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11 Fragen an Bürgermeister-Kandidat Bernd Pugell (FDP)

11 September 2015 von Darian Lambert

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Bernd Pugell (Kandidat für die FDP)

Am 13. September haben die Odenthaler die Wahl. Die Redaktion GL Aktuell stellt Ihnen die Kandidaten genauer vor in der Serie 11 Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten in Odenthal.

Bernd Pugell ist der Kandidat von der FDP.

Frage 1:
Welche Qualifikationen für die Führung einer so großen Verwaltung einer Stadt bringen Sie mit und wie möchten Sie den Umgang mit der Verwaltung gestalten?

Nach meinem Studium und der Promotion in Wirtschaftswissenschaften arbeite ich seit mehr als 30 Jahren in großen und mittelständischen Unternehmen.
Als kaufmännischer Geschäftsführer und Leiter Finanz- und Rechnungswesen habe ich u. a. die betriebswirtschaftliche Planung und Steuerung (z.B. Bilanz, Kostenrechnung, Liquidität) verantwortet. Diese Kenntnisse werde ich für die Bewertung der Kennzahlen und Ableitung sinnvoller Maßnahmen des Haushalts von Odenthal einbringen, um eine drohende Haushaltssicherung abzuwenden.
Meine Erfahrungen aus dem Immobilienmanagement werde ich nutzen, um Maßnahmen für die Anpassungen der Infrastruktur aufgrund der demografischen Entwicklung anzustoßen. Hier geht es z. B. um die Erhaltung der Bestandsimmobilien und den Ausbau kostengünstiger Wohnungen.
Ich war u. a. auch verantwortlich für die Führung von 80 Mitarbeitern. Dies entspricht der Größenordnung unserer Verwaltung. Ich bin davon überzeugt, dass ich als Chef der Verwaltung mit einer Führungskultur, die auf Wertschätzung, Vertrauen und offener Kommunikation basiert, gemeinsam mit den Mitarbeitern beste Leistungen und Ergebnisse erzielen kann. Meine Tür steht für alle Mitarbeiter und Bürger offen.

Frage 2:
Wie stellen Sie sich die künftige Wirtschaftsförderung der Gemeinde Odenthal vor? Wie wollen Sie Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze schaffen?

Wirtschaftsförderung in Odenthal ist vorrangig Tourismusförderung sowie Ansiedlung von Dienstleistungsunternehmen.
Gewerbegebiete gibt es wenige in Odenthal und neue werden von der Bezirks- bzw. Landesregierung nicht zugelassen.
Odenthal ist ein idealer Standort für „Wohnen und Arbeiten“, besonders für freie Berufe. Odenthal hat eine gute Verkehrsanbindung an die Autobahn.
Wichtig für ein effizientes, zeitgemäßes Arbeiten ist eine gute Internetbreitbandversorgung, die noch verbessert werden muss.
Im Bereich Tourismus ist in Odenthal schon eine Menge passiert. Gut ist vor allem
die Ausschilderung der Fahrradwege und der Knotenpunkte.
Das Hotel- und Restaurationsgewerbe profitiert sehr stark vom Tourismus. Hier gibt es noch Verbesserungspotential.
Ausbildungsplätze sehe ich im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie in allen Dienstleistungsunternehmen wie Rechtsanwälte, Arztpraxen, IT-Beratung, u. a.

Frage 3:
Was würden Sie für die Kindergärten, die Schulen und den Sport in Odenthal tun?

Rund um den Sport haben wir bereits eine sehr gute Infrastruktur mit den Vereinen für Fußball, Tennis, Breitensport, Klettergarten, u. a..
Diese Infrastruktur gilt es zu erhalten und die Kinder und Jugendlichen zu ermuntern, mitzumachen.
Das Angebot an Kindergärten und Kitas halte ich auch für gut. Wichtig ist, die Qualität der Betreuung und die frühe Förderung weiterhin sicherzustellen.
Wir brauchen attraktive Spielplätze, die auch als Treffpunkt für junge Mütter/Väter dienen und wo die Kinder sich austoben können.
Wir brauchen sichere Schulwege und ein tragfähiges Schulkonzept für ganz Odenthal. Dies werden wir bis Frühjahr 2016 erarbeiten.

Frage 4:
Würde es mit Ihnen als Bürgermeister in sechs Jahren noch die Büchereien und Kulturangebote geben?

Auf jeden Fall: Ich wüsste keinen Grund, warum das sich ändern sollte.

Frage 5:
Wie stehen Sie persönlich zur Förderung der „erneuerbaren Energien“ und in welchen Bereichen könnte unsere Gemeinde hiervon profitieren?

Odenthal als touristische Gemeinde in einer nur wenig für Windkraftenergie geeigneten Gegend ist nicht für die Aufstellung von Windkraftanlagen geeignet. Hier gibt es bessere Orte in Deutschland.
Ich selbst beziehe schon seit Jahren den Strom für unser Haus aus erneuerbaren Energien. Ich denke der technische Fortschritt wird mittelfristig dazu führen, dass die Preise sinken werden. Hier sind die Verbraucher gefragt, die mit ihrer Kaufentscheidung auch Entwicklungen des Marktes beeinflussen können.

Frage 6:
Welche Vorbereitungen werden Sie treffen, um für eine zunehmende Zahl älterer Menschen in Odenthal die Lebensqualität zu erhöhen?

