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Einbruch in Bergisch Gladbach – Polizeihund spürt Täter in Firmenkeller auf

05 Mai 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Samstag (03. Mai) ist es der Polizei in Bergisch Gladbach gelungen, einen mutmaßlichen Einbrecher auf frischer Tat zu stellen – nicht zuletzt dank der Spürnase eines Polizeihundes. Gegen 00:30 Uhr meldete eine Sicherheitsfirma ein unbekanntes Fahrzeug auf einem Firmengelände in der Straße Auf der Kaule im Stadtteil Alt Refrath.

Symbolbild

Verdacht bestätigt – Lagertor offen, Diebesgut bereitgelegt

Die kurz darauf eintreffenden Beamten entdeckten ein offenes Lagertor sowie einen Pkw mit geöffneter Heckklappe. Im Kofferraum befanden sich bereits gestohlene Kupferrohre und Kabel im Wert von mehreren hundert Euro.

Diensthund findet Einbrecher im Keller

Wegen der Größe des Gebäudes forderten die Polizisten einen Diensthund an. Der Spürhund führte die Einsatzkräfte in den Kellerbereich, wo ein Mann entdeckt und festgenommen wurde. Der 26-jährige Tatverdächtige stammt aus Köln.

Ermittlungen wegen besonders schweren Diebstahls

Der Mann wurde vorläufig festgenommen, sein Fahrzeug sichergestellt. Nach Abschluss der ersten Ermittlungen wurde er entlassen. Gegen ihn wird nun wegen besonders schweren Diebstahls ermittelt. Die Polizei prüft zudem, ob der Kölner für weitere Taten verantwortlich ist.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Zwei Fahrzeuge am Wochenende aufgebrochen – Polizei bittet um Hinweise

05 Mai 2025 von Felix Morgenstern

Am vergangenen Wochenende sind der Polizei Rhein-Berg zwei Pkw-Aufbrüche gemeldet worden. Die Taten ereigneten sich in Bergisch Gladbach sowie im Rösrather Stadtteil Hoffnungsthal. In beiden Fällen wurde ein erheblicher Sachschaden verursacht.

Symbolbild

Heckscheibe in Bergisch Gladbach eingeschlagen

In Bergisch Gladbach traf es einen Daimlerchrysler, der zwischen Donnerstag, dem 1. Mai, gegen 10:00 Uhr, und Samstag, dem 3. Mai, gegen 10:20 Uhr, auf einem Parkplatz an der Jakobstraße abgestellt war. Unbekannte Täter schlugen die Heckscheibe des Fahrzeugs ein. Ob etwas gestohlen wurde, konnte die Halterin zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch nicht sagen.

Gezielter Diebstahl in Rösrath-Hoffnungsthal

In Rösrath-Hoffnungsthal wurde ein Opel angegangen, der zwischen Freitagabend, dem 2. Mai, und Sonntagnachmittag, dem 4. Mai, an der Hauptstraße geparkt war. Die Täter zerstörten ein Dreiecksfenster und entwendeten gezielt den Airbag, das Radio, eine Sonnenbrille sowie ein Tablet.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei nahm in beiden Fällen Strafanzeigen auf. Das Kriminalkommissariat 3 bittet Zeugen, die Hinweise geben können oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

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Taxifahrer in Köln mit Pfefferspray angegriffen und ausgeraubt – Polizei fahndet nach Täter

29 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagabend (27. April) kam es in der Kölner Innenstadt zu einem Raubüberfall auf einen 79-jährigen Taxifahrer. Der Fahrgast, ein bislang unbekannter Mann, soll den Fahrer gegen 23:30 Uhr auf der Straße „Burgmauer“ mit Pfefferspray attackiert und ausgeraubt haben. Die Polizei Köln fahndet nun öffentlich nach dem Täter und bittet um Hinweise.

Symbolbild, nicht echt

Fahrt begann in Bergisch Gladbach

Laut bisherigen Ermittlungen stieg der Tatverdächtige auf der Overather Straße in Bergisch Gladbach in das Taxi des Seniors ein. Ziel war die Kölner Innenstadt. Am Zielort gerieten Fahrer und Fahrgast offenbar in einen Streit. Plötzlich zückte der Fahrgast ein Pfefferspray, besprühte den Fahrer und entriss ihm die Geldbörse aus seiner Bauchtasche.

Täter flüchtete zu Fuß

Nach der Tat verließ der Täter das Taxi und flüchtete zu Fuß. Der 79-Jährige blieb verletzt zurück. Ein medizinischer Einsatz vor Ort ist bislang nicht bekannt.

Täterbeschreibung

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • männlich, etwa 30–35 Jahre alt
  • circa 1,80 Meter groß
  • schlanke Statur
  • trug eine schwarze Jacke mit orangener Kapuze
  • war unrasiert und trug einen kleinen Bart

Ein Mann mit dieser Beschreibung soll laut Zeugenaussagen später in der Nacht am Friesenplatz gesehen worden sein.

