Archiv | Stadtmitte

Tags: ,

Frühlingsfest tischt Internationales auf

21 April 2014 von Darian Lambert

kermes-Samirae-Basyigit-2

Saim Basyigit & Frank Samirae

Die islamische Gemeinde in Bergisch Gladbach feierte an der Moschee am Refrather Weg über die Ostertage eine Kermes. Der Begriff „Kermes“ steht in der türkischen Sprache für Tage der offenen Tür. Und es soll dabei so unterhaltsam und lustig zugehen, wie auf der deutschen Kirmes. Im Mittelpunkt der drei Tage stand das gesellige Beisammensein von Jung und Alt, Klein und Groß unterschiedlicher Nationen. Eine Hüpfburg für die Kinder, sowie Stände mit vielen anatolischen Köstlichkeiten rundeten die Kermes ab.

Der stellvertretende Vorsitzende des Integrationsrates Saim Basyigit und sein Ratskollege Ibrahim Gür, freuten sich über einen Ehrengast aus der Gladbacher Politik. Frank Samirae, Vorsitzende der Bürgerpartei GL, besuchte am Ostermontag das Fest um die orientalischen Köstlichkeiten zu kosten. Dabei warb er für eine höhere Wahlbeteiligung bei der Integrationsratswahl am 25. Mai. „Bei der vergangenen Wahl zum Integrationsbeirat lag die Beteiligung bei 4,2 Prozent. Bergisch Gladbach war Negativ-Spitzenreiter in Nordrhein-Westfalen.“ – zitiert Frank Samirae den Kölner Stadtanzeiger. „Grund nicht wählen zu gehen war für viele Menschen bei der letzten Wahl das geringe Angebot. Es konnte nur gewählt werden zwischen einer Liste und einer Einzelbewerberin. Daher haben viele Wähler im Jahr 2009 ihre Stimme nicht abgegeben. Dies soll sich nicht nochmals wiederholen. Daher stellen wir von Seiten der Bürgerpartei drei Einzelbewerber für die Wahl des Integrationsrates“ – so Samirae weiter.

In der Tat stellt sich nunmehr ein großes Aufgebot an Bewerbern zu neuen Integrationsratswahl in Bergisch Gladbach. Zwei Listen und insgesamt vier Einzelbewerber könnten für eine deutlich höhere Wahlbeteiligung sorgen. „Es hängt für uns viel der Wahlbeteiligung ab. Ein Integrationsrat, der von 10.000 Bürgern gewählt wurde, hat einen höheren Stellenwert als einer, für den 1.000 Bürger ihr Votum abgegeben haben.“ – schließt Samirae.

Wahlvorschläge für den Integrationsrat 2014:
https://www.bergischgladbach.de/service/downloads.aspx?id=18750&forced=true

Kommentare (0)

Rund um Köln am 21.04.2014

14 April 2014 von Darian Lambert

Radsportbegeisterung in Bergisch Gladbach
Highlights mit Bergwertungen am Schloss Bensberg und der Dombach-Sander-Straße

Den Höhepunkt des Radrennens „Rund um Köln“ bildet auch in diesem Jahr wieder die Fahrt über das berühmt-berüchtigte Kopfsteinpflaster hinauf zum Schloss Bensberg mit der
Bergwertung der Kreissparkasse Köln. Gleich zweimal wird dieser Berg von den Profis gemeistert. Für die vielen tausend Zuschauer sicher ein spannendes Ereignis, können doch die Profis hier aus nächster Nähe in „langsamer“ Fahrt beobachtet und angefeuert werden.

Aber auch das Spektakel mit rund 4.000 „Skoda-Velodom“- Fahrern am Schlossberg ist für die Zuschauer sicherlich sehr interessant. Die Skoda-Velodom-100km-Fahrer werden zweimal über den Schlossberg fahren, die Skoda-Velodom-60km-Fahrer werden den Schlossberg einmal bezwingen. Die Fahrer werden von der Familie oder Bekannten hier immer besonders begrüßt und angefeuert.  

