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Lustheide: “Wir werden nicht verkaufen!”

08 Oktober 2012 von Darian Lambert

Unter den Eigentümern der relevanten Grundstücke entlang der Lustheide besteht im wesentlichen Einigkeit:

Gemeinsam haben sie einen Brief an die Stadtverwaltung geschickt, indem Sie klar äußern, dass Sie Ihre Grundstücke nicht verkaufen werden und die Lustheide Ihr Wohnstandort bleiben wird.

Ein Eigentümer hat bereits einen Anwalt eingeschaltet und lässt seine Absicht, nicht zu verkaufen auf diese Art und Weise der Stadtverwaltung mitteilen. Die Anwohner machen ihren Protest nun auch gemeinsam durch Transparente an Ihren Häusern deutlich.

Wir Refrather halten zusammen für den Erhalt unseres Waldes und unserer Wohnqualität. Wir sind empört über die Taktik der Stadtverwaltung im Umgang mit den betroffenen Grundstückseigentümern.

Dieses Verhalten gefährdet den für alle so vernünftigen Kompromiss.

Warum verlässt die Stadt den Konsens-Weg?! Parteien und die Bürgerinitiative waren sich einig über eine moderate Erweiterung, die den Interessen aller dient (Unwirtschaftlichkeit eines Gewerbegebietes an dieser Stelle, dem Verzicht auf die Erschließungsstraße und dem moderatem Ausbau von Gahrens und Battermann).

Wir stehen für den Erhalt des Waldes und der Wohnqualität Refraths sowie eine angemessene Erweiterung von Gahrens & Battermann. Eine öffentliche Erschließungsstraße ist hierbei unwirtschaftlich und nicht erforderlich!

Die von uns gewählten Politiker sind aufgefordert, unsere Interessen deutlich an die Stadtverwaltung zu kommunizieren. Die nächsten Wahlen nähern sich.

Setzen Sie dem Planungs-Chaos ein Ende und schaffen Sie Sicherheit für Wirtschaft und Bürger!

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Scheitert geplantes Einkaufszentrum in Bensberg?

05 Oktober 2012 von Darian Lambert

Die gestrige Bürgerversammlung hat gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der anwesenden Bürger durch ihre Wortbeiträge oder ihren Beifall bekundeten, dass sie gegen das neue Einkaufszentrum in dieser massiven baulichen Form sind, der Bauörper ein zu großes Monstrum sei, dass nicht in das bauliche Umfeld passe und die Chancen einer langfristigen Belebung des oberen Marktplatzes verhindere. Die Eigentümer des Goethehauses kündigten bereits alle denklichen gerichtlichen Schritte gegen einen Bebauungsplan an, der die jetzige Planung legalisiere. Auch wurde die Rentabilität des Projektes in Frage gestellt, weil die erforderlichen Mieten heute am Markt nicht mehr erzielbar und 10-Jahres-Mietverträge nicht mehr durchsetzbar seien. Auch die Gefahr, dass die Fonds-Gesellschaft ebenso wie zuvor künftige erforderliche Investitionen unterlasse und auch dieses Objekt wie das Löwencenter abgewirtschaftet werden könne, wurde hingewiesen. Der Verwaltung und dem Architekturbüro wurde Täuschung durch gefällige perspektivische Visualisierungen vorgeworfen, die den wirklichen realen Eindruck nach Fertigstellung verschleiern sollen. Ich hatte nicht mit so viel Gegenwind aus der Bürgerschaft gerechnet, über die Verwaltung und Politik so ohne weiteres nicht mehr hinweggehen können. Hier treffen freilich Eigentümerrechte der Fondsgesellschaft einerseits wie auch andere Eigentumsverhältnisse im Gebiet des ausgelegten Bebauungsplanes und die Wunschvorstellungen der Bürger über ein schönes Bensberg andererseits diametral aufeinander, denn es ist einer Stadt als Nichteigentümer nicht möglich, die Planung nach städtebaulichen Gesichtspunkten optimiert am Reißbrett zu gestalten Und auch wirtschaftliche Zwänge des Investors bilden einen Zielkonflikt. Es dürfte aber nach der gestrigen Veranstaltung klar sein, dass das Projekt weder von der Verwaltung noch von der Politik so euphorisch wie bisher durchgewunken werden kann und Politik und Verwaltung an einer harten Nuss noch zu knabbern haben. Ich will nicht mehr ausschließen, dass wegen zu viel Widerstand zu vieler Bürger gegen die gegenwärtige Planung der Investor nicht mehr will, wenn das Gebäude um 2 Geschosse reduziert und noch mehr nach hinten versetzt werden soll. Auf die weitere Diskussion bin ich daher gespannt und auch darauf, inwieweit die Fraktionen auf die Bürgereinwendungen reagieren werden.

