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Garantierte Wohngeldauszahlung trotz Cyber-Angriff auf Südwestfalen-IT

Garantierte Wohngeldauszahlung trotz Cyber-Angriff auf Südwestfalen-IT

21 Dezember 2023 von Darian Lambert

Die Stadtverwaltung Bergisch Gladbach hat offiziell bestätigt, dass trotz des schwerwiegenden Cyber-Angriffs auf die Südwestfalen-IT, der den Zahlungsverkehr und die Verwaltungsabläufe erheblich beeinträchtigt hat, die Auszahlung des Wohngeldes für Januar 2024 gesichert ist. Dies stellt eine bedeutende Erleichterung für die betroffenen Haushalte dar.

Der Angriff, der am 26. Oktober stattfand, hatte zur Folge, dass neue Anträge und Änderungen in Bezug auf Wohngeld seitdem nicht bearbeitet werden konnten. Dies betraf insgesamt 198 Haushalte. Während Zahlungen an Haushalte im laufenden Bezug weiterhin gewährleistet waren, blieben Neuanträge und Änderungsanträge, die nach dem besagten Datum eingereicht wurden, unbearbeitet.

Die Stadtverwaltung hat nun bestätigt, dass alle ausstehenden Zahlungen und Änderungen rückwirkend ab dem 2. Januar 2024 bearbeitet und ausgezahlt werden. Diese Maßnahme gewährleistet, dass alle Bürgerinnen und Bürger, die auf Wohngeld angewiesen sind, die erforderliche Unterstützung erhalten.

Die Stadt Bergisch Gladbach hat auf ihrer Website eine spezielle Seite eingerichtet, um die Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Entwicklungen und die Auswirkungen des Cyber-Angriffs zu informieren. Die Informationen sind unter https://www.bergischgladbach.de/cyber-angriff-auf-die-sit.aspx abrufbar.

Die Stadtverwaltung arbeitet intensiv daran, die Folgen des Cyber-Angriffs zu bewältigen und die Sicherheit und Funktionalität ihrer IT-Systeme wieder vollständig herzustellen. In der Zwischenzeit wird versichert, dass die Auszahlung von Sozialleistungen, insbesondere des Wohngeldes, oberste Priorität hat und allen Betroffenen so schnell wie möglich zur Verfügung stehen wird.

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Beschleunigter Umbau der Schloßstraße: Ein Gewinn für Bensberg und seine Bürger

Beschleunigter Umbau der Schloßstraße: Ein Gewinn für Bensberg und seine Bürger

16 Dezember 2023 von Darian Lambert

Die Neugestaltung der Schloßstraße in Bensberg, ein wichtiges Element des Integrierten Handlungskonzeptes (InHK) Bensberg, erreicht einen bedeutenden Wendepunkt. Die Stadtverwaltung hat nach intensiven Diskussionen mit Händlern, Eigentümern und Bürgern innovative Pläne für eine schnellere Fertigstellung vorgestellt. Dieser Ansatz verspricht, die Belastungen für den lokalen Handel und die Anwohner zu minimieren und die attraktive Neugestaltung der Straße zügig zu realisieren.

Während der Bauphase in der Schloßstraße kam es zu unerwarteten Verzögerungen durch Funde im Untergrund. Die Stadtverwaltung hat aus diesen Erfahrungen gelernt und plant nun, den Bauablauf zu optimieren. Indem der Durchgangsverkehr in bestimmten Bereichen umgeleitet wird, kann auf einem größeren Baufeld effizienter und flexibler gearbeitet werden. Diese Änderung ermöglicht es, auf unvorhergesehene Probleme schneller zu reagieren, was zu einer Beschleunigung des Gesamtprojekts führt.

Ein weiterer Vorteil dieser neuen Planung ist, dass „fertige“ Bereiche der Schloßstraße früher für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können. Dies bedeutet weniger Beeinträchtigungen für den Einzelhandel und eine schnellere Rückkehr zur Normalität für die Anwohner. Die Stadtverwaltung hat zudem Maßnahmen vorgeschlagen, um die Kommunikation mit den Händlern zu verbessern und eine bessere Beschilderung und Parkplatzsituation zu gewährleisten.

Obwohl einige Anliegende zunächst Bedenken gegen die neuen Pläne geäußert haben, überwiegen die Vorteile einer schnelleren Fertigstellung. Die Stadtverwaltung ist bestrebt, alle Bedenken zu berücksichtigen und eine Lösung zu finden, die den Bedürfnissen aller Beteiligten gerecht wird.

