschäftsführer der Fraktion. Es wird den Beteiligten Untreue und Betrug vorgeworfen. Die Angeklagten selbst schweigen gegenüber der Öffentlichkeit mit Hinweis auf das schwebende Verfahren beharrlich. Eine Berichterstattung von CDU kontrollierten Medienunternehmen erfolgte bis dato ebenfalls nicht.

Der Gladbacher Amtsrichter Reinhardt Bohn muss sich mit einer rekordverdächtigen 130 Seiten starken Anklageschrift nun in Bensberg auseinandersetzten. Sein Versuch, den Fall an die nächst höhere Instanz nach Köln „abzuschieben“ blieb erfolglos. Die Frage, ob es dem Richter die Stärke der Klageschrift zu viel Arbeit war oder Ihm der politische Fall zu brisant war bleibt bis dato offen.

Die Vorwürfe lesen sich wie ein Paradebeispiel für krumme Parteigeschäfte. Es wurden unverhältnismäßige Ausflüge, Feiern und Geselligkeit abgerechnet:

– Weihnachtsfeier 2001 im Grandhotel Schloss Bensberg, (7140,70 Euro)

– Schiffstour auf dem Rhein mit Ehepartnern anlässlich der Veranstaltung „Rhein in Flammen“

Auch der Glaubwürdigkeit von Fraktionsmitgliedern der lokalen CDU schadete dies. Jene haben stets behauptet, bei der Bootsfahrt handele sich um eine legitime Veranstaltung. Es habe sich ja um eine Arbeitsveranstaltung zwecks Anbahnung besserer Kontakte zur Kölner CDU-Ratsfraktion gehandelt.

Am 7. November 2012 findet in den Räumen des Bergisch Gladbacher Amtsgerichtes um 9 Uhr im Saal A 106 die Verhandlung zu diesem skandalösen Fall statt. Viele Christdemokraten hatten bis zuletzt gehofft, dies sich ersparen zu können. Letztendlich schlugen alle Versuche fehl die Wahrheit unter den Teppich zu kehren.

An der Verhandlung können interessierte Bürger als Gäste teilnehmen um sich selbst ein Bild zu machen. Hierzu existiert auch über Facebook ein Aufruf an die Bürger an der Verhandlung als Zuschauer teilzunehmen.

 

Anmerkung: Stefan Merten von der Bergisch Gladbacher CDU versuchte unter Androhung rechtlicher Schritte zu erzwingen, dass wir das unten dargestellte Bild aus dem Internet entfernen. In Deutschland gewährleistet Artikel 5 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik die Pressefreiheit. Die Idee der Pressefreiheit wurde insbesondere in der Zeit der Aufklärung entwickelt. Sie dient der freien Meinungsbildung. Bei der bildlichen Darstellung werden keinerlei Rechte verletzt. Insoweit verstehen wir Herrn Mertens Äußerungen als plumpen Vertuschungsvesuch. In unseren Grundsätzen ist verankert: „Wir beugen uns keinem Druck.“ Daran halten wir uns auch.

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Schloss Bensberg Classic Days 2012

09 September 2012 von Darian Lambert

Strietzel fachsimpelt mit Freunden

Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Hans Joachim Stuck startete bei der Oldtimer-Rallye der Schloss Bensberg Classic Days in der „Sanduhrklasse“. In dieser Klasse sind keine elektronischen Hilfsmittel erlaubt, um die Zeiten der Sonderprüfungen einzuhalten. Nur mechanische Stoppuhren sind erlaubt, selbst die Benutzung von Mobiltelefonen ist untersagt. Stuck, auch bekannt als „Strietzel“ belegte in seiner Wertungsklasse den dritten Platz und in der Gesamtwertung Rang fünf.

Neben Stuck waren auch andere Prominente mit von der Partie. Die Schauspieler Jürgen Prochnow, Herbert Knaup, Helmut Zierl und Erol Sander und sogar auch der Ex-Formel-1-Star Jacky Ickx saßen hinter dem Steuer eines historischen Rennwagens. Ickx war diese Jahr ebenfalls Jurymitglied des Concours d’Elégance. Hierbei wurden rund 40 der weltweit schönsten Klassiker des Automobilbaus präsentiert und wetteiferten um die Trophäen für den schönsten Wagen. Der Concours d’Elégance der Schloss Bensberg Classics wurde auch 2012 vom Weltverband FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) als Event der höchsten FIVA-Kategorie A gewertet.

