Archiv | Stadtmitte

Lösungen für Sanierung des Stadiondaches werden geprüft

10 Januar 2014 von Darian Lambert

Nachdem Ende des Jahres 2013 gravierende Mängel an der Dachkonstruktion der Stadiontribüne festgestellt wurden, gab es in dieser Woche einen Ortstermin zum weiteren Vorgehen.

Zwei Lösungen wurden dabei favorisiert. In Frage kommt zum einen der Austausch aller tragenden Leimbinder bei gleichzeitiger Änderung der Dachkonstruktion, um eine Wiederholung der Schadensbildung zu verhindern. So ist es z.B. erforderlich, die Entwässerungsrinnen zu verlagern. Eine Fachfirma soll diese Lösung vor Ort prüfen und einen Kostenrahmen festsetzen. Beim Komplett-Tausch der gesamten Leimbinder ist eine weitere kosten- und zeitintensive  Begutachtung der Holzkonstruktion nicht notwendig. Die Experten waren sich einig, dass eine solche Lösung preiswerter sein könnte als die Reparatur der bestehenden Träger plus der Anbringung einer zusätzlichen Konstruktion zur statischen Sicherung.

Trotzdem soll zum anderen die punktuelle Schadensbehebung durch Herausschneiden der befallenen Stellen in den Leimbindern ebenfalls untersucht werden. Eine teure Sicherungskonstruktion an den Auflagerpunkten der Leimbinder könnte dadurch vermieden werden, dass an allen 14 Leimbindern eine Stütze im vorderen Bereich der Tribüne angebracht wird. Diese Lösung setzt allerdings voraus, dass die gesamte Holzkonstruktion der Leimbinder noch einmal überprüft werden muss. Außerdem müssten die Stützen im vorderen Bereich mit großem Aufwand in die Betontribüne eingefügt werden, was für die Zuschauer überdies mit Sichtbehinderungen verbunden wäre. Die städtische Hochbauverwaltung wird hierzu eine überschlägige Berechnung anstellen und beide Optionen gegenüberstellen. Man rechnet mit konkreten Zahlen innerhalb der nächsten vier Wochen; die Entscheidung über das weitere Vorgehen soll danach zeitnah fallen, weil alle beteiligten Stellen hier großen Handlungsdruck sehen.

Zur Historie:

Am 24. Oktober 2013 wurde beim Austausch der Entwässerungseinläufe am Dach der Tribüne festgestellt, dass die verkleideten Köpfe der Leimbinder an der Außenseite massiv durch Pilzbefall beschädigt sind. Die städtische Bauaufsicht  hat den gesamten Tribünenbereich deshalb mit Bauzäunen gesperrt; die Nutzung der Tribüne ist derzeit nicht möglich. Es folgte die Beauftragung eines Gutachtens zur Untersuchung der festgestellten Schäden im Bereich der außen liegenden Auflagerpunkte des Tribünendaches. Das Gutachten wurde im Dezember vorgelegt und stellte weit fortgeschrittenen Befall mit holzzerstörenden Pilzen fest. Die Tragfähigkeit an den Auflagerpunkten wird an fast allen Achsen als deutlich beeinträchtigt bezeichnet. Das Gutachten bildet die Grundlage für die Festlegung der notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

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Bezirksregierung setzt Überschwemmungsgebiete fest

10 Januar 2014 von Darian Lambert

Die Überschwemmungsgebiete für die Gewässer Strunde, Frankenforstbach, Saaler Mühlenbach und Mutzbach sind nun amtlich: Nachdem die Entwürfe im Sommer öffentlich zur Einsicht- und Stellungnahme auslagen und betroffene Bürgerinnen und Bürger, aber auch Gemeinden und Verbände von Ihrem Mitwirkungsrecht Gebrauch machen konnten, hat die Bezirksregierung Köln die Gebiete nun festgelegt. Ausgewiesen sind in den sogenannten Hochwassergefahrenkarten die Geländeabschnitte, die nach den Berechnungen der Behörde bei einem Hochwasserereignis überschwemmt werden würden, das statistisch einmal in 100 Jahren vorkommt.

