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Medienkompetenz vor Ort: Lehrkräfte lernen praxisnahen Umgang mit Digitalisierung und KI

11 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Künstliche Intelligenz im Unterricht einsetzen, Fake News erkennen, Cybermobbing thematisieren und das Programmieren lernen: Diese und viele weitere Themen standen im Mittelpunkt der Veranstaltung „Medienkompetenzrahmen NRW vor Ort“, die am Schulzentrum Im Kleefeld stattfand. Rund 160 Lehrkräfte aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis nahmen daran teil, um Wege kennenzulernen, wie sie ihre Schülerinnen und Schüler sicher und selbstbestimmt durch die digitale Welt führen können.

Organisiert wurde der Fachtag von der Medienberatung NRW, den Medienberatern der Bezirksregierung Köln für den Rheinisch-Bergischen Kreis und dem Regionalen Bildungsnetzwerk Rhein-Berg. Ziel der Veranstaltung war es, Medienbildung systematisch in den Unterricht zu integrieren. Der Medienkompetenzrahmen NRW, der Schulen dabei unterstützt, Schülerinnen und Schüler auf die digitale Welt vorzubereiten, stand dabei im Mittelpunkt.

Einblicke in die Praxis: Workshops zu KI, sozialen Netzwerken und Programmieren

Den Auftakt bildete die Keynote von Professor Jan Boelmann, der betonte: „Die Digitalisierung hat das Lernen nicht neu erfunden, aber es verändert sich.“ Viele didaktische Ansätze bleiben relevant, müssten jedoch angepasst werden, so Boelmann. Besonders hob er hervor, dass Schülerinnen und Schüler lernen müssen, kritisch mit KI-generierten Inhalten umzugehen und diese zu hinterfragen.

In insgesamt 23 Workshops befassten sich die Lehrkräfte mit den sechs zentralen Themenbereichen des Medienkompetenzrahmens NRW: „Bedienen und Anwenden“, „Informieren und Recherchieren“, „Kommunizieren und Kooperieren“, „Produzieren und Präsentieren“, „Analysieren und Reflektieren“ sowie „Problemlösen und Modellieren“. Die praxisnahen Angebote boten den Teilnehmenden die Möglichkeit, selbst zu experimentieren und neue digitale Methoden für den Unterricht zu erproben.

Medienkompetenz gegen Radikalisierung und Fake News

Ein besonderer Fokus lag auf dem Umgang mit Künstlicher Intelligenz. In einem Workshop konnten die Lehrkräfte verschiedene KI-Tools ausprobieren und lernten, wie diese gezielt im Unterricht eingesetzt werden können. Auch der Umgang mit sozialen Netzwerken, insbesondere TikTok, wurde thematisiert. Die Lehrkräfte erfuhren, wie sie Plattformen pädagogisch nutzen können, um die Medienkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Ein weiterer Workshop griff das Thema „Radikalisierung im Netz“ auf. Hier wurden Strategien von Extremistinnen und Extremisten im Internet diskutiert und wie Lehrkräfte Jugendlichen helfen können, gefährliche Inhalte zu erkennen und sich davor zu schützen. Der Workshop „Fakten gegen Fakes“, der vom Recherchenetzwerk Correctiv angeboten wurde, zeigte den Lehrkräften, wie sie Fake News aufdecken und ihren Schülerinnen und Schülern beibringen können, Informationen kritisch zu hinterfragen.

Technik in den Unterricht integrieren

Lehrkräfte aus Grundschulen setzten sich mit Robotersystemen auseinander, die den Kindern spielerisch das Programmieren beibringen sollen. Auch für Kinder mit Förderbedarf gab es spezielle Angebote, um sie auf die Herausforderungen der digitalen Welt vorzubereiten. Dabei wurden neue Methoden vorgestellt und in der Praxis erprobt.

