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Einbruch in Odenthal: Polizei sucht Zeugen nach Tat am Bülsberger Weg

04 November 2025 von Felix Morgenstern

Odenthal. Nach einer einwöchigen Abwesenheit hat die Bewohnerin eines Einfamilienhauses am Bülsberger Weg am 3. November einen Einbruch festgestellt. Unbekannte hebelten die Balkontür auf, durchsuchten sämtliche Räume und entwendeten nach ersten Erkenntnissen eine Armbanduhr sowie weiteren Schmuck im unteren fünfstelligen Gesamtwert.

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Verdächtige Geräusche in der Tatnacht

Ein Zeuge berichtete der Polizei, in der Nacht vom 1. auf den 2. November ungewöhnliche Geräusche aus Richtung des Hauses gehört zu haben. Weitere Auffälligkeiten oder Personen habe er jedoch nicht gesehen.

Ermittlungen laufen – Spurensicherung vor Ort

Die Polizei nahm eine Strafanzeige auf und veranlasste die Spurensicherung am Tatort. Hinweise, die zur Aufklärung beitragen könnten, nimmt das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg unter 02202 205-0 entgegen.

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Die Einsatzstelle in Kaule von Bergisch Gladbach

Mehrere Schwerverletzte bei Einsätzen der Feuerwehr Bergisch Gladbach in der Halloween-Nacht

03 November 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Eine außergewöhnlich einsatzreiche Halloween-Nacht hat die Feuerwehr Bergisch Gladbach am Freitagabend (31. Oktober 2025) und in der Nacht auf Samstag stark gefordert. Innerhalb weniger Stunden rückten Berufs- und Freiwillige Feuerwehr zu mehreren schweren Unglücksfällen aus. Mehrere Menschen wurden verletzt, zwei von ihnen lebensgefährlich.

Die Einsatzstelle in Kaule von Bergisch Gladbach

Schwerer Verkehrsunfall in der Stadtmitte

Gegen 20:15 Uhr kam es in der Bergisch Gladbacher Innenstadt zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Fahrzeuge kollidierten. Eine Person wurde in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Da sich der Zustand des Verletzten verschlechterte, entschieden sich die Einsatzkräfte für eine besonders schonende Rettung. Der Mann wurde anschließend schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und beseitigte ausgelaufene Betriebsstoffe.

Verpuffung in Wohnung – Mann schwer verletzt

Nur wenige Minuten später, um 20:28 Uhr, kam es zu einem weiteren Großeinsatz: In einer Wohnung in der Innenstadt war es vermutlich zu einer Gasverpuffung gekommen. Durch die Explosion zerbarst eine Fensterscheibe, Wand- und Deckenverkleidungen wurden stark beschädigt. Ein Mann erlitt schwere Verbrennungen im Gesicht und am Körper, zwei weitere Bewohner erlitten leichte Verletzungen durch Schock.

Die Feuerwehr kontrollierte das Gebäude, führte Messungen durch und prüfte die Gasinstallationen auf Dichtheit. Eine Gefahr für die übrigen Bewohner bestand nach Abschluss der Maßnahmen nicht mehr.

Unterstützungseinsatz in Refrath

Kurz vor ein Uhr nachts, um 00:48 Uhr, wurde die Feuerwehr zu einer Unterstützung des Rettungsdienstes nach Refrath gerufen. Weil die Wohnungstür verschlossen war, schafften die Einsatzkräfte über ein Fenster einen schadenfreien Zugang und übergaben den Patienten an den Rettungsdienst.

Wohnungsbrand in Kaule – fünf Verletzte, zwei in Lebensgefahr

Gegen 03:16 Uhr kam es zu einem weiteren Großeinsatz: In einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Kaule brannte ein Schlafzimmer im Erdgeschoss. Dichter Rauch drang aus dem Gebäude, mehrere Menschen waren noch im Haus. Insgesamt wurden fünf Personen verletzt, darunter ein Kind. Zwei von ihnen erlitten lebensgefährliche Verletzungen. Vier Betroffene wurden in Krankenhäuser gebracht, eine Person lehnte die Behandlung ab.

