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Freunde feiern Karnaval party draussen bei warmen wetter

So wird ein Karnevalssong zum Erfolg – Die Geheimnisse hinter den Hits

15 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Köln und Karneval – das gehört untrennbar zusammen. Und genau wie der Dom oder der Rhein sind es vor allem die Lieder, die die Karnevalszeit prägen. Doch jedes Jahr entstehen hunderte neue Songs, von denen nur wenige den Sprung in die Playlists der Jecken schaffen. Was also macht den perfekten Karnevalshit aus?

Rezept für einen Karnevalskracher

Die Zutaten für einen erfolgreichen Karnevalssong scheinen auf den ersten Blick simpel: eine mitreißende Melodie, ein eingängiger Refrain, kölsche Lebensfreude und eine Prise Melancholie. Ob „Superjeile Zick“, „Viva Colonia“ oder „Leev Marie“ – die erfolgreichsten Hits haben genau diese Mischung und sind in den Kneipen und Sälen nicht mehr wegzudenken.

Aber reicht das allein? Nein, denn die Konkurrenz ist groß. In der Karnevalshochburg Köln gibt es unzählige Bands, die in der Session fast pausenlos von Bühne zu Bühne ziehen. Jedes Jahr werden zahlreiche neue Songs veröffentlicht – und nur wenige davon schaffen es in die Herzen der Jecken.

„Loss mer singe“ – Wo Hits gemacht werden

Lisa Löbach, 26, weiß genau, was einen guten Karnevalshit ausmacht. Sie gehört zum Team von „Loss mer singe“, einer Veranstaltungsreihe, die jedes Jahr in rund 40 Kölner Kneipen stattfindet und neue Karnevalshits ins Rampenlicht rückt. Hier werden die Hits von morgen entdeckt.

„Unsere Gäste bekommen Liedtexte, singen mit und stimmen am Ende ab, welche neuen Songs ihnen am besten gefallen“, erklärt Löbach. Viele heute legendäre Hits wurden hier schon früh gefeiert – darunter „Superjeile Zick“ von Brings, „Pirate“ von Kasalla oder „Dä Plan“ von Cat Ballou.

Von der Küchentisch-Aufnahme zum Partyhit

Jede Session hört sich das „Loss mer singe“-Team bis zu 400 neue Karnevalssongs an, von denen es etwa 20 bis 40 in die engere Auswahl schaffen. „Da sind natürlich einige Perlen dabei – aber auch viele Lieder, die mit dem Handy am Küchentisch aufgenommen wurden“, schmunzelt Löbach.

Trotzdem hat jeder Künstler eine Chance. Egal, ob Newcomer oder etablierte Band – wer glaubt, einen Karnevalshit geschrieben zu haben, kann sich einfach mit einem Song bewerben. „Wir hören uns alles mindestens einmal an“, versichert Löbach.

Wie geht es dann weiter?

Ein erfolgreicher Karnevalssong muss in den Kneipen und Sälen funktionieren – doch heute ist auch das Streaming entscheidend. Wer es in die Playlists der Jecken schafft, hat gute Chancen, dass sein Song zum Dauerbrenner wird.

Der perfekte Karnevalshit entsteht also nicht nur durch eine gute Melodie, sondern auch durch die richtige Präsentation. Und vielleicht wird der nächste große Hit gerade in einer kleinen Kölner Kneipe entdeckt.

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Karneval 2023 in Bergisch Gladbach

Karneval in Bergisch Gladbach: Geänderte Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

14 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Während der Karnevalstage kommt es in Bergisch Gladbach zu Einschränkungen bei den Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und städtischer Einrichtungen. Wer in der „fünften Jahreszeit“ Behördengänge plant, sollte die geänderten Öffnungszeiten beachten.

Stadtverwaltung

  • Weiberfastnacht (Donnerstag, 27. Februar): Alle Dienststellen der Stadtverwaltung schließen bereits um 11:11 Uhr.
  • Rosenmontag (3. März): Die Stadtverwaltung bleibt den ganzen Tag geschlossen.

Besondere Regelungen für städtische Einrichtungen

Kunstmuseum Villa Zanders

Das Museum bleibt von Weiberfastnacht bis Rosenmontag (27. Februar bis 3. März) geschlossen.

