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Städtische Zukunftsvision: Bergisch Gladbach sichert Grünflächen durch monumentalen Grundstückskauf

Städtische Zukunftsvision: Bergisch Gladbach sichert Grünflächen durch monumentalen Grundstückskauf

09 September 2023 von Darian Lambert

In einer geschichtsträchtigen Bewegung hat die Stadt Bergisch Gladbach nun formell den Erwerb weitläufiger Landflächen von der angesehenen Familie von Siemens abgeschlossen. Der Kauf, der am 7. September im Beisein von Bürgermeister Frank Stein und Notar Dr. Jörg Ihle unterzeichnet wurde, zeichnet den Weg für eine ökologisch nachhaltige Zukunft und zeigt das Engagement der Stadt in Sachen Umweltschutz und Klimawandelprävention.

Das neu erworbene Land, das sich zwischen Lerbacher Weg und Herkenrather Straße erstreckt, setzt sich aus einer Vielzahl unterschiedlicher Flächen zusammen, darunter land- und forstwirtschaftliche Gebiete sowie mögliche Entwicklungsbereiche für Bauland gemäß dem Flächennutzungsplan 2035. Dieser Erwerb soll nicht nur zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums beitragen, sondern auch erhebliche ökologische Vorteile mit sich bringen, einschließlich Maßnahmen zum ökologischen Ausgleich und zum Gewässerschutz.

Die finanzielle Investition für den Grunderwerb wird durch die „Grunderwerb Baulandstrategie“ im städtischen Kernhaushalt sichergestellt, wobei eine Wertsteigerung insbesondere für das Ackerland erwartet wird. Die Stadt hat bereits strategische Pläne entwickelt, um die erworbenen Flächen optimal zu nutzen, indem sie Möglichkeiten für zukünftige Grundstücksgeschäfte und ökologische Aufwertungsprojekte bietet.

Stadtentwicklungs- und Klimaschutzdezernent Ragnar Migenda betonte die zentrale Rolle, die diese Flächen bei der Umsetzung des neuen Klimaschutzkonzeptes der Stadt spielen werden: „Flächen dieser Art sind sehr wertvoll für den Erfolg der kommunalen Wärmeplanung, die bis Ende 2025 als Pflichtaufgabe erstellt werden muss.“

Bürgermeister Frank Stein äußerte ebenfalls seinen Optimismus über die positive Auswirkung des Kaufs auf die politischen Ziele der Stadt. Er unterstrich die „besondere Verantwortung der Kommune, Naturräume zu bewahren, zu pflegen und soweit erforderlich im Sinne des Natur- und Umweltschutzes weiter zu entwickeln.“

Der Bürgermeister dankte auch den Fachleuten und den Vertretern der Familie von Siemens für ihre Bemühungen und ihren Einsatz während der Verhandlungen. Er zeigte sich zuversichtlich, dass die neuen Erwerbungen der Stadt helfen würden, ihr Ziel zu erreichen, bis spätestens 2045 CO²-neutral zu sein.

Während der nächste Schritt in dieser Entwicklung noch abzuwarten bleibt, symbolisiert der nun abgeschlossene Kaufvertrag eine nachhaltige Zukunftsvision für Bergisch Gladbach. Eine Vision, die die Bewahrung der Natur und die Förderung eines gesunden, grünen Lebensraums in den Mittelpunkt stellt, während sie gleichzeitig einen klaren Rahmen für zukünftige Entwicklungs- und Umweltschutzinitiativen bietet.

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Historische Grundstückübergabe: Stadt Bergisch Gladbach erwirbt bedeutsame Flächen von der Familie von Siemens

Historische Grundstückübergabe: Stadt Bergisch Gladbach erwirbt bedeutsame Flächen von der Familie von Siemens

06 September 2023 von Darian Lambert

Der historische Kern der Stadt Bergisch Gladbach steht vor einer bedeutenden Erweiterung. Die offizielle Übergabe eines umfangreichen Grundstücks von der angesehenen Familie von Siemens an die Stadt findet diesen Donnerstag statt, ein Ereignis, das das Potenzial hat, das städtische Bild maßgeblich zu prägen.

