Archiv | Juli, 2025

ChatGPT Image 21. Juli 2025, 10_23_48(1)

Nächtlicher Schreckmoment auf Raststätte – Transporterfahrer überrascht mutmaßlichen Dieb

21 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath. Auf dem Parkplatz der Raststätte Königsforst-West kam es in der Nacht zu Sonntag (20.07.) gegen 03:00 Uhr zu einem versuchten Diebstahl aus einem geparkten Transporter. Der Täter wurde offenbar durch den Fahrzeugnutzer selbst überrascht – der Mann schlief zum Tatzeitpunkt im Wagen.

Symbolbild

Täter öffnet Tür – Fahrer wird wach

Der Fahrer eines ausländischen Mercedes Sprinter, der sein Fahrzeug an der Raststätte abgestellt hatte, wurde von verdächtigen Geräuschen geweckt. Beim Blick zur Fahrertür sah er einen Unbekannten, der die Tür bereits geöffnet hatte. Als der Transporterfahrer den Mann ansprach, versuchte dieser zunächst, die Situation zu entschärfen, indem er vorgab, auf der Suche nach einem Kabel zu sein und Hilfe zu benötigen.

Täter flüchtet – Fahrer ruft Polizei

Nach einem kurzen Wortwechsel entfernte sich der mutmaßliche Täter in unbekannte Richtung. Eine sofort alarmierte Polizeistreife stellte vor Ort Beschädigungen am Türschloss fest, Beute hatte der Täter offenbar nicht gemacht. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten besonders schweren Diebstahls eingeleitet. Der Schaden am Schloss beläuft sich auf mehrere hundert Euro.

Täterbeschreibung veröffentlicht

Der Täter wird wie folgt beschrieben: männlich, etwa 40 Jahre alt, kräftige Statur mit breiten Schultern und großem Bauch, etwa 100 kg schwer, kurze schwarze Haare, Dreitagebart, helle Haut, dunkel gekleidet. Der Mann soll möglicherweise südosteuropäischer Herkunft sein.

Polizei bittet um Hinweise

Wer in der Nacht zum Sonntag verdächtige Beobachtungen an der Raststätte Königsforst-West gemacht hat oder Hinweise zur Identität des Täters geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg unter der Rufnummer 02202 205-0 zu melden.

Kommentare (0)

Bürgerpartei GL startet kraftvoll in den Wahlkampf

Bürgerpartei GL startet kraftvoll in den Wahlkampf

19 Juli 2025 von Darian Lambert

Auftakt mit Rückenwind und großer Zustimmung der Bürger
Mit dem offiziellen Beginn des Citywahlkampfes hat die Bürgerpartei GL ihren Wahlkampf zur anstehenden Kommunalwahl mit starker Präsenz und klarem Profil eingeläutet. Bereits in den ersten Tagen zeigen sich viele Bürgerinnen und Bürger erfreut darüber, dass es eine echte Alternative zur SPD-geführten Rathauspolitik gibt. „Der Wahlkampf hat begonnen – und mit ihm die Chance, Bergisch Gladbach wieder in Bürgerhand zu geben“, erklärt Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL.

Nach den zuletzt öffentlich gewordenen Versuchen einzelner SPD-Funktionäre, den demokratischen Wettbewerb zu behindern, sei es umso wichtiger, mit klarem Kurs, Transparenz und Mut zur Veränderung aufzutreten. „Dass wir nicht in einer SPD-Demokratur leben müssen, verdanken wir einem starken Rechtsstaat – und dem gesunden Menschenverstand der Bürger. Jetzt gilt es, diesen Schwung mitzunehmen“, so Samirae weiter.

Bereits jetzt zeigt sich die Bürgerpartei GL stark in der Stadt präsent – mit Plakaten, Infoständen, Gesprächen vor Ort und einem aktiven Auftritt in den sozialen Medien. „Wir führen einen offenen, ehrlichen und bürgernahen Wahlkampf. Bei uns steht der direkte Dialog im Vordergrund – nicht Parteitaktik oder Machtspielchen“, sagte ein Sprecher der Wählergemeinschaft.