Dieser proaktive Ansatz der Stadtverwaltung zeigt ihr Engagement für die Gemeinschaft und ihr Bestreben, Bensberg in eine noch lebenswertere und attraktivere Stadt zu verwandeln. Mit der beschleunigten Fertigstellung der Schloßstraße steht Bensberg vor einer strahlenden Zukunft, in der sowohl Einwohner als auch Besucher von der verbesserten Infrastruktur und dem erhöhten Lebensqualität profitieren werden.

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Hackerangriff: „Verständnis schwindet“

Hackerangriff: „Verständnis schwindet“

09 Dezember 2023 von Darian Lambert

Nach einem Hackerangriff auf einen regionalen IT-Dienstleister nimmt die Kritik in Bergisch Gladbach zu. Unsicherheit besteht darüber, ob das betroffene Unternehmen versichert ist. Die betroffene IT-Firma reagiert auf die Kritik.

In den Rathäusern von Bergisch Gladbach wächst der Unmut, der nun auch öffentlich geäußert wird. „Unsere Bürgerinnen und Bürger kommen auf uns zu. Sie zeigen zwar Verständnis, aber das nimmt langsam ab“, so ein Vertreter der Stadtverwaltung. „Wir werden immer nur vertröstet, doch wir brauchen Lösungen“, fügt Frank Samirae ein Kommunalpolitiker aus dem Stadtrat hinzu. Samirae ist selbst Inhaber einer IT – Firma und zeigte sich in der Vergangen oft erschüttert über die schlechte digitale Ausstattung und Sicherheit der Stadt.

Seit dem Cyberangriff auf den IT-Dienstleister sind fast eineinhalb Monate vergangen. Zunächst wurden Unzufriedenheit und Zweifel intern geäußert, doch nun herrscht öffentliche Klarheit.

Die IT-Firma bestätigte am vergangenen Freitag, dass die Aufarbeitung der Hackerattacke-Folgen länger dauern wird als erwartet, wodurch auch die Kritiker bestätigt wurden.

Deutliche Kritik an der IT-Firma

Vertreter der Stadt Bergisch Gladbach teilen die Kritik an dem IT-Dienstleister. Ein Großteil der Unzufriedenheit rührt aus der mangelhaften Kommunikation des Unternehmens. Eine kürzlich veröffentlichte Pressemitteilung der Firma, die für Klarheit sorgte, ist Ergebnis des Drucks der Kommunen. „Die unzureichende Kommunikation wurde offen angesprochen. Es wurde klargestellt, dass es noch dauern wird, selbst wenn die Systeme bald wieder hochfahren“, so ein Kommunalvertreter.

Die Firma bestätigte, dass nicht alle Systeme gleichzeitig wieder hochgefahren werden können, da die Datenmengen zu umfangreich sind. Es wird erwartet, dass in einigen Bereichen Dienste früher zur Verfügung stehen als in anderen.

Regressforderungen werden diskutiert

Die Kritik zeigt bei der IT-Firma Wirkung. Sie nimmt die Kommunen in Schutz und arbeitet mit Hochdruck an der Inbetriebnahme des eingeschränkten Basisbetriebs. Bezüglich der Fragen nach Versicherung gegen Cyberangriffe und möglichen Regressforderungen gab das Unternehmen ausweichende Antworten. Ein forensischer Bericht wird erstellt, um Klarheit über die Ursachen und mögliche Versäumnisse zu haben.

In Bergisch Gladbach wird die Frage möglicher Regressforderungen diskutiert, aber derzeit liegt der Fokus auf der Wiederherstellung der Systeme. „Der Schaden ist so groß, dass die Problemlösung noch Wochen und Monate dauern wird. Das muss offen kommuniziert werden“, so ein Vertreter der Stadtverwaltung.

Auswirkungen auch auf die Europawahl?

Es gibt keine genauen Angaben zu einem Zeitplan für die Wiederherstellung der Systeme. Die IT-Firma plant, in der kommenden Woche mit Pilot-Tests für die Wiederinbetriebnahme der ersten Verfahren zu beginnen. Es ist zu erwarten, dass die Bearbeitungszeiten für öffentliche Dienstleistungen länger sein werden.

