Archiv | November 4th, 2026

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Volkstrauertag und Totensonntag: Diese Einschränkungen gelten an den Stillen Feiertagen

04 November 2026 von Vladlen Stolz

Am 15. und 22. November gelten in Nordrhein-Westfalen besondere Ruhezeiten. Die Stadt Köln erinnert daran, welche Märkte, Sport- und Unterhaltungsveranstaltungen dann ruhen müssen.

Zwei der drei Stillen Feiertage im November stehen noch bevor: der Volkstrauertag am Sonntag, 15. November, und der Totensonntag am Sonntag, 22. November. Für diese Tage schreibt das nordrhein-westfälische Feiertagsgesetz besondere Einschränkungen vor, auf die die Stadt Köln jetzt hinweist. Allerheiligen am 1. November war der erste dieser Tage.

Am Volkstrauertag sind von 5 bis 13 Uhr Märkte, gewerbliche Ausstellungen, Sportveranstaltungen und Volksfeste untersagt; auch Spielhallen und Wettannahmestellen müssen in dieser Zeit geschlossen bleiben. Bis 18 Uhr gilt außerdem ein Verbot für Musik- und Unterhaltungsveranstaltungen jeder Art, etwa in Gaststätten oder Diskotheken. Das betrifft auch unterhaltsame Stadtführungen sowie Theater-, Opern-, Musical-, Ballett- oder Puppenspielaufführungen, sofern sie nicht religiös, weihevoll oder von ernstem Charakter sind.

Am Totensonntag dürfen von 5 bis 18 Uhr keine Märkte und gewerblichen Ausstellungen stattfinden – dazu zählen auch Tausch- und Züchterausstellungen oder Briefmarkenbörsen. Gleiches gilt für Sportveranstaltungen einschließlich Pferderennen und Reitturnieren, für Zirkusvorstellungen und Volksfeste sowie für Freizeitanlagen, in denen getanzt wird oder Artisten auftreten.

Wie an jedem Sonn- und Feiertag bleiben zudem ganztägig Waschsalons, Autowaschanlagen, Fahrschulen, Videotheken und Mitfahrvermittlungen geschlossen; auch Umzüge sind nicht erlaubt. Saunen, Sonnen- und Fitnessstudios dürfen dagegen öffnen, weil sie der Erholung dienen.

Fragen zum Feiertags- und zum Ladenöffnungsgesetz beantwortet für das Kölner Stadtgebiet das Ordnungsamt unter 0221 221-29879. Ausnahmen kann in dringenden Fällen nur die Bezirksregierung Köln zulassen, und auch nur dann, wenn der Feiertagsschutz dadurch nicht erheblich beeinträchtigt wird.

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Vorlesetag: Markus Grimm liest an der Friedrich-Fröbel-Schule in Moitzfeld

04 November 2026 von Vladlen Stolz

Zum Bundesweiten Vorlesetag am 20. November liest der Autor und Musiker Markus Grimm Grundschulkindern einer Moitzfelder Förderschule aus seinem Kinderbuch „Fleckies Reise“ vor – in Einfacher Sprache.

Geschichten so erzählen, dass möglichst alle Kinder folgen können: Darum geht es bei einer Lesung zum Bundesweiten Vorlesetag in Bergisch Gladbach-Moitzfeld. Am Freitag, 20. November, liest der Autor und Musiker Markus Grimm von 10.30 bis 11.15 Uhr an der Friedrich-Fröbel-Schule aus seinem Kinderbuch „Fleckies Reise“, das in Einfacher Sprache geschrieben ist. Zuhören werden mehr als 50 Schülerinnen und Schüler der Primarstufe.

Die Friedrich-Fröbel-Schule ist eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung. Gemeinsam mit der Schule will der Rösrather Verlag aibo publishing nach eigenen Angaben zeigen, wie Vorlesen und Einfache Sprache gerade Kindern mit besonderen Lern- und Leseschwierigkeiten den Zugang zu Kinderbüchern erleichtern und Freude an Geschichten wecken können.

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Mail-in Senior Council Voting Scene

Seniorenvertretung Köln: 280.000 Menschen ab 60 können per Brief wählen

04 November 2026 von Vladlen Stolz

Bis zum 13. November verschickt die Stadt Köln die Wahlunterlagen für die Wahl der Seniorenvertretung. 100 Kandidierende bewerben sich – so viele wie nie. Die Wahlbriefe müssen bis 23. November, 16 Uhr, beim Wahlamt sein.

