Archiv | September, 2014

Stadt- und Kulturfest 2014

04 September 2014 von Darian Lambert

Stadt-und-Kulturfest-14

v.l. Markus Hack (Vors. Blau-Weiß Hand, StadtLauf), Uwe Knebel (IG Stadtmitte)

Sport, Kultur, Schlemmerei, Musik, Einkaufen und . . .

Für das zweite Septemberwochenende haben die Bergisch Gladbacher seit vielen Jahren den Besuch in der City fest eingeplant: Dann steigt nämlich das Stadt- und Kulturfest rund um den Konrad-Adenauer-Platz und die Fußgängerzone. Das Datum in diesem Jahr: Freitag, 12. bis Sonntag, 14. September.

Als Organisator ist bereits im dritten Jahr Henning Schmitz mit seiner Firma XDREAM-Events mit von der Partie, das städtische Kulturbüro kümmert sich um die Kultur- und Vereinsbörse und stellt auch das Tagprogramm auf der Bühne zusammen. Der sportliche Teil ist traditionell an den Anfang gesetzt: Bereits am Freitagabend startet der 19. Bergisch Gladbacher StadtLauf, vorher tragen die Rollstuhl-Basketballer aus Köln, Tel Aviv und Beit Jala  in der Fußgängerzone ein spannendes Match aus.

Abwechslungsreich präsentiert sich die Bewirtung auf der Gastro-Meile, die auf dem Kon-rad-Adenauer-Platz auf Hungrige und Feinschmecker wartet. Sie konnte in diesem Jahr noch ausgeweitet werden: u.a. mit Flammlachs vom Gronauer Wirtshaus, einem großen bayerischen Zelt, mit Weinpagode, Cocktailstand, Flammkuchen, Holzbackofen mit frischen Brot und natürlich mit dem beliebten Schwenkgrill.

Für die Kleinen ist Kaufen und Tauschen angesagt: beim Kinderflohmarkt im Park der Villa Zanders. Mitmachen kostenlos! Die Jugend kommt ins Staunen beim Probesitzen in den drei neuen Feuerwehrfahrzeugen der Stadt, und die Gesundheitsbewussten können das größte Darmmodell Europas bewundern, dass die Gastropraxis Rhein-Berg zur Verfügung stellt.

Durch Magen und Darm gehen auch die Köstlichkeiten, die der Bergisch Gladbacher Wochenmarkt anbietet – am Stadtfestsamstag nicht auf dem Konrad-Adenauer-Platz, sondern an der Hauptstraße entlang der RheinBerg Galerie, zu verlängerten Zeiten: Bis 18.00 Uhr haben einige Stände versprochen offenzuhalten.

Apropos Offenhalten: Am Sonntag, dem 14. September lockt der verkaufsoffene Sonntag die Festbesucher in die Fußgängerzone. Von 13 bis 18 Uhr haben die Geschäfte geöffnet und bieten manches Schnäppchen zum Zugreifen an.

Ohne Kultur- und Vereinsbörse wäre alles nur halb so bunt

Eine der großen Attraktionen ist die Kultur- und Vereinsbörse, die am Samstag, dem 13. und am Sonntag, dem 14. September von 11.00 bis 18.00 Uhr eine große Zahl an interessanten Vereinen und Institutionen präsentiert, Besucher informiert und Mitmach-Aktionen anbietet. Fotorallye, Papierschöpfen, Modellflugvorführungen und Griffelherstellen sowie Keschern im Aquarium sprechen vor allem die kleinen Besucher an. Auch können Lotusblumen gebastelt, bei Geschicklichkeitsspielen mitgespielt, Capoeira getanzt oder Musikinstrumente selber gebaut werden. Und ein großes Segelflugzeug wird zu sehen sein. Die bunte Mischung von Kunst und Kreativität, Sport, Kirche, sozial engagierten oder sich einem gemeinsamen Hobby widmenden Vereinen spiegeln die Vielfalt in unserer Stadt wider. In Bergisch Gladbach gibt es 70 Kultur- und Kunstvereine und 74 Sportvereine, daneben eine Vielzahl sozial engagierter Gruppen.

