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Internet verändert Fußgängerzone

16 August 2012 von Darian Lambert

Die Existenz vieler Einzelhändler könnte bald auf dem Spiel stehen. Das Internet hat das Einkaufsverhalten auch in Deutschland verändert. Um 5,4 % sinken die Besucherzahlen der Passanten, die in Deutschlands Fußgängerzonen einkaufen gehen (Quelle: Jones Lan LaSalle). Auch in Bergisch Gladbach bekommt man dies zu spüren. Die Bensberger Einkaufsmeile versucht gegenzusteuern und nun autofreundlich mehr Besucher anzulocken. Aus der ehemaligen Fußgängerzohne wird eine „Drive Through Zone“.  Schuld am Rückgang der Einzelhandelsumsätze ist aber nicht nur die Infrastruktur, sondern das Internet. Im World Wide Web werden mittlerweile 24 % aller Bücher umgesetzt. Damit hat sich der Umsatzanteil im Vergleich zum Jahr 2001 verzehnfacht. Im Umkehrschluss sinken die Umsätze der traditionellen Buchhändler jedes Jahr aus Neue. Ein ähnliches Schicksal droht Elektronikfachmärkten und damit auch den großen Handelsketten wie Media-Saturn.

Der Andrang von Mietinteressenten auf Deutschlands Toplagen blieb trotz alledem erstaunlich stabil. In den B-Lagen großer Städte und auf dem Land sieht die Lage hingegen trübe aus. Die Mietpreise fallen hier rapide. Vor allem kleine Einzelhändler können außerhalb der Toplagen kaum mehr gegen die mächtigen Internetanbieter mithalten. Bei sinkenden Umsätzen können sich jedoch weniger Einzelhändler wie vor der Zeit des Onlineshopping eine Ladenmieten in einer Toplage leisten – ein Teufelskreis. Entlegenen Stadtteilen, Dörfern und auf dem Land droht die Verödung.

Selbst der Handel in der Kölner Schildergasse hat mit dem Einfluss des Onlineshopping hart zu kämpfen. Bereits am 14. Juli 2012 schloss die Buchhandlung Thalia Ihr 3500 qm großes Geschäft im Herzen von Köln. Ob die Einkaufsmeilen in Bergisch Gladbach vom Angebot auf Dauer attraktiv genug sind um sich gegen die Verödung zu stemmen bleibt abzuwarten – Ausblick und Progrognose sind leider negativ.

 

 

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Gladbacher Politiker zensiert Occupy Bewegung

13 August 2012 von Darian Lambert

Willie Obst, ein Aktivist der kölner Occupy Bewegung versuchte an der politischen Diskussion in Bergisch Gladbach teilzunehmen. Über die Facebookgruppe „Politik in Bergisch Gladbach“ machte er zunächst auf die Räumung des Occupy Camp in Frankfurt aufmerksam. Sein Beitrag wurde kurzerhand von den Administratoren Georg Watzlawek (Redakteur beim Handelsblatt) und Werner Schmitz-Dietsch (MdR, CDU Fraktion) gelöscht. Als Grund wurde der fehlende Lokalbezug zur Gladbacher Politik ins Feld geführt. Doch mit lokalen Themen konterte Obst den harten Durchgriff der Administration. Er postete zwei Links auf kritische Artikel der Linkspartei in denen die vermeindliche Vetternwirtschaaft in der Stadt Bergisch Gladbach angeprangert wird:

http://www.linksfraktion-gl.de/2011/11/14/ein-gschm%C3%A4ckle-bleibt-eines-von-steuerverschwendung-vetternwirtschaft-und-korruption/

http://www.linksfraktion-gl.de/themen/fu%C3%9Fg%C3%A4ngerzone/

Die Reaktion erfolgte erwartungsgemäß prompt. Willie Obst wurde aus der Gruppe verbannt und von der politischen Diskussion ausgeschlossen. Hierzu erklärt Obst:

„Bergisch Gladbach ist ja bereits durch die mediale Berichterstattung in Veruf geraten. Die dort regierende CDU / FDP Mischpoke durfte ich jetzt auch live erleben. Das hätte ich ja nicht gedacht.“

Zensur ist im Internet nicht gerne gesehen und führt regelmäßig zu Aufruhr in der Bloggerszene, insbesondere wenn versucht wird Fakten unter den Tisch zu kehren.

