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Börse Aktuell: Favoritenwechsel

08 Juli 2013 von Darian Lambert

An der Börse finden von Zeit zu Zeit ein Favoritenwechsel statt. Das geht im Kleinen, wenn zum Beispiel innerhalb eines Index die „Liebe“ der Trader von einer zu einer anderen Aktie übergeht. Das geht aber auch im Großen, dann wechseln in den Portfolios großer Anleger die Gewichtungen einzelner Assetklassen. Das hat gewaltige Auswirkungen auf den gesamten Markt, denn große Summen werden bewegt.

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Was das ausmachen kann, erleben Gold und Silber seit nunmehr rund zwei Jahren. Am 6. September 2011 verzeichnete die Feinunze Gold ihren Höchststand bei 1.921 Dollar. Der Silber-Peak war bereits am 25. April 2011 bei 49,82 Euro zu sehen, worauf eine deutliche Abwärtsbewegung folgte. Am 22. August 2011 erreichte der Silberpreis aber noch einmal 44,25 Dollar, ein markantes lokales Hoch. Seitdem geht es auch dort unter teils starken Schwankungen nach unten. Silber und Gold haben gerade erst bei 18,21 Dollar bzw. 1.180 Dollar je Unze ihre Verlaufstiefs gesehen.silvermonthly

Dies muss man einmal mit verschiedenen Aktienindizes vergleichen. Zwei Beispiele: Der DAX hat seit September 2011 von 4.965 Punkten auf bis zu 8.550 Punkte, erreicht im Mai, zulegen können. Heute pendelt der Index knapp unterhalb von 7.900 Punkten. Der Dow Jones Industrial hat im Oktober 2011 bei 10.404 Zählern eine Hausse begonnen, ebenfalls im Mai wurde das bisherige Top der Bewegung bei 15.542 Punkten verzeichnet. Gestern lag der Dow um die 15.000er-Marke nicht weit entfernt vom Hoch. Die gegenläufige Entwicklung ist das Ergebnis einer massiven Rotation in der Gunst der Anleger.

Doch das Pendel könnte nun wieder in eine andere Richtung ausschlagen. In den vergangenen Wochen hat die Nervosität am Aktienmarkt zugelegt, die Kurse sind gefallen. Die steigende Unsicherheit bei Investoren zeigt sich an vielen Faktoren, unter anderem im UBS Investor Sentiment Index. Der misst die Risikobereitschaft der Käufer von Discountzertifikaten – und die ist im Juni aktuellen Zahlen der Schweizer Bank zufolge stark zurückgegangen. Das deckt sich mit anderen Beobachtungen am Markt. Die Entscheidung der Fed, „Quantitative Easing 3“ auslaufen zu lassen, verstärkt die Verunsicherung. In den letzten Monaten war viel der Notenbankliquidität aus dem QE-Programm an den Aktienmarkt geflossen.

Die Kursverluste an den Aktienmärkten und am Anleihemarkt könnten dazu passen, dass wir eine neue Verschiebung sehen. Auch wenn Gold und Silber hiervon noch nicht profitiert haben. Die steigende Nervosität und der starke Abwärtstrend der beiden Edelmetalle könnten Investoren vorerst dazu bewogen haben, „cash“ zu halten, oder in andere Assets wie Währungen(steigender Dollar) zu investieren.

Sehr viele unserer Leser wissen bereits, dass H. Dimitri Kummer sich hauptberuflich um das Thema Geld kümmert. Uns erreichen immer wieder Zuschriften von Interessenten, die ebenfalls gerne von seinen Handelskonzepten und -signalen profitieren möchten. Um dieses Konzept möglichst professionell umzusetzen, hat er sich mit dem Partner Mayzus zusammengetan. Jeder Anleger verfügt über sein eigenes Handelskonto bei dem Broker Mayzus, welcher zwar in Zypern reguliert ist, aber die Kundengelder bei der Deutschen Bank aufbewahrt. Mayzus ist reguliert durch die CySEC (das zypriotische BaFin-Äquivalent).

Wenn Sie Interesse an diesem Profi-Konzept haben, dann finden Sie nachfolgend weitere Informationen und eine Kontaktmöglichkeit.

Besonders interessant ist so etwas auch für Anfänger im Tradingbereich: Sie können bequem am Demo-Konto weiter lernen und haben trotzdem die Sicherheit einer professionellen Handelsstrategie auf Ihrem Live-Konto.

Wie funktioniert das Gesamtkonzept?
Sie haben Ihr eigenes MetaTrader 4-Konto auf Ihren Namen beim Broker (Mayzus). Allerdings führen Sie auf diesem Konto keine eigenen Trades aus; vielmehr werden automatisiert die Kauf- und Verkaufssignale umgesetzt, die Dimitri Kummer bereitstellt. Selbstverständlich werden die Signale inklusive optimaler Positionsgrößen und eines vernünftigen Moneymanagements bereitgestellt.

Wie sieht H. Kummers Handelsansatz aus?
Die von Dimitri Kummer eingesetzten Handelsinstrumente sind Forex (Devisen) und manchmal auch Indizes. Im Forex-Bereich kommen insbesondere die Hauptwährungspaare zum Einsatz, bei den Indizes größtenteils DAX und DOW. Der Handel ist tendenziell kurzfristig angelegt. Hinzu kommen regelmäßig Hedge-Signale. Es ist ein sehr ausgeklügelter Ansatz, den Dimitri Kummer in den letzten Jahren entwickelt hat; nähere Erklärungen hierzu liefert er Ihnen gerne auch persönlich.

