12 Februar 2016 von Darian Lambert

Bild: Dipl.-Ing. Richert hat die Prüfstelle für Navigationsgeräte am Kreishaus eingerichtet.
Navigationsgeräte unterstützen viele Menschen im Alltag, um im Auto oder auch zu Fuß schnell ans Ziel zu kommen. Aber auch in der Freizeit, beispielsweise beim Geocaching oder bei Radtouren leisten die Geräte wertvolle Hilfe. Wer die Genauigkeit seines Navigationsgeräts testen möchte, dem steht jetzt wieder die Navigationsprüfstelle am Kreishaus Heidkamp zur Verfügung. Sie befindet sich links auf dem vorderen Parkplatz, direkt unterhalb der neuen E-Tankstelle. Markiert ist die Navigationsprüfstelle mit einem weißen Punkt auf dem Boden. Wie die Prüfung funktioniert, erläutert ein Schild.
Das Vermessungs- und Katasteramt der Kreisverwaltung hat die Navigationsprüfstelle wieder eingerichtet, nachdem die ehemalige Prüfstelle im Zuge der Baumaßnahmen am Kreishaus Heidkamp weichen musste. Weitere Auskünfte gibt es unter der Rufnummer 02202 13-2571 und der E-Mail: kataster@rbk-online.de.
10 Februar 2016 von Darian Lambert
Task Force der Stadtverwaltung als Ansprechpartner
Die Situation im Hinblick auf den Wohnraum für Flüchtlingen im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach ist nach wie vor sehr angespannt. Die Zuweisungen lagen bis Januar bei 150 bis 200 Menschen pro Monat. Eine Prognose für die Zukunft ist schwierig.
Bürgermeister Lutz Urbach und die im September 2015 gegründete Task Force Flüchtlingsunterbringung mit städtischen Kolleginnen und Kollegen rufen daher erneut die Bürgerinnen und Bürger der Stadt auf, Wohnmöglichkeiten in Bergisch Gladbach zu benennen oder zur Verfügung zu stellen beziehungsweise neuen Wohnraum zu schaffen.
Die Task Force tagt zweimal wöchentlich und erarbeitet fortwährend neue Standorte für die Unterbringung der Zuflucht suchenden Menschen. Dabei arbeiten Spezialisten aus den Bereichen Soziales, Planung, Hochbau, Gebäudewirtschaft und Feuerwehr in enger Abstimmung zusammen.
Ziel der Task Force ist die Anmietung von privatem Wohnraum sowie größeren Gewerbeobjekten zum Zwecke der Flüchtlingsunterbringung und die Ausweisung von Flächen zur Errichtung neuer Unterkünfte. Auch die Schul- und Sportverwaltung ist in diese Arbeit eingebunden, da bei allen Standorten eventuelle Auswirkungen speziell auf Schul- oder Vereinssport mit hinterfragt und bedacht werden.
Wenn Objekte wie privater Wohnraum oder größere Einrichtungen bezugsfertig sind, kümmert sich die Abteilung „Soziale Förderung“ um die weitere Betreuung der Menschen. Hier sind rund 40 Kolleginnen und Kollegen tätig und erfüllen alle Aufgaben, die sich durch die Flüchtlingsunterbringung und –betreuung ergeben.
Interessant für die Stadtverwaltung sind:
– Wohnungen ab 30 Quadratmeter, wobei sich der Mietpreis am Mietspiegel sowie an den Angemessenheitsgrenzen nach dem Sozialgesetzbuch orientiert
– Große Immobilien, in denen ausreichend Sanitäranlagen vorhanden oder nachgerüstet werden können.
Zudem als Provisorien:
– Beheizbare Gewerbehallen mit Sanitäranlagen, in denen mit Blick auf den Winter bspw. Zelte aufgestellt werden können mit einer Mindestgröße von 1000 Quadratmetern
06 Februar 2016 von Darian Lambert
In der Straße Kauertweg in Refrath versuchten sich gestern (04.02.2015) zwischen 11:30 Uhr und 21:30 Uhr Einbrecher gleich an zwei Häusern.
Bei dem einen Haus handelt es sich um ein Einfamilienhaus, dass nur im Obergeschoß bewohnt ist. Die Täter versuchten die Terrassentür aufzubrechen, was jedoch misslang.
Daraufhin versuchten sie es direkt beim Nachbarhaus. Dort gab die Terrassentür den Hebelversuchen nach. Im Inneren durchwühlten die Täter verschiedene Behältnisse. Letztlich plünderten sie die Spardosen der Kinder. Mit der Beute von ein paar Euros flüchteten sie unerkannt.
Sachdienliche Hinweise nimmt die Kreispolizei RheinBerg unter der Telefonnummer 02202 202-5 entgegen.
05 Februar 2016 von Darian Lambert
Die Marathonstrecke ist geschafft! Auf Initiative der Stadt Bergisch Gladbach wurde seit dem 23. Oktober 2015 Geld für den guten Zweck gesammelt. Unter dem Titel “Fluchtpunkt Bergisch Gladbach – 100 Tage Spendenmarathon” ist die Aktion gestartet und kann nach ihrem Ende am Sonntag, dem 31. Januar als voller Erfolg gewertet werden!
