In Burscheid haben unbekannte Täter während der Karnevalstage ein Firmenfahrzeug aufgebrochen und hochwertige Werkzeuge sowie Maschinen entwendet. Der Diebstahl wurde erst am Montagnachmittag (3. März) bemerkt.
Symbolbild
Gewaltsamer Aufbruch während der Karnevalstage
Die Polizei wurde am Montagnachmittag in die Straße „Straßerhof“ gerufen, nachdem der Diebstahl aus einem Firmenfahrzeug festgestellt worden war. Das betroffene Fahrzeug, ein Mercedes-Benz Sprinter, war zuletzt am Donnerstag (27. Februar) gegen 17:00 Uhr auf dem Firmengelände ordnungsgemäß abgestellt und verschlossen worden.
Unbekannte Täter hatten offenbar in den darauffolgenden Tagen die Schiebetür gewaltsam aufgebrochen und sich so Zugang zum Inneren verschafft.
Maschinen und Werkzeuge im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen
Aus dem Transporter wurden hochwertige Werkzeuge und Maschinen der Marke Makita entwendet. Der Schaden beläuft sich auf eine Summe im unteren vierstelligen Bereich.
Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Zeugen gesucht – Polizei bittet um Mithilfe
Das Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg sucht nach Zeugen, die in den vergangenen Tagen verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe des Tatorts bemerkt haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.
Bei strahlendem Sonnenschein haben zehntausende Jecken am Karnevalssonntag (2. März) im Rheinisch-Bergischen Kreis die Umzüge begleitet. Dank eines umfassenden Sicherheitskonzepts verliefen die Veranstaltungen größtenteils störungsfrei. Polizei, Ordnungsämter und Sicherheitsdienste sorgten für einen reibungslosen Ablauf – mit nur wenigen Zwischenfällen.
Bergisch Gladbach: Größter Zug im Kreis bleibt weitgehend ruhig
Der größte Karnevalszug der Region zog durch die Innenstadt von Bergisch Gladbach. Rund 85.000 Zuschauerinnen und Zuschauer säumten die Straßen, während bunt geschmückte Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen für beste Stimmung sorgten. Trotz der großen Menschenmenge musste die Polizei nur einmal einen Platzverweis aussprechen.
Ermittelt wird jedoch in zwei Fällen: Eine Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen, zudem leitete die Polizei ein Verfahren wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein. Ein Zuschauer hatte eine kostümierte Person mit einem Helm und aufgemaltem Hakenkreuz gemeldet. Abgesehen davon blieb die Veranstaltung friedlich.
Tausende feierten sicher in Overath, Rösrath und Heiligenhaus
In Overath-Mitte säumten rund 10.000 Menschen die Straßen und verfolgten den bunten Zug. Die Veranstaltung verlief vollkommen störungsfrei.
Auch in Heiligenhaus mit 5.000 Feiernden sowie in Immekeppel mit 3.000 Jecken konnte die Polizei ein positives Fazit ziehen – es gab keine nennenswerten Vorkommnisse.
Ruhiger Verlauf in Forsbach und Hoffnungsthal
Die Karnevalszüge in Rösrath-Forsbach und Rösrath-Hoffnungsthal lockten ebenfalls tausende Zuschauer an. In Forsbach feierten rund 3.000 Jecken, während in Hoffnungsthal etwa 2.000 Menschen an den Straßen standen. Beide Umzüge verliefen friedlich.
Rosenmontag als Höhepunkt der Session
Mit dem Rosenmontag erreicht der Karneval seinen Höhepunkt. Auch in den kommenden Tagen wird die Polizei bei den Zügen, unter anderem in Wermelskirchen-Dabringhausen und Rösrath-Mitte, präsent sein, um für Sicherheit zu sorgen. Die bisherige Bilanz zeigt: Die Jecken feiern fröhlich und ausgelassen – und dabei weitgehend friedlich.
In Rösrath haben unbekannte Täter zwischen Dienstag (25. Februar) und Donnerstagmittag (27. Februar) ein Wohnhaus in der Straße „In den Schlämmen“ aufgebrochen. Sie durchwühlten mehrere Räume und entkamen mit Schmuck. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise.
