Archiv | Kultur

Tags: , , ,

lebensrhythmus

16 September 2012 von Karl Feldkamp

dünne schleier verhüllen
kaum den nackten wald
unterholz treibt grün zum licht
krähen bauen baumhäuser
zwischen efeu und kahlem geäst

milde schwebt über gepflügten äckern
bereits in furchen gesäte sehnsucht
lässt schatten verblassen
im dorf werden wieder
schüchtern wege geharkt

hinterm wegekreuz der neu verliebten
teilt ein paar sich den kopfhörer
und schwenkt lachend die hüften

Kommentare (0)

mozärtlich

15 September 2012 von Karl Feldkamp

auf der kurzstrecke geblieben
zwischen sofa kissen und
abenteuer urlaub gebucht
mit vollpension
strom aus fall tiefe
am milchglasfenster zur welt
bleibt flimmerfrei farblos
das handy kündigt mit
der kleinen nachtmusik
werbekontakte an
vom 02 team
flatrate mit
start gut haben

zum glück muss gleich
der hund noch raus

Kommentare (0)

Tags: , ,

jene leichtigkeit

14 September 2012 von Karl Feldkamp

manchmal gehts ganz einfach
die morgensonne trifft
die herzschlagader
ein mürrischer nachbar grüßt lächelnd
und eine längst
gegebene antwort
findet ihre frage

die nacht wiegt dich
in wunschträumen
die füße werden
leichter
selbst das unglück
von gestern
ist heute nur noch
ein schlechter witz

und gegenüber
auf die betonwand
der fabrik sprühte
ein unbekannter sprayer
„Alles Liebe, Dein….“
und du
brauchst nur noch
den namen einzusetzen

Kommentare (0)

Tags: ,

müllprobleme

13 September 2012 von Karl Feldkamp

wollte kühle abendluft aufsaugen
ohne songs aus nachbars musikmaschine
war auf stille eingestellt und lindenblütenduft

grillrauch stieg auf vom balkon
ein stockwerk tiefer stritten Aslans
über küchenphilosophische fragen

schwalben jagten fledermäuse
die ihnen die mücken vertrieben
Krämer belud sein nagelneues wohnmobil

Rollmanns flüsterbetonmischmaschine
flüsterte weniger als Rosens heiserer kampfhund
flugzeuge bestreiften den frühen abendhimmel

die sonne vergoss altrosa
von der autobahn dröhnten laster
gegen das sonntagsfahrverbot

und meine frau und ich
trennen seit jahren brav
unseren müll

Kommentare (0)

Tags: , , ,

talblicke

12 September 2012 von Karl Feldkamp

wer will nicht gelegentlich ein baum sein
sich selbst schatten spenden
verzweigt und verästelt lebensstürmen trotzen
jahrhunderte bemoost überdauern und
efeu berankt nistplätze anbieten

am liebsten wär ich auf einem hügel solitär
an dem sich wildpferde scheuern
nur kein mischwaldbewohner
der schlank dem licht entgegenwächst
um als schrankwandmöbel zu enden

blätter will ich und keine nadeln
den frühling mit lichtem grün ankünden
meine rinde verliebten überlassen
für herzen namen und
den viel versprechenden tag

eine bank soll stehen an meinem stamm
für den blick ins tal
wenn sie im alter wieder kommen
und am liebsten neben mir
begraben sein wollen

Kommentare (1)

Tags: , , , ,

Refrather Schützenfest 2012

11 September 2012 von Darian Lambert

Zum diesjährigen Schützenfest von Samstag, 22.September bis Sonntag, 23. September läd die St. Hubertus Schützenbruderschaft Refrath alle Bürger ein.

Das öffentliche Prinzen- und Königsschießen findet bereits  am Samstag, den 15. September auf dem Schießstand der Schützen am Refrather Marktplatz. Am Freitag den 21.09.2012 um 20.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr ) wird das Schützenwochenende fererlich mit dem Oktoberfest eröffnet. Zu zünftiger bayrischer Musik serviert der SV Refrath bayrische Spezialitäten und Festbier. Alternativ kann man auch das einheimische Kölsch genießen. Die neue SVR Hymne wird von den „Kölschen Bengels“ präsentiert.

Am Sonntag, den 23. September ist die hl.Messe in St. Johann Baptist um 10:30h und anschließend die Kranzniederlegung auf dem Refrather Friedhof. Wie jedes Jahr ist der musikalischen Frühschoppen im Vereinslokal „Ewige Lampe“. Um 16.00 Uhr ist der „Große Festzug“ und anschließend die Krönung der neuen Würdenträgern. Alle Refrather Ortsvereine können gerne am Festzug teilnehmen und ihren Verein repräsentieren. Um telefonische Anmeldung unter 02204-69919 wird gebeten. In diesem Jahr geht der Erlös des Festes zu Gunsten des neuen Kunstrasens in Refrath.