Am Event-Point vor dem Schloß Bensberg, organisiert und moderiert von der Stadt Bergisch Gladbach in Zusammenarbeit mit Martin Hardenacke, werden den Zuschauern mit Musik, Informationen, Interviews und Unterhaltung die kurzen Wartezeiten zwischen den einzelnen Durchfahrten verkürzt. „Jeff Collins“ wird mit seinem Repertoire aus irischen Balladen, Shantys und Celtic Music während der Veranstaltung und in den Pausen zwischen den Renndurchfahrten für musikalische Unterhaltung sorgen. Darüber hinaus gibt es Interviews, mit dem Organisator des Rennens, Artur Tabat, Herrn Bürgermeister Lutz Urbach, Sponsoren, Radsportlern, und bekannten Bergisch Gladbacher Bürgern und Institutionen.

Der WDR wird mit mehreren Kameras vor Ort sein und die Bergwertung am Schlossberg in der Aufzeichnung des Rennens natürlich senden. Die Aufzeichnung wird nach dem Rennen in 45 Minuten Länge im WDR Fernsehen zu sehen sein. Und natürlich ist auch die „Stimme des Radsport“, der frühere ARD-Radsportkommentator Herbert Watterott, wieder vor Ort. Er kennt die Radsportszene immer noch ganz genau und wird die beiden Durchfahrten der Profis fachkundig kommentieren.

Für die Verpflegung der Gäste und Zuschauer ist durch den Sportverein FC Bensberg natürlich ebenfalls gesorgt.

Nachfolgende Firmen unterstützen die größte jährliche Sportveranstaltung auf Bergisch Gladbacher Stadtgebiet:
–        BELKAW
–        Mediterana,
–        Richard Stein GmbH  Co. KG
–        Fachhochschule für Wirtschaft (FHDW)
–        AOK-Rheinland
–        Velo-Kölsch

Am Infostand gibt es alle Informationen zum Rennen mit dem Programmheft, den Durchfahrtszeiten oder Infos zum Fahrerfeld. Außerdem erhalten hier Gäste auch Informationen zum Bergischen Land, Freizeitaktivitäten, zur Naturarena u.v.m. Der „Radsportverband NRW“ ist mit dem „Bund deutscher Radfahrer (BDR)“ ebenfalls mit einem Informationsstand vor Ort. Daneben können sich Radsportinteressierte und Freizeitradler bei der Fa. Velo-Kölsch über die neuesten Trends im Radsport, über Touringräder, Zubehör oder Pedelecs informieren.
 
Für den Sanitätsdienst ist das Deutsche Rote Kreuz Bensberg/Frankenforst am Event Point zuständig. Auch das DRK stellt sich uneigennützig und ohne Entschädigung in den Dienst dieses hochkarätigen Sportereignisses.

Über 145 Ordner und Helfer sind für die Streckensicherung gegen eine kleine Aufwandsentschädigung, ein Cap der Veranstaltung, ein T-Shirt und eine Eintrittskarte für das Thermalbad Mediterana  dabei. Allen freiwilligen Helferinnen und Helfern gebührt ein großer Dank. Die Veranstalter bedanken sich ganz besonders bei 50 Helferinnen und Helfern der Stufen 11 und 12 des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums für Ihre Mithilfe. Die Aufwandsentschädigung dient hier der Auffüllung der Abiturkasse. Einen weiteren Höhepunkt werden die Zuschauer an der Bergwertung Dombach-Sander-Straßeerleben. Nach der langen und kräftezehrenden Steigung Richtung Sand wird vor dem Privathotel „Bremer“ eine Bergwertung der „AVEA“ ausgetragen. Auch hier werden als Anreiz für die Fahrer Geldprämien ausgelobt.

Weitere kleine „Event Points“ rund um die Streckenabschnitte in den einzelnen Stadtteilen warten ebenfalls auf hohe Besucherzahlen. Hier zeichnen z.T. Sportvereine, Firmen und weitere Institutionen für die Organisation verantwortlich.

Die Verantwortlichen sind sich sicher, mit diesem vielseitigen Programm eine große Zahl von Zuschauern anzusprechen und so diesem besonderen sportlichen Ereignis auf Bergisch Gladbacher Gebiet einen entsprechenden Rahmen bieten zu können. Es wird mit vielen tausend Zuschauern gerechnet, welche die  Radsportler furios anfeuern werden. Einem Osterausflug in die „Radsporthauptstadt“ Bergisch Gladbach, in die Ortsteile Schildgen, Herrenstrunden, Sand, Heidkamp, Bensberg, Herkenrath oder zu den anderen Streckenabschnitten steht damit nichts mehr im Wege.