Die Feuerwehr löschte den Brand, kontrollierte das Gebäude und belüftete es, bevor die unverletzten Bewohner zurückkehren konnten.

Feuerwehr mahnt zu Vorsicht beim Heizen

Nach den intensiven Einsätzen warnte die Feuerwehr Bergisch Gladbach vor den Gefahren unsachgemäßer Heiznutzung in der kalten Jahreszeit.

„Verwenden Sie nur geprüfte Heizgeräte und niemals Campingkocher oder Gasöfen in geschlossenen Räumen“, appellierte ein Sprecher.

Gasflaschen und Heizgeräte sollten nur in gut belüfteten Räumen betrieben und regelmäßig auf Dichtheit geprüft werden. Wer Gasgeruch bemerkt, solle sofort den Raum verlassen, keine Schalter betätigen und den Notruf 112 wählen.

Die Feuerwehr zog am Morgen Bilanz: Es war eine der einsatzreichsten Halloween-Nächte der vergangenen Jahre, die erneut gezeigt habe, wie wichtig das Zusammenspiel von Berufsfeuerwehr, Freiwilliger Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst ist.

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Staatsanwaltschaft Köln plant Ermittlungen gegen CDU-Abgeordnete Caroline Bosbach

31 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Köln/Bergisch Gladbach. Die Kölner Staatsanwaltschaft will ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Betrug gegen die CDU-Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach einleiten. Die Tochter des ehemaligen CDU-Politikers Wolfgang Bosbach soll laut ersten Vorwürfen Parteigelder in Höhe von rund 2.500 Euro unrechtmäßig entgegengenommen haben.

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Anfangsverdacht des Betrugs

Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, bestehe ein Anfangsverdacht, der nun durch Ermittlungen geprüft werden soll. Die 36-jährige Politikerin aus Bergisch Gladbach bestreitet die Anschuldigungen entschieden. Bereits im Juli bezeichnete sie die Vorwürfe in einem Instagram-Post als Teil einer „Schmutzkampagne“.

In dem Beitrag veröffentlichte sie zudem eine Stellungnahme ihres Rechtsanwalts, in der die Vorwürfe als „von einem kriminellen, fristlos gekündigten Mitarbeiter konstruierte Rachekampagne“ bezeichnet wurden.

Ermittlungsstart nach Bundestagsinformation

Ermittlungen gegen Mitglieder des Bundestages können grundsätzlich ohne gesonderten Beschluss aufgenommen werden. Der Bundestag hat zu Beginn jeder Wahlperiode pauschal die Genehmigung erteilt, Ermittlungsverfahren gegen Abgeordnete durchzuführen.

Die Präsidentin des Deutschen Bundestages und Caroline Bosbach wurden laut Staatsanwaltschaft ordnungsgemäß über die geplanten Ermittlungen informiert. Frühestens 48 Stunden nach dieser Mitteilung darf das Verfahren offiziell beginnen.

Immunität bleibt vorerst bestehen

Sollte die Staatsanwaltschaft im Verlauf der Ermittlungen zu dem Ergebnis kommen, Anklage zu erheben, müsste zuvor die Immunität der Abgeordneten aufgehoben werden.
Dieses Verfahren ist klar geregelt: Der Antrag würde von der Bundestagspräsidentin an den Immunitätsausschuss weitergeleitet, der anschließend eine Empfehlung an das Plenum ausspricht. Erst dann entscheidet der Bundestag, ob die Immunität aufgehoben wird.

Direktmandat im Rheinisch-Bergischen Kreis

Caroline Bosbach ist seit Februar 2024 Mitglied des Deutschen Bundestages. Sie zog über ein Direktmandat im Wahlkreis Rheinisch-Bergischer Kreis ein und erhielt dabei 42,2 Prozent der Erststimmen.

Die CDU-Abgeordnete, die sich politisch unter anderem für Digitalisierung, Sicherheit und Bürgernähe einsetzt, sieht sich nun mit dem schwerwiegenden Betrugsvorwurf konfrontiert.