Aufgehebelte Türen und durchwühlte Räume
Die Einbrecher verschafften sich gewaltsam Zutritt zum Haus, indem sie zwei Zugangstüren mit einem Hebelwerkzeug aufbrachen. Im Inneren durchsuchten sie Schränke und Kommoden auf der Suche nach Wertgegenständen. Zahlreiche Gegenstände wurden dabei auf dem Boden und den Betten verteilt zurückgelassen.
Schmuck entwendet – Schaden noch unklar
Nach ersten Erkenntnissen wurde Schmuck gestohlen, der genaue Wert des Diebesguts ist noch nicht bekannt. Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung am Tatort veranlasst.
Polizei bittet um Hinweise und gibt Sicherheitstipps
Das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg sucht Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Wer Hinweise zu dem Einbruch geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu melden.
Um sich besser vor Einbrüchen zu schützen, bietet die Polizei eine kostenlose Beratung zur Einbruchsprävention an. Interessierte können sich an das Kriminalkommissariat Kriminalprävention/Opferschutz unter Tel. 02202 205-444 wenden.
In Burscheid versuchten Betrüger am Dienstag (27. Februar), eine 86-jährige Frau um ihre Bankkarte zu bringen. Durch eine geschickte Masche gaben sie sich als Bankmitarbeiter aus und forderten sensible Daten ein. Doch die Seniorin durchschaute den Trick rechtzeitig und verhinderte einen Betrug.
Anruf mit Schocknachricht – Betrüger verlangen Geheimzahl
Am Vormittag erhielt die 86-Jährige einen Anruf von einem vermeintlichen Sparkassen-Mitarbeiter. Der Mann am Telefon behauptete, es sei eine unberechtigte Abbuchung von 4.000 Euro von ihrem Konto vorgenommen worden. Um das Problem zu lösen, müsse er die Geheimzahl der Bankkarte erfahren und würde sich anschließend an die Polizei wenden.
Im Vertrauen auf die Echtheit des Anrufs nannte die Seniorin ihre PIN. Kurz darauf folgte jedoch der nächste Schritt des Betrugs.
Plötzlich an der Haustür: Ein zweiter Betrüger fordert die Karte
Fast zeitgleich klingelte es an der Haustür der Frau. Ein weiterer Mann stand vor ihr und gab sich ebenfalls als Sparkassen-Mitarbeiter aus. Er forderte sie auf, ihm ihre Bankkarte auszuhändigen.
Doch diesmal reagierte die Seniorin misstrauisch und verweigerte die Herausgabe. Der Betrüger zog daraufhin unverrichteter Dinge wieder ab.
Seniorin erstattet Anzeige – Polizei warnt erneut vor Betrugsmaschen
Nachdem sich die Seniorin über den Vorfall bewusst wurde, erstattete sie eine Strafanzeige bei der Polizei. Den Mann an ihrer Tür beschrieb sie als 20 bis 30 Jahre alt, mit kurzen braunen Haaren, westeuropäischem Erscheinungsbild, braunem Pullover und schwarzer Hose.
Die Polizei warnt erneut eindringlich vor solchen Betrugsversuchen. Sie rät dringend dazu:
Keine sensiblen Daten am Telefon preiszugeben, insbesondere keine Geheimzahlen oder Kontoinformationen.
Bankkarten, Bargeld oder Wertsachen niemals an Fremde zu übergeben, selbst wenn diese sich als Bankmitarbeiter, Polizisten oder Behördenvertreter ausgeben.
Bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen und im Zweifel direkt bei der echten Bank oder Polizei nachzufragen.
Dank ihres besonnenen Handelns entging die Seniorin in Burscheid einem finanziellen Schaden. Die Ermittlungen der Polizei laufen, um die Betrüger zu identifizieren und weitere Vorfälle zu verhindern.
Das Landgericht Köln bleibt bei seiner Einschätzung: Ein Großhändler darf eine mit Pistaziencreme und Teigfäden gefüllte Schokolade nicht mehr unter der Bezeichnung „Dubai-Schokolade“ verkaufen. Damit setzt sich der klagende Importeur erneut gegen den Vertrieb durch.
Herstellung in der Türkei – Irreführende Bezeichnung
Der Rechtsstreit dreht sich um die Frage, wann eine Schokolade den Namen „Dubai-Schokolade“ tragen darf. Die betroffene Süßware wird in der Türkei produziert. Laut Landgericht Köln sei die Bezeichnung daher irreführend, da sie fälschlicherweise eine Herkunft aus Dubai suggeriere.