Das komplette Festprogramm können Sie hier herunterladen. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Internetseite der Schützenbrüderschaft.

Karten für diesen Abend erhalten Sie im Vorverkauf bei Foto Wagner, Siebenmorgen 45 , City Optik Hanf &Kröger, Kippekausen 4  sowie auch in der Auszeit und  bei Erik , Heuweg 7.

Kommentare (0)

Tags: , , , , , , , ,

Schloss Bensberg Classic Days 2012

09 September 2012 von Darian Lambert

Strietzel fachsimpelt mit Freunden

Der ehemalige Formel-1-Rennfahrer Hans Joachim Stuck startete bei der Oldtimer-Rallye der Schloss Bensberg Classic Days in der „Sanduhrklasse“. In dieser Klasse sind keine elektronischen Hilfsmittel erlaubt, um die Zeiten der Sonderprüfungen einzuhalten. Nur mechanische Stoppuhren sind erlaubt, selbst die Benutzung von Mobiltelefonen ist untersagt. Stuck, auch bekannt als „Strietzel“ belegte in seiner Wertungsklasse den dritten Platz und in der Gesamtwertung Rang fünf.

Neben Stuck waren auch andere Prominente mit von der Partie. Die Schauspieler Jürgen Prochnow, Herbert Knaup, Helmut Zierl und Erol Sander und sogar auch der Ex-Formel-1-Star Jacky Ickx saßen hinter dem Steuer eines historischen Rennwagens. Ickx war diese Jahr ebenfalls Jurymitglied des Concours d’Elégance. Hierbei wurden rund 40 der weltweit schönsten Klassiker des Automobilbaus präsentiert und wetteiferten um die Trophäen für den schönsten Wagen. Der Concours d’Elégance der Schloss Bensberg Classics wurde auch 2012 vom Weltverband FIVA (Fédération Internationale des Véhicules Anciens) als Event der höchsten FIVA-Kategorie A gewertet.

Bilder: Georg Dresel
www.soliserv.de

Kommentare (0)

Tags: , , , , , , , ,

Schloss Dyck Classic Days 2012

07 August 2012 von Darian Lambert


Die siebten Schloss Dyck Classic Days lockten zahlreiche Oldtimerfreunde auf das malerischen Gelände von Schloss Dyck. Über ganze drei Tage – inklusive zwei Nächten erstreckte sich das diesjährige Spektakel. Um die auf teils mehrere Millionen Euro geschätzten Oldtimer auf dem riesigen Freigelände in Jüchen bewundern zu dürfen, investierten Erwachsene für die Tageskarte 24 Euro und für die Kinderkarten wurden nur 3 Euro veranschlagt. Ob Ford, Mercedes, Opel, Toyota oder der Volkswagen Konzern – alles was Rang und Namen hatte war mit von der Partie, denn die Veranstaltung ist den Autoherstellern sehr wichtig. Auch der älteste Käfer der Welt gehörte zu den automobilen Highlights der ausgestellten 125 Jahre Automobilgeschichte.

Fotografien der zeitlosen Schönheiten haben wir für Sie in unserer Bildergalerie zusammengestellt.

Fotos: Gerog Dresel Soliserv.de

Kommentare (0)

Tags: , , ,

THEAS ist eine Herzensangelegenheit

16 Juni 2012 von Darian Lambert


THEAS Theater ist eine wunderbare Kulturstätte, wie Bergisch Gladbach sie noch nie zuvor hatte. Es gibt das hervorragende Junge Ensemble und seit Anfang 2012 nun auch ein Erwachsenen Ensemble. „Theas ist für mich eine Herzensangelegenheit“, meint Susanne Kemp, ehrenamtliche Beisitzerin im Vorstand. Ich traf sie zum Gespräch am Ort des Geschehens.

Hallo, Susanne. Bevor wir über dich und das THEAS sprechen, erzähl uns doch erst einmal einige Daten und Fakten über die Theaterschule.

Sehr gerne. Die THEAS Theaterschule und THEAS Theater bestehen seit 2008. Damals wurde es als privatwirtschaftlich orientiertes Unternehmen von David Heitmann gegründet. Im Jahr 2009 gab es außerdem im THEAS ein Theaterprojekt mit Jugendlichen aus Beit Jala, an dem auch meine Kinder teilgenommen haben, das war mein persönlicher Zugang zu Theas. So habe ich THEAS kennen und schätzen gelernt. Am 14. Juli 2010 fand die Gründung des THEAS als gemeinnütziger Verein statt. Viele Leute waren anwesend und trugen ihre Mitgliedschaft ein.

