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Bergisch Gladbach: Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss – zwei Verletzte

17 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Mittwochabend (16.10.) kam es auf der Straße Lustheide zu einem Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen leicht verletzt wurden. Einer der Unfallbeteiligten stand dabei unter Alkoholeinfluss.

Gegen 20:50 Uhr befuhr ein 34-jähriger Kölner mit seinem VW und drei weiteren Insassen die Straße Lustheide in Richtung Köln. Aus entgegengesetzter Richtung kam ihm ein 26-jähriger Kürtener mit einem Mercedes-Benz Kastenwagen entgegen, der offenbar in den Gegenverkehr geriet. Der VW-Fahrer versuchte auszuweichen, konnte jedoch eine Kollision nicht verhindern. Beim Zusammenstoß wurden der 34-jährige Fahrer sowie ein 10-jähriges Kind im VW leicht verletzt. Die übrigen Insassen und der Fahrer des Kastenwagens blieben unverletzt.

Während der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der Fahrer des Kastenwagens unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,6 Promille. Dem 26-Jährigen wurde daraufhin eine Blutprobe entnommen, sein Führerschein wurde sichergestellt.

Beide Fahrzeuge wurden bei dem Unfall erheblich beschädigt, der Sachschaden wird auf mehrere tausend Euro geschätzt. Die Polizei ermittelt nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs unter Alkoholeinfluss.

Neben dem direkten Sachschaden und den Verletzungen erinnert der Vorfall erneut daran, wie gefährlich Alkoholkonsum im Straßenverkehr sein kann. Selbst moderate Mengen Alkohol beeinträchtigen das Reaktionsvermögen und die Fähigkeit, Geschwindigkeiten und Entfernungen korrekt einzuschätzen. Alkoholfahrten stellen nicht nur eine Bedrohung für den Fahrer selbst dar, sondern auch für andere Verkehrsteilnehmer, wie dieser Unfall zeigt.

Die Polizei weist eindringlich darauf hin, dass Alkohol am Steuer nicht nur schwere Strafen nach sich ziehen kann, wie den Entzug des Führerscheins und hohe Geldstrafen, sondern auch das Leben anderer gefährdet. Wer alkoholisiert fährt, geht ein enormes Risiko ein.

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Landrat dankt Einsatzkräften für Engagement bei der Fußball-Europameisterschaft

16 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Rheinisch-Bergischer Kreis – Landrat Stephan Santelmann hat sich mit einem Grillfest bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Deutschen Roten Kreuzes, der Johanniter-Unfallhilfe sowie den Freiwilligen Feuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises für ihren Einsatz während der Fußball-Europameisterschaft der Männer bedankt. Während des sportlichen Großereignisses hatten sie für die Sicherheit der zahlreichen deutschen und internationalen Fans gesorgt, die zu den Spielen in Nordrhein-Westfalen zusammengekommen waren.

„Nur dank engagierter Menschen wie Ihnen konnte ein solches Großereignis überhaupt möglich werden. Ihre ständige Bereitschaft, sich in Ihrer Freizeit fortzubilden und zu üben, um für die Sicherheit der Menschen da zu sein, verdient unseren größten Respekt und Dank“, lobte der Landrat die Anwesenden. Als Anerkennung erhielten die Helferinnen und Helfer eine Anstecknadel als Erinnerungsstück an ihre wertvolle Unterstützung.

Im Anschluss an den offiziellen Teil der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich in geselliger Runde auszutauschen und auf ihre gemeinsamen Erlebnisse während der Europameisterschaft zurückzublicken.

Ehrenamtlicher Einsatz für reibungslosen Ablauf

Rund 220 ehrenamtliche Kräfte aus den Hilfsorganisationen und den Freiwilligen Feuerwehren des Rheinisch-Bergischen Kreises waren während der Europameisterschaft im Einsatz. Sie übernahmen Aufgaben im Sanitätsdienst, im Betreuungsdienst sowie im ABC-Schutz (Schutz vor Gefahrstoffen). An neun Spieltagen standen sie mit „Patiententransport-Zügen 10“ an den Spielstätten in Nordrhein-Westfalen bereit, um im Falle eines Notfalls schnell und professionell helfen zu können.

