Archiv | April, 2023

"Karte kühler Orte" in Bergisch Gladbach: Bürger beteiligen sich rege an Aktion zur Identifikation von kühlen Plätzen

„Karte kühler Orte“ in Bergisch Gladbach: Bürger beteiligen sich rege an Aktion zur Identifikation von kühlen Plätzen

17 April 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach hat eine erfolgreiche Aktion gestartet, um kühle Orte in der Stadt zu identifizieren und öffentlich zugänglich zu machen. Die „Karte kühler Orte“ ist eine Initiative der städtischen Klimaschutzmanagerinnen Jana Latschan und Heike Behrendt und wird von den Abteilungen StadtGrün und Geodatenmanagement unterstützt. Ziel ist es, an extrem heißen Tagen öffentlich zugängliche Orte zu identifizieren, an denen sich Bürgerinnen und Bürger abkühlen können.

Bereits Anfang März hatte die Stadt einen Aufruf gestartet, um Vorschläge von Bürgern, Organisationen und Einrichtungen zu sammeln. Die Resonanz ist bisher sehr vielversprechend: Der Entwurf der Karte verzeichnet bereits über 80 Einträge, darunter Schattenplätze, Kirchen und städtische Gebäude. Die Initiatorinnen sind zufrieden mit dem Auftakt und danken allen Beteiligten für ihre rege Beteiligung.

Um noch mehr kühle Orte zu identifizieren, erinnern Latschan und Behrendt an die laufende Aktion und bitten um weitere Meldungen. Besonders interessant sind gut erreichbare kühle Orte in Siedlungsbereichen und Innenräumen. Vorschläge können bis Ende April online unter https://arcg.is/1evGuX eingereicht werden. Auch nach diesem Datum bleibt die Möglichkeit, weitere Orte zu melden.

Die fertige Karte soll rechtzeitig zum Beginn der heißen Tage vorgestellt werden und für alle online abrufbar sein. Die Klimaschutzmanagerinnen betonen, dass nicht nur ältere Menschen, Kleinkinder oder Menschen mit Vorerkrankungen von dem Angebot profitieren sollen, sondern alle Bewohnerinnen und Bewohner von Bergisch Gladbach.

Weitere Informationen und Tipps zum Thema Klimaanpassung finden Sie auf der städtischen Webseite unter https://www.bergischgladbach.de/klimaanpassung.aspx. Um an der Umfrage teilzunehmen, besuchen Sie https://arcg.is/1evGuX.

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Brand in Gewerbebetrieb in Bergisch Gladbach – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Brand in Gewerbebetrieb in Bergisch Gladbach – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

17 April 2023 von Darian Lambert

Brand Gronau

Am heutigen Montag um 10:35 Uhr wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises über einen Brand in einem Gewerbebetrieb an der Hermann-Löns-Straße im Stadtteil Gronau von Bergisch Gladbach informiert. Sofort wurden die hauptamtlich besetzten Feuerwachen 1 und 2 sowie die ehrenamtlichen Löschzüge Refrath, Paffrath/Hand und Stadtmitte zum Einsatzort geschickt.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stellte sich heraus, dass es in einem Kühlhaus des Gewerbebetriebs brannte. Die Mitarbeiter hatten nach ersten eigenen Löschversuchen das Gebäude selbstständig verlassen können, und glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Brand Gronau

Die Feuerwehr begann unmittelbar mit den Löscharbeiten. Zwei Trupps unter schwerem Atemschutz bekämpften den Brandherd in einer Zwischendecke des Kühlhauses. Um den Brand effektiv zu bekämpfen, musste die Zwischendecke mit technischem Gerät aufwändig geöffnet werden. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Feuers verhindert werden.

Nachdem das Feuer gelöscht war, wurde das Gebäude mit Hochleistungslüftern entraucht. Ein modernes Feuerwehr-Entlüftungssystem minimierte den Schaden durch Brandrauch. Gegen 12:15 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Eigentümer übergeben.

Für die Dauer des Einsatzes musste die Hermann-Löns-Straße teilweise vollgesperrt werden. Die Feuerwehr war mit 39 Einsatzkräften vor Ort, während weitere 10 Einsatzkräfte den Grundschutz für das Stadtgebiet sicherstellten.

Eingesetzte Einheiten waren unter anderem Feuer- und Rettungswache 1 und 2, B-Dienst 1 (Einsatzführungsdienst), A-Dienst (Einsatzleitungsdienst), Löschzüge Paffrath/Hand, Stadtmitte und Refrath, ein Rettungswagen sowie die Polizei.