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Burscheid: Motorradfahrer flieht vor Polizeikontrolle und leistet Widerstand

10 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Burscheid – Am gestrigen Nachmittag (08.10.) versuchte ein 28-jähriger Motorradfahrer gegen 17:00 Uhr, sich einer Polizeikontrolle auf der Höhestraße zu entziehen. Aufgrund seiner auffällig lauten Fahrweise fiel der Mann zwei Beamten des Verkehrsdienstes auf, die in einem Zivilfahrzeug unterwegs waren. Als die Polizisten ihn anhalten wollten, gab der Fahrer jedoch Gas und flüchtete mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Unter Missachtung der Straßenverkehrsordnung und mit einer Mitfahrerin auf dem Sozius gefährdete der Motorradfahrer sowohl sich selbst als auch andere Verkehrsteilnehmer. Trotz eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn setzte er seine riskante Fahrt fort. Erst als er in eine Sackgasse in der Straße Im Hagen abbog, konnte die Flucht gestoppt werden.

Bei der anschließenden Kontrolle zeigte sich der Fahrer äußerst unkooperativ, gab falsche Personalien an und widersetzte sich den polizeilichen Maßnahmen. Die Beamten mussten Handfesseln anlegen, was unter erheblichem Widerstand geschah. Ein Polizeibeamter erlitt dabei leichte Verletzungen.

Der 28-Jährige, der aus Gladbeck stammt, wurde zur Feststellung seiner Identität auf die Polizeiwache Burscheid gebracht. Sein Motorrad wurde vor Ort beschlagnahmt, da er keinen Führerschein bei sich hatte. Die Weiterfahrt mit fahrerlaubnispflichtigen Fahrzeugen wurde ihm untersagt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann entlassen.

Der 28-jährige Fahrer sieht sich nun einem umfassenden Strafverfahren gegenüber. Neben der Flucht vor der Polizei wird ihm auch ein verbotenes Kfz-Rennen zur Last gelegt, da er mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war und dabei die Straßenverkehrsordnung mehrfach missachtete. Des Weiteren muss er sich für Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten, da er sich bei seiner Festnahme aggressiv verhielt und einem Beamten leichte Verletzungen zufügte. Das gesamte Verfahren könnte schwerwiegende Folgen für den jungen Mann haben, einschließlich eines langfristigen Entzugs der Fahrerlaubnis.

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Die Polizei wird verstärkt während der Sommerferienzeit kontrollieren.

Bergisch Gladbach: Geldbörsendiebstahl in Lebensmittelgeschäft

09 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Dienstag (08.10.) wurde einer 83-jährigen Frau während ihres Einkaufs in einem Lebensmittelgeschäft in der De-Gasperi-Straße im Stadtteil Gronau die Geldbörse gestohlen. Der Diebstahl ereignete sich zwischen 10:00 Uhr und 11:30 Uhr, während die Seniorin ihre Einkäufe erledigte. Erst an der Kasse bemerkte sie den Verlust ihrer Geldbörse, die sich zuvor in ihrer Umhängetasche befand.

Trotz der Vorsicht, die die 83-Jährige walten ließ – sie trug die Tasche durchgängig am Körper – gelang es den unbekannten Tätern, die Geldbörse unbemerkt zu entwenden. Darin befand sich neben einem mittleren dreistelligen Bargeldbetrag auch zwei Bankkarten. Diese wurden nach Feststellung des Diebstahls sofort gesperrt, sodass eine weitere Nutzung verhindert werden konnte.

Die Polizei Bergisch Gladbach hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung des Falls führen können. Solche Vorfälle sind in belebten Geschäften keine Seltenheit, da Diebe oft gezielt Situationen ausnutzen, in denen Kunden abgelenkt sind – sei es beim Einräumen von Waren oder an der Kasse. Die Täter agieren dabei in der Regel unauffällig und schnell, sodass die Opfer den Diebstahl meist erst später bemerken.

