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Cannabis-Legalisierung in Deutschland: Eckpunkte und Details vorgestellt

Cannabis-Legalisierung in Deutschland: Eckpunkte und Details vorgestellt

12 April 2023 von Darian Lambert

Die im Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung festgelegte Cannabis-Legalisierung nimmt Gestalt an. Nachdem Ende 2022 ein Eckpunktepapier vom Bundeskabinett beschlossen wurde, präsentierten Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) und Cem Özdemir (Grüne) am heutigen Mittwoch die überarbeiteten Pläne.

In abgeschwächter Form sollen Cannabis Social Clubs mit maximal 500 Mitgliedern Cannabis zum Eigenkonsum anbauen dürfen. Jedes Mitglied kann monatlich bis zu 50 Gramm erwerben, während die Obergrenze für unter 21-Jährige bei 30 Gramm liegt. Der Besitz von 25 Gramm ist erlaubt und kann öffentlich mitgeführt werden.

Der Konsum von Cannabis ist in der Nähe von Schulen oder Kitas sowie in Fußgängerzonen bis 20 Uhr verboten. Minderjährige, die mit Cannabis erwischt werden, müssen an Interventions- und Präventionsprogrammen teilnehmen.

Im kommenden Sommer sollen regionale Modellvorhaben zur Schaffung kommerzieller Lieferketten und sicherer Anbaumethoden starten. Diese Modellversuche werden wissenschaftlich begleitet und über fünf Jahre mit Zwischenauswertungen durchgeführt.

Cannabis wird vorerst nur in Cannabis Social Clubs verkauft, wobei Werbung für Cannabis-Produkte generell verboten ist. Die Besteuerung soll über Umsatzsteuer und eine einzuführende Cannabissteuer geregelt werden, deren Höhe jedoch noch nicht feststeht.

Ein Import von Cannabis ist aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen, sodass der Bedarf durch den Anbau in Deutschland gedeckt werden muss. Der Gesetzentwurf zur Cannabis-Legalisierung soll im April vorgelegt werden, mit einer Umsetzung noch in diesem Jahr und dem Start der Modellprojekte im Sommer.

Cannabis-Legalisierung in Deutschland: Alle Details und Eckpunkte im Überblick

  • Der Besitz von bis zu 25 Gramm Cannabis bleibt straffrei.
  • Maximal drei „weibliche blühende Pflanzen“ sind im Eigenanbau erlaubt.
  • Cannabis Social Clubs mit maximal 500 Mitgliedern dürfen gemeinschaftlich Cannabis zu Genusszwecken anbauen und nur an Mitglieder für den Eigenkonsum abgeben.
  • Maximal dürfen pro Club-Mitglied 25 Gramm Cannabis pro Tag und maximal 50 Gramm pro Monat abgegeben werden. Unter 21-Jährige bekommen maximal 30 Gramm pro Monat, zudem soll für sie eine Obergrenze beim Wirkstoffgehalt festgelegt werden.
  • In der Öffentlichkeit ist der Konsum nahe Schulen oder Kitas verboten. In Fußgängerzonen darf bis 20 Uhr nicht gekifft werden.
  • In einem zweiten Schritt sollen in Kreisen und Städten mehrerer Bundesländer in Modellprojekten „kommerzielle Lieferketten“ ausprobiert werden, von der Produktion über den Vertrieb bis zum Verkauf von Cannabis in Fachgeschäften.

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Frühjahrsputz: raumgefühl bietet professionellen Gardinen Waschservice

Frühjahrsputz: raumgefühl bietet professionellen Gardinen Waschservice

11 April 2023 von Darian Lambert

Saubere und gepflegte Gardinen sowie Sicht- und Sonnenschutz sind ein wichtiger Bestandteil der Inneneinrichtung. Sie tragen nicht nur zur Ästhetik eines Raumes bei, sondern auch zur Hygiene und Sicherheit. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, bietet die Firma raumgefühl einen professionellen Gardinen Waschservice an.

Als Spezialisten im Bereich der Pflege von Gardinen und Sicht- und Sonnenschutz wissen die Experten von raumgefühl, wie wichtig es ist, diese zarten Stoffe regelmäßig zu waschen. Normalerweise reicht es aus, die Gardinen zweimal im Jahr zu waschen. Aber wenn Ihre Gardinen durch Straßenverkehr, Zigarettenrauch oder offene Kamine stark verschmutzt sind, sollten sie einmal im Quartal gewaschen werden.

