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Hochwassergefahren entlang der Strunde und des Frankenforstbaches

Hochwassergefahren entlang der Strunde und des Frankenforstbaches

03 Juli 2015 von Darian Lambert

Hochwasser-BuchmuehleSchützen Sie sich rechtzeitig!

Die Zeit der Unwetter steht wieder bevor! In anderen Landesteilen sind die ersten Starkregenereignisse schon niedergegangen. In Bergisch Gladbach und Umgebung sind vielen noch die Unwetter der Jahre 2012 und 2013 in lebhafter Erinnerung. Diese jeweils im Juni aufgetretenen Ereignisse führten teilweise zu hohen Schäden vor allem an der gewässernahen Bebauung.

Starkniederschläge sind weder zeitlich noch räumlich exakt vorhersagbar. Sie haben aber enorme Auswirkungen: Kanäle sind schnell überlastet, kleinere und mittlere Gewässer können innerhalb sehr kurzer Zeit zu reißenden Flüssen werden. Die Vorwarnzeiten für Schaden bringende Ereignisse, seien es Überflutungen aus der Kanalisation oder Hochwasser mit Ausuferungen entlang der Bäche, sind extrem kurz. Oft setzen Überflutungen schon wenige Minuten nach Beginn des Regens ein.

Die Stadt hält mit der Rufbereitschaft des Abwasserwerks und der Feuerwehr Personal für den Katastrophenfall vor. Auf Grund der Tatsache, dass nicht vorhergesagt werden kann, wo und wie stark ein Ereignis eintritt, können die Einsatzkräfte jedoch oft nur noch Schadensbehebung betreiben.


Vorsorge auf eigenem Grundstück ist wichtig


Für einen umfassenden Hochwasserschutz sind deshalb auch die Anwohner gefragt: Die Stadt Bergisch Gladbach rät den Gewässeranliegern dringend, keine Gegenstände in Ufernähe zu deponieren. Diese können bei Hochwasser abgeschwemmt und an anderer Stelle zu einem Abflusshindernis werden bzw. Rechen und Durchlässe verstopfen.

Außerdem ist es sinnvoll zu prüfen, ob z.B. Kellerfenster/Lichschächte in einem möglichen Überschwemmungsbereich liegen und im Falle des Falles das Wasser ungehindert eindringen lassen. Hier kann mit Abdichtungsmaßnahmen einfach vorgesorgt werden.

Wo ist die Gefahr am höchsten? Gewässerkarten geben Aufschluss

Weil sich Hochwasser letztlich nicht verhindern lässt, ist die Verhaltens- und Bauvorsorge jedes Einzelnen wichtig. Die Wahrscheinlichkeit von Überschwemmungen entlang der Fließgewässer in Bergisch Gladbach ist nicht überall gleich hoch: Es gibt Stellen, die besonders gefährdet sind. Die Bürgerinnen und Bürger haben die Möglichkeit, sich über solche Bereiche anhand der Festsetzungskarten der Bezirksregierung Köln für die Strunde, den Frankenforstbach, den Saaler Mühlenbach und den Mutzbach zu informieren. Die Karten sind im Internet zu finden unter www.bergischgladbach.de/hochwasserschutz.aspx und www.flussgebiete.nrw.de. Darüber hinaus können sie nach telefonischer Terminvereinbarung unter 02202-14 13 37 oder 02202-14 13 35 während der Dienststunden im Rathaus Bensberg, Zimmer 416 eingesehen werden. Aber Vorsicht: Auch an anderen Stellen wie Geländesenken kann es zu Überflutungen kommen. Wer also sein Eigentum in einer solchen Lage schützen möchte, sollte unbedingt baulich vorsorgen. Zu diesem Thema stehen im Internet Informationsbroschüren zum Download bereit. Weitere Auskünfte werden über die o.g. Telefonnummern erteilt.