Diese spezialisierten Einheiten bestehen aus mehreren Rettungs- und Krankentransportwagen und ermöglichen den gleichzeitigen Transport von bis zu zehn Patientinnen oder Patienten in Krankenhäuser. Darüber hinaus standen Behandlungsplätze in benachbarten Städten auf Abruf bereit, um bei Bedarf schnell angefordert werden zu können. Solche Einrichtungen sind in der Lage, bis zu 50 Patienten pro Stunde medizinisch zu versorgen.

Insgesamt waren 116 Einsatzkräfte aus den Hilfsorganisationen und den Feuerwehren des Kreises im Einsatz. Glücklicherweise verlief die Europameisterschaft in Nordrhein-Westfalen für die Einheiten des Rheinisch-Bergischen Kreises friedlich und ohne größere Vorkommnisse.

Wichtige Unterstützung für internationale Großveranstaltungen

Der Einsatz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer war ein entscheidender Faktor für den reibungslosen Ablauf der Europameisterschaft. Ohne den unermüdlichen Einsatz dieser Kräfte wäre es nicht möglich gewesen, die Sicherheit und Versorgung der vielen Fans und Besucher während der Spiele zu gewährleisten. Landrat Stephan Santelmann betonte die Wichtigkeit solcher Einsätze: „Ihr Engagement ist nicht selbstverständlich, aber für unsere Gesellschaft unverzichtbar.“

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2024.10-15 Schloßstraße weiterer Bauablauf(1)

Neue Verkehrsregelung in der Schloßstraße: Fußgängerzone ab Emilienbrunnen

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Die Stadt Bergisch Gladbach ändert noch in dieser Woche die Verkehrsregelung im bereits fertiggestellten Bereich der Schloßstraße ab Emilienbrunnen. Ab Hausnummer 20 wird der Abschnitt temporär zur Fußgängerzone erklärt, um die Sicherheit und Aufenthaltsqualität für Passanten zu erhöhen.

Für den Lieferverkehr bleibt die Zufahrt allerdings weiterhin erlaubt – montags bis freitags zwischen 6 und 11 Uhr sowie samstags zwischen 6 und 10 Uhr. Anlieger mit privater Tiefgarage können den Bereich ebenfalls nutzen, für den übrigen Individualverkehr ist die Zufahrt jedoch untersagt. Die Stadt kündigt an, dass das Ordnungsamt die Einhaltung der neuen Regelungen verstärkt kontrollieren wird.

Der Grund für diese Maßnahme ist die zunehmende Missachtung der bisher geltenden Regelungen. Immer wieder wurde die Schloßstraße trotz eindeutiger Vorgaben von Autofahrern befahren, was zu gefährlichen Verkehrssituationen führte. Auch das neu installierte Straßenmobiliar wurde bereits mehrfach beschädigt. „Die Breite der Straße lässt keinen Zweirichtungsverkehr zu, und Wendemöglichkeiten fehlen. Durch die wiederholte Missachtung der Regeln kam es zu Problemen“, so die Stadtverwaltung.

Mit der neuen Verkehrsregelung soll die Situation nun verbessert werden. Durch die Ausweisung als Fußgängerzone wird nicht nur die Einfahrt in diesen Bereich klar geregelt, sondern auch das Parken untersagt. So wird die Beschilderung einfacher und übersichtlicher gestaltet. Gleichzeitig wird durch die Vorgabe einer Schrittgeschwindigkeit die Aufenthaltsqualität für Fußgänger deutlich erhöht, sodass der Bereich künftig sicherer und angenehmer zu nutzen ist.

Die Stadt ruft die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, die neuen Regelungen zu beachten und trägt damit zur Verkehrsberuhigung und einem angenehmeren Stadtbild bei.