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Deutsche Bahn präsentiert Ausbaupläne für S11-Teilabschnitt in Bergisch Gladbach

Deutsche Bahn präsentiert Ausbaupläne für S11-Teilabschnitt in Bergisch Gladbach

17 April 2023 von Darian Lambert

Die Deutsche Bahn (DB) hat ihre Pläne zum Ausbau der S-Bahn-Linie S11 im Teilabschnitt Bergisch Gladbach (Planfeststellungsabschnitt 2.2, Bergisch Gladbach Bahnhof – Tannenbergstraße) veröffentlicht. Ab heute, Montag, den 17. April 2023, sind die Pläne im Rathaus Bensberg öffentlich zugänglich, und Bürgerinnen und Bürger sowie Interessensverbände können sie einsehen und Einwände erheben.

Die Unterlagen sind bis zum 16. Mai im Rathaus Bensberg, Zimmer E06 – E12, einsehbar. Die Pläne sind zudem online auf der Website des Eisenbahnbundesamts (EBA) unter eba.bund.de/anhoerung verfügbar. Einwände können bis zum 15. Juni beim EBA oder bei der Stadtverwaltung Bergisch Gladbach schriftlich oder mündlich vorgebracht werden.

Falls Einwände erhoben werden, prüft das EBA diese und wägt zwischen allen Interessen ab. Anschließend erarbeitet die Behörde entsprechende Lösungen. Der Planfeststellungsbeschluss, der das Baurecht erteilt, wird erst nach Abschluss dieses Prozesses erlassen.

Die DB informiert zudem über die detaillierten Pläne bei einer öffentlichen Bürgerinformationsveranstaltung am Montag, den 24. April um 18:30 Uhr im Spiegelsaal des Bürgerhauses Bergischer Löwe. Fachleute der DB Netz AG stehen vor Ort für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Ausbau der S11 finden Interessierte online unter www.sbahnkoeln.de und www.bergischgladbach.de/ausbau-s11.

Hintergrund

Der Eisenbahnknoten Köln ist einer der am stärksten frequentierten Bereiche im Streckennetz der Deutschen Bahn. Prognosen für das Jahr 2025 erwarten eine weitere Zunahme der Zugzahlen im Personen- und Güterverkehr. Um diesen Engpass zu bewältigen, sind umfangreiche Baumaßnahmen geplant, darunter der Ausbau der S-Bahn-Stammstrecke (Köln Messe/Deutz – Köln Hauptbahnhof – Köln Hansaring) sowie die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik.

Die geplanten Maßnahmen sollen eine dichtere Zugfolge ermöglichen als bisher und somit die Kapazität des Eisenbahnknotens erhöhen. Dazu sind der Neubau eines zusätzlichen Mittelbahnsteigs sowohl am Kölner Hauptbahnhof als auch in Köln Messe/Deutz vorgesehen. So kann in beiden Richtungen abwechselnd an zwei Bahnsteigkanten gehalten werden, wodurch die nächste S-Bahn schneller folgen kann.

Zusätzlich ist geplant, die Strecke der S 11 zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach zweigleisig auszubauen. Dieser Ausbau umfasst auch den Neubau neuer Bahnsteige in Bergisch Gladbach und Duckterath. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, den Eisenbahnknoten Köln zukunftsfähig zu gestalten und den wachsenden Verkehrsanforderungen gerecht zu werden.

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Einbruch in Schreibwarengeschäft in Odenthal: Polizei sucht Zeugen

Einbruch in Schreibwarengeschäft in Odenthal: Polizei sucht Zeugen

17 April 2023 von Darian Lambert

In der Nacht zu Sonntag (16.04.) wurde ein Schreibwarengeschäft in der Altenberger-Dom-Straße in Odenthal Ziel eines Einbruchs. Gegen 02:10 Uhr löste die Alarmanlage des Geschäfts aus, woraufhin die Polizei verständigt wurde.

Unter Anwendung von massiver Gewalt schoben die unbekannten Täter die Türe auf.

Als die Beamten eintrafen, waren die unbekannten Täter jedoch bereits verschwunden. Die Eingangstür des Geschäfts stand angelehnt, und die Polizei stellte Hebelmarken im Bereich des Schließmechanismus fest. Eine Schiebetür, die zum Verkaufsraum führte, war gewaltsam aufgedrückt worden, und das Glas der Tür wies mehrere Risse auf. Im Verkaufsraum wurden durchwühlte Regale und Schränke vorgefunden.