Polizei bittet um Hinweise

Das Kriminalkommissariat 14 der Polizei Köln hat die Ermittlungen übernommen. Zeugen, die Hinweise zum Täter oder zum Tathergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an postfach.koeln@polizei.nrw.de zu melden.

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Trickbetrug in Overath: 94-Jähriger um mehrere tausend Euro gebracht

29 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Freitag (25. April) kam es in der Dr.-Ringens-Straße in Overath zu einem dreisten Trickbetrug. Gegen 11:40 Uhr klingelten zwei bislang unbekannte Personen an der Wohnungstür eines 94-jährigen Mannes. Als dieser öffnete, betraten die Täter wortlos die Wohnung, durchwühlten sämtliche Schubladen und verschwanden kurze Zeit später wieder.

Erst danach stellte der Senior fest, dass Bargeld sowie Schmuck im Wert eines mittleren vierstelligen Eurobetrags fehlten.

Symboldbild, nicht echt

Weiterer Versuch in derselben Straße

Zur nahezu gleichen Zeit versuchten vermutlich dieselben Täter, auch eine weitere Bewohnerin der Dr.-Ringens-Straße zu überlisten. Hier gaben sich ein Mann und eine Frau als angebliche Handwerker aus, die die Heizung kontrollieren wollten. Die Bewohnerin reagierte geistesgegenwärtig und verschloss ihre Tür wieder, sodass es zu keinem weiteren Diebstahl kam.

Täterbeschreibung und Warnhinweis der Polizei

Beide gesuchten Personen konnten beschrieben werden: Der Mann soll zwischen 25 und 35 Jahre alt sein, die Frau zwischen 20 und 30 Jahren. Beide haben schwarze Haare. Die Polizei mahnt zur Vorsicht: Unbekannte sollten nur dann eingelassen werden, wenn ihr Besuch zuvor angekündigt wurde oder sie eindeutig legitimiert sind.

Zeugenaufruf

Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg bittet Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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STADTRADELN 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis: Jetzt anmelden und Kilometer sammeln

28 April 2025 von Felix Morgenstern

Eine nachhaltige Mobilität, Klimaschutz, der Spaß an Bewegung und das eigene Wohlbefinden stehen im Mittelpunkt der bundesweiten Kampagne STADTRADELN. Auch in diesem Jahr beteiligt sich der Rheinisch-Bergische Kreis gemeinsam mit allen acht Städten und Gemeinden am Wettbewerb – vom 26. Mai bis zum 15. Juni.

Mitmachen und Radkilometer sammeln

Mitmachen können alle, die im Rheinisch-Bergischen Kreis wohnen, arbeiten, die Schule besuchen oder einem Verein angehören. Jeder geradelte Kilometer zählt – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder auf Ausflügen. Die Kilometer können über die STADTRADELN-App oder über die Website www.stadtradeln.de erfasst werden und werden automatisch der jeweiligen Kommune und dem Kreis gutgeschrieben.

STADTRADEL-STARS gesucht

Für alle, die sich einer besonderen Herausforderung stellen möchten, gibt es die Möglichkeit, als „STADTRADEL-Star“ teilzunehmen. Diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer verzichten im Aktionszeitraum komplett auf das Auto – auch als Beifahrer. Wer Interesse hat, kann sich bei seiner Kommune oder beim Rheinisch-Bergischen Kreis melden. Weitere Informationen gibt es unter www.stadtradeln.de/star.

Teil der Mobilitätskampagne „Einfach besser ankommen“

Das STADTRADELN ist ein Baustein der kreisweiten Mobilitätskampagne „Einfach besser ankommen“, die dazu einlädt, neue Mobilitätsangebote im Alltag zu nutzen. Weitere Informationen rund um das STADTRADELN finden Interessierte unter www.stadtradeln.de/rheinisch-bergischer-kreis oder www.rbk-mobil.de.

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Motorrad vor Mehrfamilienhaus in Refrath gestohlen

28 April 2025 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach-Refrath wurde ein Motorrad der Marke KTM gestohlen. Der Besitzer hatte das Kraftrad am Samstagabend (26. April) gegen 20:00 Uhr auf einem Stellplatz vor einem Mehrfamilienhaus am Buchenkampsweg abgestellt. Am Sonntagmorgen (27. April) gegen 08:30 Uhr stellte er fest, dass das Motorrad verschwunden war und alarmierte die Polizei.

Symbolbild, nicht das echte Motorrad

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und schrieb das gestohlene Motorrad zur Fahndung aus. Es handelt sich um eine KTM Super Duke R in den Farben Schwarz und Orange mit dem amtlichen Kennzeichen GL-AN86. Das Fahrzeug, das erst 2023 zugelassen wurde, hat einen geschätzten Wert im unteren fünfstelligen Eurobereich.

