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Seniorenvertretung Köln: 280.000 Menschen ab 60 können per Brief wählen

04 November 2026 von Vladlen Stolz

Bis zum 13. November verschickt die Stadt Köln die Wahlunterlagen für die Wahl der Seniorenvertretung. 100 Kandidierende bewerben sich – so viele wie nie. Die Wahlbriefe müssen bis 23. November, 16 Uhr, beim Wahlamt sein.

Rund 280.000 Kölnerinnen und Kölner finden in diesen Tagen Wahlpost im Briefkasten: Sie sind aufgerufen, die Seniorenvertretung der Stadt Köln neu zu wählen. Gewählt wird ausschließlich per Brief. Die Unterlagen gehen zwischen dem 29. Oktober und dem 13. November automatisch an die Meldeadresse; die Stadt bittet darum, den Briefkasten gut lesbar mit dem eigenen Namen zu beschriften. Mit 100 Kandidierenden treten so viele an wie nie zuvor.

Spätestens am Montag, 23. November, um 16 Uhr müssen die Wahlbriefe beim Wahlamt eingegangen sein. Damit das klappt, empfiehlt die Stadt, sie spätestens am Mittwoch, 18. November, abzuschicken; innerhalb Deutschlands ist der Versand mit der Deutschen Post kostenlos, aus dem Ausland muss Porto bezahlt werden. Wer es per Post nicht mehr rechtzeitig schafft, kann den Brief bis zum Ende der Frist in den Briefkasten des Wahlamts an der Dillenburger Straße 68–70 in Kalk einwerfen. Für den pünktlichen Eingang sind die Wählerinnen und Wähler selbst verantwortlich.

Wählen darf, wer am 23. November mindestens 60 Jahre alt ist, seit spätestens 19. Oktober mit Hauptwohnsitz in Köln gemeldet ist oder sich gewöhnlich hier aufhält und im Wählerverzeichnis steht. Noch bis 7. November kann das Verzeichnis im Wahlamt eingesehen und – etwa von Menschen ohne festen Wohnsitz – die Eintragung beantragt werden.

Gewählt wird alle fünf Jahre und nach Stadtbezirken: In jedem der neun Bezirke ziehen die fünf Kandidierenden mit den meisten Stimmen in die Seniorenvertretung ein, die die Politik in Bezirken und Gesamtstadt berät. Eine Übersicht über die Bewerberinnen und Bewerber im eigenen Bezirk liegt den Unterlagen bei. Oberbürgermeister Torsten Burmester ruft zur Teilnahme auf: „Demokratie lebt vom Mitmachen.“

Wer bis einschließlich 13. November keine Unterlagen bekommen oder sie verloren hat, kann in der Regel Ersatz beantragen, telefonisch unter 0221 221-34567 oder per E-Mail an wahlamt-fortschreibung@stadt-koeln.de. Letzte Möglichkeit ist Freitag, 20. November, bis 12 Uhr – dann nur noch persönlich im Wahlamt, das ab 8 Uhr geöffnet ist. Kurzprofile der Kandidierenden und Termine gibt es unter wahlen.koeln.

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