Obst führt weiter aus: „Wenn man hier nicht auf der gleichen politischen Linie ist wird man hier hart ausgeblendet. Das sind ja fast italienische Verhältnisse wie unter Berlusconi. Ich kann mir natürlich denken das Occupy kein einfaches und oft auch kein gern gesehenes Thema ist für die Unionspolitiker im Bergischen. Der Name Bürgerportal für die Betreiber dieser Diskussionsgruppe passt aber nicht, da hier munter gelöscht und die abweichende Meinung unterdrückt wird. Es sollte vielmehr Regierungsportal oder Amigogruppe heissen. Wir in Köln maßen uns soetwas jedenfalls nicht an.“

Früher galt das weltweite Netz als Heimstadt für freie Meinungsäußerung, ungehinderte Kommunikation und Internationalität. Doch heute sehen wir viele Bestrebungen, diese Freiheiten immer weiter einzuschränken.

„Die Rechte der Bürger werden hier kommerziellen und politischen Interessen geopfert. Auch Bergisch Gladbach ist von dieser Unsitte betroffen. Leider kann ich das nun auch persönlich bestätigen.“ schließt Obst.

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Flitzerblitzer 13.08.2012 – 17.08.2012

12 August 2012 von Darian Lambert

 

Die Polizei informiert jede Woche darüber, wo sie Geschwindigkeitskontrollen durchführt. Hier unser Update für die aktuelle Woche.

Montag, 13.08.2012
Bergisch Gladbach, Alt-Refrath
Bergisch Gladbach, Hasenweg
Overath, Ferrenberg Strasse
Overath, Bensberger Strasse, L136

 

Dienstag, 14.08.2012
Bergisch Gladbach, Neufeldweg
Bergisch Gladbach, Frankenforster Straße
Wermelskirchen, Neuenhaus, B51
Burscheid, Friedrich-Goetze-Straße

 

Mittwoch, 15.08.2012
Bergisch Gladbach, Nittumer Weg
Bergisch Gladbach, Romaneyer Strasse, B506
Kürten, Kölner Strasse, B506
Kürten, Wipperfürther Straße

 

Donnerstag, 16.08.2012
Bergisch Gladbach, Paffrather Straße
Bergisch Gladbach, Hermann-Löns-Straße
Odenthal, Bergstraße
Odenthal, Altenberger Dom Straße

 

Freitag, 17.08.2012
Bergisch Gladbach, Refrath, In der Auen
Bergisch Gladbach, Hufer Weg
Rösrath, Brander Straße
Rösrath, Hauptstraße

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Verschlüsselungstrojaner schlägt zu

12 August 2012 von Darian Lambert

Der Windows-Verschlüsselungstrojaner, eine besonders aggressive Variante des BKA-Trojaners, versucht von Computernutzern Geld zu erpressen.

