Archiv | Lokal

Bergisch Gladbach und der Baumschutz ist und bleibt ein Trauerspiel

17 Dezember 2013 von Gerd Corona

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zeigt es: Eine Wiedereinführung der Baumschutzsatzung für das gesamte Stadtgebiet Bergisch Gladbach, wird abgelehnt.“ Da liest sich folgender Beitrag auf der GL Website  (http://www.bergischgladbach.de/baumschutz.aspx)  wie blanker Zynismus.  Zitat“ Bäume sind ein wichtiges und prägendes Element im Stadtbild und sind für viele Stadtbewohner eindrucksvoller Gegenstand für ein unmittelbares Naturerlebnis.“
Wie ernst unsere Stadtoberen ihre eigenen Veröffentlichungen nehmen, sieht man dann wieder einmal in der aktuellen Baumfällungs-Aktion am Refrather Weg- in Richtung Finanzamt .
Politik wird von Menschen für Menschen gemacht. Das Menschen auch Luft zum Atmen brauchen, wird anscheinend von den derzeit Regierenden vergessen.  Auch hier passt daher treffend ein Filmzitat “ Denn sie wissen nicht was sie tun“.
Es wird Zeit , daß die Bürger in Bergisch Gladbach aufwachen und aktiv werden. Denn Politiker wollen wieder gewählt werden und da hat es doch jeder in der Hand, was zukünftig aus einer nicht schöner werdenden Stadt werden soll.  Die Stadt gewinnt sicherlich niemals einen Schönheitspreis für geschmackvollen Städtebau und Landschaftsplanung. Hinzu kommen noch Strassen in einem desolaten Zustand , die jedem Radfahrer das Fürchten lehren.  Man fragt sich, ob z.B. unser Stadtoberhaupt mit geschlossenen Augen ins Rathaus fährt und wohlmöglich nie mit dem Fahrrad?  Ansonsten hätte man doch zumindest in der Hinsicht mehr gradlinige Initiative erwarten können.Citweb b1a64beed302ccfa18312002b0931dab aea7f5c1bf4f581d1494da0364f66af8 ab861b96a18ed78f7ec9e6b911c0e90e

 

 

 

 

 

 

Kommentare (0)

Weihnachtliche Melodien mit Rathausmusikanten und Turmbläsern

16 Dezember 2013 von Darian Lambert

Am Freitag, dem 20. Dezember um 11.00 Uhr stimmen sich die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wieder musikalisch auf das Weihnachtsfest ein. Dann nämlich findet das traditionelle offene Singen im Ratssaal des Rathauses Bensberg statt.

Die musikalische Besetzung der Rathausmusikanten in diesem Jahr:
Heinz Selbach, Gitarre und Leitung
Bernd Schader, Gitarre und Gesang
Hildegard Gitschier-Piepenbrock, Violine
Michael Sommer, Keyboard
Friedrich Schulz, Saxophon
Ulrich Euler, Bass

Die Moderation übernimmt Bernd Schader von der Feuerwehr. Auswendig gelernt werden müssen die Lieder vorher nicht: Die Musikanten geben vor der Veranstaltung Texte zum Mitsingen aus.

Hoch über dem Marktplatz in der Stadtmitte erklingen – ebenfalls traditionell – am Heiligen Abend die Weihnachtsmelodien der Turmbläser. Die fünf Mitglieder der Big Band Bergisch Gladbach spielen am 24. Dezember zur gewohnten Stunde ab 17.00 Uhr auf dem Dachreiter des Rathauses. Neben zwei Trompeten und einer Posaune kommen auch ein Bariton- und ein Tenorsaxofon zum Einsatz, um die Passanten, die in der Stadtmitte auf dem Weg zum Weihnachtsgottesdienst oder zur häuslichen Feier sind, zu erfreuen – und natürlich diejenigen, die sich extra eingefunden haben, um dem Konzert aus luftiger Höhe zu lauschen.