Wieviel Rendite macht Dimitri?
Eine realistische Erwartungshaltung im Bereich von Trading-Strategien liegt bei 20 % pro Jahr. Auch wenn einzelne Strategien in einzelnen Jahren deutlich höhere Renditen erzielen, sollte die vorstehende Zahl Ihre „Zufriedenheitsgrenze“ sein. Noch höhere Renditen bedeuten noch größere (= unvernünftige) Risiken.

Man kann ich mir mein Geld auszahlen lassen?
Eine Auszahlung des gesamten Kapitals oder eines Teilbetrags ist jederzeit möglich.

Was verdient Dimitri Kummer bei der Sache?
Normalerweiße werden 20-40% des Gewinns pro Kunde einbehalten. Doch Dimitri Kummer hat eine extra Lösung mit dem Broker ausgehandelt bei dem es nicht nötig ist den Gewinn zu kürzen. Er verdient wie der Broker auch am Spread (An- und Verkaufsspreis).

Wie sind die Aussichten?
Steigende Nervosität und eher hohe Bewertungen am Aktienmarkt, der viel von einem besseren Konjunkturverlauf vorweg genommen hat, fallende Anleihekurse bei zugleich steigenden, aber vergleichsweise weiterhin niedrigen Zinssätzen – beide Märkte erscheinen vor diesem Hintergrund aktuell nicht besonders attraktiv. Es scheint daher durchaus möglich, dass sich das „big money“ eine neue Spielwiese sucht. Nach dem Crash der Preise von Gold und Silber bieten sich hier wieder interessante Möglichkeiten. Andere Rohstoffe, wie zum Beispiel Platin und Palladium, bieten Sondersituationen durch mögliche Angebotsengpässe. Zugleich boomt die weltweite Autoindustrie weiter, die wichtigste Platin- und Palladium-Abnehmerbranche in der Industrie. Gerade erst hat Daimler neue Absatzrekorde gemeldet. Die nächste Rotation könnte also durchaus wieder den Rohstoffen und vor allem den tief gefallenen Rohstoffaktien zugutekommen. Falls nicht, gibt es „sichere“ Währungen in die geflohen werden kann.

Wenn Ihr Interesse jetzt geweckt wurde, können Sie über das unten stehenden Formular unverbindlich Kontakt mit Dimitri Kummer aufnehmen und alles Weitere persönlich besprechen.

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Einbrecher per Youtube Video gesucht

07 Juli 2013 von Darian Lambert

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Bruder des Inhabers verweist auf Videoüberwachung

Am 28.06.2013 um 3:07 Uhr besuchen zwielichtige Gestalten den Kiosk von Volkan Sivri. Nach ein paar Minuten ist die Tür aufgebrochen. Doch die Räuber verschwinden wieder und warten ob die Polizei durch einen stillen Alarm gerufen wurde. Doch die Alarmanlage funktionierte nicht. Um 4:19 Uhr erst wagen die Täter sich zurück zum Kiosk.  Sie nehmen alles hinter dem Tresen mit was nicht niet und nagelfest ist. Insbesondere Zigaretten haben es Ihnen angetan. Doch was die Diebe nicht wissen: Erols Kios hat eine gute und funktionierende Videoüberwachung. Immer wenn etwas schief läuft z.B. wenn Erols Kiosk mal mit den Eltern von jungen Kunden sprechen muss, publiziert er das über Facebook, gerne auch schonmal mit Bild. Nun fahndet das Kiosk Team per Youtube Video nach den Tätern. Erste Hinweise lassen vermuten, dass die Täter aus einem nahegelegenen Männerwohnheim kamen. Die Publicity könnte möglicherweise schnell zu Ergreifung der Bande führen, denn bei allem handwerklichen Geschick hielten die Täter es nicht für nötig sich zu maskieren.

Hinweise richten Sie bitte direkt an die Polizei Köln 0221 / 229 – 0

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Börse Aktuell: Dax Rebound und ade?

04 Juli 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

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Nach den herben Verlusten der letzten beiden Handelstage führt eine Gegenbewegung den Dax im frühen Geschäft in die Gewinnzone. Am Vortag hatte ein ganzes Paket an Belastungsfaktoren noch für ein Tagestief bei 7.734 Punkten gesorgt. Ob wir damit schon das Korrekturtief gesehen haben oder die momentane Erholung lediglich eine Konsolidierung auf dem weiteren Weg nach unten darstellt, bleibt abzuwarten. Neben der politischen Unsicherheit in Portugal, steigenden Anleiherenditen in der Euro-Peripherie und der Eskalation in Ägypten drückten zur Wochenmitte auch schwache Konjunkturdaten aus China auf die Stimmung an den Aktienmärkten. Zur aktuellen Stunde kann sich das deutsche Börsenbarometer auf 7.877 Punkte erholen und notiert damit 0,6 Prozent im Plus.

Da die US-Börsen am Donnerstag feiertagsbedingt (Independence Day) geschlossen bleiben, blicken die Investoren heute auf mögliche Impulsgeber in der alten Welt. Dabei rückt vor allem die Sitzung der europäischen Zentralbank in den Fokus. Um 14:30 werden wie im Euro die Blicke auf Mario Draghi gerichtet sein. Der Dax kann die 200 Tage Linie wieder berühren und sogar brechen. Dann geht es in tiefere Regionen.

