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„Neue Welten entdecken!“: Volkshochschule startet mit vielfältigem Frühjahrsprogramm

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Unter dem Motto „Neue Welten entdecken!“ beginnt die Volkshochschule Bergisch Gladbach mit Kürten und Odenthal am 23. Februar 2026 ihr neues Frühjahrssemester. Das aktuelle Programmheft ist ab Montag, 8. Dezember 2025, in der Volkshochschule, im Bürgerbüro sowie im Rathaus Bensberg erhältlich. Zusätzlich stehen alle Angebote auch online unter www.vhs-gl.de zur Verfügung.

Erweitertes Angebot im Bildungsurlaub

Im kommenden Semester baut die Volkshochschule ihr Angebot im Bereich Bildungsurlaub weiter aus. Besonders Sprachinteressierte können von neuen Intensivformaten profitieren. So wird vom 16. bis 20. März 2026 ein Bildungsurlaub „Schwedisch intensiv für Einsteigende (A1)“ angeboten, der grundlegende Sprachkenntnisse vermittelt und einen praxisnahen Einstieg ermöglicht.

Fokus auf Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Ein weiterer Schwerpunkt des Frühjahrsprogramms liegt auf der Stärkung demokratischer Grundwerte. Mit verschiedenen Kursen, Diskussionsformaten und Projekten möchte die VHS die Demokratiekompetenz fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig unterstützen. Ziel ist es, Räume für Austausch, Meinungsbildung und aktive Teilhabe zu schaffen.

Neue Online-Seminare speziell für Frauen

Neu im Programm sind empowernde Online-Seminare für Frauen, die sich mit Selbstbewusstsein, Kommunikation und Grenzsetzung beschäftigen. Am 4. Mai 2026 zeigt das Seminar „Power-Rhetorik für Frauen, die überzeugen wollen“, wie ein klarer und souveräner Auftritt gelingt. Am 26. Juni 2026 widmet sich das Angebot „Als Frauen anfingen, Nein zu sagen“ dem selbstbewussten Setzen persönlicher Grenzen.

Gebärdensprache kennenlernen

Auch das Thema Inklusion findet im neuen Programm Platz. Wer die Deutsche Gebärdensprache kennenlernen möchte, kann am 21. März 2026 an einem Schnupper-Workshop teilnehmen. Ein Intensiv-Workshop am 13. Juni 2026 vertieft die ersten Eindrücke und vermittelt, wie ausdrucksstark und lebendig Kommunikation ohne gesprochene Worte sein kann.

Vielfältiges Lernen für unterschiedliche Interessen

Mit dem neuen Programm lädt die Volkshochschule dazu ein, neue Themenfelder zu entdecken, Kompetenzen zu erweitern und sich persönlich weiterzuentwickeln – ganz im Sinne des Mottos „Neue Welten entdecken!“. Weitere Informationen, Termine und Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte online unter www.vhs-gl.de.

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Einbruch in Erdgeschosswohnung in Wermelskirchen – Polizei sucht Zeugen

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Wermelskirchen ist es am frühen Montagabend zu einem Einbruch in eine Erdgeschosswohnung eines Mehrfamilienhauses an der Straße Tente gekommen. Die Tat ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen zwischen 14:50 Uhr und 20:00 Uhr. Die Polizei Burscheid wurde gegen Abend alarmiert und rückte sofort zum Einsatzort aus.

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Beim Eintreffen stellten die Beamtinnen und Beamten deutlich sichtbare Aufbruchspuren an der rückwärtig gelegenen Terrassentür fest. Die Täter hatten sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafft und anschließend mehrere Schränke und Schubladen durchsucht. Ob sie Wertgegenstände oder Bargeld entwendeten, war zum Zeitpunkt der Anzeigenaufnahme noch unklar. Die Wohnungsinhaber prüfen aktuell, ob etwas fehlt.

Nachbar hörte verdächtiges Geräusch

Ein Nachbar berichtete den Einsatzkräften, dass er gegen 16:00 Uhr ein lautes Poltern vernommen habe – ein Hinweis, der möglicherweise mit dem Einbruch in Zusammenhang steht. Weitere Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge liegen bislang nicht vor.