Die Resonanz aus der Bevölkerung ist positiv. Viele Bürgerinnen und Bürger begrüßen den frischen Wind, den die Bürgerpartei GL in den Wahlkampf bringt – und die klare Haltung gegen Machtmissbrauch und parteipolitische Selbstbedienung. „Die Menschen spüren: Es geht um mehr als um Wahlplakate – es geht um Haltung, um Glaubwürdigkeit und um die Zukunft unserer Stadt“, ergänzt Samirae.

Die Bürgerpartei GL tritt mit einem motivierten, kompetenten Team an, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und Bergisch Gladbach gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern in eine neue Richtung zu führen. „Unsere Stadt verdient eine ehrliche Politik auf Augenhöhe – nicht ideologische Rechthaberei. Dafür stehen wir – klar, kraftvoll und bereit“, so Samirae abschließend.

Mehr erfahren:
Das vollständige Wahlprogramm der Bürgerpartei GL sowie alle Termine und Aktionen finden Sie online unter 👉 buerger-partei.de

Kommentare (0)

SPD-Intrige gegen Bürgerpartei GL schlägt fehl

SPD-Intrige gegen Bürgerpartei GL schlägt fehl

17 Juli 2025 von Darian Lambert

Konnte Manipulationsversuch der SPD abwehren:
Frank Samirae, BGL

Die Bürgerpartei GL darf zur Kommunalwahl 2025 antreten. Der Kreiswahlausschuss hat heute offiziell der Beschwerde der Partei gegen die Nichtzulassung ihrer Wahlvorschläge durch den Stadtwahlausschuss stattgegeben. Damit wurde der Versuch, die Bürgerpartei durch juristische Vorwände aus dem Rennen zu drängen, endgültig zurückgewiesen.
Die Bürgerpartei GL hat den Vorgang auch zeitgemäß aufbereitet und in einem kurzen Video auf Instagram und TikTok erklärt. Das Video findet ihr hier:
👉 Instagram
👉 TikTok

Was besonders brisant ist: Schon vor der Sitzung hatte der Wahlleiter der Stadt Bergisch Gladbach dem Wahlausschuss schriftlich mitgeteilt, dass die Wahlvorschläge der Bürgerpartei vollständig, korrekt und rechtlich nicht zu beanstanden seien. Die Prüfung durch das Wahlbüro hatte keine Verstöße ergeben – weder bei der Aufstellungsversammlung noch bei der Satzung, den Kandidatenlisten oder den Formalien.

Trotz dieser eindeutigen Einschätzung versuchte ein führender SPD-Vertreter dennoch, öffentlich Zweifel zu streuen und Stimmung gegen die Bürgerpartei zu machen. Dies geschah wissentlich entgegen der Empfehlung des Wahlleiters – ein Verhalten, das von vielen Beobachtern als unverschämt, politisch motiviert und demokratiegefährdend bezeichnet wird.

„Wenn der Wahlleiter klipp und klar sagt, dass alles korrekt ist, und die SPD trotzdem weiter Öl ins Feuer gießt, dann ist das nicht nur durchsichtig, sondern auch gefährlich“, sagt Frank Samirae, Vertrauensperson der Bürgerpartei GL.

Im Rahmen der Prüfung stellte das Kreiswahlamt eindeutig fest, dass alle vier beanstandeten Punkte der SPD haltlos waren:

  • Die Einladung zur Aufstellungsversammlung erfolgte ordnungsgemäß.
  • Die geringe Teilnehmerzahl war nicht rechtswidrig und lässt keinen Rückschluss auf einen Formfehler zu.
  • Die Versammlung im privaten Wohnzimmer der Vertrauensperson war zulässig.
  • Die Satzung musste nicht veröffentlicht werden, da die Bürgerpartei bereits im Stadtrat vertreten ist und somit keine „neue“ Wählergruppe ist.
Lange Gesichter bei Gerd Neu und Klaus Waldschmidt (SPD)

Der Kreiswahlausschuss hat demzufolge die Entscheidung des Stadtwahlausschusses korrigiert und die Bürgerpartei GL zur Rats- und Bürgermeisterwahl zugelassen.

