Bergisch Gladbach – Am Dienstagmorgen (03.09.) ereignete sich ein schwerer Unfall im Stadtteil Hebborn. Eine 23-jährige Motorradfahrerin aus Kürten verlor auf der Alten Wipperfürther Straße die Kontrolle über ihr Fahrzeug und stürzte. Die junge Frau wurde dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt.
Nach dem Sturz kam das Motorrad auf einer Wiese zum Liegen.
Der Unfall geschah gegen 09:00 Uhr, als die Fahrerin mit ihrer Kawasaki in Richtung Romaney unterwegs war. In einer Rechtskurve, hinter der Kreuzung Mutzer Straße / Haferbusch, verlor sie die Kontrolle über ihr Motorrad, rutschte über den Gegenfahrstreifen und kam auf einer angrenzenden Wiese zum Liegen. Sofort eilten Ersthelfer zur Unfallstelle, um die Verunglückte zu versorgen, bevor der alarmierte Rettungsdienst eintraf. Die Frau wurde schließlich mit schweren Verletzungen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Der Sachschaden am Motorrad wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Angehörige der Fahrerin kümmerten sich um den Abtransport des Fahrzeugs. Die Polizei sperrte während der Unfallaufnahme die Alte Wipperfürther Straße für rund anderthalb Stunden.
Die genaue Ursache für den Kontrollverlust ist noch unklar, die Ermittlungen dauern an.
Bergisch Gladbach – Das umstrittene Sanierungsprojekt der Laurentiusstraße steht von Beginn an unter keinem guten Stern. Während die Stadtverwaltung den Start der umfangreichen Baumaßnahmen auf das kommende Jahr verschoben hat, beginnt die Belkaw bereits jetzt mit kleineren Arbeiten direkt vor dem Rathaus – allerdings nicht ohne Kritik.
Schon jetzt zeigt sich, dass der Zeitplan und die Kosten des Projekts aus dem Ruder laufen. Ursprünglich für dieses Jahr geplant, soll der eigentliche Umbau der Laurentiusstraße nun erst „nach Karneval“ 2024 beginnen. Doch die ersten Vorbereitungen starten bereits in dieser Woche: Die vier Fahnenmasten vor dem Rathaus werden entfernt, und ab kommenden Montag soll die Belkaw die Straße aufreißen, um Leitungen zu verlegen – ein kleiner Schritt in einem Projekt, das von Beginn an für Schlagzeilen sorgt.
Dabei stellt sich die Frage, ob diese frühen Arbeiten tatsächlich notwendig sind oder lediglich den Anschein erwecken sollen, dass das Projekt endlich in Bewegung kommt. Denn die eigentlichen, umfangreichen Baumaßnahmen verzögern sich weiter, und die Kosten steigen erheblich. Die Stadtverwaltung musste einräumen, dass das Projekt inzwischen mit 1,465 Millionen Euro kalkuliert wird – eine satte Steigerung von 40 Prozent gegenüber den ursprünglichen Planungen.
Die Gründe für die Kostenexplosion sind vielfältig: Fehlkalkulationen bei der Baustellenabsicherung und nicht berücksichtigte Preiserhöhungen werden angeführt. Doch diese Erklärung dürfte für viele Anwohner und Steuerzahler kaum zufriedenstellend sein. Besonders bitter: Obwohl die Stadt betont, dass die Anlieger nicht zur Kasse gebeten werden sollen, hängt die Finanzierung des Projekts am seidenen Faden. Nur wenn das Projekt bis Ende 2026 abgeschlossen und abgerechnet wird, übernimmt das Land NRW die Kosten – ein ambitioniertes Ziel, das angesichts der bisherigen Verzögerungen und Planungsprobleme schwer erreichbar scheint.
Während die Stadtverwaltung versucht, die anstehenden Arbeiten kleinzureden, bleiben viele Fragen offen. Wie realistisch ist der neue Zeitplan? Werden die Kosten weiter steigen? Und welche Belastungen kommen noch auf die Bürger zu? Diese Fragen wird der zuständige Ratsausschuss in Kürze zu klären haben – doch schon jetzt ist klar: Das Vertrauen in die Umsetzung dieses Projekts ist stark erschüttert.