Polizei ermittelt und appelliert an Bevölkerung

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und die Spurensicherung eingeleitet. Um den Fall aufzuklären, bittet das Kriminalkommissariat 2 dringend um Zeugenhinweise. Wer etwas Auffälliges im Bereich der B 51 oder der Straße Tente beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.

Gerade in der dunklen Jahreszeit weist die Polizei darauf hin, verdächtige Beobachtungen stets umgehend zu melden – entweder über den kostenfreien Notruf 110 oder bei jeder Polizeidienststelle.

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Mehr Sicherheit vor Schulen: Verkehrsversuch „Schulstraße“ startet in Hand

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Umfeld der GGS und KGS Hand beginnt am Montag, 12. Januar 2026, ein einjähriger Verkehrsversuch zur Einrichtung einer sogenannten Schulstraße. Ziel der Maßnahme ist es, die Verkehrssicherheit insbesondere für jüngere Schülerinnen und Schüler zu erhöhen und den Bring- und Holverkehr mit dem Auto im unmittelbaren Schulbereich deutlich zu reduzieren.

Zeitlich begrenzte Zufahrtsbeschränkungen

Während des zunächst auf zwölf Monate angelegten Versuchs wird die Einfahrt in die Straßen Im Grafeld, Sankt-Konrad-Straße und Heimstättenweg an Schultagen zu bestimmten Zeiten beschränkt. Die Regelung gilt morgens von 7.30 bis 8.15 Uhr sowie nachmittags von 14.30 bis 15.15 Uhr. In diesen Zeitfenstern dürfen nur Fahrzeuge mit einem Sonderausweis einfahren.

Mit der zeitlich begrenzten Sperrung soll der motorisierte Durchgangsverkehr deutlich verringert werden. Kinder sollen ihren Schulweg sicherer und möglichst autofrei zurücklegen können – zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad.

Anwohnende weiterhin berücksichtigt

Für die Anwohnerinnen und Anwohner der betroffenen Straßen bleibt der Zugang zu den Grundstücken weiterhin gewährleistet. Alle Haushalte erhalten zwei Sonderausweise, die bei Bedarf auch an Dritte weitergegeben werden können. Diese müssen während der Sperrzeiten gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe liegen. Das Ausfahren aus der Schulstraße ist jederzeit auch ohne Ausweis erlaubt.

Zweite Schulstraße in Bergisch Gladbach

Mit dem Verkehrsversuch in Hand richtet die Stadt Bergisch Gladbach ihre zweite Schulstraße ein. Die Maßnahme knüpft an bestehende Konzepte an, mit denen Städte den Schulweg sicherer und übersichtlicher gestalten wollen. Die Stadt betont, dass jeder Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen von zentraler Bedeutung ist.

Begleitende Evaluation geplant

Der Verkehrsversuch wird von Beginn an fachlich begleitet. Nach neun Monaten ist eine erste Zwischenbewertung vorgesehen, bei der Erfahrungen, Beobachtungen und Rückmeldungen aus der Praxis ausgewertet werden. Auf dieser Grundlage soll entschieden werden, ob und in welcher Form die Schulstraße dauerhaft eingerichtet wird.

Hinweise und Informationen

Die Stadtverwaltung bittet Anwohnende und Beteiligte, ihre Hinweise oder Fragen an die Abteilung Mobilität zu richten. Diese ist per E-Mail unter mobilitaet@stadt-gl.de

erreichbar.

Weitere Informationen zum Thema Schulstraßen in Bergisch Gladbach gibt es online unter
www.bergischgladbach.de/schulstrassen.aspx.

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Neue Schutzvitrine für historische Lokomobile: Regionales Engagement bewahrt Technikgeschichte

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Ein bedeutendes Zeugnis der regionalen Industrie- und Agrargeschichte ist im Bergischen Museum für Bergbau, Handwerk und Gewerbe nun dauerhaft geschützt: Die historische Lokomobile von 1907 wurde in der Museumsscheune in einer eigens angefertigten Acrylglasvitrine untergebracht. Die neue Konstruktion bewahrt das seltene Exponat künftig zuverlässig vor Staub, Feuchtigkeit und Verschmutzung.

