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Weihnachtliche Klänge in Bergisch Gladbach und Bensberg: Turmbläser und Weihnachtssingen laden zum Mitsingen ein

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Zur Adventszeit gehören Musik und gemeinsames Singen für viele Bürgerinnen und Bürger in Bergisch Gladbach und Bensberg fest dazu. Auch im Jahr 2025 sorgen bewährte Veranstaltungen wieder für festliche Stimmung: Die Turmbläser auf dem Konrad-Adenauer-Platz sowie das Bensberger Weihnachtssingen der „Rathausband“ laden kurz vor den Feiertagen zum Zuhören und Mitsingen ein.

Turmbläser stimmen an Heiligabend auf Weihnachten ein

Am Heiligen Abend erklingen ab 17 Uhr auf dem Konrad-Adenauer-Platz erneut die traditionellen Weihnachtslieder der Turmbläser. Mitglieder der Big Band Bergisch Gladbach nehmen dafür den Dachreiter des historischen Rathauses ein und tragen bekannte weihnachtliche Melodien über den Platz. Eine Stunde lang dürfen sich Besucherinnen und Besucher auf vertraute Klänge freuen – und sind ausdrücklich eingeladen, mitzusingen.

Für eine stimmungsvolle Atmosphäre ist auch abseits der Musik gesorgt: Der Glühweinstand des Weihnachtsmarktes, der offiziell am Vortag endet, bleibt für die Veranstaltung geöffnet. Liedtexte werden bereits vorab auf dem Weihnachtsmarkt ausgelegt und stehen zudem online zur Verfügung, sodass auch spontane Gäste problemlos mitsingen können.

Ein besonderer Dank gilt den beteiligten Musikerinnen und Musikern sowie dem langjährigen Initiator Markus Stümper, der die Tradition der Turmbläser ebenso begleitet wie die Organisation des Weihnachtsmarktes in der Stadtmitte.

Weihnachtssingen im Ratssaal Bensberg

Bereits wenige Tage zuvor findet ein weiteres musikalisches Highlight statt: Am Freitag, 19. Dezember, lädt die „Rathausband“ um 11 Uhr zum traditionellen Weihnachtssingen in den Ratssaal des Rathauses Bensberg ein.

Die Rathausband besteht aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung und begleitet das gemeinsame Singen von klassischen und modernen Advents- und Weihnachtsliedern. Die Veranstaltung ist offen für alle Generationen und zieht jedes Jahr zahlreiche Stammgäste sowie neue Besucherinnen und Besucher an. Der Eintritt ist frei.

Musik als fester Bestandteil der Weihnachtszeit

Ob unter freiem Himmel in der Stadtmitte oder im festlich geschmückten Ratssaal in Bensberg – die musikalischen Veranstaltungen sind aus der Vorweihnachtszeit in Bergisch Gladbach nicht wegzudenken. Sie bieten Gelegenheit, innezuhalten, Gemeinschaft zu erleben und sich gemeinsam auf das Weihnachtsfest einzustimmen.

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Kreistag würdigt langjähriges Engagement und verabschiedet frühere Mitglieder

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der zweiten Sitzung des neu gewählten Kreistags stand neben der inhaltlichen Arbeit auch der Rückblick im Mittelpunkt: Landrat und Kreistag verabschiedeten zahlreiche ausgeschiedene Mitglieder und ehrten ihr langjähriges kommunalpolitisches Engagement. Zudem wurde der frühere Landrat Stephan Santelmann offiziell gewürdigt.

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Würdigung des ehemaligen Landrats

Stellvertretend für den Kreistag dankte der CDU-Fraktionsvorsitzende Uwe Pakendorf dem ehemaligen Landrat Stephan Santelmann, dessen Amtszeit am 31. Oktober endete. Er hob dessen verantwortungsvolle Amtsführung und den prägenden Beitrag zur Entwicklung des Rheinisch-Bergischen Kreises hervor. Santelmann habe den Kreis über viele Jahre hinweg mit großem Einsatz und Weitblick geführt.