Vor und neben dem Bürgerhaus Bergischer Löwe bis hinein in den Forum-Park erstreckt sich die Kultur- und Vereinsbörse. Insgesamt 35 verschiedene Vereine und Institutionen tragen durch ihren bunten Mix zur Anziehungskraft des Stadt- und Kulturfestes bei. Und sorgen für jede Menge Action:

Der Eisenbahnclub Bergisch Gladbach lässt seine große Modellbahn kreisen, beim Förder-verein des Industriemuseums wird Papier geschöpft. Auch die historische Griffel-Durchtretmaschine des Schulmuseums kommt wieder zum Einsatz. Spielewettbewerb bei der Spielebaustelle, Modellflugzeuge beim Bergischen Luftsportverein, Motorroller aller Baujahre beim Vespa-Club. Wer Ausflugstipps in die Natur abholen möchte, ist beim ADFC im Forum-Park richtig, und bei der Biologischen Station Rhein-Berg können Wald, Wiese und Wasser untersucht werden. Richtig bunt geht es beim Stand des Q1 zu, wo die Spraydose zum Einsatz kommt.

Besonderes Highlight für die 6- bis 14-jährigen ist die Foto-Rallye, wo ein gutes Auge gefordert ist und am Ende eine kleine Belohnung winkt. Die „offene Tür“ rennt man an beiden Tagen im städtischen Kunstmuseum Villa Zanders ein; auch die Sportdemonstrationen und die Mitmachparcours der Sportvereine locken wieder jede Menge Gäste an, wie Kata & Co von der Karategemeinschaft, Wirbeleien auf dem Airtrack mit dem TV Herkenrath und der Turntalentschule, Voltigiervorführungen der Bergischen Pferdesportfreunde, die schon erwähnte Capoeira-Mitmachaktion und die Bewegungsbaustelle der Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879. Wer anschließend noch Lust und Energie hat, sich die Beine zu vertreten, darf sich gern auf dem Kinderflohmarkt im Park der Villa Zanders umsehen.

Weitere Angebote am Samstag, 13. September:
14.00 Uhr        Spiele ohne Altersgrenzen – Fröbelsche Bauspiele für Menschen von 3 bis 93 mit dem Kindergarten-Museum e.V. (bis 16.00 Uhr)
14.00 Uhr        Stadtführung mit dem Stadtführer Hermann-Josef Rodenbach durch Alt-Gladbach; Treffpunkt ist am Torbogen rechts vom Rathaus
16.00 Uhr         Einen Blick hinter die Kulissen kann man bei einer Führung im Bergischen Löwen werfen (Treffpunkt ist im Foyer, begrenzte Teilnehmerzahl)
19.30 Uhr         Kultkino zeigt „Philomena“ im Bergischen Löwen (3 €). (Achtung! Im Flyer falsche Anfangszeit 20.00 Uhr)

Weitere Angebote am Sonntag, 14. September:
11.00 Uhr        „Wir bauen Musikinstrumente“ am Stand der Musikschule auf der Kultur- und Vereinsbörse (bis 15.00 Uhr)
11.00 Uhr        Führung zum Wasserturm auf dem Quirlsberg, den Kalköfen im Zillertal und dem evangelischen Kirchhof an der Gnadenkirche mit Thomas Klostermann; Treffpunkt am Stand des Bergischen Geschichtsverein auf der Kultur- und Vereinsbörse
12.00 Uhr        Maria Zanders – Powerfrau mit Herz, Stadtführung mit Petra Bohlig; Treffpunkt ist am Torbogen rechts vom Rathaus
12:00 Uhr         Halbstündige Kurzführungen durch die Museumsausstellung im Kunstmuseum Villa Zanders (bis 16.00 Uhr)
12.00 Uhr        Joseph Beuys – jeder Mensch ein Künstler! Künstlerisches Arbeiten mit Filz, Fett und Metall im Außenatelier der Villa Zanders (bis 16.00 Uhr)
12.00 Uhr        Kunst zum Ausleihen für zu Hause – die Artothek im Kunstmuseum Villa Zanders lädt zum Besuch ein (bis 17.00 Uhr)
15.30 Uhr        Führung durch das Rathaus Bergisch Gladbach mit Dr. Alexander Kierdorf; Treffpunkt am Stand des Bergischen Geschichtsverein auf der Kultur- und Vereinsbörse
15.30 Uhr        Romantische Rheinlieder – der Intermelodie Seniorenchor Dreiklang lädt zum Mitsingen in den Spiegelsaal des Bergischen Löwen ein
17.00 Uhr        „Karneval der Tiere“ – Erzählkonzert für Erwachsene im Kunstmuseum Villa Zanders mit Normande Doyon, Hedwig Kucharczyk und dem Erzähler Ulrich Steiner

Die Teilnahme an allen Aktionen und der Eintritt zu allen Veranstaltungen (außer Kultkino) ist jeweils frei. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich auf Ihren Besuch in der bunten Vereins- und Informationswelt. Sie sind herzlich eingeladen zum Mitmachen, Zuhören oder Mitgestalten!