Die Festsetzung der Überschwemmungsgebiete hat konkrete rechtliche Konsequenzen; es soll sichergestellt werden, dass diese Flächen nicht zusätzlich eingeschränkt, überbaut oder überplant werden. So ist es z.B. verboten, hier Baugebiete auszuweisen, bauliche Anlagen zu errichten bzw. zu erweitern oder Ackerland in Grünland umzuwandeln. Ausnahmen sind möglich, müssen aber von der Unteren Umweltschutzbehörde (für Bergisch Gladbach beim Rheinisch-Bergischen Kreis ansässig) wasserrechtlich genehmigt werden.

Die Hochwassergefahrenkarten und die dazugehörigen Informationen können im Internet eingesehen werden: auf den Seiten der Stadt Bergisch Gladbach (www.bergischgladbach.de/hochwasserschutz.aspx) oder der – im Verfahren federführenden – Bezirksregierung Köln (www.flussgebiete.nrw.de). Die Karten liegen auch in gedruckter Form vor, und zwar im Rathaus Bensberg, Zimmer 416, zu den Dienststunden von 9.00-16.00 Uhr. Eine vorherige Terminabstimmung unter 02202 1413-37/-35 empfiehlt sich.

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Khuddam-ul-Ahmadiyya räumt die Stadt auf

30 Dezember 2013 von Darian Lambert

Eine gute Übung ist die Aufräumaktion der islamischen Jugendorganisation Khuddam-ul-Ahmadiyya in der Bergisch Gladbacher Fußgängerzone: Am Neujahrsmorgen, wenn die Feiermüden noch in den Federn liegen, befreien die hauptsächlich aus Pakistan stammenden Jugendlichen die Einkaufsmeile in der Stadtmitte von Böller- und Raktetenresten, leeren Sektflaschen und sonstigem Unrat aller Art. Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb führt die langjährige Zusammenarbeit mit der Jugendorganisation gerne fort und wird auch dieses Mal wieder alle notwendige Hilfestellung leisten, wozu natürlich auch die Entsorgung der eingesammelten Abfälle gehört.

Die Kuddam-ul-Ahmadiyya ist die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat, einer islamischen Reformgemeinde, die sich „friedvolles und tolerantes Handeln“ auf die Fahnen geschrieben hat. Hierzu gehört auch die Maxime der „Ehrenvollen Arbeit“ (Waqar-e-Amal), was unter anderem bedeutet, „sich selbst und anderen ohne Gegenleistung mit eigener Hand zu helfen“. Die Säuberungsaktionen am ersten eines jeden Jahres sind seit einigen Jahren fester Bestandteil der Jugendorganisation in ganz Deutschland.

Ansprechpartner für die Organisation ist Shahab Khan, Tel.: 0177/4023187 (sicher auch zur Abstimmung eines Fototermins, falls gewünscht).

http://khuddam.de/

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12 Feuerwehrmänner beenden ihre Ausbildung erfolgreich

21 Dezember 2013 von Darian Lambert

B1-Pruefung_099„Ein schöneres Weihnachtsgeschenk konnte man mir in diesem Jahr nicht machen“, erzählt Kevin Breddermann sichtlich erleichtert. Er ist mit seinen 22 Jahren der jüngste von insgesamt 12 Brandmeisteranwärtern der Feuerwehr Bergisch Gladbach, die am Donnerstag, den 19. Dezember, ihre Ernennungsurkunde nach erfolgreich bestandener Laufbahnprüfung überreicht bekamen. Bürgermeister Lutz Urbach ließ es sich nicht nehmen, diesen „Verwaltungsakt“ der Ernennung zum Brandmeister persönlich auf der Feuerwache Nord in Paffrath vorzunehmen und gratulierte allen Prüflingen von Herzen. In den vergangenen Tagen mussten die Anwärter in zahlreichen schriftlichen Prüfungen, aber auch praktischen Übungen zeigen, was ihnen in den letzten 18 Monaten beigebracht wurde.