Rund 280.000 Kölnerinnen und Kölner finden in diesen Tagen Wahlpost im Briefkasten: Sie sind aufgerufen, die Seniorenvertretung der Stadt Köln neu zu wählen. Gewählt wird ausschließlich per Brief. Die Unterlagen gehen zwischen dem 29. Oktober und dem 13. November automatisch an die Meldeadresse; die Stadt bittet darum, den Briefkasten gut lesbar mit dem eigenen Namen zu beschriften. Mit 100 Kandidierenden treten so viele an wie nie zuvor.

Spätestens am Montag, 23. November, um 16 Uhr müssen die Wahlbriefe beim Wahlamt eingegangen sein. Damit das klappt, empfiehlt die Stadt, sie spätestens am Mittwoch, 18. November, abzuschicken; innerhalb Deutschlands ist der Versand mit der Deutschen Post kostenlos, aus dem Ausland muss Porto bezahlt werden. Wer es per Post nicht mehr rechtzeitig schafft, kann den Brief bis zum Ende der Frist in den Briefkasten des Wahlamts an der Dillenburger Straße 68–70 in Kalk einwerfen. Für den pünktlichen Eingang sind die Wählerinnen und Wähler selbst verantwortlich.

Wählen darf, wer am 23. November mindestens 60 Jahre alt ist, seit spätestens 19. Oktober mit Hauptwohnsitz in Köln gemeldet ist oder sich gewöhnlich hier aufhält und im Wählerverzeichnis steht. Noch bis 7. November kann das Verzeichnis im Wahlamt eingesehen und – etwa von Menschen ohne festen Wohnsitz – die Eintragung beantragt werden.

Gewählt wird alle fünf Jahre und nach Stadtbezirken: In jedem der neun Bezirke ziehen die fünf Kandidierenden mit den meisten Stimmen in die Seniorenvertretung ein, die die Politik in Bezirken und Gesamtstadt berät. Eine Übersicht über die Bewerberinnen und Bewerber im eigenen Bezirk liegt den Unterlagen bei. Oberbürgermeister Torsten Burmester ruft zur Teilnahme auf: „Demokratie lebt vom Mitmachen.“

Wer bis einschließlich 13. November keine Unterlagen bekommen oder sie verloren hat, kann in der Regel Ersatz beantragen, telefonisch unter 0221 221-34567 oder per E-Mail an wahlamt-fortschreibung@stadt-koeln.de. Letzte Möglichkeit ist Freitag, 20. November, bis 12 Uhr – dann nur noch persönlich im Wahlamt, das ab 8 Uhr geöffnet ist. Kurzprofile der Kandidierenden und Termine gibt es unter wahlen.koeln.

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Severinsbrücke: Stadt Köln bereitet Gesamtsanierung vor – Rampen müssen neu gebaut werden

04 November 2026 von Vladlen Stolz

Im November sollen die politischen Gremien über weitere Gutachten für die Severinsbrücke entscheiden. Fest steht schon jetzt: Die Rampen auf beiden Rheinseiten sind nicht mehr zu retten.

Die Severinsbrücke soll von Grund auf instand gesetzt werden – und dafür braucht die Stadt Köln zunächst weitere Fachgutachten. Einen entsprechenden Bedarfsfeststellungsbeschluss legt die Verwaltung den politischen Gremien im November vor. Unter anderem geht es um ein Baugrundgutachten und um Untersuchungen der verwendeten Materialien. Erst mit diesen Ergebnissen sei die Grundlagenermittlung vollständig, auf der die Ausschreibung von Planung und Bau aufbauen soll.

Wie es um den Teil der Brücke steht, der über den Rhein führt, wird noch untersucht. Seit April 2026 messen Sensoren ein Jahr lang, wie die Konstruktion unter dem Verkehr arbeitet. Verlässliche Erkenntnisse für die Entscheidung über das weitere Vorgehen lägen erst nach Ende dieses Monitorings und weiterer Prüfungen am Tragwerk vor, so die Stadt.

Für die Rampen auf der linken und rechten Rheinseite ist die Entscheidung dagegen gefallen. Die abgeschlossenen Nachrechnungen haben ergeben, dass sich eine vollständige Ertüchtigung weder technisch noch wirtschaftlich lohnt; die Rampen müssen durch Neubauten ersetzt werden. Sowohl dort als auch an der Strombrücke haben die Untersuchungen altersbedingte Schäden und rechnerische Defizite gezeigt.

Den Auftrag, das gesamte Bauwerk nachzurechnen, hatte der Rat im November 2019 erteilt; seit 2021 prüft ein Ingenieurbüro die Statik. Die Severinsbrücke verbindet seit 1959 die Altstadt-Süd mit Deutz. Wegen ihres Alters und der hohen Verkehrsbelastung wurde sie in den vergangenen Jahren immer wieder untersucht und instand gehalten. Die Beschlussvorlage ist im Ratsinformationssystem der Stadt Köln abrufbar.

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