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Eine deutsche Steuererklärung für Einkommensteuer wird ausgefüllt.

Änderungen bei Steuer- und Gebührenbescheiden 2025 in Bergisch Gladbach

03 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Die Stadt Bergisch Gladbach informiert über wichtige Änderungen bei den Steuer- und Gebührenbescheiden für das Jahr 2025. Aufgrund der Umsetzung der Grundsteuerreform werden Grundsteuer und Gebühren für Abfallbeseitigung sowie Straßenreinigung getrennt festgesetzt. Dies hat Auswirkungen auf den Versand der Bescheide und die Fälligkeitstermine.

Getrennter Versand von Grundsteuer und Gebühren

Eigentümerinnen und Eigentümer von Grundstücken und Wohnungen erhalten Anfang des Jahres wie gewohnt die Bescheide für Abfall- und Straßenreinigungsgebühren. Die Fälligkeitstermine bleiben unverändert und sind am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November.

Der Versand der Grundsteuerbescheide für 2025 verzögert sich jedoch. Die Stadt kann derzeit nicht genau abschätzen, wann die Bescheide zugestellt werden, da umfangreiche Vorarbeiten und Prüfungen im Rahmen der Grundsteuerreform erforderlich sind. Nach aktuellem Stand ist geplant, die Bescheide im Frühjahr 2025 zu versenden. Die Stadt empfiehlt den Eigentümerinnen und Eigentümern, sich regelmäßig auf der Homepage www.bergischgladbach.de/kommunalsteuern.aspx zu informieren.

Keine neuen Bescheide für Hundesteuer, Gewerbesteuer und Zweitwohnungsteuer

Bereits seit 2023 werden keine jährlichen Steuerbescheide für die Hundesteuer, Gewerbesteuer und Zweitwohnungsteuer mehr verschickt. Die Abteilung Kommunalsteuern hat auf Dauerbescheide umgestellt, um Kosten und Ressourcen zu sparen. Steuerpflichtige erhalten nur dann neue Bescheide, wenn sich Änderungen ergeben, etwa bei der Abmeldung eines Hundes oder bei Änderungen in der Anzahl der Hunde.

Hundesteuer:

  • Die aktuelle Hundesteuersatzung ist seit dem 1. Januar 2023 gültig.
  • Die Hundesteuer wird in zwei Raten fällig: am 1. März und am 1. September.
  • Der Dauerbescheid bleibt gültig, solange sich keine steuerrelevanten Änderungen ergeben.

Formulare für Hundeanmeldung, Hundeabmeldung und SEPA-Mandate können unter www.bergischgladbach.de/kommunalsteuern.aspx abgerufen werden.

Gewerbesteuer und Zweitwohnungsteuer:

  • Gewerbesteuer: Fälligkeiten am 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November.
  • Zweitwohnungsteuer: Fälligkeiten am 1. April und 1. Oktober.
  • Auch hier werden 2025 keine neuen Bescheide verschickt, sofern sich keine Änderungen ergeben.

Stadt setzt auf Nachhaltigkeit und Effizienz

Mit der Umstellung auf Dauerbescheide und dem Verzicht auf jährliche Bescheide verfolgt die Stadt das Ziel, Papier- und Portokosten zu sparen sowie den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, bei Fragen oder Änderungen direkt Kontakt mit der Abteilung Kommunalsteuern aufzunehmen.

Kontakt und weitere Informationen

Für weitere Informationen oder bei Unklarheiten stehen die Mitarbeitenden der Abteilung Kommunalsteuern zur Verfügung. Aktuelle Hinweise und Formulare finden Interessierte auf der städtischen Website unter www.bergischgladbach.de/kommunalsteuern.aspx.

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Erfolgreicher Fachtag zum Kinderschutz: 120 Fachkräfte tauschen Erfahrungen aus

03 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Mit beeindruckender Resonanz fand der erste Fachtag „Handlungssicherheit im Kinderschutz“ des Kreisjugendamtes im Haus Altenberg statt. Rund 120 Fachkräfte aus 34 Kitas aus Burscheid, Kürten und Odenthal sowie acht Kindertagespflegepersonen kamen zusammen, um ihr Wissen über Kinderschutz zu vertiefen und praktische Lösungsansätze zu erarbeiten.

