07 Dezember 2016 von Darian Lambert
Zwei hochwertige BMW waren das Ziel von Autoaufbrechern.
Die Nacht von Montag auf Dienstag (06.12.) nutzten die Diebe, um auf dem Holunderweg und der Ackerstraße bei zwei Autos zunächst Seitenscheiben zu zerstören. Anschließend bauten die Täter die fest eingebauten Navigationssysteme und ein Lenkrad aus.
Die Tatzeit lässt sich auf 23:30 Uhr bis 07:00 Uhr eingrenzen. Die Spurensicherer der Polizei haben ihre Arbeit aufgenommen. Gesucht werden jetzt noch Zeugen, die in der Nacht verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet haben. Hinweise bitte unter 02202 205-0.
05 Dezember 2016 von Darian Lambert
Einbrecher haben aus einer Wohnung in der Straße Pannenberg einen Fernseher und eine Kamera gestohlen.
Als die 75-Jährige ihre Wohnung in einem Mehrfamilienhaus gestern (04.12.) gegen 12.30 Uhr verlassen hatte, schloss sie alles ordnungsgemäß ab. Als sie gegen 20.45 Uhr wieder zurückkehrte, fand sie die Hauseingangstür offen und ihre Wohnungstür eingetreten vor.
Aus der Wohnung fehlte ein Fernsehgerät aus dem Schlafzimmer und eine Kamera aus einer Handtasche. Auffallend ist nur, dass die Geldbörse aus der Handtasche der Geschädigten nicht gestohlen wurde.
Die Polizei hofft nun auf Zeugen. Wer hat den Einbruch oder den Abtransport des Fernsehers beobachtet. Hinweise werden unter der Telefonnummer 02202 205-0 entgegengenommen.
30 November 2016 von Darian Lambert

Feuerwehr rückte im Großalarm an
Ein brennender Mülleimer in einer Flüchtlingsunterkunft in Paffrath verursachte am Mittwochvormittag Großalarm bei der Feuerwehr Bergisch Gladbach. Da zunächst aufgrund der Meldung des Sicherheitsdienstes nicht wirklich klar war, welches Ausmaß das Feuer hatte und in den Objekten mit zahlreichen Bewohnern zu rechnen ist, alarmierte die Kreisleitstelle neben den hauptamtlichen Kräften der Feuerwache Nord und Süd auch die ehrenamtlichen Einheiten vom Löschzug Stadtmitte und Paffrath/Hand sowie zwei Rettungswagen und einen Notarztwagen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich jedoch sehr schnell heraus, dass ein Mülleimer in einem Duschraum gebrannt hatte, der bereits durch einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes größtenteils abgelöscht werden konnte. Da er dabei Brandrauch eingeatmet hatte, wurde er mit dem Rettungswagen zur Kontrolle ins Krankenhaus gebracht. Alle Bewohner hatten sich zuvor unverletzt in Sicherheit bringen können.
Die Feuerwehr führte lediglich noch Nachlöscharbeiten durch und kontrollierte durch das Öffnen der Wandverkleidung den betroffenen Bereich auf Glutnester. Abschließend wurden die Räume mit einem Lüfter gelüftet und die Einsatzstelle an die Polizei übergeben.
Die Wohnbereiche sind durch das Feuer nicht betroffen, daher können die Bewohner nach Freigabe der Polizei auch wieder in ihre Zimmer.
28 November 2016 von Darian Lambert
Am Donnerstagnachmittag (24.11.) gegen 14:30 Uhr war eine verrutschte Fußmatte Auslöser für den Unfall. Zwei Autofahrer mussten kurz vor der Kreuzung Lerbacher Weg anhalten, weil die Ampel auf Rot wechselte. Ein nachfolgender Klein-Lkw konnte nicht mehr rechtzeitig angehalten werden. Der 43-jährige Fahrer aus Köln gab später an, die Fußmatte hätte eine vollständige Bremsung verhindert.
Eine 49-Jährige und ein 44-Jähriger, beide aus Bergisch Gladbach, erlitten als Beifahrer leichte Verletzungen und konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der 59-jährige Fahrer von einem Bergisch Gladbacher Seat musste vorsorglich im Krankenhaus bleiben. Der Schaden belief sich auf mehrere Tausend Euro, der Seat musste abgeschleppt werden.
25 November 2016 von Darian Lambert
Die Aggerbrücke in Overath-Vilkerath wird ab dem 2. Quartal 2017 durch ein neues Bauwerk ersetzt. Schon jetzt dürfen nur Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis 3,5 Tonnen die Querung passieren, da diese sehr in die Jahre gekommen ist. Während der Bauarbeiten können Fußgänger und Radfahrer die Agger aber weiter passieren, dann kommt eine Behelfsbrücke zum Einsatz, die eine Verbindung zum Ortskern von Vilkerath herstellt. Fahrzeuge können die Stelle dann nicht mehr passieren. Über die Baumaßnahme und deren Verlauf informiert der Rheinisch-Bergsiche Kreis alle Interessierten am 30. November, von 18 bis 20 Uhr, im Sportheim des SC Vilkerath, Zur Kaule, in Overath-Vilkerath.