„Strunde hoch vier“ schützt die Stadtmitte

Stadt Bergisch Gladbach und Strundeverband betreiben kontinuierlich den Ausbau des Hochwasserschutzes im Stadtgebiet. Aktuell wird der Strundeverband in den kommenden Jahren massive Gewässerbaumaßnahmen entlang der Strunde durchführen – das Stichwort „Strunde hoch vier“ wird hier vielen ein Begriff sein. Auch unterhalb der Stadtmitte bis zur Stadtgrenze werden Vorkehrungen getroffen.  Die Stadt Bergisch Gladbach plant daneben Maßnahmen entlang des ebenfalls gefahrenträchtigen Frankenforstbaches. Hierfür ist aber zunächst eine Konzepterstellung notwendig. Der Förderantrag wurde vor mehr als einem Jahr bei der Bezirksregierung Köln gestellt; bisher liegt noch kein Bescheid vor. Partielle Entlastung verspricht man sich aber jetzt bereits von einer Gewässeröffnung im Bereich Neu-Frankenforst, die zur Zeit umgesetzt wird und durch die sich die Überflutungswahrscheinlichkeit für die angrenzenden Häuser deutlich reduzieren wird.

Die Umsetzung aller geplanten Maßnahmen wird  mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Ziel ist es, sogenannte hundertjährliche Hochwasserereignisse schadensfrei durch die Bebauung abzuleiten. Ein Restrisiko wird aber dennoch bleiben: Zum einen können die Ereignisse jederzeit noch stärker als das Bemessungshochwasser ausfallen, und zum anderen können durch Schwemmgut ausgelöste Verringerungen der Abflussquerschnitte zu lokalen Rückstauereignissen mit enormem Schadenspotential führen.

AutomatikrechenAktuell: Sabotage am Strunde-Rechen

Nur noch als kriminell zu bezeichnen sind demgegenüber Aktivitäten, wie sie ganz aktuell an der automatischen Rechenanlage Odenthaler Straße entdeckt wurden: Die stromzuführenden Kabel der – durch einen zwei Meter hohen Zaun geschützten – Anlage, die den Einlass der Strunde in die unterirdische Verrohrung freihalten soll, wurden mutwillig zerschnitten. Die Konsequenzen einer solchen Sabotage liegen auf der Hand – der Rechen funktioniert nicht mehr, was sehr schnell zu Verstopfung durch Treibgut und Überflutung insbesondere des Buchmühlenbereichs führen kann. Das städtische Abwasserwerk hat den Schaden bereits repariert und Anzeige gegen Unbekannt erstattet.

 

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Verbraucherzentrale bietet breites Angebot rund um „Rat und Recht“

Verbraucherzentrale bietet breites Angebot rund um „Rat und Recht“

01 Juli 2015 von Darian Lambert

Jahresbericht stellt neue Schwerpunkte und Dienstleistungen vor

Jahresbericht_querRheinisch-Bergischer Kreis. Die Einführung neuer Technologien, geänderte Gesetze oder vertragliche Stolperfallen führen dazu, dass Verbraucher in vielen Fragen unsicher sind, welche Rechte sie haben und wie sie sich am besten verhalten. Mit „Rat und Recht“ stehen die Verbraucherzentralen den Bürgern von Rösrath bis Wermelskirchen zur Seite und geben kompetente Antworten. Was die Verbraucherzentrale für den Rheinisch-Bergischen Kreis im vergangenen Jahr besonders beschäftigt hat, das stellte deren Leiterin Brigitte Becker jetzt dem Landrat vor. „Ich danke Ihnen, dass Sie für die Bürger im gesamten Kreisgebiet eine wichtige und kompetente Anlaufstelle sind“, so der Landrat.