Kinderschutz als zentrale Verantwortung

„Der große Zuspruch zeigt, wie sehr das Thema den Fachkräften am Herzen liegt“, resümierte Thomas Straßer, Leiter des Amts für Familie und Jugend. Kinder in der Kindertagesbetreuung vor Gefährdungen zu schützen, ist eine zentrale Aufgabe von Erzieherinnen, Erziehern und Tagespflegepersonen. Sie kennen die Kinder und deren Umfeld oft am besten und tragen daher eine hohe Verantwortung, wenn es darum geht, mögliche Anzeichen für Gefährdungen zu erkennen und angemessen zu reagieren.

Plattform für Austausch und Wissen

Der Fachtag bot den Teilnehmenden eine strukturierte Plattform, um das sensible Thema aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten. Ziel war es, die Handlungssicherheit in der Kindertagesbetreuung zu stärken. „Mit seinem ganzheitlichen Ansatz war der Fachtag eine wertvolle Gelegenheit, Fachwissen zu vertiefen, Netzwerke zu stärken und gemeinsam am Schutz des Kindeswohls zu arbeiten“, erklärte Straßer.

Fachliche Impulse und praxisnahe Workshops

Unterstützt von Experten des Kreisjugendamts, des Landschaftsverbands Rheinland (LVR), des Kinderschutzbundes sowie der Beratungsstellen MehrBlick, Punktum! und der Erziehungsberatungsstelle Burscheid wurden zentrale Aspekte des Kinderschutzes thematisiert. Impulsvorträge lieferten wertvolle Einblicke in die rechtlichen und praktischen Grundlagen, während Themenräume und Workshops spezifische Inhalte vertieften.

Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Best-Practice-Beispiele und lernten regionale Beratungs- und Unterstützungsangebote kennen. In Kleingruppen entwickelten sie individuelle Lösungsansätze und diskutierten bewährte Methoden, um Herausforderungen im Kinderschutz besser begegnen zu können.

Zukunft des Fachtags gesichert

Angesichts der positiven Rückmeldungen und des großen Interesses soll der Fachtag fortgeführt werden. Die nächste Veranstaltung ist bereits für Ende 2025 in Planung. Ziel bleibt es, die Netzwerke zwischen Fachkräften und Beratungsstellen zu stärken und praxisnahe Hilfen für den Alltag in der Kindertagesbetreuung zu bieten.

Dieser Fachtag hat gezeigt, wie wichtig es ist, den Kinderschutz kontinuierlich in den Fokus zu rücken und den Fachkräften die nötigen Werkzeuge an die Hand zu geben, um Kinder in ihrer Entwicklung sicher zu begleiten.

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Familienweihnachtsfest in Heidkamp: Ein Nachmittag voller Magie und Gemeinschaft

02 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Freitag, dem 13. Dezember 2024, verwandelt sich der Hof der Märchensiedlung in Heidkamp (Am Rübezahlwald 4) von 15 bis 18 Uhr in eine zauberhafte Weihnachtswelt. Das mittlerweile siebte Heidkamper Familienweihnachtsfest lädt Groß und Klein zu einem Nachmittag voller festlicher Atmosphäre, Gemeinschaft und kreativer Angebote ein.

Ein Fest für die ganze Familie

Mit dem Duft von frisch gebackenen Waffeln, wärmendem Kinderpunsch und weihnachtlicher Musik entsteht eine gemütliche Winterstimmung. Kinder können sich beim Basteln und Schminken kreativ ausleben oder die köstlichen Leckereien genießen. Das absolute Highlight: Der Weihnachtsmann hat seinen Besuch angekündigt und bringt kleine Überraschungen für die Kinder mit.