Zwar wurde das Produkt ursprünglich in Dubai entwickelt, jedoch werde der Name von Verbrauchern als geografische Herkunftsangabe interpretiert, so die Argumentation des Gerichts. Um Missverständnisse zu vermeiden, könne das Produkt jedoch unter der Bezeichnung „Dubai-Style“ angeboten werden – dieser Zusatz sei für Verbraucher deutlich erkennbar.
Rechtsstreit begann mit Testkauf
Der Fall nahm seinen Anfang, als der klagende Importeur die Schokolade in einem Supermarkt erwarb und den Großhändler daraufhin abmahnte. Da dieser die Abmahnung nicht akzeptierte, landete der Streit vor Gericht – mit nun erneutem Erfolg für den Kläger.
Uneinheitliche Urteile in Deutschland
Nicht nur in Köln wird über die Namensgebung der Schokolade gestritten. Ähnlich entschied das Landgericht Bochum, das einem Online-Händler untersagte, die Süßware unter dieser Bezeichnung zu vertreiben.
Anders fiel jedoch das Urteil des Landgerichts Frankfurt aus: Dort argumentierte das Gericht, dass die Schokolade aus mehreren Bestandteilen bestehe, die aus verschiedenen Ländern stammen könnten. Zudem sei die Verpackung auf Deutsch beschriftet, sodass Verbraucher nicht zwingend eine Herkunft aus Dubai annehmen würden.
Hype um das Produkt flacht ab
Die „Dubai-Schokolade“ sorgte zwischenzeitlich für große Aufmerksamkeit – mit langen Warteschlangen vor Geschäften und einem regelrechten Hype um die exotische Süßigkeit. Doch unabhängig davon, wie weitere Gerichtsentscheidungen ausfallen werden, dürfte der große Ansturm auf das Produkt wohl nicht mehr zurückkehren.
Zehntausende Narren haben am Donnerstag den Straßenkarneval in Nordrhein-Westfalen eröffnet. In den Hochburgen Köln, Düsseldorf, Aachen und Bonn wurde bunt und ausgelassen gefeiert. Trotz der großen Menschenmengen zog die Polizei am Abend eine überwiegend positive Bilanz.
Buntes Treiben in Köln – Polizei zieht erste Bilanz
In Köln verlief der Start in den Straßenkarneval weitgehend ruhig. Die Polizei musste bis in die Abendstunden nur vereinzelt eingreifen. Auch die Einsätze von Feuerwehr und Rettungsdiensten hielten sich auf einem normalen Wochentagsniveau. Mehr als 3.000 Einsatzkräfte von Polizei, Ordnungsamt und privaten Sicherheitsfirmen sowie über 800 Sanitäter sorgten für Sicherheit.
Dennoch gab es einige Vorfälle: Die Polizei leitete 25 Ermittlungen wegen Körperverletzung ein, nahm 14 Personen in Gewahrsam und registrierte vier mutmaßliche Sexualdelikte, die noch untersucht werden. Zwei Frauen erstatteten Anzeige wegen Vergewaltigung – eine Tat soll sich im Zülpicher Viertel, eine weitere in einer mobilen Toilette nahe der Universität ereignet haben.
Das Motto des diesjährigen Karnevals „FasteLOVEnd – Wenn Dräum widder blöhe“ sorgte für eine fröhliche Stimmung in der Stadt. Anders als in den Vorjahren mussten die Zugänge zum Zülpicher Viertel nicht gesperrt werden. Auch in der Altstadt rund um den Heumarkt war es weniger voll als 2023, obwohl das Wetter bis zum Nachmittag trocken und sonnig blieb.
Die offizielle Eröffnung fand traditionell am Morgen auf dem Alter Markt statt. Neben dem Kölner Dreigestirn sorgten zahlreiche Bands und Tanzgruppen für Stimmung. Neben den Feierlichkeiten in Kneipen und auf Straßen war auch die Uniwiese für Karnevalisten geöffnet. Diese Fläche soll im kommenden Jahr letztmals für den Straßenkarneval genutzt werden.