Bergisches Museum

  • Geöffnet an den regulären Tagen: Dienstag bis Freitag (9–14 Uhr), Wochenende (11–17 Uhr).
  • Geschlossen an Karnevalssamstag (1. März) und Rosenmontag (3. März).

Abfallwirtschaft

  • Weiberfastnacht: Wertstoffhof Kippemühle, Annahmestation Birkerhof und die Verwaltung des AWB am Betriebshof Obereschbach schließen um 11:11 Uhr.
  • Sollte die Müllabfuhr an diesem Tag nicht vollständig durchgeführt werden, erfolgt die Leerung am Freitag.
  • Karnevalssamstag (1. März) & Rosenmontag (3. März): Wertstoffhof, Annahmestelle und AWB-Verwaltung bleiben geschlossen. Auch die Müllabfuhr entfällt.
  • Abfuhrtermine für Restmüll, Biomüll, Papier und Gelbe Säcke verschieben sich entsprechend dem Abfuhrkalender.

Bürgerbüro

  • Zentralstelle im Stadthaus: Schließt an Weiberfastnacht um 11:11 Uhr und bleibt Rosenmontag geschlossen. Termine für Freitag und Dienstag können online gebucht werden: www.bergischgladbach.de/bürgerbüro.
  • Außenstellen:
    • Bensberg: Bleibt an Weiberfastnacht und Rosenmontag geschlossen.
    • Refrath: Freitag und Dienstag regulär geöffnet.

Stadtbücherei

  • Weiberfastnacht (27. Februar) & Rosenmontag (3. März): Stadtbücherei im Forum sowie die Stadtteilbüchereien in Bensberg und Paffrath geschlossen.
  • Karnevalssamstag (1. März):
    • Stadtteilbücherei Bensberg bleibt geschlossen.
    • Stadtbücherei im Forum ist geöffnet.

Wichtiger Hinweis für Bürgerinnen und Bürger

An den anderen Tagen gelten die regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung und ihrer Einrichtungen. Wer in den Karnevalstagen wichtige Behördengänge plant, sollte rechtzeitig Termine vereinbaren oder alternative Tage nutzen.

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Zigaretten

Einbruch in Tabakgeschäft in Bergisch Gladbach – Täter entwenden Bargeld und Shishatabak

14 Februar 2025 von Felix Morgenstern

In der Innenstadt von Bergisch Gladbach ist es zu einem Einbruch in ein Tabakgeschäft an der Hauptstraße gekommen. Laut Polizei ereignete sich die Tat in der Zeit von Mittwochabend (12.02.), 20:00 Uhr, bis Donnerstagvormittag (13.02.), 11:30 Uhr.

Schiebetür gewaltsam geöffnet

Nach ersten Erkenntnissen verschafften sich die unbekannten Täter gewaltsam Zugang zum Ladenlokal, indem sie die Schiebetür aufbrachen. Aus dem Geschäft entwendeten sie einen unteren dreistelligen Bargeldbetrag sowie eine bislang unbekannte Menge Shishatabak.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung durchgeführt. Nun sucht das Kriminalkommissariat 2 nach möglichen Zeugen, die in der Nacht verdächtige Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 02202 205-0 entgegen.

Geschäftseinbrüche in Bergisch Gladbach sind zuletzt vermehrt gemeldet worden. Die Polizei rät Gewerbetreibenden, ihre Ladenlokale besonders zu sichern, etwa durch verstärkte Türen, Videoüberwachung oder Alarmsysteme.

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Köln Brüsseler Platz

Verweilverbot auf dem Brüsseler Platz in Köln – Stadt setzt Gerichtsurteil um

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Seit dem vergangenen Wochenende gilt auf dem Brüsseler Platz in der Kölner Innenstadt ein Verweilverbot – und das sorgt für Diskussionen. Die Stadt Köln setzt damit ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Münster um, das die Einhaltung der Nachtruhe zwischen 22 Uhr und 6 Uhr vorschreibt.

Ordnungsamt setzt Verweilverbot durch

Am Freitagabend informierten Mitarbeiter des Ordnungsamtes Menschen, die auf Bänken oder Pflanzkübeln saßen, über die neue Regelung. Ein Durchqueren des Platzes ist weiterhin erlaubt, doch längeres Verweilen nicht.