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Baustelle auf der Schloßstraße in Bensberg: Herausforderungen für Fußgänger und Einzelhändler

Baustelle auf der Schloßstraße in Bensberg: Herausforderungen für Fußgänger und Einzelhändler

15 Oktober 2024 von Darian Lambert

Die Baustelle auf der Schloßstraße im Bergisch Gladbacher Stadtteil Bensberg stellt Fußgänger und Geschäftsinhaber vor große Herausforderungen. Der Fortschritt der Bauarbeiten, die nun vor das Einkaufszentrum „Schloßgalerie“ vorgedrungen sind, hat die ohnehin schmalen Gehwege noch enger und unebener gemacht. Besonders Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, Kinderwagen oder Rollstühlen haben Schwierigkeiten, sich auf den provisorischen Wegen fortzubewegen.

Am Montagmorgen zeigt sich die Lage besonders angespannt: Fußgänger müssen sich entlang der Hauswände durch schmale Durchgänge bewegen, die notdürftig mit Schotter und Gummimatten gesichert sind. Diese Übergangswege sind jedoch häufig uneben und stellen eine Gefahr dar. Besonders kritisch ist der Abschnitt vor Kino, Stadtbücherei und Bank, der als Engpass gilt.

Die Bauarbeiten konzentrieren sich derzeit auf das Verlegen von Natursteinplatten und die Errichtung eines neuen Fontänenfeldes vor dem Einkaufszentrum. Dazu müssen Spundwände für eine Pumpkammer errichtet werden. Parallel dazu laufen Abbrucharbeiten an einer Treppenanlage, die zuvor eine Verbindung zwischen der Schloßstraße und dem Rathaus-Parkplatz bot. Diese Arbeiten dienen als Vorbereitung für den nächsten Bauabschnitt, der im Januar 2025 beginnen soll.

Um den Einzelhandel in der Weihnachtszeit zu entlasten, sollen die Bauarbeiten ab dem 9. Dezember vorübergehend eingestellt werden. Die Verkehrsregelungen bleiben jedoch unverändert: Die Zufahrt ist weiterhin nur bis zum unteren Wendehammer möglich, was den Verkehrsfluss in der Schloßstraße stark einschränkt. Dies sorgt weiterhin für Probleme bei Anlieferungen und für Kunden, die mit dem Auto anreisen möchten.

Die Auswirkungen der Baustelle sind für viele Geschäftsinhaber spürbar. Einige Läden mussten bereits schließen, da die Kundenzahlen aufgrund der schwierigen Erreichbarkeit zurückgegangen sind. Besonders kleinere Geschäfte, die auf Laufkundschaft angewiesen sind, kämpfen um ihre Existenz. Trotz der Herausforderungen gibt es aber auch positive Anzeichen: Die modernisierten Abschnitte der Schloßstraße werden von den Kunden gut angenommen, was Hoffnung für die Zukunft gibt.

Die Bauarbeiten sollen noch bis 2025 andauern, doch viele hoffen, dass nach Abschluss der Arbeiten die Situation sowohl für Fußgänger als auch für den Einzelhandel verbessert wird. Bis dahin bleibt die Schloßstraße in Bensberg ein schwieriger Ort für den täglichen Einkauf und das Flanieren.

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2024-10-14 Bergischer Löwe(1)

Bergisch Gladbach lädt zur Bürgerwerkstatt für Kulturpolitik: Gemeinsam das kulturelle Leitbild gestalten

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Freitag, den 8. November, sind alle kulturinteressierten Bürgerinnen und Bürger von Bergisch Gladbach eingeladen, aktiv an der Gestaltung der städtischen Kulturpolitik teilzunehmen. Im Rahmen einer Bürgerwerkstatt im „Quadrolog“ im Bergischen Löwen soll das kulturpolitische Leitbild der Stadt mit Leben gefüllt werden. Die Veranstaltung bietet eine Plattform, um gemeinsam mit Akteuren aus der Zivilgesellschaft, der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft die Zukunft der Kulturarbeit in Bergisch Gladbach zu gestalten. Der Einlass beginnt um 16:30 Uhr, die Veranstaltung startet um 17:00 Uhr.