Dazu gehörte die Bekämpfung eines Zimmerbrandes im ersten Obergeschoss über eine
Steckleiter, die Rettung eines verunglückten Kollegen aus einem stark verrauchten
Gebäude, das Befreien einer eingeklemmten Person aus einem PKW sowie das Anheben
und richtige Unterbauen eines Containers mit Hebekissen und Rüsthölzern. Die
Prüfungskommission unter der Leitung von Jörg Huppatz, dem Leiter der Feuerwehr,
konnte sich davon überzeugen, dass alle Anwärter in den vergangenen Monaten sehr gut
ausgebildet wurden.

Als am 1. Juli 2012 die Ausbildung begann, hieß es erst einmal die Schulbank drücken und
pauken. Dies viel nicht jedem leicht, da die Schulzeit für die Meisten bereits viele Jahre
zurück lag und auch die Ausbildung zu einem praktischen Beruf, der eine wichtige
Voraussetzung für die Bewerbung bei einer Feuerwehr ist, teilweise recht lange her war.

Für Kai Gluchowski, den „Lehrgangsopa“ mit seinen 36 Jahren, war dies eine besondere
Her-ausforderung. Der gelernte Anlagenmechaniker für Versorgungstechnik,
Dampfkesselmeister, und Rettungsassistent hatte die letzten neun Jahre im Rettungsdienst
verschiedener Feuerwehren und Hilfsorganisationen gearbeitet bevor er sich entschloss,
Feuerwehrmann zu werden. Aber er bereut den Schritt nicht und ist heute stolz, die
Prüfung bestanden und sogar als Zweitbester abgeschnitten zu haben. Wichtiger ist ihm
aber, als Team gut funktioniert zu ha-ben. „Feuerwehr ist Teamarbeit“, sagt er, „da kommt
es darauf an, zusammenzuarbeiten. Nur gemeinsam kann man das Ziel erreichen. Da macht
man auch mal Fehler oder weiß vielleicht nicht immer alles, aber man ergänzt und
unterstützt sich gegenseitig.“.

Die Ausbildung war nur durch das hohe Engagement der Kollegen möglich, die bereit
waren, neben ihrem Einsatzdienst ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an den Nachwuchs
weiterzugeben. Herr Huppatz bedankte sich daher noch einmal ausdrücklich bei all denen,
die dazu beigetragen haben, dass das Endergebnis so gut ausgefallen ist.
Für Kevin Breddermann lief es sogar besonders gut, er schnitt nämlich als Lehrgangsbester
ab. Jetzt geht es erst mal auf Abschiedstour und die wird für Kevin nicht billig.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach:
Die Feuerwehr Bergisch Gladbach ist eine der größten Freiwilligen Feuerwehren mit
hauptamtlichen Kräften in NRW. Der Brandschutz in Bergisch Gladbach wird durch
haupt- und ehrenamtliches Personal sichergestellt. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach
beschäftigt derzeit gemäß Stellenplan 93 Beamte im mittleren, 8 Beamte im gehobenen
sowie einen Beamten im höheren feuerwehrtechnischen Dienst. Hinzu kommen 177
ehrenamtliche Angehörige der Feuerwehr. 20 Tarifbeschäftigte werden ausschliesslich in
der Notfallrettung und im Krankentransport eingesetzt.