Ehrungen für ausgeschiedene Kreistagsmitglieder

Im Anschluss ehrte der Landrat zahlreiche ehemalige Kreistagsmitglieder, die sich über viele Jahre – teilweise über Jahrzehnte – ehrenamtlich für den Rheinisch-Bergischen Kreis engagiert haben. Die Auszeichnungen wurden entsprechend der Dauer der Zugehörigkeit zum Kreistag vergeben und reichten von der Ehrennadel in Silber und Gold bis hin zum Ehrenring.

Ehrennadel in Silber

Für zwei Wahlperioden kommunalpolitisches Engagement erhielten die Ehrennadel in Silber:

  • Hans-Jürgen Klein, der sich besonders im Bereich Verkehr und ÖPNV engagierte und ab 2020 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Bauen war.
  • Vera Müller, die ihre Fachkenntnisse aus der Bezirksplanung einbrachte und insbesondere im Umwelt- und Planungsausschuss aktiv war.
  • Elvi Reudenbach, die sich unter anderem im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur engagierte und den Kreis in der Zweckverbandsversammlung der Kreissparkasse Köln vertrat.
  • Dirk Weber, der neben zwei Wahlperioden als Kreistagsmitglied zuvor bereits acht Jahre als sachkundiger Bürger tätig war und Schwerpunkte im sozialen Bereich setzte.

Ehrennadel in Gold

Für drei Wahlperioden Zugehörigkeit zum Kreistag wurden mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet:

  • Michael Becker, der sich langjährig in sozial- und gesundheitspolitischen Gremien engagierte und vierter stellvertretender Landrat war.
  • Wolfgang Büscher, der kontinuierlich im Ausschuss für Personal, Organisation, Gleichstellung und IT tätig war und sich zusätzlich in weiteren Gremien einbrachte.
  • Doris Rehme, die ihren Schwerpunkt im Bildungsbereich hatte und den Kreis in verschiedenen regionalen Zusammenschlüssen vertrat.

Ehrenring für jahrzehntelanges Engagement

Mit dem Ehrenring zeichnete der Kreis Mitglieder aus, die mindestens vier Wahlperioden dem Kreistag angehörten:

  • Rainer Deppe, der über mehr als drei Jahrzehnte die Umwelt- und Regionalpolitik maßgeblich prägte.
  • Ulrich Heimann, langjährig in Jugend- und Schulausschüssen aktiv und erster stellvertretender Landrat; auf eigenen Wunsch erhielt er die Ehrennadel in Gold.
  • Helga Loepp, die seit 1989 dem Kreistag angehörte und insbesondere Finanz- und Beteiligungsfragen begleitete.
  • Roland Rickes, der Schwerpunkte in der Finanz- und Steuerungspolitik setzte.
  • Lenore Schäfer, die sich viele Jahre für Umwelt- und Regionalpolitik engagierte und stellvertretende Landrätin war.
  • Dr. Klaus-Georg Wey, der zehn Jahre den Rechnungsprüfungsausschuss leitete.
  • Sylvia Wöber-Servaes, die sich besonders im Sozialbereich und im Zukunftsausschuss einbrachte.

Auch Martin Bosbach und Dirk Weber wurden mit dem Ehrenring ausgezeichnet, konnten an der Sitzung jedoch nicht persönlich teilnehmen.

Anerkennung für kommunalpolitisches Engagement

Mit der feierlichen Verabschiedung und den Ehrungen würdigten Landrat und Kreistag das langjährige Engagement der ausgeschiedenen Mitglieder. Die Auszeichnungen unterstrichen die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit für die kommunale Selbstverwaltung und den nachhaltigen Einsatz für den Rheinisch-Bergischen Kreis.

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Bergisch Gladbach: Polizei sucht Jugendlichen nach Verkehrsunfall auf der Rommerscheider Straße

12 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem Verkehrsunfall am Donnerstagmorgen (11.12.) in Bergisch Gladbach sucht die Polizei einen beteiligten jugendlichen Fußgänger. Der Jugendliche wurde nach bisherigen Erkenntnissen von einem Pkw erfasst, entfernte sich jedoch unmittelbar danach vom Unfallort.