Das Besondere an der Spendenaktion war die Chance, aus einem Euro Spende zwei Euro zugunsten der Flüchtlingshilfe zu machen! Dank des Engagements der Bethe Stiftung und der Stiftung für Solidarität und Menschenrechte (kurz SUM) werden Einzelspenden mit einem Betrag von bis zu 3000 Euro verdoppelt, sofern sie auf dem städtischen Konto bei der Kreissparkasse Köln gut geschrieben wurden.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Nach der Verdopplung kommen 160.000 Euro der Flüchtlingshilfe in Bergisch Gladbach zu Gute! Zwar ist der Spendenmarathon vorüber, die Stadt sammelt jedoch auch in Zukunft Spenden, um sie dann konkret an die Projektträger weiter zu leiten. Alle Informationen und auch die Kontoinformationen gibt es hier: http://www.bergischgladbach.de/fluchtpunkt.aspx.
Bisher sind 45 Projektanträge eingegangen, darunter ganz konkrete Ideen, um den neuen Mitbürgerinnen und Mitbürgern die Integration und das Leben in der Stadt zu erleichtern. Alle eingesandten Projekte werden in den kommenden Tagen geprüft. Die Jury wird daraufhin über die Projektförderung entscheiden. Insgesamt haben die eingereichten Anträge ein Volumen von rund 200.000 Euro. Weitere Spenden sind also notwendig und willkommen!
Welche Projekte gefördert werden, wird Mitte Februar bekanntgegeben.
01 Februar 2016 von Darian Lambert
Auf bisher noch unbekannte Art und Weise drangen Unbekannte in der Nacht von Samstag auf Sonntag (30.01.2016, 18.00 auf den 31.01.2016, 06.40 Uhr) in einen Kiosk an der Straße Bergsegen ein.
Dort leerten sie rund 3 Liter Bier aus einem Fass. Die benutzten Gläser dafür warfen sie einfach auf den Boden vor dem Kiosk. Dann machten die Täter den Pizzaofen an und backten sich 5 Pizzas auf. Natürlich wurden auch die an Ort und Stelle verzehrt.
Weinflaschen flogen gegen den zum Fußballplatz grenzenden Zaun und zerschlugen dort. Und bevor die Randalierer abzogen, stahlen sie noch ein paar Kilodosen mit Süßwaren und einige Wollmützen mit dem TVH-Logo. Die Polizei sucht nun Zeugen, die in der Nacht den Lärm gehört haben, Licht gesehen haben oder auch über den Verbleib der Wollmützen mit dem TVH-Logo etwas sagen können. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
25 Januar 2016 von Darian Lambert

Flüchtlinge in Katterbach (Archivfoto)
Am Samstagnachmittag (23.01.2016) ist in der Notunterkunft in Katterbach ein Streit eskaliert.
Gegen 15:45 Uhr sprach ein iranischer Zuwanderer eine kleine Gruppe Syrer ob ihres Verhaltens an. Dabei eskalierte die verbale Auseinandersetzung und die Fäuste flogen. Im weiteren Verlauf mischten sich auf beiden Seiten mehrere Männer ein und ein paar Stühle flogen durch die Luft.
Im Ergebnis gab es fünf Verletzte in der Unterkunft und Teile vom Inventar wurden beschädigt. Bevor die Polizei am Einsatzort eintraf, konnte der Sicherheitsdienst die Streithähne bereits trennen und die Lage weitestgehend beruhigen.
Die Polizei ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung. Eine Gruppe konnte noch am Nachmittag in einer anderen Unterkunft untergebracht werden.
24 Januar 2016 von Darian Lambert
Die Polizei Köln hat am Samstagnachmittag (23. Januar) einen Tatverdächtigen (42) wegen des Verdachts des Totschlags festgenommen. Dem 42-Jährigen wird vorgeworfen, seine Lebensgefährtin (31) getötet zu haben.
Gegen Mittag fanden die Beamten die Frau tot in der Wohnung des 42-Jährigen in der Lutonstraße in Bergisch Gladbach-Gronau auf.
Die Hintergründe der Tat sind noch unklar. Der Tatverdächtige wird heute noch dem Haftrichter vorgeführt. Eine Mordkommission der Polizei Köln hat die Ermittlungen aufgenommen.
22 Januar 2016 von Darian Lambert
Erst ist gestern (21.01.16) einem 31-jähriegn Syrer ins Gesicht geschlagen worden und als er seine Verletzungen im Krankenhaus behandeln ließ, haben Unbekannte auch noch dessen Fahrrad entwendet.
Von der Feuerwehr wurde die Polizei auf das Körperverletzungsdelikt aufmerksam gemacht. Der 31-Jährige hielt gegen 22:10 Uhr einen Rettungswagen nahe des Driescher Kreuzes auf und machte auf eine Verletzung aufmerksam, die ihm kurz zuvor vor einer Gaststätte zugefügt wurden.