Jecke Rathausstürmung in Düsseldorf
In Düsseldorf begann der Karneval pünktlich um 11:11 Uhr mit dem traditionellen Rathaussturm der Möhnen. Die Frauen übernahmen symbolisch die Macht und zogen anschließend durch die Altstadt, wo in zahlreichen Kneipen gefeiert wurde.
Der diesjährige Düsseldorfer Karneval steht unter dem Motto „200 Johr – Hütt on wie et wor“, denn die Landeshauptstadt feiert das 200-jährige Bestehen ihres organisierten Karnevals. Die Polizei- und Rettungskräfte hatten bis zum frühen Abend wenig zu tun. Die Sanitäter konnten sogar einige Einsatzstellen früher abbauen, da sich die Altstadt am Abend schneller leerte als in den Vorjahren.
Aachen feiert mit Rathaussturm und Straßenkarneval
In Aachen wurde „Wieverfastelovend“ um 10:11 Uhr auf dem zentralen Marktplatz eingeläutet. Dort fand eine große Open-Air-Veranstaltung mit dem Karnevalskorps Oecher Storm statt. Die traditionelle Rathausstürmung sorgte für ausgelassene Stimmung in der historischen Altstadt.
Die Polizei verzeichnete einen besonders friedlichen Start in den Straßenkarneval. Neben kleineren Verkehrsunfällen, die jedoch nichts mit den Feierlichkeiten zu tun hatten, gab es keine nennenswerten Einsätze.
Bonn feiert Weiberfastnacht in Beuel
Bonn blickt auf eine lange Karnevalstradition zurück: Bereits 1585 gibt es erste Erwähnungen des närrischen Treibens. Besonders im Stadtteil Beuel hat Weiberfastnacht eine große Bedeutung, da dort vor über 200 Jahren die Tradition des „Wieverfastelovends“ entstand.
Am Morgen startete ein großer Festumzug mit geschmückten Wagen, Fußgruppen und Musikkapellen durch Beuel, der den Stadtteil in eine tanzende Karnevalshochburg verwandelte. Am Mittag erstürmte die Wäscherprinzessin mit ihrem Gefolge das Rathaus und übernahm symbolisch die Macht.
Rund 300 Polizisten waren im Einsatz, um für einen sicheren Ablauf zu sorgen. Das Konzept, Fahrzeuge und Barrieren entlang der Zugstrecke zu platzieren, bewährte sich. Am Abend meldeten die Behörden eine friedliche Bilanz: Nur ein stark alkoholisierter Jeck musste in Gewahrsam genommen werden.
Um die Straßenreinigung zu entlasten, galt in Bonn bis in die frühen Morgenstunden ein Glasverbot. Auch Wildpinkeln wurde streng kontrolliert – wer erwischt wurde, musste mit einer Strafe von 150 Euro rechnen.
Fazit: Ein friedlicher Start in den Straßenkarneval
Die Weiberfastnacht in NRW verlief größtenteils ausgelassen und friedlich. Trotz einiger Einsätze konnte die Polizei eine positive Bilanz ziehen. In Köln gab es zwar einige Vorfälle, doch in Düsseldorf, Aachen und Bonn verlief der Auftakt weitgehend ruhig. Die Jecken feierten mit guter Laune und viel Kreativität den Auftakt des Straßenkarnevals.
Ein nächtlicher Polizeieinsatz in Untereschbach endete mit einer vorläufigen Festnahme: Ein 42-jähriger Mann widersetzte sich der Kontrolle, versuchte zu fliehen und verletzte dabei einen Beamten leicht. Zudem steht der Verdacht im Raum, dass das von ihm genutzte Fahrrad gestohlen sein könnte.
Fluchtversuch trotz mehrfacher Aufforderung
Gegen 4:30 Uhr fiel der Mann einer Streifenwagenbesatzung in der Bahnhofstraße auf. Da er den Beamten bereits wegen Eigentumsdelikten bekannt war, entschlossen sie sich zu einer Kontrolle. Doch anstatt anzuhalten, versuchte der 42-Jährige mit seinem Fahrrad zu fliehen.
Mehrfache Aufforderungen, stehen zu bleiben, ignorierte er. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Unterstützungskräfte gelang es den Beamten, ihn zu stoppen und in Gewahrsam zu nehmen. Dabei leistete er erheblichen Widerstand.