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Die Vodafone Abzocke

03 Oktober 2012 von Darian Lambert

Charlotte Peters ist wütend auf die Düsseldorfer Telekommunikationsfirma Vodafone.  Seit über 2 Jahren hat sie Ärger wegen ihrem Telefonanschluss. Mit dem dadurch produzierten Papierkrieg kann man einen ganzen Aktenordner füllen. Der Fall von Frau Peters ist erschütternd und gewährt einen tiefen Einblick in die mindestens fragwürdigen Geschäftspraktiken von Vodafone. Eigentlich wollte Charlotte Peters nur ein paar Euro sparen. Da sie nicht mehr bis zum Vodafone Geschäft laufen kann (nach Bergisch Gladbach), schickte sie ihren Nachbarn, um einen „Vodafone Zuhause Festnetzflat-Vertrag“ für sie in die Wege zu leiten. Ein paar Monate später ging der Ärger los. Im Vodafone Shop Bergisch Gladbach wurden statt ein Vertrag kurzerhand zwei Verträge abgeschlossen und Frau Peters auch berechnet.

Erst nach Hinzuziehen eines Rechtsanwaltes und massiven Protesten im Vodafone Geschäft durch eine ihrer Freundinnen wurde ein Vertrag storniert. Leider lies der nächste Ärger nicht lange auf sich warten. Das im Vertrag enthaltene Vodafone Telefon war leider andauernd kaputt. Es wurde sage und schreibe 6 mal zur Reparatur eingeschickt. Leider war dies 6 mal nicht von Erfolg gekrönt. Überraschenderweise erhielt Frau Peters nach ca. einem halben Jahr Reklamationen erhielt ein neues Telefon per Post geschickt. Ihren Vertrag kündigte Sie allerdings anlassgemäß zum Ende der Laufzeit. Wer glaubt, hier würde der Ärger enden, der irrt. Frau Peters war bereits zu einem neuen Anbieter gewechselt, als sie feststellte, dass Vodafone weiterhin bei ihr monatlich abbuchte. Begründet wurde dies damit, dass Frau Peters angeblich Ihren Vertrag am Telefon mündlich verlängert hätte. Deshalb habe man ihr ja schon ein neues Telefon geschickt. Unterlagen oder eine Aufzeichnung der Vertragsverlängerung konnte / wollte Vodafone trotz nach mehrmaliger Aufforderung nicht vorlegen. Nach kurzer Recherche im Internet fanden wir zahlreiche ähnlich gelagerte Fälle. Sogar auf Youtube schildert ein junger Mann in einem vierminütigen Video das gleiche zweifelhafte Geschäftsgebaren des Telefonanbieters. In den fast 200 Kommentaren kommen ähnliche Fälle nach gleichem dubiosen Muster zum Vorschein. Die einhellige Meinung: „Vodafone will nur euer Bestes. Euer Geld.“

Schlussbemerkung

Vor diesem Hintergrund raten wir allen Verbrauchern besonders bedacht zu sein, bei der Auswahl des Mobil / Telefonanbieters. Wir jedenfalls würden keinesfalls eine Geschäftsbeziehung mit der Firma Vodafone eingehen.