Der 31-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung ins Krankenhaus verbracht. Dort machte er gegenüber den Beamten deutlich, dass er mit seinem Fahrrad auf der Laurentiusstraße unterwegs war. Vor der dortigen Gaststätte (Gaffel am Bock) am Rathaus standen drei Männer – nur im Hemd bekleidet – griffen ihn grundlos an und schlugen ihm ins Gesicht. Einer habe dabei einen Gegenstand in der Hand gehabt, der mehrere Finger umfasste.
Die Polizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Zusätzliches Unglück: das Fahrrad des 31-Jährigen, das an der Hauptstraße stehen bleiben musste, als der 31-Jährige ins Krankenhaus gebracht wurde, fehlte, als die Beamten sich nach der Sachverhaltsaufnahme darum kümmern wollten.
Es handelt sich um ein silbernes Alurad mit hohem Lenker. Die Polizei RheinBerg nimmt Hinweise sowohl zu dem Körperverletzungsdelikt als auch zu dem Fahrraddiebstahl unter 02202 205-0 entgegen.
21 Januar 2016 von Darian Lambert
Ein Unbekannter hat am Montagabend (18.01.16) einen Teil der mobilen Radarmessanlage der Polizei beschädigt.
Gegen 20.40 Uhr maßen die Beamten des Verkehrsdienstes auf der Gladbacher Straße in Höhe des Seniorenheims die Geschwindigkeit. Plötzlich hörten die Beamten einen Knall von der gegenüberliegenden Fahrbahnseite. Dort stand eine der Kameras für die Geschwindigkeitsmessung.
Gleichzeitig sahen sie eine dunkle Gestalt die dortige Böschung in Richtung Oberlückerath hinablaufen. Obwohl die Beamten sofort die Verfolgung aufnahmen, konnte der Täter entkommen.
Er hatte die Kamera umgeworfen oder umgetreten und dabei am Gehäuse beschädigt. Die Funktionsfähigkeit wurde umgehend überprüft; sie ist nicht beeinträchtigt. Der mögliche Plan des Täters einige Wochen ungestraft zu schnell fahren zu können, ist daher nicht aufgegangen.
Die Polizei RheinBerg hat die Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen und bittet unter 02202 205-0 um Hinweise zu dem Täter.
20 Januar 2016 von Darian Lambert

Lutz Urbach (CDU)
Krach um Flüchtlinge in der CDU
Wenn es nach Bürgermeister Lutz Urbach geht, dann kann Bergisch Gladbach festplegen wie viele Flüchtlinge aufgenommen werden sollen. Damit ändert der Verwaltungschef seine Meinung abrupt. Noch im September 2015 untersützte er eine Initiative um überdurchschnittlich viele Flüchtlinge nach Bergisch Gladbach zu holen.
Bürgermeister Urbach rechnet am heutigen Mittwoch (20.01.2016) in einem Pressegespräch vor, dass die Stadt gegenüber anderen Kommunen stark benachteiligt würde. Die Stadt Bergisch Gladbach sei der Auffassung, dass im Vergleich zu anderen Kommunen in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2015 deutlich mehr Flüchtlinge aufgenommen wurden. Dabei führt Urbach ein selbst erfundenes Verteilsystem ein: „Flüchtling pro Einwohner.“ Die Verteilung geschieht jedoch nach einem bundes- und landesweit geltenden System. Für Bergisch Gladbach heisst dies konkret:
Berechnung der Flüchtlingszahlen am Beispiel des Jahres 2015
Prognosewert bundesweit (Sept. 2015) 800.000
Königsteiner Schlüssel für NRW 21,24%
Flüchtlinge in NRW 800.000 * 21,24 % = 169.920
Anteil Bergisch Gladbach 0,5895 %
Flüchtlinge in Bergisch Gladbach 169.920 * 0,5895 % = 1.002
Am 31.12.2014 in Bergisch Gladbach 450 Flüchtlinge
Voraussichtlich am 31.12.2015 1.452 Flüchtlinge
Um die Flüchtlingszahlen zu senken hat die Gladbacher Stadtverwaltung mit Schreiben vom 15. Januar und 19. Januar 2016 der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg mitgeteilt, dass bis Ende Januar eine Aufnahmekapazität für weitere 50 Menschen besteht. Erst ab Februar könnten zusätzliche Plätze bereit gestellt werden. Damit fährt Bergisch Gladbach eine ähnliche Strategie wie die Kommunen im Rhein-Sieg Kreis. Offenbar gibt es Krach in der CDU. Die Kommunalebene opponiert gegen das „Wir schaffen das“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Für Merkel kommt dies nicht überraschend. Erst kürzlich schickte ein Landrat aus Bayern einen Bus voller Flüchtlinge der Bundeskanzlerin nach Berlin.
Einen ähnlichen Versuch will Urbach unternehmen. Flüchtlinge, die über der gemeldeten Kapazität liegen, will er nun offenbar der Bezirksregierung per Bus vor die Tür stellen.