Demokratie in der Bewährungsprobe

Der Fall zeigt deutlich: Die Bürgerpartei GL hat nicht nur rechtlich korrekt gehandelt, sondern sieht sich auch mit massivem politischem Widerstand, insbesondere aus den Reihen der SPD, konfrontiert. Das Verfahren hat offenbart, wie schwer es parteiunabhängige oder neue politische Kräfte in einem Klima parteipolitischer Machtinteressen haben – selbst wenn sie rechtlich alles richtig machen.

Zugleich mahnt die Bürgerpartei zur politischen Zurückhaltung:

„Wenn etablierte Parteien mit solchen Mitteln arbeiten, untergraben sie das Vertrauen in den demokratischen Prozess“, so Samirae. „Wird das zu weit getrieben, kann eine Wahl sogar für ungültig erklärt und wiederholt werden – mit gravierenden Kosten und Folgen.“

Die Bürgerpartei GL erklärt, dass sie im anstehenden Wahlkampf auf Fairness und Sachlichkeit setzt. Während andere Parteien mit persönlichen Angriffen und parteitaktischem Kalkül arbeiten, will die Bürgerpartei bewusst auf solche Spielchen verzichten. Stattdessen liegt der Fokus auf Transparenz, direkter Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern und einer Politik ohne Hinterzimmerabsprachen – ein klarer Kontrast zum Stil der SPD.

Kommentare (0)

Mit Sonne, Teamgeist und Know-how die Zukunft gestalten

Mit Sonne, Teamgeist und Know-how die Zukunft gestalten

17 Juli 2025 von Darian Lambert

Solarcamp in Bergisch Gladbach

Wer diesen Sommer etwas Sinnvolles erleben, praktische Fähigkeiten lernen und dabei jede Menge Spaß haben möchte, sollte sich das Solarcamp in Bergisch Gladbach nicht entgehen lassen. Vom 4. bis 15. August 2025 lädt der Klimafreunde Rhein-Berg e.V. gemeinsam mit der Initiative Solarcamp for Future junge Erwachsene ab 18 Jahren zum Mitmachen, Lernen und Netzwerken ein.

Unter dem Motto „Food, Vibes & Solarpower für deine Zukunft“ erwartet die Teilnehmenden ein einzigartiges Camp-Erlebnis, das Klimaschutz, handwerkliche Praxis und Gemeinschaftsgefühl miteinander verbindet. In entspannter Atmosphäre lernen die Teilnehmenden ganz konkret, wie Solaranlagen geplant und montiert werden – direkt auf Übungsdächern und unter Anleitung von Fachleuten aus dem Dachdecker-, Zimmerei- und Elektrohandwerk.

Solartechnik erleben, Gemeinschaft spüren

Der Tag beginnt mit Werkzeug in der Hand: Im Team wird geschraubt, montiert und gelernt. Am Abend ist dann Zeit für Austausch, gemeinsames Grillen, Sport oder einfach Entspannung. Auch Workshops zu Energiewende, Berufsperspektiven und nachhaltigem Leben gehören zum Programm – inklusive Verpflegung und Unterbringung.

Ein besonderes Highlight: Die Möglichkeit, das EuP-Zertifikat (elektrotechnisch unterwiesene Person) zu erwerben – ein Pluspunkt für alle, die sich für eine Ausbildung oder einen Beruf im Handwerk interessieren.

Mitmachen lohnt sich – jetzt anmelden!