Eines meiner Hauptthemen ist: Odenthal 2030 – Demografische Entwicklung  und Infrastruktur.
Unter diesem Thema möchte ich gemeinsam mit den Bürgern und dem Gemeinderat ein tragfähiges Konzept erarbeiten, damit  Odenthal weiterhin attraktiv bleibt. Die Prognosen zur demografischen Entwicklung in Deutschland sind bekannt. In Odenthal werden wir ähnliche Entwicklungen haben. Daran müssen wir unsere Infrastruktur anpassen. Hierzu zählen für mich Herausforderungen wie
Optimale Nahversorgung,
Internetbreitbandversorgung,
Erhaltung und Ausbau der Vereine sowie des Ehrenamts.
Barrierefreie/-arme Infrastruktur

Frage 7:
Sind Sie mit der gegenwärtigen Art der Versorgung des Kleinstädtchens Odenthal mit Polizeidiensten zufrieden oder sehen Sie die Notwendigkeit zu Verbesserungen?

Die Häufigkeit sowie die Aufklärungsrate von Einbruchdiebstählen in Odenthal bzw. dem Rheinisch-Bergischen Kreis ist eine Katastrophe.
Hier bedarf es dringend zur Erhöhung der Sicherheit der Bevölkerung einer grundsätzlichen Verbesserung. Dies sollte u. a. erfolgen durch Verstärkung von Polizeiüberwachungsfahrten und ähnliche Maßnahmen.

Frage 8:
Wie wollen Sie Odenthal für Familien attraktiver und kinderfreundlicher gestalten?

Steigerung und Bekanntmachung der Lebensbedingungen und der Lebensqualität durch (z. T. ist dies bereits vorhanden, z. T gilt es dies zu verbessern):
- Gute Verkehrsanbindung an die naheliegenden Großstädte 
- Preiswertes Wohnen in idealer, schöner, naturnaher Umgebung 
- Gute Nahversorgungssituation
Wohnortnahe, qualitativ hochwertige Schul- und Bildungsangebot
Intakte, lebendige Vereinsstruktur

Frage 9:

Odenthal liegt am Rande eines Ballungsgebietes und hat eine Menge für Erholungssuchende zu bieten. Wie würden Sie die Naherholung und den Tourismus in Odenthal fördern? Was würden Sie für die Natur tun?

Wir sind in Odenthal auf einem guten Weg. Ich strebe eine enge Abstimmung mit der Naturarena Bergisches Land  an.
Wichtig ist die auch die Bekanntmachung und Vermarktung des sehr vielfältigen Angebots wie z. B. dem Märchenwald, Altenberger Dom-Konzerte, der Altenberger Kultursommer, die Angebote für die Jugend (Thalfahrt), die Planwagenfahrten, die Rad-und Wanderwege, der Gastronomie – um nur einiges zu nennen.

Die Erhaltung der Natur ist eine wesentliche Voraussetzung für den Tourismus. Daher steht dieses Ziel ganz oben.

Frage 10:
Wie würden Sie das Miteinander der Kulturen fördern?

Größere Teilnahme der Gemeinde an regionalen oder bundesweiten Tagen zum Thema Flüchtlinge: Weltflüchtlingstag, u. a.
Einen Tag der Nationen ausrichten, um die vielfältigen Kulturen näher kennen zu lernen und Brücken zu bauen, u. a..
Ich kann mir vorstellen, dass wir ggf. eine internationale Schule gründen.

Frage 11:
Wo sehen Sie Sparpotentiale im Haushalt von Odenthal? Wie würden Sie Kosten senken?
Mein Ziel ist ein ausgeglichener Haushalt und keine neue Schulden. Außerdem möchte ich die strategische und wirtschaftliche Steuerung der Verwaltung verstärken.
Hierzu gehören eine Kosten- und Nutzenanalyse, ein Immobilienmanagement für die Gemeinde und ein Kennzahlensystem für den Haushalt. Diese Kennzahlen können genutzt werden, um finanzielle Entwicklungen der Gemeinde Odenthal zu analysieren und Hinweise zu einer verbesserten Haushaltssteuerung und damit zu einer finanziellen Entlastung der Bürger zu geben. Eine Kennzahlensteuerung führt auch zu Transparenz und die Bürger haben die Chance, mit zu wirken. Mit meinen Erfahrungen aus der Finanzplanung und -steuerung, Controlling und Buchhaltung sowie den dafür erforderlichen IT-Systemen bin ich Impulsgeber und Treiber für eine moderne Gemeindeverwaltung und Kämmerei.

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11 Fragen an Bürgermeister-Kandidat Dr. Klaus-Georg Wey

11 Fragen an Bürgermeister-Kandidat Dr. Klaus-Georg Wey

09 September 2015 von Darian Lambert

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Dr. Klaus-Georg Wey (Kandidat für SPD und Bündnis 90/Die Grünen)

Am 13. September haben die Odenthaler die Wahl. Die Redaktion GL Aktuell stellt Ihnen die Kandidaten genauer vor in der Serie 11 Fragen an die Bürgermeister-Kandidaten in Odenthal.

Dr. Klaus Wey ist gemeinsamer Kandidat von SPD und Bündnis 90/Die Grünen.

Frage 1:
Welche Qualifikationen für die Führung einer so großen Verwaltung einer Stadt bringen Sie mit und wie möchten Sie den Umgang mit der Verwaltung gestalten?