„Keinesfalls darf Geld an die Kriminellen gezahlt werden.“ rät Frank Samirae Inhaber der IT Firma EDV-SERVICE Samirae und führt weiter aus: „Wenn Sie der Zahlungsaufforderung der Abzocker nachkommen, sind nicht nur Ihre Daten weg, sondern auch Ihr Geld. Ihre Daten bekommen Sie nicht wieder entschlüsselt wenn Sie der Erpressung nachgeben. Das kann man sich daher sinnvollerweise ersparen.“ Der Computervirus versperrt vermeintlich im Namen der Bundespolizei, der GVU oder anderer Organisationen den Zugriff auf den Rechner und fordert den Nutzer in der Regel auf, ein Lösegeld in Höhe von 50 bis 100 Euro über die anonymen Bezahlverfahren Ukash oder Paysafecard zu zahlen. Darüber hinaus verschlüsselt der Trojaner auch noch die Dateien auf der Festplatte. „Die Dateien, welche der Virus verschlüsselt, müssen mit speziellen Methoden und von erfahrenem IT Personal wieder entschlüsselt werden. Damit ist es aber noch nicht ganz getan. Um Wiederholungen dieser Art zu vermeiden muss ein gute Sicherheitssoftware auf dem Computer installiert und das System geschützt werden.“ berichtet Samirae und verweist auf den Rat der Behörden. „Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) raten den Betroffenen, die vom Computervirus geforderte Gebühr unter keinen Umständen zu bezahlen, da eine Zahlung des geforderten Betrags nicht zu einer Entschlüsselung des Rechners führt. Das Retten von Rechner und Dateien ist durch die Verschlüsselung inzwischen so komplex, dass das BSI und Polizei im Falle einer Infektion dazu raten sich an IT-Experten zu wenden, die bei der Entschlüsselung des Rechners behilflich sein können.“
Gleichzeitig sollte man umgehend Anzeige bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle erstatten um so eine Strafverfolgung der Cyberkriminellen in die Wege zu leiten. Es ist jedoch kaum damit zu rechnen, dass gezahlte Gelder wieder erstattet werden, falls die Täter gefasst werden. Die Schäden, welche die Täter verursachen dürften so hoch sein, dass sie diese wohl kaum bezahlen könnten.

Computernutzer können sich vor solch Angriffen jedoch präventiv schützen. Ein aktuelles und gutes Antivirus-Programm zusammen mit der Sicherheitskonfiguration durch einen IT Experten hilft einen Großteil der Schädlinge schon vor dem Aktivwerden zu erkennen und zu blockieren.

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Superdeal – 150 € kassieren für Vattenfall-Strom über Payback

01 August 2012 von Darian Lambert


Wo gibts was umsonst? Na hier, sogar ganze 150 €.
Bereits vor der Stromlieferung darf der Kunde sich über das Geld freuen ohne vertraglich gebunden zu sein. Einmalig!

Wer schon man den Stromanbieter gewechselt hat, der kennt die Portale wie Verivox und Co. um die Preise zu vergleichen. In der Regel entstehen die großen Unterschiede dort zwischen den einzelnen Angeboten durch die Gutschriften die man leider erst zum Ende des ersten Vertragsjahres erhält.

Bei der Aktion welche wir Ihnen herausgesucht haben erhält man die 150€ schon zu Vertragsbeginn und kann, wenn man möchte, auch direkt wieder kündigen, so dass auch jemand der die Gutschrift abwarten möchte auf keinen Fall länger als 2 Monate an Vattenfall gebunden sein wird. Natürlich empfehlen wir im Sinne des Allgemeinwohles, den 1 Euro monatlich teureren Naturstromtarif zu präferieren.

Link zur Aktion: http://www.payback.de/pb/vattenfall/

Die 150 Euro gibt es natürlich in Form von 15000 Punkten die man sich jedoch auf das Girokonto auszahlen lassen kann. Die Aktion läuft noch bis zum 13.08.2012.

Hier noch der Link um sich Punkte auszahlen zu lassen:
http://www.payback.de/pb/bargeld/

 

Bespielrechnung: Easy Natur Privatstrom

  • 100% regenerativ – keine CO2-Emissionen
  • Monatlich kündbar
  • 12 Monate Preisgarantie
  • z.B. 45 € Monatsabschlag (Single Haushalt)

Bei Kündigung nach 3 Monaten: Gewinn 15 € 1 Quartal gratis Strom!

Überzeugt?

Dann mal nichts wie ran!

 

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Ausstehendes Gehalt juristisch durchzusetzen – online

07 Juli 2012 von Darian Lambert


Der Onlinedienst Rotemahnung hilft Arbeitnehmern helfen ihr ausstehendes Gehalt juristisch durchzusetzen.