Die Polizei nutzt den Vorfall, um erneut auf die Bedeutung von Präventionsmaßnahmen hinzuweisen. Um solche Diebstähle zu verhindern, empfiehlt die Polizei, Wertgegenstände wie Geldbörsen stets nah am Körper zu tragen – beispielsweise in Innentaschen der Jacken – und darauf zu achten, dass Taschen immer gut verschlossen sind. Besonders in Geschäften, auf Märkten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln, wo Gedränge herrscht, sollten Kundinnen und Kunden wachsam sein und ihre Habseligkeiten regelmäßig überprüfen. Auch das Tragen von Umhängetaschen mit der Öffnung zum Körper oder die Verwendung von Geldgürteln können zusätzliche Sicherheit bieten.

Dieser Vorfall verdeutlicht, wie schnell selbst im Alltag, beim Einkaufen, eine Person zum Opfer eines Diebstahls werden kann. Die Täter nutzen oft kleine Ablenkungen, wie das Heraussuchen von Einkaufslisten oder das Platzieren von Waren, um zuzuschlagen. Ältere Menschen sind besonders gefährdet, da sie von den Tätern häufig als leichte Zielscheibe wahrgenommen werden. Daher ist es wichtig, gerade Senioren immer wieder für die Thematik zu sensibilisieren.

Die Polizei weist zudem darauf hin, im Falle eines Diebstahls sofort zu handeln: Bankkarten umgehend sperren lassen, eine Anzeige bei der Polizei erstatten und im Idealfall den Diebstahl direkt im Geschäft oder der Umgebung melden, um schnell reagieren zu können.

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Symbolfoto Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach

Einladung zum Pressetermin: Jahresübung der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach

08 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Sonntag, den 13. Oktober 2024, findet die große Jahresübung der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach statt. Medienvertreter sind herzlich eingeladen, an diesem spannenden Ereignis teilzunehmen und darüber zu berichten. Die Übung beginnt um 10:00 Uhr beim THW Ortsverband Bergisch Gladbach, De-Gasperi-Str. 8, 51469 Bergisch Gladbach.

Rund 60 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr werden gemeinsam mit ihren Jugendbetreuern in mehreren realitätsnahen Einsatzszenarien gefordert. Mit 10 Einsatzfahrzeugen üben sie Aufgaben wie Brandbekämpfung, Menschenrettung, Wasserversorgung und die Einsatzleitung – alles unter der Leitung der jungen Feuerwehrkräfte.

Im Rahmen der Übung werden die Teilnehmer in verschiedenen Teams aufgeteilt, um unterschiedliche Aufgaben zu bewältigen. Das Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, unter möglichst realistischen Bedingungen das Gelernte aus den Ausbildungsstunden in die Praxis umzusetzen. Neben der technischen Ausbildung geht es auch darum, Teamarbeit und die Fähigkeit zur Kommunikation in stressigen Situationen zu fördern. Die Kinder und Jugendlichen lernen, unter Druck die richtigen Entscheidungen zu treffen, ihre Kameraden zu unterstützen und gemeinsam als Einheit zu agieren.

Besonders interessant: Auch die Eltern der Jugendfeuerwehrangehörigen sind als Statisten in die Übung integriert. Sie übernehmen dabei die Rolle von Verletzten oder Menschen in Gefahrensituationen. So wird die Übung noch realistischer gestaltet und die Kinder und Jugendlichen müssen sich nicht nur um die technischen Abläufe kümmern, sondern auch den Umgang mit Menschen in Notsituationen üben.

Die Jahresübung der Jugendfeuerwehr ist ein wichtiger Teil der Nachwuchsförderung in der Feuerwehr. Hier können die jungen Teilnehmer ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen und sich auf ihre mögliche spätere Aufgabe als Feuerwehrleute vorbereiten. Zudem haben sie die Gelegenheit, das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Feuerwehr zu erleben, das im Ernstfall eine entscheidende Rolle spielt.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und Berichterstattung. Die Übung bietet eine großartige Gelegenheit, die engagierte Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehr Bergisch Gladbach aus nächster Nähe zu erleben und darüber zu berichten, wie die Feuerwehr der Zukunft auf die Herausforderungen vorbereitet wird.

