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Modernisierung mit weitreichenden Folgen

14 April 2025 von Felix Morgenstern

Zwischen dem 2. und 19. Mai steht Bahnreisenden im Rheinland eine der größten Sperrmaßnahmen bevor: Die Deutsche Bahn legt den Zugverkehr auf der linken Rheinstrecke zwischen Köln und Koblenz komplett lahm. Grund ist die Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks „Linker Rhein“.

Stillstand für mehr Effizienz

Die Vollsperrung betrifft die Strecke zwischen Pulheim, Euskirchen und Remagen. In dieser Zeit werden neue Signale montiert und neun bestehende Randstellwerke an die zentrale Steuerung in der Kölner Innenstadt angeschlossen. Laut Bahn ist das nur möglich, wenn der Betrieb vollständig eingestellt wird.

„Das wird die größte Sperrmaßnahme, die es im Bahnverkehr in Köln je gab“, erklärte Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland.

Auswirkungen für Pendler und Reisende

Welche Linien konkret betroffen sind, welche Züge entfallen oder umgeleitet werden und wie der Schienenersatzverkehr organisiert wird, will die Deutsche Bahn etwa zwei Wochen vor dem Start auf der Plattform zuginfo.nrw bekannt geben.

Langfristiger Nutzen für den Bahnverkehr

Trotz der großen Einschränkungen während der Bauzeit sieht die Bahn in der Maßnahme einen unverzichtbaren Schritt für die Zukunft. Jens Schäfer von der DB InfraGo betont: „Uns ist bewusst, dass wir unseren Fahrgästen mit den Bauarbeiten einiges zumuten. Aber die Modernisierung der Infrastruktur ist zwingend notwendig.“

Ziel: Weniger Störungen und mehr Pünktlichkeit

In den vergangenen Jahrzehnten sei zu wenig in die Bahninfrastruktur investiert worden, so die Kritik. Das neue Stellwerk soll helfen, Signalstörungen zu reduzieren und den Bahnverkehr insgesamt zuverlässiger zu machen. Die Hoffnung der Verantwortlichen: Ein großer Eingriff mit großer Wirkung.

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Cannabis im Postpaket: Zoll am Flughafen Köln/Bonn entdeckt täglich Drogenlieferungen

14 April 2025 von Felix Morgenstern

Köln/Bonn – Der Zoll am Flughafen Köln/Bonn schlägt Alarm: Die Zahl der Drogenfunde, insbesondere von Cannabis, ist in den vergangenen Monaten deutlich angestiegen. Fast jede Nacht stellen Zollbeamte in der Paketfracht mehrere Kilogramm Marihuana sicher – häufig aus den USA, zunehmend aber auch mit Deutschland als Zieladresse.

Kontrolle im Paketzentrum: Spürhund Leika wird fündig

Es ist kurz vor Mitternacht im Paketzentrum eines internationalen Logistikdienstleisters auf dem Flughafengelände. Fließbänder rattern, Pakete aus der ganzen Welt rauschen im Minutentakt durch das Gebäude. Inmitten des hektischen Betriebs: Zollbeamte und Spürhunde. Eine von ihnen ist Leika – und sie schlägt an. In einem Paket aus Kalifornien finden die Beamten fünf verschweißte Plastikbeutel mit Marihuana – rund zwei bis drei Kilogramm Drogen.

Cannabis aus Kalifornien besonders beliebt bei deutschen Konsumenten

„Der Klassiker: Cannabis aus Kalifornien“, erklärt Jens Ahland, Sprecher des Hauptzollamts Köln. „Das ist bei Konsumenten offenbar besonders beliebt. Wir finden davon jede Nacht kiloweise.“ Auffällig: Während die Lieferungen früher meist für andere europäische Länder bestimmt waren, steigen nun die Funde mit deutschen Empfängern. „Immer mehr Päckchen sind für Adressen in Deutschland bestimmt“, so Ahland.