 

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Flitzerblitzer 01.10.2012-04.10.2012

02 Oktober 2012 von Darian Lambert

Montag , 01.10.2012

Bergisch Gladbach, Paffrath, Nußbaumer Straße
Bergisch Gladbach, Altenberger-Dom-Straße
Burscheid, Hilgen, Dabringhausener Straße

Dienstag, 02.10.2012

Overath, Kölner Straße, B55
Overath, Siegburger Straße
Bergisch Gladbach, Bensberg, Friedrich-Offermann-Straße, L288

Mittwoch, 03.10.2012

Wochenfeiertag

Donnerstag, 04.10.2012
Burscheid, Höhestraße
Kürten, Herweg, Kölner Straße, B 506
Bergisch Gladbach, In der Schlade’

Die Kommunen des Rheinisch Bergischen Kreises führen zusätzlich in eigener Zuständigkeit Geschwindigkeitskontrollen durch.

Quelle: Polizei Rheinisch Bergischer Kreis

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400 Bürger auf Versammlung gegen Gewerbegebiet Voislöhe

01 Oktober 2012 von Darian Lambert

Bergisch Gladbach ist eine Stadt mit hoher Lebensqualität. Fernab von Industrie und Großstadttrubel haben sich hier viele Menschen angesiedelt, weil sie die Industrie eben nicht vor der Haustür haben wollten. Die Ruhe ist es, die Menschen in Bergisch Gladbach leben und z.B. im benachbarten Köln arbeiten lässt.

„Wenn wir diese Bürger vor den Kopf stoßen ziehen Sie weg“ meinen die Gegner des Gewerbegebietes Voislöhe. Sie haben kein Verständis für die Plände der Stadt die kommunalen Einnahmen mit der Ansiedlung von Gewerbebetrieben zu erhöhen. Circa 400 Bürger aus Herkenrath, Moitzfeld und Umgebung waren gekommen um aktiv zu werden gegen die Pläne der Stadt Voislöhe zu einer Gewerbefläche zu machen.

Mit Unverständnis regierte man auch auf das Vorhaben der Stadt, insgesamt 29 Hektar neue Gewerbefläche auszuweisen, obwohl diese nach eigenen Berechnungen nur für 8 Hektar mögliche Interessenten habe.Die Sprecher der 2000 Mitglieder starken Bürgerinitiative verwiesen auch auf grünen Faktoren, welche es zu beachten gilt. Bei dem Gelände handelt es sich um ein Landschaftsschutzgebiet. Es hat Bedeutung auch über die Region hinaus, weil es mehrere Biotope miteinander verbindet. Ebenso wenig sei die Infrastruktur dem Gewerbeverkehr gewachsen. Die Landstraße sei bereits durch den Verkehr überlastet.

Die Bürger fürchten, wenn die Stadt Bergisch Gladbach sich nicht auf Ihre Stärken besinne, nämlich eine ruhige Stadt im Grünen zu sein, könne der Standtort GL nachhaltig abgewertet werden.

 

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Bürgerversammlung zum Gewerbegebiet Voislöhe

27 September 2012 von Darian Lambert

Im Namen der Bürgerinitiative Moitzfeld/Herkenrath  laden wir herzlich zur Info-Veranstaltung am kommenden Sonntag ein. Wegen des großen Interesses der Bürger musste der Ort von der ursprünglich vorgesehenen Gaststätte Ballhäuschen in die Aula des Gymnasiums verlegt werden:

Sonntag, 30.09.2012, 17-19:00Uhr
Aula des Gymnasium Herkenrath, St.-Antonius-Straße.

Wir werden über unsere bisherigen Gespräche mit der Stadtverwaltung und den Ratsfraktionen berichten und unsere Aktionen, deren Resonanz in den Medien und die Reaktionen von Politik und  Behörden noch einmal kurz zusammenfassen.