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Unfall am Morgen in Richtung Innenstadt

Gegen 07:50 Uhr war eine 26-jährige Bergisch Gladbacherin mit ihrem dunklen Kia Niro auf der Rommerscheider Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Nach ihren Angaben überquerte auf Höhe der Einmündung Bergstraße plötzlich ein Jugendlicher von links die Fahrbahn. Dabei wurde er vom linken Außenspiegel des Fahrzeugs erfasst und kam zu Fall.

Anschließend stand der Jugendliche auf, lief weiter und stieg in einen an der Haltestelle wartenden Bus der Linie 439 ein. Am Pkw entstand kein Sachschaden.

Verletzungen nicht ausgeschlossen

Die Autofahrerin schätzt den Jugendlichen auf etwa 15 bis 16 Jahre. Er soll schwarz gekleidet gewesen sein und eine Kapuze oder ein Cap getragen haben. Ob sich der Jugendliche bei dem Sturz verletzt hat, ist derzeit unklar.

Polizei bittet um Meldung

Um mögliche Verletzungen abzuklären und den Unfallhergang vollständig aufnehmen zu können, bittet die Polizei den Jugendlichen oder mögliche Zeugen, sich beim Verkehrskommissariat der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Telefon: 02202 205-0

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November deutlich zu trocken: In Teilen des Wuppergebiets fiel nur halb so viel Regen wie üblich

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Nach einem überdurchschnittlich nassen Oktober zeigte sich der November im Wuppergebiet von seiner trockenen Seite. An mehreren Messstationen des Wupperverbandes wurden teils nur rund 50 Prozent der üblichen Niederschlagsmenge registriert. Auch temperaturmäßig präsentierte sich der Monat zweigeteilt – mit einem ungewöhnlich milden Beginn und einer spürbar kälteren zweiten Hälfte.

Nur wenig Niederschlag an vielen Messstellen

Besonders deutlich wird die Trockenheit an der Bever-Talsperre in Hückeswagen: Dort fielen im vergangenen Monat lediglich 63 Liter pro Quadratmeter, während das langjährige Mittel bei 124 Litern liegt.

Ähnlich sah es an weiteren Stationen aus:

  • Große Dhünn-Talsperre (Lindscheid): 55 Liter statt durchschnittlich 97 Liter
  • Kläranlage Buchenhofen (Wuppertal): 65 Liter statt 106 Liter
  • Kläranlage Solingen-Burg: 62 Liter statt 114 Liter

Der regenreichste Tag war der 19. November, an dem vergleichsweise moderate 13 bis 18 Liter pro Quadratmeter zusammenkamen – je nach Standort im Verband.

Große Unterschiede innerhalb der Region

Die niederschlagsreichste Messstelle im November befand sich in Remscheid-Nordstraße mit 74 Litern pro Quadratmeter. Am unteren Ende lag die Messstation auf der Kläranlage Leverkusen, wo nur 47 Liter gemessen wurden – deutlich unter dem Durchschnitt von 70 Litern.

Mildester November in NRW im Bundesvergleich

Temperaturseitig war der November in NRW insgesamt außergewöhnlich mild. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD):

  • zeigte die erste Monatshälfte fast frühlingshafte Werte, teils nahe 20 Grad Celsius,
  • während in der zweiten Monatshälfte arktische Meeresluft zu leichten Minusgraden führte.

Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 6,8 °C war NRW dennoch das mildeste Bundesland im November. Auch die Sonnenscheindauer lag mit 65 Stunden über dem Durchschnitt von 53 Stunden.

Fazit

Der November brachte deutlich weniger Niederschlag als üblich und fiel insgesamt zu mild aus. Nach dem extrem nassen Oktober verdeutlichen die aktuellen Zahlen die starken Monatsschwankungen im Witterungsverlauf des Jahres – mit Auswirkungen auf Natur, Wasserwirtschaft und Böden.

