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Massive clouds of smoke rising from a forest fire near a residential area

Brand bei Dynamit Nobel in Leverkusen: Große Rauchwolke über der Stadt

24 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Am 24. Oktober 2024 brach auf dem Chemiegelände der Firma Dynamit Nobel in Leverkusen ein Feuer aus. Die Feuerwehr meldete, dass der Brand während Schweißarbeiten entstand und eine Halle auf dem Gelände in Vollbrand geriet. Bislang gibt es keine Informationen darüber, ob in dem betroffenen Gebäude Gefahrgut gelagert wurde. Glücklicherweise wurden keine Verletzten gemeldet, und nach Angaben der Feuerwehr befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes keine Personen in der Halle. Die Brandursache wird derzeit noch ermittelt.

Sicherheitsmaßnahmen und Sperrungen

Die Polizei hat das Gelände rund um das Chemiewerk großflächig abgesperrt. Über der Anlage stand zeitweise eine große Rauchwolke, die weit sichtbar war. Anwohner wurden über die Warn-App NINA aufgefordert, das Gebiet zu meiden sowie Fenster und Türen geschlossen zu halten. Neben der gesamten Feuerwehr Leverkusen sind auch die freiwillige Feuerwehr und die Werksfeuerwehr von Currenta im Einsatz.

Auswirkungen auf Einrichtungen und den Bahnverkehr

Der Brand hat auch Auswirkungen auf lokale Einrichtungen und den öffentlichen Verkehr. Der Wildpark Reuschenberg bleibt aus Sicherheitsgründen geschlossen. Auch das Avea-Wertstoffzentrum und das Müllheizkraftwerk sind vorübergehend dicht, und die Grünschnittsammlung wurde abgesagt, wie Avea über ihre Social Media-Kanäle mitteilte.

Im Bahnverkehr gibt es ebenfalls Beeinträchtigungen: Die Strecken zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen-Manfort wurden gesperrt. Die Deutsche Bahn informierte, dass die Linien RE 7 und RB 48 betroffen sind. Ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet, jedoch kommt es zu Verspätungen und Ausfällen. Pendler und Reisende werden gebeten, sich auf mögliche Verzögerungen einzustellen.

Die Feuerwehr ist weiterhin im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

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Fokuswoche Vorsorge: Alles geregelt für den Ernstfall

24 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Kostenlose Online-Vorträge der Verbraucherzentralen vom 4. bis 8. November 2024

Die Verbraucherzentralen laden auch in diesem Jahr zur „Fokuswoche Vorsorge“ ein, die vom 4. bis 8. November 2024 stattfindet. In insgesamt 25 kostenlosen Online-Vorträgen werden wichtige Themen wie Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und digitaler Nachlass verständlich erklärt. Interessierte können sich unter www.verbraucherzentrale.nrw/fokuswoche-vorsorge anmelden.

Vorsorge für den Ernstfall – Jetzt handeln!

Wer im Krankheits- oder Pflegefall die eigenen Wünsche festlegen oder rechtliche Angelegenheiten regeln möchte, sollte frühzeitig Vorkehrungen treffen. Die Vorträge der „Fokuswoche Vorsorge“ bieten eine fundierte Einführung in diese Themen. Die etwa einstündigen Vorträge finden täglich um 15 Uhr und 18 Uhr statt und bieten die Möglichkeit, sich auf einfache Weise über die verschiedenen Vorsorgeformen zu informieren.

Überblick über die Themen

  • Patientenverfügung: Hier legen Sie fest, welche medizinischen Maßnahmen in bestimmten Situationen gewünscht oder abgelehnt werden. Termine: Montag, 4.11. bis Freitag, 8.11., jeweils um 15 Uhr und 18 Uhr.
  • Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung: Bestimmen Sie, wer im Notfall Ihre rechtlichen und finanziellen Angelegenheiten regeln soll. Termine: Montag, 4.11. bis Freitag, 8.11., zu unterschiedlichen Zeiten.
  • Digitaler Nachlass: Immer mehr Menschen nutzen Online-Dienste, um wichtige Angelegenheiten zu regeln. Diese Vorträge erklären, wie Sie den Umgang mit Ihren digitalen Daten im Ernstfall regeln können. Termine: Montag, 4.11. bis Freitag, 8.11., um 15 Uhr und 18 Uhr.

Die Teilnahme ist nach vorheriger Anmeldung kostenfrei. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Verbraucherzentrale NRW.