Teillegalisierung sorgt offenbar für veränderte Schmuggelrouten

Ob der gestiegene Zustrom mit der teilweisen Legalisierung von Cannabis in Deutschland zusammenhängt, sei unklar. Spekulieren wolle man beim Zoll nicht. Fakt ist aber: Die Professionalität der Schmuggler schwankt stark. Während einige Sendungen mit Tarnung ankommen – etwa verpackt in Deckenleuchten, wie bei einem Fund aus Thailand – finden Beamte andere Drogenpäckchen ganz offen, ohne jeden Versuch der Verschleierung.

Bis zu 20 Kilogramm pro Paket – Zollfahndung ermittelt

Die Spannbreite reicht von wenigen Hundert Gramm bis zu Paketen mit bis zu 20 Kilogramm Cannabis. Die Zollfahndung übernimmt in solchen Fällen die weiteren Ermittlungen, um Absender und Empfänger ausfindig zu machen. Nicht selten führen solche Funde zu umfangreichen Ermittlungen gegen organisierte, international agierende Drogenbanden.

„Was mit einem kleinen Paket beginnt, kann sich schnell zu einem großen Verfahren entwickeln“, betont Jens Ahland.

Fazit: Zoll bleibt wachsam – und mahnt zur Vorsicht

Die Beamten am Flughafen Köln/Bonn sehen sich gut gerüstet: mit Hightech, Erfahrung und tierischer Spürnase. Doch die Flut an Drogenpaketen bleibt eine Herausforderung – vor allem, solange Schmuggler auf neue Wege setzen und Nachfrage im Inland besteht.

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Zwei alkoholisierte Autofahrer in Bergisch Gladbach und Kürten gestoppt

12 April 2025 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend (10.04.) wurde der Polizei in Refrath ein ungewöhnlicher Vorfall gemeldet: Gegen 17:45 Uhr beobachteten aufmerksame Zeugen einen Pkw, der am Fahrbahnrand der Wilhelm-Klein-Straße stoppte. Kurz darauf fiel der Fahrer, ein 62-jähriger Mann aus Bergisch Gladbach, aus der geöffneten Tür auf die Straße.

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Die Zeugen handelten geistesgegenwärtig, leisteten Erste Hilfe und verständigten umgehend den Rettungsdienst sowie die Polizei. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte sich der Verdacht: Der Mann stand unter erheblichem Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest ergab über 1,3 Promille. Der Bergisch Gladbacher wurde für eine Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Verletzungen durch den Sturz hatte er glücklicherweise nicht erlitten. Sein Führerschein wurde beschlagnahmt, ein Ermittlungbildsverfahren eingeleitet.

Betrunkene Fahrerin gefährdet Verkehr – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Wenige Stunden später, gegen 21:55 Uhr, meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen auffällig fahrenden Audi auf der Strecke von Kürten-Dürscheid in Richtung Bergisch Gladbach-Herrenstrunden. Die Polizei konnte das Fahrzeug schließlich auf der Kürtener Straße anhalten.

Die 65-jährige Fahrerin aus Kürten stand offenbar unter Alkoholeinfluss. Ein Atemalkoholtest konnte jedoch nicht durchgeführt werden. Auch in diesem Fall wurde eine Blutprobe angeordnet und der Führerschein sichergestellt. Gegen die Frau wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Besorgniserregend: Auf der Wipperfürther Straße musste ein entgegenkommender Lkw dem Audi ausweichen, um eine mögliche Kollision zu verhindern. Die Polizei bittet den betroffenen Lkw-Fahrer sowie weitere mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat in Bergisch Gladbach unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Polizei warnt: Alkohol am Steuer ist lebensgefährlich

Die Polizei Rhein-Berg weist erneut darauf hin, dass Alkohol am Steuer eine der Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle ist. Durch das umsichtige Verhalten aufmerksamer Bürger konnte in beiden Fällen Schlimmeres verhindert werden.

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Einbruch in geparkten Mercedes: Lenkrad in Katterbach gestohlen

11 April 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – In der Nacht auf Donnerstag (10.04.) kam es im Stadtteil Katterbach zu einem gezielten Pkw-Aufbruch. Unbekannte Täter schlugen an einem Mercedes die hintere Seitenscheibe auf der Beifahrerseite ein und entwendeten gezielt das Lenkrad des Fahrzeugs.