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Rheinisch-Bergischer Kreis: Kitas mussten 228-mal ganz oder teilweise schließen – SPD fordert schnelle Entlastungsmaßnahmen

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Im Rheinisch-Bergischen Kreis kommt es weiterhin zu erheblichen Einschränkungen im Betrieb von Kindertagesstätten. Das geht aus aktuellen Zahlen der Landesregierung hervor, die im Familienausschuss des Landtags vorgestellt wurden. Zwischen Januar und November 2025 wurden 520 Meldungen über personelle Unterbesetzungen registriert. Betroffen waren 108 der insgesamt 192 Kitas im Kreis. In 228 Fällen musste der Betrieb sogar ganz oder teilweise eingestellt werden.

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Belastung für Familien, Kinder und Personal

Die Auswertung macht deutlich, dass die Einrichtungen vielerorts an ihren Belastungsgrenzen arbeiten. Fehlt Personal, wirkt sich dies unmittelbar auf den Betreuungsalltag aus: Eltern müssen kurzfristig Alternativen zur Kinderbetreuung organisieren, Kinder verlieren wichtige Zeiten der frühkindlichen Förderung, und das bestehende Kita-Team wird zusätzlich belastet.

Mit Blick auf den Winter und die bevorstehende Erkältungswelle könnte sich die Situation weiter zuspitzen.

SPD sieht Handlungsbedarf

Die SPD-Landtagsabgeordnete Tülay Durdu bewertet die aktuellen Zahlen als deutliches Warnsignal und verweist auf mögliche Maßnahmen, die andere Bundesländer bereits umgesetzt haben. Nach ihrer Einschätzung könnten trägerübergreifende Springerpools zur Entlastung beitragen – also Vertretungspersonal, das flexibel in Kitas einspringt, wenn Mitarbeitende krankheitsbedingt ausfallen. Sie betont, dass eine solche Lösung nur mit finanzieller Unterstützung durch das Land realisierbar sei.

Kritik an Plänen der Landesregierung

Durdu äußert zudem Sorge über die geplanten Änderungen am Kinderbildungsgesetz. Demnach soll künftig nur noch ein Kernzeitraum von fünf Stunden pro Tag verbindlich durch Fachkräfte betreut werden. Für sogenannte „Randzeiten“ könnten die Träger selbst entscheiden, wie viele Fachkräfte eingesetzt werden.

Nach Einschätzung der SPD würde diese Regelung zu deutlichen Qualitätsunterschieden zwischen den Einrichtungen führen – abhängig von deren finanziellen Möglichkeiten.

Statistische Daten zeigen, dass mehr als 95 Prozent der Kinder in NRW über 25 Stunden pro Woche eine Kita besuchen und damit regelmäßig über die Kernzeiten hinaus betreut werden.

Forderung nach Nachbesserungen

Die SPD-Fraktion kündigte an, im Landtag konkrete Vorschläge zur Finanzierung von Entlastungsmaßnahmen vorzulegen. Aus ihrer Sicht müsse das Gesetz überarbeitet werden, um sowohl die Qualität der Betreuung als auch die Arbeitsbedingungen der Fachkräfte zu sichern.

Die Pressemitteilung schließt mit der Bitte um Veröffentlichung und verweist auf den ausführlichen Bericht der Landesregierung an den Landtagsausschuss für Familie, Kinder und Jugend.

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Stadtbücherei lädt zum Mitmachen ein: 3D-Modellieren und Drucken für Einsteiger

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Die Stadtbücherei Bergisch Gladbach erweitert ihr MINT-Angebot und bietet am Mittwoch, 17. Dezember 2025, einen praxisorientierten Workshop rund um 3D-Modellierung und 3D-Druck an. Unter dem Titel „Wissen zum Anfassen: MINT“ erhalten Interessierte ab 12 Jahren einen leicht verständlichen Einstieg in die digitale Produktgestaltung.

Schritt für Schritt zum eigenen 3D-Modell

Geleitet wird der Workshop von Ismail Özmen, Gründer des Refrather Unternehmens easy3Dprint. Er führt die Teilnehmenden in das CAD-Programm Fusion 360 ein und zeigt anhand praktischer Übungen, wie eigene Designideen digital umgesetzt werden können. Am Ende entsteht ein erstes selbst modelliertes Objekt, das anschließend im 3D-Druckverfahren produziert wird.