 

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Bergisch Gladbach und der Baumschutz ist und bleibt ein Trauerspiel

17 Dezember 2013 von Gerd Corona

Der Beschlussvorschlag der Verwaltung zeigt es: Eine Wiedereinführung der Baumschutzsatzung für das gesamte Stadtgebiet Bergisch Gladbach, wird abgelehnt.“ Da liest sich folgender Beitrag auf der GL Website  (http://www.bergischgladbach.de/baumschutz.aspx)  wie blanker Zynismus.  Zitat“ Bäume sind ein wichtiges und prägendes Element im Stadtbild und sind für viele Stadtbewohner eindrucksvoller Gegenstand für ein unmittelbares Naturerlebnis.“
Wie ernst unsere Stadtoberen ihre eigenen Veröffentlichungen nehmen, sieht man dann wieder einmal in der aktuellen Baumfällungs-Aktion am Refrather Weg- in Richtung Finanzamt .
Politik wird von Menschen für Menschen gemacht. Das Menschen auch Luft zum Atmen brauchen, wird anscheinend von den derzeit Regierenden vergessen.  Auch hier passt daher treffend ein Filmzitat “ Denn sie wissen nicht was sie tun“.
Es wird Zeit , daß die Bürger in Bergisch Gladbach aufwachen und aktiv werden. Denn Politiker wollen wieder gewählt werden und da hat es doch jeder in der Hand, was zukünftig aus einer nicht schöner werdenden Stadt werden soll.  Die Stadt gewinnt sicherlich niemals einen Schönheitspreis für geschmackvollen Städtebau und Landschaftsplanung. Hinzu kommen noch Strassen in einem desolaten Zustand , die jedem Radfahrer das Fürchten lehren.  Man fragt sich, ob z.B. unser Stadtoberhaupt mit geschlossenen Augen ins Rathaus fährt und wohlmöglich nie mit dem Fahrrad?  Ansonsten hätte man doch zumindest in der Hinsicht mehr gradlinige Initiative erwarten können.Citweb b1a64beed302ccfa18312002b0931dab aea7f5c1bf4f581d1494da0364f66af8 ab861b96a18ed78f7ec9e6b911c0e90e

 

 

 

 

 

 

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Weihnachtliche Melodien mit Rathausmusikanten und Turmbläsern

16 Dezember 2013 von Darian Lambert

Am Freitag, dem 20. Dezember um 11.00 Uhr stimmen sich die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern wieder musikalisch auf das Weihnachtsfest ein. Dann nämlich findet das traditionelle offene Singen im Ratssaal des Rathauses Bensberg statt.

Die musikalische Besetzung der Rathausmusikanten in diesem Jahr:
Heinz Selbach, Gitarre und Leitung
Bernd Schader, Gitarre und Gesang
Hildegard Gitschier-Piepenbrock, Violine
Michael Sommer, Keyboard
Friedrich Schulz, Saxophon
Ulrich Euler, Bass

Die Moderation übernimmt Bernd Schader von der Feuerwehr. Auswendig gelernt werden müssen die Lieder vorher nicht: Die Musikanten geben vor der Veranstaltung Texte zum Mitsingen aus.

Hoch über dem Marktplatz in der Stadtmitte erklingen – ebenfalls traditionell – am Heiligen Abend die Weihnachtsmelodien der Turmbläser. Die fünf Mitglieder der Big Band Bergisch Gladbach spielen am 24. Dezember zur gewohnten Stunde ab 17.00 Uhr auf dem Dachreiter des Rathauses. Neben zwei Trompeten und einer Posaune kommen auch ein Bariton- und ein Tenorsaxofon zum Einsatz, um die Passanten, die in der Stadtmitte auf dem Weg zum Weihnachtsgottesdienst oder zur häuslichen Feier sind, zu erfreuen – und natürlich diejenigen, die sich extra eingefunden haben, um dem Konzert aus luftiger Höhe zu lauschen.

Anschließend an das Turmblasen lädt die katholische Pfarrkirche St. Laurentius um 18.00 Uhr zu einer gut halbstündigen Weihnachtseinstimmung für Erwachsene ein, die Gemeindereferentin Ingrid Witte leiten wird. Die Besucherinnen und Besucher des Konzerts sind herzlich eingeladen, bei der Feier in der Kirche ihre festliche Stimmung noch zu vertiefen.