Die Fachkräfte von raumgefühl kümmern sich um die Hygiene und Pflege Ihrer Gardinen und Ihres Sicht- und Sonnenschutzes. Sie kommen zu Ihnen nach Hause, nehmen die Gardinen sorgfältig ab, waschen sie professionell und hängen sie wieder auf. So können Sie sich entspannen und die Vorteile einer sauberen und gepflegten Umgebung genießen.

Eine regelmäßige Pflege und Wartung kann dazu beitragen, dass Gardinen und Sicht- und Sonnenschutz länger halten und weniger häufig ausgetauscht werden müssen. Eine Reinigung kann auch Schmutz, Staub und Allergene entfernen, was zu einer gesünderen Umgebung beitragen kann. Zudem kann eine gepflegte Gardine oder ein gepflegter Sicht- und Sonnenschutz den Wert einer Immobilie erhöhen und dazu beitragen, dass ein Raum frischer und einladender wirkt.

Farbige Gardinen benötigen übrigens genauso viel Pflege wie weiße, da die Farben sonst ihre Leuchtkraft verlieren können. Die Experten von raumgefühl wissen genau, welche Pflege Ihre Gardinen benötigen und beraten Sie gerne zu diesem Thema.

Kurzum: Wenn es um die Hygiene und Pflege Ihrer Gardinen und Sicht- und Sonnenschutz geht, ist raumgefühl Ihr professioneller Partner. Mit ihrem Gardinen Waschservice bieten sie eine bequeme und effektive Möglichkeit, für eine saubere und gepflegte Umgebung zu sorgen.

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rotemahnung

Arbeitsgerichtliches Mahnverfahren – Insbesondere bei ausstehendem Arbeitslohn

05 April 2023 von Darian Lambert

Arbeitnehmer stehen oft vor dem Problem, dass der Arbeitgeber den Arbeitslohn entweder nicht oder nicht rechtzeitig zahlt. In solchen Fällen stellt sich die Frage, ob der Arbeitnehmer den Lohn per Lohnklage einklagen soll oder ob das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren eine schnellere und kostengünstige Alternative darstellt.

Das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren unterscheidet sich vom zivilrechtlichen Mahnverfahren, das vielen Arbeitnehmern bekannt ist. Im Arbeitsrecht kann das Mahnverfahren jedoch eine effiziente Möglichkeit sein, um Ansprüche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer gerichtlich geltend zu machen.

Wie kann ein arbeitsgerichtliches Mahnverfahren eingeleitet werden?

Für das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren gibt es spezielle Formulare für Mahnbescheide, die einfach und unkompliziert auf Rotemahnung.de erstellt werden können.

Mahnverfahren gegen den Arbeitgeber?

Viele Arbeitnehmer sind sich nicht bewusst, dass es auch ein arbeitsgerichtliches Mahnverfahren gibt. Durch den arbeitsgerichtlichen Mahnbescheid können Forderungen, insbesondere in Bezug auf ausstehenden Lohn, gerichtlich geltend gemacht werden. In der Praxis wird der Lohn häufig per Lohnklage eingeklagt, insbesondere wenn es Ausschlussfristen für die Lohnklage gibt, beispielsweise aus dem Tarifvertrag. Dennoch kann das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren in einigen Fällen sinnvoll sein, abhängig von der Auslastung des Gerichts in Lohnklageverfahren.

Wirtschaftlichkeit

Besonders bei geringen Beträgen ist es sinnvoll, zunächst eine gerichtliche Mahnung zu veranlassen. Die direkte Einreichung einer Klage für wenige hundert Euro kann oft unverhältnismäßig sein.

Bei der Antragstellung im arbeitsgerichtlichen Mahnverfahren kann der Arbeitnehmer bereits entscheiden, ob im Falle eines Widerspruchs gegen den Mahnbescheid Klage erhoben werden soll und ob Verzugszinsen geltend gemacht werden sollen. Gerichtlich anerkannt sind Zinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem aktuellen Basiszins. Darüber hinaus können auch Kosten, die dem Arbeitnehmer beispielsweise durch vorherigen Schriftverkehr mit dem Schuldner entstanden sind, angegeben werden.