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Es hatte sich im Eur/Usd abgezeichnet und tatsächlich ist er in der vergangenen Handelswoche unter Druck geraten. Allerdings nicht nur das: der Euro wurde im Daily technisch unter ein Schlüssel-Level verkauft, dem Bereich um 1,3070 / 80 und sogar 1,30. In der Vergangenheit sind solche Brüche in den Folge-Tagen mit weiteren Verkäufen einhergegangen.

Und auch diesmal ist aus rein fundamentaler Sicht dieses Potential gegeben. Der heutige und morgige Tag steht ganz im Zeichen der EZB-Sitzung und der NFPs am Freitag. Während die EZB-Sitzung heute im Zusammenhang mit der Rhetorik Mario Draghis und der Sichtweise im Bezug auf negative Zinsen für den Euro interessant wird, werden die Non Farm Payrolls im Zusammenhang mit erneuten Spekulationen bzgl. eines bevorstehenden Taperings (einer Reduktion quantitativer Maßnahmen) auf den kommenden FED-Sitzungen im September bzw. Dezember spannend.

Wie in der Vergangenheit ist aber nicht nur die Action zu den Events selber spannend, sondern auch die Erwartungshaltung und das Antizipieren der Ausgänge der Events an den Tagen vor den jeweiligen Events. In diesem Zusammenhang ist ein Verkauf des Euros inden Bereich der Mai-Tiefs um 1,2850 USD durchaus realistisch. Ein Bruch dieser Unterstützung macht den Weg in Richtung des 2013 Jahrestiefs um 1,2750 USD und darunter in Richtung der 2012er November-Tiefs um 1,2660 frei.

Nicht zu unterschätzen bleibt auch das langfristige Signal, welches durch die fundamentalen Katalysatoren in Verbindung mit der charttechnischen Situation in den kommenden Tagen geliefert werden könnte: während fundamental der Grundstein für einen quantitativeren Kurs der EZB in der zweiten Hälfte 2013 geliefert werden könnte, sind die NFPs durchaus als Grundlage für eine unausweichliche Reduktion von QE3, sprich einen restriktiveren geldpolitischen Kurs seitens der FED in näherer Zukunft zu sehen. Technisch setzt die potentielle SKS und der Bruch der Nackenlinie langfristig Potential bis in Richtung des 2010er Jahrestiefs, also in die Region um 1,1875 USD, frei.

Aktientipp

Die Nestlé Aktie ist ein fundamental betrachtet sehr stabiler Wert mit geringem Risiko. Der Wert steigt seit Jahren konstant und schüttet derzeit 3,47% Dividende aus. Glücklicherweise steckt der Wert derzeit in einer Korrektur, welche ihn auf ein Potentielles Kauflevel ab 57 CHF drücken könnte. Ab hier können erste Positionen aufgebaut werden. Es handelt sich um eine Chance langfristig zu investieren.

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Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf “GL AKTUELL” sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  “GL AKTUELL” stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

 

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2. „Bergische Weihnachten“ – Bühnenshow im Schulzentrum Cyriax

03 Juli 2013 von Darian Lambert

Wenn man jetzt in Overath schon von Weihnachten spricht, dann ist dies der großen Bühnen-Show mit Künstlern aus der ehemaligen Glockenstadt vom vergangenen Jahr zu verdanken. Dort hatten die beiden Veranstalter Alexander Bücken und Manfred Erwe im Kulturbahnhof erstmalig eine „Bergische Weihnachten“ organisiert.

Aufgrund der hohen Nachfrage wird es auch in diesem Jahr wieder eine solche Veranstaltung geben. Den Termin sollten sich Interessierte schon jetzt merken: am
Samstag, 23.November 2013 beginnt um 19 Uhr im Schulzentrum Cyriax die 2. „Bergische Weihnachten“.
„Wir haben bewusst „nur“ einen Termin gewählt“, so Alexander Bücken von der gleichnamigen Overather Buchhandlung, „um eine noch bessere Stimmung mit mehr Zuschauern zu gewährleisten. Außerdem entlastet ein Termin die Künstler, die ohnehin einen gefüllten Kalender um diese Zeit haben.“

Die Veranstalter werden sich am Erfolg des Vorjahres messen lassen müssen, aber das sieht Schauspieler und TV-Moderator, der bereits letztes Mal Regie führte, sehr gelassen: „Wir haben zum größten Teil neue Künstler zu Gast, setzen natürlich auf altbewährte Musiker und werden die Schulen stärker einbeziehen, um auch die Vielfalt in der Musik zu unterstreichen.“ Auch diesmal dreht sich wieder alles um Josef und Maria, aber was die beiden – gespielt von Carola Noss und Manfred Erwe – in diesem Jahr erleben, ist aufregend, aber sehr schön.

Besonders stolz ist Regisseur Erwe auf die Zusage der bekannten Journalistin und Autorin Professor Dr. Gabriele Krone Schmalz, die der großen Mehrheit der Fernsehzuschauer als ehemalige Korrespondentin im ARD-Studio Moskau bekannt ist, wo sie über den Zerfall der Sowjetunion berichtete. Die Grimme-Preisträgerin engagiert sich seit einigen Jahren für mit HIV infizierte Waisenkinder in Sankt Petersburg und ist u.a. auch Mitglied im Lenkungsausschuss des „Petersburger Dialogs“.
Der Vorverkauf hat übrigens bereits begonnen. Eintrittskarten für 19,80 € können ab sofort in der Buchhandlung Bücken, Hauptstraße 54 in Overath abgeholt werden. Übrigens auch ein tolles Geschenk oder die Möglichkeit für eine Firmen-Weihnachtsfeier. Und auch diesmal haben sich die beiden Veranstalter eine besondere Geste einfallen lassen: der jeweils 100. Kartenkäufer erhält zusätzlich eine bis sechs Karten gratis. (Der 100. eine Eintrittskarte, der 200. zwei usw.). Vorfreude ist halt immer noch die schönste Freude.