Der Geschäftsinhaber wurde informiert und erschien ebenfalls am Tatort. Offenbar wurden Tabakwaren und Münzgeld in unbekannter Höhe entwendet. Der verursachte Sachschaden wird auf einen unteren vierstelligen Betrag geschätzt.

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und den Zentralen Erkennungsdienst für die Spurensicherung hinzugezogen. Die Kriminalpolizei sucht nun nach Zeugen, die in der Nacht zum Sonntag verdächtige Beobachtungen im Umfeld des Tatortes gemacht haben. Hinweise können beim Kriminalkommissariat 2 unter der Rufnummer 02202 205-0 abgegeben werden.

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Wohnungsnot in NRW: Umzug aufs Land als mögliche Lösung?

Wohnungsnot in NRW: Umzug aufs Land als mögliche Lösung?

17 April 2023 von Darian Lambert

In Nordrhein-Westfalen (NRW) herrscht in den Großstädten ein Wohnungsmangel. Der Städte- und Gemeindebund NRW empfiehlt als Lösung den Umzug aufs Land. Hauptgeschäftsführer Christof Sommer betont, dass die Politik die Stärkung des ländlichen Raums als Ziel formulieren müsse, um den Wohnungsdruck auf die Großstädte zu lindern.

Gerd Landsberg, Bundesverbandskollege von Sommer, erklärt, dass bundesweit über 1,3 Millionen marktfähige Wohnungen, insbesondere in ländlichen Regionen, leer stehen. Eine bessere Verkehrsanbindung, etwa durch neue oder reaktivierte Bahnstrecken, könne dazu beitragen, dass Menschen in diesen Regionen gut und preiswert wohnen und leben können. Homeoffice-Arbeit biete hier zusätzliche Möglichkeiten.

Neben leistungsfähigem Internet für das Homeoffice sind laut Sommer auch Bildung, Kultur-, Sport- und Freizeitmöglichkeiten wichtig, um Menschen auf dem Land anzusiedeln. Die Kommunen sollten finanziell so ausgestattet werden, dass sie diese Leistungen stemmen können. Momentan befürchtet Sommer jedoch, dass bei den vielen Milliarden für das Deutschland-Ticket keine Mittel mehr für den Ausbau im ländlichen Raum übrigbleiben.

Ein besserer Mobilitätszugang durch Schienenverkehr oder flexible Demand-Dienste ist laut Sommer entscheidend, um das Wohnen auf dem Land attraktiver zu machen. Die Druckunterschiede auf dem Wohnungsmarkt in NRW sind deutlich: Großstädte wie Köln, Bonn und Münster haben Leerstandsquoten von unter 3 Prozent, während Städte wie Werdohl und Altena im Sauerland Quoten von über 7 Prozent aufweisen.

NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach (CDU) stellt jedoch fest, dass selbst auf dem Land der Wohnraum knapp wird. Im ersten Halbjahr 2022 wuchs die Bevölkerung in NRW um rund 153.000 Menschen. Sie betont, dass der Trend „Raus in die ländlichen Räume“ schon länger zu beobachten ist, insbesondere bei Familien mit Kindern. Die Landesregierung unterstützt diesen Trend durch Förderprogramme und Mobilitätsentwicklungen.

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Spannende Lesung in der Stadtbücherei: Kiana Haas präsentiert ihren Debütroman "IVY – Der Fluch des Efeus"

Spannende Lesung in der Stadtbücherei: Kiana Haas präsentiert ihren Debütroman „IVY – Der Fluch des Efeus“

17 April 2023 von Darian Lambert

Am Freitag, den 28. April 2023, lädt die Stadtbücherei im Forum zu einer besonderen Veranstaltung ein: Die Autorin Kiana Haas wird um 17:30 Uhr aus ihrem Debütroman „IVY – Der Fluch des Efeus“ lesen. Die Veranstaltung richtet sich an interessierte Jugendliche und Erwachsene ab 14 Jahren.

In ihrem Roman entführt Kiana Haas die Leser in eine spannende Urban-Fantasy-Geschichte. Die Protagonistin Ivy erhält zu ihrem 18. Geburtstag ein geheimnisvolles goldenes Efeublatt. Kurz darauf erscheint der rätselhafte Elian und offenbart, dass Ivy die Nachfahrin einer Buchfigur ist und die Geschichte, aus der sie stammt, in Gefahr schwebt. Trotz anfänglicher Skepsis schließen sich die beiden zusammen, um die Bücher zu retten und gegen einen Fluch zu kämpfen, der sie beide bedroht.