Im Mittelpunkt der Bürgerwerkstatt steht die Frage, wie die städtische Kultur in ihrer Vielfalt weiterentwickelt und in die Stadtgesellschaft hineingetragen werden kann. Das von der Politik bereits beschlossene kulturpolitische Leitbild zielt darauf ab, die freie Kulturszene zu fördern, Netzwerke zu schaffen, die Profile der städtischen Kultureinrichtungen zu schärfen sowie das kulturelle Erbe zu bewahren und weiterzuentwickeln. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Stärkung der kulturellen Bildung und die Förderung der kulturellen Vielfalt der Stadt.

„Die städtische Kulturinfrastruktur soll als Drehkreuz dienen, über das eine lebendige freie Kulturszene mit ihren Angeboten die gesamte Stadtgesellschaft erreicht“, erklärt Ragnar Migenda, Erster Beigeordneter der Stadt Bergisch Gladbach. Migenda betont, dass die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger entscheidend sei, um eine starke und vielfältige Kulturarbeit in der Stadt zu ermöglichen. „Wir hoffen auf eine rege Teilnahme, damit wir gemeinsam die zukünftige Ausrichtung der Kulturarbeit erarbeiten können“, so Migenda weiter.

Im Rahmen des Workshops werden gemeinsam mit Stakeholdern der Kultureinrichtungen und der Öffentlichkeit konkrete Ansätze entwickelt, wie die im Leitbild definierten Ziele erreicht werden können. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Ausbau von Kooperationen zwischen Kulturschaffenden, der besseren Nutzung städtischer Ressourcen und der Schaffung von Freiräumen für neue Kunst- und Kulturformate.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich bereits jetzt per E-Mail unter geschaeftsstelle.fb4@stadt-gl.de für die Veranstaltung anmelden.

Die Bürgerwerkstatt ist der Auftakt einer Reihe von Beteiligungsveranstaltungen, in denen die städtische Kulturpolitik weiterentwickelt werden soll. Die Stadtverwaltung wird zu einem späteren Zeitpunkt über weitere Workshops informieren, in denen die Ergebnisse vertieft und konkretisiert werden.

Veranstaltungstermin:

  • Datum: Freitag, 8. November 2024
  • Ort: Bergischer Löwe, Bergisch Gladbach
  • Einlass: Ab 16:30 Uhr
  • Beginn: 17:00 Uhr

Diese Beteiligungsinitiative bietet den Bürgerinnen und Bürgern eine wertvolle Gelegenheit, ihre Ideen und Perspektiven in die kulturelle Zukunft der Stadt einzubringen und Bergisch Gladbachs kulturelles Profil gemeinsam weiter zu stärken.

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Rösrath: 29-Jähriger alkoholisiert am Steuer gestoppt

15 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Rösrath – In der Nacht zum Montag (14.10.) haben Polizisten der Polizeiwache Overath/Rösrath einen 29-jährigen Pkw-Fahrer aus Lohmar gestoppt, der unter Alkoholeinfluss am Steuer saß.

Der Mann wurde kurz nach Mitternacht auf der Hans-Böckler-Straße angehalten, als die Beamten bei der Verkehrskontrolle deutlichen Alkoholgeruch wahrnahmen. Ein vor Ort durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille, deutlich über dem gesetzlichen Grenzwert von 0,5 Promille. Der Fahrer wurde daraufhin zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm.

Der Führerschein des 29-Jährigen wurde sichergestellt, und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Bis auf Weiteres muss der Lohmarer auf die Nutzung fahrerlaubnispflichtiger Fahrzeuge verzichten. Die Polizei weist darauf hin, dass Alkoholkonsum am Steuer zu hohen Bußgeldern, Führerscheinentzug und sogar strafrechtlichen Konsequenzen führen kann.