Rheinisch-Bergischer Kreis – Am Montag, den 2. September, konnte die Kreispolizeibehörde des Rheinisch-Bergischen Kreises 21 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter willkommen heißen. Behördenleiter Stephan Santelmann führte die feierliche Begrüßung durch und äußerte sich erfreut über die Verstärkung der Polizei in der Region.
Unter den Neuzugängen befinden sich 12 frisch ausgebildete Kommissarinnen und Kommissare, die ihr Studium an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW abgeschlossen haben. Diese werden nun in verschiedenen Wachen im Kreisgebiet ihren Dienst aufnehmen: Drei von ihnen treten in der Polizeiwache Burscheid ihren Dienst an, vier werden in der Polizeiwache Overath tätig sein, und fünf verstärken das Team in der Polizeiwache Bergisch Gladbach.
Gruppenfoto vor dem Zentralen Dienstgebäude Bergisch Gladbach
Neben den Absolventinnen und Absolventen wechseln neun erfahrene Polizistinnen und Polizisten aus benachbarten Behörden in den Rheinisch-Bergischen Kreis. Besonders die Direktion Kriminalität profitiert von diesem Zuwachs: Sechs der neuen Kolleginnen und Kollegen bringen umfangreiche Erfahrung aus Ermittlungsdienststellen mit und werden ihre kriminalpolizeilichen Kenntnisse einsetzen, um pensionierte Ermittler zu ersetzen.
Eine der neuen Mitarbeiterinnen, eine erfahrene Diensthundführerin, wechselt aus Köln in den Rheinisch-Bergischen Kreis. Sie bringt ihren zweieinhalbjährigen Diensthund mit, der bereits als Schutz- und Rauschgiftspürhund ausgebildet ist und künftig die Einsätze im Kreisgebiet unterstützen wird.
Ebenfalls neu im Team ist ein erfahrener Polizeihauptkommissar aus dem Rhein-Erft-Kreis, der die Polizeiwache Overath verstärken wird. Ein weiterer Kollege wird nach einer Abordnung im Innenministerium seine Tätigkeit im Rheinisch-Bergischen Kreis aufnehmen.
Die feierliche Vereidigung der neuen Polizistinnen und Polizisten fand in Anwesenheit der Leiter der Direktionen Gefahrenabwehr/Einsatz, Kriminalität und Verkehr, Thomas Zobel, Marc André Linden und Markus Szech, sowie der Abteilungsleiterin Birgit Buchholz und des Polizeibeiratsvorsitzenden Klaus-Dieter Becker statt.
Landrat Stephan Santelmann betonte die Bedeutung der neuen Kräfte für die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis: „Auch wenn wir in diesem Jahr weniger Neuzugänge haben als in den vergangenen Jahren, bin ich zuversichtlich, dass unsere neuen Kolleginnen und Kollegen mit ihrem Engagement und ihrer Erfahrung eine wertvolle Bereicherung für unsere Behörde sein werden. Ich freue mich darauf, sie in unserem Team zu haben und bin überzeugt, dass sie hier einen hervorragenden Dienst leisten werden.“
Bergisch Gladbach steht erneut im Rampenlicht, und das leider nicht wegen einer erfolgreichen Initiative, sondern aufgrund eines gravierenden Fehlers, der der Stadt teuer zu stehen kommen könnte. Die unfähige Stadtverwaltung unter der Führung der rot-grünen Regierung hat es geschafft, einen Förderantrag für den dringend benötigten Ausbau der Altenberger-Dom-Straße so zu vergeigen, dass nun eine Finanzierungslücke von 2,1 Millionen Euro droht. Diese Panne ist nicht nur peinlich, sondern zeugt von einer beispiellosen Inkompetenz, die die Bürger dieser Stadt teuer zu bezahlen haben.
Ein beispielloser Verwaltungsskandal
Der Fehler, der der Stadtverwaltung unterlaufen ist, könnte kaum gravierender sein. Anstatt den Antrag für den Ausbau der Altenberger-Dom-Straße korrekt zu stellen, richteten die zuständigen Sachbearbeiter ihn an den falschen Fördertopf. Man fragt sich unweigerlich, wie solch ein offensichtlicher Fehler in einer funktionierenden Verwaltung passieren kann. Dass die Stadt nun mit einem Defizit von über zwei Millionen Euro dasteht, ist das traurige Ergebnis dieser Schlamperei.