Kiana Haas ist keine Unbekannte in der Literaturszene, sie wurde bereits 2021 für eine Kurzgeschichte mit dem Kulturpreis „BOPP“ ausgezeichnet. Nach der Lesung wird die Autorin für Fragen zur Verfügung stehen und Bücher signieren.

Um an der kostenlosen Veranstaltung teilzunehmen, ist eine Anmeldung über die Homepage der Stadtbücherei erforderlich. Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist barrierefrei gestaltet, sodass jeder Interessierte an der Lesung teilnehmen kann.

Nutzen Sie diese Gelegenheit, um in die faszinierende Welt von „IVY – Der Fluch des Efeus“ einzutauchen und die Autorin Kiana Haas persönlich kennenzulernen.

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Immobiliencrash in Deutschland 2023? Eine Analyse verschiedener Szenarien

Immobiliencrash in Deutschland 2023? Eine Analyse verschiedener Szenarien

16 April 2023 von Darian Lambert

Rohbau

In den letzten Jahren verzeichnete Deutschland einen rasanten Anstieg der Immobilienpreise, der vor allem in Großstädten und deren Umgebung zu enormen Preisanstiegen führte. Inzwischen ist der Markt jedoch ins Stocken geraten. Zahlreiche Gründe wie hohe Baukosten und gestiegene Zinsen stehen hierfür im Vordergrund. Doch wie steht es um die Möglichkeit eines Immobiliencrashs in Deutschland? In diesem Artikel werden verschiedene Szenarien und Entwicklungen am deutschen Immobilienmarkt beleuchtet.

Ausgangssituation:

In den letzten Jahren stiegen die Immobilienpreise in ganz Deutschland. Die Nachfrage nach Wohnraum wurde durch Zuzug, sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland, und den Wunsch nach mehr Wohnfläche pro Person getrieben. Gleichzeitig sorgten extrem niedrige Zinsen dafür, dass Investments in Immobilien attraktiv waren. Heute kämpfen Baubranche und Immobilienmarkt jedoch mit Inflation und höheren Zinsen.

Drei mögliche Szenarien:

  1. Preise stagnieren auf hohem Niveau: Einander wechselnde Einflussfaktoren könnten sich gegenseitig ausgleichen, sodass die Immobilienpreise seitwärts bewegen. Solange die Zinsen nicht drastisch ansteigen, werden viele Eigentümer ihre Kreditraten bewältigen können.
  2. Kurzer Knick und starker Anstieg: Wenn die Zinsen doch noch deutlich ansteigen, könnten einige Eigentümer gezwungen sein, ihre Immobilie zu verkaufen. Dies würde kurzzeitig zu einem Überangebot führen, das aber wieder verschwindet, sobald die Zinsen zurückgehen.
  3. Preise sinken: Höhere Zinsen könnten dazu führen, dass weniger Menschen sich den Traum vom Eigenheim erfüllen können, und Investoren günstigere Kredite suchen. Dies könnte die Preise soweit sinken lassen, dass die Rendite durch die Miete wieder so hoch ist, dass die Zinskosten einfacher abgedeckt werden können.

Fazit:

Ein Immobiliencrash in Deutschland im Jahr 2023 erscheint unwahrscheinlich, da es weder panische Verkäufe noch drastische Preisrückgänge oder Banken gibt, die zahlreiche Immobilien versteigern müssen. Immobilieninvestments bleiben ein vergleichsweise sicheres Asset, vor allem, weil sie gut gegen Inflation geschützt sind.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass niemand mit Sicherheit vorhersagen kann, ob es zu einem spürbaren Preisrückgang kommen wird. Dennoch erscheint ein Immobiliencrash wie zu Beginn der Finanzkrise in den USA äußerst unwahrscheinlich. Immobilien in Deutschland bleiben weiterhin eine zuverlässige und vergleichsweise sichere Anlageform.