Das Bühnenprogramm

Nicht nur die Stände der Vereine ziehen die Menschen zum Stadt- und Kulturfest: Besonders vor der Bühne knubbeln sich die Zuschauer. Am Samstag und am Sonntag geht es jeweils um 12:00 Uhr los. Bergisch Gladbacher Gruppen zeigen Ausschnitte aus ihren Programmen:
Voltigieren und Volkstanz, Samba und Rock, Kindertanz, Jazzdance, Zumba® und viele an-dere Aufführungen werden geboten. Am Samstag beginnt die Städtische Max-Bruch-Musikschule mit den Max Brassers, und am Sonntag stimmt „Savoy“ die Zuschauer mit Jazz und Pop auf das Bühnenprogramm ein. Alle treten ohne Gage auf! Das Abendprogramm am Samstag hält dann zwei echte Knaller bereit: Ab 18.00 Uhr geht bei „New Man“ und „Lentzen Band“ die Post ab. Angela Lentzen aus Köln und ihre drei Mitmusiker haben sich mit Melissa-Etheridge-Coversongs einen Namen gemacht und treten zur Zeit mit dem Programm „Ladies First“ auf, einer Mischung aus den besten Pop- und Rocksongs, die von weiblichen Stars interpretiert wurden.

Das Bühnenprogramm im Überblick

Samstag 13.09.

12.00 Uhr        „Max-Bruch jazzt“  –  Max Brassers der Städtischen Max-Bruch-Musikschule
12.45 Uhr        historische Volkstänze  –  Tanzgruppe „Der fröhliche Kreis“
13.00 Uhr        Kindertanz  – Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V.
13.30 Uhr        Gardetanz  –  KG Kurfürstliche Schlossgarde Grün Gold Bensberg 1976 e.V.
13.45 Uhr        Ausschnitte Kursprogramm – Linzenich Fitnessgruppe
14.00 Uhr        Sambamigos „Trommeln“  –  Städtische Max-Bruch-Musikschule                    
14.15 Uhr        Hip Hop, Kindertanz – Tanzzentrum Agne-Krauss
15.00 Uhr        Zumba® (Potpurri)  –  Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V.
15.15 Uhr        Kindertanz, Folklore – Griechischer Elternverein
15.30 Uhr        Orient meets pop –  Showtanz der Extraklasse  –  Jana & El Saada
16.00 Uhr        Showtanz – SV Blau-Weiß Hand e.V.
16.15 Uhr        Pop – Oldie Band der Städtische Max-Bruch-Musikschule
17.00 Uhr        Aufführung der Rettungshunde-Staffel – Johanniter-Unfallhilfe e.V.

Abend-Bühnenprogramm:
18.00 Uhr         NEW MAN
20.00 Uhr        LENTZEN BAND

Sonntag 14.09.

12.00 Uhr        Jazz und Pop – Savoy der Städtische Max-Bruch-Musikschule
12.30 Uhr        Drums alive – SV Blau Weiß Hand
12.45 Uhr        Hip Hop – Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V.
13:00 Uhr        Voltigier-Vorführung auf dem Holzpferd – Bergische Pferdesportfreunde e.V.
13:30 Uhr        Stepptanz – SV Blau Weiß Hand
13.45 Uhr               „Kampf des Guten gegen das Böse“ – Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium
14.00 Uhr        Ausschnitte Kursprogramm – Linzenich Fitnessgruppe
14.15 Uhr        Selbstverteidigung – WTSO-Kampfkunstschule
14.30 Uhr        Tribal, Fantasy, klassisch orientalisch – Dunyazade & Schülerinnen
15.00 Uhr        Parcour – Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V.  
15.30 Uhr        Blue Cells Rock – Städtische Max-Bruch-Musikschule  
16.15 Uhr        Rock´n Roll – Turnerschaft Bergisch Gladbach 1879 e.V.
16.30 Uhr        Hit Clip & Hip Hop – SV Blau Weiß Hand
16.45 Uhr               Orient meets pop –  Showtanz der Extraklasse  –  Jana & El Saada