„Das Ordnungsamt hat uns gesagt, wir müssen bis 22 Uhr weg sein“, berichtet ein junger Mann, der sich mit einem Freund auf ein Bier getroffen hatte. Wer bleibt, riskiert ein Zwangsgeld von mindestens 100 Euro.

Auch die Außenbereiche der Kneipen und Restaurants müssen nun um 22 Uhr schließen – zuvor war das erst um 23:30 Uhr der Fall.

Anwohner erkämpften das Verbot

Seit Jahren beschweren sich Anwohner über den nächtlichen Lärm auf dem Brüsseler Platz. Einer von ihnen, Karl Josef Wallmeyer, kämpft seit über zehn Jahren für die Einhaltung der Nachtruhe:

„Wir haben hier alles versucht: Gespräche, Vermittlungen, Kulturangebote – es hat nichts gebracht. Wenn Hunderte Menschen hier trinken und feiern, ist es einfach zu laut.“

Messungen des Ordnungsamtes zeigten regelmäßig Werte über 60 Dezibel, was laut Stadt zu hoch ist. Deshalb habe man sich letztlich für das Verweilverbot entschieden, so Ordnungsamtsleiter Ralf Mayer.

Kritik von jungen Leuten und Kneipenbesuchern

Während Anwohner das Verbot begrüßen, sorgt es bei Kneipenbesuchern für Unverständnis. Eine Gruppe von Studentinnen kritisiert:

„Wenn Anwohner sich gestört fühlen, sollen sie doch wegziehen. Das ist doch die Innenstadt! Hier gehört es dazu, dass Menschen sich treffen und etwas trinken.“

Auch Gastronomen sehen das Verbot skeptisch. Der Verlust der Außenbereiche ab 22 Uhr bedeutet für viele Kneipen eine finanzielle Einbuße.

Erstes Wochenende ohne größere Zwischenfälle

Am ersten Wochenende kontrollierte das Ordnungsamt den Brüsseler Platz bis spät in die Nacht. Rund 250 Menschen wurden angesprochen, verließen aber freiwillig den Platz. Ein Zwangsgeld musste nicht verhängt werden.

Am Samstagabend allerdings berichteten Anwohner, dass sich erneut Gruppen auf dem Platz versammelten. Laut Stadt Köln war das Ordnungsamt bis 1:30 Uhr im Einsatz, um für Ruhe zu sorgen.

Ob das Verweilverbot langfristig durchgesetzt werden kann und welche Auswirkungen es auf das Kölner Nachtleben haben wird, bleibt abzuwarten.

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Peter Liening (Polizei Rhein-Berg) und Andrea vom Stein (Stadtsparkasse Wermelskirchen)

Gemeinsame Aktion gegen Betrüger: Polizei und Stadtsparkasse Wermelskirchen schützen Kunden vor Betrug

13 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Betrüger haben es immer wieder auf ahnungslose Menschen abgesehen – sei es mit Schockanrufen, falschen Polizisten oder anderen kriminellen Maschen. Trotz regelmäßiger Warnungen der Polizei Rhein-Berg fallen weiterhin Menschen auf diese Tricks herein und übergeben hohe Summen Bargeld, Schmuck oder Wertgegenstände an Kriminelle.

Um dem entgegenzuwirken, setzt die Stadtsparkasse Wermelskirchen gemeinsam mit der Polizei auf ein präventives Sicherheitskonzept, das sich bereits bewährt hat.

Spezielle Umschläge sollen Betrugsopfer sensibilisieren

Kommen Kundinnen und Kunden mit dem Wunsch, ungewöhnlich hohe Bargeldbeträge abzuheben, sind die Bankangestellten darauf geschult, vorsichtig nachzufragen. Sie können auf bekannte Betrugsmaschen hinweisen, dürfen die Auszahlung aber nicht verweigern.

In solchen Fällen wird das Geld in einem speziellen Briefumschlag ausgegeben, auf dem sechs kritische Fragen abgedruckt sind. Dazu gehören beispielsweise:

  • „Haben Sie den Geldbetrag abgehoben, weil Sie angerufen worden sind?“
  • „Hat Ihnen jemand am Telefon gesagt, dass Sie niemandem davon erzählen dürfen?“

Sollten zwei oder mehr dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet werden, ist Vorsicht geboten – und es wird geraten, umgehend die Polizei zu kontaktieren.