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Künstlerin Iris Stephan erforscht das Erbe des Zanders-Areals durch kreative Reise

Künstlerin Iris Stephan erforscht das Erbe des Zanders-Areals durch kreative Reise

14 April 2023 von Darian Lambert

Die Papierfabrik Zanders prägte für fast zwei Jahrhunderte die Stadt Bergisch Gladbach und deren Entwicklung. Seit der endgültigen Betriebsaufgabe im Mai 2021 ist der Konversions- und Transformationsprozess des 36 Hektar großen Zanders-Areals ein zentrales Zukunftsprojekt für nachhaltige Stadtentwicklung. Die Projektgruppe Zanders-Areal möchte dabei das Erbe der Papierfabrik als festen Bestandteil in die Gestaltung des neuen Quartiers integrieren.

Die Künstlerin Iris Stephan aus Refrath hat sich in Zusammenarbeit mit der Stiftung Kunstfonds auf eine künstlerische Forschungsreise begeben, um das Areal als Kunstraum neu zu entdecken. Sie sammelt Materialien und Rückbleibsel der Papierproduktion, um daraus Kunstwerke zu erschaffen. Stephan kreiert beispielsweise Foto- und Materialcollagen aus Vorhangfragmenten des ehemaligen Sortiersaals oder gestaltet skulpturale Objekte aus anderen Fundstücken.

Stephan möchte die vielschichtige Geschichte von Zanders künstlerisch erforschen und neue Sinnbezüge aufdecken. In ihrem temporären Atelier auf dem Gelände verbindet sie das Wissen um die Historie der Papierfabrik mit den Objektfunden ihrer Streifzüge, sodass Kunst auf Industriegeschichte trifft.

Mit ihrem Kunstprojekt will Iris Stephan das lange Zeit unzugängliche Werksgelände für die Bürgerinnen und Bürger erlebbar machen und einen neuen Blickwinkel ermöglichen. Interessierte können einen ersten Eindruck ihrer Arbeit auf dem multimedialen Blog gewinnen (https://zanders-kunst.blogspot.com), auf dem sie Einblicke in ihr Atelier, ihren Schaffensprozess und die (Papier-)Technik hinter den Kulissen gibt. Auch die Erinnerungen der alten Zandrianer, die nun an der Konversion des Geländes mitwirken, werden dort geteilt.

Das Projekt soll mit einer temporären Outdoor-Ausstellung ihrer Arbeiten auf dem Areal abgeschlossen werden.

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Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

Frontalzusammenstoß in Rösrath: Drei Verletzte und hoher Sachschaden

14 April 2023 von Darian Lambert

Am Donnerstag, dem 13. April, kam es auf der Hauptstraße in Rösrath zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. Bei dem Frontalzusammenstoß wurden zwei Personen schwer und eine Person leicht verletzt. Der entstandene Sachschaden ist beträchtlich.

Verkehrsunfall mit drei Verletzten auf der Hauptstraße

Der Unfall ereignete sich gegen 17:00 Uhr, als ein 63-jähriger Rösrather mit seinem Ford in Richtung Hoffnungsthal fuhr. Plötzlich verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in den Gegenverkehr, wo er frontal mit dem Daimler eines 58-jährigen Rösrathers kollidierte. Dieser war gemeinsam mit seiner 26-jährigen Beifahrerin in Richtung Rösrath unterwegs.

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr wurden umgehend zum Unfallort entsandt. Der 63-jährige Unfallverursacher gab an, dass er vermutlich aufgrund eines Sekundenschlafes die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hätte.

Nach einer Erstbehandlung vor Ort wurden alle drei Unfallbeteiligten in nahegelegene Krankenhäuser gebracht. Der 58-jährige Fahrer des Daimlers und seine Beifahrerin erlitten schwere Verletzungen und wurden stationär aufgenommen. Der 63-jährige Unfallverursacher konnte das Krankenhaus nach einer ambulanten Behandlung seiner leichten Verletzungen wieder verlassen.

Der Führerschein des 63-jährigen Rösrathers wurde beschlagnahmt, und ihm droht nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel. Der Gesamtsachschaden an beiden Fahrzeugen wird auf einen unteren fünfstelligen Betrag geschätzt. Beide Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Für die Unfallaufnahme und die anschließende Räumung der Unfallstelle war die Hauptstraße für rund 90 Minuten vollständig gesperrt.

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Neuer Bouleplatz im Buchmühlenpark lädt zum gemeinsamen Spielen ein

Neuer Bouleplatz im Buchmühlenpark lädt zum gemeinsamen Spielen ein

14 April 2023 von Darian Lambert

Am 19. April um 12:00 Uhr eröffnet der neue Bouleplatz im Buchmühlenpark im östlichen Stadtzentrum von Bergisch Gladbach. Die Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen und den neuen Treffpunkt kennenzulernen.