Seltenes Zeugnis früher Technikgeschichte

Bei der Lokomobile handelt es sich um eine frühe, fahrbare Arbeitsmaschine, die ab der Mitte des 19. Jahrhunderts als mobile Energiequelle genutzt wurde. Zunächst dampfbetrieben, später auch mit Verbrennungsmotoren ausgestattet, kam sie unter anderem auf größeren Höfen zum Antrieb von Dreschmaschinen sowie im Bergbau zum Einsatz.

Das Exemplar aus Bensberg ist besonders, da es über ein hölzernes Fahrgestell verfügt und damit als Vorläufer moderner Traktoren gilt. Heute zählt die Lokomobile zu den seltenen erhaltenen Originalen dieser Art und besitzt hohen technikgeschichtlichen Wert.

Spenden aus der Region machen Projekt möglich

Der Bau der Schutzvitrine wurde durch die Unterstützung zweier regionaler Partner ermöglicht. Metten Stein+Design stellte Materialien für die neue Standfläche im Wert von rund 1.000 Euro zur Verfügung. Die Bensberger Bürgerstiftung unterstützte das Projekt mit 2.000 Euro für den Ankauf der benötigten Vitrinenmaterialien.

Die Idee zur neuen Schutzlösung stammt von engagierten Ehrenamtlichen des Museums. Die Umsetzung übernahm das Werkstattteam des Hauses, das die Vitrine passgenau anfertigte.

Ehrenamtliches Engagement als tragende Säule

Besonders hervorgehoben wird das große Engagement der Ehrenamtlichen, die nicht nur die Idee zur Vitrine entwickelten, sondern auch zahlreiche Stunden in die sorgfältige Reinigung und behutsame Reparatur des Motors investierten. Der Förderverein des Museums betont, dass das Projekt ohne diesen Einsatz in dieser Form nicht realisierbar gewesen wäre.

Die neue Vitrine dient dabei nicht nur dem Schutz eines wertvollen Ausstellungsstücks, sondern steht auch sinnbildlich für das Zusammenspiel von Ehrenamt, regionalen Unternehmen und Stiftungen bei der Bewahrung des kulturellen Erbes.

Wieder für Besucher zugänglich

Die Lokomobile ist ab sofort wieder uneingeschränkt in der Scheune des Bergischen Museums zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden. Mit der neuen Schutzvitrine bleibt dieses außergewöhnliche Zeugnis bergischer Technikgeschichte auch für kommende Generationen erhalten.

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2025-12-08 Heidkamper Familienweihnachtsfest

Weihnachtsstimmung in Heidkamp: Familienweihnachtsfest lädt zum gemeinsamen Feiern ein

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Lichterglanz, weihnachtliche Klänge und der Duft von frischen Waffeln: In Heidkamp steht wieder ein stimmungsvoller Nachmittag für die ganze Familie bevor. Am Freitag, 12. Dezember 2025, findet von 15 bis 18 Uhr bereits zum siebten Mal das Heidkamper Familienweihnachtsfest statt. Veranstaltungsort ist der Hof der Märchensiedlung am Rübezahlwald 4.

Basteln, Spielen und Singen für Kinder

Besonders für Kinder wird einiges geboten: Sie können basteln, Waffeln und Popcorn genießen oder sich auf dem Spielmobil austoben. Um 15:30 Uhr singen die Kinder der Kita Kunterbunt gemeinsam Weihnachtslieder. Ein weiterer Höhepunkt des Nachmittags ist der angekündigte Besuch des Nikolaus, der für leuchtende Kinderaugen sorgen dürfte.

Begegnung und Austausch im Mittelpunkt

Neben dem bunten Programm steht vor allem das Miteinander im Fokus. Bei Kinderpunsch oder Kaffee sollen Nachbarinnen und Nachbarn miteinander ins Gespräch kommen und neue Kontakte knüpfen. Für zusätzliche Gemütlichkeit sorgt ein Lagerfeuer, an dem sich Besucherinnen und Besucher aufwärmen können.