Dass auf einem bemerkenswert qualitativ hohen Niveau gearbeitet wird, hat man auch in den Nachrichten lesen können: Kürzlich gewann das Junge Ensemble mit dem Stück „OHNE VORWARNUNG“ den Bopp-Preis, der mit ca. 600 Euro dotiert ist. Ich selbst habe das Stück gesehen und fand es hervorragend.

Ja, das war wirklich eine schöne Sache! Die harte Arbeit und die Mühe, dieses Stück zu entwickeln, wurde damit belohnt. An solch einem Feedback erkennt man den kulturellen Wert der Theaterarbeit.

So eine Auszeichnung ist etwas Besonderes: Was ist das Besondere an THEAS?

Das ist eine schöne Frage, die ich gern beantworten möchte. THEAS ist eine tolle Einrichtung, die die Möglichkeit bietet, Theater selbst zu spielen und zu erfahren. Das ist eine wichtige Erfahrung, denn sie stärkt das Selbstbewusstsein und die Selbstpräsenz enorm. Im THEAS ist das möglich. Theater ist Zündstoff fürs Leben, das ist die Philosophie der Theaterschule. Und sie trifft zu: Wer Theater spielt, kann sein Ausdrucksvermögen testen und probieren, wie weit man gehen kann. Das stärkt übrigens auch das „Selbst“ und das „Ich“, während gleichzeitig die soziale Interaktion mit ausgebaut wird! Ängste und Hemmungen werden abgebaut und der Körper bekommt mehr Lebensenergie! Hast du schon Mal Theater gespielt? Es kann die Sichtweise auf Dinge ändern, die wir sonst nur als „wir selbst“ wahrnehmen. Aber was, wenn man eine Rolle spielt? Man gewinnt neue Eindrücke und man lernt, die Welt aus einem anderen Winkel zu betrachten. Das ist eine einzigartige Erfahrung! Die Räumlichkeiten des THEAS sind auch für Feiern und Feste zu vermieten. In schönem Theaterambiente können unter theaterpädagogischer Anleitung Kindergeburtstage gefeiert werden. Wenn der Bekanntheitsgrad auf diese Weise gesteigert wird und mehr Menschen zu den Vorstellungen kommen, verbessert sich die finanzielle Situation nebenbei, was erfreulich ist. In erster Linie geht es um die ideelle Unterstützung, das Theater darf nicht sterben! Und schon gar nicht in Bergisch Gladbach. 

Was ist dein persönlicher Wunsch für THEAS und die Zukunft?

THEAS läuft nicht ohne Unterstützung! So wie viele Wege nach Rom führen, kann man sich auch hier in unterschiedlicher Weise einbringen. Zum Beispiel kann man Mitglied werden und uns regelmäßig über Beiträge ab drei bzw. einem Euro unterstützen. Natürlich sind auch einmalige Spenden willkommen. Es geht aber nicht immer um Spenden und finanzielle Hilfen, wir brauchen auch Menschen, die hinter THEAS wirklich stehen und sich dafür einsetzen. Man kann natürlich ganz einfach Theatervorstellungen besuchen, Kurse belegen, Räumlichkeiten und Parkplätze mieten oder sich ehrenamtlich einsetzen, indem man z.B. Plakate und Spielpläne für Vorstellungen verteilt, bei der Instandhaltung mithilft oder den Hof pflegt. Das ist Unterstützung, die man nicht mit Geld aufwiegen kann und gerade solch herzliche Dinge sind es, die THEAS braucht. Blumen Müller aus Paffrath spendet uns regelmäßig Künstlerrosen. Auch so kann Unterstützung aussehen. Ich wünsche mir für THEAS und die Zukunft, dass das Theater wieder in die Herzen der Menschen findet, denn THEAS ist eine Herzensangelegenheit.

Ich habe gehört, dass ab Juli / August 2012 wieder eine Jahrespraktikumstelle frei wird. Dies ist sicherlich besonders für Schülerinnen und Schüler vom Berufskolleg für Gestaltung zu empfehlen, da man in die Welt des Theaters eintauchen kann. Vielen Dank für das nette Gespräch Susanne, und ich bin mir sicher, dass dein Aufruf die Menschen rühren und berühren wird. Gib mir doch bitte mal einen Mitgliedsantrag herüber.