Der politische Druck auf die IT-Firma und ihr Aufsichtsgremium steigt. Betroffene Städte und Gemeinden kritisieren vor allem das Krisenmanagement und die nicht transparente Kommunikation. Die IT-Firma muss sich auf Regressforderungen der Kommunen einstellen.

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Trotz Cyberangriff: Parkverstöße werden weiterhin geahndet

Trotz Cyberangriff: Parkverstöße werden weiterhin geahndet

23 November 2023 von Darian Lambert

Die Stadtverwaltung steht nach einem massiven Cyberangriff auf ihren Dienstleister, die Südwestfalen-IT (SIT), vor herausfordernden Umständen. Dieser Angriff hat die digitale Infrastruktur vieler städtischer Dienststellen beeinträchtigt, darunter auch die Ordnungsbehörde. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt die Ordnungsbehörde ihrer Pflicht treu und setzt die Überwachung von Parkverstößen fort, allerdings mit einer Änderung in der Vorgehensweise.

Aufgrund des Hackerangriffs mussten die Prozesse zur Bewirtschaftung öffentlicher Parkflächen umgestellt werden. Statt der üblichen digitalen Ausdrucke auf Thermopapier, die an die Windschutzscheiben der Fahrzeuge angebracht werden, erfolgt die Registrierung von Parkverstößen nun manuell. Die festgestellten Ordnungswidrigkeiten werden handschriftlich auf einem Belegzettel vermerkt und in einem wasserdichten Tütchen am Fahrzeug befestigt. Dieses Tütchen trägt ein deutlich sichtbares Halteverbotszeichen, um auf den Parkverstoß hinzuweisen.

Trotz der technischen Einschränkungen ist es der Ordnungsbehörde weiterhin möglich, Halterdaten über das Kraftfahrbundesamt abzufragen. Diese Maßnahme sichert die Verfolgung von unbezahlten Parkgebühren und Bußgeldern. Die Behörde macht darauf aufmerksam, dass das Anbringen der Zahlungsaufforderung an den Fahrzeugen bereits einen offiziellen Verwaltungsakt darstellt und die Zahlungsaufforderungen somit verbindlich sind. Bei Nichtbeachtung drohen weiterhin Bußgelder.

Thore Eggert, Leiter des Stabs für außergewöhnliche Ereignisse (SAE) und gleichzeitig Kämmerer der Stadt Bergisch Gladbach, empfiehlt die Nutzung des Handyparkens über eine entsprechende App. Diese Methode ermöglicht eine minutengenaue Abrechnung und bequeme Bezahlung der Parkgebühren direkt vom hinterlegten Konto.

Die Ordnungsbehörde hat für Fragen der Verkehrsteilnehmenden zum ungewöhnlichen Erscheinungsbild der neuen „Knöllchen“ mehrere Telefonnummern bereitgestellt: 02202 – 14 -2383, -2397, oder -2392, um Unterstützung und Klärungen anzubieten.

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Bergisch Gladbach macht ernst mit Klimaschutz: Integriertes Konzept soll Stadt bis 2045 treibhausgasneutral machen

Bergisch Gladbach macht ernst mit Klimaschutz: Integriertes Konzept soll Stadt bis 2045 treibhausgasneutral machen

03 November 2023 von Darian Lambert

In einem historischen Schritt hat der Rat der Stadt Bergisch Gladbach ein umfassendes Klimaschutzkonzept verabschiedet, das die Weichen für eine treibhausgasneutrale Zukunft bis zum Jahr 2045 stellt. Unter der Leitung von Beigeordnetem Ragnar Migenda im Dezernat für Stadtentwicklung und Klimaschutz wurde dieses ambitionierte Konzept nach intensiver Erarbeitungsphase vorgelegt.

„Dieser Kompromiss, der über alle Fraktionen hinweg Zustimmung findet, ist ein wichtiger Meilenstein für unsere Stadt“, erklärte Bürgermeister Frank Stein. „Es ist an der Zeit, dass Bergisch Gladbach den Rückstand im Klimaschutz aufholt und beherzt in die Umsetzung der Maßnahmen einsteigt.“

Das Klimaschutzkonzept geht über die Analyse von Energieverbrauch und Treibhausgasemissionen hinaus, indem es eine Energie- und Treibhausgasbilanz von 1990 bis 2020 beinhaltet und die bereits laufenden Maßnahmen kritisch bewertet. Es legt fundierte Potenzialanalysen dar und entwickelt Szenarien zur Erreichung der Klimaneutralität. Dabei stand von Anfang an der partizipative Ansatz im Fokus: In Fachworkshops, Interviews und einer Online-Ideenkarte wurden Bürger und Experten in den Erarbeitungsprozess einbezogen.