Anschließend an das Turmblasen lädt die katholische Pfarrkirche St. Laurentius um 18.00 Uhr zu einer gut halbstündigen Weihnachtseinstimmung für Erwachsene ein, die Gemeindereferentin Ingrid Witte leiten wird. Die Besucherinnen und Besucher des Konzerts sind herzlich eingeladen, bei der Feier in der Kirche ihre festliche Stimmung noch zu vertiefen.

Kommentare (0)

Rathaus-Tür öffnete sich am „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ – guter Auftakt für Spendenaktion des Inklusionsbeirats

13 Dezember 2013 von Darian Lambert

„Es war rundum eine schönes Beisammensein und wir freuen uns über das Spendenergebnis von 400 Euro“, die Behindertenbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach, Hildegard Allelein, zieht eine positive Bilanz des dritten Adventsfensters am Rathaus Bergisch Gladbach.

Es wurde traditionell am 3. Dezember geöffnet, an diesem Tag wird weltweit der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ begangen. Bürgermeister Lutz Urbach appellierte bei seiner Begrüßungsrede alle, das Thema Inklusion weiter zu unterstützen. „Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, das ein Mensch plötzlich blind geworden ist und sein Leben von Grund auf ändern musste, daher begrüße ich jedes Engagement für Inklusion“, erklärte Urbach.
Eine Gebährden-Dolmetscherin übersetzte alle Ansprachen, auch von Pfarrer Klaus Schneider und Gemeindereferentin Ingrid Witte. Nach einer Prozession im Fackelschein zur Rathaustreppe, erfolgte der Segen vor der Rathaustreppe.
Auch Manfred Klein, Vorsitzender des Inklusionsbeirates, erinnerte in seiner Ansprache an das notwendige Miteinander aller Menschen – mit und ohne Behinderung.
Musikalisch untermalt wurde die Adventfensters-Aktion vom Kinderchor der Musikschule Bergisch Gladbach unter der Leitung von Agnes Pohl-Gratkowski sowie von der Posaunengruppe Altenberg.

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger applaudierten, als sich die Rathaustür im Kerzenschein öffnete. Dank der Unterstützung ehrenamtlicher Helfer konnte Glühwein und Kekse für den guten Zweck verkauft werden.
„Wir haben eine Spenden vom Verein ‚Bürger für uns Pänz’ in Höhe von 1000 Euro und weitere 580 Euro, die der guten Sache zufließen“, erklärt Hildegard Allelein. So sind es mit den Spenden der letzten beiden Jahre schon rund 3000 Euro, die für das barrierefreie Spielgerät auf einem der städtischen Spielplätze zusammen gekommen sind. Die Bethe-Stiftung verdoppelt bis zu einem Betrag von 6000 Euro die Spendensumme.
Alle Beteiligten hoffen, dass auch in den nächsten Tagen weitere Sponsoren und Spender gefunden werden. Somit hätten Kinder mit Rollstuhl oder anderen Beeinträchtigungen in der Bewegung alsbald die Möglichkeit, auf einer städtischen Spielfläche zu spielen.
Das Spendenkonto hat die Kontonummer 312 000 015 bei der Kreissparkasse Köln, BLZ: 370 502 99. Verwendungszweck: Adventsfenster.

Kommentare (0)

Inbetriebnahme des neuen Info-Displays im Bürgerbüro Stadtmitte

11 Dezember 2013 von Darian Lambert

Von jetzt an wird im Wartebereich des Bürgerbüros Stadtmitte nur noch halb so viel gewartet. So oder so ähnlich kommt es den Kunden zumindest vorkommen, seit der eigens dafür installierte Monitor, am Mittwoch (11.12.2013) durch den Leiter der Bergisch Gladbacher Bürgerbüros, Herbert Werheid, in Anwesenheit von Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer in Betrieb genommen wurde.