Das Fest versteht sich bewusst als Ort der Begegnung und des Austauschs im Stadtteil und lädt Menschen aller Generationen und Hintergründe zum gemeinsamen Verweilen ein.

Gemeinschaftsprojekt vieler Akteure

Organisiert wird das Familienweihnachtsfest als Kooperationsprojekt der Mitglieder des Runden Tisches Heidkamp und der Stadt Bergisch Gladbach, Abteilung Soziale Stadtentwicklung. Am Runden Tisch arbeiten zahlreiche Organisationen und Initiativen aus Heidkamp zusammen, um gemeinsame Aktionen zu planen, Ressourcen zu bündeln und den Stadtteil aktiv weiterzuentwickeln.

Kostenloses Angebot für alle

Finanziert wird das Fest durch eine Spende der Rheinisch Bergischen Siedlungsbaugesellschaft sowie durch Mittel aus dem NRW-Landesförderprogramm „Teilhabe, Demokratiebildung und Extremismusprävention für junge Geflüchtete“.

Alle Angebote sind kostenlos, damit jede Familie unabhängig von ihrem finanziellen Hintergrund teilnehmen kann. Spenden zur Unterstützung der Aktion sind willkommen.

Viele Unterstützer aus dem Stadtteil

Am Runden Tisch Heidkamp beteiligen sich unter anderem die AWO Jugendberatung, die AWO Jugendwerkstatt, die AWO Kita Kunterbunt, der Kinderschutzbund, einfach gemeinsam e.V., mehrere Kirchengemeinden, der Fachdienst für Integration und Migration der Caritas, der Interkulturelle Treffpunkt Paula, die Rheinisch Bergische Siedlungsgesellschaft sowie die Abteilung Soziale Stadtentwicklung der Stadt Bergisch Gladbach.

Mit dem Heidkamper Familienweihnachtsfest wird einmal mehr gezeigt, wie lebendig gelebte Nachbarschaft und gemeinschaftliches Engagement im Stadtteil sein können.

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Kita-Neubau am Nittumer Weg vorübergehend gestoppt – Kampfmittelprüfung erforderlich

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Auf der Baustelle für die neue Kindertagesstätte am Nittumer Weg ist es derzeit zu einem vorübergehenden Baustopp gekommen. Grund dafür sind Untersuchungen auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Zuge der laufenden Erdarbeiten notwendig wurden.

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Unerwarteter Fund bei Beginn der Tiefbauarbeiten

Erst vor wenigen Wochen war der symbolische Spatenstich für den Kita-Neubau gemeinsam mit dem scheidenden Bürgermeister erfolgt. Die vorbereitenden Arbeiten liefen zunächst planmäßig: Bauzäune wurden errichtet, Rodungs- und Fällarbeiten abgeschlossen und vorhandene Asphaltflächen im Auftrag der Schulbau GmbH zurückgebaut.

Bereits im Vorfeld hatte die Bezirksregierung eine Kampfmittelprüfung anhand von Luftbildauswertungen vorgenommen. Diese ergab zunächst keine Hinweise auf mögliche Verdachtsflächen. Mit dem Start der Tiefbauarbeiten kam es jedoch zu einer unerwarteten Entwicklung: Beim Freiräumen des Bodens wurde ein Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt.

Weitere Kampfmittel entdeckt und entschärft

Nach dem ersten Fund wurden umgehend die zuständige Ordnungsbehörde sowie der Kampfmittelräumdienst eingeschaltet. Kurz darauf wurde ein weiteres Kampfmittel im Baustellenbereich entdeckt und in unmittelbarer Nähe fachgerecht entschärft.

Um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten, ordnete die Ordnungsbehörde eine umfassende Detektion des gesamten Baufeldes an. Ziel ist es, mögliche weitere Kampfmittel auszuschließen, bevor die Arbeiten fortgesetzt werden können.

Externe Spezialprüfung notwendig

Die angeordnete Kampfmitteldetektion stellt eine Spezialleistung dar und wird extern durchgeführt. Sie liegt außerhalb des direkten Einflusses der städtischen Tochtergesellschaft, die das Bauprojekt betreut.