Gemeinschaft im Fokus

Neben den vielfältigen Aktivitäten steht vor allem der Austausch im Mittelpunkt. Bei einer Tasse Kaffee oder Kinderpunsch können sich die Besucherinnen und Besucher kennenlernen, Ideen für den Stadtteil teilen und Vorschläge für zukünftige Projekte in Heidkamp diskutieren. Das Fest ist somit nicht nur ein weihnachtliches Erlebnis, sondern auch eine Plattform für Engagement und Gemeinschaft.

Organisiert von einem starken Netzwerk

Das Weihnachtsfest wird als Kooperationsprojekt von der Stadt Bergisch Gladbach und den Mitgliedern des Runden Tisches Heidkamp organisiert. Der Runde Tisch vereint zahlreiche lokale Organisationen und Initiativen, die sich aktiv für die positive Entwicklung des Stadtteils einsetzen. Mit dabei sind:

  • AWO Jugendberatung und Jugendwerkstatt
  • AWO KITA Kunterbunt
  • Kinderschutzbund
  • einfach gemeinsam e.V.
  • Evangelische Kirchengemeinde zum Frieden Gottes
  • Caritas (Fachdienst für Integration und Migration)
  • Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft
  • Interkultureller Treffpunkt Paula
  • Interessengemeinschaft Heidkamp
  • Katholische Kirchengemeinde St. Joseph
  • Neuapostolische Kirchengemeinde
  • Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach

Ein Fest für die Heidkamper Gemeinschaft

Das Heidkamper Familienweihnachtsfest bietet nicht nur weihnachtliche Freude, sondern stärkt auch den Zusammenhalt im Stadtteil. Es ist ein Nachmittag, der zeigt, wie Gemeinschaftsgeist und Engagement Heidkamp voranbringen.

Alle Heidkamper Familien sind herzlich eingeladen, gemeinsam diesen besonderen Tag zu genießen.

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Weihnachtsbaum im Rathaus von Kindern liebevoll geschmückt

02 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Das Foyer des Historischen Rathauses in der Stadtmitte erstrahlt in weihnachtlichem Glanz: Am Mittwoch, den 27. November 2024, schmückten die Drittklässlerinnen und Drittklässler der Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde den traditionellen Weihnachtsbaum – eine fast drei Meter hohe Nordmanntanne – mit selbstgebasteltem Weihnachtsschmuck.

Kreative Vorbereitung

In den Tagen zuvor waren die rund 70 Kinder der dritten Klassen eifrig dabei, ihren individuellen Weihnachtsschmuck zu gestalten. Mit Scheren, Kleber und Schnüren entstanden farbenfrohe Sterne, Herzen und weitere kreative Formen. Dabei arbeiteten sie mit Begeisterung unter der Anleitung ihrer Lehrerinnen und Lehrer. Am großen Tag sorgte eine bereitgestellte Leiter dafür, dass auch die höchsten Äste des Baums dekoriert werden konnten.

Dank vom Bürgermeister

Bürgermeister Frank Stein ließ es sich nicht nehmen, den kleinen Künstlerinnen und Künstlern persönlich für ihren Einsatz zu danken. Er betonte die Bedeutung dieser langjährigen Zusammenarbeit: „Es ist eine wunderbare Kooperation zwischen uns und Euch: Wir stellen den Baum, und ihr schmückt ihn. So funktioniert eine lebendige Zusammenarbeit zwischen Bürgerschaft und Stadtverwaltung.“ Als Dankeschön gab es für die Kinder eine kleine Belohnung.

Eine Tradition mit Herz

Die Kooperation zwischen der Gemeinschaftsgrundschule An der Strunde und dem Rathaus besteht bereits seit über zehn Jahren. Die begleitenden Lehrkräfte berichteten, wie sehr die Kinder dem besonderen Tag entgegenfiebern: „Die Möglichkeit, ins Rathaus zu kommen und den Bürgermeister zu treffen, ist für die Kinder ein aufregendes Erlebnis.“

Weihnachtliche Freude für alle

Der geschmückte Baum kann ab sofort während der Öffnungszeiten des Historischen Rathauses bewundert werden. Er bringt nicht nur festliche Stimmung ins Rathaus, sondern auch ein Stück kindliche Kreativität und Gemeinschaftsgeist.