Die Klimaschutzmanagerinnen Heike Behrendt und Jana Latschan betonen die Wichtigkeit der lokalen Mitgestaltung: „Ohne das Engagement jedes Einzelnen in Bergisch Gladbach wird es uns nicht gelingen, unsere ambitionierten Ziele zu erreichen.“

Das Klimaschutzkonzept wird begleitet durch das Controllinginstrument „European Energy Award“, das die Fortschritte kontrolliert und Anpassungen ermöglicht, um die Stadt dynamisch auf ihrem Weg zur Treibhausgasneutralität zu unterstützen.

In Bergisch Gladbach ist man sich einig: Der Klimawandel wartet nicht. Mit dem nun beschlossenen Klimaschutzkonzept zeigt die Stadt, dass sie bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und zukunftsorientiert zu handeln. Das Konzept ist nicht nur ein Dokument – es ist ein Versprechen an kommende Generationen und ein Aufruf zum Handeln, sowohl auf kommunaler als auch auf individueller Ebene.

Für weitere Informationen zum Klimaschutzkonzept und den nächsten Schritten kontaktieren Sie bitte das Dezernat für Stadtentwicklung und Klimaschutz der Stadt Bergisch Gladbach.

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Fachmesse: Vernetzen und Chancen erkunden im Bereich Kinderschutz

Fachmesse: Vernetzen und Chancen erkunden im Bereich Kinderschutz

02 November 2023 von Darian Lambert

Die renommierte Villa Zanders öffnet am Freitag, den 10. November, ihre Tore für die Fachmesse „Hilfen zur Erziehung“. Von 9.15 bis 13.30 Uhr bietet diese Veranstaltung Fachkräften und Interessierten eine Plattform für Austausch, Information und Netzwerkbildung im sensiblen Feld des Kinderschutzes.

Organisiert wird das Event von den freien Trägern der Planungsgruppe „Hilfen zur Erziehung“ in Kooperation mit der Stadt Bergisch Gladbach. Ziel ist es, Fachkräfte und solche, die es werden möchten, zusammenzubringen und ihnen Entwicklungs- sowie Karrieremöglichkeiten aufzuzeigen.

Die Fachmesse gilt als zentraler Treffpunkt für alle, die bereits im Bereich „Hilfen zur Erziehung“ tätig sind oder Interesse an diesem wichtigen Arbeitsfeld haben. Besucherinnen und Besucher können direkt mit Vertretern der freien Träger und des Jugendamts in Dialog treten. Es wird erwartet, dass etwa 15 Organisationen an der Messe teilnehmen, die mit eigenen Ständen, Ansprechpersonen und umfangreichem Informationsmaterial aufwarten.

Für (zukünftige) Hochschulabsolvierende bietet die Messe eine hervorragende Gelegenheit, sich einen ersten Überblick über die beruflichen Möglichkeiten zu verschaffen und wichtige Kontakte für den Berufseinstieg zu knüpfen.

Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung von qualifiziertem Fachpersonal im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und die Notwendigkeit einer kontinuierlichen fachlichen Weiterentwicklung. Darüber hinaus demonstriert sie das

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Großbrand in Gewerbebetrieb: Ein Verletzter und massive Rauchentwicklung in Bergisch Gladbach

Großbrand in Gewerbebetrieb: Ein Verletzter und massive Rauchentwicklung in Bergisch Gladbach

19 Oktober 2023 von Darian Lambert

Ein schweres Feuer hat am gestrigen Morgen im Gewerbebetrieb ABACUS im Stadtteil Frankenforst von Bergisch Gladbach gewütet. Die Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde gegen 10:43 Uhr über den Brand informiert und reagierte umgehend.

Schon vor Ankunft der Rettungskräfte war eine massive Rauchentwicklung aus dem Gewerbegebiet sichtbar. Ersten Angaben zufolge kam es in einer Lagerhalle zu einer Verpuffung. Ein Mitarbeiter des Betriebs erlitt dabei schwere Handverletzungen und musste ins Krankenhaus gebracht werden. In der Halle waren Reinigungsmittel gelagert, was die Brandausbreitung weiter verschlimmerte.

Die Feuer- und Rettungsleitstelle aktivierte die Warnsysteme NINA und Cellbroadcast und forderte die Anwohner in den Stadtteilen Frankenforst und Refrath auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten.