„Wir schätzen, dass mehr als 1 Millionen Arbeitnehmer jährlich um ihre Gehälter geprellt werden. Besonders seit der Wirtschaftskrise sind Arbeitgeber immer öfter ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen und nutzen die Angst um den Arbeitsplatz aus“, so Georg Dresel, Schirmherr des Projektes. „Manchmal sind es ganze Monatslöhne, oft die Bezahlung der Überstunden oder das im Arbeitsvertrag zugesicherte Weihnachtsgeld, welches nicht gezahlt wird.“ so Dresel weiter.

Als Betriebsratsvorsitzender bei der TIG GmbH in Köln hat Dresel über 10 Jahre die Interessen seiner Kollegen vertreten. Heute betreibt er die Arbeitnehmerplattform Soliserv, eine Webseite rund um das Arbeitsleben, Datenschutz und Betriebsvereinbarungen mit viel Material für Betriebs- und Personalräte. Darüber hinaus organisieren Georg Dresel und die DTB Kassel das bundesweit einschlägig bei Arbeitnehmervertretern bekannte DTB Forum für Datenschutz, welches mit hochkarätigen Referenten aufwarten kann.

„Viele Betroffenen wissen nicht wie sie ihren Anspruch durchsetzen können.“ schildert Dresel. „Besonders in kleinen Betrieben ohne gewerkschaftliche Organisation kann es eher vorkommen, dass Arbeitgeber die Gehälter ohne Widerstand der Arbeitnehmer kürzen, reduzieren oder ganz einbehalten wollen. Für diese Standardfälle gibt es die einfache Möglichkeit zunächst beim Arbeitsgericht eine Mahnung zu beantragen. Oft ist es damit getan.“

Den meisten Arbeitnehmer ist es gar nicht bekannt dass es diese Möglichkeit gibt, so vor dem Arbeitsgericht seine Interessen wahrzunehmen. Dresel meint, dass Weg über eine Klage gegen den Arbeitgeber oft lange dauern kann und oft nicht nötig ist. Besonders Juristen welche darauf aus sind ein hohes Honorar abzurechnen, klagen gerne ohne zu prüfen ob es eine alternative Möglichkeit gibt.

Das Mahnverfahren beim Arbeitsgericht ist ähnlich dem Mahnbescheid bei offenen Rechnungen, es ist zudem oft schneller und günstiger. Ein großer Teil der angemahnten Arbeitgeber reagieren und zahlen dann auch die Auslagen des Verfahrens. Sollte dieses nicht zum Erfolg führen, kann immer noch eine Klage beim Arbeitsgericht erhoben werden.

Die Rotemahnung stellt das notwendige gesetzeskonforme Formular und den Vordrucksatz für das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren online zur Verfügung. Die Handhabung ist leicht zu verstehen. Nutzer bekommen eine ausführliche Onlinehilfe zum Ausfüllen. Man findet ein vollständiges Verzeichnis der zuständigen Arbeitsgerichte, an die das ausgefüllte Formular gesendet werden muss. Außerdem werden Informationen zur Rechtslage angeboten.

Das Angebot von Rotemahnung umfasst auch die Möglichkeit, seine Bewerbungskosten über das Gericht einzufordern. Jeder, der sich auf eine Stellenanzeige bewirbt, hat Anspruch auf Kostenerstattung seiner Auslagen und die Rücksendung seiner Bewerbungsunterlagen. Die wenigsten fordern diese ein, auch wenn sie nicht angenommen werden und sehr große Auslagen durch Reiskosten oder Bewerbungsfotos haben.

„Es ist Zeit hier eine Veränderung im Sinne der Arbeitnehmer herbeizuführen!“ schließt Dresel.