So einfach funktioniert es:

  1. Registrierung und Login auf http://www.rotemahnung.de
  2. Nutzungsdauer auswählen und Gebühr bezahlen
  3. Formular als PDF-Datei ausfüllen, herunterladen und unterschriftsreif ausdrucken
  4. Formular ans das zuständige Arbeitsgericht schicken

Die Anschriften der zuständigen Arbeitsgerichte sind auf einer Landkarte nach Bundesländern aufgeführt.

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Verkauf: Immer mehr Tesla-Besitzer bleiben auf ihrem E-Auto sitzen

Verkauf: Immer mehr Tesla-Besitzer bleiben auf ihrem E-Auto sitzen

03 April 2023 von Darian Lambert

Tesla ist oder vielmehr war ein beliebtes E-Auto. Doch das Image des Autoherstellers leidet immer mehr. Viele wollen ihren Tesla loswerden, schaffen es aber nicht.

Immer mehr Kunden möchten sich von ihrem Tesla-Modell trennen. Noch vor Kurzem lagen die E-Autos schwer im Trend. Doch der Reiz, einen Tesla zu besitzen, scheint heutzutage bei vielen Autofahrern aus Deutschland verloren gegangen zu sein.

Tesla-Besitzer unzufrieden

Eine Umfrage des Forschunginstituts Civey ergab Anfang Dezember 2022, dass über die Hälfte der Menschen in Deutschland eine negativere Meinung zu Tesla haben als zuvor. Insgesamt 69 Prozent der Befragten gaben an, die Marke Tesla aus verschiedenen Gründen aktuell nicht ansprechend zu finden.

Einige der häufigsten Beschwerden von Kunden über Tesla beinhalten Folgendes:

Qualität:
Einige Kunden haben über Mängel und Probleme bei der Verarbeitungsqualität ihrer Tesla-Fahrzeuge berichtet, wie zum Beispiel ungleichmäßige Spaltmaße oder schlechte Lackqualität.

Zuverlässigkeit:
Es gab Berichte über häufige Ausfälle von Komponenten wie Batterien, Antriebssträngen und elektrischen Systemen.

Kundenservice: Einige Kunden haben sich darüber beschwert, dass der Kundenservice von Tesla langsam oder unzureichend sei. Es sei schwierig, Hilfe oder Unterstützung bei Problemen zu erhalten.
Probleme mit dem Autopilot-System: Einige Kunden haben angemerkt, dass das Autopilot-System von Tesla nicht so sicher oder zuverlässig sei wie von Tesla beworben. In einigen Fällen könne dies zu gefährlichen Situationen führen.

Image: Viele befürworten die jüngsten Eskapaden des Tesla-Chefs Elon Musk nicht und möchten daher die Marke wechseln.

Kunden bleiben auf Verkauf sitzen

Zufriedene Tesla-Kunden loben jedoch auch die Leistung, Effizienz und die fortschrittlichen Funktionen ihrer Fahrzeuge. Tesla hat auch in den letzten Jahren Maßnahmen ergriffen, um die Qualität, Zuverlässigkeit und den Kundenservice der Marke zu verbessern. Dies führte bei einigen Kunden zu einer positiveren Erfahrung. Dennoch ist die Marke Tesla auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Deutschland derzeit nicht besonders gefragt.

Tesla-Besitzer haben dadurch zunehmend Probleme, ihren gebrauchten Tesla wieder zu verkaufen. Einige Onlineportale zum Verkauf von Autos nehmen beispielsweise keine Angebote mehr für Teslas an. Diese Seiten stellen sich dabei vor allem auf die Nachfrage ihrer Kunden ein. Wie hoch diese derzeit genau ausfällt, ist unbekannt.

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Bitlocker – die Vor- und Nachteile des Verschlüsselungssystems

30 März 2023 von Darian Lambert

Bitlocker ist ein Verschlüsselungsprogramm von Microsoft, das für das Betriebssystem Windows entwickelt wurde. Seit Windows Vista ist es verfügbar, jedoch nur in den Professional- oder Enterprise-Versionen von Windows 8 und 10/11. Frank Samirae – Inhaber der Firma EDV-SERVICE Samirae, gibt Tipps zu den Vor- und Nachteilen des Bitlocker Verschlüsselungssystems, das den AES Verschlüsselungsalgorithmus mit 128 Bit oder 256 Bit Länge verwendet.