Warum Vorsorge wichtig ist

Ob Krankheit, Unfall oder der Fall, dass wichtige Angelegenheiten plötzlich nicht mehr selbst geregelt werden können – die Themen der Vorsorge betreffen Menschen jeden Alters. Die „Fokuswoche Vorsorge“ bietet eine wertvolle Möglichkeit, sich frühzeitig mit diesen Themen auseinanderzusetzen und Klarheit zu schaffen.

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Eröffnung der Sammlung 2024 zugunsten des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. in Bergisch Gladbach

23 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Die jährliche Sammlung zugunsten des Volksbunds Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (VDK) wurde heute traditionell am Konrad-Adenauer-Platz in Bergisch Gladbach eröffnet. Bürgermeister Frank Stein, Ortsverbandsvorsitzender des Volksbundes, leitete die Auftaktveranstaltung direkt neben dem Wochenmarkt und hob dabei die Bedeutung der Erinnerungskultur und Friedenserziehung hervor.

Neben Bürgermeister Stein waren auch Wolfgang Gorzalka vom VDK-Regionalverband sowie die Geschäftsführerin des Ortsverbandes, Anne Linden, und ihre neue Kassenwartin Jana Lülf vor Ort, um Bürgerinnen und Bürger über die Arbeit des Volksbundes zu informieren. In den kommenden Wochen bis Dezember werden die Sammlerinnen und Sammler in Vereinen und der Bürgerschaft unterwegs sein, um Spenden für den Ausbau und die Instandsetzung von Kriegsgräberstätten im Ausland sowie für Friedenserziehungsprojekte zu sammeln.

Bürgermeister Stein betonte die Relevanz der Friedensarbeit des Volksbundes vor dem Hintergrund aktueller internationaler Konflikte. „Gerade in Zeiten, in denen kriegerische Auseinandersetzungen in Osteuropa die Nachrichten dominieren, ist es umso wichtiger, die Erinnerung an die Gräuel der Vergangenheit lebendig zu halten und unsere junge Generation für Frieden zu sensibilisieren“, so Stein.

Der Volksbund organisiert Friedenserziehungsprogramme, insbesondere in seinen Jugendbegegnungsstätten in Deutschland und im europäischen Ausland. Anne Linden lädt zudem engagierte Bürgerinnen und Bürger ein, sich aktiv an der Sammlung zu beteiligen und sich bei Interesse unter der Telefonnummer 02202 – 14 2497 zu melden.

Über den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Der Leitspruch des Volksbundes „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“ steht im Mittelpunkt der Organisation. Der Volksbund pflegt die Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland und bietet in seinen Jugendbegegnungsstätten Programme zur Friedenserziehung an. Diese Mahnstätten spielen eine immer größere Rolle, da die Zahl der Zeitzeugen abnimmt. Sie sollen insbesondere der jungen Generation helfen, die Vergangenheit zu reflektieren und aus den Fehlern der Geschichte zu lernen.

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Aktionstag „Lebensmittel retten“ auf :metabolon – Tipps und Tricks gegen Lebensmittelverschwendung

23 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Am Samstag, den 23. November 2024, von 10:30 bis 14:00 Uhr, findet auf dem Gelände von :metabolon ein Aktionstag gegen Lebensmittelverschwendung statt. Unter dem Motto „informieren – probieren – mitmachen“ können Besucherinnen und Besucher kostenfrei teilnehmen und zahlreiche Ideen und Tipps mitnehmen, um der Lebensmittelverschwendung entgegenzuwirken.

In Deutschland landen jedes Jahr etwa 11 Millionen Tonnen Lebensmittel im Abfall, ein großer Teil davon direkt bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern. Der Aktionstag richtet sich deshalb gezielt an Endverbraucher, um Wege aufzuzeigen, wie sich Abfälle im Alltag reduzieren lassen. Ob schnelle Rezeptideen aus Resten im Kühlschrank oder kreative Anregungen zum Einmachen und Fermentieren – es gibt viele Möglichkeiten, unnötiges Wegwerfen zu vermeiden und gleichzeitig den eigenen Geldbeutel zu schonen.

Ein Highlight des Tages ist die Vorstellung des Kochbuchs „Restlos Aufgekocht“ von Autorin Luise Rüggeberg. In diesem Buch präsentiert sie alltagstaugliche Rezepte, die darauf abzielen, möglichst keine Lebensmittelreste zu hinterlassen. Besucher sind zudem eingeladen, ihre eigenen Restrezepte in der Rezeptbörse zu tauschen und sich in verschiedenen Workshops weiterzubilden.