Handfesseln angelegt – Polizist verletzt
Während der Festnahme versuchte der Mann, sich loszureißen und gegen die Maßnahmen der Polizei anzukämpfen. Infolge der Rangelei erlitt ein Beamter leichte Verletzungen. Schließlich konnte der 42-Jährige fixiert und vorläufig festgenommen werden.
Unklare Herkunft des Mountainbikes
Bei der Kontrolle des Fahrrads stellte sich ein weiteres Problem heraus: Der Mann konnte keinen Eigentumsnachweis für das hochwertige Mountainbike erbringen. Zudem widersprachen sich seine Angaben zur Herkunft des Fahrrads. Aufgrund dieser Ungereimtheiten wurde das Fahrrad sichergestellt.
Ermittlungen wegen Diebstahls und Widerstands
Der 42-jährige polnische Staatsbürger ohne festen Wohnsitz wurde für weitere kriminalpolizeiliche Maßnahmen auf die Wache gebracht. Nach Abschluss der Ermittlungen wurde er zunächst wieder entlassen. Nun erwartet ihn ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Verdachts des Fahrraddiebstahls.
Jecke Tradition im Kreishaus Heidkamp: Auch in diesem Jahr kamen die rheinisch-bergischen Tollitäten am Mittwoch vor Weiberfastnacht zusammen, um auf Einladung von Landrat Stephan Santelmann Karnevalsstimmung zu verbreiten. 19 Dreigestirne und Prinzenpaare aus dem gesamten Kreisgebiet, darunter drei Kinderdreigestirne und zwei Kinderprinzessinnen, feierten ausgelassen beim traditionellen Tollitätenempfang.
Tollitäten berichten über ihre Sessionserlebnisse
Landrat Stephan Santelmann führte gemeinsam mit Radio Berg-Moderator Markus Hendrich durch das bunte Programm und entlockte den Tollitäten einige amüsante Geschichten aus ihrer Session. Ob große oder kleine Regenten – sie alle präsentierten mit viel Leidenschaft, wie sehr sie den Karneval leben.
„Ich finde es immer wieder großartig, dass wir hier im Kreis so viele engagierte Tollitäten haben“, lobte der Landrat. „Jede Tollität hat ihre eigene Geschichte, aber alle sind mit Herzblut dabei – das zeigt, dass die Zukunft des Karnevals im Rheinisch-Bergischen Kreis gesichert ist.“
Musikalische Highlights und Gänsehautmomente
Karneval ohne Musik? Undenkbar! Die Sitzungskapelle Katakombo, bestehend aus Mitarbeitenden des Rheinisch-Bergischen Kreises, sorgte für den passenden Sound. Unterstützung gab es von den Musikvereinen aus Olpe, Bechen und Dürscheid sowie vom Kürtener Bürgermeister Willi Heider.
Die Band „Blänk Notes“ begeisterte mit kölschen Hits wie „Stadt mit K“, „Nie mehr Fastelovend“ oder „Prinzessin“. Die rund 200 Gäste aus Politik, Verwaltung und Medien schunkelten und sangen begeistert mit.
Ein besonderes Highlight war der gemeinsame Auftritt aller Tollitäten: Beim großen Finale formierte sich der größte Prinzenchor des Rheinlands und sang den Karnevalsklassiker „Drink doch eene mit“. Der Moment sorgte für Gänsehaut und wurde von Radio Berg aufgezeichnet, damit die jecke Stimmung über die Kreisgrenzen hinaus erlebbar wird.
Großer Applaus für die jungen Jecken
Besonders viel Beifall erhielten die Kinderdreigestirne aus Bergisch Gladbach, Rösrath und Voiswinkel, die eindrucksvoll zeigten, dass der Nachwuchs bestens auf den Karneval vorbereitet ist.
Auch das Dreigestirn der Bergisch Gladbacher Betriebsstätte der Gemeinnützigen Werkstätten (GWK) hatte seinen großen Auftritt. Ebenfalls stark vertreten war die Kreisverwaltung: Beim Överohnder Dreigestirn standen mit Prinz Daniel und Jungfrau Fabienne zwei Mitarbeitende der Straßenmeisterei im Rampenlicht.
Unter den Gästen befanden sich neben den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Kreisstädte auch zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Verwaltungsspitze. Für die passende Versorgung mit Getränken sorgte die Erzquell Brauerei, sodass der karnevalistische Empfang ein voller Erfolg wurde.