Betrugsmasche „Schockanruf“ besonders perfide

Peter Liening, Leiter des Kriminalkommissariats für Kriminalprävention und Opferschutz, erklärt eine besonders gefährliche Betrugsmasche:

„Beim sogenannten Schockanruf geben sich Kriminelle als Polizisten oder Staatsanwälte aus. Sie erzählen eine dramatische Geschichte, etwa dass ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hat und nur gegen eine hohe Kaution freigelassen wird. Aus Angst überweisen die Betroffenen dann oft ihr gesamtes Erspartes.“

Bankmitarbeiter geschult – Zusammenarbeit wird fortgeführt

Andrea vom Stein, Leiterin Organisation und Vertriebsunterstützung bei der Stadtsparkasse Wermelskirchen, betont die Bedeutung dieser Maßnahme:

„Unsere Mitarbeitenden sind für solche Situationen sensibilisiert. Wir sind froh, dass wir mit den Briefumschlägen eine weitere Möglichkeit haben, Menschen vor Betrug zu schützen.“

Polizei bietet Beratung zu Betrugsmaschen an

Wer sich über aktuelle Betrugsmaschen informieren oder Präventionstipps erhalten möchte, kann sich an das Kriminalkommissariat für Kriminalprävention und Opferschutz wenden:

📞 Telefon: 02202 205-444
📧 E-Mail: gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de

Diese Initiative zeigt, dass durch gezielte Aufklärung und Zusammenarbeit zwischen Banken und Polizei viele Betrugsfälle verhindert werden können.

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close up of a burglar with gloves picking a lock

Einbruch in Bürogebäude: Täter stehlen Bargeld und Dienstwagen in Bergisch Gladbach

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Einbruch in der Friedrich-Ebert-Straße: Unbekannte Täter haben am Wochenende in ein Bürogebäude eingebrochen und dabei einen mittleren vierstelligen Bargeldbetrag sowie zwei Autoschlüssel entwendet. Zudem nahmen sie einen Dienstwagen der Firma, einen grauen BMW X3, mit.

Einbruch über das Wochenende

Nach Angaben der Mitarbeiter wurde das Büro zuletzt am Freitag (07.02.) gegen 16:30 Uhr ordnungsgemäß verlassen. Als die Beschäftigten am Montagmorgen (10.02.) gegen 07:15 Uhr zur Arbeit kamen, entdeckten sie die aufgebrochene Haupteingangstür und durchsuchte Geschäftsräume.

Im Inneren des Gebäudes wurden mehrere Türen gewaltsam geöffnet, Schränke durchwühlt und Bargeld gestohlen. Die Täter erbeuteten außerdem zwei Fahrzeugschlüssel und entkamen mit einem Firmenfahrzeug – einem grauen BMW X3.

Gestohlener Wagen sichergestellt

Im Rahmen der Ermittlungen konnte die Polizei das entwendete Fahrzeug bereits im Nahbereich sicherstellen. Die Täter sind jedoch weiterhin unbekannt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizei hat eine Strafanzeige aufgenommen und eine Spurensicherung am Tatort veranlasst. Nun sucht das Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg nach Zeugen.

Wer verdächtige Beobachtungen in der Friedrich-Ebert-Straße gemacht hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, wird gebeten, sich unter der Rufnummer 02202 205-0 bei der Polizei zu melden.

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Streik

Warnstreiks im öffentlichen Dienst: Das sind die betroffenen Städte in NRW

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Die Warnstreiks im öffentlichen Dienst setzen sich am Mittwoch fort – dieses Mal sind unter anderem Düsseldorf, Remscheid, Essen, Mülheim und Hagen betroffen. Die Gewerkschaft Verdi ruft Mitarbeitende von Stadtverwaltungen, Verkehrsbetrieben und weiteren öffentlichen Einrichtungen dazu auf, ihre Arbeit niederzulegen.