Auch der BAV Zero Waste Club, der Ernährungsrat Bergisches Land e. V., der Rheinische LandFrauenverband und regionale Anbieter und Bauern sind mit dabei. Sie informieren über ihre Arbeit und geben wertvolle Hinweise zum nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln.

Der Aktionstag bietet eine tolle Gelegenheit, mehr über nachhaltige Ernährung zu erfahren, köstliche Rezepte auszuprobieren und Teil einer Bewegung zu werden, die die Lebensmittelverschwendung reduzieren möchte.

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Bergisch Gladbach: Abriss oder Erhalt der Stadthäuser? – Diskussion um die Zukunft des Baubestands

21 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

In Bergisch Gladbach wird erneut über den Erhalt oder Abriss der alten Stadthäuser diskutiert. Die Gebäude, einst als Finanz- und Kreisgesundheitsamt erbaut, sind im Zentrum der öffentlichen und politischen Debatte. Die Frage lautet: „Denkmal oder Abriss?“

Der Bergische Geschichtsverein Rhein-Berg sorgte im Herbst 2023 mit der Auszeichnung der Gebäude als „Denkmal des Monats“ für Gesprächsstoff. Diese Häuser, die in den 1950er Jahren erbaut wurden, sind durch ihre kunstvollen Details, wie die Mosaiksonnenuhr und das komplett mit Marmor ausgekleidete „schwarze Treppenhaus“, als „ortsbildprägend“ und „schützenswert“ eingestuft. Diese architektonischen Details sind Zeugnisse der aufstrebenden Nachkriegszeit.

Bürger und Geschichtsverein sprechen sich für den Erhalt aus und argumentieren, dass die Gebäude zusammen mit den Bauten um den Konrad-Adenauer-Platz ein wichtiges städtebauliches Erbe darstellen. Dank ihrer Skelettbauweise sind die Gebäude flexibel umgestaltbar, was eine Sanierung ermöglicht.

Der Planungsausschuss der Stadt prüft nun mögliche Zukunftsoptionen für die Stadthäuser, die nach dem geplanten Umzug der Stadtverwaltung in das AOK-Gebäude an der Bensberger Straße im Jahr 2026 frei werden. Eine Wirtschaftlichkeitsprüfung soll klären, ob eine Sanierung oder ein Teilerhalt sinnvoll ist. Die Gebäude spielen eine wichtige Scharnierrolle zwischen der Innenstadt und dem angrenzenden Zanders-Gelände, das ebenfalls umgestaltet wird.

Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb könnte innovative Lösungen für die Zukunft der Stadthäuser bieten. Die Diskussion um den Erhalt bleibt spannend und betrifft nicht nur den Denkmalschutz, sondern auch die städtebauliche Entwicklung der gesamten Innenstadt.

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Young woman putting goods on counter in supermarket

Verbraucherschutz kritisiert unkorrekte Grundpreisangaben im Supermarkt

19 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Verbraucherschutz NRW – Viele Verbraucher haben es vielleicht schon bemerkt: Die Verpackungen vieler Produkte werden kleiner, der Preis bleibt jedoch gleich. Ob bei Schokolade oder Eis – die sogenannte „versteckte Preissteigerung“ wird immer häufiger zum Ärgernis für den täglichen Einkauf. Doch damit nicht genug: Oft passen Supermärkte ihre Grundpreisangaben am Regal nicht entsprechend an, kritisiert die Verbraucherzentrale NRW.

Antonia Brandstädter von der Verbraucherzentrale erklärt: „Ein typisches Beispiel ist ein bekannter Hersteller, der im Februar 2024 die Füllmenge einer beliebten Eissorte von 900 auf 825 Milliliter reduzierte, ohne den Preis zu senken. Solche Tricks, die den Kunden weniger Produkt für den gleichen Preis bieten, sind mittlerweile weit verbreitet.“

Für Verbraucherinnen und Verbraucher wird der Vergleich zwischen verschiedenen Produkten so immer schwieriger. Um den Preis pro Kilo, Liter oder 100 Gramm zu vergleichen, sind eigentlich die Grundpreisangaben am Regal vorgesehen. Diese sind gesetzlich vorgeschrieben und sollen den direkten Vergleich ermöglichen, ohne dass man selbst aufwendig rechnen muss. Doch eine aktuelle Stichprobe der Verbraucherzentrale NRW zeigt, dass viele Supermärkte diese Pflichtangaben vernachlässigen.