Wie die Technik funktioniert

Eine separate Partition ist Voraussetzung für die Verschlüsselung einer Systempartition mit Bitlocker, die schon vor dem Betriebssystem beim Bootvorgang startet. Für Bitlocker ist das Trusted Plattform Modul (TPM) mit dem Betriebssystem Trusted Computing Plattform erforderlich, kann jedoch mit Gruppenrichtlinien umgangen werden. Sollte man sein Passwort vergessen haben, wird man mit dem Wiederherstellungsschlüssel konfrontiert. Dieser 48-stellige Ziffernfolge muss während der Einrichtung gesichert werden, um darauf zugreifen zu können, wenn sich Hardware des Computers, dessen Systempartition man verschlüsselt hat, ändert.

Bitlocker hat im laufenden Betrieb die Aufgabe der Ver- und Entschlüsselung. Die Dateien werden bei eingeschaltetem Bitlocker in verschlüsselter Form auf dem Datenträger abgelegt, der Nutzer sieht jedoch alle Daten in unverschlüsselter Form und kann mit diesen arbeiten.

Das Bitlocker Verschlüsselungssystem bietet die Möglichkeit, das Windows Betriebssystem zu verschlüsseln. Es kann entweder mit TPM oder mit USB-Schlüssel verschlüsselt werden. Wenn man jedoch den Bitlocker-Schlüssel vergisst oder verliert, ist kein Zugriff auf die Daten möglich. Es wird daher empfohlen, den Wiederherstellungsschlüssel auf einem externen Datenspeichermedium zu speichern oder in einem physischen Safe aufzubewahren.

Aus der Praxiserfahrung bringt Samirae für alle Bitlocker User wichtige Tipps mit

Das Bitlocker Verschlüsselungssystem ist ideal für diejenigen, die ihre Daten vor unbefugtem Zugriff schützen möchten. Es ist jedoch unerlässlich, den Wiederherstellungsschlüssel sicher zu speichern, da sonst kein Zugriff auf die Daten möglich ist. In der Praxis begnen uns in der Firma immer wieder mal Fälle wo der PC oder Laptop nach mehreren Jahren Betriebszeit mal komplett defekt ist aber noch die Daten von einer Festplatte oder SSD gerettet werden könnten die mit Bitlocker verschlüsselt worden ist.

Dann beginnt oft das große Zittern ob der Wiederherstellungsschlüssel wiedergefunden werden kann. Manchmal hatte den PC Besitzern ein Bekannter, die Kinder oder Schiwegersohn / Schwiegertocherter die Bitlocker – Verschlüsslung nach dem Kauf des PCs direkt eingerichtet. Aber oftmals wissen die PC Besitzer nichts von der Verschlüsselung. Wichtig daher: Sich einen EDV Ordner anlegen (in Papierform) und dort alle wichtigen Dinge abheften. – so Samirae.

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Bergisch Gladbacher Digitalisierungsprozess ist Forschungsgegenstand der Uni Potsdam

Bergisch Gladbacher Digitalisierungsprozess ist Forschungsgegenstand der Uni Potsdam

26 März 2023 von Darian Lambert

Die Stadt Bergisch Gladbach ist derzeit Teil eines länderübergreifenden Forschungsprojektes zum Thema Digitalisierung bei der Verwaltung. Zur Erinnerung: Im Smart City Index des Bitcom war die Stadt Bergisch Gladbach einst Schlusslicht auf Platz 80 (letzter Platz!!) beim Thema Digitalisierung. Letztes Jahr gelang es den Gladbachern sich auf Platz 66 hochzuarbeiten.

(v.l.) Fachdezernent Thore Eggert, CDO Marcel Böttcher, Doktorandin Justine Marienfeldt und Doktorand Jakob Kühler

Die Universität Potsdam hat den Transformationsprozess der Stadtverwaltung ins Visier genommen, um Einblicke in den digitalen Fortschritt zu erhalten. Im Rahmen dieses Projekts waren kürzlich zwei Promovierende der Universität Potsdam zu Besuch in Bergisch Gladbach, um den Digitalisierungsprozess der Stadtverwaltung genauer zu untersuchen.

Justine Marienfeldt und Jakob Kühler begleiteten verschiedene Termine, um sich ein umfassendes Bild von der Tagesstruktur und den digitalen Entwicklungen in der Stadtverwaltung zu machen. Dabei wurden sie von den Projektpartnern der Stadtverwaltung mit vielen Informationen versorgt und konnten sich ein klares Bild von der Lage vor Ort machen.

