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Pappnasen im Rosenmontagszug – Karneval, aber richtig

13 Februar 2013 von Darian Lambert

Seit 2007 versuchen die Pappnasen Rotschwarz (früher “G8-Pappnasen”) dem Karneval wieder seine rebellische Tradition zurück zu geben.

Am Rosenmontag 2013 trafen sie sich unter dem Motto „Ömverdeile dät Nut – he un am Zockerhut“ und boten im traditionellen “Zoch vor dem Zoch” ein freches, satirisches, karnevalistisches, politisches Frohsinnspektakel. In Sänften ließen sich ALDI-Brüder, Hedgefonds-Manager, Reeder und Zuckerbarone durch die Gegend tragen, gefolgt von einer bunten Schar Robin Hoods, die deren Treiben ein Ende setzen wollten. Viele Aktivisten von attac und OccupyCologne sowie andere Untergrundjecken, u.a. die Kölner Hanfinitiative Cannabis Colonia und zeitdiebe-magazin, nahmen teil.

Die Karnevalslieder von Hardy http://www.youtube.com/user/thestylelab :
· „Wir woll’n das behalten, wir ham euer Geld“
· „Mer bruche keiner – keiner dä uns sät, dat et met spare besser werden dät“
· „An der Copacabana weed ömverdeilt“
Als Zugspitze spielten das Kunstorchester Kwaggawerk www.kwaggawerk.de, und als Aufräumer sorgten Studenten der SpoHo Köln mit den Geldsäcken.

MP3 und Texte von Hardy.S.Party auf: http://pappnasen-rotschwarz.de/Aktuelles.html

Aber jetzt endlich zum Video des Rosenmontagsvorzuges:

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Refrather Jugend-Karnevalsparty im Krea-Jugendclub am 8.2.2013

04 Februar 2013 von Darian Lambert

Refrather Jugend-Karnevalsparty im Krea-Jugendclub
Musik, Tanz und schnapsfreien Karnevalsspaß für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren.

Am Freitag, den 08. Februar 2013 veranstaltet der Krea-Jugendclub von 18.00 bis
22.00 Uhr eine Karnevalsparty für Jugendliche und junge Erwachsene ab 14 Jahren.
Gespielt wird Musik aus den Charts und Karnevalsmusik, um die Party-Stimmung ordentlich anzuheizen.
Wer nicht tanzen möchte, kann aber auch einfach mit Freunden im Café chillen oder kickern.
Kleine Snacks und kühle Getränke zu erschwinglichen Preisen sorgen für einen gefüllten Magen für Jedermann.
Die Jugendlichen erwartet eine coole Karnevalsparty und eine menge Spaß in einem frisch renovierten Partyraum.

Der Eintritt ist kostenlos.
Kostüme sind erwünscht, aber keine Pflicht.

Wo: Krea-Jugendclub
Jugendkulturzentrum der Kreativitätsschule Bergisch Gladbach e.V.
An der Wolfsmaar 11
51427 Bergisch Gladbach
Ansprechpartnerin: Sigrid Brenner und Martin Tubandt
Tel: 02204-303106
team@krea-jugendclub.de
www.krea-jugendclub.de
www.facebook.com/KreaJC
Wann: Freitag, den 08.02.2013
18:00 Uhr – 22:00 Uhr

 

krea_party

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„Nachttanzdemo“ mit DJs und Musik

03 Februar 2013 von Darian Lambert

Mit 1100 Menschen fand am Wochenende für den Erhalt des Autonomen Zentrums in Kalk eine friedliche und bunte Demonstration statt. Die Demonstranten zogen bei der sog. „Nachttanzdemo“ mit DJs und Musik durch die Innenstadt. Man demonstriert gegen das Vorhaben der Stadt Köln zur Räumung der ehemaligen KHD-Kantine in der Wiersbergstraße, welche als autonomes Zentrum bekannt ist. In dem Demonstrationsaufruf der Aktivisten wird Widerstand angekündigt.

Kurz vor dem Neumarkt, wo die Abschlusskundgebung stattfand, seien Flaschen auf Polizisten geworfen worden – heisst es. Die Situation beruhigte sich nach weinigen Minuten jedich wieder. Die Abschlusskundgebung endete schließlich friedlich gegen 21.30 Uhr.