Kommentare (0)

Türkische Gastschüler aus Nazilli in Bergisch Gladbach

08 April 2014 von Darian Lambert

Schülerpartnerschaften werden in Bergisch Gladbach stark gepflegt, und immer wieder kommen neue hinzu. Die Stadt Bergisch Gladbach freute sich nun, 17 türkische und 18 deutsche Schülerinnen und Schüler der 9. Klasse im Rathaus Stadtmitte empfangen zu können.

Das Nazilli Menderes Anadolu Lisesi und das Albertus-Magnus-Gymnasium (AMG) haben vor einem Jahr ihr Austauschprogramm gestartet. Nachdem die Bensberger Schülerinnen und Schüler im letzten Jahr erstmals in Nazilli zu Gast waren, findet nun vom 4. bis 11. April 2014 der Gegenbesuch statt.

Übers Schüleraustausch-Portal gesucht und gefunden
Beide Schulen hatten sich beim europäischen Portal für Schüleraustausche registriert. Herr Yapucu aus Nazilli schrieb das AMG an und warb erfolgreich für eine Partnerschaft. Die Lehrer Britta Twardon und Daniel Klisch betreuen die Jugendlichen von Seiten des AMG, die Herren Yapucu, Pekçok, Pilevne und Küçükbeyazıt von Seiten des Menderes Anadolu Lisesi. Ein deutschsprachiger Pädagoge ist von Seiten der Gäste dabei und kann übersetzen, wenn man sich nicht gerade auf Englisch verständigt.

Strammes Programm für Gäste und Gastgeber
Um zwei Tage Schulunterricht kommen die Gastschüler nicht herum, da hilft nichts. Aber ansonsten gilt auch hier: Kein Austausch ohne attraktives Besichtigungsprogramm. Nach dem Rathausempfang ging es zum Beispiel direkt nach Köln zum WDR, mit Führung durch Funk- und Fernsehstudios. Das Haus der Geschichte in Bonn ist ein absolutes Muss, und zum Austoben dient ein Ausflug nach Wesseling in die Kletterhalle. Über alle Besuche im Umland wird natürlich auch die Gaststadt nicht vergessen; in Bergisch Gladbach ist eine Stadtführung gebucht.

Wo liegt Nazilli?
Nazilli ist – wie Bergisch Gladbach – eine Kreisstadt mit über 100.000 Einwohnern. Sie liegt im Nordosten der türkischen Provinz Aydın und ist mit rund 110.000 Einwohnern nach Aydın die einzige Großstadt der Provinz. Nazilli liegt am Nordufer des Großen Mäander (mäandernder Fluss), etwa 45 Kilometer östlich der Provinzhauptstadt an der Fernstraße D-320, die Aydın mit Denizli verbindet.

Nazilli1

Kommentare (0)

Frühlingsfest in Bergisch Gladbach

02 April 2014 von Darian Lambert

Machen Sie Ihren Drahtesel startklar für den Fahrrad-Frühling

Sicherheitscheck und vieles mehr rund ums Fahrrad im Rahmen des Frühlingsfestes am 06.04.2014:

Unter dem Motto „Fahrrad-Frühling“ führt die Stadt Bergisch Gladbach zusammen mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Rhein-Berg/Oberberg e. V. (ADFC) und der Verkehrswacht Rheinisch-Bergischer-Kreis e. V. eine Verkehrssicherheitsaktion auf dem Frühlingsfest der IG-Stadtmitte am kommenden verkaufsoffenen Sonntag auf dem Konrad-Adenauer-Platz durch.

Neben einem Fahrradsicherheitscheck wird an diesem Tag außerdem noch die Möglichkeit zur Fahrrad-Codierung geboten. Ein Fahrrad-Parcours insbesondere für Kinder und Jugendliche,  eine Ausstellung zum Thema „Kinder lernen Radfahren”, Informationen zum Thema „Fahrradhelm” sowie  qualifizierte Beratung zu Pedelecs bzw. E-Bikes und zur Straßenverkehrsordnung runden das Thema ab. Wer an allen Aktionen rund um das Thema „Fahrradsicherheit“ teilnimmt, kann bei einem Fahrrad-Quiz viele attraktive Preise gewinnen. Zusätzlich zu Informationen durch einen ortsansässigen Zweiradhändler runden die Angebote des Stadtentwicklungsbetriebs sowie der Naturarena Bergisches Land zu Tourismusangeboten rund ums Fahrrad das Angebot ab. Koordiniert werden die Veranstaltungen zum Thema „Fahrradsicherheit“ von der Stadtverkehrsgesellschaft Bergisch Gladbach (SVB).
   