Der Kurs richtet sich sowohl an Jugendliche als auch an Erwachsene. Die Teilnahme ist kostenlos.

MINT-Kompetenzen stärken und Kreativität fördern

Die Stadtbücherei möchte mit dem Angebot den Zugang zu digitalen Zukunftstechnologien erleichtern und insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit geben, Technik aktiv zu gestalten. Solche Formate leisten einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Medien- und Technikkompetenz und zeigen, wie kreativ MINT-Themen sein können.

Finanzielle Unterstützung erhält der Workshop von der Kreissparkasse Köln sowie vom Förderverein Wort & Kunst e.V., die damit zur dauerhaften Verankerung niedrigschwelliger MINT-Angebote in der Stadtbücherei beitragen.

Praktische Hinweise und Anmeldung

Termin: Mittwoch, 17.12.2025, 16:00–20:15 Uhr (inkl. kurzer Pause)
Ort: Stadtbücherei Bergisch Gladbach, Hauptstr. 250, 51465 Bergisch Gladbach
Anmeldung: online über www.bergischgladbach.de/anmeldeseite-3d-workshops.aspx

Hinweise für Teilnehmende:

  • Ein eigenes Gerät mit installiertem Fusion 360 wird empfohlen, um das Gelernte später fortführen zu können.
  • Laptops und PCs können in begrenzter Zahl gestellt werden.
  • Das gedruckte Objekt kann später bei easy3Dprint oder im neuen Jahr in der Stadtbücherei abgeholt werden.
  • Der Veranstaltungsraum ist barrierefrei zugänglich.

Mit diesem Workshop stärkt die Stadtbücherei ihre Rolle als Lern- und Begegnungsort in der digitalen Welt.

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Rösrath-Forsbach: Familie vereitelt Betrugsmasche – mutmaßlicher Täter festgenommen

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In Rösrath-Forsbach ist am Sonntagabend (10.12.) ein sogenannter „falscher Polizistentrick“ gescheitert. Eine Seniorin wurde telefonisch unter Druck gesetzt und sollte dazu gebracht werden, eine hohe Geldsumme und Schmuck zu übergeben. Durch das schnelle und umsichtige Handeln ihrer Familie konnte der Betrugsversuch jedoch beendet und ein Tatverdächtiger festgehalten werden.

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Betrüger täuschen Notlage vor

Gegen 19:30 Uhr erhielt die 78-Jährige einen Anruf, bei dem sich ein Unbekannter als Polizeibeamter ausgab. Er behauptete, die Tochter der Seniorin sei festgenommen worden, weil sie einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Untersuchungshaft abzuwenden, sollte die Frau 75.000 Euro Kaution zahlen.

Der Schockanruf entspricht einem bekannten Muster der Telefonbetrüger, die gezielt Drucksituationen erzeugen, um an Vermögenswerte älterer Menschen zu gelangen.

Familie reagiert richtig und informiert die Polizei

Die Seniorin beendete das Gespräch und informierte sofort ihre Angehörigen, die umgehend die Polizei verständigten. Etwa eine Stunde später meldete sich der falsche Polizist erneut und kündigte an, dass ein angeblicher Mitarbeiter vorbeikommen werde, um Bargeld und Schmuck entgegenzunehmen.

In Absprache mit ihrer Familie ließ sich die Seniorin zum Schein darauf ein und stellte eine Tasche mit wertlosem Schmuck bereit.

Tatverdächtiger bei Übergabe gestellt

Kurz darauf klingelte ein Mann an der Haustür und nahm die Tasche an sich. In diesem Moment griff die Familie ein und hielt den Verdächtigen bis zum Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten fest. Der Mann wurde zur Polizeiwache Overath gebracht und vorläufig festgenommen.

Da er keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat und Fluchtgefahr besteht, soll er am heutigen Tag einem Haftrichter vorgeführt werden.

Polizei lobt umsichtiges Verhalten

Der Vorfall zeigt erneut, wie wichtig Aufmerksamkeit und schnelle Kommunikation innerhalb der Familie sind. Nur durch das entschlossene Handeln konnte verhindert werden, dass die Seniorin Opfer eines schweren Betrugs wurde.