Rund 8.820 Ratsuchende wendeten sich im Jahr 2014 mit einer Anfrage an die Beraterinnen in Bergisch Gladbach. Dazu kommen 6.875 Personen, die bereits über die Homepage passende Informationen und Hilfestellungen gefunden haben. Viele Themen sind jedoch so knifflig und vom jeweiligen Fall abhängig, dass 1.339 Personen eine persönliche Rechtsberatung in Anspruch genommen haben. „Eine regelrechte Nachfragewelle schwappte über uns, nachdem der Bundesgerichtshof entschieden hatte, dass Bearbeitungsentgelte für Darlehen unzulässig sind“, erzählte Brigitte Becker. Das Beratungsangebot wurde daraufhin erweitert und Musterbriefe zur Verfügung gestellt. 
Allgemein hatten die Kunden in Beratungsgesprächen die meisten Fragen, wenn es um die Themen Internet und Telefon geht. Rund ein Drittel aller Rechtsberatungen drehten sich um diese Aspekte. Kein Wunder, denn insbesondere bei Verträgen für Festnetzanschlüsse oder mit Mobilfunkanbietern ist es für Verbraucher häufig schwierig, den Überblick zu behalten. Auch die sogenannten allgemeinen Dienstleistungen, unter die zum Beispiel Schlüsseldienste, Partnervermittlungen oder Inkassodienstforderungen fallen, machten bei den Rechtsberatungen mit knapp 20 Prozent einen hohen Anteil aus. Hier ist die Verbraucherzentrale auch präventiv tätig und veröffentlicht beispielsweise Tipps, wie man seriöse Schlüsseldienste von ihren unlauteren Kollegen unterscheidet.

Ein weiterer Aspekt, der den Beraterinnen am Herzen liegt, ist der Stromtarif, denn viele Bürger nutzen hier noch die Grundversorgung ihres Anbieters – meist das teuerste Angebot. „Viele wissen überhaupt nicht, dass sie über einen Wechsel des Tarifs häufig einiges einsparen können“, berichtete die Verbraucherschützerin, „hier würde ich mir wünschen, dass mehr Leute unsere Beratungsangebote in Anspruch nehmen.“

Im Kreisgebiet unterwegs: Prävention als wichtiger Ansatz
Neben der Beratung spielt auch der Aspekt der Prävention für die Verbraucherzentrale eine wichtige Rolle. Deshalb waren die Beraterinnen 2014 wieder im gesamten Kreisgebiet unterwegs, um mit verschiedenen Aktionen auf bestimmte Aspekte besonders aufmerksam zu machen. Dabei ging es sowohl um die Themen gesunde Ernährung und Fair-Trade als auch um Energiesparen, Urheberrechte im Internet oder Rundfunkbeiträge. Bei insgesamt 24 Veranstaltungen speziell für Kinder und Jugendliche wurde deren Basiswissen für den Bereich Konsumalltag auf die Probe gestellt. Denn je besser die Schüler Bescheid wissen, umso weniger geraten sie später in knifflige Situationen, in denen sie auf die Hilfe der Verbraucherschützer angewiesen sind.

Auf Wunsch bietet die Verbraucherzentrale in Bergisch Gladbach Informationsveranstaltungen zu den unterschiedlichsten Themen an, gerne auch vor Ort in den jeweiligen Kommunen. Neu entwickelt wurde jetzt beispielsweise der Vortrag „Internet, aber sicher – Datenschutz in der digitalen Welt“, der für einen sicheren Umgang mit Daten im Internet sensibilisiert. Wer daran interessiert ist, kann den Vortrag für eine Gruppe buchen – die Beraterinnen kommen dafür ins ganze Kreisgebiet. Seit 2014 können Termine auch über ein speziell eingerichtetes Termintelefon vereinbart werden. Diese Serviceverbesserung kommt den Kunden gleich zwei Mal zugute: Sie stoßen am Telefon nicht mehr auf das Besetztzeichen, sondern können über den direkten Draht einen Termin abmachen. Zudem haben die Expertinnen vor Ort durch diesen Service auch mehr Zeit, sich mit den konkreten Problemen der Verbraucher intensiv auseinanderzusetzen. Erreichbar sind sie unter der Telefonnummer 02202 92631-01 oder per E-Mail an bergisch-gladbach@vz-nrw.de.

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Spiel und Spaß am Bauwagen

Spiel und Spaß am Bauwagen

29 Juni 2015 von Darian Lambert

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Spiel und Spass am Bauwagen

Sommerferienaktion für Kinder von 6 bis 14 Jahren in Bergisch Gladbach

Bergisch Gladbach. In diesem Sommer bietet die Q1Stein Kinder- und Jugendakademie wieder ein zeitlich und inhaltlich ausgeweitetes Ferienprogramm für Kinder von 6-14 Jahren. Die Erweiterung des kostenfreien Angebotes wird durch die Unterstützung der Bürgerstiftung für Bergisch Gladbach und das Mehrgenerationenhauses Bergisch Gladbach ermöglicht.