„Diese Idee wurde vom ehemaligen Leiter der Pressestelle, Stefan Kunze, und mir Anfang des Jahres entwickelt. Ich bin sehr froh, auch im Andenken an Stefan Kunze, dass wir dieses Projekt realisieren konnten.“, betont Werheid und erklärt des Weiteren: „Die Umfrage im Sommer zu den Bürgerbüros hatte ja auch ergeben, dass die Wartenden sich eine Informationsmöglichkeit wünschen. Meine Mitarbeiter werden in den nächsten Wochen gemeinsam mit der Pressestelle daran arbeiten, bestmöglichst die Informationen zusammenzustellen.“

Das Programm setzt sich aus Neuigkeiten rund um Bergisch Gladbach zusammen und ist somit für Neubürgerinnen und Neubürger genau so interessant wie für Bergisch Gladbacher Urgesteine. Alle Mitteilungen, die auf dem Monitor erscheinen, können übrigens auch in ausführlicherer Version auf www.bergischgladbach.de aufgerufen werden.

Bei den wartenden Bürgern sorgen vor allem die historischen Stadtaufnahmen für Gesprächsstoff. „Ach, so sah es hier früher vor dem Löwen aus!?“ oder „Mensch, hat sich die Schlossstraße verändert“, sind Äußerungen wie man sie im nun öfter zu hören bekommt. Doch auch die wechselnden Meldungen finden Zuspruch im Wartebereich: „Das ist ja schon eine schöne Idee für die Wartezeit und man weiß hinterher auch noch was Neues.“

Auch Peter Widdenhöfer, Leiter Fachbereich 3 (Recht, Sicherheit und Ordnung), zeigt sich über den neuen Service erfreut: „Ich bin sehr überrascht, wie vielfältig die Informationen sind, die wir hier anbieten können. Das ist wirklich ein tolles Angebot für die Bürger.“

Zusätzlich bietet der Bildschirm eine Fläche, die – einem Schaukasten ähnlich – allerlei Informationen vom Wahlhelfergesuch bis zum Weihnachtsgruß unter die Wartenden bringen soll. Keinen Platz hingegen gibt es für kommerzielle Werbung. Somit liegt das Programm vollständig in städtischer Hand – ganz ohne Betreiberverträge und Werbeeinblendungen.

info-display

Kommentare (0)

Die Radstation auf der Zielgeraden

02 Dezember 2013 von Darian Lambert

SVB-Aufsichtsrat beschließt Betreibermodell

Förderbescheid und Baugenehmigung liegen schon vor, nur am Betreibervertrag mangelte es bislang: Die Realisierung der Radstation am Bergisch Gladbacher S-Bahnhof hatte sich seit der ersten Vorstellung in der Öffentlichkeit im Jahre 2008 immer wieder verzögert, auch wegen finanzieller Beschränkungen im Nothaushalt. Nun hat die Stadtverkehrsgesellschaft (SVB) den Knoten durchschlagen. Der Aufsichtsrat billigte das vorgelegte Betreiberkonzept und beauftragte die städtische GmbH, die Finanzierung sicherzustellen, den Grundstückskauf zu tätigen und den Vertrag mit dem Betreiber abzuschließen. Damit verfügt Bergisch Gladbach zukünftig über einen leistungsfähigen Stützpunkt für den Radverkehr und weitere flankierende Serviceleistungen im Herzen der Stadt, mit idealer Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Einkaufsmöglichkeiten der City.

Als Vertragspartner konnte der Verein Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. gewonnen werden. Aufgrund seiner Struktur sowie der bestehenden engen Beziehungen zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der bereits eine Reihe von Radstationen in ganz Deutschland betreibt und Rechteinhaber des Begriffs „Radstation“ ist, hält die Stadtverkehrsgesellschaft den Verein für bestens geeignet, die Einrichtung wirtschaftlich zu betreiben und zum Anlaufpunkt für alle Fahrradfahrer/-innen werden zu lassen.