Bei einer Überprüfung von 86 Produkten in 19 Märkten stellten die Verbraucherschützer fest, dass in der Hälfte der Fälle die Grundpreisangaben falsch oder unvollständig waren. Besonders bei der untersuchten Eismarke fehlte in etwa 50 Prozent der Märkte die korrekte Grundpreisangabe. „Es ist leider kein Einzelfall, dass diese Angaben entweder fehlen oder so klein gedruckt sind, dass sie kaum lesbar sind“, so Brandstädter weiter.

Für die Verbraucher bedeutet dies: Man bekommt weniger Produkt zum gleichen Preis, und die wichtigen Preisinformationen zur Orientierung im Regal sind häufig falsch oder fehlen komplett. Das macht den Vergleich verschiedener Produkte schwierig, und viele Verbraucher bemerken die versteckten Preiserhöhungen nicht sofort.

Die Verbraucherzentrale NRW fordert nun, dass Händler ihre Grundpreisangaben regelmäßig überprüfen und korrekt auszeichnen. „Verbraucher sollten sich darauf verlassen können, dass die Angaben am Regal stimmen und gut lesbar sind“, betont Brandstädter. „Wir appellieren auch an die Kunden, auf diese Angaben zu achten und bei Unstimmigkeiten Beschwerde einzulegen.“

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen deutlich, dass Handlungsbedarf besteht, um sicherzustellen, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden und die Verbraucher transparent und fair informiert werden.

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Verkehrsunfallflucht in Wermelskirchen / Dabringhausen (Stumpf)

Wermelskirchen: Zeugen gesucht – Unfallverursacher flüchtet nach Kollision

19 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Freitag (18.10.) wurde die Polizei über eine Verkehrsunfallflucht in der Straße Stumpf im Ortsteil Dabringhausen informiert, bei der ein Baum und ein Verkehrszeichen beschädigt wurden. Der Unfallverursacher entfernte sich vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen.

Nach bisherigen Ermittlungen befuhr der unbekannte Fahrer zwischen Donnerstag (17.10.) 17:00 Uhr und Freitag (18.10.) 03:30 Uhr die Straße Stumpf in Fahrtrichtung Arnzhäuschen. In einer Rechtskurve verlor der Fahrer offenbar die Kontrolle über das Fahrzeug, kam von der Straße ab und prallte sowohl gegen ein Verkehrszeichen als auch gegen einen Baum auf einem Fußgängerüberweg. Trotz des Unfalls setzte der Fahrer die Fahrt fort, ohne die Schäden zu melden oder sich um die Regulierung zu kümmern.

Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.

Das Verkehrskommissariat in Burscheid sucht nun nach Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum flüchtigen Fahrzeug machen können. Hinweise werden unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegengenommen.

Zusätzlich erhofft sich die Polizei Hinweise von Anwohnern, die den Unfall gehört oder gesehen haben könnten. Besonders hilfreich wären Beobachtungen von Fahrzeugen, die zu ungewöhnlichen Zeiten unterwegs waren oder sich auffällig verhalten haben. Auch Dashcam-Aufnahmen von Fahrzeugen, die zu diesem Zeitpunkt in der Nähe der Unfallstelle unterwegs waren, könnten wertvolle Hinweise liefern. Jeder noch so kleine Hinweis könnte helfen, den Vorfall aufzuklären und den Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Vorkommnisse zu melden.

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Refrath. Ehrennadel an Petra Lebek

Petra Lebek erhält Ehrenadel für herausragendes Engagement im Natur- und Umweltschutz

18 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Petra Lebek wurde für ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement im Natur- und Umweltschutz mit der Ehrenadel der Stadt Bergisch Gladbach ausgezeichnet. Die Ehrung fand im Rahmen der Monatsversammlung des Bienenzuchtvereins Bergisch Gladbach e.V. statt und wurde von der ersten stellvertretenden Bürgermeisterin Anna Maria Scherer vorgenommen.

Seit über einem Jahrzehnt setzt sich Petra Lebek für den Schutz von Bienen und Insekten, die Biodiversität und den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein. Seit 2012 ist sie Mitglied im Bienenzuchtverein und wirkt seit 2015 als Schriftführerin. Gemeinsam mit dem Verein etablierte sie das Projekt „Blühendes GL“, das von der UN-Dekade für Biologische Vielfalt ausgezeichnet wurde.