Dabei hätte alles so einfach sein können: Ein klar formulierter Antrag an das richtige Förderprogramm, und die finanziellen Mittel wären gesichert gewesen. Stattdessen wird die Stadt nun möglicherweise gezwungen sein, in Vorleistung zu gehen und auf eine nachträgliche Bewilligung der Fördergelder zu hoffen – eine Strategie, die kaum als solide Finanzplanung bezeichnet werden kann.
Verfehlte Politik und finanzielle Misere
Die rot-grüne Stadtregierung hat sich wieder einmal als unfähig erwiesen, die Interessen der Bürgerinnen und Bürger angemessen zu vertreten. Dass das Land NRW die finanziellen Mittel für kommunale Straßenbauprojekte drastisch gekürzt hat, ist bekannt. Doch anstatt vorausschauend zu handeln und alternative Finanzierungswege zu erschließen, lässt die Stadtverwaltung die Situation einfach eskalieren. Der politische Wille, hier wirklich etwas zum Wohle der Stadt zu bewegen, scheint schlichtweg zu fehlen.
Das Ergebnis dieser Fehlentscheidungen: Eine ohnehin angespannte Haushaltslage wird durch unnötige Mehrkosten weiter belastet, und die Umsetzung dringend benötigter Infrastrukturprojekte steht auf der Kippe. Die Anwohner können froh sein, dass sie zumindest von zusätzlichen KAG-Beiträgen verschont bleiben, doch das ist auch das einzig Positive in diesem ganzen Desaster.
Mangelnde Kompetenz und fehlende Verantwortung
Die derzeitige Stadtführung hat mit dieser Panne erneut unter Beweis gestellt, dass sie nicht in der Lage ist, die Herausforderungen einer wachsenden Stadt wie Bergisch Gladbach zu meistern. Anstatt die Schuld für die Misere bei sich zu suchen, wird versucht, den Anschein zu erwecken, als sei die Situation noch zu retten. Dabei ist klar: Ein solches Versagen hätte Konsequenzen haben müssen – personell wie politisch. Doch stattdessen hält man an der Illusion fest, dass man die Lage irgendwie in den Griff bekommt.
Die Bürger von Bergisch Gladbach haben Besseres verdient als eine Stadtführung, die durch Fehlentscheidungen und mangelnde Kompetenz Projekte gefährdet, die für die Entwicklung der Stadt von entscheidender Bedeutung sind. Es ist an der Zeit, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und die Stadt endlich eine Verwaltung bekommt, die im Interesse der Bürger handelt und nicht im Interesse einer ineffizienten und überforderten Politik.
Bergisch Gladbach – Ein schweres Gewitter führte am 2. September in Bergisch Gladbach zu mehreren wetterbedingten Einsätzen. Besonders dramatisch verlief ein Vorfall gegen 17:30 Uhr in der Stadtmitte, bei dem ein Fahrradfahrer von einem umstürzenden Baum getroffen und darunter begraben wurde. Der Mann hatte großes Glück im Unglück und erlitt nur leichte Verletzungen.
Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises erhielt den Notruf, in dem ein umgestürzter Baum gemeldet wurde, der eine Person unter sich begraben hatte. Sofort wurden ein Rettungswagen und das Hilfeleistungslöschfahrzeug der Feuerwache 1 zur Einsatzstelle an der Straße „An der Gohrsmühle“ entsandt.
Das zerstörte Fahrrad an der Einsatzstelle in der Stadtmitte von Bergisch Gladbach
Dank des schnellen Eingreifens von Passanten konnte der Fahrradfahrer bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte aus seiner misslichen Lage befreit werden. Der Rettungsdienst stellte nur leichte Verletzungen fest, und der Mann wurde zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Sein Fahrrad wurde jedoch durch die umgestürzte Trauerweide vollständig zerstört.
Die Einsatzstelle war aufgrund der Größe des Baumes und der damit verbundenen Schäden umfangreich. Die Straße „An der Gohrsmühle“ musste in Höhe der Tunnelausfahrt in Fahrtrichtung Schnabelsmühle komplett gesperrt werden, da der Baum auch eine Straßenlaterne schwer beschädigt hatte.