Der bekannte Bauwagen steht täglich ab 10 Uhr dise Woche vor den RBS Häusern an der Richard-Zanders-Str., ab nächste Woche im Forumpark und lädt die daheimgebliebenen Kinder zum Spielen und Spaß haben ein. Das offene, interaktive Bauwagenprojekt beschäftigt sich diesmal mit Bergisch Gladbach selbst. Unter dem Motto „Bergisch Gladbach erleben“ werden in diesem Jahr viele Angebote stattfinden, die den Kindern ihre Stadt ein wenig näher bringen sollen. In den ersten vier Ferienwochen steht der Bauwagen nun täglich von Montag bis Freitag zwischen 10 und 18 Uhr offen. Auch das Q1 Jugend-Kulturzentrum ist an dem Projekt beteiligt.

Zum dritten  Mal wird den Kindern, neben den obligatorischen Obst- und Gemüsesnacks, auch ein warmes Mittagessen angeboten. Bereits in den vergangenen Jahren ist nämlich aufgefallen, dass viele Kinder schon hungrig zur Bauwagenaktion erschienen. „Durch die Erweiterung des Angebotes rückte auch die Frage nach dem Essensbedarf in den Fokus und konnte dank der Beteiligung des Mehrgenerationenhauses Bergisch Gladbach zum Wohle der Kinder geklärt werden“ freut sich Katharina Pelz, Leiterin der Q1Stein Kinder- und Jugendakademie, „und am Ende jeder Woche gibt es auch ein Abschlussgrillen mit den Kindern.“ Das Wichtigste ist aber, dass das gesamte Sommerferienprogramm (auch das Essen) für die Kinder kostenfrei ist. Ein Aspekt, der für die Organisatoren von Anfang an klar war und der aufgrund der finanziellen Unterstützung durch die Bürgerstiftung Bergisch Gladbach umgesetzt werden konnte.

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Wertstoffhof - Umweltskandal zum Spitzenpreis

Wertstoffhof – Umweltskandal zum Spitzenpreis

25 Juni 2015 von Darian Lambert

wertstoffhof2Die Idee vom Wertstoffhof am Refrather Weg ist wieder mal eine von den anstehenden Entscheidungen die dem Bürger Nerven gekostet hat. Nachdem die Parteien sich für die Einführung eines Gestaltungsbeirates entschieden haben wurde dieser zu diesem Thema nicht befragt. Das Grundstück grenzt an die Fachhochschule und das Ausländeramt sowie weitere Gewerberäume und ist von der Lage her eher zentral bzw. in der Nähe zur Innenstadt. Das Grundstück könnte sich als Studentenwohnheim oder Sozialer Wohnungsbau eignen und würde damit neue Kaufkraft in das Zentrum tragen nun soll dort eine Müllpresse betrieben werden.

Zum einen soll neben dem gängigen Hausmüll wie Papier und Verpackungen auch gewerbliche Abfälle wie Altöl, Altreifen und Bauschutt an diesem Wertstoffhof entsorgt werden sollten. Als Bauschutt wird werden oft Fliesen entsorgt, die alten Kleber mit Asbest enthalten können. Da auch Altöl entsorgt werden darf sind nachher im  Boden Altlasten einzutragen. Dies sieht das Gesetz so vor.  Neben dem Grundstück fließt der „Strunder Bach“ in einem Rohr. Die Renaturierung solcher Bäche ist zeitgemäß im Gegensatz zur Schaffung neuer Altlasten mit Altöl. Die Verbindung von einen fließenden Gewässer mit Altöl eröffnet eine Vielzahl von Problemen, die nicht im Sinn der Bürger liegen können.

wertstoffhof4Darüber hinaus kursieren aberwitzige Preise im Raum, die für das Grundstück bezahlt werden sollen.   In Bergisch Gladbach gibt es mehrere Industriebrachen in der Nähe es Stadtzentrum mit belasteten Böden die zum Verkauf stehen, so ein ortsansässiger Makler. Ein Grundstück zu diesem Preis als Müllabldeplatz zu betreiben ist reine Geldvernichtung.
Die CDU, AfD, FDP und Grünen in Bergisch Gladbach  einigen sich im AUIKV-Ausschuss über eine Mehrheit für diesen Beschluss für den Erwerb des Grundstücks. Nach Anzeigen der Missstände durch die Bürgerpartei ist der Vorschlag für den Ratsbeschluss bis jetzt von der (öffentlichen) Tagesordnung verschwunden.