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Rathaus-Tür öffnete sich am „Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung“ – guter Auftakt für Spendenaktion des Inklusionsbeirats

13 Dezember 2013 von Darian Lambert

„Es war rundum eine schönes Beisammensein und wir freuen uns über das Spendenergebnis von 400 Euro“, die Behindertenbeauftragte der Stadt Bergisch Gladbach, Hildegard Allelein, zieht eine positive Bilanz des dritten Adventsfensters am Rathaus Bergisch Gladbach.

Es wurde traditionell am 3. Dezember geöffnet, an diesem Tag wird weltweit der „Internationale Tag der Menschen mit Behinderung“ begangen. Bürgermeister Lutz Urbach appellierte bei seiner Begrüßungsrede alle, das Thema Inklusion weiter zu unterstützen. „Ich habe selbst die Erfahrung gemacht, das ein Mensch plötzlich blind geworden ist und sein Leben von Grund auf ändern musste, daher begrüße ich jedes Engagement für Inklusion“, erklärte Urbach.
Eine Gebährden-Dolmetscherin übersetzte alle Ansprachen, auch von Pfarrer Klaus Schneider und Gemeindereferentin Ingrid Witte. Nach einer Prozession im Fackelschein zur Rathaustreppe, erfolgte der Segen vor der Rathaustreppe.
Auch Manfred Klein, Vorsitzender des Inklusionsbeirates, erinnerte in seiner Ansprache an das notwendige Miteinander aller Menschen – mit und ohne Behinderung.
Musikalisch untermalt wurde die Adventfensters-Aktion vom Kinderchor der Musikschule Bergisch Gladbach unter der Leitung von Agnes Pohl-Gratkowski sowie von der Posaunengruppe Altenberg.

Rund 50 Bürgerinnen und Bürger applaudierten, als sich die Rathaustür im Kerzenschein öffnete. Dank der Unterstützung ehrenamtlicher Helfer konnte Glühwein und Kekse für den guten Zweck verkauft werden.
„Wir haben eine Spenden vom Verein ‚Bürger für uns Pänz’ in Höhe von 1000 Euro und weitere 580 Euro, die der guten Sache zufließen“, erklärt Hildegard Allelein. So sind es mit den Spenden der letzten beiden Jahre schon rund 3000 Euro, die für das barrierefreie Spielgerät auf einem der städtischen Spielplätze zusammen gekommen sind. Die Bethe-Stiftung verdoppelt bis zu einem Betrag von 6000 Euro die Spendensumme.
Alle Beteiligten hoffen, dass auch in den nächsten Tagen weitere Sponsoren und Spender gefunden werden. Somit hätten Kinder mit Rollstuhl oder anderen Beeinträchtigungen in der Bewegung alsbald die Möglichkeit, auf einer städtischen Spielfläche zu spielen.
Das Spendenkonto hat die Kontonummer 312 000 015 bei der Kreissparkasse Köln, BLZ: 370 502 99. Verwendungszweck: Adventsfenster.

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Inbetriebnahme des neuen Info-Displays im Bürgerbüro Stadtmitte

11 Dezember 2013 von Darian Lambert

Von jetzt an wird im Wartebereich des Bürgerbüros Stadtmitte nur noch halb so viel gewartet. So oder so ähnlich kommt es den Kunden zumindest vorkommen, seit der eigens dafür installierte Monitor, am Mittwoch (11.12.2013) durch den Leiter der Bergisch Gladbacher Bürgerbüros, Herbert Werheid, in Anwesenheit von Fachbereichsleiter Peter Widdenhöfer in Betrieb genommen wurde.

„Diese Idee wurde vom ehemaligen Leiter der Pressestelle, Stefan Kunze, und mir Anfang des Jahres entwickelt. Ich bin sehr froh, auch im Andenken an Stefan Kunze, dass wir dieses Projekt realisieren konnten.“, betont Werheid und erklärt des Weiteren: „Die Umfrage im Sommer zu den Bürgerbüros hatte ja auch ergeben, dass die Wartenden sich eine Informationsmöglichkeit wünschen. Meine Mitarbeiter werden in den nächsten Wochen gemeinsam mit der Pressestelle daran arbeiten, bestmöglichst die Informationen zusammenzustellen.“

Das Programm setzt sich aus Neuigkeiten rund um Bergisch Gladbach zusammen und ist somit für Neubürgerinnen und Neubürger genau so interessant wie für Bergisch Gladbacher Urgesteine. Alle Mitteilungen, die auf dem Monitor erscheinen, können übrigens auch in ausführlicherer Version auf www.bergischgladbach.de aufgerufen werden.