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Ehemaliges Verlagshaus Lübbe für Flüchtlingsunterbringung gekauft

04 September 2014 von Darian Lambert

Die Flüchtlingssituation ist in Bergisch Gladbach – wie in fast allen Kommunen in Nordrhein-Westfalen – seit Jahresbeginn sehr angespannt. Um weitere Plätze für die Unterbringung zu schaffen, beraten und beschließen aktuell verschiedene politische Gremien der Stadt Bergisch Gladbach, ob das ehemalige Verlagshaus Lübbe (Scheidtbachstraße 23 – 31, 51469 Bergisch Gladbach) für die Flüchtlingsunterbringung genutzt werden soll.

Ein erster Schritt wurde nun gemacht:
Der Verwaltungsrat des Stadtentwicklungsbetriebs der Stadt Bergisch Gladbach AöR (kurz SEB) hat am Donnerstag (04.09.2014) einstimmig beschlossen, die leerstehende Immobilie im Gewerbegebiet An der Zinkhütte von der Eigentümergemeinschaft zu erwerben. Der Fachbereich Jugend und Soziales plant, nach notwendigen Umbauarbeiten, einen Teil des Gebäudes anzumieten. Anschließend können in der Immobilie bis zu 100 Menschen eine Unterkunft finden. Beraten und beschlossen wurde der Kauf in der heutigen Verwaltungsratssitzung.

„Seit dem vergangenen Winter wissen wir, dass das Flüchtlingsproblem immer größer wird“, erläutert Beate Schlich, Fachbereichsleiterin für Jugend und Soziales.
„Die nun auf den Weg gebrachte Lösung konnte unter Mithilfe aller beteiligten städtischen Stellen erarbeitet werden“, erklärt der Vorstand der Stadtentwicklungsgesellschaft, Bernd Martmann. „Wir haben das Ziel, die Flüchtlinge so human wie möglich unterzubringen“, betont Bürgermeister Lutz Urbach. „Zeltstätte oder Container-Lösungen sowie die Bereitstellung von Turnhallen sollten vermieden werden.“

Notunterkünfte und Sozialbauten sind überlastet

Aktuell herrscht in nahezu allen Kommunen in Deutschland und so auch in Bergisch Gladbach durch die Zuweisung von Flüchtlingen ein enormes Unterbringungsproblem. Die Kapazität der bestehenden städtischen Notunterkünfte und Sozialbauten ist mit derzeit fast 400 untergebrachten Personen stark überlastet. Monatlich erreichen die Stadt zwischen 20 und 30 Menschen, für die kaum mehr angemessene Unterkünfte zur Verfügung stehen.

Als nächster Fachausschuss wird sich der AUKIV (Ausschuss für Umwelt, Klimaschutz, Infrastruktur und Verkehr) am 11. September 2014 (17 Uhr, Ratssaal Rathaus Bensberg) mit der Frage befassen, ob die Immobilie angemietet wird.

Kauf der Immobilie wirtschaftlich sinnvoll

Die Liegenschaft befindet sich im Eigentum der Lübbe Vermögen GmbH & Co. KG, Bergisch Gladbach, und besteht aus zwei miteinander verbundenen Gebäuden sowie einer Gewerbehalle. Das ehemalige Verlagshaus steht seit etwa vier Jahren leer, das Grundstück hat eine Größe von 11.000 Quadratmeter. Die Unterbringung soll auf rund 3.000 Quadratmetern erfolgen.

Eine Anmietung wurde auch geprüft, nach Berechnung der zu zahlenden Mieten auf einen Mietzeitraum von zehn Jahren zeigte sich aber, dass der Erwerb der gesamten Immobilie die wirtschaftlich sinnvollere Lösung ist. Der viergeschossige Gebäudeteil B an der „Senefelderstraße“ eignet sich für die Unterbringung von Flüchtlingen. In dem Objekt besteht die Möglichkeit, bis zu 100 Personen (Familien und Einzelpersonen) unterzubringen. Im Untergeschoss (Tiefparterre mit Belichtung durch Fenster) wird angedacht, den Hausmeisterdienst für alle Unterkünfte einzurichten.