Initiiert wurde diese Aktion durch die Koordinierungsstelle des Netzwerks Verkehrssicheres Nordrhein-Westfalen im Regierungsbezirk Köln, angesiedelt bei der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH, wo die Stadt seit Ende 2013 Mitglied ist.  

An den gemeinsamen Aktionen des Netzwerks Verkehrssicheres NRW nehmen im Regierungsbezirk Köln neben Bergisch Gladbach auch die Städte Aachen, Alfter, Bergheim, Bonn, Burscheid, Brühl, Erftstadt, Hückeswagen, Kerpen, Köln, Wesseling und Waldbröl teil.

Das 2005 gegründete Netzwerk ist eine Initiative von VRS, Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, NRW-Verkehrsministerium sowie Aachener Verkehrsverbund. Es unterstützt seine Mitgliedskreise und Kommunen tatkräftig bei einer präventiven Verkehrssicherheitsarbeit für Kinder und Jugendliche, aber auch für Senioren. Oberstes Ziel ist es die Zahl der Verkehrsunfälle zu senken sowie die eigenständige Mobilität aller Bevölkerungsgruppen zu fördern.

Kommentare (0)

Mit dem „fleißigsten Bach“ durch Bergisch Gladbach

02 April 2014 von Darian Lambert

Neues Faltblatt zum Strundeweg erschienen

Gerade einmal zehneinhalb Kilometer Wasserlauf führen von der Quelle bis zur Stadtgrenze nach Köln: Das Flüsschen Strunde  – oder auch Strunder Bach genannt – vereinigt an seinen Ufern auf dieser kurzen Strecke so viele Hingucker, dass die Tourismusförderung beim Stadtentwicklungsbetrieb (SEB) damit ein ganzes 12-seitiges Faltblatt füllen konnte. Dieses trägt den Titel: „Der Strunder Bach – mit dem ‚fleißigsten Bach‘ durch Bergisch Gladbach“. Als Thema für eine eigene Publikation hat sich der Strundeweg vor allem seit dem Abschluss des Regionale-Projektes „Regio Grün“ empfohlen. Dieses Projekt sorgte für den Lückenschluss im Wegesystem und die anschauliche Beschilderung der Sehenswürdigkeiten und machte den idyllischen Flussabschnitt besonders reizvoll für Wanderer, Radfahrer und Geschichtsinteressierte.

Los geht es schon an der Quelle der Strunde, die eigentlich gar keine richtige Quelle ist, aber wunderschön in Stein gefasst und mit Sinnspruch versehen zum Verweilen einlädt. Der Stadtteil Herrenstrunden ist ohnehin ein Kleinod, das mit Malteser Komturei und Mühle, mit Burg Zweiffel und Herkenrather Tor allein schon eine Reise wert wäre. Dem Flusslauf folgend beschreibt das Faltblatt mit dem Lyrikpfad, Gut Schiff, der Igeler Mühle und dem Dombach-Ensemble weitere Highlights, die ein Anschauen lohnen. Endlich in urbanen Gefilden angekommen, hören die Erlebnisse und Eindrücke entlang des Baches noch längst nicht auf: Das Kulturhaus Zanders und das Kunstmuseum Zanders, die Parks an Buchmühle und Forum, das historische Verwaltungsgebäude der Papierfabrik und die Gartensiedlung Gronauerwald mit ihrer sehenswerten Gründerzeitarchitektur. Entlang der alten Straßenbahntrasse stößt man endlich auf die Mühlen in Schlodderdich und Gierath, bevor die Strunde über die Stadtgrenze Richtung Rhein entschwindet. Dieses Flüsschen muss man einfach erlebt haben! Wer dazu das Faltblatt der  Tourismusförderung in der Tasche trägt und zwischendurch immer wieder reinschaut, ist sicher, nichts von dem, was sich am Rande tut, zu verpassen oder zu übersehen – ob man zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist. Allzu „fleißig“ muss man nicht sein bei zehneinhalb Kilometern Strecke; das übernimmt der „fleißigste Bach Deutschlands“ gern für die Besucherinnen und Besucher an seinen Ufern. Den Ehrentitel hat sich der Strunder Bach erworben, weil er zu seinen besten Zeiten rund 50 Mühlen antrieb – mit nimmer versiegender Wasserkraft, gespeist durch die ergiebigen Quellen des bergischen Karstgesteins.