Stadtentwicklungs- und Klimaschutzdezernent Ragnar Migenda wird die Anwesenden begrüßen, gefolgt von Dr. Gabriele Rieband, Vorsitzende des Seniorenbeirats. Nach der offiziellen Einweihung des Platzes eröffnet Spielleiterin Gisela Biesenbach ein Einweihungsturnier, bei dem Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit haben, selbst die Kugel zu werfen. Für das leibliche Wohl stehen Getränke und Süßigkeiten bereit.

Initiiert wurde der Bouleplatz vom Seniorenbeirat, der sich für die Schaffung eines zentrumsnahen Treffpunkts einsetzte, der Begegnung und Aktivität fördert. Nach erfolgreicher Umsetzung des Projekts steht der Platz nun allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung. In Zusammenarbeit mit der Begegnungsstätte Mittendrin und dem Seniorenbeirat sollen künftig jeden zweiten Sonntag im Monat kleine Turniere ausgetragen werden.

Die neue Anlage kann auch außerhalb der offiziellen Veranstaltungen von Boule-Enthusiasten genutzt werden. Wer keine eigene Ausrüstung besitzt, kann sich Boule-Kugeln bei der Begegnungsstätte Mittendrin gegen eine Gebühr von 1 Euro und die Hinterlegung von 5 Euro Pfand ausleihen.

Die Realisierung des Bouleplatzes wurde durch die Sponsoren Hendrik van Elst, Fa. Ludwig Krämer und VR-Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen ermöglicht. Dezernent Ragnar Migenda wird die Schenkungen bei der Einweihungsfeier im Namen der Stadt Bergisch Gladbach dankend entgegennehmen.

Boule, auch als Pétanque bekannt, ist ein französisches Freizeit- und Wettkampfspiel, das auf Sand- oder Schotterplätzen gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, die eigenen Metallkugeln so nah wie möglich an einer kleinen Zielkugel, dem „Cochonnet“ oder „Schweinchen“, zu platzieren. Hier eine kurze Einführung in die Spielregeln:

  1. Spielfeld: Boule wird auf einer ebenen Fläche gespielt, die entweder aus Sand, Kies oder Schotter besteht. Die Größe des Spielfeldes variiert, ist jedoch normalerweise etwa 4 Meter breit und 12 bis 15 Meter lang.
  2. Mannschaften: Boule kann in verschiedenen Formationen gespielt werden, beispielsweise 1 gegen 1 (Tête-à-tête), 2 gegen 2 (Doublette) oder 3 gegen 3 (Triplette). Jeder Spieler hat in der Regel zwei oder drei Kugeln, abhängig von der Formation.
  3. Spielbeginn: Zu Beginn des Spiels wird eine kleine Zielkugel, das „Cochonnet“, von einem Spieler aus dem startenden Team auf das Spielfeld geworfen. Das Cochonnet muss dabei eine Entfernung von 6 bis 10 Metern vom Abwurfpunkt (Kreis) und mindestens 1 Meter von den Spielfeldrändern entfernt landen.
  4. Kugelwurf: Die Spieler werfen ihre Kugeln von innerhalb des Abwurfpunkts (Kreis) aus und versuchen, sie so nah wie möglich an das Cochonnet zu platzieren. Die Kugeln dürfen dabei rollen oder fliegen, je nach Wurftechnik. Das erste Team beginnt und wirft seine erste Kugel. Anschließend ist das gegnerische Team an der Reihe.
  5. Wechsel: Solange ein Team weiter vom Cochonnet entfernt liegt als das gegnerische Team, muss es weiter werfen. Wenn ein Team keine Kugeln mehr hat oder eine Kugel näher am Cochonnet platziert wurde, ist das andere Team an der Reihe.
  6. Punktevergabe: Nachdem alle Kugeln geworfen wurden, erhält das Team, dessen Kugel am nächsten zum Cochonnet liegt, Punkte. Ein Punkt wird für jede Kugel vergeben, die näher am Cochonnet liegt als die beste Kugel des gegnerischen Teams. Das Spiel wird fortgesetzt, bis ein Team insgesamt 13 Punkte erreicht hat.

Boule ist ein geselliges Spiel, das in Parks, auf Plätzen und in Clubs gespielt wird. Es ist leicht zu erlernen und kann von Menschen aller Altersgruppen und Fitnesslevels gespielt werden.

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