Ein weiteres von ihr unterstütztes Projekt ist der Wildbienenpark, bei dem sie erfolgreich mit der LVR-Werkstätten Lebenshilfe kooperierte. Zudem setzt sie sich für den Schutz von Solitärbienen und im Hornissenschutz ein, sowie im Streuobstwiesenverein, wo sie bei Baumschnitt und Pflanzung hilft.

Lebek engagiert sich auch für das Projekt „Wohlfühlen in der Innenstadt“, bei dem sie insektenfreundliche Bepflanzungen fördert. Die Initiative „Essbare Wiese“, die in Zusammenarbeit mit dem Rheinisch-Bergischen Naturschutzverein e.V. entstand, wurde 2021 mit dem Heimatpreis geehrt.

Darüber hinaus war Lebek Mitbegründerin der Klimafreunde Rhein-Berg und engagiert sich im Projekt „Essbare Stadt“. Zudem baute sie Hochbeete an Flüchtlingsunterkünften und hilft bei der Rettung von Kröten.

Auch über den Umweltschutz hinaus ist Lebek aktiv: Als Ortsvertreterin im Bürgerverein Romaney und Kassiererin sowie Mitglied im Bergischen Geschichtsverein. Zudem ist sie in der Pfarrgemeinde St. Pankratius als Kommunionhelferin tätig.

Die Verleihung der Ehrenadel würdigt Lebeks unermüdlichen Einsatz für Natur und Umwelt.

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New modern apartment building with balconies and blue sky

Hunderte Wohnungen zu wenig: Wohnungsbau bleibt drängendes Thema in Bergisch Gladbach

17 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Der Mangel an Wohnungen, insbesondere an gefördertem Wohnraum, bleibt eine der größten Herausforderungen in Bergisch Gladbach. Die Ergebnisse einer aktuellen Studie haben dies erneut bestätigt. Die Reaktionen aus der Politik zeigen, dass die Parteien unterschiedliche Ansätze verfolgen, um den Wohnungsbau zu fördern und der Wohnraumknappheit entgegenzuwirken.

Harald Henkel (CDU), stellvertretender Fraktionsvorsitzender, sieht den Abbau von Vorschriften und flexiblere Regelungen als Lösungsansatz: „Der Wohnungsbau kann nur durch den Abbau starrer Quoten, wie beim sozialen Wohnungsbau, beschleunigt werden, da diese private Investoren abschrecken. Flexiblere Quoten würden den Wohnungsbau eher fördern. Zudem muss die Stadtverwaltung Bauanträge schneller bearbeiten.“

Ähnlich äußerte sich auch Dorothee Wasmuth von der FDP: „Die Digitalisierung der Bauantragsprozesse und der Verzicht auf starre Quoten für den sozialen Wohnungsbau sind für die FDP entscheidende Punkte. Diese Maßnahmen könnten den Wohnungsbau in Bergisch Gladbach vorantreiben, anstatt Investoren abzuschrecken.“

Dem entgegnet Klaus W. Waldschmidt, Fraktionschef der SPD, dass vor allem der Mangel an bezahlbarem und gefördertem Wohnraum das zentrale Problem sei: „Immer mehr Wohnungen fallen aus der Sozialbindung, und Neubauten richten sich fast ausschließlich an das obere Preissegment. Unter Bürgermeister Frank Stein wurden jedoch bereits wichtige Schritte eingeleitet. Die Stadt hat wieder Grundstücke für den Wohnungsbau erworben und der Baulandbeschluss vom Januar 2023 schreibt vor, dass künftig 30 Prozent des neu entstehenden Wohnraums gefördert werden.“

Auch Theresia Meinhardt von Bündnis 90/Die Grünen hebt die Bedeutung der Nachverdichtung und neuer Bauprojekte hervor: „Wir stehen vor der Herausforderung, dass wenig bebaubare Flächen zur Verfügung stehen und die Nachfrage stetig steigt. Mit der Bebauung des Zandersgeländes und des Wachendorff-Geländes sollen in den nächsten 20 Jahren über 2.000 neue Wohneinheiten entstehen. Dennoch ist uns bewusst, dass der Bedarf nur schwer gedeckt werden kann.“

Aus Sicht der Stadtverwaltung betont Ragnar Migenda, Beigeordneter der Stadt, den Bedarf an mehr Baugenehmigungen und die Notwendigkeit von schnelleren Verfahren: „Wir benötigen jährlich Baugenehmigungen für 300 bis 400 Wohneinheiten im sozialen Wohnungsbau. Projekte auf großen Baugrundstücken wie dem Zanders- und dem Wachendorff-Gelände bieten Potenzial. Es gibt bereits viele Interessenten, doch wir müssen die Genehmigungsverfahren beschleunigen und den Dialog mit Architekten und Bauherren verbessern.“