Neben den rechtlichen Folgen birgt das Fahren unter Alkoholeinfluss auch ein erhebliches Sicherheitsrisiko. Selbst geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen das Reaktionsvermögen, die Konzentration und die Fähigkeit, Distanzen und Geschwindigkeiten richtig einzuschätzen. Dies erhöht die Unfallgefahr und gefährdet nicht nur den Fahrer selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Bei einem Blutalkoholwert von 1,4 Promille handelt es sich um eine erhebliche Überschreitung des erlaubten Limits, was die Wahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls signifikant erhöht.

Die Polizei nimmt solche Vorfälle sehr ernst und appelliert an alle Autofahrer, verantwortungsvoll mit Alkohol umzugehen. Wer alkoholische Getränke konsumiert, sollte alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen oder im Voraus sicherstellen, dass eine Fahrtüchtigkeit zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist.

Der 29-Jährige muss sich nun auf rechtliche Konsequenzen einstellen. Neben dem Entzug des Führerscheins drohen ihm hohe Geldstrafen und möglicherweise eine längerfristige Sperrfrist für die Wiedererlangung seiner Fahrerlaubnis. Darüber hinaus könnte es zu einem strafrechtlichen Verfahren kommen, das in schwerwiegenden Fällen sogar eine Freiheitsstrafe nach sich ziehen kann.

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2024-10-09 Musikschule(1)

Bergisch Gladbach: Unterrichtsgebühren der Max-Bruch-Musikschule steigen ab 1. Januar 2025

14 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Ab dem 1. Januar 2025 müssen Schülerinnen und Schüler der Städtischen Max-Bruch-Musikschule mit höheren Unterrichtsgebühren rechnen. Hintergrund dieser Maßnahme ist ein Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 2022 (das sogenannte „Herrenberg-Urteil“), das dazu führt, dass die Musikschule künftig ausschließlich festangestellte, sozialversicherungspflichtige Lehrkräfte beschäftigen muss. Die damit verbundenen höheren Betriebskosten machen eine Erhöhung der Unterrichtsgebühren unumgänglich.

In der Ratssitzung am 1. Oktober 2024 wurden die notwendigen Schritte zur Bewältigung der Mehrkosten beschlossen. Ab dem 1. Januar 2025 steigen die Unterrichtsgebühren um 15 %. Darüber hinaus wird für erwachsene Schülerinnen und Schüler ab 25 Jahren ein Erwachsenenzuschlag eingeführt. Die aktualisierte Gebührentabelle wird auf der Webseite der Musikschule unter www.musikschule-gl.de veröffentlicht.

Die letzte Entgelterhöhung fand im Jahr 2008 statt, was die diesjährige Anpassung nach langer Zeit notwendig macht. Die Schulleitung betont jedoch, dass dies nicht leichtfertig entschieden wurde. „Wir wissen, dass die Erhöhung für viele Familien und Schüler eine finanzielle Belastung darstellt“, erklärte Agnes Pohl-Gratkowski, Leiterin der Musikschule. Um Härtefälle abzumildern, weist die Musikschule auf verschiedene Unterstützungsmöglichkeiten hin: Geschwisterermäßigungen, die Hilfe durch den Förderverein in besonders schwierigen Fällen oder die Möglichkeit, statt einer höheren Gebühr eine verkürzte Unterrichtszeit zu wählen.

Zudem wird den Nutzern der Musikschule ein Sonderkündigungsrecht zum 1. Januar 2025 eingeräumt, sollten sie mit der Erhöhung nicht einverstanden sein. Andernfalls wird der Einzug der neuen Gebühren automatisch am 15. Januar 2025 erfolgen.

„Wir hoffen, dass die Maßnahmen auf Verständnis stoßen und freuen uns gleichzeitig, dass unsere Lehrkräfte nun in festen, sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen arbeiten können“, so Pohl-Gratkowski weiter.

Die Musikschule wird alle Nutzerinnen und Nutzer postalisch über die Neuerungen informieren und ihnen die entsprechenden Schritte zur Verfügung stellen.