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Rheinisch-Bergischer Kreis präsentiert sich auf der internationalen Immobilienmesse Expo Real

07 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

München/Rheinisch-Bergischer Kreis – Vom 7. bis 9. Oktober 2024 stellt die Rheinisch-Bergische Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH (RBW) den Wirtschaftsstandort Rheinisch-Bergischer Kreis auf der 26. Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien und Investitionen, der Expo Real, in München vor. Gemeinsam mit der Stadt Bergisch Gladbach ist die RBW am Gemeinschaftsstand der Region Köln/Bonn vertreten.

Im Fokus der Präsentation stehen überregional bedeutende Projekte der Standortentwicklung, die den Rheinisch-Bergischen Kreis als attraktiven Wirtschaftsstandort positionieren. Ein Highlight ist das Zanders-Areal in Bergisch Gladbach, eines der größten Transformationsprojekte der Region. Auf dem 36 Hektar großen Gelände der ehemaligen Papierfabrik Zanders soll in den kommenden Jahren ein modernes, gemischt genutztes Quartier entstehen, das Wohn-, Arbeits- und Bildungsflächen vereint. Die geplante flexible Strukturierung und die Gründung einer Entwicklungsgesellschaft werden den Verwertungsprozess dieses prestigeträchtigen Areals vorantreiben.

Weitere Schlüsselprojekte

Neben dem Zanders-Areal präsentiert die RBW das Rhombus-Gelände in Wermelskirchen. Auf drei Hektar entsteht ein neues, zukunftsorientiertes Quartier, das städtisches Wohnen, kreative Arbeitsplätze, Dienstleistungen und öffentliche Nutzungen vereint. Auch dieses Projekt ist Teil der REGIONALE 2025 und unterstreicht die regionale Entwicklungskraft.

In Rösrath plant die goGREEN Real Estate GmbH den Ökotec Campus, der auf einer Fläche von 68.000 Quadratmetern nach einem nachhaltigen Konzept Hallen für Handwerksbetriebe, Büroflächen und Wohnungen bieten wird. Dieses ambitionierte Projekt wird ebenfalls in München vorgestellt.

Hochrangige Delegation vor Ort

Landrat Stephan Santelmann und RBW-Geschäftsführer Volker Suermann führen die Delegation aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis an. Sie werden begleitet von Bianca Lorenz, Technische Beigeordnete der Stadt Rösrath, und einer Bergisch Gladbacher Delegation, bestehend aus Bürgermeister Frank Stein, Zanders-Projektmanagerin Miriam Paradissis und Sascha Inderwisch, Leiter des Bürgermeisterbüros. Gemeinsam stellen sie den Wirtschaftsstandort und die laufenden Projekte einem internationalen Fachpublikum vor.

„Die Expo Real bietet uns eine einzigartige Gelegenheit, den Rheinisch-Bergischen Kreis als aufstrebenden Standort für Investoren und Unternehmen zu präsentieren. Unsere Lage im Herzen der Metropolregion Rheinland, direkt neben Köln, macht uns besonders attraktiv“, betonte Volker Suermann.

Landrat Stephan Santelmann hob die Bedeutung des gemeinsamen Auftritts hervor: „Die Zusammenarbeit in der Region Köln/Bonn ist entscheidend, um im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bestehen. Durch gebündelte Kräfte können wir uns als starke und zukunftsfähige Region präsentieren.“

Weitere regionale Partner

Auch regionale Partner wie die VR Bank eG Bergisch Gladbach-Leverkusen, die Kreissparkasse Köln, die Hahn-Gruppe aus Bergisch Gladbach und die OSMAB Holding AG aus Rösrath sind am Gemeinschaftsstand vertreten. Gemeinsam unterstreichen sie das Potenzial des Rheinisch-Bergischen Kreises als dynamischer Wirtschaftsstandort mit vielversprechenden Investitionsmöglichkeiten.