Das Feuer bedrohte einen Lagerhallenkomplex von insgesamt rund 900 qm. Zwei der drei Lagerhallen konnten durch die Feuerwehr und einen massiven Wassereinsatz gerettet werden. In den angrenzenden Hallen waren etwa 20.000 Liter Lösungsmittel gelagert.

Ein weiterer Messzug des Rheinisch-Bergischen Kreises wurde hinzugezogen, um die Umgebungsluft im Einsatzgebiet zu überprüfen. Glücklicherweise konnte eine Gefährdung der Bevölkerung ausgeschlossen werden.

Um die Sicherheit der Stadt zu gewährleisten, besetzten die Löschgruppen Dürscheid und Immekeppel der Freiwilligen Feuerwehren Kürten und Overath die Feuerwachen 1 und 2.

Gegen Mittag war das Feuer unter Kontrolle. Dennoch dauerten die Nachlöscharbeiten bis zum Nachmittag an. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Frankenforster Straße war während des Einsatzes zeitweise vollständig gesperrt. Insgesamt waren über 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort.

Der genaue Hergang sowie die Brandursache sind zum aktuellen Zeitpunkt noch unklar und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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Diebstahl in Moitzfeld: Räder eines Porsche auf Pendlerparkplatz entwendet

Diebstahl in Moitzfeld: Räder eines Porsche auf Pendlerparkplatz entwendet

25 September 2023 von Darian Lambert

In Moitzfeld wurde ein Porsche Opfer von Räubern. Unbekannte Diebe haben in der Zeit von Donnerstagabend bis Sonntagmorgen alle vier Räder eines Porsches gestohlen, der in der Friedrich-Ebert-Straße auf einem Pendlerparkplatz stand.

aufgebockter Pkw Porsche

Laut Polizeiberichten war das Fahrzeug seit Donnerstag, dem 22. September, gegen 19:00 Uhr ordnungsgemäß verschlossen auf dem Parkplatz abgestellt. Es war erst am Sonntag, dem 24. September, gegen 10:15 Uhr, dass ein vorbeifahrender Verkehrsteilnehmer den auf Holzklötzen aufgebockten Porsche ohne Räder bemerkte und daraufhin die Polizei alarmierte.

Die Täter hatten den Wagen professionell aufgebockt, nachdem sie die Räder samt Alufelgen abmontiert hatten. Der Schaden wird derzeit auf rund 1.000 Euro geschätzt. Es könnte jedoch zu weiteren Kosten kommen, falls zusätzlich Schäden am Unterboden oder am Fahrwerk festgestellt werden.

Die Polizei Rhein-Berg hat umgehend eine Strafanzeige wegen des Diebstahls aufgenommen. Personen, die möglicherweise Hinweise zu dieser Tat geben können, werden gebeten, sich an das zuständige Kriminalkommissariat 3 unter der Telefonnummer 02202 205-0 zu wenden.

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Skateboard-Workshop für Kinder und Jugendliche in Bergisch Gladbach

Skateboard-Workshop für Kinder und Jugendliche in Bergisch Gladbach

24 September 2023 von Darian Lambert

Viele junge Talente haben das Skateboardfahren auf Plattformen wie YouTube entdeckt und bewundern die Kunststücke, die dort präsentiert werden. Doch wie jede Kunst erfordert auch das Skateboardfahren Übung, Geduld und oft einen geduldigen Einstieg. Diesen möchte die Stadt Bergisch Gladbach in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Jugend und Soziales ermöglichen.

Für alle begeisterten Kinder und Jugendlichen zwischen 8 und 14 Jahren wird in den kommenden Herbstferien ein besonderer Leckerbissen geboten: Ein zweitägiger Skateboard-Workshop! Dieser findet von Mittwoch, dem 11. Oktober bis Donnerstag, den 12. Oktober 2023, jeweils zwischen 10.00 Uhr und 15.00 Uhr in der Halle 1b des Zanders Geländes statt.

Der Workshop richtet sich speziell an Anfänger oder diejenigen, die das Skateboardfahren von Grund auf erlernen möchten. Während die Basisfähigkeiten und die Kontrolle des Skateboards auf ebener Fläche im Fokus stehen, gibt es auch Gelegenheiten, auf einer kleinen Rampe einige Tricks zu versuchen.