Wertstoffhof ja aber richtig!
wertstoffhof3Es ist an der Zeit über Alternativen nachzudenken. Eine klare Trennung von Hausmüll und gewerblichen Abfällen ist für Wohngebiete und Mischgebiete zu durchdenken. Da die gelbe Wertstofftonne für die Haushalte durch die Gelben Säcke ersetzt wurde muss der Bürger nun einen Weg auf sich nehmen und seine Geldwerten Abfälle zu entsorgen.  Hierbei sind Abgabestellen mit für Wohnanlagen üblichen Roll-Müllcontainern eine Option. Diese Sammelstellen sind einfach einzurichten und bilden keine Altlasten.

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Kreistag will Breitbandversorgung verbessern – Mobilitätskonzept zurückgestellt

Kreistag will Breitbandversorgung verbessern – Mobilitätskonzept zurückgestellt

20 Juni 2015 von Darian Lambert

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Marco Overath (Bürgerinitiative Breitband in Hand) & Frank Samirae (Bürgerpartei GL)

Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Kreistag hat auf seiner Sitzung am Donnerstag auch bei den Themen Breitbandversorgung und Mobilität Nägel mit Köpfen gemacht. Mit breiter Mehrheit durch fast alle Parteien wurde beschlossen, diese Themen intensiv zu bearbeiten. Die Bürgerpartei GL hatte im Kommunalwahlkampf 2014 mit einer kreisweiten Kampagne aufmerksam gemacht auf die mangelhafte Breitbandversorgung. Dem Programmpunkt der Bürgerpartei GL folgt nun auch der Kreistag mit großer Mehrheit. Zunächst soll der Breitbandausbau im Kreis forciert werden. Die Erstellung eines Mobilitätskonzept wird dagegen zunächst zurückgestellt, bis dessen Eckpunkte durch den Kreistag beschlossen sind. Beim Breitbandausbau ist nach Ansicht der beiden Parteien Eile geboten, weil man sich in naher Zukunft Fördermaßnahmen erhofft. Um dieser Tatsache gerecht zu werden und den Ausbau strukturiert in Angriff zu nehmen, wird ein Projektkoordinator, befristet für drei Jahre, eingestellt. Dieses Vorgehen wurde mit den Stimmen der Antragsteller mehrheitlich beschlossen. Die SPD und DIE LINKE hatten sich dafür eingesetzt, eine weitere halbe Stelle zur Unterstützung des Projektkoordinators zu schaffen, setzten sich damit aber nicht durch.
Zuletzt sorgte der Rheinisch-Bergische Kreis gemeinsam mit mehreren Kommunen und der Rheinisch-Bergischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft bereits für die Verbesserung der Leistungsfähigkeit des Internets in bislang unterversorgten Gewerbegebieten. Auch mit der Hilfe von Fördermitteln gelang der Ausbau.

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Piraten regieren mit als Zünglein an der Waage

Piraten regieren mit als Zünglein an der Waage

19 Juni 2015 von Darian Lambert

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Tomas Hegenbarth

Als die Piraten bei der Köln-Wahl 2014 erstmals den Sprung ins Rathaus geschafft haben, hätten sie sich nicht erträumt, das Zünglein an der Waage zu werden. Die Piraten holten 2,07 Prozent, das sind 8177 Stimmen. Nach der Neuauszählung des Wahlbezirks Rodenkirchen verlor Rot Grün in Köln einen Sitz und damit die Mehrheit. Die Piraten durch geschickte Verhandlungen mit Rot Grün ein gemeinsames Bündnis in Köln.