In einer geplanten Zeremonie am 7. September 2023 wird Bürgermeister Frank Stein den Kaufvertrag für Flächen im Bereich zwischen Lerbacher Weg und Herkenrather Straße im Notariat von Dr. Jörg Ihle rechtswirksam unterschreiben. Dieser Schritt kommt nachdem bereits zu Beginn des Jahres Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 1.800.000 Quadratmetern nach politischen Beschlüssen erworben werden konnten.

Der aktuelle Kauf umfasst eine beeindruckende Fläche von etwa 573.000 Quadratmetern, einschließlich Ackerland, Wiesen, Wegeflächen und Waldbestand. Die Entscheidung für diesen Erwerb wurde am 31. August vom Ausschuss für Finanzen, Beteiligungen und Liegenschaften genehmigt, und öffnet nun Wege für weitere Entwicklungen in der Region.

Dieses Geschäft repräsentiert eine bedeutende strategische Expansion der Stadt Bergisch Gladbach. Bürgermeister Stein, der die Stadt bei dieser Transaktion vertritt, sprach von einer „historischen Gelegenheit“, die „neue Möglichkeiten für die städtische Entwicklung und den Umweltschutz“ eröffnen wird.

Die genauen Details des Kaufvertrags sind derzeit nicht öffentlich zugänglich, aber es wird erwartet, dass die Akquisition den Weg für eine Vielzahl von städtischen Projekten bereiten wird, die sowohl die lokale Wirtschaft fördern als auch die Lebensqualität der Bürger verbessern sollen.

Mit Blick auf die Zukunft könnte dieser Grundstückübergang eine Schlüsselrolle in der nachhaltigen und ökologischen Entwicklung der Stadt Bergisch Gladbach spielen, mit Projekten, die von der Schaffung neuer Grünflächen bis hin zur Erweiterung des Wohnraums reichen.

Die Einwohner von Bergisch Gladbach und Umgebung dürfen gespannt sein, welche positiven Veränderungen dieser historische Übergang in ihrer Stadt mit sich bringen wird. Es bleibt abzuwarten, wie die erworbenen Flächen genutzt werden, um die Entwicklung der Stadt in den kommenden Jahren positiv zu beeinflussen.

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Reifenstecher bedroht Zeugen in Bergisch Gladbach

Reifenstecher bedroht Zeugen in Bergisch Gladbach

05 September 2023 von Darian Lambert

In den frühen Morgenstunden des 1. September wurde die friedliche Nachtruhe an der Overather Straße in Bergisch Gladbach jäh unterbrochen. Nachdem sie einen Mann beobachteten, der an mehreren Fahrzeugen die Reifen zerstach, sahen sich mutige Zeugen einer Bedrohungslage ausgesetzt. Der unbekannte Täter nutzte ein stichwaffenartiges Objekt, um sich gegen die Zeugen zu wehren, die seinen zerstörerischen Taten Einhalt gebieten wollten.

Gegen 02:30 Uhr waren die Zeugen aus den umliegenden Städten Overath, Rösrath und Bergisch Gladbach auf die zerstörerischen Aktivitäten des Mannes aufmerksam geworden und hatten sich entschlossen, ihn zur Rede zu stellen. Das Aufeinandertreffen eskalierte jedoch schnell, als der Täter die vier Männer bedrohte. Er machte eine bedrohliche Geste mit einem scharfen Gegenstand, bevor er sich zu Fuß über einen nahegelegenen Treppenabgang in Richtung Reginharstraße entfernte.

Laut Zeugenberichten war der Mann etwa 180 bis 185 Zentimeter groß, von kräftiger Statur und hatte sehr kurze helle Haare sowie ein rundliches Gesicht. Er war mit einem weißen Oberteil und Jeans bekleidet und sprach mit einem „slawischen Akzent“. Nachdem er die Treppen hinabgestiegen war, stieg er in ein dunkles Fahrzeug ein, zu dem keine weiteren Informationen vorliegen, und flüchtete in Richtung der BAB-Anschlussstelle Bensberg.

In der Folge entdeckten Polizeibeamte dreizehn beschädigte Fahrzeuge im Bereich der Overather Straße, deren Reifen zerstochen worden waren. Trotz sofort eingeleiteter Fahndungsmaßnahmen gelang es den Behörden bislang nicht, den Täter zu lokalisieren. Die Polizei hat entsprechende Strafanzeigen gefertigt und bittet Zeugen, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 mit sachdienlichen Hinweisen zu melden.