Die Polizei weist darauf hin, niemals auf telefonische Geldforderungen einzugehen und im Zweifel immer selbst die Notrufnummer 110 zu wählen.

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Bensberg: Umbau der Schloßstraße fast abgeschlossen – Verkehr kehrt im Dezember 2025 zur Normalität zurück

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Der umfangreiche Umbau der Schloßstraße in Bergisch Gladbach-Bensberg erreicht seinen Endspurt. Nach nahezu drei Jahren Bauzeit soll das Großprojekt – ein zentraler Baustein des Integrierten Handlungskonzepts (InHK) Bensberg – Ende 2025 weitgehend fertiggestellt sein. Mit der Pflanzung der letzten Bäume im unteren Bereich geht die Neugestaltung in ihre finale Phase.

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Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung

Voraussichtlich am Donnerstag, 18. Dezember 2025, wird die Verkehrsführung auf der Schloßstraße wieder auf den ursprünglichen Ablauf umgestellt. Die Einfahrt ist dann wie gewohnt aus Richtung Am Stockbrunnen möglich. Der Verkehr soll wieder in beide Richtungen bis zur Höhe der privaten Tiefgarage fließen. Ab dem Emilienbrunnen gilt – wie bereits vor dem Umbau – erneut die Einbahnstraßenregelung.

Mit der Öffnung der Schloßstraße entfällt die während der Bauzeit eingerichtete provisorische Verkehrslenkung über die Gartenstraße. Diese wird danach wieder für den Durchgangsverkehr geschlossen.

Neue Park- und Flächenregelung

Die neu gestaltete Schloßstraße erhält klar strukturierte Stellflächen:

  • Parken ist künftig ausschließlich auf der rechten Seite (aus Fahrtrichtung Emilienbrunnen) erlaubt.
  • Die linke Straßenseite dient als sogenanntes Möblierungsband – ein Bereich, der Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Stadtmobiliar vorbehalten ist.

Die Einhaltung der neuen Regeln wird durch die Behörden kontrolliert.

Abschließende Arbeiten im Dezember und darüber hinaus

Bereits ab dem 16. Dezember 2025 beginnt die Pflanzung der neun noch ausstehenden Bäume im unteren Abschnitt der Schloßstraße sowie in der Gartenstraße. In den darauffolgenden Wochen werden weitere finale Gestaltungselemente installiert, darunter die neue Spindeltreppe.

Stadt betont Bedeutung für Handel und Aufenthaltsqualität

Mit der Rückkehr zur gewohnten Verkehrsführung reagiert die Stadt auf den Bedarf von Anwohnenden, Gewerbetreibenden und Besucherinnen und Besuchern nach einer schnellen Nutzbarkeit der Straße. Die Schloßstraße soll künftig als moderne Flaniermeile und attraktiver Standort für Handel und Gastronomie wahrgenommen werden – gerade auch in Zeiten zunehmender Konkurrenz durch den Onlinehandel.

Die Verantwortlichen der Stadt sprechen bereits vor Fertigstellung ihren Dank aus – an Bürgerinnen und Bürger, an die Gewerbetreibenden sowie an alle beteiligten Firmen und städtischen Mitarbeitenden, die zur Umsetzung des Projektes beigetragen haben.

Offizielle Eröffnung im Frühjahr 2026

Die feierliche Eröffnung der neugestalteten Schloßstraße ist für das Frühjahr 2026 geplant. Die Stadt will hierfür rechtzeitig nähere Informationen bekannt geben.

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Köln: Rostiger Baukran soll nach 13 Jahren endlich abgebaut werden

11 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

In der Linzer Straße in Köln steht seit rund 13 Jahren ein ungenutzter Baukran vor einem Wohnhaus. Ursprünglich war geplant, dort Dachwohnungen auszubauen. Die Stadt untersagte jedoch 2019 weitere Arbeiten, nachdem es zu Verstößen gegen die Baugenehmigung gekommen war. Seitdem blieb der Kran stehen und verfiel zunehmend.