Ob es tatsächlich zu einer Anklage kommt, hängt von den Ergebnissen der Ermittlungen ab. Die Staatsanwaltschaft betonte, dass es sich derzeit lediglich um einen Anfangsverdacht handelt.

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Betrugsmaschen in Burscheid: Polizei warnt – Taxiunternehmen verhindert Trickbetrug

31 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Burscheid. Gleich zwei Fälle von Betrugsversuchen zum Nachteil älterer Menschen beschäftigten am Dienstag (29. Oktober) die Polizei. In einem Fall erbeuteten falsche Polizisten einen hohen Geldbetrag, im zweiten Fall verhinderten aufmerksame Mitarbeiter eines Taxiunternehmens Schlimmeres.

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Falsche Polizisten erbeuten fünfstelligen Betrag

Ein 80-jähriger Burscheider wurde über mehrere Wochen hinweg von zwei angeblichen Polizeibeamten telefonisch kontaktiert. Die Täter behaupteten, Einbrecher würden sein Haus beobachten und ein Einbruch stehe kurz bevor. Unter dem Vorwand, sein Geld in Sicherheit zu bringen, forderten sie ihn schließlich auf, eine hohe Bargeldsumme im unteren fünfstelligen Bereich vor seinem Haus zu deponieren.

Der Senior folgte der Anweisung – das Geld wurde von den Betrügern abgeholt. Erst als die Täter ihn erneut kontaktierten, schöpfte er Verdacht und wandte sich an seinen Rechtsanwalt. Dieser riet ihm, sofort Anzeige zu erstatten. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.

Taxiunternehmen vereitelt Betrugsversuch

Ein weiterer Fall ereignete sich nur wenige Stunden später: Eine 87-jährige Frau wurde von einer unbekannten Frau angerufen, die sich nach ihrem Bargeld und Schließfächern erkundigte. Trotz mehrerer Anrufe gab die Seniorin keine Auskünfte. Die Täter gaben jedoch nicht auf: Ein Mann rief bei einem Burscheider Taxiunternehmen an und bestellte ein Fahrzeug zur Adresse der Frau – angeblich, um „die Oma“ zur Bank zu fahren.

Die Mitarbeiter des Taxiunternehmens reagierten geistesgegenwärtig, erkannten den Betrugsversuch und informierten sofort die Polizei. Diese fuhr zur Anschrift der Seniorin und konnte so den versuchten Betrug verhindern.

Polizei lobt Zivilcourage und warnt eindringlich

Die Polizei dankt den Mitarbeitenden des Taxiunternehmens für ihr aufmerksames Handeln und warnt erneut vor dieser und ähnlichen Telefonbetrugsmaschen.

„Echte Polizeibeamte fordern niemals Bargeld oder Wertsachen an der Haustür oder am Telefon“, so ein Sprecher der Polizei Rhein-Berg.

Bürgerinnen und Bürger sollten niemals persönliche Daten preisgeben oder Geld an Unbekannte übergeben, auch wenn diese sich als Polizei, Bank oder Gericht ausgeben. Wer unsicher ist, sollte sofort die 110 wählen oder sich an die Kriminalprävention der Polizei Rhein-Berg wenden

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Polizei Overath/Rösrath führt intensive Verkehrskontrollen an Unfallstellen durch

30 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath/Overath. Um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu senken, hat die Polizeiwache Overath/Rösrath am Montag (27.10.) und Dienstag (28.10.) intensive Kontrollen an bekannten Unfallhäufungsstellen im Zuständigkeitsbereich durchgeführt. Dabei ahndeten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 101 Verkehrsverstöße.

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Schwerpunkt: Geschwindigkeit und Ablenkung

In Rösrath-Forsbach, auf der Feldstraße (L 170), stand die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzungen im Fokus. Dort waren 84 Verkehrsteilnehmende zu schnell unterwegs. Zusätzlich registrierten die Polizisten einen Gurtverstoß bei einem Lkw-Fahrer sowie einen Rotlichtverstoß bei einem Radfahrer.

An der Kölner Straße in Rösrath wurden gleich an drei Punkten – an der Johann-Büscher-Straße, der Balkener Straße und in Höhe des P&R-Parkplatzes – Kontrollen durchgeführt. Hier konzentrierte sich die Polizei vor allem auf Ablenkung am Steuer durch Handynutzung. Insgesamt wurden 17 Handyverstöße geahndet.