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Fahrzeug stand in Einfahrt – Tatzeitraum eingegrenzt

Der Wagen war laut Angaben von Angehörigen des Fahrzeughalters bereits am Mittwoch (09.04.) gegen 15:45 Uhr in der Einfahrt eines Wohnhauses am Hoppersheider Weg abgestellt worden. Am nächsten Morgen gegen 11:30 Uhr entdeckten sie die Beschädigung und informierten umgehend die Polizei.

Sachschaden im vierstelligen Bereich

Neben dem gestohlenen Lenkrad entstand durch den gewaltsamen Einstieg ein nicht unerheblicher Sachschaden. Der gesamte Schaden wird auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich geschätzt. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aus einem Kraftfahrzeug auf und führte eine Spurensicherung am Tatort durch.

Polizei bittet um Hinweise aus der Nachbarschaft

Wer in der fraglichen Zeit auffällige Personen oder Fahrzeuge in der Umgebung des Hoppersheider Wegs bemerkt hat, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter Tel. 02202 205-0 zu melden.


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Einbruchsversuch in Bergisch Gladbach: Bewohner stört Täter auf frischer Tat

11 April 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Aufmerksames Verhalten hat am Donnerstagnachmittag (10. April) offenbar Schlimmeres verhindert: Gegen 15:25 Uhr bemerkte ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses an der Mülheimer Straße verdächtige Geräusche – und traf im Treppenhaus auf einen mutmaßlichen Einbrecher.

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Der Zeuge war über den Hintereingang ins Haus gelangt, als er ein lautes Knacken an der Eingangstür hörte. Wie sich schnell herausstellte, war ein bislang unbekannter Mann offenbar gerade dabei, die Tür aufzubrechen. Vermutlich durch die unerwartete Geräuschkulisse aufgeschreckt, ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete.

Täter flieht in Richtung Köln

Der Bewohner beobachtete noch, wie der Mann das Haus verließ und zu Fuß in Richtung Köln ging. Auf Höhe der Kreuzung Mülheimer Straße / Duckterather Weg verlor er ihn aus den Augen. Kurz darauf fuhr ein silberner Kleinwagen mit überhöhter Geschwindigkeit aus derselben Richtung in Richtung Köln-Dellbrück – ob ein Zusammenhang besteht, ist derzeit unklar.

Beschreibung des Täters

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

  • Alter: etwa 40 bis 45 Jahre
  • Größe: ca. 1,60 bis 1,70 Meter
  • Erscheinungsbild: asiatisch
  • Statur: kräftig
  • Bekleidung: schwarze Jacke, schwarze Hose
  • Haare: kurze, schwarze Haare

Trotz einer sofort eingeleiteten Nahbereichsfahndung konnte der Mann bislang nicht gefasst werden.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet nun um die Mithilfe der Bevölkerung. Wer zur Tatzeit verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise auf die Identität oder den Aufenthaltsort des Täters geben kann, wird gebeten, sich an das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach unter der Rufnummer 02202 205-0 zu wenden.

Jede noch so kleine Beobachtung könnte entscheidend sein, um den Täter zu ermitteln.

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Mit dem Bergischen WanderBus ins Grüne: Saisonstart am 12. April

10 April 2025 von Felix Morgenstern

Bergisches Land – Wanderfreunde aufgepasst: Am 12. April 2025 startet der Bergische WanderBus in die neue Saison und bringt bis zum 5. Oktober an 62 Betriebstagen wieder Naturbegeisterte bequem zu den schönsten Routen im Bergischen Wanderland. Die Verbindung bietet nicht nur entspannte Anfahrten ohne Parkplatzsorgen, sondern auch maximale Flexibilität bei der Routenplanung.