 

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Kabarett mit Jürgen Becker – Der Künstler ist anwesend

23 Januar 2013 von Darian Lambert

Die Kleinkunst hat gegenüber der bildenden Kunst einen Nachteil: Kabarettisten kann man nicht übers Sofa hängen. Wenn man’s doch tut, passt er womöglich nicht recht zur Couchgarnitur. Dennoch kann auch Kleinkunst bildende Kunst sein: „Der Künstler ist anwesend“ ist der Titel eines Programms, das bildende Kunst und Kleinkunst genussreich vereint. Nach diesem Parforceritt durch die Kunstgeschichte wissen Sie genau, was über Gotik und Romanik zum Barock mit Rubens sprichwörtlichem Fleisch dicker Frauen führte. Und warum Marcel Duchamp für die Kunst der Fluch der Keramik wurde.

Samstag, den 02.03.2013download
Veranstaltungsort: Schulzentrum Cyriax
Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr
Eintrittskarten 22,50 €

Karten sind erhältlich bei
Buchhandlung Bücken
Hauptstr. 57 a – 51491 Overath

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KölnTag am 3. Januar – Kölnerinnen und Kölner haben freien Eintritt in die städtischen Museen

02 Januar 2013 von Darian Lambert

Die Museen der Stadt Köln laden am 3. Januar 2013 wieder zum KölnTag ein. Wie an
jedem ersten Donnerstag im Monat haben alle Kunstinteressierten mit Wohnsitz in Köln kostenlosen Eintritt zu den Ständigen Sammlungen. Außerdem sind die Museen länger geöffnet und schließen erst um 22 Uhr. Für den Besuch der Sonderausstellungen gilt allerdings der reguläre Eintrittspreis. Mit Führungen und Veranstaltungen für alle Altersgruppen wollen die Museen sich bekannt machen und besonders diejenigen ansprechen, die bisher noch keine Museumsbesucherinnen und -besucher sind.

Ein Spezialangebot macht das Museum Ludwig allen, die nicht in Köln wohnen. Sie zahlen hier am KölnTag zwischen 17 Uhr und 22 Uhr nur die Hälfte vom Museumseintritt.

Das Programm für Donnerstag, 3. Januar 2013:

Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud

19.00 Uhr – Nur das Beste: Von Caspar David Friedrich bis Van Gogh (Führung)
Museum Ludwig

16.00 Uhr – David Hockney. A Bigger Picture **

19.00 Uhr – Der Blick auf die Rückseite – Die beidseitig bemalten Leinwände in der
Sammlung Haubrich

20.00 Uhr – „Der doppelte Kirchner. Die Rückseiten im Werk von Ernst Ludwig Kirchner“ (Film)
Rautenstrauch-Joest-Museum – Kulturen der Welt

17.30 Uhr – Der Mensch in seinen Welten – Das neue Rautenstrauch-Joest-Museum
(Führung)

18.00 Uhr – Das göttliche Herz der Dinge: Altamerikanische Kunst aus der Sammlung
Ludwig (Führung) **
Museum für Angewandte Kunst Köln

17.30 Uhr – Heilige in der Renaissance und im Barock (Führung)

18.30 Uhr – 125 Jahre MAKK – die Museumsbauten**
Museum für Ostasiatische Kunst

12.00 Uhr – Koratorenführung durch die Sonderausstellung**

17.30 Uhr – Glanz der Kaiser von China: Kunst und Leben in der Verbotenen Stadt
**(Führung)
Kölnisches Stadtmuseum

16.30 Uhr – Mit der Zeitmaschine ins alte Köln (Familienführung ab 8)

18.00 Uhr – Elftausend Jungfrauen. Ralf König: Das Ursula-Projekt** (Führung)

19.30 Uhr – Öffentliche Führung zum KölnTag (Führung)
NS-Dokumentationszentrum (EL-DE-Haus)

17.00 Uhr – Was geschah im EL-DE-Haus? (Familienführung ab 10)

18.30 Uhr – Köln im Nationalsozialismus (Führung)
** für diese Veranstaltung ist auch am KölnTag Eintritt zu zahlen!!
Alle Informationen zum KölnTag finden Sie im Internet unter www.museenkoeln.de.
Tipp: Außer am KölnTag haben alle Kölnerinnen und Kölner auch an ihrem Geburtstag freien Eintritt in die Sammlungen der städtischen Museen.