Aufklärung statt nur Bußgeld

Neben der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten führten die Einsatzkräfte auch zahlreiche aufklärende Gespräche mit Verkehrsteilnehmenden. „Uns geht es nicht nur um Bußgelder, sondern vor allem darum, zu erklären, warum wir hier kontrollieren“, so ein Sprecher der Polizei. „Wer versteht, dass an diesen Stellen besonders häufig Unfälle passieren, verhält sich künftig hoffentlich bewusster im Straßenverkehr.“

Ziel: Unfallzahlen dauerhaft senken

Mit derartigen Schwerpunktaktionen will die Polizei Rhein-Berg gefährliche Verkehrssituationen entschärfen und die Sicherheit auf den Straßen erhöhen. Auch in den kommenden Wochen ist mit weiteren Kontrollen – insbesondere an bekannten Unfallhäufungsstellen im Kreisgebiet – zu rechnen.

„Unsere Kontrollen sollen Leben schützen“, betont die Polizei. „Wer sich an die Verkehrsregeln hält, trägt aktiv dazu bei, Unfälle zu vermeiden.“

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Schwerer Unfall in Rösrath-Forsbach: 40-jähriger Kölner prallt frontal gegen Baum

28 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Rösrath. Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Montagmorgen (27. Oktober) auf der Landesstraße 170 in Rösrath-Forsbach ereignet. Ein 40-jähriger Autofahrer aus Köln verlor aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Wagen und prallte frontal gegen einen Baum. Der Mann wurde dabei lebensgefährlich verletzt.

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Fahrer lebensgefährlich verletzt

Nach Angaben der Polizei war der Kölner gegen 7:00 Uhr auf der Feldstraße (L 170) von Forsbach in Richtung Rösrath-Kleineichen unterwegs, als er plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam. Sein BMW kollidierte frontal mit einem Baum am Straßenrand. Durch die Wucht des Aufpralls erlitt der Fahrer schwerste Verletzungen. Er wurde vor Ort von Rettungskräften versorgt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Fahrzeug vollständig zerstört

Das Unfallfahrzeug wurde bei dem Zusammenstoß vollständig zerstört und musste abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden wird nach ersten Schätzungen auf einen mittleren fünfstelligen Betrag beziffert.

Unfallaufnahme und Sperrung der L 170

Zur Klärung der Unfallursache wurde das Verkehrsunfallaufnahmeteam des Polizeipräsidiums Köln hinzugezogen. Die Ermittlungen dauern derzeit an. Während der Unfallaufnahme blieb die L 170 im Bereich der Unfallstelle für etwa vier Stunden vollständig gesperrt. Feuerwehr und Polizei leiteten den Verkehr um.

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Lebensgefahr durch unsichtbares Gas: Feuerwehr Bergisch Gladbach warnt vor Kohlenmonoxid im Winter

28 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach. Mit dem Einbruch der kalten Jahreszeit steigt das Risiko von Kohlenmonoxidvergiftungen in Privathaushalten deutlich an. Die Feuerwehr Bergisch Gladbach warnt eindringlich vor dem gefährlichen Gas, das weder zu riechen noch zu sehen ist – und im schlimmsten Fall tödlich wirken kann.

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Unsichtbare Gefahr aus dem Heizgerät

Kohlenmonoxid (CO) entsteht bei unvollständiger Verbrennung – etwa in Gasthermen, Holzöfen, Kaminen oder Ölheizungen. Wird nicht ausreichend gelüftet, kann sich das Gas unbemerkt in geschlossenen Räumen anreichern. Schon geringe Mengen führen zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Übelkeit. In höheren Konzentrationen kann Kohlenmonoxid innerhalb kurzer Zeit lebensgefährlich werden.