Nicht nur Erläuterungen und Fotos, auch einen Kartenausschnitt des Ausflugsgebietes enthält das Faltblatt.  Es ist erhältlich in den Rathäusern Stadtmitte und Bensberg sowie im Bürgerbüro und verschiedenen Kultureinrichtungen der Stadt Bergisch Gladbach. Außerdem kann es im Internet als pdf-Datei angeschaut und heruntergeladen werden.
www.bergischgladbach.de/tourismus.aspx

Kommentare (0)

Gefunden und nicht abgeholt: Stadt versteigert Schätzchen

24 März 2014 von Darian Lambert

Schnäppchen für Schnellentschlossene gibt es einmal im Jahr bei der städtischen Ordnungsbehörde – nämlich immer dann, wenn die Fundsachen aus dem Stadthaus-Keller versteigert werden. Sechs Monate lang ist die Stadt verpflichtet, Gefundenes aufzubewahren. Nun ist wieder Räumungstermin mit Versteigerung der nicht abgeholten und damit herrenlosen Schätzchen.

Zeit und Ort:
Donnerstag, 10. April 2014 ab 16:00 Uhr,
vor der Garage hinter dem Stadthaus Konrad-Adenauer-Platz.
Man gelangt dorthin über den Fußweg, der zwischen Stadthaus und Bushaltestelle auf die Gebäuderückseite führt.

Zur Versteigerung kommt alles, was verloren und nicht abgeholt wurde: Fahrräder, Schmuck, Uhren, Mobiltelefone, Geldbörsen und mehr. Die Objekte können ab 15:00 Uhr besichtigt werden. Die Gewährleistung ist wie immer ausgeschlossen!

VersteigerungFundsachen2012

Kommentare (0)

Stadtwerke oder BELKAW-Beteiligung?

21 März 2014 von Darian Lambert

Zwei weitere Informationsveranstaltungen zur Neuausrichtung der Energieversorgung:

Mittwoch, 26. März 2014, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Bergischer Löwe und
Donnerstag, 3. April, 17.00 Uhr in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums

Bereits am 18. Februar hatten Bürgermeister Lutz Urbach, die im Rat vertretenen Parteien und die beauftragten Beraterbüros im Bürgerhaus Bergischer Löwe zum Thema Neuausrichtung der Bergisch Gladbacher Energieversorgung informiert. Es kam zu einem kleinen Skandal, da man sich beim errechneten Gewinn um ca. ein Drittel verrechnet hatte.

Aufgrund der massiven Kritik hat die Stadt Bergisch Gladbach sich augenscheinlich überlegt, vor der Beschlussfassung des Stadtrates die Bürgerinnen und Bürger über den letzten Stand der Dinge in Kenntnis zu setzen.

Die Stadt Bergisch Gladbach bietet deshalb zwei weitere Informationsveranstaltungen an – eine in der Stadtmitte und eine in Bensberg, um möglichst viele Interessierte erreichen zu können. Als Termine sind angesetzt:
Mittwoch, 26. März 2014, 19.00 Uhr im Bürgerhaus Bergischer Löwe und
Donnerstag, 3. April, 17.00 Uhr in der Aula des Albertus-Magnus-Gymnasiums.