Bilder: Georg Dresel
www.soliserv.de

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Internet verändert Fußgängerzone

16 August 2012 von Darian Lambert

Die Existenz vieler Einzelhändler könnte bald auf dem Spiel stehen. Das Internet hat das Einkaufsverhalten auch in Deutschland verändert. Um 5,4 % sinken die Besucherzahlen der Passanten, die in Deutschlands Fußgängerzonen einkaufen gehen (Quelle: Jones Lan LaSalle). Auch in Bergisch Gladbach bekommt man dies zu spüren. Die Bensberger Einkaufsmeile versucht gegenzusteuern und nun autofreundlich mehr Besucher anzulocken. Aus der ehemaligen Fußgängerzohne wird eine „Drive Through Zone“.  Schuld am Rückgang der Einzelhandelsumsätze ist aber nicht nur die Infrastruktur, sondern das Internet. Im World Wide Web werden mittlerweile 24 % aller Bücher umgesetzt. Damit hat sich der Umsatzanteil im Vergleich zum Jahr 2001 verzehnfacht. Im Umkehrschluss sinken die Umsätze der traditionellen Buchhändler jedes Jahr aus Neue. Ein ähnliches Schicksal droht Elektronikfachmärkten und damit auch den großen Handelsketten wie Media-Saturn.

Der Andrang von Mietinteressenten auf Deutschlands Toplagen blieb trotz alledem erstaunlich stabil. In den B-Lagen großer Städte und auf dem Land sieht die Lage hingegen trübe aus. Die Mietpreise fallen hier rapide. Vor allem kleine Einzelhändler können außerhalb der Toplagen kaum mehr gegen die mächtigen Internetanbieter mithalten. Bei sinkenden Umsätzen können sich jedoch weniger Einzelhändler wie vor der Zeit des Onlineshopping eine Ladenmieten in einer Toplage leisten – ein Teufelskreis. Entlegenen Stadtteilen, Dörfern und auf dem Land droht die Verödung.

Selbst der Handel in der Kölner Schildergasse hat mit dem Einfluss des Onlineshopping hart zu kämpfen. Bereits am 14. Juli 2012 schloss die Buchhandlung Thalia Ihr 3500 qm großes Geschäft im Herzen von Köln. Ob die Einkaufsmeilen in Bergisch Gladbach vom Angebot auf Dauer attraktiv genug sind um sich gegen die Verödung zu stemmen bleibt abzuwarten – Ausblick und Progrognose sind leider negativ.

 

 

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Baustelle mit Staugarantie Bensberger / Gladbacher Straße

07 August 2012 von Darian Lambert


Die Berzeliusstraße und der Lückerather Weg sind seit Montag den 6. August, für eine Woche voll gesperrt. Grund dafür ist die Einrichtung einer einspurigen Ausweichstrecke für die Baustelle auf der Bensberger / Bergisch Gladbacher Straße. Noch bis Samstag den 11. August, ist die Vollsperrung vorgesehen. Der Durchgangsverkehr wird derweil über die Gladbacher und die Saaler Straße umgeleitet. Wenn Schlaglöcher und andere Schwachstellen auf den Fahrbahnen der Berzeliusstraße und Lückerather Weg beseitigt sind, wird die Strecke wieder für den Durchgangsverkehr genutzt. Der Ausbau der Bensberger/Gladbacher Straße soll im Herbst, etwa Ende September, fertig sein.

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Saaler Mühle – Geschwindigkeitskontrolle durch die Polizei

18 Juli 2012 von Darian Lambert

Durch verstärkte Geschwindigkeitskontrollen möchte die Bergisch Gladbacher Polizei für mehr Verkehrssicherheit sorgen. Besonders bei sonnigem Wetter machen die Beamten Jagd auf Raser an der Eissporthalle nahe des Wellnestempels Mediterana. Auf dem Abschnitt der Saaler Straße zwischen dem Naherholungsgebietes Saaler Mühle und der Eissporthalle gilt durchweg Tempo 30. Viele Verkehrsteilnehmer vergessen bei gutem Wetter hier das Geschwindigkeitslimit einzuhalten. In den vergangen Jahren kam es auf  Golfplatzstraße und Saaler Straße zu vielen schweren Verkehrsunfällen. Es wird daher mit verstärkten Geschwindikeitskontrollen in diesem Abschnitt gerechnet.