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Führung und Gespräch mit Künstlerin Lukrezia Krämer im Kreishaus Bergisch Gladbach

14 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Das Kreiskulturamt des Rheinisch-Bergischen Kreises lädt zu einer besonderen Begegnung mit der Künstlerin Lukrezia Krämer ein. Im Rahmen ihrer Ausstellung „Zwischen Erde und Mond – die neue Romantik“, die seit dem 1. Oktober im Kreishaus zu sehen ist, bietet das Kulturamt zwei kostenfreie Führungen mit anschließendem Gespräch an. Interessierte können die Künstlerin am Mittwoch, den 23. Oktober um 10 Uhr und am Mittwoch, den 30. Oktober um 16 Uhr persönlich kennenlernen.

Die Ausstellung der aus Bergisch Gladbach stammenden Malerin zeigt, dass romantische Malerei auch heute noch eine starke Relevanz hat. Ihre Werke setzen sich intensiv mit der Natur auseinander und laden die Betrachter dazu ein, die Landschaft als Spiegel innerer Zustände zu erleben. In ihren Bildern lösen sich die Grenzen zwischen Mensch und Natur auf, es entsteht ein Dialog zwischen dem Inneren und Äußeren – eine zeitgenössische Interpretation romantischer Landschaftsmalerei.

Romantik neu erleben

Lukrezia Krämer entwickelt mit ihren Landschaftsdarstellungen eine neue Form der Romantik, die sich auf die Natur als emotionale und ästhetische Quelle konzentriert. Ihre Gemälde in Öl auf Leinwand und eine Reihe von speziell für die Ausstellung geschaffenen Druckgrafiken verdeutlichen, wie Natur und menschliche Existenz miteinander verschmelzen können. Die Atmosphäre und Emotionen, die sie in ihren Arbeiten einfängt, spiegeln die zeitlosen Fragen nach dem menschlichen Dasein wider und bringen sie in einen modernen Kontext.

Über die Künstlerin

Lukrezia Krämer wurde 1993 in Bergisch Gladbach geboren und absolvierte ihr Studium an der Kunstakademie Düsseldorf. Unter der Leitung von Prof. Udo Dziersk und später bei Prof. Siegfried Anzinger entwickelte sie ihren eigenen Stil und wurde 2019 zur Meisterschülerin ernannt. Ihre Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt, und sie wurde mehrfach für ihre künstlerische Arbeit ausgezeichnet. Heute lebt und arbeitet sie in Rösrath.

Ausstellungszeitraum und Anmeldung

Die Ausstellung im Kreishaus Bergisch Gladbach, Am Rübezahlwald 7, ist noch bis einschließlich 31. Oktober 2024 zu besichtigen. Geöffnet ist die Ausstellung montags bis donnerstags von 8:30 bis 18:00 Uhr und freitags von 8:30 bis 14:00 Uhr.

Zusätzlich zum Rundgang durch die Ausstellung bieten die Termine am 23. und 30. Oktober den interessierten Besuchern die Möglichkeit, direkt mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Dies erlaubt es den Teilnehmenden, einen tieferen Einblick in die Gedankenwelt und kreativen Prozesse von Lukrezia Krämer zu bekommen und die Bedeutung der ausgestellten Werke aus erster Hand zu erfahren.

Interessierte an den Führungen werden gebeten, sich im Vorfeld beim Kulturamt unter der Telefonnummer 02202 13-2770 oder per E-Mail an kultur@rbk-online.de anzumelden.

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Wermelskirchen: Einbruch über Balkontür in Hochparterre-Wohnung

12 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Wermelskirchen – Am Donnerstagabend (10.10.) kam es in der Königsberger Straße zu einem Einbruch in eine Hochparterre-Wohnung eines Mehrfamilienhauses. Zwischen 18:30 Uhr und 20:10 Uhr hebelten bislang unbekannte Täter die Balkontür der Wohnung auf und verschafften sich so Zutritt.