Kontaktdaten THEAS Theater und Theaterschule
Jakobstraße 103  in 51465 Bergisch Gladbach
Tel.: 02202 9276500
Internet: www.theas.de

Kommentare (0)

Tags: , , , , , , , , , , , , ,

Von Beit Jala nach Ganey Tikva

05 Juni 2012 von Darian Lambert


Am Montagabend fand die Jahreshauptversammlung des Städtepartnerschaftsvereins Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V. statt. Die Mitglieder waren zahlreich gekommen, um den Bericht der letzten Palästina-Reise von vergangener Woche zu hören, als eine Delegation unter der Leitung des Ehepaars Becker und Bürgermeister Urbach wieder in Palästina und Israel unterwegs war. Lutz Urbach war an diesem Abend ebenfalls anwesend und hatte eine kleine aber feine Sache im Gepäck.

Viele Mitglieder des Städtepartnerschaftsvereins hatten sich an diesem Abend im Gronauer Jugendheim versammelt, um zwei Menschen zu ehren: Die Eheleute Sabine und Axel Becker bekamen von Bürgermeister Lutz Urbach die Ehrennadel der Stadt Bergisch Gladbach in silber verliehen zum Dank an ihre Arbeit um die Partnerschaft mit Beit Jala.

Kurz nach Beginn der Sitzung verkündete Bürgermeister Lutz Urbach den Beschluss des Stadtrates, der die Auszeichnung der beiden vorsah. In einer gelockerten aber sehr persönlichen Dankesrede lobte er die Arbeit von Sabine und Axel Becker, die sichtlich gerührt den warmen Worten lauschten. „Ihr seid der Motor dieser Städtepartnerschaft“. Urbach sprach von der „Freundschaft zwischen den Kulturen“, und dass diese „ein goldenes Ziel dieser Partnerschaft“ sei. Es folgte ein kurzer Exkurs über die Entstehung der Partnerschaft zwischen den beiden Städten, in dem „die bilaterale Arbeit immer der Wunsch beider Seiten“ gewesen sei. Urbach war vergangene Woche selbst mit in Palästina gewesen. „Ich bin beeindruckt zurückgekehrt“, bemerkte er, als er von den Projekten und Fortschritten von LifeGate Rehabilitation in Beit Jala sprach, wo im Juni das neue Gebäude der Organisation eingeweiht werden wird. Zum Schluss ging schließlich noch ein dickes Lob an die Vereinsmitglieder, die mit ihrem tatkräftigen und beherzten Engagement die Partnerschaft unterstützen. „Motoren allein können laufen, aber sie können nichts bewegen. Es braucht immer auch Leute, die dahinter stehen und das ganze tragen“, so Urbach.

Sabine Becker bedankte sich bei allen Menschen, die „der Partnerschaft geholfen und sie gefördert haben“. Man könne die Bedeutung jener kleinen Nadel für sie nicht messen, sagte sie. In Gladbach, fuhr sie fort, sei ein Netzwerk von Menschen entstanden, die mit dem Verein reisten. Axel Becker schloss sich den Worten seiner Frau an und betonte, dass die Partnerschaft nur von „ehrlicher und herzlicher Mitarbeit“ leben kann. Außerdem wies er darauf hin, dass nun ein Wegweiser in Beit Jala steht. Die Aufschrift: „Bergisch Gladbach 3140km“.

Die Verleihung war allerdings nicht das einzige Highlight des Abends. Axel Becker und Lutz Urbach brachten weitere frohe Botschaft aus dem Heiligen Land mit: Die Stadt Bergisch Gladbach befindet sich derzeit in Beratungen über eine Städtepartnerschaft mit der israelischen Stadt Ganey Tikva in der Nähe von Tel Aviv. . „Was für ein schönes Zeichen für den Frieden“, kommentierte ein Vereinsmitglied die Neuigkeit. Der Wunsch der israelischen Kleinstadt mit Bergisch Gladbach und Beit Jala eine trilaterale Partnerschaft einzugehen, wird von allen Seiten begrüßt. „Für diese Partnerschaft gilt natürlich ebenfalls das Prinzip Brücken statt Mauern“, so Becker. Alle rechneten damit, dass die Schließung der Partnerschaft „sehr zügig“ voranschreiten werde und so ein weiterer Schritt Richtung Frieden in Nahost, zumindest auf kommunaler Ebene, gewonnen wird.

Kommentare (0)

Advertise Here
Advertise Here
März 2026
M D M D F S S
 1
2345678
9101112131415
16171819202122
23242526272829
3031