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Vorruhestandswahn – E-Book von Karl Feldkamp

30 Dezember 2012 von Darian Lambert

Alles, was vor der ewigen Ruhe kommt, verdient noch die Bezeichnung Vorruhestand. Besonders jene Lebensjahre kurz nach dem Renten- oder Pensionseintritt.
Die meisten jungen und älteren Alten wollen es gerade dann noch einmal richtig wissen und geraten in den bei Betroffenen hinlänglich bekannten Vorruhestandswahn. Besonders die Ü60-ger treibt eine kaum beherrschbare innere Unruhe in den möglichst uneingeschränkten Lebensgenuss. Weltreisen, Schlemmereien, Schmetterlinge im Bauch, neue Leute kennen lernen wollen sowie Großtaten jeglicher Art, mit anderen Worten Erlebnishunger pur sucht sich seine Nahrung.
Als Mitbetroffener fühlt Karl Feldkamp (69) sich dazu getrieben, auf seine Art Hilfstellung zu leisten. Er schreibt nicht immer ganz ernst zu nehmende Erzählungen über eignene und diverse Nöte seiner Altersleidensgenossen.
Daraus wurde kürzlich ein E-Book mit dem schlichten Titel Vorruhestandswahn.
Es sei, so der Autor, auch jüngeren Lesern sehr zu empfehlen. Nicht frühzeitig genug könnten sie sich auf die Zeiten jenes Wahns vorbereiten, dem sie ohne diese Lektüre vermutlich hilflos ausgeliefert wären.

Karl Feldkamp, Vorruhestandswahn, E-Book, Satzweiss.com – Chichilli-Agency, 2011, 1,99 €

vorrhuhestands-wahn

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Wolfgang Niedecken liest und singt Autobiografisches aus „Für `ne Moment“

13 November 2012 von Darian Lambert

Er bringt in seinen Liedern den Kölner Dialekt zum Funkeln und verbindet politische Wachsamkeit mit humanitärem Engagement. Er sichert Spuren und ist ein Chronist des Zeitgeschehens. In „Für ‘ne Moment“ erzählt  Wolfgang Niedecken von einer Kindheit zwischen Trümmern im Nachkriegs-Köln, vom katholischen Internat und der Rebellion gegen Autoritäten. Vom Malereistudium und der New Yorker Kunstszene der siebziger Jahre. Von den ersten Texten auf Kölsch, den tragikomischen Anfängen mit BAP und den Triumphen des überregionalen Durchbruchs. Vom Songschreiben und vom Unterwegssein. Von den geplatzten Konzerten in der DDR und den exotischen Konzertreisen nach Nicaragua, Mosambik, China und die ehemalige Sowjetunion. Von den Begegnungen mit Vorbildern wie Heinrich Böll und Bob Dylan, von den Freundschaften und Kollaborationen mit Wim Wenders und Bruce Springsteen. Es sind Geschichten, die vom Mut der Verzweiflung handeln, vom unbedingten Willen weiterzumachen und davon, wie es sich in der noch immer jungen Kunstform Rock’n’ Roll in Würde altern lässt. Sie führen ins Offene: die Zukunft steht immer noch aus.
Am Ende des Buchs stehen Berichte von Niedeckens Reisen nach Afrika und seinem Engagement für ehemalige Kindersoldaten in Uganda und geschändete Frauen im Ostkongo. In einer abendfüllenden Veranstaltung wird Wolfgang Niedecken seine Autobiographie vorstellen. Die Lesung von Passagen aus „Für ‘ne Moment“ wird dabei ergänzt durch den Vortrag von ca 15 Songs, die die Geschichten des Buchs spiegeln, kommentieren und schon wieder neu erzählen. Wolfgang Niedecken begleitet sich dabei auf der akustischen Gitarre.

Donnerstag, den 29.11.2012
Schulzentrum Cyriax
Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr
Eintrittskarten: 27,50 Euro
Freie Sitzplatzwahl

 

Eine Veranstaltung der

Buchhandlung Bücken
Tel. 02206 2104
info@buchhandlung-buecken.de
www.buchhandlung-buecken.de

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Free Pussy Riot flashmob outside of Germany’s only Russian orthodox pilgrimage site in Bekond near Trier

08 November 2012 von Shnippy FreePussyRiot CGN / BN

 Deutsche Version

Activists of the Free Pussy Riot Cologne / Bonn group were supported by Amnesty International Bonn when they gathered in the small village of Bekond near Trier on Saturday, 03.11.2012.
With their protest in front of the only Russian orthodox pilgrimage site in Germany they demanded the immediate release of Pussy Riot members and all other political prisoners in Russia.