Diesmal sind auch die Vertreter der einzelnen Bieter (Stadtwerke Schwäbisch Hall, Stadtwerke Aachen/STAWAG, Rheinenergie) eingeladen, die anhand von fünf Fragen kurz und knackig die Besonderheiten und Vorteile ihres Angebotes vorstellen sollen. Die Bieter sind außerdem aufgefordert, möglichst klare Daten und Zahlen auf den Tisch zu legen, aus denen sich ein nachvollziehbares Bild über Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit der einzelnen Angebote ergibt. Moderiert werden beide Veranstaltungen von Prof. Dr. Dieter Oesterwind, Fachhochschule Düsseldorf, einem ausgewiesenen Fachmann in Sachen Energieversorgung und Stadtwerke. Vorgesehen ist außerdem wieder die Teilnahme der externen Berater des Büros smm, die als Experten Frage und Antwort stehen.

Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Informationsveranstaltungen zu besuchen, sich zu informieren und Fragen an die Bieter, Experten und städtischen Vertreter zu stellen. Im Vorraum der Veranstaltungsorte werden die Teilnehmer an den Veranstaltungen einen Stand finden, an dem sie vor Beginn der Veranstaltung ihre Fragen formulieren können, die Ihnen wichtig sind. Der Moderator wird dann die Themen bündeln und die Beantwortung der Fragen veranlassen.

Kommentare (0)

Bald mehr Platz zum Parken und S-Bahn-Fahren in Duckterath

20 März 2014 von Darian Lambert

Wer zu spät kommt, zieht heute oft den Kürzeren auf dem Park-and-Ride-Platz an der S-Bahn-Haltestelle Duckterath. Eine Verkehrsuntersuchung hat gezeigt, dass die heute vorhandenen 123 Stellplätze selbst in Ferienzeiten völlig ausgelastet sind und zusätzlich in den nahegelegenen Wohnstraßen geparkt wird. Auch die provisorische Erweiterung auf dem Gelände des ehemaligen Fußballplatzes um ca. 85 Plätze reicht nicht aus, um den gesamten Bedarf zu befriedigen.

Der städtische Fachbereich für Umwelt und Technik hat deshalb die Erweiterung um 100 Stellplätze ausgeschrieben. Der Vergabeausschuss hat nun die Auftragsvergabe beschlossen, so dass die Bauarbeiten in Kürze beginnen können. Am 31. März geht es los; bis Mitte Juni 2014 sollen die neuen Parktaschen fertig sein. Es ist geplant, die zusätzlichen Stellflächen entlang der bereits jetzt vorhandenen, zukünftig verlängerten Stichwege anzulegen. Der als Provisorium angelegte zusätzliche Parkplatz mit ca. 85 Stellplätzen soll als Ausweichmöglichkeit erhalten bleiben.

Die Stadt hat zur Finanzierung der ca. 170.000 Euro teuren Maßnahme einen Förderantrag gestellt. Dieser wurde durch den Zuschussgeber Nahverkehr Rheinland bewilligt und sieht 90 % Förderung vor.
Während der Bauzeit wird es noch einmal richtig eng auf dem Parkplatzgelände: Da die Anlieferung von Baumaterialien sowie der An- und Abtransport von  Baumaschinen über die Straße Duckterather Busch  und über die bestehende Parkplatzfläche erfolgen muss, müssen Teilbereiche des  P+R-Platzes und auch die zusätzlich angelegte provisorische Parkplatzfläche zeitweise gesperrt werden. Das Parken entlang der Fahrbahn in der gesamten Verbindungsstraße zwischen Franz-Hitze-Straße und Damaschkestraße, teilweise auch in der Franz-Hitze-Straße selbst wird während der Bauzeit verboten, um das ungehinderte Erreichen der Baustelle mit Baufahrzeugen zu ermöglichen. Die Anlieger und Parkplatzsuchenden werden um Verständnis gebeten, auch dafür, dass Halteverbote intensiv überwacht und ggf.

Kommentare (0)

Modenschau – Es geht auch anders – fair gehandelte Kleidung

19 März 2014 von Darian Lambert

Veranstaltungshinweis: Information und Modenschau
Motto:        „Es geht auch anders – fair gehandelte Kleidung“


Wann: Dienstag, den 25. März 2014, 19.00 Uhr

Wo.        Clemenshaus, Kempener Straße 4, 51469 Bergisch Gladbach

Anlässlich des diesjährigen internationalen Frauentages beleuchet das Frauenbüro der Stadt Bergisch Gladbach in Kooperation mit FINTE (Bündnis für FrauenINTEressen) als Schwerpunktthema die Arbeitsbedingungen von Frauen in Produktionsländern für Textilien.