Die Inhaberin der Wohnung entdeckte bei ihrer Rückkehr die aufgebrochene Tür sowie durchwühlte Schränke und Schubladen. Nach ersten Erkenntnissen entwendeten die Täter eine Bargeldsumme im mittleren dreistelligen Bereich.

Der Erkennungsdienst wurde zur Spurensicherung an den Tatort gerufen, um Hinweise auf die Täter zu finden. Die Polizei bittet Zeugen, die während des Tatzeitraums verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich beim Kriminalkommissariat 2 der Polizei Rhein-Berg zu melden.

Die Polizei erinnert die Bürger daran, dass gerade Erdgeschosswohnungen und leicht zugängliche Balkone bevorzugte Ziele für Einbrecher sind. Häufig suchen Täter gezielt nach ungesicherten Zugängen, um schnell in Wohnungen eindringen zu können. Besonders in den Wintermonaten, wenn es früh dunkel wird, steigen die Einbruchszahlen deutlich an. Daher wird empfohlen, auf Sicherheitsvorkehrungen wie Fenstersicherungen, abschließbare Fenstergriffe und Türschlösser zu achten.

Zusätzlich kann eine gute Außenbeleuchtung, die potenzielle Einbrecher abschreckt, sinnvoll sein. Bewegungsmelder, die unerwünschte Annäherungen sofort sichtbar machen, erhöhen ebenfalls die Sicherheit. Besonders in Mehrfamilienhäusern sollten Nachbarn darauf achten, gemeinsam wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten zu melden. Ein funktionierendes nachbarschaftliches Umfeld kann eine wichtige Rolle dabei spielen, Einbrüche zu verhindern.

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Bergisch Gladbach: Zwei Wohnungseinbrüche in Bensberger Mehrfamilienhaus

12 Oktober 2024 von Felix Morgenstern

Bergisch Gladbach – Am Donnerstag (10.10.) kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Falltorstraße im Stadtteil Bensberg zu zwei Wohnungseinbrüchen. Die Polizei wurde zwischen 11:30 Uhr und 13:55 Uhr alarmiert, nachdem unbekannte Täter in die Wohnungen eingedrungen waren.

Die Einbrecher verschafften sich Zutritt, indem sie die Wohnungstüren gewaltsam aufbrachen. Wie die Täter in das Mehrfamilienhaus gelangten, ist derzeit unklar. Die Räumlichkeiten in beiden Wohnungen wurden durchwühlt, vermutlich auf der Suche nach Wertgegenständen. Angaben zu möglichen gestohlenen Gegenständen konnten die betroffenen Bewohner noch nicht machen.

Die Polizei nahm vor Ort zwei Strafanzeigen auf und führte eine umfassende Spurensicherung durch. Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 2 in Bergisch Gladbach zu melden.

Die Polizei ruft Anwohner in der Umgebung zur erhöhten Wachsamkeit auf, da Einbrecher häufig dieselbe Gegend mehrmals ins Visier nehmen. Gerade in der dunklen Jahreszeit nutzen Täter die Gelegenheit, um unbemerkt in Wohnungen oder Häuser einzudringen. Die Polizei empfiehlt daher, beim Verlassen der Wohnung Fenster und Türen stets fest zu verschließen und verdächtige Aktivitäten sofort zu melden.

Interessierte Bürger, die sich über Einbruchschutz informieren möchten, können sich an die Kriminalprävention der Polizei wenden. Unter der Rufnummer 02202 205-444 oder per E-Mail an gl.kriminalpraevention@polizei.nrw.de stehen die Spezialisten zur Verfügung. In den Beratungen wird erklärt, wie man Wohnungen und Häuser effektiv absichern kann, um potenziellen Einbrechern das Eindringen zu erschweren. Es werden unter anderem sichere Türschlösser, Alarmanlagen sowie weitere Schutzmaßnahmen vorgestellt, die dabei helfen können, Eigentum zu schützen und das Sicherheitsgefühl in den eigenen vier Wänden zu stärken.

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