Das Solarcamp bietet nicht nur fachliche Einblicke und neue Perspektiven, sondern auch jede Menge Spaß, Teamwork und neue Kontakte. Noch sind Plätze frei! Die Anmeldung läuft über:

👉 www.solarcamp-bergisch-gladbach.de/teilnehmen/

Weitere Infos:
🌐 www.klimafreunde-rheinberg.de
📧 info@klimafreunde-rheinberg.de
📱 www.facebook.com/klimafreunderheinberg

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Juli 2025, 09_58_55(1)

Neues Angebot im Straßenverkehrsamt: Ab sofort mittwochs ohne Termin

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Pünktlich zum Start der Sommerferien bietet das Straßenverkehrsamt des Rheinisch-Bergischen Kreises in Bergisch Gladbach ein neues Serviceangebot: Ab sofort können Bürgerinnen und Bürger mittwochs vormittags ohne Termin ins Amt kommen und ihre Anliegen direkt vor Ort klären.

Symbolbild

Der sogenannte Walk-In-Service richtet sich vor allem an diejenigen, die kurzfristig eine Dienstleistung benötigen, unerwartet ein Anliegen haben oder in dringenden Fällen rasch Unterstützung brauchen. Damit reagiert die Kreisverwaltung auf den Wunsch vieler Bürger nach mehr Flexibilität und Spontaneität bei Behördengängen.

Flexible Lösung für spontane Besuche

„Durch die Einführung des Walk-In-Services an einem Tag in der Woche und die Beibehaltung der Terminvergabe an den übrigen Tagen schaffen wir ein ausgewogenes Modell“, erklärt ein Sprecher der Kreisverwaltung. So können die Vorteile eines planbaren Ablaufs – kürzere Wartezeiten, gezielte Vorbereitung und feste Zeitfenster – mit der Möglichkeit für spontane Erledigungen kombiniert werden.

Die Verwaltung bittet jedoch um Verständnis, falls es an den Walk-In-Tagen zu längeren Wartezeiten kommen sollte. „Die Bearbeitung hängt von unseren Kapazitäten und der Zahl der Besucher ab. Wir möchten aber auch dann eine gute Servicequalität sicherstellen und Überlastungen vermeiden“, so der Sprecher weiter.

Terminbuchung bleibt an anderen Tagen bestehen

An allen anderen Wochentagen bleibt die bisherige Praxis bestehen: Wer sein Anliegen plant, kann weiterhin verbindlich einen Termin buchen. Dabei erhalten Bürger ein festes Zeitfenster und werden zusätzlich per Erinnerungsfunktion über benötigte Unterlagen informiert. Das vermeidet Wartezeiten und macht die Abläufe effizienter – sowohl für die Kundinnen und Kunden als auch für die Mitarbeitenden.

Mit dem neuen Konzept will der Rheinisch-Bergische Kreis den Bürgerservice noch bürgerfreundlicher gestalten und zugleich den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden.

Weitere Informationen, etwa zu Öffnungszeiten und benötigten Unterlagen, finden Interessierte auf der Website des Rheinisch-Bergischen Kreises.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Juli 2025, 10_09_51(1)

Einbrecher entwenden Bargeld und Schmuck aus Einfamilienhaus

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Sonntag (13.07.) ist es in einem Einfamilienhaus zwischen der Ortschaft Hünger und der Stadtgrenze zu Solingen zu einem Einbruch gekommen. Unbekannte Täter drangen am Nachmittag in das Gebäude ein, nachdem sie eine Balkontür aufgebrochen hatten. Anschließend durchsuchten sie die Räumlichkeiten gezielt nach Wertgegenständen.

Symbolbild

Bewohner entdecken Einbruch bei Rückkehr

Die Bewohner hatten ihr Haus gegen 15:00 Uhr verlassen. Als sie rund zweieinhalb Stunden später, gegen 17:30 Uhr, zurückkehrten, stellten sie den Einbruch fest und alarmierten umgehend die Polizei.

Nach bisherigen Erkenntnissen entwendeten die Täter einen niedrigen zweistelligen Bargeldbetrag, Schmuck sowie eine Sporttasche. Der entstandene Gesamtschaden muss noch genau ermittelt werden.