Diese Städte sind betroffen:

  • Remscheid:
    In Remscheid wird es zu erheblichen Einschränkungen kommen. Stadtverwaltung, Verkehrsbetrieb und die EWR legen ihre Arbeit nieder. Viele städtische Kitas bleiben geschlossen, Busse fallen aus, und auch Müllabfuhr sowie Straßenreinigung werden ausgesetzt. Um 10 Uhr findet eine Kundgebung in der Innenstadt statt.
  • Düsseldorf:
    Die Stadtverwaltung, Bädergesellschaft, das Jobcenter, die Agentur für Arbeit sowie die Stadt- und Kreissparkasse werden bestreikt. Auch hier bleiben zahlreiche städtische Kitas geschlossen. Geplant ist eine morgendliche Kundgebung vor dem Rathaus.
  • Essen und Mülheim:
    Hier trifft es vor allem den öffentlichen Nahverkehr. Alle Busse und Bahnen der Ruhrbahn fallen aus – lediglich Schulbusse fahren noch. Zudem sind die Sparkasse sowie das Ordnungsamt Essen samt Verkehrsüberwachung betroffen.
  • Hagen:
    In Hagen legen die Beschäftigten der Busbetriebe, Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft, Stadtverwaltung, Jobcenter und Sparkassen die Arbeit nieder. Auch hier bleiben Müllabfuhr und Straßenreinigung ausgesetzt.
  • Recklinghausen:
    Die Stadtverwaltung, die Agentur für Arbeit, die Kreisverwaltung sowie die Sparkassen sind bestreikt.
  • Siegen:
    Hier fällt etwa die Hälfte aller Busfahrten aus – besonders im Schulverkehr.

Auswirkungen auf Kitas und weitere Einrichtungen

In vielen Städten bleiben nicht nur Rathäuser und Bürgerämter geschlossen, sondern auch Kitas und Betreuungseinrichtungen. Eltern sollten sich frühzeitig informieren, ob ihre Einrichtung betroffen ist.

Streiks gehen weiter – Donnerstag mit Schwerpunkt auf Köln, Dortmund und Gelsenkirchen

Auch am Donnerstag sind weitere Streiks geplant. In Köln sind sämtliche städtischen Einrichtungen betroffen, was voraussichtlich zu massiven Einschränkungen bei der Kinderbetreuung und im öffentlichen Nahverkehr führen wird.

Hintergrund der Streiks – Das fordert Verdi

Verdi fordert für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst:
✔ 8 Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 350 Euro zusätzlich pro Monat
✔ Drei zusätzliche Urlaubstage aufgrund der hohen Arbeitsbelastung

Die Arbeitgeber halten die Forderungen für nicht finanzierbar, unter anderem wegen der angespannten Haushaltslage. Da die erste Verhandlungsrunde ergebnislos blieb, will Verdi mit den Warnstreiks nun weiter Druck aufbauen.

Die nächste Verhandlungsrunde zwischen Bund, Kommunen und Verdi findet am 17. und 18. Februar statt. Bis dahin ist mit weiteren Streiks und Einschränkungen in NRW zu rechnen.

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Schließzeiten 2025: Annahmestation Birkerhof und Wertstoffhof Kippemühle an Feiertagen geschlossen

12 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Auch im Jahr 2025 gibt es eingeschränkte Öffnungszeiten an der Annahmestelle Birkerhof und dem Wertstoffhof Kippemühle. An verschiedenen Feiertagen, Brauchtumstagen und Brückentagen bleiben die Einrichtungen geschlossen. Ansonsten gelten die gewohnten Öffnungszeiten für die Abgabe von Wertstoffen.

Reguläre Öffnungszeiten:

  • Annahmestation Birkerhof:
    • Montag bis Freitag: 8:00 – 11:45 Uhr & 13:00 – 15:45 Uhr
    • Samstag: 8:00 – 12:00 Uhr
  • Wertstoffhof Kippemühle:
    • Montag & Samstag: 8:30 – 13:30 Uhr
    • Dienstag, Mittwoch & Freitag: 8:30 – 16:30 Uhr
    • Donnerstag: 8:30 – 18:00 Uhr
    • Einlassschluss ist jeweils 15 Minuten vor Betriebsschluss.