Mit viel guter Laune und Vorfreude auf Wieverfastelovend zeigten die Tollitäten, dass der Karneval im Rheinisch-Bergischen Kreis weiterlebt – laut, bunt und mit jeder Menge Herzblut.
Ein 21-jähriger Rösrather hat in der Nacht zum Mittwoch (26.02.) einen schweren Verkehrsunfall verursacht, als er während der Fahrt kurzzeitig in einen Sekundenschlaf fiel. Sein Opel überschlug sich und blieb schließlich auf dem Dach liegen.
Verunfallter Opel auf der Berg. Landstraße
Fahrt endet auf dem Dach
Der junge Fahrer war gegen 04:00 Uhr auf der Bergischen Landstraße in Richtung Untereschbach unterwegs, als er nach eigenen Angaben während der Fahrt kurz einschlief. Dabei verlor er die Kontrolle über seinen Pkw, geriet auf eine mittige Verkehrsinsel, prallte gegen ein Verkehrszeichen und überschlug sich. Der Opel kam schließlich halbseitig auf dem Gehweg zum Stillstand.
Glücklicherweise konnte sich der 21-Jährige selbst aus dem Fahrzeug befreien und erlitt nur leichte Verletzungen. Er wurde zur weiteren Untersuchung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.
Hoher Sachschaden und sichergestellter Führerschein
Durch den Unfall entstand ein Schaden von rund 10.000 Euro. Neben dem erheblich beschädigten Fahrzeug wurden auch ein Verkehrsschild umgeknickt und eine Straßenlaterne verbogen. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Die Polizei stellte den Führerschein des Mannes sicher und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung infolge körperlicher Mängel ein.
Gefahr durch Sekundenschlaf im Straßenverkehr
Der Fall zeigt, wie gefährlich Müdigkeit am Steuer sein kann. Sekundenschlaf ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Experten raten dazu, bei ersten Anzeichen von Erschöpfung eine Pause einzulegen, frische Luft zu schnappen oder – wenn möglich – ein kurzes Nickerchen zu machen, bevor die Fahrt fortgesetzt wird.
Am Donnerstag, den 13. März 2025, wird in ganz Nordrhein-Westfalen der landesweite Warntag durchgeführt. Um 11:00 Uhr heulen in zahlreichen Kreisen, Städten und Gemeinden die Sirenen, und auch andere Warnsysteme wie Cell Broadcast, Warn-Apps und Radiodurchsagen werden getestet.
Warnung über verschiedene Kanäle – Cell Broadcast mit lautem Alarm
Neben den klassischen Sirenen erfolgt die Probewarnung auch über digitale Systeme: ✔ Cell Broadcast sendet eine direkte Nachricht mit Alarmton auf Mobiltelefone, die für diese Funktion freigeschaltet sind. Eine Entwarnung gibt es hier nicht. ✔ Warn-Apps wie NINA oder KATWARN informieren ebenfalls über die Testwarnung. ✔ Radio Berg strahlt eine Probewarnung aus, um auch Menschen ohne Smartphone oder App zu erreichen.
Warum gibt es den Warntag?
Das Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung für Notfälle und Katastrophenlagen zu sensibilisieren. Viele Bürgerinnen und Bürger sind nicht mit den verschiedenen Warnsignalen vertraut, daher soll der Warntag helfen, sie besser einzuordnen und zu verstehen.
Die wichtigsten Sirenensignale: 🔴 Auf- und abschwellender Heulton (1 Minute): Warnung vor einer akuten Gefahr 🟢 Dauerton (1 Minute): Entwarnung
Während des Probealarms werden beide Töne kombiniert, um die Wirkung der Warnsignale zu testen.
Erprobung von Technik und Abläufen
Neben der Aufklärung der Bevölkerung dient der Warntag auch dazu, die technischen Warnsysteme und ihre Abläufe zu testen. So wird überprüft, ob die Sirenen einwandfrei funktionieren, Warnmeldungen zuverlässig zugestellt werden und ob im Ernstfall alles reibungslos abläuft.
Weitere Informationen zum Warntag, Warnsystemen und Verhaltenstipps im Ernstfall gibt es auf der Webseite des Rheinisch-Bergischen Kreises unter www.rbk-direkt.de.