Zeugenhinweise dringend erbeten

Das zuständige Kriminalkommissariat 3 sucht nun Zeugen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag etwas Verdächtiges im Bereich des Buchenkampswegs beobachtet haben oder Hinweise auf den Verbleib des Motorrads geben können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

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Schwerer Unfall auf der Neschener Straße in Odenthal – Zwei Verletzte

28 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Samstagmittag (26. April) kam es auf der Neschener Straße in Odenthal zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Motorradfahrer und einer Pkw-Fahrerin. Ein 25-jähriger Burscheider war gegen 12:55 Uhr mit seiner Honda in Richtung Hüttchen unterwegs, als er versuchte, mehrere Fahrzeuge zu überholen. Dabei übersah er offenbar einen Skoda, dessen 59-jährige Fahrerin aus Odenthal gerade nach links in die Straße Feld abbiegen wollte.

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Motorradfahrer schwer verletzt – Pkw-Fahrerin leicht verletzt

Beim Abbiegen kollidierten die beiden Fahrzeuge. Der Motorradfahrer stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu. Er wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Pkw-Fahrerin prallte nach dem Zusammenstoß zusätzlich gegen einen Metallzaun und erlitt leichte Verletzungen. Sie wurde vom Rettungsdienst ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht.

Unfallaufnahme und Bergung

Die Polizei sperrte die Neschener Straße für die Dauer der Unfallaufnahme vollständig. Ein Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Wuppertal unterstützte die Maßnahmen. Beide Fahrzeuge wurden zur Beweissicherung beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wird auf eine Summe im unteren fünfstelligen Bereich geschätzt.

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Starkregen: Wie Bürgerinnen und Bürger sich schützen können

25 April 2025 von Felix Morgenstern

Wenn plötzlich sintflutartige Regenfälle Straßen überfluten und Keller volllaufen, sind viele überrascht – doch Starkregen ist längst keine Seltenheit mehr. Um Bürgerinnen und Bürger bestmöglich auf solche Wetterereignisse vorzubereiten, laden das Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach und die Energie & Klima Koordinierungsstelle (EKKO) des Rheinisch-Bergischen Kreises zu einer umfassenden Informationsveranstaltung am Freitag, 23. Mai, ein.

Beratung, Vorträge und Infomobil

Die Veranstaltung findet von 17 bis 20 Uhr im Großen Sitzungssaal des Kreishauses Heidkamp (Am Rübezahlwald 7, Bergisch Gladbach) statt. Bereits ab 17 Uhr können Besucherinnen und Besucher sich am Infomobil des HochwasserKompetenzCentrums auf dem Parkplatz des Kreishauses über praktische Hochwasserschutzmaßnahmen wie Flutschotts und Pumpen informieren. Ergänzend gibt es Infostände und eine Ausstellung im Foyer, die verschiedene Schutzmöglichkeiten anschaulich vermitteln.
Um 18 Uhr referiert Manuela Lierow von der Verbraucherzentrale NRW über Rückstauschutz, Versicherungslösungen und bauliche Vorsorgemaßnahmen gegen Überflutung.

Wie gefährdet ist mein Haus?

Antworten auf diese Frage geben die Starkregengefahrenkarten, die von Fachleuten der Hydrotec Ingenieurgesellschaft vorgestellt werden. Diese Karten ermöglichen es Bürgerinnen und Bürgern, das individuelle Überflutungsrisiko ihrer Immobilie einzuschätzen und gezielt zu handeln.

Ausstellung ab 19. Mai

Bereits ab Sonntag, dem 19. Mai, startet im Foyer des Kreishauses eine Ausstellung zur privaten Starkregenprävention, organisiert vom Abwasserwerk der Stadt Bergisch Gladbach. Bis zum 30. Mai erfahren Besucherinnen und Besucher dort, wie sie ihr Zuhause durch bauliche Maßnahmen besser schützen können. Zusätzlich bietet die Ausstellung auch Informationen für Unternehmen zur Entwicklung betrieblicher Klimarisikostrategien.

Eigenverantwortung bei Starkregen

Wichtig zu wissen: Grundstückseigentümerinnen und -eigentümer haften in der Regel selbst für Schäden durch Starkregen. Umso entscheidender ist es, sich frühzeitig mit möglichen Schutzmaßnahmen auseinanderzusetzen.

Anmeldung und weitere Infos

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos. Anmeldungen sind online möglich unter:
👉 rbk3.rbkdv.de/Starkregeninfo
Weitere Informationen finden Interessierte auch unter:
👉 www.rbk-direkt.de/neue-veranstaltungen.aspx

Die Veranstalter

Energie & Klima Koordinierungsstelle (EKKO):
Zentrale Anlaufstelle im Kreis für Fragen rund um Klimaschutz, Energieeinsparung und Klimaanpassung.
Abwasserwerk Bergisch Gladbach:
Zuständig für Abwasserbeseitigung, Gewässerschutz und Beratung bei Maßnahmen zum Schutz vor Starkregen in der Stadt.