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Verkehrsunfall Gronau

Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach: Zusammenstoß zweier Pkw – eine Person verletzt

02 Dezember 2024 von Felix Morgenstern

Am Sonntagabend (01.12.) ereignete sich im Stadtteil Gronau ein Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge erheblich beschädigt wurden und ein Fahrer leichte Verletzungen erlitt.

Unfallhergang

Gegen 21:00 Uhr befuhr ein 18-jähriger Odenthaler in einem Ford die Buchholzstraße in Richtung Mülheimer Straße. Zeitgleich fuhr ein 47-jähriger Kölner in seinem Toyota von der Straße „Britanniahütte“ über einen abgesenkten Bordstein auf die Buchholzstraße ein, wobei er den von links kommenden, vorfahrtsberechtigten Ford übersah. Durch den Zusammenstoß wurden beide Fahrzeuge auf ein benachbartes Grundstück geschleudert, wo der Toyota zusätzlich gegen einen Sperrpfosten prallte.

Verletzungen und Sachschäden

Der Toyota-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde von Rettungskräften in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der junge Fahrer aus Odenthal und seine Beifahrerin blieben unverletzt, standen aber sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens.

Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der entstandene Gesamtschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Betrag geschätzt. Um weitere Schäden zu vermeiden, wurden die Unfallstelle und das betroffene Grundstück abgesichert.

Polizeiliche Maßnahmen

Die Polizei leitete umfassende Ermittlungen zum Unfallhergang ein und nahm eine detaillierte Unfallaufnahme vor Ort vor. Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von erhöhter Aufmerksamkeit an Kreuzungen, besonders bei der Einfahrt auf vorfahrtsberechtigte Straßen. Zudem erinnert die Polizei daran, dass gerade in der dunklen Jahreszeit eine vorausschauende Fahrweise besonders wichtig ist.

Fazit

Die schnelle Reaktion der Rettungskräfte und die sofortige Absicherung durch die Polizei trugen dazu bei, die Unfallfolgen zu minimieren. Dennoch ist dieser Vorfall ein Beispiel dafür, wie wichtig es ist, stets die Vorfahrtsregelungen zu beachten, um Unfälle zu vermeiden.

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Bündnisdialog 2024: Rhein-Berg setzt Impulse für familienfreundliche Strukturen

30 November 2024 von Felix Morgenstern

Wie lässt sich der Alltag für Familien besser gestalten? Diese Frage stand im Zentrum des Bündnisdialogs 2024, der kürzlich im Palais der Kulturbrauerei in Berlin stattfand. Michelle Euteneuer, Koordinatorin des Bündnisses für Familie Rhein-Berg, vertrat den Rheinisch-Bergischen Kreis bei diesem bedeutenden Austausch, der von Bundesfamilienministerin Lisa Paus eröffnet wurde.

Austausch mit Bundesministerin und Experten

Die Veranstaltung bot lokalen Bündnissen aus ganz Deutschland die Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit der Bundesfamilienministerin zu teilen. Lisa Paus zeigte sich beeindruckt von den kreativen und praxisnahen Ansätzen, die die Bündnisse zur Unterstützung von Familien entwickeln. Dr. Silke Borgstedt, Geschäftsführerin des Markt- und Sozialforschungsinstituts Sinus, beleuchtete in ihrem Vortrag zukünftige Wünsche und Bedürfnisse von Familien. Dabei ging es unter anderem um Themen wie Zeitautonomie in herausfordernden Lebensphasen, die Förderung aktiver Vaterschaft in Unternehmen und die Weiterentwicklung der Kinderbetreuung.