Städtische Unterkünfte sind ausgelastet

Insgesamt besitzt die Stadt Bergisch Gladbach sechs städtische Unterkünfte in den Stadtteilen Gronau, Herkenrath, Schildgen, Moitzfeld sowie in der Innenstadt Bergisch Gladbach. Zudem wurden in einem Hotel Appartements angemietet.

Für das Jahr 2013 hat die Stadt für die Unterbringung und Alimentierung von Flüchtlingen circa rund zwei Millionen Euro aufgebracht. Die Zahlen für das laufende Jahr können noch nicht beziffert werden, das Fachamt geht davon aus, dass im Jahr 2014 rund 50 bis 75 Prozent mehr Kosten entstehen werden.

Flüchtlinge erreichen die Stadt Bergisch Gladbach zum Großteil aus Nordafrika, dem Nahen Osten sowie aus den GUS-Staaten (ehemalige Sowjetunion) und dem Balkan (Ex-Jugoslawien). Hinzukommen sogenannte Kontingent-Flüchtlinge aus Syrien, Menschen die auf Einladung der Bundesregierung nach Deutschland gekommen sind.

Die Flüchtlingszuweisung steigt seit Sommer 2013 zunehmend. Während im August 2012 rund 100 Flüchtlinge in Bergisch Gladbach lebten, waren es im August 2013 bereits 150. Die aktuelle Zahl der hauptsächlich Asylsuchenden im August 2014 lautet 313 Menschen.

 

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polizeieinsatz

Pkw überschlug sich – ein Schwerverletzter

04 September 2014 von Darian Lambert

Heute Morgen (04.09.2014), gegen 08.25 Uhr verließ ein 48-Jähriger aus Bergisch Gladbach mit seinem Pkw eine Grundstückszufahrt an der Romaneyer Straße, unweit der Einmündung In der Schlade. Aus Richtung Hebborn näherte sich mit seinem Pkw ein 46-jähriger Kölner. Er sah das andere Auto recht spät, erschrak und bremste so stark ab, dass sein Pkw nach rechts über die Gehwegkante ausbrach, dort ausgehoben wurde und sich überschlug. Das Fahrzeug blieb auf dem Dach liegen. Es gab keine Berührung zwischen den beteiligten Fahrzeugen. Der Fahrer wurde aus dem Wrack geborgen und schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Das Fahrzeug musste abgeschleppt werden; geschätzter Sachschaden 3000,–EUR. Die B 506 blieb für etwa 2 Stunden voll gesperrt.

polizeieinsatz

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Auf ein Kölsch mit der SPD

03 September 2014 von Darian Lambert

Der Kölner Stadtbezirk Kalk erstreckt sich von Deutz bis zum Königsforst. Mehr als 110.000 Menschen leben dort. Am 1. September 2014 feierte die Kalker SPD-Fraktion ihr traditionelles Sommerfest. 500 Bürger feierten in aufgelöster Atmosphäre. Der aus Bergisch Gladbach stammende SPD-Fraktionschef Marco Pagano erzählte aus dem Nähkästchen der Kölner Politik. Der erst 34-jährige Pagano übt derzeit die Ämter des Fraktions- und Parteivorsitzenden der Kalker SPD aus und ist als Dipl. Informationswirt bei den AWB Abfallwirtschaftsbetrieben Köln beschäftigt. Der wiedergewählte Bezirksbürgermeister Markus Thiele (SPD) war zugegen. Bei der Lokalwahl am 25. Mai 2014 ist die SPD im Stadtbezirk Kalk mit 34,25% der Wählerstimmen als stärkste Kraft bestätigt worden. Grund genug für die Bürgerpartei GL sich über aktuelle Probleme mit den Kölnern auszutauschen. Hierbei wurde über die Verkehrsverbindungen zwischen Köln und Bergisch Gladbach intensiv diskutiert, wie man familien- und seniorengerechte Politik kombiniert und wie sich aktuell das Rheinland wirtschaftlich entwickelt.

fest-spd-fraktion-kalk2014

v.l. Kerstin Schmedemann, Frank Samirae, Oliver Krems, Marco Pagano

 

 

 

 

 

 

 

 