Ein entscheidender Knackpunkt, warum nicht schon früher ein Vertrag zustande kam, ergab sich aus den Anforderungen des Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung: Das von Bergisch Gladbach zunächst favorisierte Modell sah mehrere Betreiber vor. Dies wurde vom Fördermittelgeber nicht akzeptiert. Nun wird das Fahrradnetzwerk einziger Partner. Die Bezirksregierung gab bereits schriftlich ihr Placet zum Konzept. Damit stehen 362.000 Euro als Landeszuschuss zum Bau zur Verfügung. Die SVB rechnet mit Gesamtkosten für Grunderwerb und Baumaßnahme in Höhe von 700.000 Euro.

Das Kölner Fahrradnetzwerk hat der SVB bereits einen tragfähigen Finanzierungsplan vorgelegt. 256 überdachte Fahrrad-Stellplätze werden künftig komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten bieten, zusätzlich sorgt eine einladende Servicestation für Pflege und Reparaturen, und ein Anlauf- und Informationspunkt soll den Überblick über die Möglichkeiten umweltfreundlicher Mobilität in Stadt und Region ermöglichen, inklusive Tourismus- und Nahverkehrsangeboten. Es besteht auch Interesse, Carsharing-Partner dort anzudocken und entsprechende Stellplätze bereitzuhalten.

Der Zugang zur Radstation soll rund um die Uhr möglich sein. Das Konzept sieht vor, für Dauerkunden ein Chipkartensystem zum Einstellen und Abholen der Fahrräder anzubieten. Ansonsten sind Tickets über die Servicestation oder über einen Kassenautomaten erhältlich, der auch bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglicht. Eine Besetzung mit Personal ist für mindestens 50 Stunden pro Woche vorgesehen, Samstag und Sonntag inklusive. Dort können dann auch Fahrräder und E-Bikes ausgeliehen, Teile und Zubehör erworben sowie Pflege- und Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben werden. Kunden, die ihr eigenes E-Bike mitbringen, finden hier eine Ladestation für schlappe Akkus. Auch Unterhaltung und Reinigung des Grundstücks übernimmt das Fahrradnetzwerk. Eigentümerin von Grundstück und Aufbauten bleibt weiterhin die SVB.

Die Geschäftsführung der SVB hat dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, mit dem Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. einen Betreibervertrag über 12 Jahre abzuschließen. Letzte Abstimmungen sind noch mit dem Vertragspartner vorzunehmen. In einer der kommenden Aufsichtsratssitzungen wird der unterschriftsreife Vertragsentwurf noch einmal vorgelegt.

Damit steht die Ampel endgültig auf Grün für die Bergisch Gladbacher Radstation: Gemeinsam mit dem Architekturbüro Voigtländer sollen die Baupläne noch einmal dem neuesten Stand angepasst werden; im Frühjahr 2014 sollen dann die Gewerke ausgeschrieben und möglichst umgehend auch mit dem Bau begonnen werden.

Radstation1

Kommentare (0)

Bewerbungscoaching für Frauen

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

Bei dem Wiedereinstieg in den Beruf oder bei einem Stellenwechsel tauchen in der Regel eine Reihe von Fragen auf:

·        Wie finde ich meinen neuen Job? Wie kann ich mit Hilfe der neuen Medien Stellen suchen?
·        Was gehört alles zu einer kompletten Bewerbungsunterlage?
·        Wie erstelle ich mein Bewerbungsanschreiben?
·        Welche Stolpersteine oder Ungereimtheiten sollte ich bei der Bewerbung vermeiden?
·        Wie führe ich ein Bewerbungstelefonat?
·        Aus welchen Elementen besteht das Vorstellungsgespräch und wie bereite ich mich gut darauf vor?

Ganz praktische Antworten auf diese Fragen gibt die Managementberaterin Beate Fiedler, zu deren Tätigkeitsschwerpunkten auch die Gewinnung und Auswahl von Personal zählt.