In dieser unsicheren Zeit sind die Bewohner von Bergisch Gladbach aufgerufen, wachsam zu sein und verdächtige Beobachtungen unverzüglich der Polizei zu melden, um zur Sicherheit der Gemeinschaft beizutragen. Die Polizei setzt alles daran, den Täter schnellstmöglich zu fassen und die Bürger vor weiteren potenziellen Bedrohungen zu schützen.

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Notsituation im Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) vorerst geheilt

Notsituation im Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) vorerst geheilt

04 September 2023 von Darian Lambert

In einer überraschenden Wende kehrt der Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) Bergisch Gladbach bereits am 4. September in den Regelbetrieb zurück, ein Schritt, der von der städtischen Führung offenbar als Sieg gefeiert wird, der jedoch ernsthafte Bedenken bezüglich der nachhaltigen Lösung der bestehenden Probleme aufwirft. Der hastige Übergang in den Normalbetrieb, weit früher als ursprünglich erwartet, lässt Raum für skeptische Fragen und potentielle Zukunftssorgen.

Während sich Bürgermeister Frank Stein und der Leiter des AWB, David Zenz, in lobenden Worten für die Mitarbeiter ergehen und die Wiederaufnahme des 48-Stunden Sperrmüllservices ankündigen, bleibt ein kritischer Blick auf die Hintergründe dieser scheinbaren Erfolgsgeschichte nicht aus. Der Einsatz von Leiharbeitsfirmen und zusätzlichen Fahrzeugen scheint mehr eine Notlösung zu sein, die das System am Laufen hält, anstatt ein Zeichen für echte Verbesserungen und nachhaltige Veränderungen.

Der Bürgermeister betont die „außergewöhnliche Leistung“ der Mitarbeiter, doch was ungesagt bleibt, ist die tatsächliche Belastung, der das Personal ausgesetzt war und weiterhin ausgesetzt ist. Ist es wirklich lobenswert, die bereits stark beanspruchten Kräfte noch weiter zu belasten, anstatt grundlegende strukturelle Mängel anzugehen, die zu solch einem Personalausfall während der Urlaubszeit führen?

Ebenso löblich wie die Anstrengungen der Mitarbeiter erscheinen mögen, sollte die Stadtspitze nicht vergessen, dass die Belegschaft keine unbegrenzte Ressource ist. Die Abhängigkeit von Leiharbeit und externen Diensten könnte ein alarmierendes Zeichen für tiefere strukturelle Probleme sein, die ohne eine gründliche Überprüfung und Verbesserung der Arbeitsbedingungen weiterhin bestehen bleiben könnten.

Zenz spricht von einer Erhöhung des Kontingents bis zur Laubzeit im Herbst, eine Aussage, die inmitten der bereits bestehenden Herausforderungen beinahe unverantwortlich erscheint. Die Ausweitung des Serviceangebots, ohne dass eine stabile Grundlage geschaffen wird, könnte das System nur weiter belasten und die Mitarbeiter gefährden.

Der Bürgermeister fordert die Führungskräfte auf, die eingeleiteten Maßnahmen „konsequent umzusetzen“, aber bleibt dabei vage. Welche Maßnahmen wurden ergriffen, um sicherzustellen, dass solche krisenbedingten Engpässe in Zukunft vermieden werden? Wie wird gewährleistet, dass die Mitarbeiter nicht erneut an ihre Grenzen stoßen?

Inmitten des selbstgefeierten Triumphes über die Rückkehr zum Regelbetrieb bleiben ernsthafte, kritische Fragen bezüglich der Nachhaltigkeit dieser Maßnahmen und der langfristigen Gesundheit des AWB Bergisch Gladbach unbeantwortet. Die Bürger dürfen hoffen, dass diese Rückkehr keine voreilige Aktion ist, sondern ein wahrer Schritt hin zu einer stabilen und effizienten Abfallwirtschaft, die nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter ausgetragen wird.