Polizei sucht Zeugen und bietet Beratung an

Die Polizei nahm vor Ort eine Strafanzeige auf und veranlasste eine Spurensicherung. Das zuständige Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach hat die Ermittlungen übernommen und bittet mögliche Zeugen, sich zu melden. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

Tipps zum Schutz vor Einbrechern

Die Polizei Rhein-Berg weist außerdem darauf hin, dass sie kostenfreie Beratungen rund um den Einbruchschutz anbietet. Interessierte können sich telefonisch unter 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de an die kriminalpräventiven Fachberaterinnen und Fachberater wenden.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 14. Juli 2025, 09_51_18(1)

Motorradfahrer bei Unfall in Overath-Heiligenhaus schwer verletzt

14 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Am Sonntagnachmittag ist es in Overath-Heiligenhaus zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen. Ein 64-jähriger Motorradfahrer aus Köln wurde dabei schwer verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Symbolbild

Zusammenstoß im Kreisverkehr

Gegen 16:20 Uhr war der Kölner mit seiner Yamaha aus Richtung Lohmar-Durbusch in den Kreisverkehr an der Hohkeppeler Straße eingefahren. Er wollte den Kreisverkehr in Richtung Hohkeppeler Straße verlassen. Dabei übersah er nach bisherigen Ermittlungen jedoch einen 61-jährigen Motorradfahrer aus Lohmar, der mit seiner Husqvarna unterwegs war und gerade an einem Fußgängerüberweg einem Radfahrer Vorfahrt gewährte.

Der 64-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr auf das andere Motorrad auf. Anschließend geriet er außer Kontrolle, überfuhr eine Verkehrsinsel, prallte gegen einen Laternenmast sowie eine Mülltonne und kam schließlich auf dem Gehweg zum Liegen.

Schwere Verletzungen, aber keine Lebensgefahr

Ersthelfer, die den Unfall beobachtet hatten, kümmerten sich sofort um den gestürzten Kölner. Rettungskräfte versorgten ihn vor Ort und brachten ihn mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus. Der 61-jährige Fahrer der Husqvarna blieb unverletzt.

Polizei und Rettungsdienst im Einsatz

Die Polizei sperrte den Bereich während der Unfallaufnahme teilweise ab. Eine Fachfirma schleppte die beschädigte Yamaha ab. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Die Polizei ermittelt nun, wie es genau zu dem Unfall kommen konnte.

Kommentare (0)

SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

SPD-Vorsitzender unter Druck: Bürgerpartei GL wirft Waldschmidt „fragwürdiges Demokratieverständnis“ vor

14 Juli 2025 von Gregor Herzfeld

Klaus Waldschmidt (SPD) bald als
Politkommisar in Moskau?
Quelle: Fotomontage der Redaktion


In Bergisch Gladbach ist ein politischer Streit entbrannt: Die Bürgerpartei GL erhebt schwere Vorwürfe gegen den Vorsitzenden der SPD Fraktion, Klaus Waldschmidt. In einer am Montag veröffentlichten Pressemitteilung spricht die Bürgerpartei von einer „unzulässigen Wahlbehinderung“ und wirft Waldschmidt ein Demokratieverständnis vor, das „an Moskau erinnere“.

Konkret wirft Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL, dem SPD-Chef vor, unliebsame Mitbewerber durch fragwürdige Methoden aus dem Rennen drängen zu wollen. „Dieses Verhalten ist ein Schlag ins Gesicht aller Bürgerinnen und Bürger, die auf faire und demokratische Wahlen vertrauen“, erklärte Samirae.

Die Bürgerpartei GL zieht dabei einen historischen Vergleich: Waldschmidt agiere „wie ein Politkommissar“, ein Begriff, der aus der Zeit der Sowjetunion stammt und politische Aufpasser beschreibt, die Loyalität gegenüber der Partei sicherstellen sollten – notfalls auch mit Druck oder Repression. „Sein Verständnis von Demokratie scheint eher dorthin zu passen“, so Samirae weiter.