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Der Pkw überschlug sich mehrfach und blieb auf der Seite liegen.

Rösrath: Zwei Verletzte bei Pkw-Überschlag auf der Feldstraße

02 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Rösrath – Am Dienstag, den 01. Oktober, kam es gegen 12:50 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Feldstraße, bei dem sich ein Pkw überschlug und zwei junge Frauen verletzt wurden.

Eine 18-jährige Fahrerin aus Rösrath war mit ihrem Ford aus Richtung Forsbach in Richtung Kleineichen unterwegs, als sie in einer Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verlor. Der Pkw geriet nach rechts von der Fahrbahn ab, überschlug sich laut Zeugenaussagen mehrfach und prallte schließlich gegen einen Baum. Das Fahrzeug kam in einer Böschung seitlich zum Stillstand.

Dank der schnellen Hilfe von Ersthelfern konnten die Fahrerin und ihre 19-jährige Beifahrerin, ebenfalls aus Rösrath, aus dem verunfallten Auto befreit werden. Die 18-jährige Fahrerin erlitt leichte Verletzungen, während ihre Beifahrerin schwer verletzt wurde. Beide Frauen wurden vor Ort vom Rettungsdienst und einem Notarzt versorgt und anschließend zur weiteren Behandlung in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

An dem Ford entstand ein erheblicher Sachschaden in Höhe mehrerer tausend Euro. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste von einer Fachfirma abgeschleppt werden. Während der Unfallaufnahme durch die Polizei musste die Feldstraße zeitweise vollständig gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Umfeld führte.

Zeugen berichteten, dass das Fahrzeug in der Kurve deutlich an Geschwindigkeit verloren hatte, bevor es ins Schleudern geriet. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache laufen derzeit noch. Es wird geprüft, ob Witterungsbedingungen oder eine mögliche Übermüdung der Fahrerin eine Rolle gespielt haben könnten.

Auch der Zustand der Straße sowie mögliche Hindernisse auf der Fahrbahn werden untersucht, um den genauen Hergang des Unfalls zu klären. Der Vorfall verdeutlicht erneut, wie schnell eine riskante Fahrsituation entstehen kann, besonders auf kurvenreichen Strecken.

Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, besonders auf ländlichen Straßen und bei unklaren Witterungsbedingungen stets mit angepasster Geschwindigkeit zu fahren, um ähnliche Unfälle zu vermeiden.

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Kellerbrand in Kippekausen: Einfamilienhaus vorübergehend unbewohnbar

Kellerbrand in Kippekausen: Einfamilienhaus vorübergehend unbewohnbar

01 Oktober 2024 von Darian Lambert

Am Dienstagmittag, den 1. Oktober, wurde die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises gegen 12:40 Uhr über einen Kellerbrand in einem Einfamilienhaus im Stadtteil Kippekausen alarmiert. Ein Anrufer meldete, dass sich noch Personen im Gebäude aufhielten.

Die Leitstelle reagierte unverzüglich und entsandte vier Löschzüge, den Einsatzführungsdienst (B-Dienst), den Leitungsdienst (A-Dienst), zwei Rettungswagen sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug zur Einsatzstelle in der Burgstraße.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte war eine starke Verrauchung des Gebäudes erkennbar. Glücklicherweise konnten sich die Bewohner des Hauses noch vor Eintreffen der Feuerwehr in Sicherheit bringen. Sie blieben unverletzt und wurden vor Ort von der Feuerwehr betreut. Ein angrenzender Kindergarten war zu keiner Zeit gefährdet.

Die Feuerwehr setzte Einsatzkräfte unter Atemschutz ein, um das Feuer im Keller des Wohnhauses zu bekämpfen. Gleichzeitig wurden die Nachbarhäuser auf mögliche Gefahren überprüft. In einem angrenzenden Gebäude wurde eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration gemessen, woraufhin die Feuerwehr das Gebäude mithilfe von Lüftungsgeräten durchlüftete.