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Bergisch Gladbach in der Klemme: SPD plant drastische Erhöhung der Nebenkosten

Bergisch Gladbach in der Klemme: SPD plant drastische Erhöhung der Nebenkosten

01 September 2023 von Darian Lambert

Klaus Orth (SPD)

Die Stadt Bergisch Gladbach steht mal wieder am finanziellen Abgrund. Nachdem die Parteien versuchten, einen zukunftsfähigen Haushalt und Wege aus der Schuldenfalle zu finden, ließ die SPD die parteiübergreifenden Arbeitsgruppen platzen. Ein altbekannter Trick der Partei soll jetzt aus der Versenkung geholt werden: Die drastische Erhöhung der Grundsteuer.

„Das haben andere auch gemacht“

Klaus Orth, Ex-Bürgermeister und SPD-Mitglied, scheint die Lösung bereits parat zu haben. Sein Verkaufsargument: „Andere Pleite-Städte haben ihre Grundsteuern auch drastisch angehoben.“ Die Grundsteuer wird anteilig auf die Nebenkosten der Mieter umgelegt, wodurch sich die Warmmiete schnell um 30 bis 100 Euro pro Monat erhöhen könnte. Ein schwerwiegender Schlag insbesondere für die Durchschnittsbürger und Mietwohnungsbewohner, die mehrheitlich die Wählerschaft der SPD ausmachen.

Kritik aus den eigenen Reihen

Frank Samirae von der Bürgerpartei GL Bergisch Gladbach beobachtet das politische Trauerspiel seit über einem Jahrzehnt. „Ich stelle immer wieder fest, dass wir es hier im Rat meistens nicht mit Fachleuten zu tun haben, sondern mit Leuten, denen man nicht einmal die Verwaltung eines Mehrparteienhauses zutrauen kann“, so Samirae.

Frank Samirae (BGL)

Parteipolitik und Klüngel vor Vernunft?

Die schweren Vorwürfe wiegen umso mehr, wenn man bedenkt, dass der Rat der Stadt Bergisch Gladbach oft Entscheidungen trifft, bei denen das nötige Fachwissen fehlt. Vorwürfe von Vetternwirtschaft und Missmanagement runden das unschöne Bild ab. Nicht nur die SPD, sondern auch die CDU, die Grünen und teilweise die FDP haben sich in der Vergangenheit schwerer Fehler schuldig gemacht.

Ein schwerer Weg für kleine Parteien

In einer Stadt, in der der politische Klüngel tief verwurzelt ist, haben es kleinere Parteien wie die Bürgerpartei GL schwer, sich Gehör zu verschaffen. Ihre Aktivitäten und Meinungen werden oft übersehen oder absichtlich ignoriert.

Wer zahlt die Rechnung?

Während die großen Parteien auf alten Tugenden und unsoliden Finanzplänen beharren, sind es letztlich die Bürger von Bergisch Gladbach, die die Zeche zahlen müssen. Mit der geplanten Erhöhung der Nebenkosten steigt nicht nur die finanzielle Belastung für die Mieter, sondern auch das Misstrauen in die politischen Akteure der Stadt.

In diesen Zeiten ist eine transparente und zukunftsorientierte Politik mehr gefragt denn je. Ob die SPD mit ihrer Grundsteuer-Strategie auf dem richtigen Weg ist, wird die Zeit – und der Geldbeutel der Bürger – zeigen.

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Umgestaltung der Laurentiusstraße: Ein großer Schritt für eine zukunftsfähige Stadt

Umgestaltung der Laurentiusstraße: Ein großer Schritt für eine zukunftsfähige Stadt

31 August 2023 von Darian Lambert

In einer jüngsten Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen (AMV) hat sich Bergisch Gladbach für eine ambitionierte Neugestaltung der Laurentiusstraße entschieden. Der Beschluss, der in den letzten Jahren immer wieder intensiv diskutiert wurde, stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Entwicklung einer modernen und zukunftsfähigen Innenstadt dar.