Für den Workshop, der komplett kostenfrei angeboten wird, stehen insgesamt 15 Plätze zur Verfügung. Als zusätzliches Angebot gibt es für alle Teilnehmer ein Lunchpaket. Es wird empfohlen, festes Schuhwerk, vorzugsweise Turnschuhe mit einer festen Sohle, zu tragen. Die Sicherheit steht an erster Stelle, weshalb ein Fahrrad- oder Skaterhelm mitgebracht werden sollte, ebenso wie eine eigene Trinkflasche. Wer bereits stolzer Besitzer eines Skateboards ist, kann dies natürlich gerne mitbringen.

Alle Interessierten, die diese Gelegenheit nicht verpassen möchten, können sich unter der E-Mail-Adresse m.reeb@stadt-gl.de anmelden.

Für all diejenigen, die immer schon mal das Fieber des Skateboardfahrens spüren wollten, bietet diese Veranstaltung die perfekte Gelegenheit. Es verspricht zwei Tage voller Spaß, Lernen und natürlich auch sportlicher Betätigung.

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Der Traum vom eigenen Heim im Rheinisch-Bergischen Kreis bricht zusammen

Der Traum vom eigenen Heim im Rheinisch-Bergischen Kreis bricht zusammen

21 September 2023 von Darian Lambert

Rückgang der Baugenehmigungen gibt Anlass zur Sorge

Im Rheinisch-Bergischen Kreis wird der Traum von den eigenen vier Wänden für viele zur Illusion. Trotz einer Wohneigentumsquote von 51,9 Prozent, die besagt, dass mehr als die Hälfte der Wohnungen von ihren Eigentümern selbst genutzt wird, steht der Eigenheimbau vor großen Herausforderungen.

Rohbau

Eine aktuelle Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover zeigt, dass die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in den ersten sechs Monaten dieses Jahres drastisch gesunken ist. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2022, in dem 151 Baugenehmigungen erteilt wurden, gab es 2023 nur 109 Genehmigungen – ein Rückgang von 28 Prozent.

Matthias Günther, der Leiter des Pestel-Instituts, bezeichnet die Situation als beunruhigend: „Das Wohneigentum ist weiter auf der Rutschbahn“. Günther betont die Notwendigkeit, dass der Staat schnell handeln und ein effektives Wohneigentumsprogramm ins Leben rufen muss.

Katharina Metzger vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) unterstreicht die finanziellen Hürden für potenzielle Hausbesitzer: „Hohe Zinsen, hohe Baulandpreise und hohe Baukosten, die durch strenge Klimaschutz-Auflagen noch verstärkt werden, machen es für viele unmöglich, sich den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen.“

Das Pestel-Institut schlägt als Lösung ein „Bundes-Baustartkapital“ vor. Ein staatliches Baudarlehen mit einem Niedrigzins von maximal 1,5 Prozent könnte die Eigenheimbau-Branche wiederbeleben. Günther betont, dass ein solcher Kredit, der bis zu 4.000 Euro je Quadratmeter Wohnfläche betragen könnte, den Neubau von Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern ankurbeln würde.

Trotz der Einführung einer Wohneigentumsförderung durch den Bund in diesem Jahr hält das Pestel-Institut diese Maßnahme für unzureichend. Mit einem Budget von 350 Millionen Euro könnten lediglich 2.000 Eigenheime gefördert werden. Günther kritisiert, dass diese Art der Förderung nicht die Realitäten des Marktes widerspiegelt, da potenzielle Hausbesitzer trotz niedrigem Einkommen hohe Anfangsinvestitionen tätigen müssten.

Ein weiteres Problem, das die BDB-Präsidentin Metzger anspricht, ist der strikte Fokus auf energieeffizientes Bauen. Die hohen Standards, insbesondere der „Effizienz-Standard 40“, treiben die Baukosten in die Höhe und schrecken viele potenzielle Bauherren ab. Metzger argumentiert, dass die zusätzlichen Kosten für energieeffizientes Bauen langfristig nicht durch Energieeinsparungen kompensiert werden können.

Zusammenfassend zeigt die Analyse ein deutliches Bild: Der Traum vom eigenen Zuhause wird durch eine Kombination aus hohen Kosten, fehlenden Anreizen und strengen Bauauflagen immer unerreichbarer. Es bedarf dringender Maßnahmen auf staatlicher Ebene, um diese Entwicklung umzukehren und den Bürgern den Weg zum Eigenheim wieder zu erleichtern.

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