Geschlossene Tage 2025:

Feier- und Brauchtumstage:

  • Weiberfastnacht: Donnerstag, 27. Februar
  • Rosenmontag: Montag, 3. März
  • Karfreitag: Freitag, 18. April
  • Ostermontag: Montag, 21. April
  • Tag der Arbeit: Donnerstag, 1. Mai
  • Christi Himmelfahrt: Donnerstag, 29. Mai
  • Pfingstmontag: Montag, 9. Juni
  • Fronleichnam: Donnerstag, 19. Juni
  • Tag der Deutschen Einheit: Freitag, 3. Oktober
  • Allerheiligen: Samstag, 1. November

Brückentage:

  • Karnevalssamstag: Samstag, 1. März
  • Karsamstag: Samstag, 19. April
  • Brückensamstag: Samstag, 4. Oktober

An allen anderen Tagen stehen die Annahmestation Birkerhof und der Wertstoffhof Kippemühle wie gewohnt zur Verfügung. Die Stadtverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger, ihre Entsorgungen entsprechend zu planen und an den genannten Tagen alternative Termine zu nutzen.

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Steuern

Mögliche Verpackungssteuer in Köln: Rat entscheidet über Mehrkosten für Einwegverpackungen

11 Februar 2025 von Felix Morgenstern

In Köln steht eine bedeutende Entscheidung an: Der Stadtrat berät in dieser Woche über die Einführung einer Verpackungssteuer, die den Einsatz von Einwegverpackungen in der Gastronomie verteuern würde. Ziel ist es, umweltfreundliche Alternativen wie Mehrweggeschirr attraktiver zu machen und die Müllflut in der Stadt einzudämmen.

Was bedeutet die Steuer für Verbraucher?

Ein schneller Kaffee zum Mitnehmen oder eine Portion Pommes in der Pappschale könnte bald teurer werden. Falls der Stadtrat die Verpackungssteuer beschließt, müssen Gastronomiebetriebe wie Cafés, Imbisse und Fast-Food-Ketten eine Abgabe für die Nutzung von Einwegverpackungen zahlen. Diese Mehrkosten könnten viele Betriebe an ihre Kunden weitergeben.

Konkret sieht der Vorschlag folgende Steuerbeträge vor:

  • 50 Cent pro Einweg-Kaffeebecher oder Pappschale
  • 20 Cent pro Einweg-Besteck oder Strohhalm

Die Steuer soll dazu beitragen, dass mehr Betriebe auf umweltfreundliche Mehrwegoptionen umsteigen.

Geteilte Meinungen im Stadtrat

Die Initiative zur Verpackungssteuer wird von CDU und Grünen getragen, auch die Fraktionen der Linken und Volt sprechen sich – mit einigen Einschränkungen – für die Maßnahme aus. SPD, FDP und AfD lehnen sie hingegen ab.

Kritik von der Gastronomiebranche

Die Gastronomieverbände sind wenig begeistert. Mathias Johnen vom DEHOGA Nordrhein sieht in der Steuer keine sinnvolle Umweltmaßnahme, sondern eine zusätzliche finanzielle Belastung für die Betriebe.

„Wir halten es für plumpe Wegelagerei unter falschem Umweltlabel. Es geht um Geldmacherei.“ – Mathias Johnen, DEHOGA Nordrhein e.V.

Besonders kleinere Betriebe befürchten hohe Zusatzkosten, die sie entweder auf ihre Preise umlegen oder selbst tragen müssten.

Vorbild aus Tübingen: Funktioniert die Steuer?

Köln orientiert sich mit der geplanten Verpackungssteuer an Tübingen, wo eine solche Abgabe bereits seit 2022 existiert. Ende Januar 2025 bestätigte das Bundesverfassungsgericht, dass eine Verpackungssteuer rechtlich zulässig ist.

Eine Untersuchung der Universität Tübingen ergab, dass die Gesamtmenge an Müll zwar nicht drastisch reduziert wurde, jedoch deutlich mehr Betriebe Mehrweggeschirr anbieten. Auch in Köln könnte die Steuer also zumindest langfristig zu einem Umdenken führen.

Der Kölner Steuerexperte Michael Thöne von der Universität Köln hält die Maßnahme für sinnvoll, allerdings mit Einschränkungen. Er glaubt, dass die Verpackungssteuer einen positiven Effekt haben könnte, auch wenn sie nicht alle Müllprobleme lösen wird.

Wann fällt die Entscheidung?

Der Stadtrat Köln wird am 13. Februar 2025 über die Einführung der Verpackungssteuer entscheiden. Falls die Steuer beschlossen wird, könnte sie ab dem 1. Januar 2026 in Kraft treten.