Eine „sehr gute Lösung“ für alle Verkehrsteilnehmer

Die Laurentiusstraße spielt aufgrund ihrer Nähe zur Fußgängerzone eine zentrale Rolle im Stadtzentrum. Bürgermeister Frank Stein zeigte sich erfreut über die Entscheidung: „Ich freue mich, dass wir nun zu einem sehr guten Ergebnis gekommen sind“. Im Rahmen der Neugestaltung werden Fußgänger und Fahrradfahrer von verbreiterten Gehwegen und einem Radschutzstreifen in Gegenrichtung der Einbahnstraße profitieren. Darüber hinaus wird die Fahrbahn mit einer neuen Asphaltdecke versehen, was sowohl für Autofahrer als auch für Radfahrer Vorteile bringt.

Mehr Raum und Qualität für alle

Nicht nur werden die Gehwege stadtauswärts erweitert, auch die Anlage von Grünflächen, die Möglichkeit für Außengastronomie und Sitzgelegenheiten sind in der Planung berücksichtigt. „Von der neuen Aufenthaltsqualität werden deshalb nicht nur die Anwohnenden, sondern auch der Einzelhandel profitieren“, so Ragnar Migenda, Beigeordneter für Stadtentwicklung und Klimaschutz. Zusätzliche Bäume sollen zudem das Stadtklima verbessern, was gerade in den heißen Sommermonaten von großer Bedeutung ist.

Finanzierung und Bürgerbeteiligung

Die geplanten Baukosten betragen rund eine Million Euro. Ein Förderantrag für Querungsstellen und den barrierefreien Ausbau ist bereits bei der Bezirksregierung eingereicht und wird derzeit geprüft. Da die Maßnahme unter das kommunale Abgabegesetz fällt, werden mit Abschluss der Baumaßnahme KAG-Beiträge erhoben. „Eine Förderung der KAG-Beiträge durch das Land wird angestrebt mit dem Ziel, Eigentümerinnen und Eigentümer möglichst kostenfrei zu stellen“, erläuterte Migenda. Zur weiteren Transparenz wurden bereits im Juni Informationen an alle Grundstücksbesitzer versendet.

Blick in die Zukunft

Die Umgestaltung der Laurentiusstraße ist für 2024 angesetzt. „Die Neugestaltung ist ein wichtiger Schritt hin zu einer modernen und zukunftsfähigen Innenstadt und unterstützt die beschlossenen Ziele des Mobilitätskonzepts“, betonte Bürgermeister Stein. Mit der Fertigstellung der Maßnahmen ist ein großes Straßenfest geplant. „Hierzu laden wir bereits heute alle Bürgerinnen und Bürger ein, um sich ein eigenes Bild von der ‚neuen‘ Laurentiusstraße zu machen“, so Stein abschließend.

Insgesamt scheint die Neugestaltung der Laurentiusstraße ein vielversprechender Schritt in Richtung einer modernen, inklusiven und nachhaltigen Stadtentwicklung zu sein.

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„Wir tragen diese Freundschaft ganz tief im Herzen“: Bürgermeister Frank Stein empfängt ukrainische Schüler im Historischen Rathaus

„Wir tragen diese Freundschaft ganz tief im Herzen“: Bürgermeister Frank Stein empfängt ukrainische Schüler im Historischen Rathaus

31 August 2023 von Darian Lambert

In einem bewegenden Akt der internationalen Gemeinschaft hat die Stadt Bergisch Gladbach gestern ihre Türen und Herzen für eine Schülergruppe aus der ukrainischen Stadt Butscha geöffnet. Bürgermeister Frank Stein empfing die Jugendlichen im historischen Ratssaal und versprach, die wachsende Verbindung zwischen den beiden Städten zu fördern.

Ein historischer Eintrag im Gästebuch

Die Schülerinnen und Schüler sind Teil eines Austauschprogramms zwischen der Integrierten Gesamtschule Paffrath (IGP) und dem Lyzeum Nr. 5 in Butscha. Als Symbol der wachsenden Beziehung zwischen den beiden Städten durften sie sich im Gästebuch der Stadt eintragen.

Ein Zeichen für den Frieden

Stein betonte, dass eine Gegenvisite der Bergisch Gladbacher Jugendlichen in der Ukraine stattfinden wird, sobald der Frieden in dem Land wiederhergestellt ist. Diese Aussage unterstreicht die Bedeutung des Austausches als eine Investition in eine friedlichere und engere Zukunft.

