07 Dezember 2015 von Darian Lambert
Ein 21-jähriger Einbrecher ist gestern (06.12.15) auf frischer Tat festgenommen worden; mindestens ein weiterer Täter konnte trotz eingesetzten Hubschraubers zunächst flüchten.
Gegen 18:20 Uhr kehrte ein Ehepaar in ihr Haus im Kempershäuschen zurück. Die Frau bemerkte sofort den Taschenlampenschein aus der Küche. Sie erkannte noch einen Mann am Fenster, der sofort verschwand.
Der 61-jährige Ehemann, der zu diesem Zeitpunkt noch in der Hauszufahrt stand, nahm auf die Schreie seiner Frau hin, sofort die Verfolgung des Täters auf, konnte aber nur noch sehen, dass der Täter von der Straße Im Vogelsang in Richtung Wingertsheide abbog. Dann verlor er den Mann aus den Augen.
Nahezu zeitgleich beobachteten zwei Polizeibeamte aus Köln, die zu dieser Zeit privat in dem Bereich unterwegs waren, zwei verdächtige Personen, die sich bei Erkennen eines Streifenwagens in ein Waldgebiet südlich der Frankenforster Straße flüchteten.
Schnell war das Waldbereich umstellt. Mit Hilfe der Wärmebildkamera eines Hubschraubers wurde der Bereich abgesucht. Noch während der Suchmaßnahmen machte ein Anwohner der Frankenforster Straße Polizeibeamte darauf aufmerksam, dass sich eine Person unter seinem Wohnwagen versteckt hielt.
Bei der Person handelt es sich um einen 21-jährigen gebürtigen Albaner, der bislang in Deutschland strafrechtlich noch nicht in Erscheinung getreten ist. Der 21-Jährige wird heute nach Abschluss der polizeiichen Maßnahmen entlassen.
01 Dezember 2015 von Darian Lambert

Lydia Benecke, Frank Samirae, Franco Clemens im Interview bei Radio Köln
Politische Hintergründe und Motive für islamistische Anschläge
Radioclub Böcklerplatz / Bürgerfunk über 107,1 RADIO KÖLN
Sendehinweis ; Samstag 05.12.15. 20.04 -20.30 Uhr
Zu Gast : Dipl. Psy Lydia Benecke / Frank Samirae (MdR) GL Bürgerpartei
Die Radikalisierung junger Menschen wird bewirkt durch das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren wie Benachteiligung in der erfolgsorientierten, kapitalistischen Industriegesellschaft, eine schwierige Identitätsentwicklung zwischen unterschiedlichen Normen- und Wertesystemen, einer allgemeinen Verunsicherung über Zukunftsperspektiven und Lebensentwürfe.
Für die vielen Schwierigkeiten und Herausforderungen scheinen radikale Gruppierungen einfache, verlockende und selbstwertsteigernde Lösungen parat zu haben. Bildungsfernen, zu Gewalt neigenden jungen Menschen bieten sie die Möglichkeit, die bis dahin gesellschaftlich sanktionierten Verhaltensweisen wie Gewaltanwendung und Kicksuche zu belohnen, gut gebildeten aber dennoch in unserer Gesellschaft aufgrund ihres Namens, ihrer Herkunft oder ihres Aussehens benachteiligten Menschen bieten sie das Versprechen, zur Elite einer neuen Gesellschaftsordnung gehören zu können. Einfache Heilsversprechen als Patentrezept für gesellschaftliche Ungerechtigkeit, Kränkungen und Zukunftsängste sind ein verführerisches Angebot, auf das unsere Gesellschaft mit Alternativen reagieren muss.
Was ist Terrorismus und was ist die Hauptintention hinter Anschlägen? Entgegen weiterverbreiteter Meinungen ist die Hauptintention hierbei nicht die, einen Massenmord zu begehen. Das Hauptziel ist es Angst und Panik in den Köpfen und den Herzen normaler Bürger zu verbreiten. Es geht also vorwiegend um die psychologische Wirkung und weniger um den eigentlichen physikalischen Schaden.