Das Projektteam hofft auf eine zeitnahe Durchführung der erweiterten Untersuchungen, damit der Bau der neuen Kindertagesstätte möglichst bald wieder aufgenommen werden kann. Ob und in welchem Umfang sich der Baustopp auf den geplanten Fertigstellungstermin auswirkt, wird fortlaufend geprüft und abhängig vom Fortschritt der Untersuchungen neu bewertet.

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Kontaktloses Parken: Stadt rüstet alle Parkscheinautomaten um

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Autofahrerinnen und Autofahrer in Bergisch Gladbach dürfen sich auf eine spürbare Erleichterung einstellen: In den Kalenderwochen 50 und 51 rüstet die Stadt sämtliche 53 Parkscheinautomaten im Stadtgebiet auf moderne, kontaktlose Bezahlmöglichkeiten um. Künftig können Parkgebühren nicht nur mit Münzen, sondern auch bequem per EC-Karte sowie Kredit- oder Debitkarte bezahlt werden.

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Schluss mit der Münzsuche

Mit der Umstellung reagiert die Stadt auf die zunehmende Nachfrage nach bargeldlosen Zahlungsoptionen. Das oft mühsame Zusammensuchen von Kleingeld gehört damit der Vergangenheit an. Gleichzeitig reduziert die Stadt durch den Wegfall der regelmäßigen Bargeldleerungen den organisatorischen Aufwand und senkt Kosten.

Alternative für Menschen ohne Karte oder Smartphone

Für Bürgerinnen und Bürger, die weder über eine Bankkarte noch über ein Smartphone verfügen, bleibt das Parken auf städtischen Flächen weiterhin möglich. Hierfür wird das sogenannte Plus-Ticket angeboten.

Vor dem Parken wird auf dem Ticket die Ankunftszeit eingetragen, anschließend muss es gut sichtbar im Fahrzeug ausgelegt werden. Das Plus-Ticket ist farbig im DIN-A6-Format gestaltet und je nach Parkdauer in fünf Varianten erhältlich.

Verkauft wird es an folgenden Stellen:

  • Bürgerbüro Stadtmitte, Konrad-Adenauer-Platz 9
  • Bürgerbüro Bensberg, Schlossstraße 59a
  • Bürgerbüro Refrath, Siebenmorgen 45

Die Einführung des Plus-Tickets geht auf einen politischen Beschluss des Ausschusses für Infrastruktur und Umwelt, Sicherheit und Ordnung zurück.

Weiterhin Handy-Parken möglich

Neben der Kartenzahlung bleibt auch das Handy-Parken als komfortable Alternative bestehen. In Bergisch Gladbach wird das sogenannte Smart-Parking aktuell von fünf Anbietern unterstützt:

  • Easypark
  • moBiLet
  • PayByPhone
  • Parkster
  • Swarco

Nach einer kurzen Registrierung in der jeweiligen App können Parkvorgänge minutengenau abgerechnet werden. Die erforderlichen Informationen, wie Einwahlnummern und Standorte, sind direkt an den Parkscheinautomaten auf den Parkflächen angebracht.

Schritt in Richtung digitale und nachhaltige Stadt

Mit der flächendeckenden Umrüstung der Parkscheinautomaten setzt die Stadt Bergisch Gladbach einen weiteren Schritt in Richtung Digitalisierung. Gleichzeitig wird durch den Wegfall des Bargeldbetriebs der ökologische Fußabdruck reduziert – ein Gewinn für Verwaltung, Umwelt und Nutzerinnen und Nutzer gleichermaßen.

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2025-12-10 Besuch Großwärmepumpe 1(1)

Großes Interesse am Wärmepumpenmonat 2025 in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der Wärmepumpenmonat 2025 im Rheinisch-Bergischen Kreis ist auf große Resonanz gestoßen. Mit einer Vielzahl an Informations- und Austauschformaten bot die kreisweite Veranstaltungsreihe Bürgerinnen und Bürgern ebenso wie Fachakteuren fundierte Einblicke in klimafreundliche Wärmetechnologien. Organisiert wurde der Wärmepumpenmonat vom Team EKKO des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeinsam mit den kreisangehörigen Kommunen, dem Bergischen Energie- und Ressourcenzentrum (BERZ):metabolon sowie der Verbraucherzentrale NRW.