Zusätzlich thematisierte Migenda die Problematik des Wohnungsleerstands und die Zweckentfremdung von Bestandswohnungen. „Auf Bundesebene fehlen 400.000 Wohnungen, während gleichzeitig 600.000 Baugenehmigungen ungenutzt bleiben. Das ist bedenklich. In Bergisch Gladbach gibt es zwar noch keine alarmierende Entwicklung, doch wir prüfen die Einführung einer Zweckentfremdungssatzung. Gerade die Nutzung von Wohnungen als Monteursunterkünfte oder Airbnb muss in einem vernünftigen Rahmen bleiben.“

Die verschiedenen Ansätze der Parteien und der Verwaltung zeigen, dass die Lösung der Wohnraumproblematik viele Facetten hat – von flexiblen Quoten und Digitalisierung über die Nachverdichtung bis hin zur Regulierung des Leerstands. Wie die unterschiedlichen Maßnahmen in der Praxis greifen werden, bleibt abzuwarten.

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Kamala Harris wird gewinnen – sagt der Wahrsager der US-Wahlen

Kamala Harris wird gewinnen – sagt der Wahrsager der US-Wahlen

16 Oktober 2024 von Darian Lambert

Der renommierte Historiker Allan Lichtman, bekannt für seine fast fehlerlosen Wahlvorhersagen seit 1984, prophezeit für die Präsidentschaftswahlen 2024 einen klaren Sieg von Kamala Harris. Seine Methode basiert auf einem System von 13 „Schlüsseln“, die weniger auf Umfragen und mehr auf historischen Fakten beruhen.

Lichtman, der alle US-Wahlentscheidungen – außer einer – seit fast vier Jahrzehnten richtig vorhergesagt hat, bleibt sich auch dieses Mal sicher: Kamala Harris wird die nächste Präsidentin der USA. In einer Zeit, in der Meinungsforscher und komplexe mathematische Modelle den Ton angeben, steht Lichtman mit seinem auf historischen Analysen basierenden Ansatz im Gegensatz zu den gängigen Prognosen. Seine Methode ignoriert Umfragen und konzentriert sich ausschließlich auf die Leistung der regierenden Partei. Für ihn ist eine Wahl vor allem ein Referendum über die Amtszeit der amtierenden Partei.

Lichtmans „Schlüssel zum Weißen Haus“, ein System aus 13 Ja- oder Nein-Fragen, hat ihm den Ruf eingebracht, nahezu unfehlbar zu sein. Die entscheidenden Faktoren, die er für 2024 sieht, reichen von der wirtschaftlichen Stabilität bis hin zur Abwesenheit größerer Skandale oder sozialer Unruhen. Acht dieser Schlüssel sind laut ihm für die amtierende Regierung von Vorteil, was zu einem Sieg von Harris führen wird. Für viele klingt dies gewagt, doch Lichtman vertraut auf die Prognosekraft seiner Methode, die er bereits 1981 zusammen mit dem russischen Wissenschaftler Vladimir Keilis-Borok entwickelte.

Dennoch ist Lichtman nicht unumstritten. Kritiker werfen ihm vor, nachträglich Anpassungen an seinen Vorhersagen vorzunehmen, um seine makellose Bilanz zu wahren. So wird ihm beispielsweise vorgeworfen, seine Vorhersage für die Wahlen 2016 erst nach der Wahl geändert zu haben, als Donald Trump zwar die Wahl, nicht aber die Mehrheit der Stimmen gewann. Lichtman bestreitet dies jedoch vehement.

Obwohl seine Methode einige Schwächen aufweist – viele der „Schlüssel“ sind subjektiv und schwer zu bewerten – bleibt Lichtman eine feste Größe in der politischen Landschaft. Er ist überzeugt, dass Kamala Harris, die aktuelle Vizepräsidentin, als Kandidatin der Demokraten gewinnen wird. Das Spannende an Lichtman: Anders als viele moderne Statistiker, die Wahlergebnisse als unvorhersehbar darstellen, legt er sich klar fest und ist bereit, sich an seinen Aussagen messen zu lassen.

Ob seine Vorhersage für 2024 richtig ist, bleibt abzuwarten. Doch eines steht fest: Die Augen der politischen Welt werden auf Allan Lichtman gerichtet sein, während sich das Rennen ums Weiße Haus weiter zuspitzt.

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