Das Forschungsprojekt der Universität Potsdam hat den Titel „Digitale Transformation auf der lokalen Ebene der Verwaltung in Europa: Dynamics and Effects from a Cross-Countries and Over-Time Comparative Perspective (DIGILOG)“. Ziel des Projekts ist es, ein systematisches, intereuropäisches und vergleichendes Wissen über die digitale Transformation auf lokaler Ebene aufzubauen. Bergisch Gladbach wurde aufgrund seines transparenten Umgangs mit der digitalen Transformation und der E-Government-Strategie der Verwaltung ausgewählt.

Das Forschungsteam von DIGILOG suchte nach einer typischen Kommune, die repräsentativ für vergleichbare Städte ist. Bergisch Gladbach wurde ausgewählt, da es weder zu groß noch zu klein ist und nicht zu einer Modellregion oder Landeshauptstadt gehört. Die Stadtverwaltung beeindruckte das Forschungsteam durch ihr Engagement, Schritt für Schritt ihre eigene digitale Entwicklung voranzutreiben.

Die Promovierenden waren positiv überrascht von der Freundlichkeit und Offenheit, mit der sie in Bergisch Gladbach empfangen wurden. Die Stadtverwaltung beantwortete alle Fragen und trug so dazu bei, dass die beiden Forscher ein umfassendes Bild von der digitalen Transformation der Stadtverwaltung gewinnen konnten.

Das Forschungsprojekt von DIGILOG wird einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Verwaltungsdigitalisierung im europaweiten Vergleich liefern. Der Vergleich soll aufzeigen, wie sich die Rahmenbedingungen und Digitalisierungsstände in den jeweiligen Ländern voneinander unterscheiden.

Für die Stadt Bergisch Gladbach ergeben sich durch die Teilnahme am Forschungsprojekt die Möglichkeit zur europaweiten Vernetzung mit kommunalen Akteuren, die in vergleichbarer Rolle wie die Stadtverwaltung an der digitalen Transformation beteiligt sind. Das Forschungsprojekt bietet somit nicht nur für die Forscher, sondern auch für die Stadt Bergisch Gladbach viele Vorteile.

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Bergisch Gladbach: Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktbericht 2023

Bergisch Gladbach: Bodenrichtwerte und Grundstücksmarktbericht 2023

20 März 2023 von Darian Lambert

Rohbau

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in der Stadt Bergisch Gladbach hat sich im März mit dem Marktgeschehen des vergangenen Jahres befasst und die Ergebnisse in einem Bericht veröffentlicht. Im Jahr 2022 wurden in der Kreisstadt Immobilien im Wert von insgesamt 449 Millionen Euro verkauft, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 23,8 % entspricht. Die wichtigsten Teilmärkte waren Eigenheime, Eigentumswohnungen, unbebaute Grundstücke und Renditeobjekte, auf die 166,7 Millionen Euro, 132,8 Millionen Euro, 36,9 Millionen Euro und 92,7 Millionen Euro entfielen, respectively.

Die Anzahl der Kaufverträge ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich gesunken, von 1.294 Verträgen auf 1.086 Verträge.

Der Bericht enthält auch Informationen zur Marktentwicklung und zu den Bodenrichtwerten für Wohnbauland, Geschäftslagen und Gewerbegebiete in Bergisch Gladbach. Die Bodenwertspannen pro Quadratmeter Bauland variieren je nach Wohnplatz, wobei die höchsten Spannen in Bensberg und Refrath liegen, und reichen von 400 bis 930 Euro pro Quadratmeter. Die durchschnittlichen Kaufpreise für freistehende Eigenheime sind in den letzten zehn Jahren um 119 % gestiegen, während die durchschnittliche Grundstücksgröße um 24 % gewachsen ist.

Im Bericht werden auch die Kaufpreisspannen der Eigentumswohnungen und der wiederverkauften Eigenheime aufgeführt. Die Quadratmeterpreise der Eigentumswohnungen schwanken zwischen 800 Euro und 6.300 Euro, je nach Wohnanlage und Erst- oder Wiederverkauf. Die Kaufpreisspannen für die wiederverkauften Eigenheime reichen von 382.000 Euro bis 976.000 Euro.

Insgesamt zeigt der Bericht, dass der Immobilienmarkt in Bergisch Gladbach im Jahr 2022 zwar gesunken ist, aber immer noch eine beträchtliche Menge an Verkäufen und Investitionen verzeichnet. Die Bodenrichtwerte und Kaufpreisspannen geben potenziellen Käufern und Investoren wichtige Informationen darüber, welche Bereiche der Stadt am lukrativsten sind.