Eine Sanierung der Brücke ist unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht möglich. Dies wurde nicht zuletzt durch ein Gutachten deutlich.
21 November 2016 von Darian Lambert
Hilfsmöglichkeiten für Stalking-Opfer diskutiert
„Jährlich sterben laut Polizeistatistik bundesweit nach einer Trennung 300 Frauen durch den gewalttätigen ehemaligen Lebenspartner“, weiß die Gleichstellungsbeauftragte des Rheinisch-Bergischen Kreises, Brunhilde Fink. Aufgrund dieser bedrückenden Zahlen und um Hilfsmöglichkeiten zu diskutieren, initiierte der Runde Tisch keine häusliche Gewalt im Rheinisch-Bergischen Kreis die Tagung „Beziehungsstalking nach Trennung und häuslicher Gewalt“. Daran nahmen 80 Fachleute von Beratungsstellen, Frauenhäusern, Polizei und Justiz im Bergisch Gladbacher Kreishaus teil. Stalking-Opfer leiden unter beharrlichem Terror – permanente Verfolgung, Belästigung und Bedrohung greifen massiv in das tägliche Leben ein. Besonders gefährdet sind Frauen, die sich von ihrem Partner trennen und die schon in der Beziehung Gewalt erlebt haben. Oft fühlen sie sich dem Stalker ausgeliefert und sehen keine Möglichkeit, sich zu entziehen. Eine Studie hat ergeben, dass die Täter zu 86 Prozent Männer und die Opfer zu 87 Prozent Frauen sind. Hoffnung auf mehr Schutz für die betroffenen Frauen macht derzeit ein Gesetzentwurf, dem das Bundeskabinett bereits zugestimmt hat. Dieser soll es ermöglichen, dass Stalker leichter zur Verantwortung gezogen werden können.
Auf der Veranstaltung referierten Dr. Heike Küken-Beckmann TU Darmstadt, Rebecca Bermel, Leiterin des Interventionszentrums gegen Häusliche Gewalt Südpfalz, und Roland Hertel, Sozialdienst der Justiz bei der Staatsanwaltschaft Landau und Vorsitzender der BAG Täterarbeit Häusliche Gewalt. In den Vorträgen wurde unter anderem die Psychologie des Stalkings thematisiert. Weiterhin ging es um Möglichkeiten, wie sich Frauen als Opfer von Belästigung und Bedrohung durch den Trennungsstalker schützen können. Auch die aktuellen Veränderungen, die der Gesetzentwurf mit sich bringen könnte, wurden besprochen. Die aus den Vorträgen und der anschließenden Diskussion gewonnen Erkenntnisse, wollen die Fachleute nun in ihre tägliche Arbeit einfließen lassen.
Über den Runden Tisch keine häusliche Gewalt
Neben der Vernetzung verschiedener Institutionen, Behörden und unterschiedlicher Berufsgruppen, ist die Sensibilisierung für das Thema häusliche Gewalt und seinen vielfältigen Facetten ein Schwerpunkt der Arbeit des Runden Tischs keine häusliche Gewalt im Rheinisch-Bergischen Kreis. Seit 2002 arbeitet der Zusammenschluss in der Region kontinuierlich an einer Verbesserung der Hilfsangebote für Frauen und Mädchen, die häusliche Gewalt erleben.
18 November 2016 von Darian Lambert
Die Flucht vor der Polizei endete für einen 28-jährigen Overather am Montagnachmittag (14.11.) in Bergisch-Gladbach Herkenrath. Dabei kippte sein Opel Astra auf die Seite.
Gegen 16:30 Uhr fiel der Astra in Overath-Heiligenhaus auf. Beamte mit einem Zivilwagen wollten den Wagen auf der Durbuscher Straße anhalten und gaben Anhaltezeichen. Diese ignorierte der 28-Jährige und beschleunigte. Auch Blaulicht und Martinshorn konnten ihn nicht zum Anhalten bewegen.
Vielmehr bog er von der Hohkeppeler Straße nach links in Richtung Brodhausen ab. Bei der stark abschüssigen und kurvenreichen Strecke kam es zu einem leichten Unfall mit einem entgegenkommenden BMW. Dabei entstand circa 3.000 Euro Schaden an dem BMW, aber der Overather hielt trotzdem nicht an.
In Immekeppel ging es rechts in Richtung Lindlar weiter. Der weitere Fluchtweg führte über Obersteeg, Klefhaus ins Dürschtal. Von dort aus wieder bergauf nach Bärbroich und weiter bis Herkenrath. Auf dem Asselborner Weg wurde ein Bordstein für den Astra-Fahrer zum Verhängnis. In einer Linkskurve kippte das Auto zur Seite und prallte vor eine Laterne. Nur durch Zufall blieben der 28-Jährige und seine beiden Begleiter (23/w und 31/m) unverletzt.