Zur Unterstützung der Aufräumarbeiten wurden zusätzliche Kräfte angefordert, darunter ein weiteres Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug und der Teleskoplader der Feuerwache 1. Gegen 19:30 Uhr konnten die Arbeiten abgeschlossen und die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Insgesamt waren 20 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach vor Ort.
Das Gewitter verursachte weitere Einsätze im Stadtgebiet, darunter sechs Wasserschäden, vier umgestürzte Bäume und eine durch Wassereintritt ausgelöste Brandmeldeanlage in einem Gewerbebetrieb. Neben den beiden Berufsfeuerwehrwachen wurden zur Bewältigung der zahlreichen Einsatzstellen auch die ehrenamtlichen Löschzüge Paffrath/Hand, Stadtmitte, Herkenrath, Bensberg und Refrath in Dienst gestellt.
Dank der schnellen und koordinierten Hilfe konnte Schlimmeres verhindert werden, und der Fahrradfahrer kam mit dem Schrecken und leichten Verletzungen davon.
Altenberg – Am 8. September lädt die beliebte Veranstaltungsreihe „Expedition Heimat 2.0“ zu einem besonderen Aktionstag rund um den Altenberger Dom ein. Unter dem Motto „Wahr-Zeichen. Zeitzeugen der Geschichte“ erwartet die Besucher ein vielfältiges Kulturprogramm, das den Dom und die umliegende Klosterlandschaft in den Mittelpunkt stellt.
Der Altenberger Dom, eines der bedeutendsten Denkmäler der Region, erhielt kürzlich das Europäische Kulturerbe-Siegel. Dies nimmt das Kreiskulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises zum Anlass, die bewegte Geschichte dieses historischen Bauwerks in den Fokus zu rücken. „Der Dom und seine Umgebung erzählen faszinierende Geschichten aus Jahrhunderten, die wir am 8. September in zahlreichen Führungen, Vorträgen und musikalischen Beiträgen erlebbar machen möchten“, erklärt Landrat Stephan Santelmann.
Die Veranstaltung startet um 9 Uhr mit einem evangelischen Gottesdienst, gefolgt von einer Fülle an Führungen und Vorträgen. Besucher können mehr über die gotische Baukunst, die zisterziensische Lebensweise und bedeutende Persönlichkeiten der Geschichte erfahren. Von der Gründung des Doms durch die Grafen von Berg bis hin zu seinem Wiederaufbau nach Katastrophen – der Aktionstag bietet eine umfassende Erkundung der reichen Geschichte des Altenberger Doms.
Ein besonderes Highlight ist die Führung zur Beinahe-Katastrophe von 1962, als ein Flugzeugabsturz den Dom nur knapp verfehlte. Darüber hinaus gibt es thematische Führungen für Kinder, eine Dachführung und sogar eine Begegnung mit Maria Zanders, der großen Mäzenin des Doms, die in einer historischen Rolle verkörpert wird.
Neben den historischen Aspekten lädt die „Expedition Heimat 2.0“ auch dazu ein, den Dom als lebendigen Ort des Glaubens und der Begegnung zu erleben. Geistliche Musik, Gottesdienste und ein abschließendes Zisterzienser-Konzert am Abend runden das Programm ab und bieten den Besuchern die Möglichkeit, den Altenberger Dom in seiner vollen Pracht und spirituellen Bedeutung zu erfahren.
Veranstaltet wird der Aktionstag vom Kreiskulturamt in Zusammenarbeit mit zahlreichen Partnern vor Ort, darunter die Gemeinde Odenthal, die Evangelische Domgemeinde Altenberg und das Erzbistum Köln.
Das komplette Programm verspricht einen erlebnisreichen Tag für alle Kulturinteressierten und lädt dazu ein, die Geschichte und Gegenwart des Altenberger Doms neu zu entdecken.
Lustheide – Am gestrigen Nachmittag ereignete sich im Stadtteil Lustheide ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Lkw zwei geparkte Fahrzeuge rammte und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernte. Der Vorfall, der sich gegen 14:00 Uhr in der Straße In der Auen zutrug, endete mit erheblichen Sachschäden und Ermittlungen gegen drei Personen aus Köln.
beschädigter Pkw Opel
Der Unfallverursacher, der mit einem Mercedes Sprinter unterwegs war, touchierte zunächst einen geparkten Daimlerchrysler und kollidierte anschließend mit einem dahinterstehenden Opel. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel gegen einen Holzpfosten geschoben und kam vor einem Baum zum Stehen. Der verursachende Lkw war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und kam nach etwa 120 Metern zum Stillstand.