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VRS – Kostenlose Tickets für 2 Personen und 1 Tag

28 Juni 2013 von Darian Lambert

Der VRS vergibt 1500 Testtickets, mit denen man 1 Tag im VRS-Gebiet mit 2 Personen umsonst fahren kann.

„Das unverbindliche Test-Ticket ist der optimale Einstieg für alle Autofahrer, die die vielen Vorteile von Bus & Bahn kennenlernen möchten. Am besten gleich eines von insgesamt 1.500 kostenlosen Test-Tickets anfordern. Die Tickets gelten jeweils für 2 Personen und berechtigen einen ganzen Tag lang zur Nutzung von Bus & Bahn im erweiterten VRS-Netz!

Bedingungen:
** Nur solange der Vorrat reicht. Die Anzahl der Tickets ist auf 500 Stück monatlich zwischen Juni und August beschränkt. Nur ein Ticket pro Haushalt. Es besteht kein Anspruch auf die Zusendung eines Tickets.“

gratis Tickets bestellen

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Sondertouren gegen den Hochwassermüll

28 Juni 2013 von Darian Lambert

500 Kubikmeter Sperrmüll, 100 Kubikmeter Restmüll und mehrere Kastenwagen voll Elektroschrott entsorgten die Mitarbeiter des städtischen Abfallwirtschaftsbetriebes im Laufe der vergangenen Woche außer der Reihe aus den vom Hochwasser heimgesuchten Haushalten. Dafür fuhren die Müllfahrzeuge Sondertouren in den betroffenen Stadtteilen und sammelten die durchweichten Hinterlassenschaften aus Kellern und Wohnräumen ein. Zusätzlich an die Mülltonnen gestellte Säcke wurden unbürokratisch mitgenommen, und auch in der nächsten Woche gelten noch Ausnahmebedingungen für die Beseitigung von Hochwasser-Müll.

Wichtig: Ohne Anmeldung keine Mitnahme! Die vom Hochwasser betroffenen Anwohner werden gebeten, beim städtischen Abfallwirtschaftsbetrieb ihre Abfuhrwünsche sowohl für Sperr- als auch für Restmüll-Zusatzmengen anzumelden; diese werden dann kurzfristig und bevorzugt abgeholt, entweder während der normalen Abfallsammlung oder als separate Sperrmüllabfuhr. Telefon: 02202 143333 oder mail@awb-gl.de

Auch GL Service entrümpelte


Auch die stadteigene Beschäftigungsförderungsgesellschaft GL Service gGmbH war aktiv in Sachen Hilfe für Hochwasseropfer: In der evangelischen Kindertagesstätte in Bensberg E.N.G.E.L., die von der Überflutung sehr massiv betroffen war, haben sich die Mitarbeiter als rettende „Engel“ betätigt. Sie trugen das Mobiliar hinaus, trennten die brauchbaren von den unbrauchbaren Gegenständen, rissen die Teppichböden heraus und fuhren den Sperrmüll ab.

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Hambacher Forst: Erster Prozess wegen Schienenblockade

28 Juni 2013 von Darian Lambert

Pressemitteilung der Hambachbahn Blockadeaktionsgruppe

Am heutigen Freitag fand vor dem Landgericht Köln der erste Prozess wegen einer Schienenblockade mit Ankettung in Stahlröhren auf der Hambachbahn. Die Aktion fand während des letztjährigen Klimacamps statt. Nun wurde zivilrechtlich verhandelt, ob eine Unterlassungserklärung des RWE gegen
solche Protestformen rechtsmäßig ist.
Hintergrund ist eine Aktion am 8.8.2013 wurde die Hambachbahn für zwölf Stunden durch fünf Aktivist_innen blockiert. Auf der Hambachbahn fahren täglich etwa 85 Kohlezüge mit  120 000 Tonnen Braunkohle, die größtenteils zeitnah in RWE-Braunkohlekraftwerken verbrannt werden und dort das gleiche Gewicht an CO2 freisetzten: 120 000 Tonnen.  Neben dieser großangelegten Klimazerstörung wird durch den Braunkohletransport gesundheitsgefährdender Feinstaub in großen Massen freigesetzt. In vergleichbaren Industrieanlagen in den USA oder China wird die Kohle nie offen transportiert, um Feinstaub zu vermeiden. „Die von RWE eingesetzte Technik entspricht nicht dem Stand der Technik. Auf Kosten der Gesundheit der Menschen wird hier an Investitionen gespart. Allerdings wollen wir aufgrund der Klimaproblematik und der Unvereinbarkeit des Kohleabbaus mit den Interessen der Anwohnenden, nicht eine modernisierte Form der Umweltzerstörung, sondern gar keinen Kohleabbau mehr.“ sagt ein Besucher des Prozesses, der auch im Protest aktiv ist.