Apparently Hotel Brunnenhof is being used as a makeshift church and pilgrimage simultaneously. Potentially present employees preferred to hide behind closed shutters.
20 protestors had travelled from Cologne, Bonn, Frankfurt and Luxembourg to this hotel in order to raise awareness of the increasing restrictive government tactics in Russia.
The collaboration between President Vladimir Putin and the orthodox patriarch and the latter’s former KGB-colleague Kyrill I is of particular concern.

The pilgrimage site in Bekond is vigorously debated in Russia. Since August this year, Duma deputies have been prohibited from owning or purchasing property abroad. According to Russia News, breaking this law results in being fined with around 5-10 million Rubles, a 5-year prison sentence and a prohibition to hold office for 3 consecutive years. 51 % of the hotel property in Bekond is currently being owned by Alina Dolskaya, the wife of Duma deputy Andrey Isayev. The remaining 49 % are being held by the pilgrimage company St. Thomas Tdf GmbH.

Amnesty International employee Klaus H. Walter voiced  his views regarding the issues involved:
„Andrey Isayev, being the chair of the Duma Labour and Social committee, is mainly responsible for the latest tightening of legislation, for instance enforcing non-governmental organizations to register as foreign agents,     if they receive financial aid to support their activities       (this does not only affect local human rights organizations like Memorial and many others, but also prejudices the work of UNESCO or membership organizations like Greenpeace and Amnesty International). The demonstration laws have been drastically restricted      under the auspices of Isayev – and now it turns out that    his very own wife is financially ‚involved‘ with this so-called pilgrimage site near the Luxembourg border. Duma Deputies from opposition parties get arrested and are accused of owning foreign properties. Naturally this does not apply to Mr. Isayev since his wife owns the property.“

The focus of the demonstration however was demand for the immediate release of the band members Nadya Tolokonnikova and Maria Aljochina of Pussy Riot remaining in prison, as well as all other political prisoners in Russia.
The colourful balaclava wearing activists used four megaphones to shout slogans like: ‚Free Pussy Riot, Russia without Putin, Freedom for all political prisoners etc.‘ predominantly in German and Russian.

A conversation between the action organiser Janine Schneider and Bekond Mayor Mr. Reh confirmed that there was one room of the hotel currently being used for praying and holding devine services (the former breakfast room). The building was obviously in the process of being converted. Mr Reh stated that he frequently saw buses filled with pilgrims in front of the hotel. He explained he was simply happy that the property is not left vacant to decay and that it creates working places locally.

Free Pussy Riot Cologne / Bonn is already planning another action for the End of November in the inner city of Cologne. More detailed information will be available here

(https://www.facebook.com/P3ssyRiotGermany/events)

once the formal registration has been submitted to the authorities.

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Pro Pussy Riot Flashmob vor Deutschland’s einzigem russisch-orthodoxem Pilgerzentrum in Bekond

04 November 2012 von Shnippy FreePussyRiot CGN / BN

 English version

Am Samstag, den 03.11.12, versammelten sich Mitglieder von Free Pussy Riot Cologne / Bonn unterstützt von Amnesty International Bonn in dem 852-Seelen-Dorf Bekond bei Trier. Sie protestierten für die Freilassung von Pussy Riot und allen anderen politischen Häftlingen in Russland vor dem einzigen russisch-orthodoxen Pilgerzentrums deutschlandweit.

Das Hotel Brunnenhof wird angeblich auch als Kirche und Pilgerzentrum genutzt, allerdings schotteten sich ggf. anwesende Mitabeiter des Hotels oder der „Kirche“ hinter geschlossenen Rolladen ab. Die 20 Demonstranten waren aus Köln, Bonn, Frankfurt und Luxemburg angereist, um auf die zunehmend restriktiver werdenden Regierungsstrategien in Russland und die Kollaboration von Präsident Wladimir Putin mit dem orthodoxen Patriarchen und früheren Kollegen aus Geheimdienstzeiten Kyrill I. aufmerksam zu machen.