Gemeinsame Sprache als verbindendes Element

Auf Bitten der Gruppe hielt Bürgermeister Stein seine Rede auf Deutsch, einer Sprache, die die meisten Schülerinnen und Schüler zumindest teilweise verstehen. „Wir sind immer mit vielen positiven Eindrücken nach Hause gekommen und fühlen uns Euch ganz fest verbunden“, so Stein, „wir tragen diese Freundschaft ganz tief im Herzen.“

Internationale Netzwerke

Interessant ist auch die Rolle der polnischen Stadt Pszczyna in der Verbindung zwischen Bergisch Gladbach und Butscha. Pszczyna, eine weitere Partnerstadt von Bergisch Gladbach, diente als Katalysator für die Partnerschaft durch eine bestehende Kooperation mit Butscha.

Ein Dank an die Organisatoren

Frank Stein sprach seinen Dank an alle aus, die diesen Austausch möglich gemacht haben. Organisiert wurde der Besuch vom Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Butscha e.V., in enger Zusammenarbeit mit der IGP. Beide Organisationen wurden von Bürgermeister Frank Stein für ihre Bemühungen mit einer kleinen Aufmerksamkeit gewürdigt.

Blick in die Zukunft

Der Besuch beinhaltet nicht nur einen Eintrag im Gästebuch, sondern auch Stadtführungen durch Köln und Bergisch Gladbach sowie Teilnahme an Veranstaltungen der IGP. „Ich würde mich freuen, wenn die Kontakte, die nun entstanden sind, weiter gepflegt werden. Wir können beiderseitig voneinander profitieren“, schloss Stein seine Rede.

Dieses Treffen steht als Zeugnis für die Kraft der internationalen Freundschaft und Zusammenarbeit, gerade in einer Zeit, in der solche Verbindungen mehr denn je benötigt werden.

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Bergisch Gladbach in Finanznot: Stadt muss „freiwilliges“ Haushaltssicherungskonzept erstellen

Bergisch Gladbach in Finanznot: Stadt muss „freiwilliges“ Haushaltssicherungskonzept erstellen

28 August 2023 von Darian Lambert

Von Unfähigkeit und fehlender Transparenz

Die schwelende finanzielle Krise der Stadt Bergisch Gladbach hat einen neuen Höhepunkt erreicht: Die Stadtverwaltung sieht sich gezwungen, ein „freiwilliges“ Haushaltssicherungskonzept (HSK) auszuarbeiten was bald zu einem echten HSK werden kann. Diese drastische Maßnahme hebt den Schleier von einem Gemeinwesen, das kurz vor dem finanziellen Kollaps steht.

Schlagabtausch im Arbeitskreis

Der Arbeitskreis für Haushaltskonsolidierung war Bühne für hitzige Debatten und unschöne Szenen. Thore Eggert, Kämmerer der Stadt, mahnte: „Ich bitte die Politik uns nun mitzuteilen, was der Auftrag an die Verwaltung ist“. Doch anstatt konkrete Lösungen zu diskutieren, entbrannte eine Kontroverse über die Legitimität des Arbeitskreises selbst. Als Ergebnis kam – wenig überraschend – keine Einigung zustande.

Der SPD-Vorstoß sorgt für Unmut

Klaus Orth (SPD)

Der ehemalige Bürgermeister Klaus Orth (SPD) stellte den bisherigen Konsens und die Arbeit des Gremiums in Frage. Obwohl die Stadt Bergisch Gladbach bereits jetzt mehr ausgibt als sie einnimmt, führte er den Arbeitskreis des Rates ad absurdum. Frank Samirae von der Bürgerpartei GL beendete die Sitzung sichtlich frustriert, indem er fragte, ob die in zwei Stunden erarbeiteten, parteiübergreifenden Vorschläge nun „alle in den Müll wandern“ sollten. Die Antwort: Ein klares Ja.

Die Zeit drängt

Während die Unterstützung der Bundes- und Landesregierung für die Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen bald auslaufen wird, können explodierende Energiekosten und andere Aufwendungen nicht mehr aus eigenen Mitteln geleistet werden. Das wirkt sich auch intern aus: In der Phase eines echten HSK wären keine Beförderungen möglich, und offene Stellen könnten erst später oder gar nicht nachbesetzt werden.