Der Prozess begann um 11 Uhr mit dem Aufruf zur Sache. Danach entwickelte sich eine für Zivilprozesse ungewöhnlich intensive Debatte zur Sach- und Rechtslage. Der Beklagte Jörg Bergstedt und sein Anwalt Tronje Döhmer trugen umfangreiche Tatsachen vor über die massiven Schäden, die die Verstromung der Braunkohle regional und international bewirkten. Dass der CO2-Ausstoß in Deutschland inzwischen wieder stark steige, sei nicht nur ein Verbrechen an Umwelt und Menschen, sondern auch ein Verstoß gegen internationales Recht. Im Rahmen der Verhältnismäßigkeitsprüfung müsse zudem berücksichtigt werden, dass sich der Konzern RWE durch taktische Schachzüge in der Vergangenheit den Mitbestimmungsmöglichkeiten z.B. durch Kommunalverwaltungen entzogen habe. Der Konzern wäre Bremser in Sachen Energiewende und werbe bei seinen Greenwashingversuchen mit Filmen von
regenerativen Anlagen, die dort gezeichnet werden müssten, weil RWE sie tatsächlich gar nicht betreibe. „In einer solchen Situation sind nachdrückliche Formen der öffentlichen Meinungskundgabe verhältnismäßig, weil dieser Konzern offensichtlich auf andere Art nicht mehr zu erreichen sei“, formulierte der Beklagte abschließend und erntete dafür derart starken Applaus, dass der Richter die hohe Zustimmung der Besucher im Protokoll vermerkte.

Im Landgericht: Protestkonzert mit Klaus der Geiger
Nach dem Prozess fand in der Eingangshalle des Landgerichts Köln ein Protestkonzert gegen RWE und die Justiz statt. Mit dabei war Klaus der Geiger, der unter anderem sein bekanntes Lied „Der Bagger von Rheinbraun“ sang. Noch bevor er sein erstes Lied vollenden konnte, wurde er von Justizwachtmeistern vor die Tür gezerrt. Dort spielte er weitere kohle- und justizkritische Lieder. Einschüchtern lassen will sich der  Beklagte nicht und wird sich auch dieses Jahr Ende August an den Anti-Kohleproteste während des Klimacamps zu beteiligen.

Mehr Informationen:
•    Klimacamp 2013 und andere Aktivitäten: www.ausgeco2hlt.de
•    Besetzung Hambacherforst: hambacherforst.blogsport.de
•    Kontakt zum Beklagten: Bis Sonntag nahe Buir unter 01522-8728353, danach 06401-903283

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Jahrhundertregen in Bergisch Gladbach

26 Juni 2013 von Darian Lambert

HochwasserAm Donnerstag, 20. Juni 2013, überzog eine heftige Gewitter- und Regenfront auch Bergisch Gladbach. Vielen Bürgerinnen und Bürgern wird dieses Ereignis mit seinen weit reichenden Folgen in schlechter Erinnerung bleiben. Grund genug für Bürgermeister Lutz Urbach, Bilanz zu ziehen und der Öffentlichkeit Rede und Antwort zu stehen.

Bericht über die Einsätze der Feuerwehr und der Mitarbeiter des Abwasserwerks

Der Einsatz von Feuerwehr und Kräften des Abwasserwerkes dauerte von etwa 12:30 bis etwa 1:00 Uhr. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach löste Stadtalarm aus, d.h. es wurden neben den hauptamtlichen Beamten der beiden Feuerwachen sämtliche ehrenamtlichen Einsatzkräfte der fünf Löscheinheiten alarmiert. Zusätzlich wurden die Mitglieder der Feuerwehr-Einsatzleitung alarmiert. Diese leiteten im „Abrollbehälter-Einsatzleitung“ in der Feuerwache Nord alle Einsätze im Stadtgebiet Bergisch Gladbach.

Die Feuerwehr Bergisch Gladbach bearbeitete so rund 140 Einsätze, die jedoch teils mehrere anliegende Gebäude umfassten. Eingesetzt waren 155 Einsatzkräfte von Feuerwehr (Bergisch Gladbach, Burscheid und Köln), Technischem Hilfswerk und des Deutschem Roten Kreuz. Neben vier Sturmschäden bestimmten im Wesentlichen Wasserschäden (vollgelaufene Keller, etc.) die Arbeiten. In einigen Straßen musste auch der Strom abgeschaltet werden.

Mit der Entfernung von Treibgut und der Reinigung der Rechen und Durchlässe im Stadtgebiet waren vor allem die Mitarbeiter des Abwasserwerks beschäftigt. Aufgrund der Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes wurden alle Mitarbeiter der Kanal- und Gewässerunterhaltung schon vor den Regengüssen aufgefordert, von ihren jeweiligen Einsatzstellen zum Betriebsgelände der Kläranlage Beningsfeld zu kommen, um zentral auf die zu erwartenden Ereignisse reagieren zu können. Auf diesen Fahrten wurde außerplanmäßig der Zustand der bedeutsamsten Rechen und Durchlässe nochmals kontrolliert.

Zu dieser „SOS-Tour“ gehören die 23 Rechen und Durchlässe (10 in Bensberg und 13 in Alt-Bergisch Gladbach) mit dem größten Schadenspotential, die grundsätzlich mit oberster Priorität während und nach Starkregengüssen zur Reinigung angefahren werden. Übrigens: Auch im normalen Arbeitsalltag werden die insgesamt 142 Rechen und Durchlässe routinemäßig überprüft.

Die Mitarbeiter des Abwasserwerks waren also in Bereitschaft: 37 Personen rückten in 21 Fahrzeugen (PKW, LKW) frühzeitig aus. So waren ca. 30 Minuten nachdem der Regen eingesetzt hatte, fünf Mitarbeiter an der Buchmühle, um die beiden Rechen (Höhe VHS und danach Odenthaler Straße) vom Treibgut zu befreien. Aus 50 Pumpstationen waren weitere 300 Alarmmeldungen abzuarbeiten. Allein 25 Stationen meldeten Überfüllung. Die Einsätze liefen bis 20.00 Uhr, danach fuhren fünf Mitarbeiter nochmals die Rechen und Durchlässe ab. Diese waren auch am Freitag Hauptarbeitsgebiet der Kollegen.