Trotz der Schwere des Unfalls unterließ es der Fahrer, die Polizei zu informieren. Stattdessen rief er einen Abschleppwagen, offenbar in der Absicht, den Unfallort endgültig zu verlassen. Aufmerksame Zeugen alarmierten jedoch die Polizei, die kurz darauf am Unfallort eintraf und drei Personen im Alter von 31 bis 51 Jahren aus Köln antraf.
Alle drei Beteiligten – zwei Männer und eine Frau – gaben an, den Lkw nicht gefahren zu haben, und machten lediglich begrenzte Angaben auf Deutsch. Bei den beiden Männern stellte die Polizei durch Atemalkoholtests eine erhebliche Alkoholisierung von 2,24 und 1,62 Promille fest. Zudem bestand bei einem der Männer der Verdacht, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln zu stehen, was eine Blutprobe erforderte. Nur einer der Männer konnte einen Führerschein vorzeigen, der umgehend beschlagnahmt wurde.
Die Polizei ermittelt nun gegen alle drei wegen Verkehrsunfallflucht, Gefährdung des Straßenverkehrs und des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zur Sicherung von Beweisen wurden sowohl der beschädigte Lkw als auch die Oberbekleidung der drei Personen beschlagnahmt, um festzustellen, wer das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt geführt hat.
Der entstandene Sachschaden wird auf über 20.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen dauern an.
Bensberg hat ein neues gastronomisches Juwel: „Marcos“, das jüngst in der Schlossstraße seine Türen geöffnet hat, bietet eine frische Interpretation der italienischen Küche. Die Familie Sayeed, die hinter dem Restaurant steht, ist in der Region kein unbeschriebenes Blatt – dennoch wagen sie mit ihrem neuen Konzept einen spannenden Schritt in die Zukunft.
Das stilvolle Ambiente des „Marcos“ mit seinen klaren Linien und eleganten Akzenten lässt bereits beim Betreten erahnen, dass hier mehr geboten wird als bloße italienische Klassiker. Die Speisekarte ist bewusst kurz gehalten, doch was serviert wird, hat es in sich: Traditionelle Gerichte treffen auf moderne Interpretationen, die für jeden Geschmack etwas bereithalten.
„Wir möchten den Bensbergern eine Alternative bieten, die sie in der Region hält – sie sollen nicht bis nach Köln fahren müssen, um erstklassig zu speisen“, erklärt Marco Sayeed, der schon lange ein fester Bestandteil der örtlichen Gastronomieszene ist.
Die Speisen sind eine Hommage an die italienische Küche, ohne dabei in Klischees zu verfallen. Die klassische neapolitanische Pizza, deren fluffiger Teig den Gaumen verzaubert, ist nur ein Beispiel für die authentische Kulinarik, die im „Marcos“ großgeschrieben wird. Die Preise sind dabei überraschend moderat: Ab 10 Euro gibt es zum Beispiel köstliche Spaghetti Aglio e Olio, während die raffinierte Trüffel-Carbonara für 18 Euro zu haben ist.
Auch bei den Vorspeisen zeigt das „Marcos“ Raffinesse und Geschmack: Das Carpaccio de Manzo, zartes Rindfleisch mit Parmesan für 16 Euro, oder die gegrillten Romana-Herzen für 14 Euro sind nur einige der Highlights. Auf Wunsch zaubert die Küche auch vegetarische oder vegane Gerichte, die individuell zubereitet werden.
Die Getränkekarte folgt der Philosophie des Hauses: Qualitativ hochwertig, aber bezahlbar. Ein kleines Kölsch für zwei Euro, Weine ab sechs Euro – das „Marcos“ möchte nicht nur Gourmets ansprechen, sondern auch eine jüngere Zielgruppe.