Ein Appell an die Wähler

Es scheint, dass die großen Parteien sich auf die Untätigkeit verlassen haben, die sie seit Jahrzehnten zeigt. Nur der Wähler kann diese Situation verändern, indem er die verantwortlichen Politiker abwählt. Doch die Transparenz fehlt: Die meisten Politiker in Bergisch Gladbach lehnen die Übertragung der Rats- und Ausschusssitzungen ab.

Was ist ein HSK?

Das Haushaltssicherungskonzept ist die ultimative Maßnahme für Kommunen, die ihre finanzielle Schieflage nicht mehr aus eigener Kraft korrigieren können. Ein HSK schränkt die Handlungsfähigkeit einer Kommune auf lange Sicht erheblich ein und setzt viele freiwillige Leistungen auf den Prüfstand.

Fazit: Bergisch Gladbach steht vor einer enormen Herausforderung. Ohne transparente Kommunikation, verantwortungsbewusste Entscheidungsfindung und echte Führungsqualitäten ist die Gefahr eines echten finanziellen Desasters nicht nur real, sondern fast schon vorprogrammiert.

„Die Zwei“ – fragwürdige Berichterstattung

Für weitere Informationen können die Bürger die Rats- und Ausschusssitzungen im Internet(…), ach nein, das ist ja nicht möglich. Die einzige Quelle bleibt die Berichterstattung in Zeitungen.
Was sie von der Gladbacher Politik mitbekommen „dürfen“ ist oft nur von 1-2 Pressevertretern abhängig die selbst aber nicht ganz unabhängig sein könnten. Das verschärft das Gladbacher Problem.

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Schloßstraße in Bensberg: Neuer Natursteinboden und Entspannung für Verkehrsteilnehmer – Nikolausstraße wird nächste Baustelle

Schloßstraße in Bensberg: Neuer Natursteinboden und Entspannung für Verkehrsteilnehmer – Nikolausstraße wird nächste Baustelle

28 August 2023 von Darian Lambert

Ein wichtiger Meilenstein für die Bauarbeiten in der Bensberger Schloßstraße rückt näher. Bald rollen die Räder wieder – und das neben frisch verlegtem Natursteinboden.

Seit dem Baustart am 13. März 2023 hat sich die Szenerie in der Bensberger Schloßstraße zwischen den Hausnummern 1 und 16 stetig gewandelt. Ein großer Erfolg konnte bereits verzeichnet werden, als die Asphalttragschicht pünktlich vor dem populären Radrennen „Rund um Köln“ verlegt wurde. Laut der Planung wird die abschließende Deckschicht in der Woche vom 28. August bis zum 3. September aufgebracht, sodass die Straße voraussichtlich Mitte September wieder für den Kfz-Verkehr zugänglich sein wird.

Nikolausstraße im Visier der Baufirmen

Doch die Entspannung auf der Schloßstraße bedeutet nicht das Ende der Bauarbeiten in der Gegend. Die Bauarbeiten verlagern sich anschließend in die Nikolausstraße, die bislang als Ausweichroute diente. Auch diese Straße wird ein Facelift erhalten, inklusive eines neuen Natursteinbodens. Eine Vollsperrung wird eingerichtet, wobei der Verkehr über den frisch renovierten Abschnitt der Schloßstraße umgeleitet wird. „Wir haben alle Vorkehrungen getroffen, damit die Arbeiten in der Nikolausstraße bis Ende November abgeschlossen sind. So wird das Weihnachtsgeschäft nicht beeinträchtigt“, betont die Baufirma, die die Anwohner rechtzeitig mit Informationsmaterial versorgt.

Durchdachte Bauarbeiten sorgen für schnelle Umsetzung

Die logistische Herausforderung, Straßensanierungen und -umgestaltungen schnell und effizient durchzuführen, wird durch ein ausgeklügeltes Vorgehen gemeistert. „Abriss- und Erdarbeiten gehen Hand in Hand mit der Verlegung des neuen Bodenbelags. Dies ermöglicht eine zügige Fertigstellung der jeweiligen Bauabschnitte“, so die Baufirma.