Seit 1986 habe ich öffentliche Verwaltungen  in ähnlicher Größenordnung wie Odenthal (ca. 65 Bedienstete) geleitet. Vor allem als langjähriger Hauptdezernent bei der Bezirksregierung Düsseldorf waren damit erhebliche Verantwortung für verschiedene Ebenen von rechtlichen und personellen Entscheidungen erfolgreich zu bewältigen.
Als Experte für Qualitätsmanagement kann ich Leistungssteigerung gemeinsam mit den Beschäftigten erreichen und die richtigen Impulse für hohe Serviceleistungen und evtl. nötige Verwaltungsreformen setzen.

Frage 2:
Wie stellen Sie sich die künftige Wirtschaftsförderung der Gemeinde Odenthal vor? Wie wollen Sie Ausbildungsplätze und Arbeitsplätze schaffen?
Schnelles Internet überall, gemeinsame Standorte (Handwerkerhöfe u. ä,) für Synergieeffekte im Bereich des stillen Gewerbes, in diesem Sinne Bebauungspläne überprüfen.

Frage 3:
Was würden Sie für die Kindergärten, die Schulen und den Sport in Odenthal tun?
Für junge Familien haben die Bildungsangebote in Kindergarten und Schulen hohe Bedeutung,  in Verbindung mit Vereinbarkeit Schule und Beruf. Dies bedeutet vor allem sichere Betreuungszeiten garantieren.
Grundschulen: Unterschieden werden muss zwischen rechtlich eigenständigen Schulen und Schulstandorten. Es sind fünf Schulstandorte möglich, wenn die Schulen gemeinsame pädagogische Konzepte erarbeiten und die Eltern bereit sind, jahrgangsübergreifende Klassen zu akzeptieren. Das hätte längst ausgelotet werden können!
Sekundarschulen: Zentral hier ist deutliche Profilierung für die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik sowie Angebote für Ganztagsbetreuung auch im Gymnasium für Klassen 5-7.

Frage 4:
Würde es mit Ihnen als Bürgermeister in sechs Jahren noch die Büchereien und Kulturangebote geben?

Selbstverständlich, aber es muss auch eigene Leistungen der jetzigen Träger geben und Förderung des Ehrenamtes. Über die Zusammenlegung oder Erweiterung der Angebote im Schulzentrum  muss nachgedacht werden, damit die Kinder und Jugendlichen leichter mehrfach in der Woche Zugriff auf die Bestände und Inhalte haben. Hier sollte es keine Eifersüchteleien der Träger geben. Gemeinsam ist mehr Qualität möglich!

Frage 5:
Wie stehen Sie persönlich zur Förderung der „erneuerbaren Energien“ und in welchen Bereichen könnte unsere Gemeinde hiervon profitieren?
In Odenthal habe ich selbst  gerade zu diesem Thema eine Fachtagung organisiert und geleitet (22.08.2015). In allen Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises kann hier joch viel passieren. Gebäude der Gemeinde Odenthal können hier Vorbildcharakter haben ebenso wie Beratung vor Ort, vor allem in den Bereichen Solarthermie, Wärmepumpen usw. Für die Gemeinde können dadurch sogar Einspareffekte erzielt werden (vgl. Antwort zu 11). Allerdings passen keine Windräder nach Odenthal.

Frage 6:
Welche Vorbereitungen werden Sie treffen, um für eine zunehmende Zahl älterer Menschen in Odenthal die Lebensqualität zu erhöhen?

Zu verbessern sind:
Beratungsangebote hinsichtlich Barrierefreiheit bei Wohnen, Betreuungs- und Pflegeformen.
Barrierefreiheit bei Bushaltestellen, Fußwegen, Kreuzungen, Straßenquerungen
Unterstützung durch Gemeindeverwaltung bei Seniorentreffs, Zugang zu Bibliothek- und Kulturangeboten für ältere Menschen.

Frage 7:
Sind Sie mit der gegenwärtigen Art der Versorgung des Kleinstädtchens Odenthal mit Polizeidiensten zufrieden oder sehen Sie die Notwendigkeit zu Verbesserungen?

Derzeit sind mir besondere Probleme für Odenthal nicht bekannt, die eine Änderung im allgemeinen Polizeidienst nötig machen könnten.
Allerdings wünsche ich mir mehr feste und mobile Geschwindigkeitskontrollen, um die Raserei und Lärmbelästigung in Odenthal zu vermindern. Mögliche Standorte dafür z. B.: Scherfbachtal, Alte Wipperfürther Str. in Eikamp und Altehufe uvm.

Frage 8:
Wie wollen Sie Odenthal für Familien attraktiver und kinderfreundlicher gestalten?
Wenn Schulen und Kindergärten so gestaltet sind, wie unter Frage 3 beantwortet, ist das Wesentliche erreicht. Zu ergänzen wäre noch: bessere Vernetzung und Erreichbarkeit der Sportangebote innerhalb Odenthals

Frage 9:
Odenthal liegt am Rande eines Ballungsgebietes und hat eine Menge für Erholungssuchende zu bieten. Wie würden Sie die Naherholung und den Tourismus in Odenthal fördern? Was würden Sie für die Natur tun?

Tourismus in Odenthal muss möglichst sanft ausgebaut werden. Vorrangig sind derzeit:
Mehr Info-Punkte
Bessere Radwege- Ausschilderung
Ertüchtigung und Verbesserung der Radwege für E-Bike- Verkehr.