Im Clemenshaus wird am Dienstagabend, den 25. März  fair gehandelte Mode präsentiert, die zeigt, dass ökologisch gerechte, sozial verantwortungsvolle Produkte auch modisch und finanzierbar sind. Zugleich wird eine renommierte Expertin für Arbeitsschutz in Produktionsländern zu den Bedingungen in den Herstellungsländern, den Produktionswegen und alternative Siegel (wie z. B. Fairtrade) informieren.

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Kommentare (0)

VHS will weiter Hauptschulabschluss fördern – Rat liegt Vorschlag für neuen Kurs vor

19 März 2014 von Darian Lambert

„Es ist nie zu spät fürs Lernen, auch wenn es anstrengend ist.“ Das sagt Elisabeth, Teilnehmerin am laufenden VHS-Kurs zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses. Die 36jährige drückt seit Februar 2013 gemeinsam mit 13 anderen wieder die Schulbank. Gerade hat sie den Abschluss der Klasse 9 geschafft und hängt ein weiteres Semester für die Klasse 10 dran. Für alle Beteiligten ist das Angebot ein wahrer Segen, eröffnet es ihnen doch die Möglichkeit, im Erwachsenenalter die dringend benötigte Qualifikation für die Aufnahme einer Ausbildung zu erwerben.

Die VHS Bergisch Gladbach hat den Bedarf erkannt und im Frühjahrssemester 2013 erstmals einen Hauptschulabschlusskurs angeboten. Der Ausschuss für Bildung, Kultur, Schule und Sport hat in seiner Sitzung am 18. März einstimmig beschlossen, dem Rat vorzuschlagen, im Jahre 2014 einen weiteren Kursus einzurichten. Beraten wird die Vorlage außerdem im Haupt- und Finanzausschuss; letztendlich entscheidet der Rat am 8. April. Der neue Lehrgang soll nach Wunsch der Verwaltung im August beginnen und wiederum drei Semester lang auf die Prüfungen vorbereiten – vorbehaltlich der Finanzierung in Höhe von 13.000 Euro je Semester.

Die Erfahrungen aus dem laufenden Projekt sind ermutigend: „Die Teilnehmer haben fast alle noch über 40 Jahre Berufstätigkeit vor sich“, so VHS-Leiterin Dr. Birgitt Killersreiter, „mit dem Abschluss öffnen sich für alle neue Zugänge zum Arbeits- und Ausbildungsmarkt.“ Und die Motivation ist hoch. Gerade die Zusammensetzung aus jungen und älteren, wirkt sich positiv auf das Lernklima aus. Man geht konstruktiv und respektvoll miteinander um. Die kleine Gruppe von maximal 15 Personen macht eine individuelle Binnendifferenzierung möglich, der Lehrgangsunterricht wird durch Förderstunden ergänzt. Ein Lerncoach klärt Ursachen für Lernschwächen ab, und zur Stärkung des Selbstbewusstseins wird unter anderem Bogenschießen eingesetzt.

Nach Einschätzung des bisher gezeigten Lernverhaltens rechnet die VHS-Leiterin damit, dass etwa ein Drittel der Teilnehmer/innen den Klasse 10-Abschluss mit überdurchschnittlich guten Noten erreichen wird. Anschließend wollen einige die Fachoberschulreife draufsatteln, andere haben ihren Ausbildungsplatz bereits sicher. Aber auch abseits vom rein beruflichen Nutzen bringt der Wissenserwerb Vorteile: „Jetzt kann ich meinen Kindern bei den Hausaufgaben helfen“, freut sich eine Kursteilnehmerin ganz freimütig.

Seit Beginn des Jahres 2014 fragen verstärkt neue Interessentinnen und Interessenten an. Das zeigt den Bedarf auf nachholende Bildung – ob „klassisch“ als Besuch einer Abendschule, um qualifiziert weiterbeschäftigt zu werden, ob als Nachholung von Schulbesuch nach längerer Krankheit, oder ob als „letzter Versuch“, um nach fahrlässig versäumter Schulbildung ein eigenständiges finanzielles Auskommen zu erreichen. Mehr als die Hälfte der Plätze für einen neuen Kurs könnten bereits besetzt werden.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Juni 2026
M D M D F S S
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930