Das Pilgerzentrum in Bekond ist in Russland heftigst umstritten. Seit August ist es russischen Duma-Abgeordneten grundsätzlich verboten Grundstücke im Ausland zu besitzen oder zu erwerben. Laut Russia News ist dies strafbar mit einem Bußgeld von 5 – 10 Millionen Rubel, 5-jähriger Haft und anschließende 3-jährigem Verbot ein öffentliches Amt zu führen. 51% des Grundstücks des Hotels in Bekond gehören Alina Dolskaja, der Ehefrau Duma-Abgeordneten Andrej Issajew. Die anderen 49% besitzt die Pilgerfirma St.Thomas TdF GmbH.

Klaus H. Walter, Mitarbeiter von Amnesty International, äußerte sich zu diesem Thema wie folgt:                       „Andrej Issajew  ist als Vorsitzender des Arbeits- und Sozialausschusses einer der hauptverantwortlichen     Duma-Abgeordneten für die jüngsten Verschärfungen der Rechtsgrundlagen wie z.B. den Zwang für Nichtregierungs-organisationen,  sich als ausländische Agenten registrieren   zu lassen, wenn sie Unterstützungszahlungen erhalten    (dies trifft dann nicht nur lokale Menschenrechts- organisationen wie Memorial  und viele andere, sondern auch die UNESCO  oder Mitgliederorganisationen wie Greenpeace oder Amnesty International).  Das russische Demonstrationsrecht wurde unter Federführung von Issajew drastisch eingeschränkt – und nun stellt sich heraus, dass die Ehefrau eben dieses Herrn an einem sogenannten Pilgerzentrum in der Nähe der luxemburgischen Grenze „beteiligt“ ist. Oppositionsabgerodnete werden eingesperrt weil sie angeblich Besitz im Ausland haben – für Herrn Issajew gilt das natürlich nicht, das ist ja alles Eigentum der Ehefrau.“

Die Thematik des Protests konzentrierte sich jedoch auf die Forderung der Freilassung der beiden noch inhaftierten Bandmitglieder von Pussy Riot, Nadja Tolokonnikowa und Maria Aljochina, sowie aller anderen politischen Häftlinge in Russland.

Mit vier Megafonen riefen die bunt-maskierten Aktivisten lautstark Slogans wie „ Free Pussy Riot, Russland ohne Putin, Freiheit für alle politischen Gefangene usw.“, hauptsächlich in Deutsch und Russisch.

In einem Gespräch zwischen der Demonstrationsleiterin Janine Schneider und dem Bürgermeister Herrn Reh, bestätigte es sich, dass ein Raum des Anwesens (der vorherige Frühstücksraum) zur Zeit als Kirchenraum genutzt werde. Umbauten am Gebäude selber seien im Gange. Herr Reh erklärte, dass er des öfteren Busse mit Pilgern vor dem Hotel gesehen hat. Er sei einfach nur froh, dass das Gebäude nicht verwahrlose und das Unternehmen lokale Arbeitsplätze schaffe.

Free Pussy Riot Cologne / Bonn plant bereits die nächste Demonstration für Ende diesen Monats     in der Kölner Innenstadt. Genauere Informationen werden nach der formellen Anmeldung veröffentlicht und auf der Facebook-Seite

https://www.facebook.com/P3ssyRiotGermany/events

abrufbar sein.

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Kabarett mit Wilfried Schmickler in Overath

26 Oktober 2012 von Darian Lambert

„Ich weiss es doch auch nicht!“ WILFRIED SCHMICKLER ist der „Scharfrichter unter den deutschen Kabarettisten“, seine satirisch brillante Analyse der bundesdeutschen Wirklichkeit weist ihn als kompromisslosen Moralisten aus. Seine Opfer sind immer Täter. Allemal die Großen in Wirtschaft und Politik, Kirche und Medien. Auch die Kleinen, vor allem die Kleinen im Geiste. Und wenn man ihn fragt, wie lange die alle noch so weitermachen dürfen, sagt er: „Ich weiß es doch auch nicht!“ Aber Schmickler macht weiter und feuert in seinem neuen Soloprogramm wieder sein charakteristisches Feuerwerk punktgenauer Pointen ab, mal rotzig und bitterböse, oft wütend und grimmig, fast immer schreiend komisch.

Samstag, den 03.11.2012 Schulzentrum Cyriax
Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 20.00 Uhr
Eintrittskarten: 22,50 Euro

Freie Sitzplatzwahl Karten gibt bei der Buchhandlung Bücken

Tel. 02206 2104
www.buchhandlung-buecken.de

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