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Anwohner fordern seit Langem eine Lösung

Der Kran führte in der Nachbarschaft über Jahre hinweg zu wachsender Unzufriedenheit. Viele Anwohner äußerten Sicherheitsbedenken, da sich der rostige Stahlmast in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern und einer Schule befindet. Befürchtet wurde unter anderem, dass der Kran bei starkem Wind zur Gefahr werden könnte.

Auch optisch galt der Kran in der Straße als belastend. Die Situation führte schließlich zur Organisation einer Petition, die 63 Unterstützende erreichte. Der Druck aus der Nachbarschaft sorgte dafür, dass sich die Stadt erneut intensiv mit dem Thema befasste.

Abbau beginnt Mitte Dezember

Das Ordnungsamt bestätigte, dass von dem Baukran trotz seiner Position auf privatem Gelände eine Gefahr ausgeht. Der Eigentümer wurde daher verpflichtet, ihn zu entfernen. Erste Maßnahmen sind bereits sichtbar: Anfang Dezember wurde der Kran teilweise eingefahren. Der vollständige Abbau soll Mitte Dezember erfolgen und wird durch die Stadt überwacht.

Nachbarschaft entwickelt eigenen Umgang mit dem Thema

Die lange Dauer des Problems führte in der Nachbarschaft zu einer Mischung aus Frust und schwarzem Humor. Es entstand ein Stammtisch mit dem Namen „FAKK – Freunde aller Kölner Kräne“, bei dem symbolisch ein kleiner Kran als Wanderpokal weitergereicht wird.

Viele Anwohner hoffen nun auf ein baldiges Ende der jahrelangen Belastung und darauf, dass der Kran noch vor Jahresende endgültig aus dem Straßenbild verschwindet.


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Einbrecher in Burscheid und Odenthal unterwegs – Schmuck und Bargeld entwendet

10 Dezember 2025 von Felix Morgenstern

Gleich zwei Einbrüche beschäftigten am Samstagabend (09.12.) die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis. In Burscheid und Odenthal drangen unbekannte Täter in Wohnhäuser ein und entwendeten Schmuck und Bargeld. In beiden Fällen fehlt von den Einbrechern bislang jede Spur.

Einbruch in der Pastor-Löh-Straße in Burscheid

Der erste Einsatz führte die Beamten gegen Abend nach Burscheid. Zwischen 15:50 Uhr und 18:00 Uhr hatten Unbekannte ein Wohnhaus in der Pastor-Löh-Straße aufgebrochen. Die Täter schlugen ein Fenster ein und hinterließen zudem Hebelspuren an einer Balkontür – deutliche Hinweise auf ein gewaltsames Eindringen.

Im Inneren des Hauses fanden die Polizisten ein komplett durchwühltes Bild vor: Schränke standen offen, Schubladen waren herausgezogen und zahlreiche Gegenstände lagen verstreut. Nach Angaben der Bewohner wurden Schmuck und Bargeld gestohlen. Die genaue Schadenssumme ist noch unklar.

Weiterer Einbruch am gleichen Tag in Odenthal-Blecher

Nur kurze Zeit später wurde die Polizei zu einem weiteren Fall nach Odenthal-Blecher gerufen. Dort gelangten Einbrecher im Zeitraum von 13:15 Uhr bis 19:30 Uhr in ein Einfamilienhaus in der Reiner-Hütten-Straße. Offenbar brachen sie ein Küchenfenster auf und verschafften sich so Zugang zu den Wohnräumen.

Auch hier durchsuchten die Täter vor allem Schlafräume und Schränke. Gestohlen wurde nach ersten Erkenntnissen erneut Schmuck – der Wert ist allerdings noch nicht beziffert.

Polizei bittet um Hinweise

In beiden Fällen wurden Strafanzeigen aufgenommen, die Spurensicherung war vor Ort. Die Polizei Rhein-Berg prüft nun mögliche Zusammenhänge zwischen den Einbrüchen.

Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 unter 02202 205-0 zu melden.

Besonders in der dunklen Jahreszeit mahnt die Polizei erneut zur erhöhten Aufmerksamkeit in Wohngebieten.

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