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Einbruch in Arztpraxis in Odenthal – Täter flüchtig

25 April 2025 von Felix Morgenstern

In der Nacht zu Freitag (25. April) ist es in Odenthal zu einem versuchten Einbruch in eine Arztpraxis gekommen. Gegen 00:44 Uhr wurde die Polizei durch einen akustischen Alarm zur Praxis in der Straße Dünnerhöfe gerufen.

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Gewaltsamer Einbruchversuch

Bei Eintreffen der Beamten hatten die bislang unbekannten Täter bereits die Flucht ergriffen. Nach ersten Erkenntnissen wurde die Zugangstür zur Praxis im Inneren eines Wohn- und Geschäftshauses gewaltsam aufgebrochen. Durch den ausgelösten Alarm ließen die Täter offenbar von ihrem Vorhaben ab und flohen ohne Beute.

Täter entkommen unerkannt

Eine sofort eingeleitete Nahbereichsfahndung blieb erfolglos. Der Zugang zur Praxis wurde noch in der Nacht gesichert. Der entstandene Sachschaden wird derzeit ermittelt.

Polizei bittet um Hinweise

Das zuständige Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise. Wer verdächtige Personen oder Fahrzeuge zur Tatzeit in der Umgebung beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

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Neue Dom-Beleuchtung in Köln: Energiesparende LEDs sorgen für schärfere Konturen – Naturschützende üben Kritik

24 April 2025 von Felix Morgenstern

Seit Ostersonntag erstrahlt der Kölner Dom in einem neuen Licht. Punkt 21 Uhr wurden 700 LED-Leuchten aktiviert, die das Wahrzeichen der Stadt mit präzisem Licht ausleuchten. Die neue Technik ersetzt die veraltete Halogen-Beleuchtung und bringt zahlreiche Vorteile mit sich: deutlich weniger Energieverbrauch, längere Lebensdauer der Leuchten und eine feinere Ausleuchtung architektonischer Details.

„Jetzt können einzelne Konturen wie das filigrane Strebewerk viel deutlicher hervorgehoben werden“, schwärmt Dombaumeister Peter Füssenich. Entwickelt wurde das Beleuchtungskonzept von einem international tätigen Lichtplanungsbüro gemeinsam mit der Dombauhütte. Für die neue Installation wurden zwölf Kilometer Kabel verlegt und zahlreiche Testläufe in nächtlichen Stunden durchgeführt.

Eine lange Geschichte des Lichts

Die Beleuchtung des Doms hat eine lange Tradition. Schon 1836 wurde die damals noch unvollendete Kathedrale bei einem Besuch des preußischen Kronprinzen beleuchtet. In den 1920er-Jahren entschied sich die Stadt, den Dom regelmäßig an Festtagen zu erhellen. Während der Energiekrise im Jahr 2022 wurde die Ausleuchtung vorübergehend stark reduziert.

Mit der neuen Lichttechnik geht man nun den Spagat zwischen Tradition und Nachhaltigkeit – zumindest aus Sicht der Domverantwortlichen.

Kritik von Umweltverbänden wegen Lichtverschmutzung

Nicht alle begrüßen das neue Lichtkonzept. Der Bund für Umwelt- und Naturschutz (BUND) kritisiert die Lichtverschmutzung durch die neue Anlage. Obwohl die Beleuchtung ab 1 Uhr nachts stark heruntergefahren wird, befürchten Umweltschützende negative Auswirkungen auf Algen, Fledermäuse und Insekten rund um den Dom.

Die Planer verweisen dagegen auf die gezielte Ausleuchtung, bei der im Vergleich zur alten Technik deutlich weniger Fläche beleuchtet werde. Damit, so argumentieren sie, reduziere sich auch der Einfluss auf die Tierwelt. Zudem wird auf den deutlich geringeren Energieverbrauch der LED-Leuchten verwiesen.

Eklat bei Pressekonferenz

Für Aufsehen sorgte am Sonntagabend ein Vorfall bei einer Pressekonferenz des BUND: Der Chef des Lichtplanungsunternehmens unterbrach die Veranstaltung lautstark und warf den Umweltschützenden Unwissenheit vor. Erst nach wiederholten Aufforderungen beruhigte sich die Situation.

Trotz der Diskussionen um Umweltaspekte zeigt sich die Stadt Köln überzeugt vom neuen Konzept – sowohl in ästhetischer als auch in energetischer Hinsicht. Der Dom, so die Verantwortlichen, werde nicht nur schöner, sondern auch nachhaltiger beleuchtet.

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