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Warum immer mehr Unverpackt-Läden schließen müssen

Warum immer mehr Unverpackt-Läden schließen müssen

16 März 2023 von Darian Lambert

Unverpackt Läden waren mal in

Unverpackt-Läden leiden besonders unter den Krisen dieser Welt und viele von ihnen müssen schließen. Die Geschäfte im Einzelhandel liefen im Jahr 2022 noch überraschend gut. Laut des Handelsverbands Deutschland (HDE) ist die Konsumlaune der Deutschen aber jetzt auf einem Tiefpunkt angelangt, mutmaßlich wegen der hohen Preise. Das spiegelt sich auch im Geschäft der Lebensmittelhändler wieder, insbesondere in Unverpackt-Läden, die gerade reihenweise vor dem Aus stehen. Waren zu Jahresbeginn 2022 noch 363 von ihnen im Verband der Unverpackt-Läden organisiert, sind es inzwischen nur noch 316. 47 schlossen 2022 ihre Pforten für immer – das sind rund 15 Prozent. Und es werden wohl noch mehr.

Der Verband der Unverpackt-Läden gibt an, dass die Verbraucherpreise im Lebensmittelbereich derzeit steigen und Konsumenten mit Kaufzurückhaltung oder Verzicht reagieren. Der Konsummonitor des HDE besagt, dass 30 Prozent der Verbraucher weniger Bio-Produkte kaufen und 21 Prozent weniger regionale Lebensmittel. Diese Kategorien seien in Unverpacktläden sehr stark vertreten. Zudem würden verstärkt Sonderangebote gekauft – davon profitierten vor allem die Discounter. Ein weiterer Grund liege darin, dass sich die Innenstädte veränderten und es immer leerer werde. Viele Konsumenten kauften ihre Waren lieber online ein. Das habe indirekte Auswirkungen auf das unverpackte Einkaufen, das oft mit einem Bummel durch die Stadt verbunden sei.

Der Unverpackt-Laden in der Bensberger Schloßgallerie wurde bereits geschlossen.

Händlerinnen wie Stefanie Marx-Bleikertz bitten sogar um Unterstützungen per Crowdfunding um das unrentable Unverpacktlädchen von der Gladbacher Innenstadt nach in verschlafene Paffrath zu verlegen. Ob das Lädchen dort überleben kann ist allerdings offen.

Die Krise betrifft nicht nur die Unverpackt-Branche, sondern auch andere Branchen wie den Buchladen oder den Kindermodenladen. Die Veränderungen in den Innenstädten und die steigenden Preise veranlassen Verbraucherinnen und Verbraucher dazu, ihre Einkaufsgewohnheiten zu ändern und sich eher für günstigere Angebote im Supermarkt oder im Online-Handel zu entscheiden.

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EDV-Service Samirae: Ihr persönlicher Mac-Service

EDV-Service Samirae: Ihr persönlicher Mac-Service

14 März 2023 von Gregor Herzfeld

Bergisch Gladbach – Die Firma EDV-Service Samirae ist seit fast 20 Jahren Ihr spezialisierter IT-Partner für alle Fragen rund um Ihre IT-Betreuung. Besonders im Bereich der Apple-Geräte hebt sich die Firma durch ihr spezielles Fachwissen von anderen Unternehmen ab. Mit einem Außendienst, der Kunden in Bergisch Gladbach, Köln, Odenthal, Leverkusen, Rösrath, Kürten, Overath und Umgebung im Vor-Ort-Service betreut, ist die Firma EDV-Service Samirae in der Region sehr präsent.

Ein langsamer Mac ist für viele Kunden ein Problem, bei dem die Techniker von EDV-Service Samirae schnell Abhilfe schaffen können. Je nach Ursache genügt es manchmal bereits, eine frische neue Installation oder neue Systemsoftware zu installieren. In anderen Fällen ist eine Aufrüstung des Arbeitsspeichers und der Festplatte bzw. SSD erforderlich. Auch Schadsoftware kann ein Problem darstellen und eine umfassende Systemprüfung notwendig machen. In seltenen Fällen kann auch ein unbemerkter Flüssigkeitsschaden oder ein schwächer werdender Akku die Ursache sein.