Bei der Überprüfung des Overathers wurde schnell klar, warum er nicht anhalten wollte. Er pustete zwar nur 0,4 Promille, hatte aber nach eigenen Angaben Drogen konsumiert. Der Astra war nicht zugelassen, die Kennzeichen waren gefälscht und einen Führerschein hatte der 28-Jährige auch keinen mehr.
Nach zwei Blutproben konnte er seinen Heimweg zu Fuß antreten. Ihn erwartet jetzt ein umfangreiches Strafverfahren.
15 November 2016 von HVD-Bergischland
Wir wissen, dass unser Leben begrenzt ist – so hat es die Natur eingerichtet. Es ist aber ein menschlicher Wunsch, die Erinnerung an verstorbene Menschen wach zu halten und ihrer mit persönlichen Worten zu gedenken. Seit vielen Jahren führt der Humanistische Verband Wuppertal / Bergisches Land im November eine gemeinsame Humanistische Gedenkfeier für religionsfreie Menschen durch.
Dazu werden die Angehörigen all derjenigen Verstorbenen noch einmal eingeladen, für die die Feiersprecher des Humanistischen Verbandes im zurückliegenden Jahr eine würdevolle Trauerfeier gestaltet haben.
Die Humanistische Gedenkfeier am Sonntag, dem 13. Nov. 2016, in der Trauerhalle des Kommunal-Friedhofes Lohsiepenstraße in Wuppertal-Ronsdorf bot für alle Beteiligten den erwarteten würdevollen Rahmen.
Zum Programm gehörten eine Gedenkansprache, eine musikalische Umrahmung und Rezitationen. Diese lagen in den Händen unserer Feiersprecher.
Die Programmfolge der letzten Gedenkfeier kann hier abgerufen werden.

alle Fotos: Anja Schreiner
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10 November 2016 von Darian Lambert
Eine 54-Jährige hat in der letzten Nacht in einem Mehrfamilienhaus zu herumgeschrien, dass niemand zur Ruhe kommen konnte. Daher musste die Frau mit zur Wache.
Der Ehemann konnte die 54-Jährige nicht mehr beruhigen. Sie schrie in der letzten Nacht (10.11., 05.00 Uhr) in der Wohnung ständig laut herum. Sie benutzte dabei derbe Kraftausdrücke, die scheinbar unkontrolliert aus ihr heraussprudelten. Auch die anderen Mieter in dem Haus an der Straße Löhe fühlten sich gestört. Da sie sich nicht einmal von den hinzugerufenen Polizeibeamten beruhigen lassen wollte, musste die Frau mit zur Wache. Aber selbst in der Zelle schrie sie weiter unentwegt herum. Daher verbrachte sie mehrere Stunden dort, während sich ihr Alkoholspiegel ein wenig abbauen konnte. Gegen 13.00 Uhr wurde sie von ihrem Mann abgeholt. Auf dem Weg zum Auto schimpfte sie in gewohnter Weise weiter.
04 November 2016 von Darian Lambert
Die Polizei hat zwei Ladendiebe festgenommen, die scheinbar Ware aus mehreren Baumärkten gestohlen haben, um sie anschließend weiter zu verkaufen.
Zwei Mitarbeiter eines Baumarktes am Biberweg beobachteten gestern (03.11.) gegen 15.15 Uhr zwei Männer, die sich Ware in die Jacken steckten. Als die Männer den Kassenbereich passierten, ohne die Ware zu bezahlen, wurden sie gestellt. Doch einer wehrte sich mit Leibeskräften und verlor dabei sogar die Ware. Bei seinem Fluchtversuch verletzte er sich leicht. Insgesamt hatten die Täter Beute von mehreren 100 Euro gemacht.
Beide wurden vorläufig festgenommen.
Den Mitarbeitern war nebenbei auch ein Fahrzeug auf dem Parkplatz aufgefallen. Hierbei handelte es sich um einen grünen Opel. In dem Wagen befanden sich mehrere Einkaufstüten, ebenfalls gefüllt mit technischen Geräten sowie eine Liste mehrerer Baumärkte in NRW. Da es sich offensichtlich hier um das Fluchtfahrzeug der Beiden handelte, wurden der Wagen sowie auch die Vielzahl an elektronischen Kleingeräten sichergestellt. Die Ermittler versuchen nun, die Geräte (z.B. Zeitschaltuhren, Lasermessgeräte, Mobiltelefon, Navigationsgerät und eine Powerbank) den aufgelisteten Baumärkten zuzuordnen.
Die Männer aus Dortmund und Hövelhof sind im Alter von 32 und 39 Jahren. Sie sind der Polizei bereits aus anderen Diebstählen bekannt. Daher wird vermutet, dass die beiden Täter gewerbsmäßig auf Diebestour gehen und damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Der Staatsanwalt hat U-Haftbefehl beantragt. Daher werden beide heute dem Haftrichter vorgeführt.