Feuerwehr mahnt zu besonderer Vorsicht

„In unserer täglichen Arbeit erleben wir immer wieder Einsätze, bei denen Kohlenmonoxidvergiftungen eine Rolle spielen – besonders in den Wintermonaten“, berichtet Jörg Köhler, Leiter der Feuerwehr Bergisch Gladbach. „Es ist wichtig, dass sich die Menschen der Risiken bewusst sind und Maßnahmen ergreifen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.“

Köhler empfiehlt, in jedem Haushalt mindestens einen Kohlenmonoxidmelder zu installieren – idealerweise in der Nähe von Heizgeräten sowie in Aufenthaltsräumen und Schlafzimmern. Die Geräte schlagen Alarm, sobald gefährliche Konzentrationen in der Raumluft erkannt werden. Beim Kauf sollten Verbraucher auf geprüfte Qualität und entsprechende Zertifizierungen achten.

Wartung und richtiges Verhalten im Ernstfall

Neben der Installation von Warnmeldern rät die Feuerwehr, Heizgeräte regelmäßig durch Fachbetriebe warten zu lassen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Abgase ordnungsgemäß abgeführt werden und keine gefährlichen Gase in den Wohnraum gelangen.

Wer plötzlich Symptome wie Schwindel, Kopfschmerz oder Übelkeit bemerkt, sollte sofort das Gebäude verlassen, Fenster und Türen öffnen und umgehend den Notruf 112 wählen.

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Straßenbahn kollidiert mit Auto in Köln-Ossendorf – Vier Menschen verletzt

27 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Köln-Ossendorf. Bei einem Verkehrsunfall zwischen einer Kölner Straßenbahn und einem Auto sind am Montagabend vier Menschen leicht verletzt worden, darunter ein dreijähriges Kind. Der Unfall löste einen größeren Rettungseinsatz aus und führte zu Störungen im Straßen- und Bahnverkehr.

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Verbotenes Abbiegen führt zu Zusammenstoß

Nach Angaben der Polizei wollte der Fahrer des Pkw an einer Kreuzung in der Fitzmauricestraße verbotswidrig nach links über die Gleise abbiegen. Dabei übersah er eine herannahende Straßenbahn. Die Bahn erfasste das Auto und schleifte es rund 50 Meter mit.

In dem Fahrzeug saßen zwei Erwachsene sowie ein dreijähriges Kind. Die Mutter, die gemeinsam mit ihrer Tochter auf der Rückbank saß, konnte das Auto nach der Kollision nicht mehr selbstständig verlassen. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten sie mit technischem Gerät.

Vier Verletzte in Kliniken gebracht

Alle drei Insassen des Autos wurden leicht verletzt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Auch der Straßenbahnfahrer wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht, da er einen Schock erlitten hatte. Lebensgefahr bestand bei keinem der Beteiligten.

Ampelanlage beschädigt – Verkehrsbehinderungen

Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde das Auto gegen einen Ampelmast gedrückt. Die Ampelanlage an der Fitzmauricestraße wurde beschädigt und musste vorübergehend außer Betrieb genommen werden. Das Unfallfahrzeug wurde später geborgen, während die Reparatur der Ampel vorbereitet wurde.

Während der Bergungs- und Aufräumarbeiten kam es zu Behinderungen im Straßenverkehr. Auch der Bahnverkehr war zeitweise eingeschränkt.

Polizei mahnt zur Vorsicht

Die Polizei erinnert in diesem Zusammenhang daran, Verkehrsregeln im Bereich von Straßenbahngleisen unbedingt zu beachten. Straßenbahnen haben deutlich längere Bremswege als Autos und können Unfälle häufig nicht mehr verhindern. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.

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Hasenpest in Overath erneut nachgewiesen – Jägerschaft und Bevölkerung zur Vorsicht aufgerufen

27 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Overath. Im Rheinisch-Bergischen Kreis ist erneut ein Fall von Tularämie (Hasenpest) bestätigt worden. Eine Privatperson entdeckte auf ihrem Grundstück einen offensichtlich kranken Feldhasen und informierte den zuständigen Jäger. Das Tier verendete noch vor Ort und wurde anschließend im Chemischen- und Veterinäruntersuchungsamt untersucht. Die Diagnose: Erneuter Nachweis des Erregers der Hasenpest. Bereits im Juli war in Overath der erste Fall im gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis registriert worden.