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Aktueller Stand zum Gewerbegebiet Lustheide

28 Juni 2012 von Darian Lambert

In den vergangenen Monaten gab es Gespräche mit einer Vielzahl von Mandatsträgern bis hin zu Teilnahmen an Fraktionssitzungen einzelner Parteien. Alle Parteien waren sehr gesprächsbereit und interessiert. Für die Einladungen an den Gesprächsrunden möchten wir uns ausdrücklich bedanken. Im Folgenden fassen wir die grundsätzlichen Positionen der einzelnen Parteien in prägnanter Form zusammen. Die dargestellten Positionierungen entsprechen dem Verständnis von Teilnehmern unserer Bürgerinitiative an den Gesprächen. Selbstverständlich weichen Einzelmeinungen in den jeweiligen Parteien in Teilen hiervon ab. Bewusst sind die Darstellungen sehr vorsichtig formuliert und beinhalten Spielräume. Wir gehen davon aus, dass sich alle Parteien in den dargestellten Inhalten der Gespräche korrekt wiedergegeben fühlen. Die einzelnen Parteien sind in alphabetischer Anordnung, ohne Wertung zu Größe der Partei, Einfluss, Positionierung angeführt.

 

Bündnis 90 / Die Grünen

Im Rahmen einer Teilnahme an einer Fraktionssitzung wurde seitens den Teilnehmern der Partei dargelegt, dass nur einer moderaten Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann zugestimmt werden soll. Hierbei wird als äußerste Grenze der bestehende Waldweg angesehen. Ein Schutzstreifen zum Waldweg ist zu erhalten. Die notwendige Erschließung für Lkw- und Pkw-Fahrten soll über das firmeneigene Gelände erfolgen. Eine neue, öffentliche Erschließungsstraße wie derzeit seitens der Stadtplanung angedacht, wird nicht befürwortet.

CDU

Auch die CDU ermöglichte die Teilnahme an einer Fraktionssitzung. Nach jetzigen Erkenntnissen wird eine Erweiterungsmöglichkeit für Gahrens + Battermann sowie die Ansiedlung von ca. zwei weiteren Firmen angedacht. Hierbei könnte das Gewerbegebiet als Kompromiss in etwa bis zum bestehenden Waldweg ragen. Sofern zur Anordnung der Gewerbebauten erforderlich, soll der Waldweg etwas Richtung Autobahn verschwenkt werden. Die Erschließung soll möglichst über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden. Nach Aussage von Bürgermeister Lutz Urbach soll die neue Planung ein eindeutiges Zeichen setzen, dass die seitens der Bürgerinitiative befürchtete Erweiterung des Gewerbegebietes in Richtung Neufeldweg auch in Zukunft nicht realisiert werden soll.

Die Linke / BfBB

Verschiedene Gespräche mit führenden Parteimitgliedern ergaben, dass nur einer moderaten Erweiterung von Gahrens + Battermann zugestimmt werden soll. Der bestehende Waldweg ist zu erhalten und ein Schutzabstand von ca. 10 m zu berücksichtigen. Der Charakter des Waldweges soll erhalten bleiben. Die Erschließung ist über das Firmengelände von Gahrens + Battermann zu führen. Eine neue, seitlich angeordnete, öffentliche Erschließungsstraße wird abgelehnt.

FDP

Gespräche mit Vertretern der FDP ergaben, dass eine moderate Erweiterung der Firma Gahrens + Battermann als möglich erachtet wird. Als Grenze der Gewerbefläche wird auch hier der bestehende Waldweg gesehen. Die Erschließung soll möglichst über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden. Eine neue, öffentliche Erschließungsstraße wird nicht befürwortet.

Kidiative

Gespräche mit der Kidiative fanden zuletzt zum Jahreswechsel statt. Zum damaligen Zeitpunkt gab es noch keine abgeschlossene Meinungsbildung zum Gewerbegebiet Lustheide. Das gezeigte Interesse von Mitgliedern der Kiditative und das offene Gespräch mit Vertretern unserer Initiative lassen erwarten, dass auch seitens der Kiditative eine Kompromisslösung befürwortet wird.