Die Diskussion bleibt spannend: Während Befürworter die Steuer als wichtigen Schritt für mehr Nachhaltigkeit und weniger Müll sehen, kritisieren Gegner die zusätzlichen Kosten für die Gastronomie und mögliche Preissteigerungen für Verbraucher. Die Entscheidung des Rats wird zeigen, welchen Weg Köln in Sachen Umweltschutz einschlägt.

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PVC granulate

Plastik im Rhein: Forschende der Uni Bonn suchen nach der Herkunft der Partikel

11 Februar 2025 von Felix Morgenstern

Plastikverschmutzung im Rhein ist ein massives Umweltproblem – täglich treiben Millionen winziger Partikel durch den Fluss. Forschende der Universität Bonn untersuchen nun, woher die Plastikteilchen kommen und wie sie in den Fluss gelangen.

Manta-Netze im Einsatz zur Probenentnahme

Um den Plastikgehalt im Rhein genau zu analysieren, setzen die Wissenschaftler spezielle Strömungsmessgeräte und feinmaschige Netze ein. Student Leo Ringel vom Geografischen Institut der Uni Bonn hat in den vergangenen Monaten an mehreren Stellen zwischen Köln und Bonn Proben genommen. Dabei wurde der Fluss mit sogenannten Manta-Netzen untersucht, die Mikroplastik und andere Partikel aus dem Wasser filtern. Zusätzlich wurden Sand- und Schlammproben vom Ufer analysiert.

Das Ergebnis ist alarmierend: Plastikpartikel wurden in nahezu jeder Probe gefunden. Besonders auffällig war, dass rund 50 Prozent der gefundenen Kunststoffpartikel Granulatkügelchen waren – ein starker Hinweis auf industriellen Kunststoffrohstoff.

Woher kommt das Plastik?

Die Herkunft dieser Plastikpartikel ist noch nicht abschließend geklärt. Laut den Forschenden gibt es mehrere mögliche Quellen:

  • Granulat aus der Kunststoffindustrie: Thermoplastische Kügelchen, die normalerweise als Rohstoff zur Produktion von Plastikprodukten genutzt werden, könnten durch unsachgemäße Lagerung oder Unfälle in den Rhein gelangen.
  • Kunststoffböden auf Sportplätzen und Spielplätzen: Die Gummi- oder Kunststoffgranulate, die oft für Bodenbeläge verwendet werden, könnten durch Regenwasser in den Fluss gespült werden.
  • Allgemeine Plastikverschmutzung: Weitere Plastikfragmente und Folienstücke stammen vermutlich aus Abfällen, die unachtsam entsorgt oder bei Hochwasser von den Ufern in den Rhein gespült wurden.

Forschungsprojekt soll ausgeweitet werden

Um die Ursachen der Plastikverschmutzung im Rhein noch präziser zu bestimmen, planen die Forschenden eine Erweiterung der Studie. „Wir müssen über einen längeren Zeitraum und in größerem Umfang Proben nehmen, um genauere Rückschlüsse ziehen zu können“, erklärt Katja Höreth vom Geografischen Institut der Uni Bonn.

Durch eine detaillierte Untersuchung der Kunststoffzusammensetzung und mögliche Kooperationen mit weiteren Wissenschaftlern soll ermittelt werden, welche Maßnahmen gegen die Plastikbelastung im Rhein ergriffen werden können. „Nur wenn wir genau wissen, wo das Plastik herkommt, können wir gezielt Lösungen entwickeln, um die Verschmutzung zu reduzieren“, so Höreth weiter.

Plastikverschmutzung im Rhein – ein weltweites Problem

Der Rhein gehört laut Umweltorganisationen zu den am stärksten plastikbelasteten Flüssen der Welt. Eine Greenpeace-Studie aus dem Jahr 2023 ergab, dass bei Dormagen täglich mehr als 250 Millionen Plastikpartikel durch den Fluss treiben. Diese Mikroplastikpartikel gefährden nicht nur das Ökosystem des Rheins, sondern gelangen über die Nahrungskette auch in Tiere und letztlich den Menschen.

Mit ihren Untersuchungen leisten die Wissenschaftler der Uni Bonn einen wichtigen Beitrag, um das Problem langfristig in den Griff zu bekommen. Die Hoffnung liegt darauf, konkrete Maßnahmen zu entwickeln, um die Einträge von Plastik in den Rhein zu minimieren oder ganz zu verhindern.

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