 


http://www.spd-kalk.de/

http://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/stadtbezirke/kalk/kalk

http://www.buergerpartei.gl

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Einbruch in Einfamilienhaus

03 September 2014 von Darian Lambert

In der Zeit zwischen Samstagabend (30.08.2014), 18.00 Uhr und Dienstagnachmittag (02.09.2014), 17.00 Uhr betraten ein oder mehrere unbekannte Täter ein Grundstück an der Straße Am Zaarshäuschen. Ihr Versuch die Haustüre eines dortigen Einfamilienhauses aufzuhebeln misslang. Danach stiegen sie auf eine Mülltonne und brachen ein Fenster in der Hochparterre auf. Sämtliche Etagen wurden betreten, alle Schränke und Schubfächer standen auf, Inhalte lagen auf den Böden verteilt. Was konkret entwendet wurde, steht noch nicht fest. Hinweise auf die Täter bestehen zur Zeit nicht und werden an die Rufnummer 02202 205-0 erbeten.

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Frontalzusammenstoß mit zwei Schwerverletzten

03 September 2014 von Darian Lambert

Am heutigen Mittwochnachmittag (03.09.2014), gegen 14.45 Uhr befuhr ein 34-Jähriger aus Sprockhövel mit seinem Pkw die Burscheider Straße (L 359) aus Richtung Leichlingen Witzhelden kommend in Richtung Burscheid Paffenlöh. In einer Linkskurve, Höhe Einmündung Wersbach, kam ihm auf seinem Fahrstreifen ein 41-jähriger Solinger mit dessen Pkw entgegen. Es kam zum Frontalzusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Hierbei wurden beide Fahrer schwer verletzt. Der 34-Jährige wurde mit einem Rettungswagen, der 41-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in Krankenhäuser gebracht. Beide Fahrzeuge wurden abgeschleppt. Der Sachschaden wird auf etwa 15.000,–EUR geschätzt. Die L 359 ist zum Zwecke der Unfallaufnahme noch bis etwa 17.00 Uhr voll gesperrt.

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Bergisch Gladbach NRW Spitze bei Kita Beiträgen

03 September 2014 von Darian Lambert

Berufstätige Eltern werden mit den Kita Beiträgen ordentlich zur Kasse gebeten. Die absolut höchsten Beiträge bei einer Betreuung für unter zwei bzw. dreijährige Kinder findet man in Bergisch Gladbach, dem Spitzenreiter in NRW.


kita_glBürgermeister und CDU hatten den Bürgern mehrmals nun versprochen, dass Bergisch Gladbach die kinder- und familienfreundlichste Großstadt in NRW werden solle. Ziel war die Beitragsfreiheit der Eltern für alle Kindergarten-Jahre. Als ersten Schritt dorthin sollte die Beitragsfreiheit im pädagogisch besonders wertvollen letzten Kindergarten-Jahr eingeführt werden.


Gehalten wurde offensichtlich keines dieser Versprechen, kritisiert die Bürgerpartei GL. „Die Bedürfnisse der Familien und Kinder in unserer Stadt liegen uns besonders am Herzen“, bestärkt Frank Samirae, Vorsitzender der Bürgerpartei GL. “Den Willen, Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit auch fiskalisch zu leben, sehen wir in unserer Stadt nicht. Die absolut höchsten Beiträge bei einer Betreuung für unter zweijährige Kinder werden in Bergisch-Gladbach mit 800 Euro im Monat für 45 Wochenstunden und 500 Euro im Monat für 25 Wochenstunden erhoben. Sie betreffen die berufstätigen Eltern ab einem Eltern-Gesamteinkommen von 130.000 Euro. Zwei Ausreißer, die mehr als ca. 60 Prozent über die durchschnittlich erhobenen Beiträge von 505/322 Euro in NRW in dieser Einkommensstufe liegen.“ Die Wirtschaftsmedien (Zeitschrift Capital, Immobilienvergleich Juni 2011) stellen eine erhebliche Überalterung der Bevölkerung in Bergisch Gladbach fest. Hierbei herrscht ein Ost/West-Gefälle vor. Die im Schnitt jüngeren Bürger wohnen eher in der Nähe der Stadtgrenze zu Köln.