Bei den wartenden Bürgern sorgen vor allem die historischen Stadtaufnahmen für Gesprächsstoff. „Ach, so sah es hier früher vor dem Löwen aus!?“ oder „Mensch, hat sich die Schlossstraße verändert“, sind Äußerungen wie man sie im nun öfter zu hören bekommt. Doch auch die wechselnden Meldungen finden Zuspruch im Wartebereich: „Das ist ja schon eine schöne Idee für die Wartezeit und man weiß hinterher auch noch was Neues.“

Auch Peter Widdenhöfer, Leiter Fachbereich 3 (Recht, Sicherheit und Ordnung), zeigt sich über den neuen Service erfreut: „Ich bin sehr überrascht, wie vielfältig die Informationen sind, die wir hier anbieten können. Das ist wirklich ein tolles Angebot für die Bürger.“

Zusätzlich bietet der Bildschirm eine Fläche, die – einem Schaukasten ähnlich – allerlei Informationen vom Wahlhelfergesuch bis zum Weihnachtsgruß unter die Wartenden bringen soll. Keinen Platz hingegen gibt es für kommerzielle Werbung. Somit liegt das Programm vollständig in städtischer Hand – ganz ohne Betreiberverträge und Werbeeinblendungen.

info-display

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Die Radstation auf der Zielgeraden

02 Dezember 2013 von Darian Lambert

SVB-Aufsichtsrat beschließt Betreibermodell

Förderbescheid und Baugenehmigung liegen schon vor, nur am Betreibervertrag mangelte es bislang: Die Realisierung der Radstation am Bergisch Gladbacher S-Bahnhof hatte sich seit der ersten Vorstellung in der Öffentlichkeit im Jahre 2008 immer wieder verzögert, auch wegen finanzieller Beschränkungen im Nothaushalt. Nun hat die Stadtverkehrsgesellschaft (SVB) den Knoten durchschlagen. Der Aufsichtsrat billigte das vorgelegte Betreiberkonzept und beauftragte die städtische GmbH, die Finanzierung sicherzustellen, den Grundstückskauf zu tätigen und den Vertrag mit dem Betreiber abzuschließen. Damit verfügt Bergisch Gladbach zukünftig über einen leistungsfähigen Stützpunkt für den Radverkehr und weitere flankierende Serviceleistungen im Herzen der Stadt, mit idealer Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die Einkaufsmöglichkeiten der City.

Als Vertragspartner konnte der Verein Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. gewonnen werden. Aufgrund seiner Struktur sowie der bestehenden engen Beziehungen zum Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC), der bereits eine Reihe von Radstationen in ganz Deutschland betreibt und Rechteinhaber des Begriffs „Radstation“ ist, hält die Stadtverkehrsgesellschaft den Verein für bestens geeignet, die Einrichtung wirtschaftlich zu betreiben und zum Anlaufpunkt für alle Fahrradfahrer/-innen werden zu lassen.

Ein entscheidender Knackpunkt, warum nicht schon früher ein Vertrag zustande kam, ergab sich aus den Anforderungen des Zuwendungsbescheides der Bezirksregierung: Das von Bergisch Gladbach zunächst favorisierte Modell sah mehrere Betreiber vor. Dies wurde vom Fördermittelgeber nicht akzeptiert. Nun wird das Fahrradnetzwerk einziger Partner. Die Bezirksregierung gab bereits schriftlich ihr Placet zum Konzept. Damit stehen 362.000 Euro als Landeszuschuss zum Bau zur Verfügung. Die SVB rechnet mit Gesamtkosten für Grunderwerb und Baumaßnahme in Höhe von 700.000 Euro.