„Unsere Handschrift soll in diesem Bündnis sichtbar werden“, sagt Thomas Hegenbarth. Die Piraten wollen im Zuge des Bündnis wichtige Dinge aus Ihrem Wahlprogramm in Colonia durchsetzen: Gratis-Internet in ganz Köln, Förderung der freien Kulturszene, Fusion der Opern Köln und Bonn, um Millionen zu sparen. Und: fahrscheinfreier ÖPNV, der durch eine Abgabe aller Kölner finanziert werden soll.

Für Wirbel sorgten die Piraten, als auf ihre Initiative in der Bezirksvertretung Innenstadt die Einrichtung eines kommunalen Coffeshop mehrheitlich beschlossen wurde. Es wird also interesannt. In Köln könnte bald ein ganz neuer „Wind“ wehen.

 

 

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Stadtrat Samirae klagt gegen den Bürgermeister

Stadtrat Samirae klagt gegen den Bürgermeister

18 Juni 2015 von Darian Lambert

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Frank Samirae, MdR

Bei den Reden zum Haushalt 2015 der Stadt Bergisch Gladbach versuchte Bürgermeister Lutz Urbach  Ratsmitglied Frank Samirae (Bürgerpartei GL) an seiner Rede zu hindern. Bürgermeister Lutz Urbach wollte in öffentlicher Sitzung Frank Samirae bei den Haushaltsreden ganz offen zu übergehen. Die Versuche die Opposition mundtot zu machen, fallen dem Bürgermeister nun juristisch auf die Füße.

Samirae sieht alle Versuche zu einer gütlichen Einigung gescheitert und sich gezwungen im Wege eines sogenannten Kommunalverfassungsstreits (auch Organstreit), seine organschaftlichen Rechte nunmehr vor Gericht zu verteidigen bzw. klären zu lassen.

Im Kern dürfte es aber um die weitaus wichtigere Frage gehen, wie Ratsmitglied Samirae, dessen Gruppierung erstmals 2014 einen Ratssitz erringen konnte, in die kommunalpolitische Arbeit des Rates einzubinden ist. „Ich bin demokratisch gewähltes Mitglied des Rates. Wichtige Informationen und Unterrichtungen dürfen nicht an mir vorbeigeschleust werden. Ich muß mir nicht Alles erfragen, was den Kollegen wohl im Ältestenrat durch den Bürgermeister auf dem Silbertablett präsentiert wird. Jedenfalls als klar wurde, dass viele meiner Anfragen, nicht oder nur verzögert beantwortet werden, als dann noch versucht wurde mein Rederecht im Rat zu wichtigen Themen in Frage zu stellen, war es im Interesse auch meiner Wähler angezeigt, eine gerichtliche Klärung herbeizuführen“, so Ratsmitglied Frank Samirae.

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Lutz Urbach, Bürgermeister

Gleichartige und gleichzeitige Informationen aller im Rat vertretenen Gruppierungen, sind Grundvoraussetzung um ehrenamtlich kommunalpolitisch tätig zu werden. „Es geht in einer transparenten Demokratie nicht an, abseits der Gesetze z.B. nur etablierte Parteien, oder Fraktionen zu informieren. Es gilt der Grundsatz der Chancengleichheit im politischen Wettbewerb. Weiter gilt das Neutralitäts-, und Kollegialitätsprinzip. Zuletzt gebietet der Grundsatz der Organtreue, dass der Rat der Stadt als Ganzes in die Lage versetzt wird seinen Aufgaben nachzukommen. “ Diese fragwürdige Informationspolitik erzeugt künstlich unterschiedliche Wissensstände bei den Ratsmitgliedern, um dann uninformierte Ratsmitglieder für „dumm“ verkaufen wollen, das geht so nicht.“ – so Samirae weiter.

„Unter anderem ist die Frage zu klären, ob meinem Mandanten von der Stadt Bergisch Gladbach ein Büroraum zur Verfügung gestellt werden muss, der z.B. verschließbar ist. Weiter ob ein uneingeschränkter, sicherer und funktionierender Internetanschluß Teil der Ausstattung des Büroraums sein muß. Wir meinen das ist eine Selbstverständlichkeit, weil z.B.  vertrauliche Sitzungunterlagen zu bearbeiten sind, und selbstverständlich das Internet als Informationsquelle benötigt wird“ so Rechtsanwalt P. Lautenschläger.