Wärmepumpenpartys als praxisnahes Angebot

Ein besonderer Schwerpunkt lag in Bergisch Gladbach auf zwei sogenannten Wärmepumpenpartys, die am 25. und 27. November stattfanden. Interessierte konnten dabei direkt in privaten Wohnhäusern erleben, wie Wärmepumpen im Alltag funktionieren. Gastgeberinnen und Gastgeber stellten ihre Anlagen vor, berichteten von ihren Erfahrungen und beantworteten Fragen zu Technik, Kosten und Betrieb.

Die Veranstaltungen waren sehr gut besucht und entwickelten sich schnell zu lebhaften Diskussionsrunden. Das offene Format ermöglichte einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema und trug dazu bei, Vorbehalte abzubauen und konkrete Entscheidungsgrundlagen für einen möglichen Umstieg zu liefern.

Fachlicher Austausch bei Exkursion nach Köln

Ergänzt wurde das Programm durch eine Exkursion am 19. November zur Großwärmepumpe im Quartier LÜCK in Köln-Ehrenfeld, die von der Naturstrom AG betrieben wird. Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verwaltung und Bauwirtschaft nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort über Planung, Technik und den Beitrag solcher Anlagen zur nachhaltigen Quartiersversorgung zu informieren.

Positive Rückmeldungen und klare Signale für die Wärmewende

Die Bilanz des Wärmepumpenmonats fällt aus Sicht der Stadt Bergisch Gladbach durchweg positiv aus. Die Veranstaltungen förderten nicht nur Wissen über energieeffiziente Heizsysteme, sondern stärkten auch den Dialog zwischen Bürgerschaft, Fachwelt und Verwaltung.

Der Wärmepumpenmonat setzte damit ein deutliches Zeichen für den Ausbau klimafreundlicher Heiztechnologien in der Region und zeigte, wie wichtig praxisnahe Informationen und der Austausch realer Erfahrungen für das Gelingen der Wärmewende sind.

Die Stadt Bergisch Gladbach dankt allen beteiligten Partnerinnen und Partnern sowie den engagierten Gastgeberinnen und Gastgebern, die den Wärmepumpenmonat 2025 maßgeblich mitgestaltet haben.

Weitere Informationen zur kommunalen Wärmeplanung finden Interessierte online unter:
www.bergischgladbach.de/kommunale-waermeplanung.aspx

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2025-12-10 Schulbesuch Velsen(1)

Schüleraustausch mit Velsen: Jugendliche aus den Niederlanden zu Gast in Bergisch Gladbach

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Zeichen der internationalen Freundschaft hat die Stadt Bergisch Gladbach vom 9. bis 12. Dezember eine Schülergruppe des Ichthus Lyceums aus der niederländischen Partnerstadt Velsen empfangen. Die Jugendlichen sind während ihres Aufenthalts bei Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums (DBG) untergebracht, die den Austausch aktiv begleiten und mitgestalten.

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Offizieller Empfang im Rathaus Stadtmitte

Ein Höhepunkt des Besuchs war der offizielle Empfang am Mittwoch, 10. Dezember, im großen Ratssaal des Rathauses Stadtmitte. Der zweite stellvertretende Bürgermeister Corvin Kochan begrüßte die Gäste erstmals in seiner neuen Funktion. In seinem Grußwort hob er die besondere Bedeutung internationaler Begegnungen unter jungen Menschen hervor und betonte den Wert des direkten Austauschs für das gegenseitige Verständnis und den Abbau kultureller Barrieren.

Langjährige Schulpartnerschaft

Der Schüleraustausch zwischen dem Ichthus Lyceum und dem Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium besteht seit vielen Jahren und gilt als fester Bestandteil der Städtepartnerschaft zwischen Bergisch Gladbach und Velsen. Dieser Austausch trägt maßgeblich dazu bei, die Verbindung zwischen beiden Städten lebendig zu halten. Im kommenden Jahr feiert die Partnerschaft gemeinsam mit den Partnerstädten Bourgoin-Jallieu (Frankreich) und Luton (England) ihr 70-jähriges Bestehen.