Das kostenfreie Seminar findet an drei Tagen vormittags am 7.11., 8.11. und am 13.11., jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Stadtmitte statt.

Die Plätze sind auf 16 Teilnehmerinnen begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

Kommentare (0)

Grundschüler schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus-Foyer

29 November 2013 von Darian Lambert

Grundschüler schmücken Weihnachtsbaum im Rathaus Foyer
Im Weihnachtsbaum-Schmuck-Basteln sind Berkan, Sarah und Tim jetzt fit. Die Drittklässler der Gemeinschaftsgrundschule an der Strunde haben die letzten Kunststunden bei Lehrerin Friederike Kirch genutzt, um bunte Anhänger für die Nordmann-Tanne im Rathaus-Foyer zu kreieren. Pappe, Watte und Glitzer, mit diesen Utensilien gingen die insgesamt 22 Kinder der Klasse 3a munter ans Werk. Am Donnerstag (28.11.2013) war es dann soweit: eine kleine Abordnung hatte in sekundenschnelle den Tannenbaum bunt behängt.

Die Stadt freute sich über diese tolle Unterstützung und hatte zur Belohnung auch ein kleines süßes Dankeschön in Form von Bonbons und Keksen dabei. „Hier komme ich jetzt jeden Morgen vorbei und freue mich, dass es den schönen Baum gibt“, lobte der Rathaus-Chef die Schülerinnen und Schüler im Alter von acht bis neun Jahren. Er bedankte sich im Namen der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger. Alle Besucher, kleinen und großen Bergisch Gladbacher sowie die Mitarbeiter der Stadt können sich nun ab sofort über den handgemachten bunten Weihnachtsschmuck in der Adventszeit freuen.

Kinder-GGS-An-der-Strunde-3

Foto: Stadt Bergisch Gladbach/Marion Linnenbrink

 

Kommentare (0)

Integrationsrat unterstützt Box- und Tanztraining gegen Gewalt

29 November 2013 von Darian Lambert

„Vollkontakt – gegen Gewalt für Bildung“ nennt sich ein Integrationsprojekt, das seit drei Jahren in den Stadtteilen Gronau und Hand aktiv ist. Die Projektleitung ist vor einigen Monaten an die städtische Integrationsstelle herangetreten, um für Unterstützung zu werben. Der Integrationsrat der Stadt Bergisch Gladbach hat daraufhin beschlossen, aus seinem Budget die Anschaffung einer dringend benötigten Umkleidebank für die Angebote des Projektes „Faires Boxen“ und „Streetdance“ zu finanzieren und stellte 750 Euro zur Verfügung. Der Einrichtungsgegenstand soll nun am Donnerstag, dem 28. November 2013 um 14.15 Uhr offiziell übergeben werden.

„Vollkontakt“ ist im Jahr 2010 durch den Jugendmigrationsdienst (JMD) der Katholischen Jugendwerke Rhein-Berg e.V. aus der Taufe gehoben worden. Im Mittelpunkt des Projektes steht der Wunsch, mehr Jugendlichen den Weg zu einem qualifizierten Berufsabschluss zu ermöglichen. Vielen jungen Menschen, insbesondere solchen mit Migrationshintergrund, fehle ganz einfach die Ausbildungsreife, so der Beweggrund der Initiative; oft resultiere daraus der Abbruch der Lehre oder der Verlust der Lehrstelle.