Nach Angaben der Bürgerpartei soll selbst die CDU-Fraktion in Bergisch Gladbach das Vorgehen der SPD als „zutiefst undemokratisch“ bezeichnet haben. Details hierzu wolle man nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses am 17. Juli bekannt geben. Dort wird über die Zulassung zur Kommunalwahl entschieden.

Die Bürgerpartei kündigte zudem an, im Anschluss an die Entscheidung des Ausschusses ein Video über ihre sozialen Kanäle zu veröffentlichen, in dem weitere Hintergründe erläutert werden.

Hintergrund:
Der Begriff „Politkommissar“ stammt aus der Sowjetunion und bezeichnete einen politischen Funktionär, der in Armee und Verwaltung die strikte Parteilinie überwachte. Er steht heute sinnbildlich für autoritäre Politikstile ohne Rücksicht auf demokratische Verfahren.

Das vollständige Wahlprogramm der Bürgerpartei GL sowie weiterführende Informationen sind unter buerger-partei.de abrufbar.


Kommentare (0)

ChatGPT Image 11. Juli 2025, 17_19_33(1)

Erstes Urteil im Kölner Drogenkrieg: Vier Jahre Haft für Komplizen

11 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Köln – Der brutale Streit um geraubtes Cannabis in Köln beschäftigt weiterhin Polizei und Justiz. Nun hat das Landgericht Köln das erste Urteil in einer ganzen Serie von Verfahren gefällt. Ein 30-jähriger Iraker wurde wegen Beihilfe zu einer Geiselnahme zu einer Haftstrafe von vier Jahren verurteilt.

Symbolbild

Waffen und Geld für die Entführung organisiert

Der Angeklagte hatte nach Überzeugung des Gerichts eine entscheidende Rolle dabei gespielt, dass zwei Personen in Bochum in eine Falle gelockt werden konnten. Er nahm Waffen und Bargeld entgegen und gab sie weiter, damit andere Täter damit die geplante Entführung umsetzen konnten. Ziel war es, das spätere Geiselnahme-Opfer und dessen Partnerin ohne Misstrauen in ein Auto zu locken.

Die Staatsanwaltschaft hatte wegen der Schwere der Tat fünfeinhalb Jahre Gefängnis gefordert. Das Gericht blieb mit vier Jahren unter dieser Forderung, erkannte aber klar die Beihilfe zu einer schweren Straftat.

Misshandlungen im Keller einer Villa

Die beiden Entführten wurden im Juli vergangenen Jahres von Bochum nach Köln verschleppt. In Rodenkirchen brachte man sie in den Keller einer Villa, wo sie gefoltert und unter Druck gesetzt wurden. Videoaufnahmen, die das Gericht während des Prozesses zu sehen bekam, dokumentieren die brutalen Szenen der Misshandlung. Die Täter wollten damit offenbar Angst und Schrecken verbreiten und weitere Angehörige der Opfer zur Zahlung von Geld zwingen.

Hintergrund: 350 Kilo Cannabis verschwunden

Hintergrund der brutalen Geiselnahme war offenbar ein geplatzter Drogendeal. Die Geiselnehmer sollen vermutet haben, dass das Paar aus Bochum in den Diebstahl von rund 350 Kilogramm Cannabis verwickelt war. Mit Gewalt und Drohungen versuchten sie, an Informationen oder ein Lösegeld zu kommen.

Weitere Prozesse stehen bevor

Das Verfahren gegen den 30-Jährigen ist erst der Auftakt in einer ganzen Reihe von Gerichtsprozessen rund um diesen Fall. Aktuell laufen noch zwei weitere Prozesse, in denen mutmaßliche Mitglieder dieser Gruppe angeklagt sind. In einigen Wochen sollen zudem weitere Verfahren starten, die ebenfalls Teile dieses kriminellen Netzwerks betreffen.

Polizei und Justiz unter Druck

Die Serie von Geiselnahmen, Drogenraub und Gewaltverbrechen hat die Sicherheitsbehörden in Köln in Alarmbereitschaft versetzt. Ermittler gehen davon aus, dass es noch weitere Beteiligte gibt. Die Polizei arbeitet mit Hochdruck daran, das Netzwerk hinter diesen Straftaten vollständig aufzudecken. Für Köln gilt dieser Fall mittlerweile als eines der spektakulärsten Beispiele für die Verflechtung von Organisierter Kriminalität und Drogengeschäften.