Einordnung des Naturereignisses

Die Wetterfront am 20. Juni zählt zu den so genannten „100jährigen Ereignissen“. Um ein solches Naturereignis einstufen zu können, werden die Niederschlagsmenge und die Zeit des Niederschlags in Verbindung gesetzt. Am vergangen Donnerstag wurden in Bergisch Gladbach bis zu 51 Liter Regenwasser pro m² in 45 Minuten gemessen, das entspricht in etwa der durchschnittlichen Niederschlagsmenge eines Monats und kommt „alle 100 Jahre vor“.

Auswertung des Regenereignisses am 20.06.2013:
Station
Menge/Zeit*
Jährlichkeit
Menge bei 5-jährlichkeit
Rathaus Bensberg 45,5l/m² in 55min.
ca. 30
30l/m² in 60min.
Kläranlage Beningsfeld 29,3l/m² in 45min.
ca. 7
27,8l/m² in 45min.
HRB Hebborner Hof 50,7l/m² in 45min.
100
27,8l/m² in 45min.
* Zeitraum, innerhalb dessen der stärkste Niederschlag gefallen ist


Für solche Wassermassen in dieser kurzen Zeit sind weder die natürlichen Bachläufe noch die städtische Kanalisation geschaffen. Zum Vergleich ist in der letzten Spalte die Menge eines 5jährigen Ereignisses bei gleicher Zeitdauer dargestellt.  Auf ein solches 5jähriges Ereignis ist ein Kanalnetz in der Regel ausgelegt – auch das der Stadt Bergisch Gladbach. Bei 45 Minuten Regendauer wären das 28 Liter je m². Tatsächlich fiel fast die doppelte Regenmenge.

Leistung der Regenrückhaltebecken, der Pumpstation Buchmühle und der Abwasserwege am 20. Juni  

Alle städtischen Rückhaltebecken waren durch den Jahrhundertregen – je nach Lage – überwiegend oder ganz gefüllt. Dies gilt z.B. für die Rückhaltungen im Kanalnetz in Hebborn (Johannesstraße/Rommerscheider Straße und Alte Wipperfürther Straße), die das dortige Gebiet überwiegend vor Überflutungen schützten. Auch das große Becken im Hebborner Bach am Stadtrand war gut gefüllt. Im Verlauf des Strunder Baches war z.B. die Anlage Kieppemühle randvoll und am Frankenforstbach die Überlaufbecken aus der Mischwasserkanalisation  An der Schmitten/Olefant und Taubenstraße.

Auch die nicht dem Hochwasserschutz dienenden Anlagen mit überwiegend ökologischer Funktion waren gefüllt, z.B. das Becken Dechant-Müller-Straße/ Cederwaldstraße.

Zahlreiche Rechen wie der an der Odenthaler Straße waren vom Treibgut verstopft. Teilweise handelte es sich hier um weggeschwemmte Dinge aus Privatbesitz, im Wesentlichen aber um Treibholz aus Gärten und Wäldern.

Am tiefsten Punkt der Buchmühle befindet sich eine Pumpstation, die das Wasser in den „Strundekanal“ abführt, den unterirdischen Verlauf der Strunde. Diese Pumpstation schafft grundsätzlich 500 l/sec, am 20. Juni allerdings nur 330 l /sec und nur von 12.45 Uhr bis 13.15 Uhr. Danach sank die Leistung. Grund dafür ist die Tatsache, dass sich das Wasser aufgrund des verstopften Rechens an der Odenthaler Straße bereits oberirdisch einen Weg gebahnt hatte und nicht in die dafür vorgesehene Pumpstation lief. Zudem behinderte der mitgespülte Schlamm den Zulauf zu den Pumpen.

Die viele Jahrzehnte alte Verrohrung des Strunder Bachs reicht aus heutiger Sicht bei weitem nicht mehr aus. Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes des Strundeverbands wird daher eine neue Verrohrung mit mehr als doppeltem Querschnitt entstehen. Diese Maßnahme wird helfen, die Stadtmitte besser vor großen Wassermassen zu schützen. Zudem wird der Hebborner Flutgraben, der heute die gesamte Stadtmitte unterquert, auf kurzem Weg an dieses neue Rohr angeschlossen. Diese Maßnahme ist bereits geplant und finanziert.

Anmerkung: Der in der Buchmühle offen gelegte Bachlauf ist nur als gestalterisches Element im Strundepark gebaut worden, hat aber keinerlei Funktion im Hochwasserschutz. Diesem Zweck dient der heutige alte „Strundekanal“ und ihn wird zukünftig allein die unterirdisch auszubauende „Strundeverrohrung“ ausüben.

Konsequenzen für die Zukunft

Die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Abwasserwerk wird zukünftig weiter ausgebaut. Im Ernstfall sollen die Fachleute des Abwasserwerks und die Kräfte der Feuerwehr an neuralgischen Punkten gemeinsam nach einem detaillierten Einsatzplan eingesetzt werden.

Der Rechen an der Odenthaler Straße wird nochmals kontrolliert und geprüft, ob die Installation eines Vorrechens sinnvoll ist, bzw. wo der dafür geeignete Platz ist.