Schnell zeigten die Maßnahmen der Feuerwehr Wirkung. Der Brandherd konnte in der Waschküche des Hauses lokalisiert werden, und um 13:50 Uhr wurde „Feuer aus“ gemeldet. Das Einfamilienhaus wurde durch den Brandrauch jedoch so stark beschädigt, dass es vorübergehend unbewohnbar ist. Die Bewohner kamen bei Verwandten unter.

Insgesamt waren 15 Fahrzeuge und 41 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bergisch Gladbach im Einsatz. Gegen 14:30 Uhr wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben, die nun die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen hat.

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Unternehmerpreis des Rheinisch-Bergischen Kreises geht an die Familie Hamacher

01 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Overath/Bergisch Gladbach – Der Rheinisch-Bergische Unternehmerpreis 2023 wurde am 23. September an die Familie Hamacher aus Overath verliehen. Die Preisträger, Ulrich und Christiane Hamacher sowie ihre Söhne Fabian und Florian, wurden im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Grandhotel Schloss Bensberg vor rund 140 Gästen für ihr unternehmerisches Engagement und ihre Verdienste geehrt.

Die Hamacher GmbH, ein in dritter Generation geführtes Familienunternehmen, ist auf den Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Gewerbe- und Objektbauten in Holzbauweise spezialisiert. Mit ihrem breiten Spektrum an Projekten, darunter auch Kindergärten, Schulen und Gebäude für gemeinnützige Organisationen, hat sich die Firma in der Region einen herausragenden Ruf erarbeitet.

Landrat Stephan Santelmann, Schirmherr des Unternehmerpreises, hob in seiner Rede die besondere Rolle der Familie in der Unternehmensführung hervor: „Wie so oft im Rheinisch-Bergischen Kreis ist es eine Familie, die mit Herzblut und Engagement für ihren Betrieb steht. Darum zeichnen wir in diesem Jahr gleich vier Personen aus.“ Neben der Auszeichnung für unternehmerische Leistungen wurde das soziale Engagement der Hamachers, insbesondere in den Bereichen Ausbildung, Ehrenamt und gesellschaftliche Verantwortung, betont.

Innovativ und zukunftsorientiert

Die Hamacher GmbH ist bekannt für ihre nachhaltigen Bauprojekte und ihre enge Zusammenarbeit mit lokalen Partnern. Die Jury, bestehend aus Vertretern des Rheinisch-Bergischen Kreises, der Kreissparkasse Köln, der IHK Köln und der Kreishandwerkerschaft Bergisches Land, würdigte zudem die vorbildliche Nachfolgeplanung des Unternehmens. Durch Investitionen in Technologie und Mitarbeitersicherheit sowie innovative Ausbildungsangebote stellt das Unternehmen sicher, dass es auch in Zukunft erfolgreich bleibt.

Markus Eschbach, ein langjähriger Freund der Familie Hamacher, hielt die Laudatio und gab mit persönlichen Anekdoten einen Einblick in die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das tiefe Engagement der Familie.

Nachhaltigkeit und Regionalität im Fokus

Die Hamacher GmbH legt großen Wert auf Regionalität und Nachhaltigkeit, wie Gunter Derksen, Regionalvorstand der Kreissparkasse Köln, hervorhob: „Die Familie Hamacher hat es sich zur Aufgabe gemacht, nicht nur innovative und nachhaltige Bauprojekte umzusetzen, sondern auch ihre Mitarbeitenden und die Region aktiv zu fördern. Das sind Werte, die wir mit dem Unternehmerpreis ehren möchten.“

Kunst als Symbol der Zusammenarbeit

Neben der Urkunde erhielten die Preisträger eine Skulptur des Künstlers Friedrich Förder mit dem Titel „Rücken an Rücken“. Die Skulptur symbolisiert den Zusammenhalt und die gemeinsame Arbeit in einem Unternehmen, bei der alle Beteiligten miteinander und füreinander agieren – ein Prinzip, das die Hamacher GmbH vorbildlich verkörpert.