Besonders wichtig wird es sein, bei unseren inzwischen über 2.000 Mitgliedern Einigkeit und Zustimmung zu Anträgen, weiteren Aktionen und unseren Standpunkten gegenüber unseren politischen Vertretern nun auch formell herzustellen, da der Widerstand gegen das von der Stadt geplante Industriegebiet inzwischen weit über die unmittelbare Nachbarschaft hinausgeht.

Die in dieser Höhenlage ausgelöste Luftverschmutzung der „grünen Lunge“ der Stadt betrifft ganz Bensberg bis hinunter nach Altrefrath.

Vor der Veranstaltung bietet der Bergische Naturschutzbund am gleichen Tag für interessierte Bürger eine Wanderung um die geplante Industriefläche unter Leitung von Mark vom Hofe an. Treffpunkt ist um 14:30 Uhr an der Ecke Horst / Straßen vor dem Ortseingang Herkenrath.

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Bei GL Aktuell sind Autoren willkommen

26 September 2012 von Darian Lambert

In Bergisch Gladbach ist was los: Die Fußballer mischen die Liga auf, die Karnevalssession steht (fast) vor der Tür, die Bauprojekte kommen voran (Fußgängerzone, Marktgalerie, …), das Leben in der Stadt, seinen Stadtteilen, dem Umland und den vielen Vereinen pulsiert ganz nach jläbbischer Art. Da kommt sie gerade recht, die Internetzeitung „GL Aktuell“, denn damit können jetzt alle aus Bergisch Gladbach und Umgebung selbst schreiben, was sie bewegt, was ihnen gefällt oder auch nicht passt!

In einem Bergisch Gladbacher Stadtteil gibt es ein Fest, ein Sportverein ist dem Aufstieg nahe, jemand ärgert sich über die Lokalpolitik oder freut sich über eine gelungene Entscheidung im Stadtrat oder Kreistag? Jemand hat eine Idee, die Bergisch Gladbach voran bringen könnte, oder hat etwas besonders Schönes erlebt? Es gibt einen Menschen oder eine Gruppe, die es verdient haben, der Öffentlichkeit vorgestellt zu werden? Jemand will mit seinem Verein oder seiner Initiative in die Zeitung, hat es aber noch nie an der Redaktion vorbei geschafft?

„Schreiben Sie darüber und zeigen Sie uns ihre schönsten Fotos! Bei der GL Aktuell kann jeder schreiben, Beiträge und Bilder veröffentlichen – schnell, einfach und vor allem kostenlos!“. Den Inhalt von GL Aktuell bestimmt nicht eine Redaktion nach intransparenten Kriterien, sondern den bestimmen die Menschen der Region und was ihnen wichtig ist. Damit es pulizistisch fair und einwandfrei zugeht, müssen sich die Autoren dabei an die Grundsätze von GL Aktuell halten.

Bei GL Aktuell kann jeder selbst Autor werden, seine Texte und Bilder veröffentlichen, andere Beiträge kommentieren, mögen oder weiterempfehlen. GL aktuell ist komplett kostenlos für Autoren und Leser. Finanziert wird das Angebot über Sponsoren, die jedoch keinen Einfluss auf den Inhalt der Zeitung haben.

Und so geht’s: Auf der Startseite oben auf „Mitarbeit“ klicken. Dort braucht es einige wenige Angaben zur Person, die selbstverständlich nicht weiter gegeben werden (Datenschutz). Das ist schnell gemacht, nach dem Klick auf „Register“ kommt eine E-Mail geflogen – das dient der Sicherheit, damit Spaßvögel niemand anderes anmelden können. Sobald der Link in dieser E-Mail bestätigt (geklickt) ist, kann es auch schon losgehen: Mit (selbstgewähltem) Benutzernamen und Passwort anmelden und den ersten Artikel für die Mitmachzeitung schreiben!

Bei Fragen, Anregungen, Kritik oder Lob einfach oben rechts auf „Kontakt“ klicken und dem Team von GL Aktuell eine Nachricht schicken – oder gleich einen Artikel schreiben!