Frage 10:
Wie würden Sie das Miteinander der Kulturen fördern?
Odenthal besitzt eine Vielzahl aktiver Vereine, die offen sind für das Miteinander unterschiedlicher Kulturen. Hier muss für zuwandernde oder zuziehende Menschen das Informationsangebot verbessert werden. Besonders gemeinsamer Sport bringt viel Nähe, ebenso die Mithilfe von Menschen mit persönlicher Erfahrungen in der Zuwanderungsgeschichte bei der Betreuung und Integration von Asylberechtigten.

Frage 11: Wo sehen Sie Sparpotentiale im Haushalt von Odenthal? Wie würden Sie Kosten senken?

Überprüfung aller Ausgabepositionen, insbesondere Abschreibungen, Heizungskosten einsparen durch energetische Gebäudesanierungen, Reinigungskosten, allgemeine Verwaltungskosten (Planung in Odenthal derzeit z. B. Telefonkostensteigerung 2013-2018 um 50%!!!). Dämpfung der Personalkosten. Daneben muss es aber auch Einnahmesteigerungen geben durch Umsetzung der Vorschläge des Gemeindeprüfungsamtes NRW, z. B. andere Abwassergebührenkalkulation. Erhöhung der Einnahmeseite durch Wirtschaftsförderung.

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Stühlerücken im Stadtrat: Alfa statt AfD

Stühlerücken im Stadtrat: Alfa statt AfD

31 August 2015 von Darian Lambert

afd-lucke-bruchDie AfD-Fraktion gibt es nicht mehr, wie GL Aktuell bereits am 19 Juli prognostizierte, konvertierten die drei Stadträte nun zur Partei ALFA. Sie hatten sich Ende Juli der neuen „Allianz für Fortschritt und Aufbruch” (Alfa) von Bernd Lucke angeschlossen. Sie bilden nun eine neue dreiköpfige Alfa-Fraktion im Stadtrat.

Der vierte Mann der ehemligen AFD Fraktion, Fabian Schütz, der eigentlich für die Demokrative14 (früher: Kiditiative) in den Stadtrat gewählt worden war und sich der AfD-Fraktion angeschlossen hatte, scheidet aus der Fraktion aus. Er sitzt zunächst als Fraktionsloser im Stadtrat.

Gleichzeitig tritt Catherine Henkel von Ihrem Mandat für die Linke als Fraktionslose Stadträtin zurück. Nach heftigem parteiinternem  Streit war Henkel als Einzelmandatsträgerin im Rat vertreten. Ihr Lebensmittelpunkt verlagerte sich jedoch nach Köln, so dass Sie Ihr Mandat niederlegen musste. Über die Liste wird das Mandat in Kürze neu besetzt, was bereits wieder zu heftigem Streit in der Partei führte und in die Öffentlichkeit getragen wurde.

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Highlight im Kölner OB-Wahlkampfmarathon

Highlight im Kölner OB-Wahlkampfmarathon

21 August 2015 von Darian Lambert

werner-keil

Werner Keil

Die Spitzenkandidaten auf dem Prüfstand von Bürgerinitiativen und -vereinen

aus ganz Köln

am Sonntag, den 30. August 2015 von 15:00 – 17:30 Uhr in der Lutherkirche, Martin-Luther-Platz, an der Volksgartenstraße.

Hiermit laden wir Sie ein zum Spitzengespräch mit den OB-Kandidaten Frau Reker und Herrn Ott.

Ein Thema von Brisanz für unsere Stadt und auch bundesweit. So stellt der Deutsche Städtetag fest: „Mitgestaltung durch Bürgerbeteiligung ist ein konstitutives Element einer lebendigen repräsentativen Demokratie und wesentliche Voraussetzung für eine nachhaltige, integrierte Stadtentwicklung.“ Mehr als gute Worte? Wie sieht es bisher in der konkreten Praxis aus? Und wie soll es in Köln in Zukunft weitergehen?
Beide Kandidaten werden bei der von KÖLN MITGESTALTEN – Netzwerk für Beteiligungskultur ausgerichteten Veranstaltung reichlich Gelegenheit haben, sich präziser dazu zu äußern. Nicht wie üblich auf einem Podium, sondern im großen Kreis mit allen anderen auf Augenhöhe sitzend, werden sie sich den sorgfältig vorbereiteten, kompetenten und kritischen Fragen von VertreterInnen unseres bis jetzt aus ca. 30 links- wie rechts-rheinischen Initiativen und Vereinen bestehenden Bündnisses für ein rechtsverbindliches und passgenau auf Köln zugeschnittenes Bürgerbeteiligungsmodell stellen. Und sie werden Farbe bekennen müssen.

Moderiert wird die Veranstaltung von der WDR-Journalistin Anke Bruns, die auch schon bei unserem bisher drei Mal zum Thema Kölner Bürgerbeteiligungsmodell stattgefundenen “Abend des guten Gesprächs” mit interessierten VertreterInnen der oberen Verwaltungsebenen und der Rats-/Bezirkspolitik für eine gute und konzentrierte Gesprächskultur ohne Sprechblasen gesorgt hat. Diese Begegnungen – sozusagen eine Art Vorläufer für einen ‘runden Tisch‘, wie er von vielen engagierten KölnerInnen schon lange angestrebt wird – sind nach Auffassung des Netzwerkes für Beteiligungskultur ein nicht unwesentlicher Beitrag dazu, dass der Rat der Stadt Köln die gemeinsame Arbeit an der Entwicklung eines verbindlichen und tauglichen Kölner Bürgerbeteiligungsmodells am 12.5.15 einstimmig beschlossen hat . Die öffentlichen Medien sind zur Berichterstattung eingeladen. An dieser Stelle auch herzlichen Dank an Hans Mörtter, den verantwortlichen Lutherkirchenpfarrer, der uns diese für unsere Veranstaltung sehr geeignete Räumlichkeit zur Verfügung stellt.