„Mit christlich oder sozial hat das nichts mehr zu tun“, so Samirae weiter. „Die Stadt Bergisch Gladbach muss für junge Familien attraktiver werden. Zentral dabei sind familienfreundliche Angebote und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.“


Quellen:
http://www.cdurbk.de/index.php?ka=1&ska=1&printit=1&idx=7878http://www.steuerzahler-nrw.de/Zwischen-0-und-800-Euro-ist-alles-drin/62459c352/index.html
http://www.steuerzahler-nrw.de/Zwischen-0-und-800-Euro-ist-alles-drin/62459c352/index.html
http://www.steuerzahler-nrw.de/files/35628/Gesamttabellen_alphabetisch.pdf
Bilder: Fotolia

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Krankenstände in der Stadtverwaltung unbekannt

02 September 2014 von Darian Lambert

geschlossenKrankenstände in der Stadtverwaltung von Bergisch Gladbach müssen ermittelt und verbessert werden!

Die Bürgerpartei GL ist seit Mai 2014 mit einem Sitz im Stadtrat von Bergisch Gladbach vertreten.

Aus dem Kreis der Bürger wurde die Bitte an die Bürgerpartei herangetragen, sich mit dem Krankenstand in der Stadtverwaltung näher zu befassen. Warum? In gefühlten 80% der Fälle erreicht man in der Stadtverwaltung den zuständigen Sachbearbeiter nicht. Wenn man dann endlich einen Vertreter erreicht hat, wird meistens auf „Krankheit“ verwiesen.

 Die Anfrage vom 15. Juni 2014 an den Bürgermeister lautete:
 
„Wie viele Personen sind in der Stadtverwaltung tätig? Wie war der Krankenstand in den letzten fünf Jahren?“

Die Antwort des Bürgermeisters vom 15. August 2014 lautete:

„Der Krankenstand der Verwaltung ließ sich in den vergangenen Jahren durch die eingesetzten IT-Systeme nicht abschließend ermitteln. Die Verwaltung hat entsprechende Aufwendungen vorgenommen, um diese Kennzahlen auch für die interne Steuerung nutzbar zu machen. Hierzu bedarf es noch verwaltungsinterner Abstimmungen. Der zuständige Haupt- und Finanzausschuss wird zu gegebener Zeit informiert.“

Aus Sicht der Bürgerpartei ist dies enttäuschend. Die Bürgerpartei GL kritisiert:

Krankenstände können aus den unterschiedlichsten, nachvollziehbaren Gründen herrühren. Ursachen können Infektionen sei, körperlich und psychisch erschwerende Arbeitsbedingungen, Mobbing und innere Kündigung. Der Antwort des Bürgermeisters zu diesem Problembereich war nicht einmal die Mitarbeiterzahl zu entnehmen. Wenn Zahlen offenkundig bis heute nicht so erhoben werden, dass sie vorgelegt werden können, fehlen Vergleichsmaßstäbe zu anderen Stadtverwaltungen und anderen Bereichen der Erwerbswelt. Insbesondere können weder Trends bestimmt, noch Schwerpunkte erkannt werden. Demzufolge sind auch keine Maßnahmen zur Verbesserung möglich, weil das Instrument fehlt, um Veränderungen zum Besseren oder Schlechteren hin feststellen zu können.

Frank Samirae, Ratsmitglied im Stadtrat von Bergisch Gladbach und Vorsitzender der Bürgerpartei GL, nimmt hierzu weiterhin Stellung:

Wir halten die jetzige Situation für verantwortungslos. Wir beabsichtigen, das Thema im Rat zu besprechen und einen Antrag einzubringen, die Krankenstände statistisch zu begleiten mit der Perspektive, Verbesserungen dort zu finden, wo es möglich ist. Dazu müssen auch gegenüber dem Rat und seinen Ausschüssen Zahlen und Lösungsvorschläge dokumentierbar sein. Darauf werden wir drängen! Die Gesundheit der Mitarbeiter der Stadtverwaltung wird uns ein dauerhaftes Anliegen bleiben.

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Expedition Heimat und Dr. Gunda Kraepelin präsentieren buntes Programm

02 September 2014 von Darian Lambert

7. Auflage von Expedition Heimat am 14. September präsentiert buntes Programm in allen Kommunen des Kreises

Rheinisch-Bergischer Kreis. Acht Mottos ziehen durch die acht Kommunen des Kreises und präsentieren jedes Jahr ganz unterschiedliche Schauplätze. Sozusagen eine Entdeckungsreise direkt vor der eigenen Haustür − das ist das besondere an Expedition Heimat. Der Aktionstag findet in diesem Jahr zum siebten Mal statt und hat einige ganz besondere kulturelle Leckerbissen im Programm. Bei der Station „Rasen, Rosen & Rabatten“ im Küchenhof in Odenthal-Altenberg wird das diesjährige Programm vorgestellt.