Dem Projekt geht es demzufolge nicht um fachliche Nachhilfe, sondern um die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen wie Disziplin, Durchhaltevermögen, Respekt oder Fairness. Erreicht werden soll dies durch Box- und Tanztraining, wo auch Techniken zur selbstbewussten und gewaltfreien Konfliktbewältigung nahegebracht werden. Seminare in Sachen Deeskalation wurden bereits in den Hauptschulen Odenthal, Ahornweg und Wermelskirchen durchgeführt. Vollkontakt kooperiert in Bergisch Gladbach mit dem Jugendzentrum Cross und dem Projektbüro „Gronau Hand in Hand“. Zur Zeit nehmen über 25 Jugendliche das Angebot „Boxen“ als offene Veranstaltung im Jugendzentrum Cross oder AG in der Hauptschule Ahornweg wahr, ca. 20 Mädchen besuchen das Angebot  „Tanzen“. Die Räumlichkeiten sind beengt für solch große Nachfrage; zur Teilung der Gruppen und zur Anschaffung von Einrichtungsgegenständen ist jede finanzielle Hilfe höchst willkommen.

Die Umkleidebank war ein besonders dringender Wunsch der Organisatoren. So können sich jeweils sechs Jugendliche gleichzeitig umziehen; Schuhroste und Kleiderhaken sorgen für die nötige Ordnung. Die Bank ist pulverbeschichtet und von unverwüstlicher Qualität.

Die Mitglieder des Integrationsrats der Stadt Bergisch Gladbach möchten nun ihren Anteil zum Gelingen des Projektes beitragen, damit ihre Wertschätzung zum Ausdruck bringen und gleichzeitig einen Ansporn geben für weitere Unterstützer der guten Sache.

Kommentare (0)

PM Adventsfenster des Inklusionsbeirats am „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“

28 November 2013 von Darian Lambert

Die Rathaus-Tür in Bergisch Gladbach wird am 3. Dezember 2013 um 18 Uhr zum Adventsfenster –
Inklusionsbeirat und Behindertenbeauftragte sammeln Spenden für ein barrierefreies Spielgerät

Barrierefreie Spielgeräte auf den Spielplätzen der Stadt Bergisch Gladbach – das ist ein großer Wunsch des Inklusionsbeirates (Beirat für Menschen mit Behinderung) und der Behindertenbeauftragten der Stadt Bergisch Gladbach, Hildegard Allelein.

Anlässlich des traditionellen Adventsfensters am Rathaus Bergisch Gladbach sollen Spenden für einen barrierefreien Spielturm mit Rutsche gesammelt werden. Insgesamt würde dieser circa 15.000 Euro kosten. Die Bethe-Stiftung hat zugesagt, die Spendengelder mit einem Betrag bis zu 6000 Euro zu verdoppeln.

Das Adventsfenster findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Es wird traditionell am 3. Dezember veranstaltet, da an diesem Datum weltweit der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ begangen wird. Die Rathaus-Tür öffnet sich am Dienstag, 3. Dezember 2013, ab 18 Uhr. Ein abwechslungsreiches Programm auf der Bühne des Weihnachtsmarktes und an der Rathaus-Pforte erwartet die Besucher. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Flyer.

„Ich bin glücklich, dass wir diese Unterstützung der Bethe-Stiftung nutzen können“, freut sich Hildegard Allelein. Auch der kleine Emil würde sich freuen. Denn wenn der 7-Jährige auf einen Spielplatz der Stadt kommt, ist er oft traurig. Der kleine Bergisch Gladbacher kann schlecht laufen, er sitzt meist im Rollstuhl. Nicht viele Spielplätze auf dem Stadtgebiet bieten Spielmöglichkeiten für Kinder mit Behinderung. Denn diese Spielgeräte sind teuer und können aus dem städtischen Etat nicht immer mitfinanziert werden.

Auf dem Spielplatz in Diepeschrath haben Emil und sein Vater die behindertengerechten Spielgeräte wie die Wippe und das Karussell für Rollstuhlfahrer kennen gelernt und sind begeistert. Auch den angedachten Spielturm findet Emil „schön“.

Alle Beteiligten hoffen, dass weitere Sponsoren und Spender gefunden werden. Somit hätten Kinder mit Rollstuhl oder anderen Beeinträchtigungen in der Bewegung alsbald die Möglichkeit, auf einer städtischen Spielfläche zu spielen.