Alle Bürgerinitiativen und anderen am Thema interessierten Gruppierungen und Einzelpersonen sind herzlich dazu eingeladen, sich auch vorab für sie wichtige Fragen zum Thema zu formulieren und uns bis 23.08.2015 mitzuteilen. Wir versuchen dann diese in unserem Fragenkatalog zu berücksichtigen. Oder – sich im letzten Teil dieser Veranstaltung mit Fragen und Anregungen aktiv zu beteiligen. Ab 17:30 wird es auch noch im Innenhof an Stehtischen Gelegenheit zum weiteren Austausch geben.

Kommen Sie bitte zahlreich!
mit den besten Grüßen

Werner Keil
Mitkoordinator von KÖLN MITGESTALTEN – Netzwerk für Beteiligungskultur
Mobil: 01578 9567812
werner-keil@koelnmitgestalten.de
www.koelnmitgestalten.de
facebook: köln mitgestalten

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Neue Flüchtlingswelle erreicht Bergisch Gladbach

Neue Flüchtlingswelle erreicht Bergisch Gladbach

28 Juli 2015 von Darian Lambert


Erstaufnahmestelle in Sand jetzt ausgelastet

Nachdem der DRK-Kreisverband Rheinisch-Bergischer Kreis e.V. am Freitagabend gemeinsam mit der Stadt Bergisch Gladbach mit der Erstaufnahme von 42 Flüchtlingen begonnen hat, wurden der Stadt Bergisch Gladbach am gestrigen Montag weitere 36 Flüchtlinge aus acht Nationen durch die Bezirksregierung Köln zugewiesen. Dies erfuhren die Verantwortlichen von Stadt und DRK am Montagvormittag. Herkunft, Alter und Geschlecht der Flüchtlinge waren zu dem Zeitpunkt noch nicht bekannt.

Neuankömmlinge registriert und untersucht
Gut gerüstet zeigten sich trotzdem DRK und Stadtverwaltung. Nach dem reibungslosen Ablauf von Registrierung, Untersuchung und Bettenzuteilung am Freitagabend verlief auch die Ankunft der neuen Flüchtlinge ohne Probleme. Da die Neuankömmlinge ohne Untersuchung nicht mit den bereits registrierten Flüchtlingen in Kontakt kommen durften, bauten die Helferinnen und Helfer des DRK ein beheiztes Außenzelt als Aufenthaltsraum auf. Dort konnte sich jeder Neuankömmling am kalten Buffet bedienen.

Von dort wurden die Flüchtlinge zum Registrierungszelt geführt, wo Name, Herkunft, Alter und Familienstand aufgenommen wurde. Zudem wurde von jedem ein Foto für die Akten gemacht, das eine spätere Wiedererkennung erleichtern soll. Nach der Registrierung standen Dr. René Drouven und sein Team zur ärztlichen Untersuchung bereit. Diese wurden in einem mobilen Container der Firma Jola-Rent durchgeführt. Der Untersuchungsbus stand den Ärzten leider nicht mehr zur Verfügung, so dass der Container von den ehrenamtlichen DRK-Helferinnen und Helfern mit vier Behandlungsplätzen ausgestattet werden musste. Die notwendigen Röntgenaufnahmen werden im Laufe des heutigen Dienstages durchgeführt.

Alltag so angenehm wie möglich gestalten
Mit den nun aufgenommenen 78 Flüchtlingen im Rahmen der Erstaufnahme ist die Notunterkunft in Bergisch Gladbach-Sand ausgelastet. Trotz der 18 unterschiedlichen Nationalitäten unter einem Dach ist die Situation vor Ort perfekt organisiert und weitgehend entspannt. Die erste Vorsitzende des DRK-Kreisverbandes Rheinisch-Bergischer Kreis, Ingeborg Schmidt, weiß über ein gut ausgebildetes Gemeinschaftsgefühl in der Unterkunft zu berichten: „Die Großen passen auf die Kleinen auf, egal, ob es die eigenen sind. So kommen die jungen Eltern auch mal in Ruhe zum Essen.“ Gedolmetscht werden muss kaum; viele sprechen Englisch, die wiederum in ihre Heimatsprachen übersetzen. Auch die von der Stadtverwaltung zugesicherten richtigen Betten mit Lattenrost und Matratze sollen im Laufe des Tages die bestehenden Feldbetten ersetzen. Bürgermeister Lutz Urbach kam im Laufe des Montags erneut auf einen Informationsbesuch nach Sand und zeigte sich beeindruckt: „Das DRK und alle übrigen Helfer leisten sehr routinierte und sehr ambitionierte Arbeit. Ich bin mir sicher, dass sich die betreuten Menschen trotz der Übergangssituation bei uns gut aufgehoben fühlen.“

Flüchtlinge werden mit warmer Kleidung ausgestattet
Die vor Ort eingerichtete Kleiderkammer ist unterdessen gut gefüllt und die Verantwortlichen vom Deutschen Roten Kreuz versuchen den Anfragen der Flüchtlinge nachzukommen. Auf Grund des Wetterumschwungs am Wochenende öffnete der DRK-Second-Hand-Laden am Sonntag kurzerhand seine Türen, so dass jeder mit warmer Kleidung und festen Schuhen ausgestattet werden konnte. Auch für die Reinigung der Kleidung wurde eine Lösung gefunden: Eine Wäscherei kommt zum Wochenbeginn die schmutzige Kleidung abholen. Damit auch jeder sein Kleidungsstück wieder findet, wird die Kleidung in Wäschesäcken sortiert und beschriftet.