SPD

Die letzten Gespäche mit Vertretern der SPD ließen erkennen, dass die SPD eine zügige, moderate  Erweiterungsmöglichkeit für die Firma Gahrens + Battermann wünscht. Ein größeres Gewerbegebiet, wie im Bebauungsplan 6540 dargestellt, soll es zunächst nicht geben. Vor der Festlegung neuer Gewerbeflächen möchte die SPD einen an den Bedarf angepassten Flächennutzungsplan über das gesamte Stadtgebiet mit entwickeln. Derzeit wird von der SPD kein Bedarf für eine neue Erschließungsstraße gesehen. Die Erschließung soll über das Firmengelände von Gahrens + Battermann geführt werden.

 

Wir gehen davon aus, mit den oben gegebenen Zusammenfassungen die derzeitige Positionierung der Parteien treffend und verständlich wiedergegeben zu haben. Aus Sicht der Bürgerinitiative geben die geführten Gespräche Anlass zur Hoffnung auf eine Kompromisslösung hin zu einer wesentlichen Reduzierung der neuen Gewerbeflächen und einem Erhalt des bestehenden Waldweges. Zusätzlich gibt es eine parteiübergreifende Tendenz, keine neue, öffentliche Erschließungsstraße für Lkw und Pkw neben dem Firmengelände von Gahrens + Battermann zu realisieren. Eine solche neue, öffentliche Zuwegung würde tags und nachts zusätzliche Lärm- und Schadstoffimmissionen für die Anwohner bedeuten.

 

Da wir vor diesem Hintergrund die Zeit für „reif“ hielten, auf eine Lösung hinzuwirken, mit der wir als Betroffene „gut leben können“, haben wir vonseiten der Bürgerinitiative der Stadt und den Fraktionen kürzlich offiziell das Angebot einer Kompromisslösung vorgelegt. Diese sieht eine moderate Erweiterungsmöglichkeit für die Firma G+B vor, würde aber die restlichen Waldflächen schützen und somit künftige weitere Gewerbeflächenerweiterungen zwischen Lustheide und Autobahn weitestgehend ausschließen (siehe Anlage).

Vielen Dank für Ihr Interesse. Bitte bleiben auch Sie in dieser sportlichen Zeit am Ball. Sprechen Sie auch weiterhin Ihnen bekannte Entscheidungsträger auf das Gewerbegebiet Lustheide an und machen Sie sich für die dargestellte Kompromisslösung stark.

Herzliche Grüße von www.lustheide.de

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Lass Dein Herz mitlaufen – Aktion für Kinder

06 Juni 2012 von Darian Lambert

Mit der Benefiz – Sportveranstaltung „Lass Dein Herz Mitlaufen“  sollen die die Kinder der offenen Ganztagsschule Ketteler im Kölner Stadtteil Meschenich gefördert werden. Initiiert wurde das Event von der Initiatorin Angelina Markova in Zusammenarbeit mit der Fakultät 04 der FH Köln. Die Veranstalter laden jeden ein, dessen Herz mitlaufen zu lassen und sich gegen 1 € Spende an der Sportveranstaltung mit Eventcharakter zu beteiligen.

Am 9. Juni 2012 um 10.30 Uhr treffen sich die Läufer mit Herz am Aachener Weiher und starten um 11 Uhr den ersten Lauf. Eine Teilnahmegebühr gibt es nicht, der Spaßfaktor steht im Vordergrund.

Das 2-stündige Programm sieht u.a. vor:
800m Lauf um den See herum
100m Fun-Walk
5 km Lauf mit erfahrenen Trainern
10 km Lauf für begeisterte Läufer

Mit dem Erlös des Laufes unterstützen werden die Kinder in ihrer Freizeit insbesondere durch Sport gefördert werden.
Was sagt der Sportpädagoge der Kinder dazu:
„…Der Stadtteil verfügt über eine schlechte Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel. Die Kinder sind wie auf „einer Insel“ hier. Deswegen arbeiten wir permanent daran, ihren Alltag interessant zu gestalten, indem wir diverse Sportarten in unser Ausbildungprogramm aufnehmen…“