Kathrin Post-Isenberg, selbst ehemalige Unternehmerin und Beraterin, beleuchtete in ihrer humorvollen Keynote die Herausforderungen des Unternehmeralltags und die Balance zwischen Visionen und Realität.

Der Rheinisch-Bergische Unternehmerpreis wird alle zwei Jahre an herausragende Unternehmerinnen und Unternehmer verliehen, die sich durch besondere Leistungen und gesellschaftliches Engagement auszeichnen.

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Zukunft der Stadtverwaltung hängt an einer Stimme

Zukunft der Stadtverwaltung hängt an einer Stimme

26 September 2024 von Darian Lambert

Die Opposition drängt auf eine umfassende Neuordnung der Stadtverwaltung – ein Antrag der Freien Wählergemeinschaft (FWG) wurde im Hauptausschuss mit Unterstützung mehrerer Fraktionen angenommen. Der Antrag fordert die sofortige Ausschreibung der vakanten Stelle des dritten Beigeordneten und beinhaltet zugleich eine weitreichende Neustrukturierung der Zuständigkeiten innerhalb der Verwaltungsspitze. Dieser Beschluss könnte für Bergisch Gladbach weitreichende Folgen haben.

Im Rathaus könnte Rot/Grün bald vor dem Ende stehen

Aktuell wird die Stadtverwaltung von Bürgermeister Frank Stein und drei Beigeordneten geleitet, die gemeinsam zehn Fachbereiche beaufsichtigen. Die Position des Beigeordneten für das Dezernat VV2 ist seit dem Ausscheiden von Harald Flügge unbesetzt. Bürgermeister Stein hatte bisher argumentiert, dass eine sofortige Neubesetzung ohne politische Mehrheit nicht machbar sei und diese daher bis nach der nächsten Kommunalwahl verschoben werden sollte. Der Vorschlag der FWG setzt dieser Einschätzung entgegen, dass eine rasche Neubesetzung notwendig sei und gleichzeitig die Verantwortlichkeiten innerhalb der Verwaltung neu verteilt werden müssten.

Die Opposition – bestehend aus FWG, CDU, FDP, AfD und Bergische Mitte – unterstützte diesen Antrag im Hauptausschuss. Damit steht die Verwaltung vor der Herausforderung, ihre Struktur grundlegend zu überarbeiten. Im Detail sieht der Plan vor, dass der erste Beigeordnete, Ragnar Migenda, künftig die Bereiche Stadtentwicklung, Bau und Mobilität sowie Umwelt und Technik übernimmt. Seine bisherigen Zuständigkeiten für Bildung, Kultur, Jugend und Soziales sollen dem neuen Beigeordneten übertragen werden. Der Kämmerer Thore Eggert hingegen soll neben seinen bisherigen Aufgaben auch die Bereiche Recht, Sicherheit, Ordnung und Feuerwehr übernehmen.

Die FWG argumentiert, dass diese Neustrukturierung eine klarere Trennung zwischen den sozialen und den technischen Aufgaben schaffen würde, was für eine effizientere Verwaltung sorgen könnte. Die CDU schloss sich dieser Auffassung an und erklärte, dass die Verwaltung angesichts der zunehmenden Komplexität der Aufgaben eine solche Neuordnung benötige, um funktionsfähig zu bleiben.

Kritik kam jedoch von der SPD, den Grünen und Bürgermeister Frank Stein selbst. Sie warnten davor, kurz vor dem Ende der Amtszeit des aktuellen Stadtrates und des Bürgermeisters weitreichende strukturelle Veränderungen vorzunehmen. Sie befürchten, dass dadurch wichtige Synergien, die für den Ausbau von Bildungseinrichtungen wie Kitas und Schulen notwendig sind, zerstört würden, da künftig drei statt nur ein Beigeordneter dafür zuständig wäre.