Vielfältiges Programm für die Gäste

Für die niederländischen Schülerinnen und Schüler wurde ein abwechslungsreiches Besuchsprogramm organisiert. Neben gemeinsamen Aktivitäten mit ihren Gastgebern stehen Ausflüge nach Köln, eine Führung durch das Papiermuseum Alte Dombach sowie eine traditionelle bergische Kaffeetafel in der Malteser Komturei Herrenstrunden auf dem Programm.

Begleitet wird die Gruppe von den Lehrerinnen Nynke Feddema und Viola Alkema. Die Betreuung auf deutscher Seite übernimmt Dirk Bögemann vom Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium.

Dank an Gastgeber und Unterstützer

Die Stadt Bergisch Gladbach bedankt sich ausdrücklich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Gastfamilien und den Mitgliedern des Arbeitskreises Velsen, die den Austausch mit großem Engagement unterstützen. Solche Begegnungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und stärken die Städtepartnerschaften nachhaltig.

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2025-12-11 Kostenlose Schwimmkurse(1)

Kostenlose Schwimmkurse in Bergisch Gladbach: Starkes Signal für Sicherheit und Chancengleichheit

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Mit einem erfolgreichen Angebot kostenloser Schwimmkurse hat die Stadt Bergisch Gladbach in den vergangenen Monaten ein deutliches Zeichen für mehr Sicherheit, soziale Teilhabe und Gesundheitsförderung gesetzt. In Kooperation mit der DLRG-Ortsgruppe Bensberg konnten zwischen Oktober und Dezember Kinder und Jugendliche gezielt beim Schwimmenlernen unterstützt werden.

Hohe Nachfrage und positive Resonanz

Das Angebot stieß auf großes Interesse: 64 Kinder nahmen an den Kursen teil, die sich über 15 Trainingseinheiten erstreckten. Die Schwimmkurse richteten sich gezielt an Kinder aus Familien, für die reguläre Kursgebühren eine finanzielle Hürde darstellen. Ziel war es, ihnen einen sicheren und professionell begleiteten Einstieg ins Schwimmen zu ermöglichen.

Fokus auf Sicherheit, Selbstvertrauen und Bewegung

Unter Anleitung qualifizierter Trainerinnen und Trainer erlernten die Kinder grundlegende Schwimmtechniken oder bauten bereits vorhandene Fähigkeiten weiter aus. Neben der reinen Technik lag ein besonderer Schwerpunkt auf Wassersicherheit, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Freude an Bewegung.

Durchgeführt wurden die Kurse in enger Zusammenarbeit mit der DLRG Ortsgruppe Bensberg, dem neuen Mohnwegbad, der Bäderbetriebsgesellschaft Bergisch Gladbach sowie erfahrenem Fachpersonal.

Langfristiges Ziel: Schwimmen für alle Kinder ermöglichen

Die Stadt verfolgt mit dem Projekt das Ziel, allen Kindern in Bergisch Gladbach langfristig einen sicheren Zugang zum Schwimmen zu ermöglichen – unabhängig von Herkunft oder finanziellen Möglichkeiten. Schwimmen wird dabei nicht nur als Sport verstanden, sondern als grundlegende Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann.

Finanzierung durch Umschichtung von Projektmitteln

Möglich wurde das Angebot durch die Nutzung von Mitteln aus dem ursprünglich geplanten, jedoch nicht umgesetzten Projekt NarWali. Die Stadt entschied sich bewusst dafür, die verfügbaren Gelder stattdessen in kostenlose Schwimmkurse zu investieren, um einen unmittelbaren und nachhaltigen Nutzen für Kinder und Familien zu schaffen.

Angesichts der positiven Rückmeldungen und der hohen Nachfrage wird deutlich, wie wichtig solche niedrigschwelligen Angebote für die Stadtgesellschaft sind – und welches Potenzial sie für mehr Sicherheit und Chancengerechtigkeit bieten.

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