EDV-Service Samirae betreut Kunden, die Apple, Windows und Linux Computer gleichzeitig verwenden. Das spezielle Fachwissen für die Apple Geräte haben die wenigsten Firmen. EDV-Service Samirae bietet Kunden eine umfassende Betreuung von IT-Systemen, ganz gleich, welche Betriebssysteme genutzt werden.

Wenn Sie einen langsamen Mac haben, zögern Sie nicht und rufen Sie EDV-Service Samirae an. Der Techniker wird Ihnen kompetent und freundlich helfen, dass Ihr Mac wieder so schnell wird wie am Anfang. Gerne können Sie auch das Kontaktformular nutzen. EDV-Service Samirae wird Ihnen umgehend eine Antwort senden.

Kontakt: EDV-Service Samirae Telefon: 02204 / 9670720
E-Mail: mail@edvsamirae.de Website: www.edvsamirae.de

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<strong>Rheinisch-Bergischer Kreis: 910 neue Wohnungen im vergangenen Jahr gebaut</strong>

Rheinisch-Bergischer Kreis: 910 neue Wohnungen im vergangenen Jahr gebaut

09 Juni 2022 von Darian Lambert

Vom Eigenheim bis zum Mehrfamilienhaus: Im Rheinisch-Bergischen Kreis wurden im vergangenen Jahr 910 neue Wohnungen gebaut. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes mit. Danach flossen in den Neubau Investitionen in Höhe von rund 226 Millionen Euro. „Zusätzliche Wohnungen sind ein wichtiger Beitrag gegen steigende Mieten. Wichtig ist dabei das bezahlbare Segment. Und es kommt vor allem darauf an, dass im sozialen Wohnungsbau noch mehr getan wird“, sagt Mehmet Perisan.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Köln-Bonn sieht insbesondere die Politik in der Pflicht. Der Wohnungsbau in der Region könne nur dann Power zeigen, wenn in Berlin und Düsseldorf die richtigen Weichen gestellt würden. „Die Bundesregierung hat 400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprochen. Ein Viertel davon sollen Sozialwohnungen sein. Von diesem Ziel ist die Ampel-Koalition noch weit entfernt. Hier ist aber auch die Landespolitik gefordert“, so Perisan. Im vergangenen Jahr sind laut Statistik bundesweit lediglich 293.400 neue Wohnungen entstanden – 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Zudem erschweren knappe Baumaterialien, steigende Energiepreise, Inflation und steigende Bauzinsen derzeit den Neubau, so die Gewerkschaft. Hinzu kämen ein hoher Fachkräftebedarf und unzureichende staatliche Förderungen.

Um vor allem „den lahmenden Bau von Sozialwohnungen voranzubringen“, schlägt die IG BAU ein „Sonderpaket sozialer Wohnungsbau“ vor. Die Mehrwertsteuer auf Sozialwohnungen solle von 19 auf sieben Prozent abgesenkt werden. Der Bau einer staatlich geförderten Wohnung würde nach Angaben der Gewerkschaft so um zehn Prozent günstiger. „Außerdem müssen Bund und Länder dringend das Baurecht vereinfachen. Es wird höchste Zeit, dass Genehmigungsverfahren schlanker und schneller werden. Zwischen Bauantrag und Baubeginn geht oft wertvolle Zeit verloren“, betont Perisan.

Der IG BAU-Bezirksvorsitzende verweist auf eine enorme Chance, um zusätzlichen Wohnraum zu gewinnen: den Umbau bereits bestehender Gebäude. „Im Rheinisch-Bergischen Kreis schlummert ein großes Potential in der Umnutzung von Altbauten. So lassen sich bei vielen Wohngebäuden, Büro-, Geschäfts- und Parkhäusern Dachetagen aufstocken. Dazu kommt – durch mehr Homeoffice – der Umbau von Büros zu Wohnungen.“ Gerade auch mit Blick auf den steigenden Wohnraumbedarf für die Menschen, die vor dem Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, müssten alle Möglichkeiten genutzt werden.

An die Adresse der heimischen Baubranche macht der Gewerkschafter deutlich: „Viele Firmen suchen dringend Fachkräfte, um die Aufträge bewältigen zu können. Aber qualifizierte Maurer und Zimmerleute gewinnt nur, wer anständige Löhne zahlt und gute Arbeitsbedingungen bietet.“ Baubeschäftigte sollten sich nicht unter Wert verkaufen und auf einer tariflichen Bezahlung bestehen. Genug zu tun gebe es allemal, so Perisan.

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