Erreichbarkeit bleibt gewährleistet

Ein weiteres Plus: Während der gesamten Bauzeit bleiben alle Geschäfte und Hauseingänge erreichbar. Dies ist ein wichtiger Punkt für die lokale Wirtschaft und den Alltag der Anwohner.

Die Umbaumaßnahmen sind Teil des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Bensberg, das die Umgestaltung der Infrastruktur in der Region regelt. Für alle, die immer auf dem neuesten Stand sein möchten, steht ein Online-Bautagebuch zur Verfügung. Zudem können Interessierte einen Newsletter abonnieren oder die erste Ausgabe der Baustellenzeitung im Stadtteilbüro abholen.

In einer Zeit, in der Bauprojekte oft aufgrund von Komplikationen und Verzögerungen in der Kritik stehen, scheint Bensberg ein Beispiel für effiziente und gut kommunizierte Stadterneuerung zu setzen.

Weitere Informationen:

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Helden der Nacht: Feuerwehr Bergisch Gladbach bewältigt vier Brände in 12 Stunden

Helden der Nacht: Feuerwehr Bergisch Gladbach bewältigt vier Brände in 12 Stunden

26 August 2023 von Darian Lambert

Es war eine Nacht der Extreme für die Feuerwehr Bergisch Gladbach. Innerhalb von 12 Stunden rückte die Feuerwehr zu nicht weniger als vier Bränden aus und bewies einmal mehr ihre Leistungsfähigkeit und Professionalität.

Großbrand legt Lagerhalle in Alt-Refrath in Schutt und Asche

Um 21:18 Uhr am Freitagabend ging der erste Notruf ein. Eine starke Rauchentwicklung aus einer Lagerhalle im Stadtteil Alt-Refrath alarmierte die Einsatzkräfte. Dank der schnellen Reaktion konnte ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude und den angrenzenden Wald verhindert werden. Aufgrund der Komplexität des Einsatzes wurden auch Einheiten aus Schildgen, Paffrath/Hand und Herkenrath nachbesetzt. Der Vollbrand konnte erst gegen 23:00 Uhr unter Kontrolle gebracht werden.

Fehlalarm am Wohnpark Bockenberg

Keine Zeit zum Durchatmen: Um 21:46 Uhr meldete der Wohnpark Bockenberg Feuerschein, der sich jedoch als Fehlalarm herausstellte.

Explosion vermieden im Stadtteil Stadtmitte

Ein Containerbrand nahe einer Batterie mit 12 Sauerstoffflaschen im ehemaligen Zanders-Gelände hätte schnell in eine Katastrophe umschlagen können. Die Feuerwehr reagierte prompt und konnte das Feuer schnell unter Kontrolle bringen, während die Sauerstoffflaschen mit Wasser gekühlt wurden.

Maschinenbrand in Heidkamp

Am Samstagmorgen, um 7:55 Uhr, brannte es erneut. Diesmal ging der Notruf aus dem Stadtteil Heidkamp ein. Der Einsatz war schnell abgeschlossen; das Feuer, das in einer Maschine ausgebrochen war, konnte zügig gelöscht werden.

Gemeinsame Anstrengungen

Insgesamt waren bis zu 150 Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst im Einsatz. Zusätzlich zu den Feuerwehrkräften wurden auch Polizei, LANUV und Energieversorger eingesetzt. Besonders hervorzuheben ist die Arbeit der neuen Unterstützungseinheit der Feuerwehr Bergisch Gladbach, die sich um logistische Hintergrundtätigkeiten und den Betrieb des Bürgertelefons kümmerte.

Kommandant zufrieden

Branddirektor Jörg Köhler, der Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach, äußerte sich zufrieden über die Leistungen seiner Teams: „Es ist bemerkenswert, dass wir parallel zwei Großbrände so professionell abarbeiten können. Sehr froh macht es mich, dass sich niemand der Einsatzkräfte bei den Einsätzen ernsthaft verletzt hat.“

Ermittlungen laufen

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Für die Feuerwehr scheint es sich jedoch um eine zufällige Häufung von Einsätzen zu handeln.

In einer Nacht, in der der Schlaf für die Feuerwehrmänner und -frauen ein Fremdwort war, bewies die Feuerwehr Bergisch Gladbach, dass sie in der Lage ist, selbst in Extremsituationen effizient und professionell zu handeln.

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