Tanztheater „Lichtgestalten“, Junges Ensemble und Tanz- und Kulturgruppe „Arymara“ erhalten Auszeichnungen

Drei Projekte, die sich für Inklusion, Jugendkultur und den interkulturellen Austausch einsetzen, sind in Bergisch Gladbach mit dem Heimat-Preis 2026 ausgezeichnet worden. Aus zwölf Bewerbungen wählte eine neunköpfige Jury die drei Preisträger aus. Die Auszeichnungen sind mit insgesamt 5.000 Euro dotiert.
Die Preisverleihung übernahm in diesem Jahr erstmals Bürgermeister Marcel Kreutz. Er würdigte das Engagement der ausgezeichneten Gruppen und hob die große thematische und generationelle Vielfalt der Bewerbungen hervor.
„Die Bewerbungen für den diesjährigen Heimat-Preis haben eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig das Engagement in Bergisch Gladbach ist“, sagte Kreutz bei der Preisverleihung. Besonders freue ihn, dass in diesem Jahr drei Gruppen ausgezeichnet würden, die sich mit großem Engagement vor allem für Kinder und Jugendliche einsetzen.
Erster Platz für die „Lichtgestalten“
Den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz erhielt das Tanztheater „Lichtgestalten“ für das Projekt „ForM“. Dabei verbinden die Beteiligten Tanz, Theater und Fotografie mit der Geschichte des Zanders-Geländes.
An dem Projekt nehmen 20 Menschen mit und ohne Behinderung teil. Damit setzt die Gruppe ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, kulturelle Vielfalt und gelebte Inklusion. Auch künftig möchte das Tanztheater entsprechende Projekte umsetzen und dafür das Preisgeld einsetzen.
„PULS354“ bringt junge Menschen auf die Bühne
Der zweite Platz und ein Preisgeld von 1.500 Euro gingen an das Junge Ensemble Bergisch Gladbach für seine Theaterproduktion „PULS354“.
Das Projekt gibt jungen Menschen die Möglichkeit, sich kreativ auszudrücken, eigene Perspektiven zu entwickeln und gesellschaftliche Themen sowie persönliche Gefühle auf die Bühne zu bringen. Gleichzeitig stärkt die Produktion das Jugend-Kulturzentrum Q1 als Ort für Kultur und Begegnung.
Das Preisgeld soll in die Wiederaufnahme von „PULS354“ im Herbst sowie in ein neues Projekt im Jahr 2027 fließen.
„Arymara“ fördert kulturellen Austausch
Den dritten Platz belegte die Tanz- und Kulturgruppe „Arymara“. Sie erhält ein Preisgeld von 1.000 Euro.
Mit regelmäßigen Tanz-, Musik- und Kulturangeboten für verschiedene Altersgruppen vermittelt die Gruppe kurdische Kultur und Traditionen. Gleichzeitig möchte sie einen offenen Raum für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft schaffen.
Im Mittelpunkt stehen dabei Gemeinschaft, gegenseitiger Respekt und kulturelle Vielfalt. Das Preisgeld soll unter anderem für Tanzkostüme und Materialien sowie für die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit eingesetzt werden.
Land unterstützt den Heimat-Preis
Der Heimat-Preis wird auch in diesem Jahr vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen mit insgesamt 5.000 Euro gefördert.
Mit dem Preis werden Projekte und Initiativen gewürdigt, die sich in besonderer Weise für das Zusammenleben und die Gestaltung der Stadtgesellschaft in Bergisch Gladbach engagieren.