Positive Bilanz für Rhein-Berg

Michelle Euteneuer betont die Bedeutung des Dialogs: „Der Austausch war inspirierend und zeigt, dass wir mit unseren Projekten in Rhein-Berg bereits auf dem richtigen Weg sind.“ Viele der im Bündnisdialog diskutierten Ideen, etwa die Unterstützung aktiver Vaterschaft oder die bedarfsgerechte Kinderbetreuung, seien im Rheinisch-Bergischen Kreis bereits in der Umsetzung oder Planung.

Das Bündnis für Familie Rhein-Berg

Seit seiner Gründung im Jahr 2019 bringt das Bündnis Partner aus Verwaltung, Wirtschaft und Wohlfahrt zusammen. Ziel ist es, innovative Ansätze zu entwickeln, um Familien zu unterstützen und ihre Lebens- und Arbeitsbedingungen zu verbessern. Durch Vernetzung und Kooperation entstehen Projekte, die direkt auf die Bedürfnisse von Familien eingehen. Weitere Informationen finden Interessierte unter www.familie-rhein-berg.de.

Mit seiner Teilnahme am Bündnisdialog setzt das Bündnis für Familie Rhein-Berg ein klares Zeichen: Familienfreundliche Strukturen sind ein zentraler Baustein für eine lebenswerte Zukunft im Kreis – und das Bündnis bleibt engagiert, diesen Weg weiterzugehen.

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Abschied eines „Urgesteins“: Ingelore Zollondz verlässt den Rheinisch-Bergischen Kreis nach über 52 Jahren

30 November 2024 von Felix Morgenstern

Nach mehr als einem halben Jahrhundert im Dienst des Rheinisch-Bergischen Kreises verabschiedet sich Ingelore Zollondz, liebevoll „Inge“ genannt, in den Ruhestand. Zum 30. November 2024 verlässt die 67-Jährige, die als Büroassistenz eine Institution in der Kreisverwaltung war, das Team des Landrats und der Pressestelle. Mit ihrer unverwechselbaren Art, ihrem großen Herzen und enormen Wissensschatz hinterlässt sie eine bleibende Lücke.

Ein Leben für den Kreis

Mit gerade einmal 15 Jahren begann Zollondz ihre Ausbildung beim Kreis. Sie erinnert sich an ihre Anfänge, die geprägt waren von mechanischen Schreibmaschinen und Stenografie-Kursen: „Damals war alles noch analog, von der Schreibmaschine bis zum Pressespiegel.“ Die Digitalisierung begleitete sie über die Jahrzehnte hinweg – von den ersten PCs bis hin zur nahezu papierlosen Arbeit.

Nach einer kurzen, weniger erfüllenden Phase bei der Stadt Köln kehrte sie 1979 wieder zurück zum Kreis: „Das Wir-Gefühl, die Zusammengehörigkeit und die netten Kolleginnen und Kollegen haben den Kreis immer besonders gemacht.“ Mit ihrer Rückkehr begann eine abwechslungsreiche Zeit, in der sie durch ihre Arbeit im Büro des Landrats und bei der Pressestelle tiefe Einblicke in die Organisation erhielt.

Eine beeindruckende Karriere

Ihre Tätigkeit führte sie durch viele Abteilungen, darunter das Straßenverkehrsamt und zuletzt das Vorzimmer des Landrats. Sie war bei zahlreichen Veranstaltungen und Ehrungen dabei und erlebte, wie sich der Kreis veränderte: „Früher kannte ich fast jeden hier – und ich selbst war bekannt wie ein bunter Hund.“

Trotz des Trubels und der Herausforderungen, die ihre Arbeit mit sich brachte, behielt sie stets den Überblick. Sie betonte, dass die abwechslungsreichen Aufgaben und das gute Arbeitsklima nie Langeweile aufkommen ließen: „Wenn ich mich wieder entscheiden könnte, würde ich jederzeit wieder beim Kreis anfangen.“

Neue Freiheit nach dem 1. Dezember

Auf ihre Pensionierung blickt Zollondz mit gemischten Gefühlen: „Es ist schon komisch, nach so langer Zeit aufzuhören.“ Dennoch freut sie sich auf die freie Zeiteinteilung, den nächsten Urlaub und entspanntes Ausschlafen an verschneiten Wintertagen. Auch das erste Rentnertreffen hat sie fest eingeplant: „Ich werde den Kreis und die Kolleginnen und Kollegen zwar vermissen, aber ich freue mich auch auf die neue Lebensphase.“

Mit Ingelore Zollondz geht nicht nur eine langjährige Mitarbeiterin, sondern auch eine Persönlichkeit, die das Leben in der Kreisverwaltung über Jahrzehnte hinweg mitgeprägt hat.