Bereits seit 16 Jahren ist das Angebot ein fester Bestandteil der regionalen Wanderinfrastruktur – und beliebter denn je. Im vergangenen Jahr nutzten 1.698 Fahrgäste den Service – ein Anstieg um neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Flexibel wandern ohne Auto

Der WanderBus fährt im Zwei-Stunden-Takt zwischen Bergisch Gladbach, Odenthal und Wermelskirchen. Besonders praktisch: Die erste und letzte Fahrt startet und endet an der S-Bahn-Station Bergisch Gladbach, was auch Gästen aus Köln oder dem Umland eine stressfreie Anreise ermöglicht. „Der Bus ist mehr als nur ein Transportmittel – er ist eine Einladung, die Schönheit der Region auf nachhaltige Weise zu entdecken“, sagt Dr. Marcel Frank, Geschäftsführer der Regionalverkehr Köln GmbH.

Preiswert und unkompliziert

Die Fahrt kostet je nach Strecke zwischen 3,70 und 6,70 Euro. Wer ein Deutschlandticket oder ein anderes VRS-Ticket besitzt, kann den WanderBus ohne Aufpreis nutzen.

Highlights entlang der Strecke

Der Bus bringt Wanderer direkt zu beliebten Zielen wie dem Altenberger Dom, der Klosterlandschaft Altenberg, dem Eifgenbachtal oder Teilstücken des als „Deutschlands schönster Wanderweg 2024“ ausgezeichneten Bergischen Wegs. Auch der barrierearme Komfortspazierweg rund um Altenberg ist angebunden – ideal für Menschen mit Gehbeeinträchtigungen.

Ein weiterer Höhepunkt ist der 13,5 Kilometer lange Klosterlandschaftsweg, der mit interaktiven Stationen die Geschichte der Zisterziensermönche lebendig macht.

Breite Unterstützung für nachhaltigen Tourismus

Das Projekt ist eine Gemeinschaftsleistung des Rheinisch-Bergischen Kreises, der Tourismusorganisation Das Bergische, der Stadt Wermelskirchen, der Gemeinde Odenthal und der Regionalverkehr Köln GmbH. Christof Jochum, stellvertretender Bürgermeister von Odenthal, sieht im WanderBus „einen absoluten Mehrwert“ für die Region. Auch Mareike Rottmann von Das Bergische betont: „Der Tourismus ist ein entscheidender Wirtschaftsfaktor. Angebote wie der WanderBus stärken das Bergische als attraktives Reiseziel.“

Fahrtroute & Einschränkungen

Die Route führt über:
Odenthal Kirche – Altenberg – Schöllerhof – Limmringhausen – Lüdorf – Dabringhausen Mitte – Eifgen – Wermelskirchen Rathaus – Busbahnhof – Neuemühle

Wichtig: Die Haltestelle „Straußenfarm“ wird aufgrund von Hochwasserschäden bis Saisonende 2025 nicht direkt angefahren. Ein kurzer Fußweg ab der Haltestelle „Neuemühle“ ermöglicht jedoch weiterhin den Besuch.

Fazit

Mit dem Bergischen WanderBus wird das Erkunden der Natur zum komfortablen und klimafreundlichen Erlebnis. Ob Kurztrip, Tageswanderung oder Kultur-Ausflug – das Angebot verbindet Naturgenuss, Flexibilität und Nachhaltigkeit auf ideale Weise. Wer das Bergische Land aktiv erleben möchte, sollte sich dieses Serviceangebot nicht entgehen lassen.

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Auffahrunfall mit vier beteiligten Fz.

Schwerer Auffahrunfall in Wermelskirchen: Quadfahrer lebensgefährlich verletzt

10 April 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Ein schwerer Verkehrsunfall auf der Dellmannstraße (B 51) hat am Dienstagnachmittag (8. April) vier Verletzte gefordert – darunter ein 41-jähriger Quadfahrer, der lebensgefährlich verletzt wurde. Der Auffahrunfall ereignete sich gegen 14:50 Uhr auf Höhe der Einmündung zur Wolfhagener Straße.

Auffahrunfall mit vier beteiligten Fz.

Quadfahrer wird durch die Luft geschleudert

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei musste ein 54-jähriger Lkw-Fahrer aus Burscheid bei Gelblicht an der Ampel abbremsen. Zwei hinter ihm fahrende Verkehrsteilnehmer – eine 59-jährige Frau in einem Mini und ein 41-jähriger Mann auf einem Quad – verringerten ebenfalls ihre Geschwindigkeit. Der nachfolgende 27-jährige Fahrer eines Ford-Pick-ups aus Wermelskirchen erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr mit voller Wucht auf das Quad auf.