Die langfristigen Ziele der Terroristen bestehen darin, dass diese Gruppe von Menschen, zu denen jetzt auch viele Flüchtlinge gehören, in der Gesellschaft diskriminiert werden sollen. Über die Zeit wird die diskriminierte Gruppe in der Gesellschaft isoliert sein. Über die Zeit wird die isolierte Gruppe sich radikalisieren. Ihre Ideologie wird die Gruppe zusammenhalten.
Die Hintergründe, Motive und was Gesellschaft und Politik nun tun müssen erklären Lydia Benecke und Frank Samirae im Interview bei Radio Köln.
30 November 2015 von Darian Lambert

Löscharbeiten in der Reginharstraße
Hochhausbrand durch Adventskranz
Am ersten Advent gestern den 29.11.15 wurde die Feuerwehr Bergisch Gladbach zu einem Wohnungsbrand in den Wohnpark Bensberg gerufen, bei dem es mehrere Verletzte gab. Um 15:36 Uhr rückten die Feuerwachen Süd und Nord sowie der ehrenamtliche Löschzug Bensberg durch die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises (RBK) alarmiert durch zahlreiche Notrufe der Reginharstraße Anwohner aus.
In der Reginharstraße war in einer Wohnung im ersten Stock ein Feuer ausgebrochen, vermutlich handelte es sich um einen Brand, der durch einen Adventskranz ausgelöst wurde. Aufgrund weiterer Nortufe und der möglichen höheren Zahl an Verletzten oder Betroffenen wurde durch die Leitstelle kurz darauf das Alarmstichwort „Massenanfall von Verletzten I“ ausgelöst. Der Leitende Notarzt, der Organisatorische Leiter Rettungsdienst, das Notarzteinsatzfahrzeug der Rettungswache Nord, ein Rettungswagen und ein Krankentransportwagen des Rheinisch-Bergischen Kreises besetzt durch die Johanniter sowie ein Rettungswagen der Feuerwehr Köln zur Einsatzstelle wurden zusätzlich alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr standen bereits mehrere Personen auf den Balkonen und mussten von der Feuerwehr über die Drehleiter gerettet werden. Andere Bewohner konnten sich selbstständig ins Freie retten. Insgesamt sollen es sieben Personen verletzt worden sein. Fünf von diesen in nahe gelegene Krankenhäuser zur Weiterbehandlung befördert. Der Wohnungsinhaber wurde durch Brandrauch und -gase so schwer verletzt, dass er unter notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Köln transportiert wurde. Die Nachbarn des Mannes wurden durch den Rauch leicht verletzt.
Während des Feuerwehreinsatzes mussten die Reginharstraße und Giselbertstraße zur Aufstellung der Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst durch die Polizei gesperrt werden. Nach Ende des Einsatzes wurde die Einsatzstelle durch die Feuerwehr um 17:49 Uhr zur weiteren Ermittlung an die Polizei übergeben.
28 November 2015 von Darian Lambert
Ein 55-Jähriger randalierte gestern (27.11.2015) gegen 02.00 Uhr an einer Haustür eines Einfamilienhauses in der Schreibersheide. Die Bewohnerin rief nach einer Weil die Polizei zu Hilfe.
Zunächst wurde der betrunkenen Mann aus Bad Dürrheim aufgefordert sich auszuweisen. Dem kam erst nach, nachdem er sich von den uniformierten Beamten einen Dienstausweis zeigen ließ. Danach zückte er lediglich einen schweizer Führerschein.
Als die Beamten ihm einen Platzverweis erteilten, frotzelte der 55-Jährige, dass die Beamten ruhig kommen sollen, denn er würde nicht gehen und auch weiter klingeln.
Daraufhin wurde er in Gewahrsam genommen. Dabei wehrte er sich heftig. Ihm mussten Handfesseln angelegt werden.
Eine Blutprobe wurde angeordnet.
Heute Vormittag konnte der Mann wieder entlassen werden.
26 November 2015 von Darian Lambert

Foto: Kreispolizeibehörde Rheinisch-Bergischer Kreis
Am frühen Mittwochmorgen (25.11.2015) landete ein Gullideckel in der Schaufensterscheibe eines Telefongeschäftes.
Um 03:05 Uhr schreckte ein lauter Knall die Anwohner der Fußgängerzone aus dem Bett. Ein Zeuge begab sich sofort an ein Fenster und wurde dort von einem Täter wahrgenommen, der offensichtlich Schmiere stand.