Gut erhaltene Sachspenden nimmt das Deutsche Rote Kreuz auch weiterhin gerne im Second-Hand-Laden auf der Hauptstraße 261 in Bergisch Gladbach entgegen. Dort wird das Material sortiert und bei Bedarf nach Sand gebracht. Von einer Direktanlieferung an der Notunterkunft bitten die Verantwortlichen abzusehen.

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Wolfgang Bosbach: Erster Rücktritt aus Protest

Wolfgang Bosbach: Erster Rücktritt aus Protest

23 Juli 2015 von Darian Lambert

woboDer CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach legt sein Amt als Vorsitzender des Bundestagsinnenausschusses nieder. Sein Bundestagsmandat werde er aber behalten. Das teilte der Abgeordnete für den Rheinisch-Bergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen am heutigen Tage. Bosbach sitzt seit 1994 im Bundestag, bis 2009 war er Vizechef der Unionsfraktion. Zeitweise wurde er sogar als Innenminister gehandelt.

Der CDU-Politiker hatte zuletzt wegen möglicher neuer Griechenland-Milliardenhilfen massive Kritik an seiner eigenen Partei geübt. Er hält das Haftungsrisiko für die Steuerzahler für zu hoch – denn dass Griechenland die Kredite pünktlich und vollständig zurückzahlt, glaubt er nicht.

Nach der Meinung von führenden Wirtschaftsexperten und mittlerweile einem fünftel der Mitglieder der CDU / CSU Fraktion im Bundestag lösen die Milliardenzahlung das Dilemma in Griechenland nicht lösen, sondern die Pleite des Landes nur hinauszögern.

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ALFA statt AFD Gladbacher spielen Bäumchen wechsel dich

ALFA statt AFD Gladbacher spielen Bäumchen wechsel dich

19 Juli 2015 von Darian Lambert

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Nach dem Bruch mit der AFD wird das Parteibuch wieder gewechselt

Turbulente Zeiten haben die Gladbacher in der AFD Fraktion erlebt. Nach der Kommunalwahl 2014 entstand eine „Zweckehe“ aus der Wählergemeinschaft D14, einem Zusammenschluss von Piratenpartei und Kiditiative, und der Alternative für Deutschland (AFD). Die frisch „verliebten“ zogen gemeinsam unter dem Dach der AFD – Frakion in das Gladbacher Rathaus ein. Aus Protest gegen als Rechtsruck verstandenen Konvertierung zur AFD kündigten eine Vielzahl von Piraten und D14 / Kiditiative Mitglieder ihre Mitgliedschaft und verschwanden von der politischen Oberfläche.

AFD rückte noch weiter nach rechts

Im innerparteilichen Zwist mit dem nationalkonservativen Flügel um die neue Parteichefin Frauke Petry hatten sich AFD Gründer Lucke und seine Anhänger nicht durchsetzen können. Auf einem außerordentlichen Bundesparteitag Anfang Juli in Essen wurde Lucke abgewählt und Petry zur neuen AfD-Vorsitzenden bestimmt. Am 10. Juli trat Lucke daraufhin aus der AfD aus. Wie GL Aktuell bereits am 9. Juli berichtete zerfiel die Bergisch Gladbach AFD gleichzeitig. Orts und Kreisverband erlebten einen dramatischen Mitgliederschwund. Die Mandatsträger kündigten in Bergisch Gladbach sogar geschlossen.

Lucke gründet neue Partei ALFA

Starke Nerven brauchen nicht nur die (EX-) AFDler sondern auch die Wähler in Bergisch Gladbach. Hatten Sie bei der Kommunalwahl 2014 Ihre Stimmen D14 / Piraten oder AFD gegeben so haben Sie nicht das bekommen was sie gewählt haben. In der Sommerpause wird sich entscheiden welches Parteibuch sich die ehemaligen AFD Stadträte nun aussuchen werden. In Kassel haben abtrünnige AfD-Mitglieder um den abgewählten Parteichef Bernd Lucke am heutigen Sonntag eine neue Partei gegründet. Lucke selbst wurde zum Vorsitzenden der Partei mit dem Namen Allianz für Fortschritt und Aufbruch (ALFA) gewählt.

In Bergisch Gladbach kann erwartet werden, dass die (EX-) AFDler sich der neuen Lucke Partei anschließen werden. Ob die neue Partei und deren Mitglieder weniger rechts gerichtet sind als die AFD bleibt jedenfall abzuwarten.