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Overather Straße wieder befahrbar

16 Juli 2012 von Darian Lambert

Endlich – nach knapp vier Monaten fließt der Verkehr seit dem 11. Juli auf der Overather Straße zwischen Bergisch Gladbach – Bensberg und Overath – Steinenbrück wieder. Durch den Bau des Gewerbegebietes war der Grundwasserspiegel angestiegen, was dazu führte, dass die Erdschichten unter der Straße instabil geworden sind und die Fahrbahn starken Schaden nahm. Der Verkehr musste der die Autobahn umgeleitet werden. Eigentlich sollte die Straße bereits Anfang Juli wieder geöffnet werden.  Ein schweres Unwetter führte aber zu Verzögerungen. Um die Risse in der Fahrbahn zu beseitigen, musste diese von Grund auf neu aufgebaut werden. Gekostet hat dies rund 50.000 Euro gekostet, zuzüglich die Kosten für den Gutachter, welche in fünfstelliger Höhe liegen.

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17. Original – Bensberg – Classic

27 Juni 2012 von Darian Lambert

Am 16. September 2012 starten Sie wieder! Eine große Anzahl von automobilen Raritäten starten wieder ab 11.00 Uhr aus der Bensberger Schloßstrasse zur beliebten Original – Bensberg – Classic. Teilnehmer aus der Umgebung, aber auch aus Frankfurt, Bielefeld, Düsseldorf etc. haben sich wieder zu dieser nun bereits zum 17. mal stattfindenden Oldtimer – Veranstaltung angemeldet.

Angefangen hat diese Traditionsveranstaltung nunmehr vor 17 Jahren mit einer kleinen Anzahl von Oldtimern, die aus dem Innenhof des Bensberger Rathauses starteten. Heute ist daraus eine der bedeutendsten Oldtimerveranstaltungen in NRW geworden.

Der Organisator der Rallye Heinz Weikert , Präsident der KG Bensberger Garde Schwarz – Weiss, die auch Ausrichter der Rallye ist, hat wieder ein interessantes Thema ausgewählt. „Grünes im Bergischen“ heißt das diesjährige Motto ! Gartenbaubetriebe, Bäume, Pflanzen auf einer Strecke von etwas über 100 km werden entdeckt und angefahren und die Teilnehmer erhalten knifflige Fragen zu der auf der Strecke liegenden grünen bergischen Welt. Selbst verständlich kommen auch knifflige Fragen und Bilderrätsel, neben odtimerspezifischen Aufgaben auf die Teilnehmer zu. Es geht hier, wie immer darum, Spaß an der Veranstaltung zu haben und nicht, wer am schnellsten ins Ziel kommt. Gegen 16.00 Uhr werden die ersten Teilnehmer wieder zurück erwartet und präsentieren sich den, wie gewohnt, zahlreichen Besuchern in der Schloßstadt. Die Teilnehmer werden gegen 18.00 Uhr mit Pokalen für das beste Team, das schönste Fahrzeug und die weiteste Anreise belohnt. Zuzüglich erhalten die drei Erstplatzierten  dieser Rallye jeweils einen Gutschein vom örtlichen Juwelier Stefan Lübbers. Musikalische Unterhaltung durch die Oldi-Band – Headline von der Naturbühne, gastronomische Leckerbissen aus dem Gourmetzelt der KG, Flüssiges vom Bierstand und Unterhaltendes für die Kinder (Wettbewerb – Wer malt den schönsten Oldtimer!) garnieren diese Sonntagsveranstaltung für die ganze Familie.

Die Schloßstadt wird zum Mittelpunkt für oldtimerinteressierte Besucher aus Nah und Fern !

Veranstalter:
KG Bensberger Garde Schwarz – Weiss 1971 e.V.

Organisation:
Heinz Weikert
Henry-Dunant-Strasse 12
51429 Bergisch Gladbach

Tel. 0177 6336385

www.original-bensberg-classic.de

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