Der Aufprall hatte dramatische Folgen: Der Quadfahrer wurde in den offen fahrenden Mini geschleudert und blieb schwer verletzt auf dem Beifahrersitz liegen. Der Mini wiederum prallte auf das Heck des stehenden Lkw.

Rettungshubschrauber im Einsatz

Während der Fahrer des Pick-ups, die Fahrerin des Minis und der Lkw-Fahrer mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser gebracht wurden, musste der Quadfahrer aufgrund seiner lebensgefährlichen Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber in eine Kölner Klinik geflogen werden. Dort wird er aktuell intensivmedizinisch betreut.

Polizei zieht Unfallaufnahmeteam hinzu

Der Sachschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Zur genauen Klärung des Unfallhergangs wurde das Unfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Düsseldorf hinzugezogen.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Abschleppmaßnahmen musste die Dellmannstraße für rund zweieinhalb Stunden vollständig gesperrt werden. Der Verkehr wurde in dieser Zeit weiträumig umgeleitet.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Bedeutung des Sicherheitsabstandes und der angepassten Geschwindigkeit hin – gerade an Ampelkreuzungen. Schon ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann schwerwiegende Folgen haben.

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Zwei Autofahrerinnen in Burscheid unter Drogeneinfluss gestoppt

09 April 2025 von Felix Morgenstern

Burscheid – Gleich zweimal wurde die Polizei am Dienstag (8. April) in Burscheid fündig: Innerhalb kurzer Zeit stoppte der Verkehrsdienst zwei Pkw-Fahrerinnen, die offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln standen.

Kontrollmaßnahmen mit eindeutigen Ergebnissen

Gegen 10:20 Uhr kontrollierten die Beamten im Akazienweg eine 47-jährige Frau aus Leverkusen. Schon bei der ersten Überprüfung ergaben sich eindeutige Hinweise auf vorangegangenen Drogenkonsum. Ein freiwilliger Vortest bestätigte diesen Verdacht – die Fahrt war damit beendet.

Nur rund eine Stunde später, gegen 11:30 Uhr, fiel den Beamten eine weitere Fahrerin auf: Eine 58-jährige Leverkusenerin, die mit ihrem Pkw auf der Höhestraße unterwegs war, wurde ebenfalls einer Kontrolle unterzogen. Auch bei ihr schlug der Drogenvortest positiv an.

Konsequenzen für die Fahrerinnen

Beiden Frauen wurde eine Blutprobe entnommen, um den Verdacht labortechnisch zu bestätigen. Außerdem wurde ihnen die Weiterfahrt untersagt. Auf sie kommt nun jeweils ein Ordnungswidrigkeitenverfahren zu – verbunden mit einem Bußgeld, Punkten in Flensburg und unter Umständen auch einem Fahrverbot.

Polizei warnt: Drogen am Steuer gefährden Leben

Die Polizei Rhein-Berg betont erneut, wie gefährlich das Fahren unter Drogen- oder Alkoholeinfluss ist – nicht nur für die betroffenen Fahrerinnen und Fahrer selbst, sondern auch für unbeteiligte Verkehrsteilnehmer.

„Wer berauscht fährt, riskiert nicht nur Führerschein und Geldbuße, sondern gefährdet Menschenleben“, warnt der Verkehrsdienst. Kontrollen wie diese werden daher regelmäßig und flächendeckend durchgeführt.

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Verunfallter Lkw in Schildgen

Schwerer Lkw-Unfall in Bergisch Gladbach-Schildgen – Fahrer schwebt in Lebensgefahr

09 April 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich am Montagvormittag (7. April) gegen 11:25 Uhr auf der Altenberger-Dom-Straße im Stadtteil Schildgen. Ein Lkw-Fahrer verlor offenbar aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und verursachte einen folgenschweren Crash.