Kommentare (0)

ChatGPT Image 11. Juli 2025, 16_09_43(1)

Leverkusen: Chempark leitet giftiges Pestizid in den Rhein – alles legal

11 Juli 2025 von Felix Morgenstern

Aus dem Chempark in Leverkusen gelangen Woche für Woche rund ein Kilogramm des hochgefährlichen Pestizids Cyproconazol in den Rhein – und das offenbar schon seit Jahren. Nach Auswertungen des nordrhein-westfälischen Wasser-Informationssystems ELWAS sind so bereits Hunderte Kilogramm des in der EU verbotenen Stoffes ins Wasser gelangt. Dennoch ist dieser Vorgang vollkommen legal.

Symbolbild

Cyproconazol – verboten, aber weiter produziert

Cyproconazol ist ein Wirkstoff, der nicht nur für Wasserorganismen extrem schädlich ist, sondern auch beim Menschen erhebliche Gesundheitsschäden verursachen kann. Laut Angaben der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung kann das Mittel die Leber angreifen und sogar die Entwicklung von ungeborenen Kindern beeinträchtigen. Aus diesem Grund hatte die Europäische Union die Verwendung des Pestizids bereits 2021 untersagt. Spätestens Ende 2022 mussten alle Restbestände entsorgt sein.

Produziert wird Cyproconazol jedoch weiterhin. Sowohl der Chemparkbetreiber Currenta als auch die zuständige Bezirksregierung Köln betonen, dass das EU-Verbot lediglich den Einsatz innerhalb Europas betrifft, nicht aber die Herstellung und den Export in Drittländer. Produktionsbedingt gelange der Stoff dabei ins Abwasser – und damit in den Rhein.

Kritik von Umweltverbänden

Für Umweltorganisationen wie den BUND ist das kaum nachvollziehbar. Deren Wasserexperte Paul Kröfges findet es widersprüchlich, dass ein Stoff, der hier als zu gefährlich gilt, weiterhin hergestellt wird und über das Abwasser in die heimischen Gewässer gelangt. Umweltverbände fordern schon lange, dass solche Stoffe in der EU auch nicht mehr produziert werden dürfen.

PFAS-Belastung ebenfalls alarmierend

Neben Cyproconazol gelangen auch weiterhin erhebliche Mengen der sogenannten PFAS, der sogenannten „Ewigkeitschemikalien“, aus dem Chempark in den Rhein. Diese Stoffe gelten als besonders problematisch, weil sie sich in der Umwelt nicht abbauen und in Pflanzen, Tieren und Menschen anreichern. Einige PFAS-Verbindungen sind nach Angaben des Umweltbundesamtes krebserregend.

Im März dieses Jahres wurden aus dem Chempark zeitweise fast zwei Kilogramm PFAS pro Tag in den Rhein eingeleitet – das Fünfzigfache des in NRW geltenden Orientierungswertes. Wer konkret dafür verantwortlich ist, konnte bislang jedoch nicht ermittelt werden. Die Bezirksregierung erklärte, man habe den betroffenen Bereich zwar eingegrenzt, den Verursacher aber nicht gefunden.

Forderung nach Aufklärung und Konsequenzen

Der BUND fordert nun, dass die Bezirksregierung die Suche nach der Quelle der hohen PFAS-Werte nicht auf sich beruhen lässt, sondern intensiv nachforscht. Currenta betont, man arbeite gemeinsam mit den Unternehmen im Chempark daran, Emissionen weiter zu reduzieren.

Solange jedoch weder konkrete Gesetze noch klare Verursacher vorliegen, bleibt die Einleitung dieser gefährlichen Stoffe in den Rhein rechtlich unproblematisch – mit möglicherweise gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
Juli 2025
M D M D F S S
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031