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Bergisch Gladbacher AfD zerfällt

09 Juli 2015 von Darian Lambert

Mitglieder treten aus, Vorstände wollen Ämter niederlegen – Auflösung des Kreisverbands denkbar

Auflösungstendenzen bei der bergischen AfD: Eine Austrittswelle geht durch“Alternative für Deutschland“, seit AfD-Gründer Bernd Lucke beim Parteitag am Samstag abgewählt wurde.“Ich habe auf jeden Fall vor auszutreten aus der AfD weil nach diesem kann ich mir nicht mehr vorstellen mit den Menschen die dort so Stimmung gemacht haben noch weiter zusammenzuarbeiten“, erklärt Sven-Olaf Kelbert gegenüber dem ZDF. „Die Art und Weise wie ganz viele dort aufgetreten sind, dass ist keine seriöse bürgerliche Art und Weise miteinander umzugehen“, fügt Parteikollege Hans Stark an.

Die übrigen Mitglieder könnten später über die Auflösung des Kreisverbands abstimmen.

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Fahnenstreit: Regenbogen-Flagge ruft Bürgermeister auf den Plan

Fahnenstreit: Regenbogen-Flagge ruft Bürgermeister auf den Plan

09 Juli 2015 von Darian Lambert

foto-fahne-rathaus2Bunter als Schwarz-Rot: Das kurzzeitige Flattern der Regenbogen-Fahne vor dem Rathaus am Konrad Adenauer Platz erregt die Gemüter. Frank Samirae Stadtrat von der Bürgerpartei GL (BGL) hatte die Flagge – ein Symbol für Toleranz und gegen Diskriminierung – am Wochenende in sein Fenster im Rathaus gehängt. Auf Anweisung von Bürgermeister Lutz Urbach, verschafften sich bereits zwei Tage später Verwaltungsmitarbeiter Zutritt zu Samirae’s Büro und entfernten ohne weitere Rücksprache die Fahne kurzerhand. „Mit diesem Zeichen von Intoleranz positioniert sich Bergisch Gladbach als rheinisches Schlusslicht in den Fragen der Gleichstellung“, erklärt BGLPressesprecher Dirk Sonntag am Dienstag.

„Ich kann mir nur vorstellen dass unser Bürgermeister die Fahne lieber offiziell vor dem Rathaus an den freien Mast hissen will.“ – meint Samirae. „Eine Regenbogenfahne in der Woche des CSD hätte mit Spenden finanziert werden können. Das Geld ist aber hier nicht das eigentliche Problem. Die Dauerbeflaggung mit den Fahnen von Bergisch Gladbach, NRW und Europa sollte sich auch mit einer Regenbogenfahne vor dem Rathaus für ein paar Tage im Jahr vertragen.“ – so Samirae weiter.

Der Bürgermeister hatte bereits am Sonntag per Facebook in aller Öffentlichkeit angedroht, dass er Samirae ein anderes Büro im Rathaus zuweisen wolle, falls so etwas nochmal vorkommen würde. Was in Bergisch Gladbach mit Konsequenzen belegt werden soll, ist in der Metropole Köln schon eine Selbstverständlichkeit. In Köln hisste man ganz offiziell die Regenbogenflagge vor dem
Rathaus und an allen Bezirksrathäusern der Stadtteile von Köln.

„Das Hauptproblem ist der fehlende politische Wille“, stellt Frank Samirae fest. „Das ungeschickte Agieren des Bürgermeisters ist meiner Meinung nach sehr zu Bedauern.“ Toleranz und Gleichberechtigung blieben für die Stadt Bergisch Gladbach „eine leere Floskel“. Wer die Regenbogenfahne des Christopher Street Day (CSD) vom Rathaus hole, begehe einen Affront gegen alle, die sich für ein modernes Bergisch Gladbach engagierten und ein klares Zeichen gegen Homophobie setzen wollen. Samirae hatte mit der Aktion seine Solidarität mit dem CSD an diesem Wochenende in Köln bekundet.

Für Die Linke. Fraktion Bergisch Gladbach ist das Gerangel um die Regenbogenfahne symptomatisch für die (nicht) Gleichstellungspolitik der Bergisch Gladbacher CDU. „Dass Herr Samirae mit seinem Versuch als neuer Stadtverordneter frischen Wind in die bergische Stadt zu bringen schon am Rathausfenster scheitert, animiert schon zum Fremdschämen“, erklärte Linken Fraktionschef Thomas Klein und sprach von einer „traurigen Provinz-Posse.“

Regenbogenfahne – Hintergrundinformationen
Die Regenbogenfahne, eine Form des Regenbogens als Symbol, dient in vielen Kulturen weltweit als Zeichen der Toleranz bzw. Akzeptanz, Vielfältigkeit, der Hoffnung und Sehnsucht.
https://de.wikipedia.org/wiki/Regenbogenfahne

Die Regenbogenfahne ist seit Ende der 1970er Jahre Symbol der Lesben- und Schwulenbewegung. Als ein eher seltenes atmosphärisches Naturschauspiel ist der Regenbogen in sämtlichen Kulturen seit frühester Zeit an mythologisches und religiöses Symbol. Auffallend dabei ist, dass die jeweilige Bedeutung trotz aller inhaltlichen Abweichungen stets positiv
aufgeladen ist. (…)

Stolz wird die Regenbogenfahne heute beim Christopher Street Day (CSD) in vielen Städten der
Welt geschwungen, und auch der homosexuellen Partnersuche kann ganz offen nachgegangen
werden.
https://www.elitepartner.de/ep/Regenbogenfahne

Die Regenbogenfahne entwarf 1978 der amerikanische Künstler Gilbert Baker. Sie soll ein Symbol
für lesbischen und schwulen Stolz darstellen, sowie gleichzeitig die Vielfalt dieser Lebensweise.
Die ursprüngliche Version der Fahne bestand aus acht Farbstreifen.
http://brandenburg-bleibt-bunt.de/die-tour-fibel/die-regenbogenfahne.html