Er rief einem Mittäter etwas zu und anschließend flüchteten die beiden Personen in Richtung Post. Aufgrund der Dunkelheit konnte der Zeuge nur erkennen, dass die Männer schlank waren und dunkle Oberbekleidung mit Kapuzen trugen.
Die Polizei stellte am Tatort eine stark beschädigte Schaufensterscheibe fest – der Gullideckel war bei dem Einbruch zerbrochen. Dank des aufmerksamen Zeugen dürften die Täter ohne Beute geblieben sein.
17 November 2015 von Darian Lambert
Einbrecher hebelten gestern (16.11.2015) gegen 20.00 Uhr ein Fenster eines Hauses in der Straße Abts-Höhe auf. Der 85-jährige Bewohner lag zu dieser Zeit im Wohnzimmer und war eingeschlafen. Als seine Zimmertür aufging und er das Licht einer Taschenlampe erkannte, dachte er zunächst, dass sein Sohn hereingekommen war, dann merkte er, dass es eine fremde Person war. Während dessen schien eine zweite Person das Schlafzimmer zu durchsuchen. Schon kurze Zeit später flüchteten beide Täter unerkannt.
Da der 85-Jährige aufgrund des hellen Taschenlampenlichtes nichts sehen konnte, kann er auch keine Täterbeschreibung abgeben. Der Mann an der Wohnzimmertür soll in gebrochenem Deutsch gefragt haben, ob der Rentner Geld habe.
Ob etwas gestohlen wurde, konnte bei Anzeigenaufnahme noch nicht gesagt werden.
Weitere Hinweise nimmt die Polizei RheinBerg unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegen.
16 November 2015 von Darian Lambert
Nach den Terroranschläge von Paris haben auch in Rhein-Berg die Bürger ihre Solidarität mit den Opfern und Betroffenen gezeigt. Am Rathaus in Bergisch Gladbach stellten Bürger Kerzen auf und drückten mit Botschaften ihr Beileid aus. An vielen öffentlichen Gebäuden wurden die Flaggen auf Halbmast gesetzt, um der Toten zu gedenken.
14 November 2015 von Darian Lambert

Archivbild
Ein umgestürzter Baum blockierte am gestrigen Samstag Abend eine mit 54 Personen besetzte Straßenbahn der Linie 1 kurz hinter der Haltestelle Kippekausen in Fahrtrichtung Köln. Die Bahn hatte den Baum zwar teilweise mit dem vorderen Drehkranz überrollt, war aber glücklicherweise dabei nicht entgleist. Durch den Vorfall wurde niemand verletzt.
Die Feuerwehr sicherte die Strecke mit Streckenposten vor und hinter der Bahn ab und leuchtete das Gleisbett aus, während sich der Rettungsdienst mit Unterstützung des Löschzuges Refrath um die Betreuung der Personen in der Bahn kümmerten. Nachdem der Baum aus dem Gleisbereich entfernt und die Oberleitung durch den KVB-Verkehrsmeister auf Beschädigungen kontrolliert war, konnte die Bahn die 250 m bis zur Haltestelle Kippekausen zurück fahren. Alle Fahrgäste konnten die Bahn dort unverletzt verlassen.
30 Oktober 2015 von Darian Lambert
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach hat eine gebrauchte Drehleiter (DLK 23/12) beschafft und stellt diese in der kommenden Woche in Dienst.
Im Jahr 2009 wurde als Ersatz für eine damals 21 Jahre alte Drehleiter der Feuer- und Rettungswache Nord in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach ein Teleskopmast beschafft. In den rund sechs Jahren Einsatzdienst hat sich bemerkbar gemacht, dass dieses Fahrzeug aufgrund seiner Bauart in einigen Einsatzsituationen nicht die Leistung erbrachte, die von einem Rettungsgerät erwartet wird. Insbesondere an Steigungen kam das Fahrzeug aufgrund der komplexen Abstütztechnik des Teleskopmastes an seine Grenzen. In einigen Fällen musste das Fahrzeug aufwändig umgesetzt werden, bis ein Ausfahren des Mastes möglich wurde. Durch die Mitarbeiter des Sachgebiets Technik der Feuerwehr Bergisch Gladbach wurden diese Erkenntnisse mit dem Hersteller des Teleskopmasts intensiv diskutiert und Verbesserungsmöglichkeiten gesucht.