Das familiengeführte Restaurant besticht nicht nur durch seine kulinarische Vielfalt, sondern auch durch das Ambiente. Mit Unterstützung eines Architekten und viel Eigenarbeit hat die Familie die ehemaligen Räume des „Pinocchio“ komplett neu gestaltet. Das Resultat ist ein harmonisches Zusammenspiel aus Tradition und Moderne, das den Gästen eine gemütliche Atmosphäre bietet – ideal für ein entspanntes Abendessen oder einen lockeren Abend mit Freunden.
Marco Sayeed, der vor 35 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland kam, hat im „Italia“ – dem Restaurant, in dem seine Familie groß wurde – die Liebe zur italienischen Küche entdeckt. Diese Leidenschaft ist nun im „Marcos“ zu spüren, wo die gesamte Familie zusammenarbeitet, um den Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bieten.
Das „Marcos“ ist von Donnerstag bis Dienstag geöffnet, mittwochs bleibt die Küche geschlossen. Mit dieser klugen Planung sorgt die Familie dafür, dass in Bensberg nun auch am Wochenanfang immer ein hochwertiges gastronomisches Angebot vorhanden ist.
Die Bensberger dürfen sich auf ein Restaurant freuen, das mit Qualität, Authentizität und einem Hauch von Exklusivität punktet – und das dennoch für alle zugänglich bleibt. „Marcos“ ist mehr als nur ein weiteres Restaurant; es ist eine kulinarische Bereicherung für die Region, die Lust auf mehr macht.
Am Freitag, den 28. Juni 2024, war es soweit: Rund 60 geladene Gäste versammelten sich an der Karl-Philipp-Straße 16, um das Richtfest des Rohbaus der neuen GGS Bensberg zu feiern. „Damit kommen wir unserem Ziel wieder ein Stück näher, allen Schülerinnen und Schülern in Bergisch Gladbach eine moderne Schule anbieten zu können“, freute sich Bürgermeister Frank Stein bei seiner Begrüßung.
Das Programm begann mit einem Grußwort des Bürgermeisters und einem informativen Beitrag aus dem Fachbereich Immobilienbetrieb. Anschließend folgten der traditionelle Richtfestspruch und eine ökumenische Segnung durch die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden aus Bensberg. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der Schülerinnen und Schüler der GGS Bensberg, die mit dem Lied „Pippi Langstrumpf“ für Stimmung sorgten und anschließend kleine Geschenke erhielten.
Der Spatenstich für die neue Schule erfolgte bereits im Januar 2023. Nach den Erdarbeiten bis Mai desselben Jahres wurde kontinuierlich am Rohbau gearbeitet. „Besonders bedanken möchte ich mich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern der unmittelbaren Nachbarschaft, die verstärkt mit Verschmutzungen ihrer Wohnstraße sowie weiteren Belästigungen, die mit dem Neubau zu tun hatten, leben mussten“, sagte Alexandra Meuthen, Fachbereichsleiterin des Immobilienbetriebs, und dankte den Anliegenden für ihr Verständnis.
„Der Schulbau und die Schulsanierung sind vordringliche, aber auch finanziell extrem belastende Ziele der kommenden Jahre und Jahrzehnte. Deshalb bin ich sehr froh, dass wir nach mehreren Großprojekten bei den weiterführenden Schulen bald auch einen Grundschul-Neubau feiern”, betonte Stadtkämmerer und Hochbaudezernent Thore Eggert und zeigte sich ebenfalls erfreut über den erreichten Meilenstein.
Bereits zum Schuljahresbeginn 2021/2022 zogen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule und der Offenen Ganztagsschule in ihre Interimsschule auf dem Gelände des Schulzentrums Saaler Mühle. Die Übergabe des fertigen Gebäudes ist bis Ende 2025 geplant. „Wenn alles nach Plan läuft, ist die Übergangsphase in den Containern an der Saaler Mühle im Jahr 2026 wieder beendet. Kinder und Pädagogen können dann die lang erwartete, nagelneue Schule in Gebrauch nehmen“, erklärte Alexandra Meuthen. „Bis dahin bitten wir weiterhin alle Anliegenden sowie die Schüler- und Lehrerschaft um Verständnis für die Unannehmlichkeiten.“
Die Schülerinnen und Schüler in Bensberg können sich also schon bald über ihre neue Grundschule freuen. Nach dem Richtfest steht nun die Gestaltung des Innenlebens des Gebäudes an, bevor die Schule Ende 2025 ihre Türen öffnet.