Einzelne Bereiche des Hochwasserschutzes müssen nochmals geprüft werden, z.B. am Frankenforstbach, da die behördlichen Modellrechnungen offensichtlich nicht dem realen Bedarf entsprechen.
                                       
Fazit der Stadtverwaltung: Die Natur kann man nicht sicher beherrschen, aber man kann viel dafür tun, dass sich Schäden im Rahmen halten. Der Schutz vor Hochwasser und Kanalüberflutungen in Bergisch Gladbach hat in einigen Teilbereichen funktioniert, in anderen nicht. An diesen Stellen wird weitergearbeitet.

 

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Börse Aktuell: Dax Crash! Bernanke war es…war er es?

21 Juni 2013 von Darian Lambert

von Dimitri Kummer und Frank Samirae

Es scheint sehr offensichtlich. Den Kurseinbruch haben wir Ben Bernanke zu verdanken. Wirklich? Mit Sicherheit hat sich vieles verändert, weil der FED Chef nicht mehr das gesagt hat was viele erwartet haben. Die Aktienmärkte waren zwischen Mitte April und Mitte Mai übertrieben vorgelaufen. Beim DAX allein 15% in etwas mehr als vier Wochen. Eine Konsolidierung war ohnehin notwendig. Die Mehrzahl der Aktien ist seit drei Wochen im Abwärtstrend.

Was erwartet uns in der nächsten Zeit? Es gibt einige Hinweise, dass die europäische Konjunktur im zweiten Halbjahr anzieht und die Märkte möglicherweise noch bis zur 200 Tage-Linie (bei etwa 7700) nachgeben. Hier werden sich viele wieder versuchen sich einzudecken und Aktien zu kaufen. Bricht auch diese Linie haben wir vielleicht wieder einen unerwarteten Crash.

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Der EUR/USD hat in der vergangenen Woche ein signifikantes Top ausgebildet. Daher dürften die kommenden Wochen für den Euro relativ schlecht laufen. Betrachtet man dazu noch die Entwicklung in Euro-Land, der hieraus resultierenden EZB-Geldpolitik und des im Gegensatz wohl eher restriktiveren Kurses der FED in näherer Zukunft, wird es wahrlich nicht einfach werden.

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Die Aussicht auf eine Reduktion der quantitativen Maßnahmen seitens der FED bei einer entsprechenden Erholung am Arbeitsmarkt wirkt sich positiv auf den US-Dollar aus, wie man in verschiedenen XYZ/USD Paaren erkennen konnte. Auch die Rohstoffe leiden unter einem starken Dollar und sind auf neue Mehrjahrestiefs gefallen. Gold steht bei ca. 1300 Dollar (wie von mir angekündigt in meinem letzten Artikel).

Auf der Kehrseite steht die wieder aufflammende Euro-Schuldenkrise, welche sich besonders an den anziehenden Zinsen spanischer und italienischer Schuldtitel widerspiegelt. Spekulationen über die Einführung negativer Zinsen auf der kommenden EZB-Sitzung dürften den Euro zusätzlich belasten. Auch wenn diese bisher abgelehnt wurden von Mario Draghi.

Aus diesen Zeilen ist unschwer zu erkennen, dass ich für die kommende Woche für den EUR/USD bearish bin. D.h. ich erwarte nur eine kurze Erholung die dann weiter Ab verkauft wird. Zum Ende der Handelswoche notiert der EUR/USD in einer wichtigen Unterstützungszone, welche bei einem Bruch den Weg für weiter nachgebende Notierungen frei machen würde. Zielbereiche liegen im Bereich zwischen 1,2950 und 1,300 USD.

Sollte hingegen der EUR/USD die Region um 1,3160-1,32 Euro zurückerobern, könnte eine nochmalige Attacke auf die 1,34er Region starten.

Aktiencheck: SIXT

DAX-Titel mit hohen Dividendenrenditen sind bei Anlagern  bekannt, jedoch lassen sich gerade in der zweiten und dritten Reihe auf dem deutschen Aktienmarkt noch zahlreiche interessante Unternehmen finden, die mit einer hohen Dividendenrendite aufwarten und zudem auch technisch hervorragend dastehen. Bei GL Aktuell werden wir dieser Stelle einige dieser Werte  vorstellen, die wir für fundamental gute Unternehmen mit respektabler Dividende halten. Im Zuge der aktuellen Korrektur an den Märkten ist die Aktie der Sixt AG WKN 723132 | ISIN DE0007231326 mit unter die Räder gekommen. Die Verkäufe könnten hier dem Kurs bis zur 200 Tage Linie bei circa 16 € drücken. Ab hier könnte man erste Positionen aufbauen. Zu beachten ist jedoch, die starke Schwankungsbreite der SIXT Aktie. Empfehlen wollen wir diesen Wert für eine längerfristige Buy an Hold Strategie ala Kostolany.sixt210613

 

 

 

Risiko-Hinweis und Haftung

Jedes Investment in Aktien ist mit Risiken behaftet, teilweise hochspekulativ und kann zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen. Wir halten die Artikel, Empfehlungen, Charts und Tabellen für verlässlich, jedoch können wir keine Garantie für Richtigkeit und Aktualität übernehmen. Die Inhalte auf „GL AKTUELL“ sind nach bestem Gewissen verfasst. Wir halten unsere Quellen für verlässlich, aber auch hier können wir keine Garantie auf Richtigkeit und Aktualität geben. Die Artikel auf  „GL AKTUELL“ stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers dar. Die Informationen geben lediglich einen Einblick in die Meinung der Redaktion.