„Wir gehen davon aus, dass sich die Fragestellungen vor Gericht versachlichen, und mit Hilfe einer objektivierten Betrachtung klären lassen. Mein Mandant Frank Samirae hat mich explizit damit beauftragt im Interesse der Stadt Bergisch Gladbach zu jeder Zeit pragmatische Lösungen zu suchen. Ich gehe davon aus, dass auch andere Ratsmitglieder und Gruppierungen die regelmäßig in Gemeinden, im Kreis, im Land und im Bund ihre organschaftlichen Rechte verteidigen, Verständis dafür aufbringen, dass gewisse Grundfragen jetzt geklärt werden“ schließt Rechtsanwalt Peter Lautenschläger.

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Hochspannung bei der "Nacht der Technik"

Hochspannung bei der „Nacht der Technik“

14 Juni 2015 von Alfons Adler

Bei der fünften „Nacht der Technik“ in Köln waren 56 teilnehmende Firmen mit von der Partie.  Erstmalig nahmen acht Unternehmen aus Bergisch Gladbach , aus den Bereichen Industrie, Mittelstand, Forschung, Handwerk und Lehre teil. Sie gaben ihren Besuchern Einblick in ihre Betriebsabläufe und ließen für einen Abend hinter die Kulissen blicken. Im Fokus dabei stand neben der Technik auch der Mensch dahinter.

Für jeden Geschmack war das passende Angebot dabei. Hochspannung wurde bei der Besichtigung der Belkaw geboten und gezeigt, wie Hochspannung – nämlich 110 Kilovolt – für unsere Haushalte passend gemacht wird. Aber auch die anderen Veranstalter konnten mit spannenden Einblicken punkten und zum Beispiel zumindest als Trickaufnahme einem Tischtennisball in viele Einzelteile zerplatzen lassen. Neben der Spannung wurde aber auch für Entspannung und Erholung gesorgt. Mit kostenlosen Getränken, Bratwurst und weiteren Snacks konnten die Teilnehmer für die nächste Etappe neue Kraft sammeln. Unser Fazit: Rundum eine gelungene Veranstaltung!

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Randale in Heidkamp -  Autos und Roller beschädigt

Randale in Heidkamp – Autos und Roller beschädigt

14 Juni 2015 von Darian Lambert

schuetzheider_weg_randaleMidnight Action in Heidkamp – mit teueren Folgen. Unbekannte haben sich am gestrigen Abend einen Spaß daraus gemacht am Schützheider Weg Autospiegel abzutreten und einen Roller umzuwerfen.

Kein Wagen war vor ihnen sicher. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Hinweise zu den Tätern nimmt die Kreispolizei unter 02202 2050 entgegen.

 

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Jahresübung der Feuerwehr Bergisch Gladbach am Institut der Feuerwehr in Münster

Jahresübung der Feuerwehr Bergisch Gladbach am Institut der Feuerwehr in Münster

10 Juni 2015 von Darian Lambert

IMG_7999Die Feuerwehr Bergisch Gladbach führte am Samstag, den 06.06.2015 eine ganztägige Ausbildungsveranstaltung im Außengelände des Instituts der Feuerwehr in Münster durch. Rund 70 Einsatzkräfte aus allen haupt- und ehrenamtlichen Abteilungen der Feuerwehr Bergisch Gladbach nahmen an dieser Fortbildung teil.

Das Institut der Feuerwehr (IdF) ist die zentrale Ausbildungsstätte des Landes Nordrhein-Westfalen zur Ausbildung von Feuerwehrangehörigen und Mitgliedern von Krisenstäben. Im Vordergrund stehen die Qualifizierung von Führungskräften und Ausbildern sowie die Vermittlung von Spezialkenntnissen. Das IdF unterhält unter anderem ein Übungsgelände, welches der Feuerwehr Bergisch Gladbach für einen Tag zur Verfügung gestellt wurde.