Das Kölner Fahrradnetzwerk hat der SVB bereits einen tragfähigen Finanzierungsplan vorgelegt. 256 überdachte Fahrrad-Stellplätze werden künftig komfortable und sichere Abstellmöglichkeiten bieten, zusätzlich sorgt eine einladende Servicestation für Pflege und Reparaturen, und ein Anlauf- und Informationspunkt soll den Überblick über die Möglichkeiten umweltfreundlicher Mobilität in Stadt und Region ermöglichen, inklusive Tourismus- und Nahverkehrsangeboten. Es besteht auch Interesse, Carsharing-Partner dort anzudocken und entsprechende Stellplätze bereitzuhalten.

Der Zugang zur Radstation soll rund um die Uhr möglich sein. Das Konzept sieht vor, für Dauerkunden ein Chipkartensystem zum Einstellen und Abholen der Fahrräder anzubieten. Ansonsten sind Tickets über die Servicestation oder über einen Kassenautomaten erhältlich, der auch bargeldlosen Zahlungsverkehr ermöglicht. Eine Besetzung mit Personal ist für mindestens 50 Stunden pro Woche vorgesehen, Samstag und Sonntag inklusive. Dort können dann auch Fahrräder und E-Bikes ausgeliehen, Teile und Zubehör erworben sowie Pflege- und Reparaturarbeiten in Auftrag gegeben werden. Kunden, die ihr eigenes E-Bike mitbringen, finden hier eine Ladestation für schlappe Akkus. Auch Unterhaltung und Reinigung des Grundstücks übernimmt das Fahrradnetzwerk. Eigentümerin von Grundstück und Aufbauten bleibt weiterhin die SVB.

Die Geschäftsführung der SVB hat dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, mit dem Kölner Fahrrad-Netzwerk e.V. einen Betreibervertrag über 12 Jahre abzuschließen. Letzte Abstimmungen sind noch mit dem Vertragspartner vorzunehmen. In einer der kommenden Aufsichtsratssitzungen wird der unterschriftsreife Vertragsentwurf noch einmal vorgelegt.

Damit steht die Ampel endgültig auf Grün für die Bergisch Gladbacher Radstation: Gemeinsam mit dem Architekturbüro Voigtländer sollen die Baupläne noch einmal dem neuesten Stand angepasst werden; im Frühjahr 2014 sollen dann die Gewerke ausgeschrieben und möglichst umgehend auch mit dem Bau begonnen werden.

Radstation1

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Bewerbungscoaching für Frauen

01 Dezember 2013 von Darian Lambert

Bei dem Wiedereinstieg in den Beruf oder bei einem Stellenwechsel tauchen in der Regel eine Reihe von Fragen auf:

·        Wie finde ich meinen neuen Job? Wie kann ich mit Hilfe der neuen Medien Stellen suchen?
·        Was gehört alles zu einer kompletten Bewerbungsunterlage?
·        Wie erstelle ich mein Bewerbungsanschreiben?
·        Welche Stolpersteine oder Ungereimtheiten sollte ich bei der Bewerbung vermeiden?
·        Wie führe ich ein Bewerbungstelefonat?
·        Aus welchen Elementen besteht das Vorstellungsgespräch und wie bereite ich mich gut darauf vor?

Ganz praktische Antworten auf diese Fragen gibt die Managementberaterin Beate Fiedler, zu deren Tätigkeitsschwerpunkten auch die Gewinnung und Auswahl von Personal zählt.

Das kostenfreie Seminar findet an drei Tagen vormittags am 7.11., 8.11. und am 13.11., jeweils von 8.30 bis 12.30 Uhr, im Sitzungssaal des Rathauses Stadtmitte statt.

Die Plätze sind auf 16 Teilnehmerinnen begrenzt und werden in der Reihenfolge der Anmeldungen vergeben.

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