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Die Einsatzstelle im Stadtteil Herkenrath

Feuerwehr Bergisch Gladbach verhindert Wohnhausbrand in Herkenrath

29 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Donnerstagabend gegen 19:45 Uhr hat die Feuerwehr Bergisch Gladbach durch schnelles und entschlossenes Handeln einen Wohnhausbrand im Stadtteil Herkenrath verhindert. Ein Holzstapel in unmittelbarer Nähe zu einem Einfamilienhaus in der Dietrich-von-Dorendorp-Straße stand in Flammen und drohte, auf das Gebäude überzugreifen.

Ehrenamtlicher Feuerwehrmann reagiert geistesgegenwärtig

Noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehrkräfte zeigte ein ehrenamtlicher Angehöriger der Feuerwehr, der in der Nähe wohnt, großes Engagement: Er warnte die Bewohner und brachte sie so in Sicherheit. Dank seines besonnenen Verhaltens konnten schlimmere Folgen vermieden werden.

Brand drohte auf Wohnhaus überzugreifen

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte brannte der Holzstapel in voller Ausdehnung. Die Flammen hatten bereits Fenster eines Wintergartens zerstört, und die Hitze beschädigte den Balkon. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehrkräfte wurde ein Übergreifen der Flammen auf das Innere des Gebäudes verhindert. Allerdings wurde der Wohnraum durch Rauch erheblich beeinträchtigt.

Effizientes Handeln vor Ort

Die Feuerwehr setzte Überdruckbelüftung ein, um den Rauch aus dem Gebäude zu entfernen. Dennoch wurde die Nutzung des Wohnhauses vorübergehend untersagt, und die Bewohner fanden für die Nacht Unterschlupf bei Nachbarn.

Einsatzkräfte vor Ort

Die Feuerwehr war mit insgesamt 23 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen aus den Feuerwachen 1 und 2 sowie der Einheit 8 – Herkenrath – im Einsatz. Zudem war der Einsatzführungsdienst (B-Dienst) und ein Rettungswagen vor Ort.

Brandursache unklar

Nach Abschluss der Löscharbeiten übergab die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 21:00 Uhr an die Polizei, die den Brandort beschlagnahmte und die Ermittlungen zur Ursache aufgenommen hat.

Dank an alle Beteiligten

Das schnelle Eingreifen und die Koordination der Feuerwehrkräfte verhinderten größeren Schaden und schützten die Bewohner vor einem möglichen Unglück.

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Der Mercedes-Fahrer wollte nach links in die Buddestraße abbiegen.

Verkehrsunfall in Bergisch Gladbach: Zwei Verletzte und hoher Sachschaden

28 November 2024 von Felix Morgenstern

Am Mittwochmorgen (27.11.) ereignete sich im Kreuzungsbereich Gladbacher Straße / Buddestraße / Saaler Straße ein schwerer Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Dabei wurden eine Person schwer und eine Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 30.000 Euro.

Unfallhergang

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr eine 30-jährige Frau aus Köln gegen 07:55 Uhr mit ihrem Seat die Saaler Straße und wollte die Kreuzung geradeaus überqueren. Vor ihr hielt eine andere Verkehrsteilnehmerin an der rot zeigenden Ampel an, um nach rechts abzubiegen. Die Seat-Fahrerin missachtete offenbar das Rotlicht und fuhr an der wartenden Autofahrerin vorbei in den Kreuzungsbereich. Dort kollidierte sie mit einem Mercedes-Benz, der von einem 33-jährigen Bergisch Gladbacher gelenkt wurde. Dieser wollte von der Gladbacher Straße aus Richtung Schlossstraße nach links in die Buddestraße abbiegen.