Entscheidend für den weiteren Verlauf wird die Abstimmung im Stadtrat sein. Für eine Mehrheit braucht der Antrag 29 Stimmen, was genau eine Stimme mehr ist als die Fraktionen der Opposition derzeit haben. Daher könnte die Entscheidung von der Haltung zweier unabhängiger Abgeordneter, darunter Frank Samirae, abhängen. Samirae, ein Stadtrat mit 15 Jahren politischer Erfahrung, steht vor einer schwierigen Gewissensentscheidung, da er das Zünglein an der Waage sein könnte. Von seiner Entscheidung könnte abhängen, ob die Stadtverwaltung in Bergisch Gladbach in naher Zukunft eine umfassende Neuordnung erfährt oder nicht.

Wenn der Stadtrat dem Antrag zustimmt, wird die Verwaltung die Ausschreibung der Stelle des dritten Beigeordneten ausarbeiten und in der Sitzung im Dezember vorlegen. Wann die geplante Umstrukturierung umgesetzt wird, bleibt noch unklar. Die FWG schlägt jedoch vor, die Neuordnung bis zum Amtsantritt des neuen Beigeordneten vorzubereiten.

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KulturScouts Bergisches Land starten ins Jubiläumsjahr – Schüler entdecken Kunst und Kultur

21 September 2024 von Felix Morgenstern

Bergisches Land – Zum zehnten Mal sind die KulturScouts Bergisches Land wieder auf Entdeckungsreise. Schülerinnen und Schüler aus der Region erkunden Kunst und Kultur in Städten wie Solingen, Wuppertal und Remscheid sowie den Kreisen Mettmann, Oberbergischer Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis. Der Auftakt zum Projektjahr 2024-2025 fand am 16. September 2024 im LVR-Industriemuseum Gesenkschmiede Hendrichs in Solingen statt.

Der Nachmittag bot einen lebendigen Austausch zwischen Lehrkräften, Kulturschaffenden und Förderern des Projekts. Ninon Noack, Projektkoordinatorin der KulturScouts Bergisches Land, freute sich über den Start in das Jubiläumsjahr und verkündete zwei neue KulturOrte: das Ulla Hahn Haus in Monheim am Rhein, das mit Literaturprojekten bereichert, und der Zeittunnel Wülfrath, der die Industriegeschichte des Kalkabbaus anschaulich macht.

13 KulturOrte für das Schuljahr 2024-2025

Beim „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten sich 13 KulturOrte mit vielfältigen Angeboten. Die Teilnehmer konnten die Programme erkunden und sogar erste Aktivitäten vor Ort ausprobieren. Der offene Dialog sorgte für einen gelungenen Start in das neue Projektjahr, in dem die KulturScouts wieder zahlreiche spannende Ausflüge unternehmen werden.

Über das Projekt

Seit 2015 nehmen die KulturScouts Kinder und Jugendliche mit auf eine spannende Spurensuche, bei der sie Kunst und Kultur in ihrer Region entdecken. Von Musik, Theater, Kunst im Freien bis hin zu historischen Erkundungen bieten die KulturOrte ein abwechslungsreiches Programm. Mit dem „Umwelt-Bonus“ können die Schüler bis zu drei Exkursionen pro Schuljahr unternehmen, bei denen sie unter anderem den Alltag eines Bergmanns oder Skulpturenparks erleben.

Das Projekt richtet sich nach dem Lehrplan und verwandelt KulturOrte in Orte des außerschulischen Lernens und gemeinsamen Entdeckens. Dank der finanziellen Unterstützung durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, den beteiligten Kreisen und Städten sowie weiteren Förderern ist die Teilnahme für alle Schülerinnen und Schüler kostenlos.

Die Kooperation mit dem Verkehrsunternehmen RVK stellt sicher, dass die KulturScouts ihre Ziele sicher erreichen und das Projekt reibungslos verläuft. Das zehnte Projektjahr verspricht, erneut unvergessliche Erfahrungen für die jungen Entdeckerinnen und Entdecker zu bieten.

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