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Dettlef Rockenberg leitet Fachbereich 4

25 Juni 2015 von Darian Lambert

 – Verwaltungsfachmann ist zuständig für die Bereiche Schule, Sport und Kultur

Wie GL Aktuell bereits am 12. Mai 2015 berichtete ist Detlef Rockenberg ist ab sofort neuer Fachbereichsleiter der Stadt Bergisch Gladbach für die Bereiche Bildung, Kultur, Schule und Sport. Der 57-jährige Verwaltungsfachmann folgt damit auf Dr. Lothar Speer, der vor rund einem Jahr aus Altersgründen aus dem Amt ausgeschieden ist. Seitdem hatte Schulamtsleiter Hans Pütz den Fachbereich 4 kommissarisch geleitet.

Als verwaltungsinterner Bewerber war Dettlef Rockenberg von Bürgermeister Lutz Urbach nach dem öffentlichen Bewerbungsverfahren ausgewählt worden. Der neue Fachbereichsleiter konnte den Posten übernehmen, nachdem der Rat der Stadt Bergisch Gladbach ihn als Leiter des Rechnungsprüfungsamtes der Stadt Bergisch Gladbach abberufen hatte. Dies erfolgte in der Ratssitzung von Dienstag, 23. Juni 2015, im nichtöffentlichen Teil.

Der gebürtige Oberberger kehrt mit der Übernahme der Fachbereichsleitung an eine bekannte Position zurück: bereits von April 1998 bis Mai 1999 hatte er kommissarisch die Leitungsfunktion des FB 4 inne.

Rockenberg stammt aus Bergneustadt und ist in Köln aufgewachsen. Bei der dortigen Stadtverwaltung begann er 1977 mit der Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt. Im Zuge seines beruflichen Werdegangs wechselte er 1982 zur Stadt Bergisch Gladbach und wurde dort Geschäftsführer des Berufsschulverbandes der Kommunen Bergisch Gladbach, Rösrath, Overath, Odenthal und Kürten. (1982 bis 1985)

Weitere Stationen in der Bergisch Gladbacher Verwaltung waren unter anderem:
–        Leiter der Ausländerbehörde                        (1988 bis 1992)
–        Verwaltungsleiter der Volkshochschule                (1992 bis 1997)
–        Zentraler Verwaltungscontroller                        (1997 bis 1998 sowie 1999 bis 2003)
–        Referent des Verwaltungsvorstands I                (2003 bis 2012)
Dem Dezernat des Stadtkämmerers waren neben den Fachbereichen 2 (Finanzen), 3 (Recht, Sicherheit und Ordnung) und 5 (Jugend und Soziales) auch der neue Aufgabenbereich 4 (Bildung, Kultur, Schule und Sport) zugeordnet.
–        Leiter des Rechnungsprüfungsamtes                (2012 bis 23.06.2015)

Auslandserfahrung sammelt er mit einem Stipendium der Carl-Duisberg-Gesellschaft in der Türkei. In Izmir arbeitete er in der Industriekammer mit und absolvierte ein Ausbildungs- und Informationsprogramm.

Der Stadtoberverwaltungsrat geht die neue Aufgabe mit viel Tatkraft an: „Ich kenne viele Themengebiete aufgrund meiner über 30-jährigen Tätigkeit für die Stadtverwaltung. Vor allem die Koordinierungs- und Querschnittsfunktionen meines neuen Amtes möchte ich bestmöglich ausfüllen.“

Jürgen Mumdey als noch zuständiger Dezernent und langjähriger Vorgesetzter ist mit der getroffenen Wahl sehr einverstanden. „Dettlef Rockenberg ist aufgrund seiner vielfältigen Aufgaben bestens geeignet, themenübergreifend auf der Leitungsebene tätig zu sein.“
Der neue Fachbereichsleiter und Stadtkämmerer Mumdey sind sich einig, dass im Fokus der künftigen Arbeit zum einen Reorganisationsprozesse stehen werden. Zum anderen hat der Handlungsbereich eine große Bedeutung, da die angegliederten kulturellen Einrichtungen im Spannungsfeld zwischen vielfältigen freiwilligen Leistungen sowie der aktuell schwierigen kommunalen Finanzsituation stehen. „Dieses wichtige Thema und die Entwicklung des Fachbereichs“, so erläutert Rockenberg, „möchte ich gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen, der Verwaltungsspitze, der Politik aber auch mit allen wichtigen Akteuren außerhalb der Verwaltung aktiv weiter gestalten.“

Für Bürgermeister Lutz Urbach ist wichtig, dass mit der Besetzung der vakanten Stelle nun die Führungsriege der Stadtverwaltung vollständig ist. „Dettlef Rockenberg war eindeutig der beste Bewerber. Ich denke, dass er die anspruchsvolle Aufgabe mit hoher Kompetenz und umfangreichen Sachwissen angeht und zukunftsgerichtet weiterführt.“

Neben seiner beruflichen Tätigkeit ist Dettlef Rockenberg seit Jahren auch ehrenamtlich vielfältig engagiert. Insbesondere arbeitet er über Jahrzehnte im Stadtverband „Eine Welt“ mit und ist seit zehn Jahren im Vorstand der „Eine Welt Stiftung“ in Bergisch Gladbach.

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