Durch den heftigen Zusammenstoß wurde der Seat auf einen Ford geschoben, der von einer 50-jährigen Rösratherin gesteuert wurde. Die Frau wartete an der roten Ampel in der Buddestraße in Richtung Bergisch Gladbach.

Verletzungen und Schäden

Die 30-jährige Seat-Fahrerin erlitt schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Der Fahrer des Mercedes kam mit leichten Verletzungen davon. Die Fahrerin des Fords blieb glücklicherweise unverletzt.

Zwei der drei Fahrzeuge, der Seat und der Mercedes, wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Der geschätzte Gesamtschaden liegt bei etwa 30.000 Euro.

Sperrungen und Verkehrseinschränkungen

Während der Unfallaufnahme durch die Polizei war die Fahrbahn teilweise gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen in der Umgebung führte. Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang.

Dieser Unfall zeigt einmal mehr, wie wichtig die Beachtung von Ampelzeichen und vorausschauendes Fahren sind, um solche schweren Zusammenstöße zu vermeiden.

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Skandal in Bensberg weitet sich aus: Ordnungsamt attackiert LKW Lieferungen

Skandal in Bensberg weitet sich aus: Ordnungsamt attackiert LKW Lieferungen

28 November 2024 von Darian Lambert

Die Schlossstraße in Bensberg, einst eine belebte Einkaufsmeile mit historischem Flair, steht aktuell im Zentrum eines handfesten Skandals. Nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, die von der Stadt Bergisch Gladbach durchgeführt wurden, hat die Schlossstraße eine unerwartete Wandlung durchgemacht – und das nicht zum Vorteil der Händler und Anwohner. Ohne Ratsbeschluss wurde die Straße in weiten Teilen in eine Fußgängerzone umgewandelt. Das Ordnungsamt nutzt seine Befugnisse offenbar, um die Durchsetzung dieser Maßnahme mit fragwürdigen Mitteln voranzutreiben. Besonders im Fokus steht die aggressive Verfolgung von LKW-Fahrern, die Geschäfte und Gastronomiebetriebe beliefern wollen.

Ordnungshüter attackierten den abendlichen Lieferverkehr der Läden in Bensberg

Sanierung ohne Planung – und mit Folgen

Die Stadt Bergisch Gladbach hatte angekündigt, die Schlossstraße zu modernisieren und attraktiver zu gestalten. Mit neuen Pflasterungen, Sitzgelegenheiten und einer Aufwertung des Stadtbilds sollten sowohl die Besucherzahlen als auch die Verweildauer erhöht werden. Doch die Sanierung hat nun eine Kehrseite: In der neu gestalteten Zone wurden, laut Insidern aus der Stadtverwaltung, ohne offizielle Genehmigung oder Abstimmung im Stadtrat, Maßnahmen ergriffen, die eine faktische Fußgängerzone geschaffen haben. Verkehrsberuhigung mag das Ziel gewesen sein, doch die Methode sorgt für Empörung.

Autofahrer „umerziehen“: Politische Agenda der Grünen?

Gerüchte besagen, dass die Grünen im Rathaus maßgeblich hinter der Einführung dieser faktischen Fußgängerzone stehen. Ziel sei es, den Autoverkehr aus dem Stadtteil zu verdrängen und ein „nachhaltiges Mobilitätskonzept“ zu erzwingen. Kritiker werfen der Partei vor, eine ideologisch getriebene Verkehrspolitik auf dem Rücken der Händler, Anwohner und Besucher auszutragen. Für viele Bensberger wirkt diese „Umerziehung“ wie eine Zwangsmaßnahme, die nicht nur den Charme der Schlossstraße zerstört, sondern auch deren wirtschaftliche Grundlage gefährdet.

Ordnungsamt als Handlanger?