Verunfallter Lkw in Schildgen

Plötzlicher Kontrollverlust

Laut Angaben von Zeugen war der 64-jährige Fahrer aus Dormagen mit einem Lkw der Marke Iveco in Richtung Odenthal unterwegs, als das Fahrzeug plötzlich unkontrolliert nach links in den Gegenverkehr geriet. Kurz vor der Kreuzung Altenberger-Dom-Straße / Leverkusener Straße / Voiswinkeler Straße kam es zur Kollision: Der Lkw riss einen Lichtzeichenmast nieder, touchierte eine Hauswand und kam schließlich zum Stillstand.

Lebensgefahr für den Fahrer

Der Fahrer war beim Eintreffen der Ersthelfer nicht ansprechbar. Geistesgegenwärtig holten sie ihn aus dem Führerhaus und brachten ihn in die stabile Seitenlage. Die zuerst eintreffenden Polizeikräfte begannen umgehend mit Reanimationsmaßnahmen, da der Mann keine Vitalzeichen mehr aufwies.

Der verständigte Notarzt und der Rettungsdienst übernahmen die medizinische Versorgung und brachten den Mann in ein Krankenhaus. Laut Auskunft der Einsatzkräfte schwebt der 64-Jährige in Lebensgefahr.

Internistischer Notfall als Ursache

Nach bisherigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass ein internistischer Notfall, wie beispielsweise ein Herzinfarkt oder Schlaganfall, ursächlich für den Kontrollverlust war.

Sachschaden im fünfstelligen Bereich

Die Verkehrsunfallaufnahme wurde durch ein spezialisiertes Team des Polizeipräsidiums Köln unterstützt. Für die Dauer der Maßnahmen musste die Kreuzung teilweise gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Der entstandene Sachschaden an Lkw, Ampelanlage und Hausfassade wird auf eine untere fünfstellige Summe geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die weitere Hinweise zum Unfallhergang geben können, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 beim Verkehrskommissariat zu melden.

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Zwei Einbrüche in Leichlingen: Polizei ermittelt nach Vorfällen an Bäckerei und Fischzucht

08 April 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen – Gleich zwei Einbrüche innerhalb weniger Stunden beschäftigen derzeit die Polizei Rhein-Berg. In einem Fall blieb es beim Versuch, im anderen gelang den Tätern der Zugriff auf Bargeld.

Einbruchsversuch an Bäckerei

Der erste Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Montags (7. April). Eine Mitarbeiterin einer Bäckerei an der Straße Roßlenbruch entdeckte gegen 05:10 Uhr ein beschädigtes Fenster sowie eine beschädigte Seitentür des Geschäfts. Das Gebäude war zuletzt am Vortag um 13:00 Uhr in einwandfreiem Zustand verlassen worden.

Nach ersten Erkenntnissen gelang es den Einbrechern jedoch nicht, ins Innere des Gebäudes vorzudringen. Der Sachschaden wird derzeit noch ermittelt. Die Polizei geht von einem versuchten Einbruch aus und hat den Tatort kriminaltechnisch untersucht.

Erfolgreicher Einbruch bei Fischzucht

Deutlich erfolgreicher waren Täter bei einem weiteren Einbruch auf dem Gelände einer Fischzucht an der Straße Bremersheide. Zwischen Sonntag (06.04.), 16:30 Uhr, und Montag (07.04.), 17:00 Uhr, wurde hier ein Fenster aufgebrochen. Wie der Inhaber bei seiner Rückkehr feststellte, fehlte im Anschluss ein mittlerer dreistelliger Bargeldbetrag.

Auch hier sicherte die Polizei Spuren am Tatort und nahm eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls auf.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen hat das Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach die Ermittlungen übernommen. Wer Beobachtungen im Umfeld der Tatorte gemacht hat oder verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Einbruchschutz wichtiger denn je

Die Polizei rät Gewerbetreibenden und privaten Hausbesitzern, auf mechanische Sicherungen wie einbruchhemmende Fenster und Türen zu achten und gegebenenfalls eine technische Beratung zur Einbruchsprävention in Anspruch zu nehmen.

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