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Krankheit trifft vor allem Hasen und Nagetiere – aber auch Menschen gefährdet

Die Tularämie wird durch ein Stäbchenbakterium verursacht und befällt vorwiegend Hasen, Kaninchen und andere Nagetiere. Infizierte Tiere wirken apathisch, verlieren Scheu und Fluchtreflex, zeigen Fieber und eine hohe Atemfrequenz; häufig endet die Erkrankung binnen weniger Tage in einer Sepsis. Bei chronischen Verläufen magern die Tiere stark ab.

Auch Menschen können sich anstecken – insbesondere durch Haut- und Schleimhautkontakt mit infizierten Tieren oder über unzureichend erhitztes Hasenfleisch. Der Erreger ist widerstandsfähig; Einfrieren tötet ihn nicht ab. Zudem können beim Ausnehmen von Hasen belastete Stäube oder Tröpfchen infektiös wirken.

Appell an Jägerinnen und Jäger: Schutzmaßnahmen strikt einhalten

„Wir wissen jetzt, dass Feldhasen besonders in Overath Träger dieses Bakteriums sein können. Alle Jägerinnen und Jäger können sich durch einfache Maßnahmen wie das Tragen von Einmalhandschuhen und Atemmasken beim Entfernen der Eingeweide schützen“, sagt Dr. Thomas Mönig. Dabei sollte „ganz besonders auf Veränderungen an inneren Organen“ geachtet werden.

Symptome beim Menschen

Nach einer Inkubationszeit von zwei Tagen bis zu zwei Wochen können grippeähnliche Beschwerden mit Fieber auftreten – oft begleitet von Erbrechen, Durchfall oder Atemnot. Auch schlecht heilende Hautwunden können ein Hinweis sein. Wer entsprechende Symptome nach Kontakt mit Wildtieren bemerkt, sollte ärztlichen Rat einholen.

Verhaltenstipps für die Öffentlichkeit

  • Offensichtlich kranke oder tote Hasen nicht berühren und den Fund melden.
  • Feldhasen, die ohne Scheu am Wegesrand sitzen, keinesfalls anfassen – der fehlende Fluchtreflex kann auf eine Erkrankung hindeuten.
  • Hunde von kranken oder toten Hasen fernhalten.

Kontakt: Weitere Auskünfte erteilt das Veterinäramt des Rheinisch-Bergischen Kreises unter 02202/13-2815 oder per E-Mail an veterinaer@rbk-online.de

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Diebstahl auf Baustelle in Leichlingen: Unbekannte stehlen sechs Meter langen Anhänger

24 Oktober 2025 von Felix Morgenstern

Leichlingen – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist auf einem Baustellengelände an der Straße Stockberg ein hochwertiger Anhänger gestohlen worden. Der Schaden geht in die mehrere tausend Euro.

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Anhänger samt Werkzeug verschwunden

Nach Angaben der Mitarbeiter der betroffenen Firma wurde der etwa sechs Meter lange Anhänger zuletzt am Mittwochabend gegen 18:00 Uhr gesehen. Als die Baustelle am Donnerstagmorgen um 07:45 Uhr wieder besetzt wurde, war er verschwunden.

Der Anhänger, der erst im Juni 2025 zugelassen wurde und das Kennzeichen EL-SF 168 trägt, diente zur Lagerung von Werkzeug und Materialien. In seinem Inneren befanden sich unter anderem:

  • eine große Stahlkiste mit Arbeitsutensilien,
  • ein Flaschenrüttler,
  • mehrere Rollen Blitzschutzleitung aus Edelstahl.

Polizei ermittelt und sucht Zeugen

Die Polizei hat eine Strafanzeige wegen besonders schweren Diebstahls aufgenommen und den Anhänger zur Fahndung ausgeschrieben.

Wer im Tatzeitraum verdächtige Fahrzeuge oder Personen im Bereich Stockberg bemerkt hat oder Hinweise zum Verbleib des Anhängers geben kann, wird gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 3 der Polizei Rhein-Berg zu melden.
Telefon: 02202 205-0

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