Das Spendenkonto hat die Kontonummer 312 000 015 bei der Kreissparkasse Köln, BLZ: 370 502 99. Verwendungszweck: Adventsfenster.

2013-11-27-Barrierefreies-Spielgeraet-Emil-2

 

Kommentare (0)

Sozialstand auf dem Weihnachtsmarkt: Werbung für die gute Sache

28 November 2013 von Darian Lambert

Wer den Weihnachtsmarkt in der Bergisch Gladbacher Stadtmitte vom Laurentiusviertel aus betritt, stößt rechterhand als erstes auf eine Hütte, die mit „Sozialstand“ überschrieben ist: Hier werden nicht nur kleine Mitbringsel für Familie und Freunde verkauft, es stellen sich auch an verschiedenen Tagen unterschiedliche soziale Einrichtungen aus Bergisch Gladbach vor.

Bereits zum zweiten Mal gibt es den Sozialstand auf dem Weihnachtsmarkt. Viele Organisationen, die gemeinnützig sind oder für einen guten Zweck sammeln, lassen sich die Gelegenheit nicht entgehen, hier für die gute Sache zu werben. Nachdem die Teilnehmer des letzten Jahres durchweg sehr positive Rückmeldungen gegeben hatten, sind für die Vorweihnachtszeit 2013 alle Termine ausgebucht. Die Standkosten übernimmt die Stadt, auch für Heizung und Sitzgelegenheiten wird gesorgt. Alles andere bringen die sozialen Einrichtungen mit.

So auch der Inklusionsbeirat der Stadt, der in der ersten Weihnachtsmarktwoche von Montag bis Donnerstag hier vertreten ist. Wilbert Schmidt und Ehefrau Gisela Rath-Schmidt locken mit bunten Frühstücksbrettchen, weihnachtlichen Grußkarten, witzigen Schlüsselanhängern, dicken Stumpenkerzen oder Ortsschild-Flaschenöffnern. Wilbert Schmidt, selbst schwerbehindert, ist Mitglied in dem städtischen Gremium, das sich für die Belange der Menschen mit Behinderungen einsetzt. „Wir haben uns ganz kurzfristig entschlossen mitzumachen, nachdem wir gehört hatte, dass noch Termine frei waren“, berichten die beiden. Mit dem Erlös der verkauften Artikel wollen sie ein besonderes Projekt unterstützen, das dem Beirat am Herzen liegt: die Anschaffung eines barrierefreien Spielgeräts, an dem auch Kinder im Rollstuhl ihre Freude haben.

Neben dem Inklusionsbeirat nutzen auch viele andere Einrichtungen die Möglichkeit, beim Weihnachtsmarkt präsent zu sein. Hier die komplette Liste:

Montag 25. bis Donnerstag, 28.11.: Inklusionsbeirat
Freitag, 29.11. bis Sonntag, 01.12.: AIDS-Hilfe
Mittwoch, 04.12.: Verbraucherberatung
Donnerstag, 05.12.: terrre des hommes, Gruppe Bergisch Gladbach
Freitag, 06. bis Sonntag, 08.12.: Frauen helfen Frauen e.V.
Montag, 09.12.: Inklusionsbeirat
Dienstag, 10.12.: amnesty international
Mittwoch, 11.12.: Inklusionsbeirat
Donnerstag, 12.12.: Stadt Bergisch Gladbach, Frauenbüro
Freitag, 13. und Samstag, 14.12.: MIKIBU/Eine-Welt-Laden
Sonntag, 15. bis Freitag, 20.12.: Lifegate Rehabilitation
Samstag, 21.12.: Inklusionsbeirat
Sonntag, 22.12.: Stadt Bergisch Gladbach, Soziale Stadtentwicklung
Montag, 23.12.: Inklusionsbeirat

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
September 2026
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
282930