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Krüger versucht Starbucks Deal

25 September 2012 von Darian Lambert

Bei der US – Kette Starbucks führt Krüger sein neues Kaffeesystem ein. Vor allem Kunden in den USA will Krüger durch den Vertrieb über Starbucks gewinnen. In Deutschland hat Starbucks allerdings nur einen geringen Bestand von 150 Filialen. Zum Vergleich in Großbrittanien sind es immerhin 700. Das als neu und „einmalig“ Angepriesene Podukt ist allerdings nicht so neu wie es scheint. In den Discounter Filialen von Penny wurde das Kaffesystem bereits als Volkskaffeemaschine vorgestellt und über die Bildzeitung beworben. Wegen schlechten Absatzzahlen verschwanden die Billigkapseln wieder aus den Regalen teilte Penny mit. Krüger vertreibt in Australien sein Kapselsystem übrigens seit Jahren über Aldi unter der Handelsmarke „K-Fee“. Der Starbucks Deal soll dem System jetzt endlich im zweiten Versuch und im obenen Preissegment in den USA und Europa zum Erfolg verhelfen. In Bergisch Gladbach baut Krüger derzeit speziell für das neue Vorhaben eine eigene Rösterei.

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Flitzerblitzer 24.09.2012 – 30.09.2012

22 September 2012 von Darian Lambert

Die Polizei informiert jede Woche darüber, wo sie Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Hier unser Update für die aktuelle Woche.

Montag, 24.09.2012
– Bergisch Gladbach, Reuterstraße
– Bergisch Gladbach, Altenberger-Dom-Straße
– Bergisch Gladbach, Overather Straße

Dienstag, 25.09.2012
– Overath Steinenbrück, Pilgerstraße
– Rösrath Hoffnungsthal L 284 Veurneplatz
– Eikamp B 506 Ortsdurchfahrt

Mittwoch, 26.09.2012
– Bergisch Gladbach Refrath, Halbenmorgen
– Odenthal, L 101 im Bereich Altenheim
– Wermelskirchen Dabringhausen L 101 Umgehungsstraße

Donnerstag, 27.09.2012
– Odenthal, Scherfbachtalstraße
– Burscheid, Lungstraße
– Burscheid, Dabringhauser Straße

Freitag, 28.09.2012
– Rösrath Forsbach, Feldstraße a. g. O.
– Kürten Neuensaal, B 506
– Odenthal, Scherfbachtalstraße

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1,34 Mio Euro Schaden durch Pannen bei der Ausschreibung

19 September 2012 von Darian Lambert

Wegen Pannen bei den Ausschreibungen hatte der Kölner Vergabeauschuss zweimal die Bergisch Gladbacher Ausschreibung für Reinigungsarbeiten beanstandet. Die Stadt Bergisch Gladbach musste somit zwei mal Ihre Auschreibung korrigieren und neu auschreiben. Dadurch seien, laut Berechnungen der  Stadtverwaltung, Mehrkosten in Höhe 1,34 Millionen Euro enstanden.

Seitens der Linksfraktion fordert man, dass die Reinigungskräfte künftig bei der Stadt selbst angestellt sein sollen. Das Argument: Vernünftige Reinigungskräfte, die auch gut bezahlt werden, verursachen weniger Schäden an den städischen Gebäuden. Summiert man die durch falsche Ausschreibungen und unausgebildete Reinigungskräfte verursachten Schäden, so kommt man in der Tat auf Schäden in Millionenhöhe.

Verständlich: Wer will schon für unter 5 Euro den Schrubber durch kommunale Gebäude schwingen? Qualifizierte Reinigungskräfte findete man so wohl kaum. Bei einer solchen Ausschreibung bekommt in der Regel die preiswerteste Firma den Zuschlag. Ob die billigste Lösung nun immer auch die unter dem Strich wirtschaftlichste ist, bleibt aber vor dem Hintergrund dieser immensen Schäden äußerst zweifelhaft.

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