Das Ordnungsamt der Stadt scheint sich der politischen Linie anzuschließen – und agiert dabei mit bemerkenswerter Härte. Insbesondere LKW-Fahrer, die Geschäfte und Restaurants entlang der Schlossstraße beliefern, berichten von massiven Behinderungen und Schikanen. Strafen für kurzes Halten, um Waren abzuladen, sind an der Tagesordnung. Ein Lieferant berichtet: „Ich wollte nur für fünf Minuten anliefern. Plötzlich stand ein Mitarbeiter des Ordnungsamts da und hat mich massiv unter Druck gesetzt, obwohl es keine andere Möglichkeit gab.“ Selbst Fahrzeuge mit klarer Lieferfunktion werden nicht verschont. Das Ordnugnsamt pocht auf beschränkte Lieferzeiten zwischen 6 und 11 Uhr. Wegen dem Wochenmarkt Donnerstags in der Schloßsstrasse wäre dann sogar jegliche Belieferung der Läden und Lokale an Donnerstagen ausgeschlossen.

Händler schlagen Alarm

Die betroffenen Händler und Gastronomen sind entsetzt. Die neuen Regelungen hätten nicht nur die Lieferlogistik erschwert, sondern führten auch zu einem deutlichen Rückgang der Kunden. „Wenn unsere Zulieferer nicht mehr vernünftig arbeiten können, leidet unser Geschäft. Gleichzeitig bleiben viele Kunden weg, weil sie Angst haben, hier Knöllchen zu kassieren oder nicht wissen, wo sie parken sollen,“ klagt ein Geschäftseigentümer.

Eskalation: LKW-Fahrer im Visier

Besonders alarmierend ist, dass es Berichte über direkte Konfrontationen zwischen Mitarbeitern des Ordnungsamtes und LKW-Fahrern gibt. In einem Fall soll ein Fahrer regelrecht bedroht worden sein, nachdem er versucht hatte, eine größere Lieferung abzuladen. „Ich wurde wie ein Verbrecher behandelt“, schildert der Betroffene. „Sie wollten mich zwingen, sofort weiterzufahren, obwohl klar war, dass das Geschäft auf meine Lieferung angewiesen ist.“ Diese Vorfälle werfen ein schlechtes Licht auf die Vorgehensweise der Stadt und könnten rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Wirtschaftliche Existenz bedroht

Die Schlossstraße war einst ein lebendiger Ort, der von seinem Mix aus Individualität und Erreichbarkeit lebte. Nun bangen viele Geschäftsinhaber um ihre Existenz. „Die Maßnahmen wurden über unsere Köpfe hinweg beschlossen. Niemand hat uns gefragt. Wir sind diejenigen, die die wirtschaftlichen Folgen tragen müssen“, sagt eine Inhaberin eines Restaurants. Die Maßnahmen, die angeblich zur Belebung der Straße gedacht waren, haben offenbar das Gegenteil bewirkt.

Forderung nach Aufklärung und Lösungen

Die Händler und Anwohner fordern nun Transparenz und eine Rückkehr zu vernünftigen Verkehrsregelungen. Viele plädieren dafür, die Maßnahmen sofort rückgängig zu machen, bis eine offizielle Entscheidung getroffen wird. „Die Schlossstraße gehört allen – nicht nur denen, die sie nach ihrem eigenen politischen Willen gestalten wollen“, heißt es in einem offenen Brief an die Stadtverwaltung.

Der Ruf nach Konsequenzen

Der Skandal um die Schlossstraße zeigt, wie ein ideologisch motiviertes Vorgehen den sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhalt einer Stadt gefährden kann. Sollten die Vorwürfe gegen die Stadtverwaltung und das Ordnungsamt bestätigt werden, könnte dies zu einer umfassenden Debatte über die Machtverhältnisse in der Kommunalpolitik führen. Händler und Anwohner hoffen, dass ihre Anliegen Gehör finden – bevor die Schlossstraße endgültig ihren Glanz verliert.

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