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„Entlang der Strunde“ – die Maßnahmen gestern, heute und morgen

18 Juni 2013 von Darian Lambert

Auf nahezu zehn Jahre Entwicklungszeitraum vom ersten Federstrich an blicken die Projektplaner des Regionale 2010-Bausteins „Entlang der Strunde“ zurück. Seit etwa drei Jahren wird gebaut – gemeinsam mit der Stadt Köln wird ein Konzept umgesetzt, in dem der Strunder Bach als sog. „Ostkorridor“ des Regionale-Projektes RegioGrün gestaltet wird. Diese Achse ist eine von insgesamt sechs Korridoren, die als Verbindung zwischen den Köln umgebenden Grüngürteln für Naherholungssuchende erlebbar gemacht werden sollen.

StadtGrün hatte sich mit „Entlang der Strunde“ mit einer ganzen Palette von Aufwertungsmaßnahmen im Strundetal und seiner Umgebung um die Teilnahme am Regionale 2010-Strukturförderprogramm beworben und aus drei verschiedenen Fördertöpfen Zusagen für insgesamt 820.000 Euro Zuwendungen bekommen, bei einem Eigenanteil von 140.000 Euro. Der Bewilligungszeitraum erstreckt sich auf die Jahre 2006 bis 2015. Beteiligt waren die Töpfe der Städtebauförderung NRW, der NRW-Förderrichtlinie Naturschutz (FöNa) und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Die Maßnahmen im Einzelnen


Städtebauliche Projektbausteine
Zur ehemaligen
Papierfabrik Wachendorff bildete ein Workshop und ein zweistufiger Investorenwettbewerb die Grundlage für die heute aktuelle Bauleitplanung. Das Buchmühlengelände als Gemeinschaftsmaßnahme zweier Regionale-Projekte zeigt eine geöffnete Strunde und eine neue Grünanlage. Die Gartensiedlung Gronauer Wald erhielt eine Denkmalbereichssatzung und eine Gestaltungsfibel für Anwohner. Für den Strundeabschnitt längs des „Campus Gronau“ wurde ein Vorentwurf der Freiraumplanung erarbeitet.

FöNa-Projektbausteine
Der Bereich der
Strundequelle wurde ausgebaut, die Quelle selber neu gefasst. Der Wanderweg von Herrenstrunden nach Strundorf wurde neu angelegt oder baulich verbessert. Der Geopfad als Nebenroute des Strundewegs erhielt 17 neue Infotafeln. Zwischen Strundequelle und der Stadtgrenze zu Köln finden Wanderer und Radfahrer insgesamt 30 Infostelen; allein das gelbe Pumpenhaus an der Quelle zeigt sechs Informationstafeln. Dazu gibt es ein einheitliches Regionale-Wegeleitsystem.

EFRE-Projektbausteine
Die Mühlenwiese wurde zu einer ruhigen Erholungs- und Parkanlage entwickelt. In erster Linie mussten Wege und Teich saniert werden. Röhrichtzonen und Schwimminseln sollen für gute Ökologie sorgen, eine Seeterrasse und freie Uferabschnitte halten die Sichtachsen frei. Der Spielplatz am Westufer bekamt eine neue Ausstattung mit „Spielburg“ – passend zur Burg Zweiffel. Die „echte“ Burg Zweiffel als Urgestein des Ortes wurde stärker in den historischen Zusammenhang mit einbezogen; durch farbliche Gestaltung wurde die trennende Wirkung der Hauptverkehrsstraße kompensiert und die Zusammengehörigkeit des Ensembles betont. Besonders ins Auge fällt dabei heute das „Herkenrather Tor“, ein Teil des Wirtschaftshofes einer mittelalterlichen Burg. Die „Malteser Trilogie“ – Komturei, Johanniterkirche und Maltesermühle – erhielt ebenfalls durch die Freistellung der Sichtachsen verlorengegangene Bezüge zurück. Oberhalb des Dorfplatzes entstand außerdem ein Aussichtspunkt auf die drei Gebäude

Auch außerhalb des Ortskerns von Herrenstrunden hat sich einiges getan: Die Reste einer von vier Pulvermühlen als bedeutendes Zeugnis der Wasserkraftnutzung an der Strunde erhielt eine Zuwegung über Holzstufen, die auf die Kuppe des Walles führt; eine Informationstafel gibt Auskunft über Geschichte und Funktion der Pulvermühlen. Die Mühlenfundamente wurden saniert, verkehrsgefährdende Bäume gefällt. Last not least: Für den Radwege-Lückenschluss zwischen Gut Schiff und Eulenburg wurde das vorhandene Schotterbankett der Landstraße auf einer Breite von 2 Metern genutzt zum Bau eines Radwegs für beide Fahrtrichtungen. Zur Straße hin entstand eine optische Barriere in Form eines Grünstreifens. Nach anfänglichen Sorgen um die Wegedecke bei Starkregenereignissen kann heute Entwarnung gegeben werden: Der Untergrund ist stabil, die Radfahrer vor wegebedingten Stürzen sicher.

Ausblick: Auch zukünftig gibt es Fördermöglichkeiten

RegioGrün ist mit der Durchführung der Projektbausteine längst noch nicht ad acta gelegt. Das Freiraumkonzept ist langfristig strategisch angelegt. Die Zielsetzungen des EFRE-Fonds werden in Kürze überarbeitet, so dass z.B. Vorhaben zu „Schutz, Förderung und Entwicklung des Kulturerbes“ gefördert werden sowie Maßnahmen zur Verbesserung des städtischen Umfeldes. Erfolgreiche Projekte können ggf. weitergeführt werden; wichtig für eine zukünftige Förderfähigkeit ist, dass es sich um ein innovatives Projekt mit interkommunaler Zusammenarbeit handelt.

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