Dort wird am 14. September die Mikrobiologin und Botanikerin Dr. Gunda Kraepelin gemeinsam mit einem Team des Aktionskreises Altenberg Führungen durch den Kräuter- und Bauerngarten des Küchenhofs anbieten. Der Garten enthält eine Vielzahl an Pflanzen, deren Wirkstoffe in der Medizin Verwendung finden. Egal ob bei Rheuma, Erkältung oder Juckreiz – für fast jedes Wehwehchen findet man im Kräutergarten die passende Pflanze. Doch auch die anderen Schauplätze haben viel zu bieten: Einem ökologischen Spaziergang durch die Sülzaue können Besucher in Rösrath folgen, in Bergisch Gladbach erfahren sie, welche Bedeutung die Kirche für den Ortsteil Herkenrath hatte. In Wermelskirchen wandern Gäste auf den Spuren des Bergbaus und in Kürten gibt es die Möglichkeit, das Handwerk des Hufeisen-Schmiedens zu bestaunen und selbst auszuprobieren. Auch in den anderen Kommunen des Kreises gibt es spannende Exkursionen.

Der Eintritt zu den Vorträgen und Führungen ist dabei kostenlos. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist für einige Führungen eine Anmeldung notwendig. Diese erfolgt über den i-Punkt Altenberg Telefon: 02174 419 950 oder per E-Mail an ipunkt@altenberg-info.de

Alle weiteren Informationen zur 7. Auflage von Expedition Heimat sowie das komplette Programm gibt es im Internet unter www.expedition-heimat.de .
Die acht Schauplätze warten mit den Themen „Quellen, Bäche, Wasserläufe“ (Rösrath), „Rasen, Rosen & Rabatten“ (Odenthal), „Freiherren, Fürsten, Fabrikanten“ (Overath), Kirchen, Klöster & Kappelchen (Bergisch Gladbach), „Bänder, Scheren & Papier“ (Kürten), „Wälder, Felder, Apfelbäume“ (Burscheid), „Korallen, Kalk & Kumpel“ (Wermelskirchen) und „Karren, Pilger, Reisewege“ (Leichlingen) auf.

Expedition-Heimat-2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: (v. li.):
 Dr. Gunda Kraepelin, Landrat Dr. Hermann-Josef Tebroke, Erika Hembach (Aktionskreis Altenberg)

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Bildungs- und Teilhabepaket wird gut angenommen

02 September 2014 von Darian Lambert


15.308 Leistungen im Rheinisch-Bergischen Kreis beantragt

Rheinisch-Bergischer Kreis. Die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepaketes werden mittlerweile verstärkt genutzt. 15.308 Anträge wurden im vergangenen Jahr im Rheinisch-Bergischen Kreis gestellt. Das sind 11,2 Prozent mehr als im Jahr 2012. Das Bildungs- und Teilhabepaket dient dazu, Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien beispielsweise eine Teilnahme an Klassenfahrten oder ein Mittagessen in Schule oder Kita zu ermöglichen. Insgesamt umfasste die Unterstützung im Jahr 2013 rund 1,615 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes.

Mit einem Plus von 61,8 Prozent ließ sich vor allem bei der Lernförderung ein deutlicher Anstieg verzeichnen. Mit dieser Förderung bekommen Kinder eine Hilfe zur Verbesserung ihrer schulischen Leistungen. Grund für die gestiegene Zahl der Anträge sind die im letzten Jahr vom Land gelockerten Bedingungen für die Inanspruchnahme von Nachhilfeunterricht. Auch die Anträge für Leistungen im Bereich der sozialen und kulturellen Teilhabe sind mit 35,1 Prozent deutlich mehr geworden. Weitere Leistungen, bei denen es gestiegene Antragszahlen gibt, sind die Mittagsverpflegung (6,1 Prozent) sowie die Schulausflüge und Klassenfahrten (2,7 Prozent). Demnach kann insgesamt ein sehr positives Fazit gezogen werden. „Das Bildungs- und Teilhabepaket hat sich im Rheinisch-Bergischen Kreis gut etabliert“, bilanzierte Dezernent Markus Fischer im Ausschuss für Schule, Sport und Kultur.

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