In den drei Landkreisen Rhein-Berg, Oberberg und Rhein-Sieg, die das „Bergische Rheinland“ bilden, führt Bergisch Gladbach bei der Anzahl der Einkommensmillionäre. Doch während die Stadt in dieser Region mit 69 Einkommensmillionären im Jahr 2020 klar an der Spitze liegt, zeigt der Blick auf Nordrhein-Westfalen insgesamt ein anderes Bild. Denn NRW-weit rangiert Bergisch Gladbach lediglich auf Platz 30 von insgesamt 396 Städten und Gemeinden.
Lokale Dominanz bei Einkommensmillionären
Innerhalb des „Bergischen Rheinlandes“ ist Bergisch Gladbach die Stadt mit den meisten Einkommensmillionären. 2019 zählten die Finanzämter hier 61 Millionäre, eine Zahl, die sich 2020 um 13 Prozent auf 69 erhöhte. Damit kommen in Bergisch Gladbach auf 10.000 Einwohner nun 6,2 Millionäre. Dies ist ein beeindruckendes Ergebnis für eine Stadt, die immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat.
Auch andere Städte und Gemeinden im Rheinisch-Bergischen Kreis konnten ihre Zahlen verbessern. So stieg die Zahl der Millionäre in Odenthal von acht auf neun, was dieser kleinen Gemeinde Platz 40 in der NRW-weiten Rangliste einbrachte. Ebenso bemerkenswert ist die Steigerung in Städten wie Burscheid, Kürten und Wermelskirchen, wo die Zahlen von Einkommensmillionären ebenfalls zunahmen.
Vergleich zu anderen Regionen in NRW
Während Bergisch Gladbach regional herausragt, zeigt der Vergleich mit anderen Städten in Nordrhein-Westfalen, dass das große Geld anderswo wohnt. An der Spitze der Rangliste steht Meerbusch im Rhein-Kreis Neuss mit einer Quote von 18,4 Millionären pro 10.000 Einwohnern. Auch Herdecke und Düsseldorf haben deutlich mehr Millionäre pro Kopf als Bergisch Gladbach.
Interessant ist auch der Vergleich mit Köln, der größten Stadt in NRW. Obwohl Köln mit fast 1,1 Millionen Einwohnern die meisten Einkommensmillionäre in absoluten Zahlen hat (597 im Jahr 2020), liegt die Millionärsdichte nur bei 5,5 pro 10.000 Einwohner. Das ist niedriger als in Bergisch Gladbach und vielen anderen kleineren Städten, was Köln in der NRW-weiten Rangliste nur auf Platz 50 bringt.
Unterschiedliche Entwicklungen in den Nachbarkreisen
Während die Zahl der Einkommensmillionäre in allen acht Kommunen des Rheinisch-Bergischen Kreises entweder gestiegen oder konstant geblieben ist, zeigt sich in den benachbarten Landkreisen Oberberg und Rhein-Sieg ein gemischtes Bild. In Städten wie Wiehl und Engelskirchen (Oberberg) sowie Bad Honnef und Wachtberg (Rhein-Sieg) gab es eine positive Entwicklung. Andere Gemeinden, wie Marienheide und Reichshof in Oberberg sowie Much und Ruppichteroth in Rhein-Sieg, verzeichneten hingegen einen Rückgang der Einkommensmillionäre.
Fazit: Lokaler Erfolg, aber keine NRW-Spitze
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Bergisch Gladbach im Regionalvergleich eine beeindruckende Leistung zeigt und die meisten Einkommensmillionäre im „Bergischen Rheinland“ beherbergt. NRW-weit betrachtet, ist die Stadt jedoch weit davon entfernt, in der Spitzengruppe mitzuspielen. Während sie in der regionalen Rangliste vorne liegt, schafft es Bergisch Gladbach im landesweiten Vergleich nur auf Platz 30 und bleibt damit hinter Städten wie Meerbusch, Herdecke und Düsseldorf deutlich zurück.
Die Zahlen zeigen, dass regionale Erfolge nicht automatisch auch im größeren Maßstab Bedeutung haben und dass die Verteilung des Reichtums in Nordrhein-Westfalen sehr unterschiedlich ist.