Auf dem ca. 2,5 ha großen Übungsgelände befinden sich Übungseinrichtungen unterschiedlicher Art. Hierzu gehören Straßen mit Gebäuden verschiedener Höhen innerhalb geschlossener und offener Bauweise, Eisenbahnanlagen mit Waggons und bahntypischer Oberleitung, Gleis mit Straßenbahn, Tiefbaustellen, Gewässer, Schächte und Kraftfahrzeuge. Die Szenerie dient dem Anlegen wirklichkeitsnaher Übungen.

Ziel der Fortbildungsveranstaltung war, das Zusammenwirken der einzelnen Einheiten aus Haupt- und Ehrenamt weiter zu verbessern. So wurde neben jeweils einer Gruppe der fünf ehrenamtlichen Löschzüge und des aktuellen Grundausbildungslehrganges (B1) der hauptamtlichen Kräfte auch mehrere Einsatzkräfte der Dienstgruppe Rettungsdienst und ein Notarzt in die Übungen integriert. Weiterhin wurde durch die Verlegung von rund 20 Fahrzeugen der Feuerwehr Bergisch Gladbach der so genannte Marsch im geschlossenen Verband von Bergisch Gladbach nach Münster und zurück geübt. Ein solcher Marsch ist für die Fahrzeugführer eine große Herausforderung und setzt eine umfangreiche Planung (Abstände, Streckenführung, technischer Halt etc.) voraus.

Im Übungsgelände waren durch das mehrköpfige Organisationsteam umfangreiche Übungsszenarien vorbereitet. Minutiös vorgeplant erhielten die Fahrzeugführer ihre Einsatzbefehle und arbeiteten die unterschiedlichsten Aufgaben in Gruppen- oder Zugstärke ab. Die Aufgaben lagen in Wohnungs- oder Kellerbränden, Verkehrsunfällen, Tiefbauunfall etc. Zum Abschluss des Übungstages waren alle Einheiten gefordert. Es galt das Szenarium „Gasexplosion mit zahlreichen Verletzten“ abzuarbeiten.

Nach jeder einzelnen Übung erhielten die Einsatzkräfte ein direktes Feedback durch die Instruktoren. Die Maßnahmen der Führungs- und Einsatzkräfte sowie des Rettungsdienstpersonals wurden analysiert und besprochen. Schwachstellen angesprochen und Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt.

Weiterhin wurde für alle Beteiligten zur Auffrischung ein Reanimationstraining angeboten.

Die Übungsziele wurden allesamt erfüllt. Die detaillierte Auswertung nimmt das Organisationsteam im Nachgang vor. Deutlich wurde, dass die Kommunikation zwischen den vorgehenden Trupps und der zuständigen Führungskraft nicht immer reibungslos funktioniert. Dies wird in künftige Führungskräftefortbildungen einfließen. Weiterhin bescheinigten die Übungsbeobachter den Einsatzkräften ein sehr gutes Ausbildungsniveau und lobten die Motivation der Teilnehmer der Fortbildung. Jeder Einzelne wird aus diesem Tag etwas für sich und für die Feuerwehr – und somit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bergisch Gladbach mitnehmen.

Die Leitung der Feuerwehr dankt allen, die diese Veranstaltung ermöglicht haben. Hierzu zählen die Einsatzkräfte, die nicht an der Übung teilgenommen haben, sondern in Bergisch Gladbach den Brandschutz und Rettungsdienst in erhöhter Alarmbereitschaft sicherstellten. Hierfür wurde u. a. in der Zeit der Abwesenheit zusätzlich ein von Jugendbetreuern besetztes Hilfeleistungslöschfahrzeug im parallel stattfindenden Kreisjugendfeuerwehrzeltlager an der Integrierten Gesamtschule in Paffrath besetzt. Die Abstimmung erfolgte im Vorfeld ebenfalls mit dem Kreisbrandmeister des Rheinisch-Bergischen Kreises und den umliegenden Feuerwehren, sodass im Falle eines größeren Einsatzes in Bergisch Gladbach eine rasche überörtliche Hilfeleistung eingesetzt werden konnte. Die Gesamtkoordination während der Abwesenheit der Einheiten übernahm der diensthabende A-Dienst der Feuerwehr Bergisch Gladbach.

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