Für den Freizeitbereich werden dort diverse Spielartikel, aber vor allem ein Volleyballnetz benötigt. Die OGS – Leiterin Frau Petra Halbich-Grundmann erzählt uns voller Begeisterung, dass die kleinen Kinder für den Lauf trainieren und sich jetzt schon freuen, ihre OGS Ketteler-T-Shirts anzuziehen und an der Veranstaltung teilzunehmen. Die Kinder geben den Auftakt und sie eröffnen mit allen anderen offiziell die Veranstaltung, indem sie mit der 800m-Strecke beginnen…

Mach mit, hol Dir Unterstützung von Bekannten, gründe Dein Team und steck die Leute mit Deiner Begeisterung an!
Lass Dein Herz mitlaufen und bringe Kindern Freude!

http://www.facebook.com/LassDeinHerzMitlaufen

 

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7. dtb-Forum für Arbeitnehmervertreter 6 bis 8 November

04 Juni 2012 von Darian Lambert



DER ANLASS:
Ohne Computer werden heute nicht einmal Kranke gepflegt, geschweige denn Gabelstapler gefahren oder gar Maschinen bedient – die Digitalisierung der Arbeitswelt wird immer umfassender. Die Konsequenz daraus: die Digitalisierung der Arbeitswelt erzeugt immer mehr Daten, wir werden ständig beobachtet, berechnet und bewertet – und ein Ende ist nicht absehbar. Der Hickhack in den letzten Jahren um neue Regelungen für den Datenschutz der Beschäftigten zeigt deutlich, dass Betriebsräte sich nicht allein auf den Gesetzgeber verlassen können und dürfen.

DAS ANGEBOT:
Diskussionen mit namhaften Experten und Praktikern des Beschäftigtendatenschutzes, Livepräsentationen von technischen Überwachungsmöglichkeiten, interessante Praxisbeispiele zu erfolgreicher BR-Arbeit im Datenschutz, Erfahrungsberichte zu Audits von IT-Systemen. Außerdem und wie immer: aktuelle Ausblicke auf Gesetze und Einblicke in Änderungen gesetzlicher Anforderungen zum Beschäftigtendatenschutz.

DAS ZIEL:
Digitale Mündigkeit im Arbeitsleben ist nur mit einer kompetenten Arbeitnehmervertretung zu erreichen! Wir werden gemeinsam Tipps und Handlungsoptionen für betriebliche Regelungen erarbeiten, mit denen das Persönlichkeitsrecht am Arbeitsplatz gesichert und eine totale Kontrolle im betrieblichen Alltag eingeschränkt wird, denn: Unsere Daten gehören uns!

 

Weitere Infomtionen finden Sie im Prospekt:

http://www.soliserv.de/seminare/dtb-Forum_berlin_Nov_2012/7_Technologieforum_Berlin_2012.pdf

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Kompromiss angedacht bei Gewerbegebiet Lustheide

02 Juni 2012 von Darian Lambert


Ein Kompromiss zwischen der Stadt Bergisch Gladbach und der Bürgerinitiative zum Erhalt des Waldes in der Lustheide wird angestrebt. Noch ist hier aber nichts in trockenen Tüchern. Bei dem angedachten Kompromiss soll der Waldweg  der Lustheide erhalten beleiben und die Zufahrt zum Gewerbegebiet über die Hauptstrasse von der Lustheide direkt erfolgen. Die Refrather Bürgergruppe legt ausserdem großen Wert auf die Festschreibung des Erhaltes des Restwaldbestandes. Die Firma Gahrens + Battermann soll außerdem, da das Gewerbegebiet ausschließlich zu ihrem Vorteil erweitert wird, die Erschließungskosten allein zu tragen haben. Außerdem sollen 10 Meter Raum zwischen Waldweg und den Hallen im Gewebegebiet mit Baumbestand als Sicht- und Schutzwall erhalten bleiben.

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