Über einen Hersteller von Hubrettungsgeräten kam der Kontakt zur Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Salzbergen im Landkreis Emsland zustande. Die Feuerwehr war im Sommer auf der Suche nach einem gebrauchten Teleskopmast und der Hersteller hat in dieser Situation den Kontakt beider Feuerwehren vermittelt. Aufgrund der flachen Topografie der Stadt Salzbergen können die Grenzen des Mastes bei Steigungen außer Acht gelassen werden. Die Stadt Salzbergen unterbreitete der Feuerwehr Bergisch Gladbach ein Kaufangebot, welches nach erfolgreichem Abschluss der Suche nach einer gebrauchten Drehleiter als Ersatz für den gebrauchten Teleskopmast angenommen werden konnte.
Ein besonderes Augenmerk bei der Suche legte die Feuerwehr Bergisch Gladbach auf ein Fahrzeug, welches der in 2013 beschafften Drehleiter der Feuer- und Rettungswache Süd weitestgehend ähnelt, um den Schulungsaufwand gering zu halten. Hierdurch wird unter anderem die größtmögliche Sicherheit bei der Bedienung auch in Extremsituationen erzielt. Ebenfalls über den vermittelnden Hersteller konnte der Stadt Bergisch Gladbach ein passendes Gebrauchtfahrzeug angeboten werden. Dieses stammt aus Österreich und war dort zehn Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr Leonding im Einsatz. Mit dem Verkaufserlös des Teleskopmastes konnte die Beschaffung der gebrauchten Drehleiter sogar einschließlich der geringfügig notwendigen Anpassungen realisiert werden.
Der Fahrzeugwechsel wurde kostenneutral für die Stadtkasse abgewickelt.
Die neue Drehleiter in Daten und Fakten:
Bezeichnung: Drehleiter mit Korb (DLK 23/12)
Fahrgestell: Mercedes-Benz Econic 1829
Aufbauhersteller: Metz Aerials GmbH & Co. KG, Karlsruhe
Zulässiges Gesamtgewicht: 18.000 kg
Zylinderzahl/Hubraum: R 6 / 6,4 Liter
Leistung: 205 kw/280 PS
Abgasnorm: Euro 3
Kraftübertragung: 5-Gang Automatikgetriebe
Arbeitshöhe: bis 30 Meter
Sitzplätze: 2
Standort: Feuer- und Rettungswache Nord
Ausstattung:
- Komplette Überarbeitung durch den Hersteller in 2015
- 3-Personen-Rettungskorb
- Pressluftatmerhalterung im Beifahrersitz
- Stromerzeuger 14 kVA
- Elektrolüfter mit Korbhalterung
- Notbetrieb über elektro-hydraulischen Antrieb
- Fest verlegte Wasserleitung im obersten Leiterteil
- Wasserwerfer mit Hohlstrahlrohrdüse 1.200 l/min
Feuerwehrtechnische Beladung:
- Norm-Beladung
- Erweiterung:
- Zweite Kettensäge mit Elektroantrieb
- Schleifkorbtrage
- Gerätesatz Auf- und Abseilgerät
- Drei Langzeitpressluftatmer
28 Oktober 2015 von Darian Lambert
Als ein 55-jähriger Bergisch Gladbacher gestern (27.10.15) seinen Bungalow in Schildgen aufschloss, wunderte er sich über die offen stehende Terrassentür. Als er diese -noch ohne das Licht anzuschalten- wieder schließen wollte und dabei über ein Schmuckkästchen stolperte, wurde ihm klar, dass er Opfer eines Einbruchs geworden war.
Die Täter drangen in der Zeit von 11:30 Uhr bis 19:05 Uhr in das Einfamilienhaus ein und entwendeten Goldschmuck.
Da nur zwei der Räume durchsucht wurden, ist nicht auszuschließen, dass die Täter durch die Rückankunft des Eigentümers gestört wurden und flüchteten.
Zeugen, die im Bereich Nittum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 02202 205-0 mit der hiesigen Kreispolizeibehörde in Verbindung zu setzen.